CH402912A - Verfahren und Vorrichtung zum Kühlen bzw. Abschrecken von metallischem Gut - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Kühlen bzw. Abschrecken von metallischem Gut

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CH402912A
CH402912A CH1333362A CH1333362A CH402912A CH 402912 A CH402912 A CH 402912A CH 1333362 A CH1333362 A CH 1333362A CH 1333362 A CH1333362 A CH 1333362A CH 402912 A CH402912 A CH 402912A
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Schmidt Garhard
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Bbc Brown Boveri & Cie
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Description


  Verfahren und Vorrichtung     zum    Kühlen     bzw.    Abschrecken von     metallischem    Gut    Es sind Verfahren und Vorrichtungen zum Küh  len von metallischem Gut, beispielsweise     Temper-          gusstücken    bekannt, bei denen das Gut, insbesondere  wenn es sich um Massenware handelt, satzweise aus  einem Glühofen entnommen und sodann in ein     Kühl-          bzw.        Abschreckbad    befördert wird, aus welchem das  Gut nach beendeter     Abschreckung    entnommen wird,  um weiteren Fabrikationsstationen zugeführt zu wer  den.

   Dabei kann es leicht vorkommen, dass in dem       Abschreckbad        Anhäufungen    des satzweise bzw.     char-          genweise    eingebrachten Gutes entstehen, wodurch ein  freier Zutritt des Kühlmittels zu den sich überdecken  den     Gutstücken    mehr oder weniger     behindert    wird,  so dass einzelne Gutstücke nicht der erforderlichen  Gleichmässigkeit bzw. unzureichend abgeschreckt  werden. Die Folge hiervon ist häufig     Ausschuss.     



  Es     sind    auch Kühlverfahren bzw.     Vorrichtungen     bekannt, bei denen das Gut in Traggestellen, Trag  körben oder sonstigen Tragvorrichtungen behandelt       bzw.    transportiert wird,     .und    zwar sowohl     im        Glüh-          ofen    als auch auf dem Wege zu der     Kühleinrichtung     und durch das     Kühlmittel    hindurch.

   Auch bei     diesen     bekannten Einrichtungen ist eine völlig gleichmässige  Abkühlung aller Gutstücke nicht gewährleistet, da  die in     grösserer    Menge in dem Tragkorb oder Trag  gestell befindlichen Gutstücke hinsichtlich des Zutritts  des Kühlmittels nicht     alle    .eine     gleich        günstige    Lage  einnehmen können. Beispielsweise erfahren die zuerst  von dem Kühlmittel getroffenen     Gutstücke        eine    stär  kere, die anschliessend     beaufschlagten    Stücke eine  schwächere Kühlwirkung.  



  Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, unter  Vermeidung der vorgenannten Nachteile ein Ver  fahren sowie Vorrichtungen, zu deren Durchführung  zum Kühlen bzw. Abschrecken von metallischem Gut    durch ein gasförmiges oder flüssiges     Kühlmittel    bei       chargenweisem    Durchsatz des Gutes zu     schaffen,    bei  welchem das Gut während des     Transportes    zur bzw.  von der Kühleinrichtung und während der Behand  lung in dieser auf Tragvorrichtungen gestapelt ist.

    Nach dem     erfindungsgemässen        Verfahren    wird das  Gut lose gestapelt und mitsamt der Tragvorrichtung  in der Kühleinrichtung innerhalb des Stromes eines  gasförmigen oder flüssigen     Kühlmittels    gedreht.  



  Zur Durchführung des     erfindungsgemässen    Ver  fahrens dient eine     Vorrichtung,    die aus einer zu einer  unter- oder     oberhalb        eines        Kühlraumes        liegenden     Stelle führenden Transportvorrichtung zur     Förderung     des Gutes, das in für das     Kühlmittel        durchlässigen     Traggestellen lose gestapelt ist besteht, und aus einer  Hebe- und Senkvorrichtung,

   mittels welcher die mit  dem     Gut        gefüllten    Traggestelle in     Iden        Kühlraum    ein  und aus diesem     ausbringbar    sind, sowie aus     Mitteln,     durch welche die Traggestelle innerhalb des Kühl  raumes drehbar sind, wobei der Kühlraum in Form  eines vom     Kühlmittel    durchströmten     Kanals        ausge-          bildet    ist, dessen Seitenwände - in dem dem Trag  gestell gegenüberliegenden Bereich - das sich dre  hende Traggestellt mit geringem Abstand umgeben.  



