CH403181A - Stativ, insbesondere zur Aufnahme eines Spülbeckens - Google Patents

Stativ, insbesondere zur Aufnahme eines Spülbeckens

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CH403181A
CH403181A CH583863A CH583863A CH403181A CH 403181 A CH403181 A CH 403181A CH 583863 A CH583863 A CH 583863A CH 583863 A CH583863 A CH 583863A CH 403181 A CH403181 A CH 403181A
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CH
Switzerland
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bolt
tube
tripod
stand
bumper
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CH583863A
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Trinkler Johann
Original Assignee
Trinkler Johann
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Publication of CH403181A publication Critical patent/CH403181A/de

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47KSANITARY EQUIPMENT; ACCESSORIES THEREFOR, e.g. TOILET ACCESSORIES
    • A47K1/00Wash-stands; Appurtenances therefor
    • A47K1/02Portable toilet tables; Wash cabinets or stands

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description


      Stativ,        insbesondere        zur        Aufnahme        eines        Spülbeckens       Die     Erfindung    betrifft ein Stativ, insbesondere zur  Aufnahme eines Spülbeckens, mit zwei koaxial inein  ander verschiebbaren Rohren, welche mittels einer  am inneren Rohr angeordneten, lösbaren     Klemmvor-          richtung    für die Höhenverstellung des Stativs ver  bunden sind, wobei dieses innere Rohr an einer vom  Stativ getragenen Aufnahmevorrichtung und das Au  ssenrohr an einem     Stativsockel        befestigt    ist,

   und wobei  die     Klemmvorrichtung    für die     Höhenverstellung    über  eine verschiebbare Stossstange mit einem sich an der  Aufnahmevorrichtung abstützenden Bedienungsorgan  von Hand     betätigbar    ist.  



  Derartige Stative werden z. B. in     Damen-Friseur-          salons    verwendet. Sie dienen zur Aufnahme von  Schüsseln, die beim Kopfwaschen, Haarfärben und  bei der Gesichtskosmetik durch Gesichtsbäder be  nützt werden.  



  Bei einem bekannten Stativ kann mit dem einen  handbetätigten Bedienungsorgan nur die Höhe des  Stativs     verstellt    werden. Das     Stativ    ist     unrollbar.    Soll  das Stativ an eine andere Stelle transportiert werden,  so muss es dorthin getragen werden. Es ist auch be  kannt, das Stativ derart mit Laufrollen zu versehen,  dass es im gekippten Zustand rollbar ist.  



  Ein derartiges Stativ steht - vom Transport ab  gesehen - fest auf dem Boden, und es kann in der  Schüssel hantiert werden, ohne ein Bewegen des Sta  tivs befürchten zu müssen.     Beim    Kippen des Stativs  wird von einer festen, am Boden aufliegenden Ab  stützplatte des Sockels durch     Kippen    dieser festen       Abstützplatte    auf die Laufrollen des Sockels über  gegangen.  



  Derartige Ausbildungen der Stative     besitzen    den  Nachteil, dass     während    des Transportes durch das  Kippen des Sockels und damit des ganzen Stativs  bewusst eine labile Gleichgewichtslage herbeigeführt  wird, die ein ständiges gutes Halten des Stativs bei    einer     ziemlich    grossen Kraftanstrengung wegen des  für die Standfestigkeit des Stativs notwendigen schwe  ren Sockels erfordert. Dadurch ergibt sich noch eine  behinderte Bewegungsfreiheit beim     Umhertransportie-          ren    des Stativs im ganzen     Damen-Friseursalon.    Au  sserdem kann bei einem     derartigen    Transport die vom  Stativ getragene Schüssel nicht gefüllt sein.  



  Aufgabe der Erfindung ist es, diese Nachteile     zu          vermeiden.    Es sollen von einem Bedienungsorgan aus  sowohl die Höhenverstellung als auch die feste Ab  stützung bzw. die     Rollbarkeit    des Stativs auf dem  Boden betätigt werden können.  



