Stativ, insbesondere zur Aufnahme eines Spülbeckens Die Erfindung betrifft ein Stativ, insbesondere zur Aufnahme eines Spülbeckens, mit zwei koaxial inein ander verschiebbaren Rohren, welche mittels einer am inneren Rohr angeordneten, lösbaren Klemmvor- richtung für die Höhenverstellung des Stativs ver bunden sind, wobei dieses innere Rohr an einer vom Stativ getragenen Aufnahmevorrichtung und das Au ssenrohr an einem Stativsockel befestigt ist,
und wobei die Klemmvorrichtung für die Höhenverstellung über eine verschiebbare Stossstange mit einem sich an der Aufnahmevorrichtung abstützenden Bedienungsorgan von Hand betätigbar ist.
Derartige Stative werden z. B. in Damen-Friseur- salons verwendet. Sie dienen zur Aufnahme von Schüsseln, die beim Kopfwaschen, Haarfärben und bei der Gesichtskosmetik durch Gesichtsbäder be nützt werden.
Bei einem bekannten Stativ kann mit dem einen handbetätigten Bedienungsorgan nur die Höhe des Stativs verstellt werden. Das Stativ ist unrollbar. Soll das Stativ an eine andere Stelle transportiert werden, so muss es dorthin getragen werden. Es ist auch be kannt, das Stativ derart mit Laufrollen zu versehen, dass es im gekippten Zustand rollbar ist.
Ein derartiges Stativ steht - vom Transport ab gesehen - fest auf dem Boden, und es kann in der Schüssel hantiert werden, ohne ein Bewegen des Sta tivs befürchten zu müssen. Beim Kippen des Stativs wird von einer festen, am Boden aufliegenden Ab stützplatte des Sockels durch Kippen dieser festen Abstützplatte auf die Laufrollen des Sockels über gegangen.
Derartige Ausbildungen der Stative besitzen den Nachteil, dass während des Transportes durch das Kippen des Sockels und damit des ganzen Stativs bewusst eine labile Gleichgewichtslage herbeigeführt wird, die ein ständiges gutes Halten des Stativs bei einer ziemlich grossen Kraftanstrengung wegen des für die Standfestigkeit des Stativs notwendigen schwe ren Sockels erfordert. Dadurch ergibt sich noch eine behinderte Bewegungsfreiheit beim Umhertransportie- ren des Stativs im ganzen Damen-Friseursalon. Au sserdem kann bei einem derartigen Transport die vom Stativ getragene Schüssel nicht gefüllt sein.
Aufgabe der Erfindung ist es, diese Nachteile zu vermeiden. Es sollen von einem Bedienungsorgan aus sowohl die Höhenverstellung als auch die feste Ab stützung bzw. die Rollbarkeit des Stativs auf dem Boden betätigt werden können.
Das Stativ ist gemäss der Erfindung dadurch ge kennzeichnet, dass der Stativsockel Laufrollen zum Fahren des Stativs sowie Abstützglieder zum Feststel len des Stativs auf den Boden besitzt, und dass auf einem rohrförmigen und einen kleineren Durchmesser aufweisenden koaxialen Rohransatz des an der Auf nahmevorrichtung befestigten Rohres ein Schaltrohr verschiebbar ist, wobei das Schaltrohr und der Rohr ansatz mittels einer am Rohransatz angeordneten, lös baren Klemmvorrichtung für das Senken oder Heben des Schaltrohres und damit Fahren oder Feststellen des Stativs verbunden sind,
wobei das Schaltrohr über zumindest einen Kipphebel mit den Abstützgliedern verbunden ist, und dass beide Klemmvorrichtungen über die eine Stossstange von dem einen Bedienungs organ gegen Federkraft betätigbar sind, wobei koaxial über der Stossstange eine an der Aufnahmevorrichtung einerseits und an der Stossstange anderseits abgestützte vorgespannte Feder vorhanden ist zum selbsttätigen Verklemmen der einander zugeordneten Rohre.
Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung ergibt sich aus den Unteransprüchen. In der Beschreibung und der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel erläu tert. Es zeigen: Fig. 1 eine Ansicht eines Stativs in Perspektive, Fig. 2 eine Teil-Draufsicht des Stativs nach Fig. 1, Fig. 3 einen Längsschnitt des Stativs, Fig. 4 eine Einzelheit der Fig. 3, Fig. 5 eine andere Einzelheit der Fig. 3,
Fig. 6 eine Teilansicht des Stativrohres.
