CH402745A - Kontakteinrichtung an einem elektrisch angetriebenen Gangordnermechanismus - Google Patents

Kontakteinrichtung an einem elektrisch angetriebenen Gangordnermechanismus

Info

Publication number
CH402745A
CH402745A CH370761A CH370761A CH402745A CH 402745 A CH402745 A CH 402745A CH 370761 A CH370761 A CH 370761A CH 370761 A CH370761 A CH 370761A CH 402745 A CH402745 A CH 402745A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
contact
ratchet wheel
wheel
spring
lever
Prior art date
Application number
CH370761A
Other languages
English (en)
Inventor
Guenter Dipl Ing Krug
Lesser Herbert
Original Assignee
Uhren Und Maschinenfabrik Ruhl
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Uhren Und Maschinenfabrik Ruhl filed Critical Uhren Und Maschinenfabrik Ruhl
Publication of CH402745A publication Critical patent/CH402745A/de

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C3/00Electromechanical clocks or watches independent of other time-pieces and in which the movement is maintained by electric means
    • G04C3/04Electromechanical clocks or watches independent of other time-pieces and in which the movement is maintained by electric means wherein movement is regulated by a balance
    • G04C3/06Electromechanical clocks or watches independent of other time-pieces and in which the movement is maintained by electric means wherein movement is regulated by a balance using electromagnetic coupling between electric power source and balance
    • G04C3/061Electromechanical clocks or watches independent of other time-pieces and in which the movement is maintained by electric means wherein movement is regulated by a balance using electromagnetic coupling between electric power source and balance the balance controlling contacts and mechanically driving the gear-train
    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06MCOUNTING MECHANISMS; COUNTING OF OBJECTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G06M7/00Counting of objects carried by a conveyor
    • G06M7/08Counting of objects carried by a conveyor wherein the direction of movement of the objects is changed at the station where they are sensed

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
    Kontakteinrichtung   an einem elektrisch angetriebenen    Gangordnermechanismus   Die Erfindung bezieht sich auf eine Kontakteinrichtung an einem elektrisch angetriebenen Gangordnermechanismus. für bewegliche und ortsfeste    Zeitmesseinrichtungen   mit einer Unruh mit Spule und einem als Hebelstift ausgebildeten einmetallischen Kontaktstift, der in ein stromleitendes Schaltrad mit    sägezahnförmigen   Zähnen eingreift, welches Rad durch einen Permanentmagneten gesperrt wird. 



  Es sind    Zeitmesseinrichtungen   bekannt, die als    mechanische   Schwinger und insbesondere als    Un-      ruhschwinger   ausgebildet sind. Diese    Schwinger   werden elektrisch    angetrieben,   und zwar wird in der Frequenz des Schwingers ein Stromkreis periodisch geöffnet und geschlossen. Die Antriebsenergie wird dabei von diesem Stromkreis    geliefert   und auf mechanischem Wege dem Gangordner zugeführt. Die den Stromkreis dabei steuernden Kontakte haben im Laufe der Entwicklung verschiedenartige Ausführungsformen erhalten. So ist eine    Kontakteinrichtung   zur Steuerung von elektrischen Gangordnern in Armbanduhren bekannt, deren    Kontaktschluss   durch eine lange Feder gesteuert wird.

   Bei dieser Einrichtung ist an der Unruh oder an der Hebelscheibe der Unruh ein Hebelstift befestigt, der beim Schwingen an eine lange Feder stösst und dabei den Stromkreis über Feder, Hebelstift, Spule und Spirale über ein Primärelement schliesst. Beim Rückgang der Unruh wird    die   gleiche Feder, nachdem beim Ausschwingen der Unruh der Kontakt geöffnet war, wieder vom Hebelstift berührt. Hierbei wird aber der Stromkreis nicht wieder geschlossen, da die Feder auf ihrer anderen Seite mit einem isolierenden Steinplättchen versehen ist. Diese Kontakteinrichtung ist sehr störanfällig, da sich beim Reparieren des Uhrwerkes dieser lange Federdraht leicht verbiegt und eine    einwandfreie      Justierung   meist nicht mehr zu erreichen ist.