  Das Stativ ist gemäss der     Erfindung    dadurch ge  kennzeichnet, dass der     Stativsockel    Laufrollen zum  Fahren des Stativs sowie     Abstützglieder    zum Feststel  len des Stativs auf den Boden besitzt, und dass auf  einem     rohrförmigen    und einen kleineren Durchmesser  aufweisenden koaxialen Rohransatz des an der Auf  nahmevorrichtung     befestigten        Rohres    ein Schaltrohr  verschiebbar ist, wobei das Schaltrohr und der Rohr  ansatz mittels einer am Rohransatz angeordneten, lös  baren Klemmvorrichtung für das Senken oder Heben  des Schaltrohres und     damit    Fahren oder Feststellen  des Stativs verbunden sind,

   wobei das Schaltrohr über       zumindest    einen     Kipphebel    mit den     Abstützgliedern     verbunden ist, und dass beide     Klemmvorrichtungen     über die eine Stossstange von dem einen Bedienungs  organ gegen     Federkraft        betätigbar    sind, wobei koaxial  über der Stossstange eine an der Aufnahmevorrichtung  einerseits und an der Stossstange anderseits abgestützte  vorgespannte Feder vorhanden ist zum     selbsttätigen          Verklemmen    der     einander    zugeordneten Rohre.  



  Eine weitere     Ausgestaltung    der     Erfindung    ergibt  sich aus den Unteransprüchen. In der Beschreibung  und der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel erläu  tert.      Es zeigen:       Fig.    1 eine Ansicht eines Stativs in Perspektive,       Fig.    2 eine     Teil-Draufsicht    des Stativs nach     Fig.    1,       Fig.    3 einen Längsschnitt des Stativs,       Fig.    4 eine Einzelheit der     Fig.    3,       Fig.    5 eine andere     Einzelheit    der     Fig.    3,

         Fig.    6 eine Teilansicht des     Stativrohres.     



  Ein aus einem Sockel 1, einem     Stativrohr    2 und  einem Korb 3 bestehendes Stativ dient zur Aufnahme  einer nicht dargestellten Kopfwaschschüssel, die in  den als Aufnahmevorrichtung dienenden Korb 3 ein  gesetzt wird.  



  Der Korb 3 ist aus einem Ring 4, aus vier Stre  ben 5 und einer     Stativplatte    6 gebildet. Am Ring 4  ist ein Handgriff 7 angebracht.  



  Auf der     Stativplatte    6 ist ein Bedienungsgriff 8  für die Betätigung des Stativs gelagert.     Hierzu    ist auf  der     Stativplatte    6 ein Lagerbock 9 mit einer Lage  rung 10 vorgesehen. Durch eine Öffnung 11 der       Stativplatte    6 erfolgt die Betätigung des Stativs, und  durch die Öffnung 12 ragt eine nicht dargestellte       Abflussleitung    der im Korb 3 eingesetzten Kopfwasch  schüssel.  



  Am Bedienungsgriff 8 ist eine     Druckplatte    14 be  festigt, die über der Öffnung 11 angeordnet ist. Der  Bedienungsgriff 8 stellt zusammen mit der Druck  platte 14 einen Kipphebel dar, so dass beim Bewegen  des Bedienungsgriffes 8 gegen den Korb 3 die Druck  platte 14 gegen die Öffnung 11 bewegt wird. Der  Lagerbock 9, die     Druckplatte    14 und die Öffnung 11  sind von einer Schutzhaube 65 umgeben, so dass  Schmutz und Wasser nicht in das     Stativrohr    eindrin  gen können. Die Schutzhaube 65 ist am Lagerbock 9       angesehraubt.    Der Deutlichkeit halber ist die Schutz  haube 65 in den     Fig.    1 und 2 nur     strichpunktiert     dargestellt.  



  Die von aussen sichtbaren Teile des     Stativrohres    2  sind ein an der     Stativplatte    6 befestigtes, nach unten       geöffnetes    Rohr 15 und ein am Sockel 1 befestigtes  Aussenrohr 16. Das Rohr 15 besitzt dabei nur die  Aufgabe, Schmutz und Wasser am Eindringen     in    das       Stativrohr    2 zu hindern. An der     Stativplatte    6 ist ein  Innenrohr 18     befestigt.    Am     Innenrohr    18     schliesst     sich koaxial ein Rohransatz 19 und an diesen ein  Rohr 20 an.