  In folgenden wird die Erfindung anhand der  Zeichnungen     näher    erläutert<B>:</B> In den     Fig.    1 und 2 ist  der Kühlraum mit 1 bezeichnet. Unterhalb dieses       Kühlraumes    ist eine     Transportvorrichtung    2     ange-          ordnet,    die im Falle des     Ausführungsbeispieles    als  Rollgang ausgebildet ist.

   Mittels dieser     Transportvor-          richtung    wird das auf den Tragrosten 3     gestapelte     Gut 4 von einem in der Zeichnung nicht dargestellten  Ofen der Kühlvorrichtung     chargenweise        zugeführt.     Die Tragroste können aus einem     gitterförmigen    Un  tersatz für den Gutstapel bestehen oder auch als      korbartige Traggestelle gestaltet sein, wobei sie so       auszubilden    sind, dass sie den Zutritt des Kühlmittels  zu dem Gut möglichst wenig behindern.  



  Um die Tragroste 3 aus dem unterhalb des Kühl  raumes 1 befindlichen Zuführungsraum 5 in den  Kühlraum einbringen und aus demselben wieder  herausbringen zu können, ist eine Hebe- und Senk  vorrichtung 6, 7, 8 vorgesehen. Diese Vorrichtung  besteht im Falle des Ausführungsbeispiels aus einem  hydraulischen Zylinder 6, der über eine Kolbenstange  7 mit einem Traggerüst 8 in Verbindung steht. In  der in     Fig.    1 gezeichneten Stellung befindet sich die  Hebe- und Senkvorrichtung mit ihrem Traggerüst 8  in angehobener Lage, d. h. das Traggerüst 8 befindet  sich im Kühlraum 1. Bei 8a ist die Lage des Trab       gerüstes    in abgesenkter Stellung der Hebe- und     Senk-          vorrichtung    angedeutet.

   Die Mittel, mit denen die  Tragroste 3 von dem     Traggerüst    8 bzw.     8a        erfasst     und in diesem sicher gehalten werden, können an sich  bekannter Art sein.  



  Der Kühlraum 1 ist in Form eines Kanals ausge  bildet, dessen Seitenwände bei 17 als konzentrisch  zur senkrechten Mittellinie des Kühlraumes ange  ordnete Zylinderflächen ausgebildet sind.  



  Innerhalb des Kühlraumes befindet sich eine     kä-          figartige    Konstruktion, im folgenden kurz Käfig 18  bezeichnet, dessen Umrisse im Grundriss     (Fig.    2)  kreisförmig gestaltet sind und     verhältnismässig    dicht  an die     zylindrischen    Teile 17 der Seitenwände     des     Kühlraumes heranreichen.  



  Dieser Käfig 18 ist zur     Aufnahme    des Traggerü  stes 8 mit dem darin befindlichen Gut 4 eingerichtet  und besteht im wesentlichen aus einer oberen 20     und     einer unteren 21 Platte, die durch     radialgerichtete,          als    Leitbleche 22 für das     Kühlmittel    ausgebildete  Stege miteinander verbunden sind. Mittels der Füh  rungen 23 ist das Traggerüst 8 sicher in dem Käfig  18 geführt bzw. gehalten.  



  Der Käfig 18 ist bei 19 um seine senkrechte  Mittelachse drehbar     gelagert    und kann durch An  triebsmittel, beispielsweise einen Elektromotor 9 über  ein Zahnradgetriebe 10 in Umdrehung gesetzt wer  den, wobei er das Traggerüst 8 mitnimmt. Um zu  vermeiden, dass die Kolbenstange 7 der Hebe- und  Senkvorrichtung die Drehbewegung mitmachen muss,  kann das Traggerüst 8 drehbar an der Kolbenstange  befestigt sein.  



  Mit 13 sind in der     Fig.    1 durch     hydraulische          Zylinder    14 und nicht näher bezeichnete Hebel     betä-          tigbare    Bodenklappen des Kühlraumes bezeichnet,  durch welche dieser von unten abschliessbar ist. Wei  ter sind im Kühlkanal 15 (in der Zeichnung rechts  vom Kühlraum)     Jalousieklappen    11 zur Regulierung  des     Kühlmittelstromes    angeordnet, die durch eine  Antriebsvorrichtung mit einem hydraulischen Zylin  der 12 geöffnet und geschlossen werden können.  



