CH402768A - Spulenklemmeinrichtung an einem Webschützen - Google Patents
Spulenklemmeinrichtung an einem WebschützenInfo
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03J—AUXILIARY WEAVING APPARATUS; WEAVERS' TOOLS; SHUTTLES
- D03J5/00—Shuttles
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Description
Spulenklemmeinrichtung an einem Webschützen Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Spulenklemmeinrichtung an einem Webschützen.
Es sind bereits Spulenklemmeinrichtungen für Webschützen bekannt, welche jedoch den Nachteil hatten, dass ihre Herstellung teuer war, die Klemm kraft für die Spule entweder ungenügend war oder aber die Zentrierung zu wünschen übrig liess. Mit der vorliegenden Erfindung sollen diese Nachteile behoben werden, diese ist dadurch gekennzeichnet, dass die Spule von zwei voneinander distanzierten je U-förnfg gebogenen, federnden Haltern im Web- schützenkörper auswechselbar gehalten ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Fig. 1 zeigt einen Querschnitt durch einen Web- schützen samt eingesetzter Spule.
Fig. 2 ist eine Ansicht eines Klemmorgans.
Fig. 3 ist ein Schnitt durch das Klemmorgan nach der Linie 111-III in Fig. 2.
Fig. 4 zeigt eine Ansicht einer zweiteiligen Spule. In Fig.1 ist ein Webschützen S dargestellt, welcher einen aus Holz bestehenden Webschützenkörper 1 aufweist, der mit zwei Spitzen 2 versehen ist. Im Innern des Webschützenkörpers 1 befindet sich ein Hohlraum 3, in welchem die Spule gehalten ist. Die eine Stirnseite des Hohlraumes mündet in eine zylin drische Bohrung 4 aus, in welche ein Klemmkopf 5 eines Klemmorgans 6 eingesetzt ist.
Dieser zylin drische Klemmkopf 5 liegt satt in der Bohrung 4 und wird durch eine Befestigungsschraube 7 gehalten, welche sich quer durch den Webschützenkörper 1 hindurch erstreckt. Der Schaft 8 dieser Befestigungs schraube liegt satt in der Querbohrung 10 und ausserdem wird die Schraube mittels einer in der Ansenkung la liegenden Mutter 9 festgezogen. Im Klemmkopf 5 sind zwei U-förmig gebogene Klemm schenkel 11 starr befestigt. Diese Klemmschenkel 11 dienen zur Aufnahme des Spulenkopfes 13 und zu dessen Zentrierung.
Zu diesem Zwecke sind die beiden Klemmschenkel 11 federnd ausgebildet und legen sich gegen den Kopf der Spule auf dessen ganzen zylindrischen Länge an. Um einen spielfreien Sitz des Klemmkopfes in der Bohrung 4 zu erhalten, kann der Kopf und/oder die Bohrung 4 leicht konisch (weniger als 1595) ausgebildet sein.
Der Spulenschaft 15 hat gegenüber dem Spulen kopf 13 einen geringeren Durchmesser und ist mit stufenförmigen Ansätzen 36 versehen, deren Durch messer mit zunehmendem Abstand vom Kopf gerin ger wird.
Die Klemmschenkel 11 sind so ausgeführt, dass der Spulenkopf durch einen leichten Druck von oben eingesetzt werden kann, da die Schenkel nach aus wärts federn und ihn nach der Zurückfederung fest klemmen. Im eingesetzten Zustand liegt somit der Kopf der Spule mittels Linienberührung an jedem der Schenkelteile 16 an, so dass also der Kopf durch vier linienförmige Auflagen durch federnde Klem- mung zentriert wird.
Die aus Federstahldraht oder dergleichen von etwa 3 mm Durchmesser bestehenden Klemmschenkel 11 sind am Boden 19 des metalli schen Klemmkopfes 5 starr gehalten, beispielsweise durch eine Presssitzverbindung, durch Schweissen oder Hartlöten, allenfalls auch mittels einer Klebeverbin dung.
Im weiteren ist in das Innere des hohl ausgebilde ten Klemmkopfes 5 ein Leitblech 20 eingesetzt, das zwischen die beiden Klemmschenkel 11 hineinragt und der axialen Ausrichtung des Spulenkopfes dient. Dieses Leitblech 20 ist mit einer Schrägfläche 21 versehen, dessen Winkel a bezüglich der Längsaxe des Webschützenkörpers etwa in der Grössenordnung von 10-80 , vorzugsweise bei etwa 40-60 liegt.