   Ausserdem ist es schwierig, eine Justierung für eine bestimmte Kontaktdauer vorzunehmen, da dadurch die an der Unruh wirkende Federgegenkraft    unmittelbar   in die Schwingungsamplitude eingeht. 



  Weiter ist eine Kontakteinrichtung bekanntgeworden, die die    Nachteile   dieser langen Feder umgeht. Hierbei    wird   die Kontaktgabe über ein Schaltrad, das über ein Trieb das Zeigerwerk antreibt, vorgenommen. Dieses Schaltrad hat eine    sägezahnför-      mige   Verzahnung, in die der Hebelstein eingreift. Dabei wird bei jeder Vollschwingung dieses Kontaktrad um eine Zahnteilung weiterbewegt. Dabei ist der Hebelstein so    ausgeführt,   dass er einseitig mit einer leitenden Belegung versehen ist, die die Verbindung zu einem    Spulenende   herstellt. Die Verbindung zum Primärelement wird hier durch eine auf dem Schaltrad schleifende Feder hergestellt.

   Diese Einrichtung neigt zu Prell- oder Schwingerscheinungen, die sich ungünstig auf die Gangeigenschaften der Uhr auswirken. Es ist ein Kontakt bekannt, der einen Stromkreis dadurch schliesst, dass ein an der    Unruhwelle   angebrachter Nocken eine Kontaktfeder gegen eine    Auflage   drückt, und diese Auflage selbst als Kontakt ausgebildet ist. Dieser Kontakt ist in seinem Aufbau sehr kompliziert. Auch eine Kontakteinrichtung, die durch das Schaltrad betätigt wird, und die auf einem vom Schaltrad gesteuerten Kontakthebel aufbaut, ergibt keinen einwandfreien    Schaltimpuls.   Hierbei muss der    am   Ende des Hebels angebrachte Kontakt federnd geschlossen werden, wodurch die Kontakteinrichtung    kompliziert   und unsicher wird. 



  In der gleichen Art sind Anordnungen bekannt, die die Unterdrückung des Blindimpulses durch besondere Kontaktausbildung in der Rastfeder mittels 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 unterbrochenem Kontaktschuh vornehmen. Diese Anordnungen besitzen neben einem grossen Aufwand eine hohe Störanfälligkeit, da sie infolge ihrer Kleinheit fertigungsgemäss ausserordentlich    defizil   und toleranzkritisch sind. Ein    Einjustieren   ist nach Einbau ebenfalls nicht mehr möglich. Ein weiterer Nachteil liegt in der Doppelfunktion der Feder, die gleichzeitig als Kontakt- und Sperrfeder wirkt, woraus eine harte Sperrung resultiert. 



  Zur Unterdrückung des Rückimpulses ist eine weitere Einrichtung bekannt, die aus zwei Schalträdern besteht, von denen das eine aus leitendem Werkstoff und das andere, um einen Winkel dazu gedreht, aus Isoliermaterial besteht. Diese    Schalt-      werkanordnung   hat wiederum den Nachteil einer zu harten Kontaktgabe, da die Kontaktfeder gleichzeitig hemmendes Organ ist. 



  Dadurch, dass die Sperrfeder ununterbrochen an dem Schaltrad anliegt und der Stromkreis durch den Kontaktstift geschlossen wird, kommt es bei Einleitung der Drehbewegung durch den Schwinger zu Prellkontakten auf der Kontaktfläche des Schaltrades. Das hat eine Ursache darin, dass der Anfangswiderstand im Moment der Einleitung der Drehbewegung, bewirkt durch die Federspannung, zu gross ist, so dass der Kontaktstift zu hart anschlägt und oft mehrmals an dem Schaltrad aufprallt, bevor der eigentliche Schaltkontakt hergestellt ist. 