  Im folgenden wird der Betrieb und die Wirkungs  weise der     vorbeschriebenen    Vorrichtung erläutert.  Sobald das Gut 4     mittels    der Hebevorrichtung 6, 7, 8  in den Kühlraum 1 eingefahren ist, werden die Boden-    klappen 13 geschlossen, worauf die Zufuhr des Kühl  mittels -     im    Falle des     Ausführungsbeispieles    Kühl  luft - durch Öffnen der     Jalousieklappen    11 freige  geben wird, so dass     dieses    den Kühlkanal 15 und  Kühlraum 1 in Richtung der Pfeile 16 durchströmt.  Gleichzeitig wird die Drehbewegung des Käfigs 18  mit dem in demselben befindlichen     Traggerüst    be  ziehungsweise Gut 4 eingeleitet.  



  Die radialen Leitbleche 22 des Käfigs sind   wie insbesondere die     Fig.    2 erkennen lässt - so  angeordnet, dass durch dieselben in jeder Drehlage  des     Käfigs    18 der zwischen den Seitenwänden 17  des Kühlraumes und dem mit Gut gefülltem Tragge  rüst 8 noch verbleibende Zwischenraum für den  Durchtritt des Kühlmittels weitgehend gesperrt ist.

    Auf diese Weise wird eine sehr günstige Führung des       Kühlmittels    durch den Gutstapel hindurch erreicht,  in dem einerseits verhindert wird, dass ein Teil des  Kühlmittels ungenützt neben dem Gut     vorbeistreicht,     während andererseits diejenigen Leitbleche 22, die  gerade nicht den Seitenwänden 17 gegenüberliegen,  den     Kühlmittelstrom    unmittelbar auf das Gut 4 len  ken, wie dies in der     Fig.    2 durch den Verlauf der  Pfeillinien 16 angedeutet ist, wodurch im Verein mit  der Drehbewegung des Käfigs 18 beispielsweise des  Traggerüstes 8 bewirkt wird, dass alle Teile des Gu  tes von dem Kühlmittels weitgehend gleichmässig um  spült werden.  



  Das Gut muss dabei so lose gestapelt sein, dass  die     Kühlluft    ohne grössere Behinderung zwischen den  einzelnen Gutstücken     hindurchströmen    kann. Um dies  mit Sicherheit zu erreichen, sollen die Abmessungen  des Kühlraumes 1 und der Tragroste 3 mindestens  so gross gewählt werden, dass die zu einer     Charge     gehörende     Anzahl    von Gutstücken so gestapelt wer  den kann, dass zwischen den einzelnen Gutstücken  ausreichende Zwischenräume für den Durchtritt des       Kühlmittels    verbleiben, und zwar derart, dass     dabei     der Füllfaktor höchstens 50 %     beträgt,    mit anderen  Worten,

       dass    das Gesamtvolumen der Zwischen  räume mindestens 50 % des Volumens eines einer  Charge entsprechenden Gutstapels beträgt.  



  Nach Beendigung des     Abkühlvorganges    wird das  Gut durch die Hebe- und     Senkvorrichtung    6, 7, 8  wieder aus dem Kühlraum ausgefahren, nachdem  vorher die Bodenklappen 13 geöffnet wurden. Sodann  kann das Gut mittels der Transportvorrichtung 2  weiteren Fabrikationsstationen zugeführt werden.  



  Der     Abkühlvorgang    kann entsprechend der Art  des zu behandelnden Gutes oder auch im Hinblick  auf die jeweils gewünschten Güteergebnisse der Ab  kühlung leicht verschiedenen Anforderungen     ange-          passt    werden, und zwar dadurch, dass die den Kühl  raum 1 in der Zeiteinheit durchströmende Kühlmittel  menge veränderbar ist, was beispielsweise durch ein  mehr oder weniger weites Öffnen der     Jalousieklappen     11 bewirkt werden kann. Eine weitere     Beeinflussung     des Abkühlungsverlaufes ist durch eine Veränderung  der Drehgeschwindigkeit des Gutes innerhalb des  Kühlraumes möglich. Zu diesem Zweck kann der      als Antriebsmittel für die Drehbewegung des Käfigs  bzw.

