CH402739A - Anordnung zum Umkehren der Strömungsrichtung bei einer Druck- oder Saugluftanlage - Google Patents

Anordnung zum Umkehren der Strömungsrichtung bei einer Druck- oder Saugluftanlage

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CH402739A
CH402739A CH915963A CH915963A CH402739A CH 402739 A CH402739 A CH 402739A CH 915963 A CH915963 A CH 915963A CH 915963 A CH915963 A CH 915963A CH 402739 A CH402739 A CH 402739A
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CH
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fan
air
dependent
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flow
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Application number
CH915963A
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English (en)
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Buchwald Fritz Ing Dr
Mach Horst
Original Assignee
Standard Telephon & Radio Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G51/00Conveying articles through pipes or tubes by fluid flow or pressure; Conveying articles over a flat surface, e.g. the base of a trough, by jets located in the surface
    • B65G51/04Conveying the articles in carriers having a cross-section approximating that of the pipe or tube; Tube mail systems
    • B65G51/08Controlling or conditioning the operating medium

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Multiple-Way Valves (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)
  • Electric Cable Installation (AREA)

Description


  
 



  Anordnung zum Umkehren der Strömungsrichtung bei einer Druck- oder Saugluftanlage
Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zum Umkehren der Strömungsrichtung bei einer Druck- oder Saugluftanlage. Die Aufgabe des Umkehrens der Strömungsrichtung tritt besonders bei Förderanlagen auf, um eine Förderung wahlweise in zwei einander entgegengesetzten Richtungen zu ermöglichen. Beispielsweise gibt es Rohrpostanlagen, bei denen die Rohrpostbüchse wahlweise in beiden Richtungen zwischen zwei Stationen befördert werden kann. Zur Lösung dieser Aufgabe sind bereits mehrere Lösungen bekannt. So kann die Anlage mit einem Gebläse und Umschaltventilen ausgerüstet sein, die so eingestellt werden können, dass die Treibluft je nach Stellung der Ventile in der einen oder in der anderen Richtung strömt.

   Ferner ist es möglich, ein Gebläse zu verwenden, das in beiden Richtungen angetrieben werden kann und somit die Luft wahlweise in die eine oder die andere Richtung drückt.



  Dies ist aber nur bei Kolbengebläsen möglich, während Turbogebläse nur in einer einzigen Strömungsrichtung wirken. Darüber hinaus können auch zwei Gebläse benutzt werden, die verschiedene Strömungsrichtungen besitzen und wahlweise, je nach der Wahl der Strömungsrichtung in Betrieb gesetzt werden.



  Diese Gebläse können sowohl einen gemeinsamen Einspeisungspunkt am Fahrrohr als auch getrennte Einspeisungspunkte besitzen.



   Die Wahl dieser Möglichkeiten ist durch technische und wirtschaftliche Überlegungen bedingt.



  Wenn zwei Gebläse an einem Einspeisungspunkt verwendet werden können, ist zu prüfen, ob die Installation eines zweiten Gebläses gegenüber dem manchmal umfangreichen Aufwand an Ventilen für den Umsteuermechanismus aus wirtschaftlichen Gründen vorzuziehen ist. Zur Umsteuerung der Strömungsrichtung werden zweckmässig Stromkreise benutzt, in denen die zu betätigenden Organe liegen.



  Diese Stromkreise können entweder von Hand oder durch automatische Steuerung, wie Deckelschalter an den Stationen, Fahrrohrkontakte, die von den Büchsen beeinflusst werden, oder ähnliche Vorrichtungen gesteuert werden.



   Die Verwendung zweier wahlweise einzeln zu betreibender Gebläse ist insbesondere dann von Vorteil, wenn der Aufwand sonstiger Steuerventile und Steuervorrichtungen sehr klein ist. Ein solcher Aufbau ist durch die Erfindung möglich.