Ein aus einem Sockel 1, einem Stativrohr 2 und einem Korb 3 bestehendes Stativ dient zur Aufnahme einer nicht dargestellten Kopfwaschschüssel, die in den als Aufnahmevorrichtung dienenden Korb 3 ein gesetzt wird.
Der Korb 3 ist aus einem Ring 4, aus vier Stre ben 5 und einer Stativplatte 6 gebildet. Am Ring 4 ist ein Handgriff 7 angebracht.
Auf der Stativplatte 6 ist ein Bedienungsgriff 8 für die Betätigung des Stativs gelagert. Hierzu ist auf der Stativplatte 6 ein Lagerbock 9 mit einer Lage rung 10 vorgesehen. Durch eine Öffnung 11 der Stativplatte 6 erfolgt die Betätigung des Stativs, und durch die Öffnung 12 ragt eine nicht dargestellte Abflussleitung der im Korb 3 eingesetzten Kopfwasch schüssel.
Am Bedienungsgriff 8 ist eine Druckplatte 14 be festigt, die über der Öffnung 11 angeordnet ist. Der Bedienungsgriff 8 stellt zusammen mit der Druck platte 14 einen Kipphebel dar, so dass beim Bewegen des Bedienungsgriffes 8 gegen den Korb 3 die Druck platte 14 gegen die Öffnung 11 bewegt wird. Der Lagerbock 9, die Druckplatte 14 und die Öffnung 11 sind von einer Schutzhaube 65 umgeben, so dass Schmutz und Wasser nicht in das Stativrohr eindrin gen können. Die Schutzhaube 65 ist am Lagerbock 9 angesehraubt. Der Deutlichkeit halber ist die Schutz haube 65 in den Fig. 1 und 2 nur strichpunktiert dargestellt.
Die von aussen sichtbaren Teile des Stativrohres 2 sind ein an der Stativplatte 6 befestigtes, nach unten geöffnetes Rohr 15 und ein am Sockel 1 befestigtes Aussenrohr 16. Das Rohr 15 besitzt dabei nur die Aufgabe, Schmutz und Wasser am Eindringen in das Stativrohr 2 zu hindern. An der Stativplatte 6 ist ein Innenrohr 18 befestigt. Am Innenrohr 18 schliesst sich koaxial ein Rohransatz 19 und an diesen ein Rohr 20 an.
Das Innenrohr 18 dient zur Aufnahme einer Klemmvorrichtung 21 für die Höhenverstellung des Stativs (Fig. 1 und 5). Der Rohransatz 19 nimmt eine Klemmvorrichtung 22 für die Ein- und Aus schaltung der Rollbarkeit des Stativs auf (Fig. 1 und 4). Das Rohr 20 dient zur axialen Führung einer Stange 24, die eine Verstellbegrenzung des Stativs darstellt. Die Stange 24 besitzt einen Stangenkopf 63, der als Anschlag für den Rohrboden 64 des Rohres 20 dient. Ein Schaltrohr 25 dient zur Führung einer Druckfeder 23, die gegen die Schwerkraft der nicht am Boden abgestützten Teile des Stativs wirkt.
Das Innenrohr 18 ist mit geringem Spiel im Au ssenrohr 16 und der Rohransatz 19 mit geringem Spiel im Schaltrohr 25 geführt. Mittels der Klemmvorrichtung 21 kann das Innenrohr 18 mit dem Aussenrohr 16 verriegelt wer den. Die Klemmvorrichtung 22 dient zur Verriege lung des Rohransatzes 19 mit dem Schaltrohr 25.
Die Klemmvorrichtung 21 (Fig. 5) weist einen stangenförmigen Riegel 26 auf, der das Innenrohr ganz durchdringt und in zwei einander diametral gegenüberstehenden Schlitzen 27 und 28 im Innen rohr 18 geführt ist (Fig. 6). Die Stirnflächen des Riegels 26 sind im wesentlichen gleichgerichtet, ab geschrägt und etwas nach aussen gekrümmt, so dass sich von der Seite betrachtet etwa ein schiefwinkliges Parallelogramm ergibt. Die Seitenkanten des Riegels 26, die das Innenrohr 18 diametral durchdringen, sind gleich lang.
Der Riegel 26 ist mit seinem Zapfen 29 in einem Langloch 30 eines Betätigungsgestänges 31 geführt, so dass die Anlenkstelle des Riegels 26 entlang des Betätigungsgestänges begrenzt veränder lich ist. Der Schlitz 28 ist nur ein wenig grösser als der Riegel 26 im Querschnitt, so dass bei einer axialen Bewegung des Betätigungsgestänges 31 der Riegel 26 im Schlitz 28 schwenken und mit seinem anderen Ende sich im Längsschlitz 27 verschieben kann, wenn der Zapfen 29 am Ende des Langloches 30 anliegt. Die Schlitze 27 und 28 verlaufen in Längsrichtung des Innenrohres 18. Die Anlenkstelle 29 des Riegels 26 am Betätigungsgestänge 31 liegt zwischen den bei den Schlitzen 27 und 28.