   Das Innenrohr 18 dient zur Aufnahme  einer Klemmvorrichtung 21 für die Höhenverstellung  des Stativs     (Fig.    1 und 5). Der Rohransatz 19 nimmt  eine Klemmvorrichtung 22 für die Ein- und Aus  schaltung der     Rollbarkeit    des Stativs auf     (Fig.    1  und 4). Das Rohr 20 dient zur axialen Führung einer  Stange 24, die eine     Verstellbegrenzung    des Stativs  darstellt. Die Stange 24 besitzt einen Stangenkopf 63,  der als Anschlag für den Rohrboden 64 des Rohres  20 dient. Ein Schaltrohr 25 dient zur     Führung    einer  Druckfeder 23, die gegen die Schwerkraft der nicht  am Boden     abgestützten    Teile des Stativs     wirkt.     



  Das Innenrohr 18 ist     mit    geringem Spiel im Au  ssenrohr 16 und der Rohransatz 19 mit geringem Spiel  im Schaltrohr 25 geführt.    Mittels der Klemmvorrichtung 21 kann das       Innenrohr    18 mit dem Aussenrohr 16 verriegelt wer  den. Die Klemmvorrichtung 22 dient zur Verriege  lung des Rohransatzes 19 mit dem Schaltrohr 25.  



  Die Klemmvorrichtung 21     (Fig.    5) weist einen  stangenförmigen Riegel 26 auf, der das Innenrohr  ganz durchdringt und in zwei einander diametral  gegenüberstehenden Schlitzen 27 und 28 im Innen  rohr 18     geführt    ist     (Fig.    6). Die Stirnflächen des  Riegels 26 sind im wesentlichen gleichgerichtet, ab  geschrägt und etwas nach aussen     gekrümmt,    so dass  sich von der Seite betrachtet etwa ein schiefwinkliges       Parallelogramm    ergibt.     Die    Seitenkanten des Riegels  26, die das Innenrohr 18 diametral durchdringen,  sind gleich lang.

   Der Riegel 26 ist mit seinem Zapfen  29 in einem Langloch 30 eines Betätigungsgestänges  31 geführt, so dass die     Anlenkstelle    des Riegels 26  entlang des Betätigungsgestänges begrenzt veränder  lich ist. Der Schlitz 28 ist nur ein wenig grösser als  der     Riegel    26 im Querschnitt, so dass bei einer axialen  Bewegung des Betätigungsgestänges 31 der Riegel 26  im Schlitz 28 schwenken und mit seinem anderen  Ende sich im Längsschlitz 27 verschieben kann, wenn  der Zapfen 29 am Ende des Langloches 30 anliegt.  Die Schlitze 27 und 28 verlaufen in Längsrichtung  des Innenrohres 18. Die     Anlenkstelle    29 des Riegels  26 am Betätigungsgestänge 31 liegt zwischen den bei  den Schlitzen 27 und 28.  



  Das Betätigungsgestänge 31 besitzt eine von der  Druckplatte 14 zu betätigende Stossstange 32, die  mittels eines Bolzens 33 an einem den Riegel 26 la  gernden Gabelstück 34     angelenkt    ist. Der Riegel 26  ist in einer zur Stossstange 32 parallelen Ebene  schwenkbar. Am Gabelstück 34 ist mittels Verschrau  bung und Gegenmutter 35 eine Stossstange 36 be  festigt. Auf den im Langloch 30 geführten Riegel 26       stützt    sich das Ende einer koaxial über der Stoss  stange 36 angeordneten     Schrauben-Druckfeder    37 ab       (Fig.    5), deren anderes Ende an der Stange 36 ab  gestützt ist.  



  Die Stossstange 36 ist     mit    ihrer Gabel 38 mittels  eines     Bolzens    39 an einem     stangenförmigen    Riegel  40 der Klemmvorrichtung 22     angelenkt        (Fig.    3 und  4). Der Riegel 40 durchdringt in     Querrichtung    ganz  den Rohransatz 19 und ist mit seinen beiden durch  die Mantelfläche des Rohransatzes 19 ragenden En  den in einander diametral gegenüberliegenden Längs  schlitzen 41 und 42     geführt    (ähnlich     Fig.    6). Der  Riegel 40 ist weiterhin mittels seines Zapfens 43 in  einen Schlitz 44 eines rohrfesten     Konsols    45 geführt.