   Traggerüstes 8 dienende Elektromotor 9 mit an  sich bekannten Einrichtungen zur Änderung der  Drehgeschwindigkeit und/oder der Drehrichtung  ausgerüstet sein. Bei der in dem     Ausführungsbei-          spiel    dargestellten     Kühlvorrichtung    wird, wie schon  erwähnt, Luft als Kühlmittel verwendet. Die Ab  schreckwirkung kann bei einer solchen Vorrichtung  in an sich bekannter Weise dadurch verstärkt wer  den, dass man der     Kühlluft    Wasser in Form von  Sprühnebel beimischt.  



  Die Erfindung ist im übrigen nicht auf das darge  stellte Ausführungsbeispiel beschränkt. Es sind hier  von verschiedene, insbesondere     ,bauliche    Abweichun  gen möglich. Als Kühlmittel kann statt Luft auch eine  Kühlflüssigkeit verwendet werden, beispielsweise ein  Öl oder es kann als Kühlmittel ein geschmolzener  Stoff, vorzugsweise ein Salz oder eine Mischung aus  mehreren Salzen verwendet werden.  



  Im Falle der Verwendung eines flüssigen Kühl  mittels ist der Kühlraum bzw. Kühlkanal     innerhalb     eines Flüssigkeitsbades bzw.     Abschreckbades    ange  ordnet. Die konstruktive Ausbildung der erfindungs  gemässen Vorrichtung unterscheidet sich in einem  solchen Fall von dem dargestellten Ausführungsbei  spiel, vor allem dadurch, dass der     Zuführungsraum     5 und die Transportvorrichtung 2 oberhalb des Kühl  raumes angeordnet sind bzw. sich oderhalb des Bad  spiegels befinden. Dementsprechend ist die Anord  nung dann so zu treffen, dass das Gut durch die  Hebe- und Senkvorrichtung in die     Badflüssigkeit    ab  gesenkt und nach erfolgter Abkühlung bzw. Ab  schreckung wieder aus dem Bad herausgehoben wird.

    Dabei muss auch die Einrichtung zum Drehen der  mit dem Gut beladenen Tragroste 3 entsprechend  ausgebildet sein. Beispielsweise kann die Kolben  stange der Hebe- und Senkvorrichtung fest mit einem  dem Traggerüst 8 des     Ausführungsbeispieles    ent  sprechenden Traggerüst verbunden sein. Der Dreh  antrieb für das Traggerüst erfolgt dann über die  Kolbenstange, beispielsweise mittels eines mit einem       Antriebsritzel    in Eingriff stehenden umverschiebbar       gelagerten    und auf der Kolbenstange sitzenden Zahn  rades, gegenüber dem die Kolbenstange     längsver-          schieblich    ist, wobei sie aber bei der Drehung des  Zahnrades von diesem mitgenommen wird.

   Um zu  vermeiden, dass der Kolben des hydraulischen Hub  zylinders die Drehbewegung mitmacht, ist zwischen  dem Kolben und der Kolbenstange eine Drehmöglich  keit vorgesehen.  



  Bei Anwendung der erfindungsgemässen Vorrich  tung zur Behandlung von     Gut    in     Salzbädern    (Warm  härtebädern) ist es schwierig, die Kolbenstange der  Hebe- und Senkvorrichtung gegen die     Badwärme    zu  schützen.

   Man kann dann auch eine andere Art der  Hebe- und     Senkvorrichtung    wählen, beispielsweise  können hierfür mit einer oder mehreren Zahnstangen  arbeitende     Vorrichtungen    in Frage kommen, wobei  die Zahnstangen mit verhältnismässig grosser Zahn  teilung ausgeführt werden können, so dass etwa an-    haftendes, gefrorenes Salz keine     nennenswerte    Be  hinderung für das     einwandfreie    Funktionieren der  Hebe- und Senkvorrichtung darstellt.  



  Es sind auch Hebe- und Senkvorrichtungen an  wendbar, die mittels Drahtseilen arbeiten, wobei man  die     Antriebsvorrichtung    für die Seile, die im wesent  lichen als     Aufwickeleinriehtung        auszubilden    ist, so  hoch über dem Salzbad anordnen wird, dass die  jenigen Teile der Seile, die mit dem Salz bzw. dem  Wärmebad in     Berührung    kommen, nicht bis zu der       Aufwickelvorrichtung    gelangen.  