An diese Schrägfläche 21 schliesst sich eine etwa rechtwinklig zur besagten Axe verlaufende Fläche 22 und an diese wiederum eine etwa parallel zu dieser Axe verlaufende Fläche 23 an. Das ganze Leitblech 21 ist im Klemmkopf 5 durch Hartlöten, durch Nieten oder auf sonstige Weise starr befestigt. Es wäre aber auch denkbar, dass der Klemmkopf 5 samt Leitblech aus einem einzigen Teil hergestellt würde. Ferner wäre es möglich, das Leitblech mit zwei Schrägflächen zu versehen, so dass die Spule von beiden Seiten in den Schützen eingesetzt werden kann.
Die Länge L des Spulenkopfes ist so gewählt, dass dieser zwischen dem Schenkel 17 und der Stirn fläche 22 des Leitbleches ein geringes Spiel, bei spielsweise etwa in der Grössenordnung von 1 mm aufweist.
Der Spulenkopf 13 ist beidseitig mit einer kegel förmigen Fläche 25 versehen, die jedoch auch bom- biert sein könnte.
Wie aus Fig. 4 hervorgeht, ist die Spule zwei teilig ausgeführt, wobei die zwei Teile teleskopartig ineinandersteckbar sind. Der erste Teil, welcher den Kopf 13 und einen metallischen Hohlschaft 27 um fasst, wird in den zweiten Teil, welcher den mit Absätzen versehenen Spulenschaft 15 umfasst und eine Bohrung 28 trägt, eingehoben und verklebt oder auf sonstige Weise starr miteinander verbunden. Durch die zweiteilige Ausführung gelingt es, auch abgenützte Spulenköpfe zu verwenden, da bei sol chen abgenützten Spulen der Kopf abgetrennt und der Schaft mit einer Bohrung versehen wird, so dass lediglich ein neuer Kopf eingesetzt werden muss.
Der Kopf wird vorzugsweise aus einer hartgummi- ähnlichen Materialmischung hergestellt, welche neben Gummi auch Kunststoff und Füllstoffe enthält. Durch die beschriebene Ausbildung gelingt eb, den Spulenkopf im Innern des Webschützenkörpers sehr genau zu zentrieren und sicher zu halten, so dass namentlich der automatische Spulenwechsel er leichtert wird und die Abnützung weniger gross ist als bei den bisher bekannten Klemmvorrichtungen. Ausserdem ist die Herstellung der Klemmorgane wesentlich einfacher und kann preislich günstig aus geführt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Spulenklemmeinrichtung an einem Webschützen, dadurch gekennzeichnet, dass die Spule von zwei voneinander distanzierten, je U-förmig gebogenen fe dernden Haltern im Webschützenkörper auswechsel bar gehalten ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Spulenklemmeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden der Halter in einem zylinderförmigen oder leicht konischen Kopf gehalten sind, der seinerseits satt in eine Boh rung des Webschützenkörpers eingesetzt ist.2. Spulenklemmeinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Haltern ein mit mindestens einer Schrägfläche versehenes Leitblech vorhanden ist. 3. Spulenklemmeinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Halter aus gehärtetem Federdraht bestehen und ihre Enden im Boden des Klemmkopfes unlösbar eingesteckt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH733062A CH402768A (de) | 1962-06-19 | 1962-06-19 | Spulenklemmeinrichtung an einem Webschützen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH733062A CH402768A (de) | 1962-06-19 | 1962-06-19 | Spulenklemmeinrichtung an einem Webschützen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH402768A true CH402768A (de) | 1965-11-15 |
Family
ID=4323439
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH733062A CH402768A (de) | 1962-06-19 | 1962-06-19 | Spulenklemmeinrichtung an einem Webschützen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH402768A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4298032A (en) * | 1978-09-07 | 1981-11-03 | Steel Heddle Manufacturing Co. | Shuttle grip |
-
1962
- 1962-06-19 CH CH733062A patent/CH402768A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4298032A (en) * | 1978-09-07 | 1981-11-03 | Steel Heddle Manufacturing Co. | Shuttle grip |
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