    Eine     Schrauben-Druckfeder    46 stützt sich auf einer       rohrfesten    Konsole 47 und auf dem Riegel 40 ab.  Der Riegel 40 befindet sich somit in seiner Schwenk  ebene zwischen zwei am Rohransatz 19 befestigten  Anschlägen 44, 47 unter Zwischenschaltung der Fe  der 46. Bei einer axialen     Abwärtsbewegung    der Stoss  stange 36 schwenkt der Riegel 40 um seinen Zapfen  43 in einer zur Stossstange 36 parallelen Ebene, wenn  der Zapfen 43 am Ende des Schlitzes 44 aufliegt.  Die     Stirnflächen    des Riegels 40 sind wie die des      Riegels 26 gewölbt, und die Seitenkanten durchdrin  gen den Rohransatz 19 diametral. Die Schlitze 41,  42 verlaufen in Längsrichtung des Rohransatzes 19.

    Die     Anlenkstelle    39 des Riegels 40 an der Stoss  stange 36 liegt zwischen den Längsschlitzen 41, 42.  



  Durch Betätigung der hintereinander geschalteten  Stossstangen 32 und 36 können die Riegel 26 und  40 geschwenkt werden. Die Stirnflächen der Riegel  26 und 40 sind so leicht gewölbt, dass sie sich beim  Schwenken an den Wandungen des Rohres 16 bzw.  25 verklemmen und wieder von diesen lösen lassen.  Die Stossstange 32 wird mittels einer vorgespannten       Schrauben-Druckfeder    48 nach oben an die Druck  platte 14 des Bedienungsgriffes 8 angedrückt. Die  Feder 48 befindet sich innerhalb des Innenrohres 18  und stützt sich einerseits an der Aufnahmevorrich  tung 3 und anderseits an der Stossstange 32 ab. Der  Weg der     Druckplatte    nach oben wird durch ihren  Anschlag an die Innenwandung der Schutzhaube 65  begrenzt     (Fig.    3).

   Somit wird bei nicht betätigtem Be  dienungsgriff 8 durch die Kraft der Feder 48 die  Stossstange 32 nach oben und der Bedienungsgriff 8  vom Korb 3 weg bewegt. Die     Druckfeder    48 ist in  einer in die Öffnung 11 eingesetzten Büchse 49 an  geordnet und stützt sich über einen Federteller 50 an  der Stossstange 32 ab.  



  Der Sockel 1 besteht aus einer am Aussenrohr  16 befestigten Haube 51, an deren Umfang mehrere  Laufrollen 52 verteilt angeordnet sind. An der Haube  51 ist weiterhin ein üblicher dreifüssiger     Gusssockel     53 zum Zwecke eines genügend grossen Sockelgewich  tes befestigt. Das Schaltrohr 25 ist am unteren Ende  umgebördelt. Auf dieser     Umbördelung        liegen    zur Be  wegungsverbindung drei auf dem Umfang verteilte  Arme 54 je eines Kipphebels auf.

   Die anderen Arme  55 der Kipphebel besitzen je einen     Abstützstollen     56 aus Gummi.     Somit    sind auf einem Umfang ver  teilt drei     Abstützstollen    56 vorgesehen, die wegen  einer guten Standfestigkeit des Stativs auf einem mög  lichst grossen Umfang angeordnet sind. Jeder aus den       Armen    54 und 55 bestehende Kipphebel ist in einer  U-förmigen, am Sockel 53 befestigten Rinne 57 ge  führt und um einen Bolzen 58 schwenkbar gelagert.  Der Arm 54 ist gegen eine im Sockel 53 eingelassene       Druckfeder    59 abgestützt.  



  Der in den Sockel 1 ragende Teil des     Stativroh-          res    2 wird von einer Haube 60 abgeschlossen. Diese  Haube 60 ist am Sockel 53 befestigt und besitzt Aus  sparungen 61 für die Arme 54 und eine zentrale  Bohrung 62, durch welche die Stange 24 reicht und  mittels zweier Sicherungsringe     unverschiebbar    fest  gelegt ist.  