  Alle diese Anordnungen zur Unterdrückung des Rückimpulses haben gemeinsam den Nachteil, dass zur Unterdrückung des Rückimpulses besonders ausgebildete Elemente erforderlich sind, beispielsweise ein aus    Isoliermaterial   bestehendes Schaltrad oder ein entsprechend ausgebildeter Kontaktschuh, um mit Sicherheit den Rückimpuls zu vermeiden. Ausserdem ist der Energiebedarf von federnden    Grenz-      kraftsperren   zur Überwindung der Federkraft sehr gross, so dass dafür schon ein erheblicher Teil der Energie verlorengeht. 



  Die vorgeschlagene erfindungsgemässe Anordnung soll die oben angeführten Nachteile überwinden. Sie soll einfach im Aufbau und sicher in der Funktion sein und ohne besonders ausgebildete Rückimpulsunterdrückungsglieder den Rückimpuls vermeiden, wobei gleichzeitig jegliche Prellkontakte ausgeschaltet werden sollen. Sie soll in ihrem Aufbau sämtliche möglichen    Gangordnereinrichtungen,   die auf elektrischem Antriebsprinzip beruhen, insbesondere auch Uhrwerke der niederen Preisklasse umfassen und ausserdem ein Einstellen der günstigsten Kontaktzeit mittels bekannter Elemente    ermöglichen.   



  Die    erfindungsgemässe   Kontakteinrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass zum Zwecke einer    prell-      freien   Kontaktgabe eine    Kontaktfeder   derart angeordnet ist, dass ihr kontaktseitiges Ende bei Einleitung des Schaltvorganges nicht in Berührung mit dem Schaltrad steht, so dass der Schalt- und Kontaktgabevorgang aus zwei zeitlich aufeinanderfolgenden Berührungsphasen besteht. Diese Ausbildung und Anordnung hat einen geringen Aufwand an Teilen und eine unkomplizierte Technologie für die Herstellung dieser Teile. Ausserdem reinigt sich der Kontakt infolge der auftretenden gleitenden Bewegungen selbst. 



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenden ist an Hand einer Zeichnung beschrieben. 



  Es zeigen:    Fig.   1 eine Draufsicht auf die Kontakteinrichtung,    Fig.   2 eine perspektivische Ansicht der Kontakteinrichtung,    Fig.   3 die Kontakteinrichtung in Ruhelage,    Fig.   4 die Kontakteinrichtung im Augenblick der Kontaktgabe,    Fig.5   den Augenblick der Unterbrechung mit abfallender Kontaktfeder,    Fig.   6 die Rückbewegung des Schaltrades. Im    Fig.   1 ist ein Schaltrad 1 mit einer Schaltradwelle 2, die in zwei hier nicht angeführten Lagerstellen gelagert ist, so dargestellt, dass ein Rastmagnet 3 das Schaltrad 1 gerade in Ruhelage hält. Das Schaltrad 1 ist dabei über einen Trieb 4 mit weiteren, hier nicht dargestellten, aber der    Zeitmesseinrichtung   zugehörigen Rädern in Eingriff.

   Es besteht aus einem weichmagnetischen Material, wie z. B.    ,u-Metall   und ist zur guten und einwandfreien Stromleitung sowie zur Verhinderung einer Korrosion galvanisch oberflächenveredelt. 