   Die Erfindung besteht darin, dass bei Verwendung je eines Gebläses mit besonderem Antrieb für jede Strömungsrichtung und eines oder mehrerer Ventile die Anordnung so getroffen wird, dass beim Arbeiten des einen Gebläses durch das oder die Ventile nur die Eintrittsöffnung der in der gewünschten Strömungsrichtung liegenden Rohrleitung offen, die der anderen dagegen geschlossen gehalten wird.



   Dies kann dadurch erreicht werden, dass beide Gebläse in einem gemeinsamen luftdichten Behälter oder Gehäuse untergebracht werden, die drei nebeneinanderliegende und luftdicht voneinander getrennte Kammern besitzen. Jedes Gebläse hat hierbei seine Ansaugseite in einer der äusseren Kammern und die Austrittsseite gemeinsam in der mittleren Kammer, in der sich auch die Einmündungen der beiden Luftführungsrohre befinden. Ausserdem stehen die Luftführungsrohre noch mit je einer der beiden äusseren Kammern in Verbindung.



   Zur Erläuterung der Erfindung wird ein Ausführungsbeispiel mit Hilfe der Zeichnung beschrieben.



   Das gemeinsame luftdichte Gehäuse 1 ist zylinder- oder quaderförmig ausgebildet. Parallel zu den   Stirnseiten verlaufen Trennwände 2a, 4a, so dass die äusseren Kammern 2 und 4 und die mittlere Kammer 3 entstehen. Die beiden Gebläse 7 und 8 sind so in die Trennwände 2a, 4a eingelassen, dass sich ihre Luftaustrittsseiten in der mittleren Kammer 3 gegenüberstehen, während ihre Ansaugseiten in die äusseren Kammern 2, 4 weisen. Die Luftführungsrohre 5 und 6 treten durch die Stirnseiten in das Gehäuse 1 ein, durchdringen die äusseren Kammern 2 und 4 und münden in die mittlere Kammer 3, wo sich die beiden Einmündungen 9 und 10 gegen überstehen. Jedes Luftführungsrohr 5 bzw. 6 besitzt ausserdem noch eine in die äussere Kammer 2 bzw.



  4 weisende Öffnung 11 bzw. 12.



   Zwischen den Einmündungen 9 und 10 der Luftführungsrohre in der mittleren Kammer 3 befindet sich eine Ventilklappe 13, die so angeordnet ist, dass sie wahlweise jede Einmündung 9 oder 10 verschliessen kann, während die andere dann offen ist.



  Sie ist zweckmässig um eine Achse 15 schwenkbar gelagert. Sie kann zusätzlich noch mit einer Luftprellplatte 14 versehen sein, die im Strömungsweg der gegenüberliegenden Austrittsseiten der Gebläse 7 und 8 liegt und gestrichelt in der Zeichnung dargestellt ist.



   Die Anordnung arbeitet folgendermassen:
Je nach den Erfordernissen der Anlage wird das eine oder das andere Gebläse durch einen handbetätigten oder durch einen mechanischen oder elektrischen Vorgang ausgelösten Schalter an das Stromnetz gelegt. Es sei dies das Gebläse 8. Die Luft aus dem Gebläse strömt dann durch die vordere Öffnung 10 des Rohres 6 und tritt durch die Mantel  öffnung    12 in die äussere Kammer 4. Da sich in den Rohrleitungen 5 und 6 nicht dargestellte Verbraucher befinden, sind diese Leistungen gedrosselt.



  Die Ventilklappe 13 wird deshalb an die Öffnung 10 des Rohres 6 gedrückt und verschliesst dieses (dünn ausgezogene Lage der Klappe). Nunmehr nimmt der Luftstrom folgenden Verlauf: Vom Gebläse 8 durch das Rohr 5 an den Verbraucher oder in die Atmosphäre, von hier aus zum Rohr 6 in die äussere Kammer 4 und zum Gebläse 8 zurück.



   Falls die Wirkung der Drosselung durch den Verbraucher im Rohr nicht ausreicht, die Ventilklappe 13 gut dichtend an die Rohröffnung 9 bzw.