  Die Wirkungsweise der Mechanik zur Höhenver  stellung und zum Herbeiführen und     Aufheben    der  bedingten     Rollbarkeit    des Stativs ist folgende:  In der in     Fig.    3 gezeichneten Stellung ist der Be  dienungsgriff 8 nicht betätigt, und die vorgespannte  Feder 48 zieht die Stossstangen 32 und 36 nach oben.  Der     Riegel    26     wird    ebenfalls durch die Feder 37  und das Anliegen des     Bolzens    29 im Langloch 30    nach oben gedrückt und im sockelfesten Aussenrohr  16 verklemmt; somit ist das Stativ in einer bestimm  ten     Höhenlage    festgelegt     (Fig.    5).

   Die Feder 46 drückt  den Riegel 40 in die im     Schaltrohr    25     verspannte     Lage     (Fig.    4). Die nach oben gezogene Stossstange 36  hat dabei das Schaltrohr 25 wegen der Verspannung  des Riegels 40 mit nach oben gezogen, so dass die       Umbördelung    des Schaltrohres 25 die Arme 54 gegen  die Kraft der Federn 59 ebenfalls nach oben bewegt  hat. Dabei stützen sich die Gummistollen 56 auf den  Boden ab, und das Stativ ist     unrollbar.     



  Bei nicht betätigtem     Bedienungsgriff    8 ist somit  das Stativ in der     jeweiligen    Höhe festgestellt und die       Rollbarkeit    des Stativs aufgehoben.  



  Soll das so abgestellte Stativ an eine andere Stelle  gerollt werden, so fasst die Friseuse das Stativ mit  beiden Händen am     Stativkorb    3 bzw. am     Kopfwasch-          schüsselrand        (Fig.    1) und drückt     mit    der rechten  Hand den     Bedienungsgriff    8 gegen den Korb, d. h.  der Bedienungsgriff 8 und der Ring 4 bzw. der     Kopf-          waschschüsselrand    werden mit gespreizter Hand um  griffen und durch Zusammendrücken der Hand zu  einander bewegt.

   Wird der     Bedienungsgriff    8     nur     wenig gegen den Ring 4 gedrückt, werden die Stoss  stangen 32 sowie die Gabel 34 und die Stossstange  36 mit der Gabel 38 gegen die Kraft der Feder 48  nach     unten    gedrückt. Die Lage des Riegels 26 bleibt  dabei wegen seiner     Verschiebbarkeit    im Langloch 30  und der vorgespannten Feder 37     unverändert,    d. h.  die     Verklemmung    für die feste Höheneinstellung  bleibt bestehen.

   Durch die Bewegung der Gabel 38       (Fig.    4) nach unten wird auch der     Riegel    40 in seiner  mit dem Schaltrohr 25 verklemmten Lage     zusammen          mit    dem Schaltrohr 25 nach unten bewegt, da der  Riegel 40     mit    seinem Zapfen 43 im     Schlitz    44 nach  unten geschoben werden kann.

   Durch die Bewegung  des Schaltrohres 25 nach unten     (Fig.    3) werden die       Abstützstollen    56 mittels der Federn 59 vom Boden  abgehoben, und das Stativ ist auf den Rollen 52     roll-          bar.    Das Stativ kann jetzt unter Beibehaltung der  rechten Handstellung nach     Fig.    1 an die gewünschte  Stelle gerollt werden.

   Wird bei der gleichen Hand  stellung nach     Fig.    1 der     Bedienungsgriff    8 stärker  gegen den Korb 3 bewegt, d. h. die rechte Hand wird  fast zu einer Faust     geschlossen,        liegt    bei der     werteren     Bewegung der Stossstange 32 und 36 nach unten der  Zapfen 43 im     Schlitz    44 auf     (Fig.    4), und der Riegel  40 wird um diesen Zapfen 43 im Uhrzeigersinn gegen  die Kraft der Feder 46 geschwenkt. Dabei wird die  Verklemmung des     Riegels    40 mit dem Schaltrohr 25  aufgehoben.

   Bei einer weiteren geringen Bewegung  der Stossstangen 32 und 36 nach unten liegt die Ga  bel 34 mit dem Ende des Langloches 30 auf dem  Zapfen 29 auf, und bei der Bewegung der Stossstan  gen 32 und 36 nach unten wird der Riegel 26 um  den Drehpunkt des in der Ausfräsung 28 gelagerten       Riegelendes    entgegen dem     Uhrzeigersinn    geschwenkt,  so dass die     Verklemmung    des Riegels 26 mit dem       Aussenrohr    16     aufgehoben    ist. Das am     Stativkorb    3  befestigte     Innenrohr    18 mit dem Rohransatz 19 und      dem Rohr 20 ist damit vom Aussenrohr 16 und vom  Schaltrohr 25 frei und stützt sich auf die- Feder 23  ab.