Das Betätigungsgestänge 31 besitzt eine von der Druckplatte 14 zu betätigende Stossstange 32, die mittels eines Bolzens 33 an einem den Riegel 26 la gernden Gabelstück 34 angelenkt ist. Der Riegel 26 ist in einer zur Stossstange 32 parallelen Ebene schwenkbar. Am Gabelstück 34 ist mittels Verschrau bung und Gegenmutter 35 eine Stossstange 36 be festigt. Auf den im Langloch 30 geführten Riegel 26 stützt sich das Ende einer koaxial über der Stoss stange 36 angeordneten Schrauben-Druckfeder 37 ab (Fig. 5), deren anderes Ende an der Stange 36 ab gestützt ist.
Die Stossstange 36 ist mit ihrer Gabel 38 mittels eines Bolzens 39 an einem stangenförmigen Riegel 40 der Klemmvorrichtung 22 angelenkt (Fig. 3 und 4). Der Riegel 40 durchdringt in Querrichtung ganz den Rohransatz 19 und ist mit seinen beiden durch die Mantelfläche des Rohransatzes 19 ragenden En den in einander diametral gegenüberliegenden Längs schlitzen 41 und 42 geführt (ähnlich Fig. 6). Der Riegel 40 ist weiterhin mittels seines Zapfens 43 in einen Schlitz 44 eines rohrfesten Konsols 45 geführt.
Eine Schrauben-Druckfeder 46 stützt sich auf einer rohrfesten Konsole 47 und auf dem Riegel 40 ab. Der Riegel 40 befindet sich somit in seiner Schwenk ebene zwischen zwei am Rohransatz 19 befestigten Anschlägen 44, 47 unter Zwischenschaltung der Fe der 46. Bei einer axialen Abwärtsbewegung der Stoss stange 36 schwenkt der Riegel 40 um seinen Zapfen 43 in einer zur Stossstange 36 parallelen Ebene, wenn der Zapfen 43 am Ende des Schlitzes 44 aufliegt. Die Stirnflächen des Riegels 40 sind wie die des Riegels 26 gewölbt, und die Seitenkanten durchdrin gen den Rohransatz 19 diametral. Die Schlitze 41, 42 verlaufen in Längsrichtung des Rohransatzes 19.
Die Anlenkstelle 39 des Riegels 40 an der Stoss stange 36 liegt zwischen den Längsschlitzen 41, 42.
Durch Betätigung der hintereinander geschalteten Stossstangen 32 und 36 können die Riegel 26 und 40 geschwenkt werden. Die Stirnflächen der Riegel 26 und 40 sind so leicht gewölbt, dass sie sich beim Schwenken an den Wandungen des Rohres 16 bzw. 25 verklemmen und wieder von diesen lösen lassen. Die Stossstange 32 wird mittels einer vorgespannten Schrauben-Druckfeder 48 nach oben an die Druck platte 14 des Bedienungsgriffes 8 angedrückt. Die Feder 48 befindet sich innerhalb des Innenrohres 18 und stützt sich einerseits an der Aufnahmevorrich tung 3 und anderseits an der Stossstange 32 ab. Der Weg der Druckplatte nach oben wird durch ihren Anschlag an die Innenwandung der Schutzhaube 65 begrenzt (Fig. 3).
Somit wird bei nicht betätigtem Be dienungsgriff 8 durch die Kraft der Feder 48 die Stossstange 32 nach oben und der Bedienungsgriff 8 vom Korb 3 weg bewegt. Die Druckfeder 48 ist in einer in die Öffnung 11 eingesetzten Büchse 49 an geordnet und stützt sich über einen Federteller 50 an der Stossstange 32 ab.
Der Sockel 1 besteht aus einer am Aussenrohr 16 befestigten Haube 51, an deren Umfang mehrere Laufrollen 52 verteilt angeordnet sind. An der Haube 51 ist weiterhin ein üblicher dreifüssiger Gusssockel 53 zum Zwecke eines genügend grossen Sockelgewich tes befestigt. Das Schaltrohr 25 ist am unteren Ende umgebördelt. Auf dieser Umbördelung liegen zur Be wegungsverbindung drei auf dem Umfang verteilte Arme 54 je eines Kipphebels auf.