  10 zu drücken, wird die Klappe mit einer Luftprellplatte 14 versehen. Der Luftstrom aus dem jeweils eingeschalteten Gebläse drückt dann auf die Platte 14, wodurch die Ventilklappe 13 am anderen Ende des beide Teile tragenden Hebels 15 an die Öffnung des entsprechenden Rohres gedrückt wird. Da die Anordnung nach diesem Beispiel symmetrisch aufgebaut ist, legt sich beim Anlaufen des einen Gebläses und Stillsetzen des anderen Gebläses die Ventilklappe an diese Öffnung des Rohres und bewirkt eine Umschaltung der Druckpotentiale. Die bisherigen Verhältnisse, das am Rohr   liegende -Potential    und am Rohr liegende + Potential, werden dann umgekehrt.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Anordnung zum Umkehren der Strömungsrichtung bei einer Druck- oder Saugluftanlage, insbesondere für Förderzwecke, beispielsweise für den Betrieb von Rohrpostanlagen, mittels hand- oder fremdbetätigter Umschaltung von Stromkreisen, mit je einem Gebläse mit besonderem Antrieb für jede Strömungsrichtung und einem oder mehreren Ventilen, dadurch gekennzeichnet, dass die Gebläse (7, 8) und das oder die Ventile (13) so angeordnet sind, dass beim Arbeiten des einen Gebläses durch das Ventil oder die Ventile nur die Eintrittsöffnung (9 oder 10) der in der gewünschten Strömungsrichtung liegenden Rohrleitung (5 oder 6) offen, die der anderen dagegen geschlossen gehalten wird.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Anordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass beide Gebläse (7, 8) in einem gemeinsamen luftdichten Gehäuse oder Behälter (1) mit drei nebeneinanderliegenden und luftdicht voneinander getrennten Kammern (2, 3, 4) so angeordnet sind. dass jedes Gebläse seine Ansaugseite in einer der äusseren Kammern (2, 4) und die Austrittsseite gemeinsam in der mittleren Kammer (3) hat, in der sich auch die Einmündungen (9, 10) der beiden Luftführungsrohre (5, 6) befinden, die ausserdem noch je mit einer der äusseren Kammern (2, 4) in Verbindung stehen.
    2. Anordnung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennnzeichnet, dass die Luftführungsrohre (5, 6) in gerader Ausrichtung in das Gehäuse (1) an zwei gegenüberliegenden Seiten eingeführt sind und durch je eine äussere Kammer (2, 4) hindurchführen und an dieser Durchführungsstrecke im Mantel eine in die äussere Kammer (2, 4) führende Öffnung (11, 12) aufweisen.
    3. Anordnung nach den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Austrittsöffnungen (9, 10) der Luftführungsrohre (5, 6) in der mittleren Kammer (3) gegenüberliegen und zwischen ihnen eine nach beiden Seiten schwenkbare Pendelklappe (13) angeordnet ist, die wahlweise die eine oder die andere Öffnung (9, 10) verschliessen kann.
    4. Anordnung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Ventilklappe (13) mit einer Luftprellplatte (14) versehen ist, die in der Strömungsrichtung der Gebläse (7, 8) liegt und durch den Luftstrom des jeweils tätigen Gebläses bewegt wird.
    5. Anordnung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Ventilklappe (13) durch einen Elektromagneten betätigt wird, der von dem Stromkreis des jeweils eingeschalteten Gebläses (7, 8) abhängig ist.
CH915963A 1962-07-23 1963-07-23 Anordnung zum Umkehren der Strömungsrichtung bei einer Druck- oder Saugluftanlage CH402739A (de)

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CH402739A true CH402739A (de) 1965-11-15

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CH915963A CH402739A (de) 1962-07-23 1963-07-23 Anordnung zum Umkehren der Strömungsrichtung bei einer Druck- oder Saugluftanlage

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DE (1) DE1195678B (de)
GB (1) GB993768A (de)

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DE478449C (de) * 1929-06-26 Mix & Genest Akt Ges Rohrpostanlage fuer Wendebetrieb mit Saugluft

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DE1195678B (de) 1965-06-24
GB993768A (en) 1965-06-02

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