   Jetzt kann die gewünschte Höheneinstellung des  Stativs     erfolgen.    Dabei wird bei der gleichen Hand  stellung     (Fig.    1) durch leichtes Anheben oder Senken  des Korbes 3 die gewünschte     Stativhöhe    eingestellt  bei gleichzeitigem Entspannen bzw. Vorspannen der  Feder 23.  



  Soll das Stativ jetzt am richtigen Ort in der rich  tigen Höhe abgestellt werden, so erfolgt bei der glei  chen Handstellung     (Fig.    1) ein öffnen der rechten  Hand. Dabei wird bei der Aufwärtsbewegung der  Stossstangen 32 und 36 zuerst der Riegel 26 mit dem  Aussenrohr 16     verklemmt    und damit die Höhenver  stellung arretiert; dann wird der Riegel 40 mit dem  Schaltrohr 25 verklemmt, und das Schaltrohr wird  angehoben und drückt die     Abstützstollen    56 auf den  Boden. Damit ist auch die     Rollbarkeit    des Stativs  aufgehoben.

   Bei Benützung einer schwachen Feder  48 oder auch bei starker Belastung des Stativs (ge  fülltes Spülbecken) werden bei nicht betätigtem Be  dienungsgriff 8 nur die Gummistollen 56 an den  Boden     angedrückt,    die Rollen 52 werden aber nicht  vom Boden abgehoben. Die Wegbegrenzung der  Stossstangen 32 und 36 durch die Feder 48 nach oben  wird somit durch das Anliegen der Gummistollen 56  am Boden bestimmt.  



  Die Höhenverstellung des Stativs reicht von der  niedrigsten Höhe beim Anliegen des Rohres 20 an  der Haube 60 bis     zur    grössten Höhe beim Anschlag  des Stangenkopfes 63 der Stange 24 am Rohrboden  64.  



  Das beschriebene Stativ kann mit einer Hand  stellung auf den Boden     unrollbar    abgestellt, in der  Höhe verstellt und arretiert sowie zum jeweiligen  Standplatz gerollt werden. Diese eine Handstellung  ist dabei     derartig,    dass sich die Friseuse bei diesen  Manipulationen z. B. mit beiden Händen oder nur  einer Hand auf dem Stativ abstützen und mühelos  das Stativ bedienen und     transportieren    kann.  



  Da die Betätigung der Höhenverstellung und der       unrollbaren    Abstützung hintereinander geschaltet  sind und dabei zuerst diese Abstützung und dann  erst die Höhenverstellung betätigt werden, braucht  sehr oft nur die     unrollbare    Abstützung betätigt zu  werden, wenn die Höheneinstellung für mehrere Kun  den die gleiche ist. Weiterhin kann die Friseuse schon  beim     Transport    des Stativs die Höheneinstellung vor  nehmen, so dass das Stativ sehr schnell in die jeweilige  gewünschte Lage zu bringen ist. Weiterhin kann wäh  rend des Transportes durch weniger Betätigen des       Bedienungsgriffes    8 das fahrende Stativ abgebremst  werden.  