Die anderen Arme 55 der Kipphebel besitzen je einen Abstützstollen 56 aus Gummi. Somit sind auf einem Umfang ver teilt drei Abstützstollen 56 vorgesehen, die wegen einer guten Standfestigkeit des Stativs auf einem mög lichst grossen Umfang angeordnet sind. Jeder aus den Armen 54 und 55 bestehende Kipphebel ist in einer U-förmigen, am Sockel 53 befestigten Rinne 57 ge führt und um einen Bolzen 58 schwenkbar gelagert. Der Arm 54 ist gegen eine im Sockel 53 eingelassene Druckfeder 59 abgestützt.
Der in den Sockel 1 ragende Teil des Stativroh- res 2 wird von einer Haube 60 abgeschlossen. Diese Haube 60 ist am Sockel 53 befestigt und besitzt Aus sparungen 61 für die Arme 54 und eine zentrale Bohrung 62, durch welche die Stange 24 reicht und mittels zweier Sicherungsringe unverschiebbar fest gelegt ist.
Die Wirkungsweise der Mechanik zur Höhenver stellung und zum Herbeiführen und Aufheben der bedingten Rollbarkeit des Stativs ist folgende: In der in Fig. 3 gezeichneten Stellung ist der Be dienungsgriff 8 nicht betätigt, und die vorgespannte Feder 48 zieht die Stossstangen 32 und 36 nach oben. Der Riegel 26 wird ebenfalls durch die Feder 37 und das Anliegen des Bolzens 29 im Langloch 30 nach oben gedrückt und im sockelfesten Aussenrohr 16 verklemmt; somit ist das Stativ in einer bestimm ten Höhenlage festgelegt (Fig. 5).
Die Feder 46 drückt den Riegel 40 in die im Schaltrohr 25 verspannte Lage (Fig. 4). Die nach oben gezogene Stossstange 36 hat dabei das Schaltrohr 25 wegen der Verspannung des Riegels 40 mit nach oben gezogen, so dass die Umbördelung des Schaltrohres 25 die Arme 54 gegen die Kraft der Federn 59 ebenfalls nach oben bewegt hat. Dabei stützen sich die Gummistollen 56 auf den Boden ab, und das Stativ ist unrollbar.
Bei nicht betätigtem Bedienungsgriff 8 ist somit das Stativ in der jeweiligen Höhe festgestellt und die Rollbarkeit des Stativs aufgehoben.
Soll das so abgestellte Stativ an eine andere Stelle gerollt werden, so fasst die Friseuse das Stativ mit beiden Händen am Stativkorb 3 bzw. am Kopfwasch- schüsselrand (Fig. 1) und drückt mit der rechten Hand den Bedienungsgriff 8 gegen den Korb, d. h. der Bedienungsgriff 8 und der Ring 4 bzw. der Kopf- waschschüsselrand werden mit gespreizter Hand um griffen und durch Zusammendrücken der Hand zu einander bewegt.
Wird der Bedienungsgriff 8 nur wenig gegen den Ring 4 gedrückt, werden die Stoss stangen 32 sowie die Gabel 34 und die Stossstange 36 mit der Gabel 38 gegen die Kraft der Feder 48 nach unten gedrückt. Die Lage des Riegels 26 bleibt dabei wegen seiner Verschiebbarkeit im Langloch 30 und der vorgespannten Feder 37 unverändert, d. h. die Verklemmung für die feste Höheneinstellung bleibt bestehen.
Durch die Bewegung der Gabel 38 (Fig. 4) nach unten wird auch der Riegel 40 in seiner mit dem Schaltrohr 25 verklemmten Lage zusammen mit dem Schaltrohr 25 nach unten bewegt, da der Riegel 40 mit seinem Zapfen 43 im Schlitz 44 nach unten geschoben werden kann.
Durch die Bewegung des Schaltrohres 25 nach unten (Fig. 3) werden die Abstützstollen 56 mittels der Federn 59 vom Boden abgehoben, und das Stativ ist auf den Rollen 52 roll- bar. Das Stativ kann jetzt unter Beibehaltung der rechten Handstellung nach Fig. 1 an die gewünschte Stelle gerollt werden.