  In Eingriff mit dem Schaltrad 1 steht ein Hebelstift 5, der    in   einer Hebelscheibe 6 befestigt ist. Die Hebelscheibe 6 ist mit einer isolierenden Kunststoffbuchse 7 ausgeführt. Diese Kunststoffbuchse 7 ruht gemeinsam mit der Hebelscheibe 6 auf einer Unruhwelle 8, die ihrerseits mit einer Spule versehen und mit der in der    Fig.   1 nicht dargestellten Unruh verbunden ist. Der    Hebelstift   5 ist als Kontaktstift ausgeführt und aus elektrisch leitendem Material hergestellt. Seine Befestigung in der Hebelscheibe 6 ist so, dass ein Stromübergang zwischen Hebelscheibe 6 und Hebelstift 5 leicht möglich ist, wobei das eine Ende der in    Fig.   2 dargestellten    Unruhspule   16 auf dieser Hebelscheibe festgeklemmt oder festgelötet ist. 



  Eine Kontaktfeder 9 steht in einer der Zahnlücken des Schaltrades 1. Diese Kontaktfeder 9, die an einer Stelle 10 leicht abgewinkelt ist, ist in einem Klemmstift 11, der durch eine    Kunststoffbuchse   12 vom Material einer    Vorderwerkplatte   13 getrennt ist, isoliert befestigt. 



  Eine    Exzenterschraube   14 ruht in einer isolierten Buchse 15 und ermöglicht ein Verstellen der Kontaktfeder und damit der Kontaktdauer beim Bewegen des Schaltrades 1 durch den Hebelstift 5. 



  Die magnetische Sperrung durch den Rastmagneten 3 erfolgt analog dem seit langem bekannten magnetischen    Gesperreprinzip.   



  In    Fig.   2 ist die Gesamtanordnung des    Kontakt-      prinzipes   perspektivisch dargestellt und in Verbindung mit dem Energiespeicher erläutert. Wie hier 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 ersichtlich, ist die Hebelscheibe 6 mit dem Hebelstift 5 in Eingriff mit dem Schaltrad 1. Die Hebelscheibe 6 ist hier mit einer Spule 16 verbunden. Anfang und Ende dieser Spule sind nicht    sichbar,   aber in analoger Weise, wie bei bekannten elektrischen Uhren, im Stromkreis angeordnet. Demzufolge ist also die in einem    Unruhreif   17 eingebettete Spule mit einer Spirale 18, die auf der    Unruhwelle   8 aufgedrückt ist, verbunden.

   Ein Ende der Spirale 18 ist mit einem Klötzchen 19    verstiftet.   Das Klötzchen 19 ist, wie bei mechanischen Uhren, in einem    Un-      ruhkolben   befestigt, der gleichzeitig Lagerstelle für die    Unruhwelle   8 ist. Eine Verbindung 20 zu einer Energiequelle 21 wird durch    die   hier nicht dargestellten, aber zur mechanischen    Uhr   analogen Werkteilen übernommen. Diese müssen zur guten Stromleitung ebenfalls galvanisch veredelt sein und sind ebenfalls auf der    Vorderwerkplatte   13 befestigt. 



  Der Minuspol der Spannungsquelle ist über eine leitende, aber vom übrigen Aufbau getrennte Verbindung 22 mit dem Klemmstift 11 der    Kontaktfeder   verbunden. Die Kontaktfeder 9 greift in das Schaltrad 1 und stellt beim Schwingen der Spule die Verbindung im Stromkreis her. 



  Die    Exzenterschraube   14 dient, wie vorher schon angeführt, zur Einstellung der günstigsten Kontaktzeit. Die    Exzenterschraube   14 sowie der Klemmstift 11 sind durch isolierende Buchsen oder andere geeignete Isolierungen vom Material der Vorderwerkplatte 13 getrennt. 



  Der Schaltvorgang erfolgt nun so, dass entsprechend    Fig.   3 der Stift 5 auf eine Flanke 23    dts   Schaltrades 1 auftrifft. Da der Stift vollkommen aus leitendem Material hergestellt ist, steht damit das, Schaltrad 1 unter Spannung und liegt entsprechend den vorher angeführten Figuren auf positivem Potential. Die dem Schwinger innewohnende Energie drückt durch den Hebelstein das Schaltrad aus    der   vom Magneten 3 hergestellten Ruhelage in der angegebenen Pfeilrichtung so lange, bis eine    Zahnrück-      flanke   24 des Schaltrades 1 mit der Kontaktfeder 9 in Verbindung steht.