  Anstelle der dargestellten Abstützung des Stativs  auf Stollen 56 ist es ebenso möglich, eine     unrollbare          Abstützung    des Stativs dadurch zu erreichen, dass       mittels    der Bewegung des     Schaltrohres    25 eine direkt  auf die Laufrollen 52 wirkende Rollenbremse     betätigt     wird. Das Stativ     gemäss    der Erfindung kann auch in  ärztlichen     Praxen    Verwendung     finden.       Es ist auch möglich, eine Kopfwaschschüssel di  rekt an der Schutzhaube 65 zu befestigen, so dass  ein Korb 3 nicht vorgesehen werden muss.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Stativ, insbesondere zur Aufnahme eines Spül beckens, mit zwei koaxial ineinander verschiebbaren Rohren, welche mittels einer am inneren Rohr an geordneten, lösbaren Klemmvorrichtung für die Hö henverstellung des Stativs verbunden sind, wobei die ses innere Rohr an einer vom Stativ getragenen Aufnahmevorrichtung und das Aussenrohr an einem Stativsockel befestigt ist, und wobei die Klemmvor richtung für die Höhenverstellung über eine ver schiebbare Stossstange mit einem sich an der Auf nahmevorrichtung abstützenden Bedienungsorgan von Hand betätigbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Stativsockel (1) Laufrollen (52)
    zum Fahren des Sta tivs sowie Abstützglieder (56) zum Feststellen des Stativs auf den Boden besitzt, und dass auf einem rohrförmigen und einen kleineren Durchmesser auf weisenden koaxialen Rohransatz (19) des an der Auf nahmevorrichtung (3) befestigten Rohres (18) ein Schaltrohr (25) verschiebbar ist, wobei das Schalt rohr (25) und der Rohransatz (19) mittels einer am Rohransatz (19) angeordneten, lösbaren Klemmvor richtung (22) für das Senken oder Heben des Schalt rohres (25) und damit Fahren oder Feststellen des Stativs verbunden sind, und wobei das Schaltrohr (25) über zumindest einen Kipphebel (54, 55) mit den Abstützgliedern (56) verbunden ist, und dass beide Klemmvorrichtungen (21, 22)
    über die eine Stossstange (32-36) von dem einen Bedienungsorgan (8) gegen Federkraft betätigbar sind, wobei koaxial über der Stossstange eine an der Aufnahmevorrich tung (3) einerseits und an der Stossstange anderseits abgestützte vorgespannte Feder (48) vorhanden ist zum selbsttätigen Verklemmen der einander zugeord neten Rohre. UNTERANSPRÜCHE 1. Stativ nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass beide Klemmvorrichtungen (21, 22) je einen stangenförmigen Riegel (26, 40) besitzen, des sen gleichgerichtete Abschrägungen der Stirnflächen etwas nach aussen gekrümmt sind zum Verklemmen der einander zugeordneten Rohre. 2.
    Stativ nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Riegel (26) der Klemmvorrichtung (21) für die Höhenver stellung parallel zur Stossstange (32-36) schwenkbar angeordnet ist, und dass dieser Riegel (26) eine ent lang der Stossstange gegen Federkraft verschiebbare Anlenkstelle (29) besitzt, wobei eine koaxial zur Stoss stange angeordnete Druckfeder (37) einerseits an der Stossstange und anderseits am genannten Riegel (26) abgestützt ist, der beim Klemmen der einander zu geordneten Rohre (16, 18) verkantet mit seinen Stirn flächen am Rohrmantel anliegt. 3.
    Stativ nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Riegel (26) der Klemmvorrichtung (21) für die Höhenverstellung das ihn tragende Rohr (18) in Querrichtung ganz durchdringt, und dass der Riegel in einem Längsschlitz (27) der Mantelfläche seines tragenden Rohres (18) zum Schwenken geführt ist, und dass um die andere Durchdringung (28) des den Riegel (26) tragenden Rohres (18) der Riegel (26) schwenkbar ist, und dass sich die Anlenkstelle (29) des Riegels (26) an der Stossstange (32-36) zwischen dem Längsschlitz (27) und der anderen Durchdrin gung (28) befindet. 4.
    Stativ nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Riegel (40) der Klemmvorrichtung (22) für das Fahren oder Feststellen des Stativs den Rohransatz (19) in Quer- richtung ganz durchdringt, und dass dieser Riegel (40) in Längsschlitzen (41, 42) der Mantelfläche des Rohransatzes (19) zum Schwenken geführt ist, und dass sich die Anlenkstelle (39) dieses Riegels (40) an der Stossstange (32-36) zwischen den beiden Längs schlitzen (41, 42) befindet, und dass ausserhalb der Anlenkstelle (39) eine parallel zu den Längsschlitzen (41, 42) verlaufende Feder (46)
    einerseits am Riegel (40) und anderseits an einem am Rohransatz (19) befestigten Anschlag (47) anliegt, und dass zwischen der Anlegstelle der Feder (46) am Riegel (40) und der Anlenkstelle (39) der Stossstange am Riegel ein Anschlag (44) für den Riegel (40) vorhanden ist zum Schwenken des von der Stossstange betätigten Riegels entgegen der Kraft der Feder (46).
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