  Die erfindungsgemässe     Kühlvorrichtung    kann  aber auch für den Fall, dass Luft als     Kühlmittel     verwendet wird, so ausgebildet sein, dass der Kühl  raum 1 unterhalb des Zuführungsraumes 5 bzw. der  in diesem angeordneten Transportvorrichtung (Roll  gang 2) angeordnet ist.  



  Die     erfindungsgemässe    Kühlvorrichtung kann ohne       Schwierigkeiten    mit     an    sich     bekannten    Steuer- und       Regelmitteln    ausgerüstet sein, so dass die vorstehend  beschriebenen Vorgänge zum Teil oder vollständig  selbsttätig     nacheinander    ablaufen. Dabei können auch  an sich bekannte     Sicherheitseinrichtungen,    wie     Alarm-          und        Signaleinrichtungen    vorgesehen sein, die das  Bedienungspersonal auf gegebenenfalls eintretende  Störungen aufmerksam machen.  



  Weiter können Heiz- oder Kühleinrichtungen vor  gesehen sein, durch die die Temperatur des Kühl  mittels aufrecht erhalten oder geändert werden kann.  Diese Einrichtungen können auch mit an sich be  kannten     Temperaturmess-    bzw. Regelvorrichtungen  ausgerüstet sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH 1 Verfahren zum Kühlen bzw. Abschrecken von metallischem Gut durch ein gasförmiges oder flüs siges Kühlmittel, bei chargenweisem Durchsatz des Gutes, bei welchem das Gut während des Transportes zur bzw. von der Kühleinrichtung und während der Behandlung in dieser auf Tragvorrichtungen gestapelt ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Gut lose ge stapelt und mitsamt der Tragvorrichtung in der Kühl einrichtung innerhalb des Stromes eines gasförmigen oder flüssigen Kühlmittels gedreht wird.
    PATENTANSPRUCH 1I Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch 1, gekennzeichnet durch eine zu einer unter- oder oberhalb eines Kühlraumes lie genden Stelle führende Transportvorrichtung (2) zur Förderung des Gutes (4), das in für das Kühlmittel durchlässigen Traggestellen (3) lose gestapelt ist, und eine Hebe- und Senkvorrichtung (6, 7, 8), mittels welcher die mit dem Gut gefüllten Trag geste'lle in den Kühlraum (1) ein- und aus diesem ausbringbar sind, sowie Mittel,
    durch welche die Traggestelle innerhalb des Kühlraumes drehbar sind, wobei der Kühlraum in Form eines vom Kühlmittel durchströmten Kanals ausgebildet ist, dessen Seitenwände (17) in dem dem Traggestell gegenüberfliegenden Bereich das sich dre hende Traggestell mit geringem Abstand umgeben. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, gekenn zeichnet durch einen in dem Kühlraum (1) drehbar gelagerten, das Traggestell (3) aufnehmenden Käfig (18) mit radialen Leitblechen (22) am äusseren Um fang, durch die in jeder Drehlage des Käfigs der zwischen der Wandung (17) des Kühlraumes und dem mit dem Gut (4) gefüllten Traggestell (3) noch ver bleibende Zwischenraum für den Durchtritt des Kühl mittels weitgehend gesperrt ist, und die so angeordnet sind, dass zwischen den einzelnen Leitblechen (22)
    genügend freier Raum für den Durchtritt des Kühl mittels verbleibt. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch<B>11,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die den Kühlraum (1) in der Zeiteinheit durchströmende Kühlmittelmenge ver änderbar ist, beispielsweise durch eine vor dem Eintritt in den Kühlraum angeordnete, verstellbare, jalousieartige Einrichtung (1).
    3. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die motorischen Antriebsmit tel (9) für die Drehbewegung des Traggestelles (3) beziehungsweise des dieses aufnehmenden Käfigs Einrichtungen zur Änderung der Drehgeschwindig keit und/oder Drehrichtung besitzen.
CH1333362A 1961-11-15 1962-11-14 Verfahren und Vorrichtung zum Kühlen bzw. Abschrecken von metallischem Gut CH402912A (de)

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FR2402001A1 (fr) * 1977-09-05 1979-03-30 Alusuisse Refroidisseur pour pieces oblongues chauffees, notamment pour barres d'alliage d'aluminium avant filage

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