   In diesem Augenblick baut sich, wie bei allen anderen bekannten    elektrischen   Uhren des gleichen Antriebsprinzips, ein magnetisches Feld um die von einem Bündel    Spulendrähte   gebildeten elektrischen Leiter auf und stösst sich, da es auf der beweglichen Unruh befestigt ist, vom    ortsfest   angebrachten Magneten 3    (Fig.   2) ab. Dabei wird der Hebelstift mit der Hebelscheibe weiter so bewegt, dass sich eine weitere Drehung des Schaltrades 1 in der angegebenen Pfeilrichtung ergibt. Dieser Zustand ist in    Fig.   4 dargestellt. 



  Kurz vor Austreten oder im Moment des Austretens des Hebelstiftes 5 aus der Zahnlücke des Schaltrades 1 fällt auch die Feder 9 von der Rückflanke 24 auf das Schaltrad 1 ab. Damit ist der Stromkreis unterbrochen, und der Hebelstift 5 samt Hebelscheibe 6 und Unruh 17 bewegt    sich   mittels der ihm durch den Stromkreis erteilten Energie weiter in der bisherigen Richtung. Zur Vollendung    seines   Ergänzungsbogens wird während des    Auslaufens   des Hebelsteines 5 aus der Zahnlücke des Schaltrades 1 - wie von der mechanischen Uhr her bekannt - das Schaltrad 1 durch den    Rastmagneten   3 in eine weiter der Zähnezahl entsprechende Ruhelage gezogen.

   Bei Rückkehr des Schwingelementes läuft der Hebelstein 5 zunächst auf die Rückflanke 24 des Schaltrades 1, wie in    Fig.   6 dargestellt. Dabei steht Schaltrad 1 wieder auf positivem Potential. Die Rückbewegung des Schaltrades 1 und des Hebelstiftes 5 ist durch die Pfeile 25 und 26 dargestellt. Bei dieser Rückbewegung des Schaltrades 1 durch den Hebelstift 5 wird ein zur Zeigerbewegung umgekehrtes Moment eingeleitet. Dieser Schaltzustand ist in der    Fig.   6    in   gestrichelter Form dargestellt. 



  Obwohl auch in diesem Zustand die Kontaktfeder 9 in eine Zahnlücke des Schaltrades 1 hineinragt, wird jedoch der Kontakt nicht geschlossen. 



  Die Unruh bleibt also zur Vollendung    Bier   Schwingung    stromlos   und erhält entsprechend dem Dargelegten nur in einer    Richtung   einen Impuls. Der Schaltvorgang erfolgt    also   so, dass    ein      Antriebsimpuls   auf die Unruh nur dann wirkt, wenn    diese   um einen Zahn weiterbewegt wird. 



