CH403071A - Spannungswandler mit Stumpfkern - Google Patents
Spannungswandler mit StumpfkernInfo
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Description
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Spannungswandler mit Stumpfkern Es sind Stumpfkernwandler bekannt, deren offener Eisenkern von einer zylindrischen Niederspannungswicklung und einer kegelstumpfförmigen, aus Teilabschnitten bestehenden Hochspannungswicklung mit einer zwischen beiden Wicklungen vorgesehenen Papieröl-Isolation konzentrisch umgeben sind; in die zwischenliegende Papieröl-Isolation sind spannungssteuernde Leitbeläge eingelegt, die an die Hochspannungswicklung angelenkt sind.
Bei einer solchen aus lagenweise gewickelten Teilabschnitten bestehenden Hochspannungswicklung treten zwischen den einzelnen Teilabschnitten ihrer Anzahl entsprechende verhältnismässig hohe Potentialsprünge längs dieser Wicklung auf. Diese Potentialsprünge zwischen den Teilabschnitten bedingen es, dass neben der Lagenisolation in jedem Teilabschnitt auch noch zwischen den Teilabschnitten eine ihrem Potentialunterschied entsprechend verstärkte Isolation vorhanden sein muss.
Ausserdem stellt ein derartiger Wicklungsaufbau im Hinblick auf die Stossspannungsverteilung insofern kein homogenes Gebilde dar, als die kapazitive und induktive Kopplung, wenn sie auch innerhalb eines Teilabschnittes von Lage zu Lage gleichmässig ist, von Teilabschnitt zu Teilabschnitt einen von dem Kopplungswert innerhalb eines Teilabschnittes wesentlich abweichenden Wert hat. Damit ist ein derartiger Aufbau einer Hochspannungswicklung in sich nicht mehr homogen. Es treten zwischen den Teilabschnitten beim Einziehen einer Stossspannungs- welle Reflexionen ein, die sich ungünstig auf die Stossspannungsverteilung auswirken.
Um hier Verbesserungen zu erreichen, besteht gemäss der Erfindung die Hochspannungswicklung des Spannungswandlers mit Stumpfkern aus einer einzigen, fortlaufend derart gewickelten Spule, dass der Potentialunterschied zwischen an den Aussen- seiten der Spule benachbart liegenden Drähten die doppelte Lagenspannung nicht überschreitet.
Eine weitere Verbesserung in der Stossspannungs- verteilung wird gemäss einer Weiterausbildung der Erfindung dadurch erzielt, dass die Dicke der Hochspannungswicklung zur Erdseite hin zunimmt. Infolge der unvermeidlichen Erdkapazität der Wicklung ergibt sich eine pro Längeneinheit der Wicklung nicht gleichmässige Stossspannungsverteilung, da der Anfang der Wicklung pro Längeneinheit höher beansprucht ist als die zum erdseitigen Ende hin gesehenen weiteren Längeneinheiten.
Dadurch, dass die Dicke der Hochspannungswicklung zur Erdseite hin zunimmt, ist die Induktivität (Lageninduktivität) am kritischen hochspannungsseitigen Ende kleiner als am erdseitigen Ende; sie nimmt ausserdem kontinuierlich zu, so dass der Spannungsabfall pro Längeneinheit der Hochspannungswicklung am hochspan- nungsseitigen Ende geringer gegenüber dem am erd- seitigen Ende ist als bei einer Hochspannungswicklung mit gleichbleibendem Wicklungsaufbau.
Zur Erläuterung der Erfindung ist bei dem ih der Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel nur der offene Eisenkern 1, die ihn konzentrisch umgebende zylinderförmige Niederspannungswicklung 2 und die ebenfalls konzentrisch um den Eisenkern 1 angeordnete kegelstumpfförmige Hochspannungswicklung 3 dargestellt, wobei die obere Stirnfläche des Eisenkernes 1 durch die Bauteile 4 und 5 (metallisch) sowie die Hochspannungswicklung 3 durch die konzentrisch angeordnete metallische Kappe 6 abgedeckt ist. Stützelemente finden hierbei keine Verwendung.