Wird bei der gleichen Hand stellung nach Fig. 1 der Bedienungsgriff 8 stärker gegen den Korb 3 bewegt, d. h. die rechte Hand wird fast zu einer Faust geschlossen, liegt bei der werteren Bewegung der Stossstange 32 und 36 nach unten der Zapfen 43 im Schlitz 44 auf (Fig. 4), und der Riegel 40 wird um diesen Zapfen 43 im Uhrzeigersinn gegen die Kraft der Feder 46 geschwenkt. Dabei wird die Verklemmung des Riegels 40 mit dem Schaltrohr 25 aufgehoben.
Bei einer weiteren geringen Bewegung der Stossstangen 32 und 36 nach unten liegt die Ga bel 34 mit dem Ende des Langloches 30 auf dem Zapfen 29 auf, und bei der Bewegung der Stossstan gen 32 und 36 nach unten wird der Riegel 26 um den Drehpunkt des in der Ausfräsung 28 gelagerten Riegelendes entgegen dem Uhrzeigersinn geschwenkt, so dass die Verklemmung des Riegels 26 mit dem Aussenrohr 16 aufgehoben ist. Das am Stativkorb 3 befestigte Innenrohr 18 mit dem Rohransatz 19 und dem Rohr 20 ist damit vom Aussenrohr 16 und vom Schaltrohr 25 frei und stützt sich auf die- Feder 23 ab.
Jetzt kann die gewünschte Höheneinstellung des Stativs erfolgen. Dabei wird bei der gleichen Hand stellung (Fig. 1) durch leichtes Anheben oder Senken des Korbes 3 die gewünschte Stativhöhe eingestellt bei gleichzeitigem Entspannen bzw. Vorspannen der Feder 23.
Soll das Stativ jetzt am richtigen Ort in der rich tigen Höhe abgestellt werden, so erfolgt bei der glei chen Handstellung (Fig. 1) ein öffnen der rechten Hand. Dabei wird bei der Aufwärtsbewegung der Stossstangen 32 und 36 zuerst der Riegel 26 mit dem Aussenrohr 16 verklemmt und damit die Höhenver stellung arretiert; dann wird der Riegel 40 mit dem Schaltrohr 25 verklemmt, und das Schaltrohr wird angehoben und drückt die Abstützstollen 56 auf den Boden. Damit ist auch die Rollbarkeit des Stativs aufgehoben.
Bei Benützung einer schwachen Feder 48 oder auch bei starker Belastung des Stativs (ge fülltes Spülbecken) werden bei nicht betätigtem Be dienungsgriff 8 nur die Gummistollen 56 an den Boden angedrückt, die Rollen 52 werden aber nicht vom Boden abgehoben. Die Wegbegrenzung der Stossstangen 32 und 36 durch die Feder 48 nach oben wird somit durch das Anliegen der Gummistollen 56 am Boden bestimmt.
Die Höhenverstellung des Stativs reicht von der niedrigsten Höhe beim Anliegen des Rohres 20 an der Haube 60 bis zur grössten Höhe beim Anschlag des Stangenkopfes 63 der Stange 24 am Rohrboden 64.
Das beschriebene Stativ kann mit einer Hand stellung auf den Boden unrollbar abgestellt, in der Höhe verstellt und arretiert sowie zum jeweiligen Standplatz gerollt werden. Diese eine Handstellung ist dabei derartig, dass sich die Friseuse bei diesen Manipulationen z. B. mit beiden Händen oder nur einer Hand auf dem Stativ abstützen und mühelos das Stativ bedienen und transportieren kann.
Da die Betätigung der Höhenverstellung und der unrollbaren Abstützung hintereinander geschaltet sind und dabei zuerst diese Abstützung und dann erst die Höhenverstellung betätigt werden, braucht sehr oft nur die unrollbare Abstützung betätigt zu werden, wenn die Höheneinstellung für mehrere Kun den die gleiche ist. Weiterhin kann die Friseuse schon beim Transport des Stativs die Höheneinstellung vor nehmen, so dass das Stativ sehr schnell in die jeweilige gewünschte Lage zu bringen ist. Weiterhin kann wäh rend des Transportes durch weniger Betätigen des Bedienungsgriffes 8 das fahrende Stativ abgebremst werden.
Anstelle der dargestellten Abstützung des Stativs auf Stollen 56 ist es ebenso möglich, eine unrollbare Abstützung des Stativs dadurch zu erreichen, dass mittels der Bewegung des Schaltrohres 25 eine direkt auf die Laufrollen 52 wirkende Rollenbremse betätigt wird. Das Stativ gemäss der Erfindung kann auch in ärztlichen Praxen Verwendung finden. Es ist auch möglich, eine Kopfwaschschüssel di rekt an der Schutzhaube 65 zu befestigen, so dass ein Korb 3 nicht vorgesehen werden muss.