  Demzufolge erfolgt nur bei    wirklichem   Energiebedarf des nachfolgenden zeitanzeigenden Räderwerkes eine Belastung der    Energiequelle,   und es erfolgt nicht, wie bei vielen bekannten    ähnlichen   Einrichtungen, ein sogenannter    Blindimpuls.   Ausserdem ist durch diese Einrichtung eine Zweiteilung des Kontakthebelstiftes überflüssig geworden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Kontakteinrichtung an einem elektrisch angetriebenen Gangordnermechanismus für bewegliche und ortsfeste Zeitmesseinrichtungen mit einer Unruh mit Spule und einem als Hebelstift ausgebildeten einmetallischen Kontaktstift, der in ein stromleitendes Schaltrad mit sägezahnförmigen Zähnen eingreift, welches Rad durch einen Permanentmagneten gesperrt wird, dadurch gekennzeichnet, dass zum Zwecke einer prellfreien Kontaktgabe eine Kontaktfeder (9) derart angeordnet ist, dass ihr kontaktseitiges Ende (10) bei Einleitung des Schaltvorganges nicht in Berührung mit dem Schaltrad (1) steht,
    so dass der Schalt- und, Kontaktgabevorgang aus zwei zeitlich aufeinanderfolgenden Berührungsphasen besteht. UNTERANSPRUCH Kontakteinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktfeder (9) so angeordnet ist, dass sie während der Rückbewegung des Schaltrades (1) dieses nicht berührt. Entgegengehaltene Schrift- und Bildwerke Deutsche Patentschrift Nr. 578 457 Französische Patentschrift Nr. 1168 408 USA-Patentschrift Nr. 2 757 545
CH370761A 1960-11-29 1961-03-27 Kontakteinrichtung an einem elektrisch angetriebenen Gangordnermechanismus CH402745A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DD7088060 1960-11-29

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH402745A true CH402745A (de) 1963-06-29

Family

ID=5477564

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH370761D CH370761A4 (de) 1960-11-29 1961-03-27
CH370761A CH402745A (de) 1960-11-29 1961-03-27 Kontakteinrichtung an einem elektrisch angetriebenen Gangordnermechanismus

Family Applications Before (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH370761D CH370761A4 (de) 1960-11-29 1961-03-27

Country Status (1)

Country Link
CH (2) CH370761A4 (de)

Also Published As

Publication number Publication date
CH370761A4 (de) 1963-06-29

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE663582C (de) Elektrisch angetriebene Unruheuhr
CH402745A (de) Kontakteinrichtung an einem elektrisch angetriebenen Gangordnermechanismus
CH370761A (fr) Cyanocétones disubstituées et leur procédé de fabrication
DE1208700B (de) Kontakt-Einrichtung fuer Uhren und andere zeithaltende Geraete
DE964965C (de) Zeitsteuergeraet
DE2122451A1 (de) Läutvorrichtung für Pendeluhren
DE857981C (de) Schaltuhr zum Schalten elektrischer Stromkreise
AT104991B (de) Elektrische Uhr.
DE954489C (de) Schalteinrichtung fuer Blinklichtanlagen
AT151002B (de) Zeitschalter mit willkürlich einstellbarer Schaltzeit.
DE435959C (de) Elektrische Anlage mit lichtempfindlichen Zellen, z. B. als Schutzvorrichtung gegen Einbruch
DE2400843C3 (de) Vorrichtung zur Stillsetzung des Uhrwerks bei elektrischen Armbanduhren
DE737078C (de) Peilseitenschalter
DE650083C (de) Elektrischer Aufzug fuer Uhrwerke
AT145157B (de) Schaltanordnung für Radioempfangsgeräte.
DE1614652C (de) Elektromagnetisches Relais mit Schritt schaltwerk
DE1538846C (de) Kontakteinrichtung für Schwingankermotoren
AT203085B (de) Gepolter Schutzrohrwechselkontakt
DE448882C (de) Schlagwerk fuer Uhren, Signalanlagen u. dgl.
DE7817252U1 (de) Elektromechanisches Zeitrelais in Schmalbauweise
DE1614652B1 (de) Elektromagnetisches Relais mit Schrittschaltwerk
DE618249C (de) Durch ein Weckeruhrwerk betaetigte elektrische Zeitsignal- und Zeitschaltvorrichtung
DE3213622A1 (de) Verbesserter schalter, insbesondere fuer in elektrischen schaltkreisen eingebaute thermometer
DE6600797U (de) Kurzzeitiger signalunterbrecherkontakt fuer eine elektrische weckeruhr, insbesondere re eine batterie-weckeruhr
DE1180327B (de) Elektronische Steuervorrichtung fuer Uhren, insbesondere Uhren mit Rueckstell-Spiralfeder