Zur Isolation zwischen der Niederspannungswicklung 2 und der Hochspannungswicklung 3 kann eine Papieröl-Isolation oder ein flüssiges bzw. gasförmiges Isoliermittel allein dienen. Die Hochspannungswicklung 3 ist so gewickelt, dass zunächst die Lage a
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von innen nach aussen, dann - nach Rückführung des Drahtes nach innen - die Lage b ebenfalls von innen nach aussen usf. gewickelt wird. In diesem Falle ist der Potentialunterschied zwischen an den Aussenseiten der Wicklung benachbart liegenden Drähten höchstens gleich der Lagenspannung.
Man kann aber auch beispielsweise nach dem Wickeln der Lage a von innen nach aussen sofort anschliessend die Lage b von aussen nach innen, dann die nächste Lage von innen nach aussen usf. wickeln. Dann ist der Potentialunterschied höchstens gleich der doppelten Lagenspannung.
Soll die an sich schon durch den in der Fig. 1 beispielsweise gezeigten Aufbau der Hochspannungswicklung 3 verbesserte Stossspannungsverteilung noch weiter verbessert werden, so kann die Dicke der Hochspannungsspule 3, wie in der Fig. 2 beispielsweise gezeigt ist, zur Erdseite hin zunehmen.
In diesem Ausführungsbeispiel ist die Hochspannungsspule 3 so gewickelt, dass zunächst die Lage a von innen nach aussen, dann sofort anschliessend die Lage b von aussen nach innen, anschliessend die Lage c von innen nach aussen usf. in entsprechender Wiederholung gewickelt ist.
Die Hochspannungswicklung kann z. B. durch Verwendung von aushärtenden Isolierstoffen (Giessharz) als frei tragende Spule ausgeführt sein.
Es sei noch bemerkt, dass die Niederspannungswicklung 2 nicht spiralförmig, wie in den Figuren gezeigt, über den gesamten Eisenkern 1 aufgebracht zu werden braucht; sie kann auch als konzentrierte Wicklung kleiner Bauhöhe hergestellt werden und auf dem Kern an einer den geeigneten Übersetzungsfehler ergebenden Stelle, gegebenenfalls verschiebbar, angeordnet sein.
Sofern die Hochspannungswicklung 3 als frei tragende, in sich steife Spule ausgeführt ist und zur Isolation zwischen Niederspannungswicklung 2 und Hochspannungswicklung 3 ein flüssiges oder insbesondere gasförmiges Isoliermittel verwendet wird, entfallen besondere Stützelemente, so dass die er- fahrungsgemässe Herabsetzung der Stoss- und Spannungsfestigkeit infolge Verwendung von Stützelementen im elektrischen Feld zwischen den hoch- und erdspannungsseitigen Bauteilen vermieden ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Spannungswandler mit Stumpfkern, dessen Hochspannungswicklung den Kern derart konzentrisch umgibt, dass der Abstand derselben von dem Kern zur Erdseite hin abnimmt, dadurch gekennzeichnet, dass die Hochspannungswicklung aus einer einzigen fortlaufend derart gewickelten Spule besteht, dass der Potentialunterschied zwischen an den Aussenseiten der Spule benachbart liegenden Drähten die doppelte Lagenspannung nicht überschreitet. UNTERANSPRÜCHE 1. Spannungswandler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke der Hochspannungswicklung zur Erdseite hin zunimmt. 2. Spannungswandler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Hochspannungswicklung frei tragend ist. 3.Spannungswandler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Isolation zwischen Niederspannungs- und Hochspannungswicklung flüssige Isoliermittel dienen. 4. Spannungswandler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Isolation zwischen Niederspannungs- und Hochspannungswicklung gasförmige Isoliermittel, z. B. elektronegative Gase, dienen. 5. Spannungswandler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Stumpfkern einerseits und das hochspannungsseitige Ende der Hoch- spannungswicklung anderseits durch konzentrisch ohne Stützelemente angeordnete Kappen abgedeckt sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES0082972 | 1962-12-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH403071A true CH403071A (de) | 1965-11-30 |
Family
ID=7510718
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1414863A CH403071A (de) | 1962-12-20 | 1963-11-19 | Spannungswandler mit Stumpfkern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH403071A (de) |
-
1963
- 1963-11-19 CH CH1414863A patent/CH403071A/de unknown
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