CH403357A - Einstellbarer Vorwahlzähler mit selbsttätiger Wiederholung des vorgewählten Wertes - Google Patents

Einstellbarer Vorwahlzähler mit selbsttätiger Wiederholung des vorgewählten Wertes

Info

Publication number
CH403357A
CH403357A CH1092363A CH1092363A CH403357A CH 403357 A CH403357 A CH 403357A CH 1092363 A CH1092363 A CH 1092363A CH 1092363 A CH1092363 A CH 1092363A CH 403357 A CH403357 A CH 403357A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
counter
preset
adjustable
preselected value
automatic repetition
Prior art date
Application number
CH1092363A
Other languages
English (en)
Inventor
Baumann Ernst
Enderle Guenther
Original Assignee
Hasler Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hasler Ag filed Critical Hasler Ag
Priority to CH1092363A priority Critical patent/CH403357A/de
Publication of CH403357A publication Critical patent/CH403357A/de

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06MCOUNTING MECHANISMS; COUNTING OF OBJECTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G06M3/00Counters with additional facilities
    • G06M3/02Counters with additional facilities for performing an operation at a predetermined value of the count, e.g. arresting a machine
    • G06M3/021Counters with additional facilities for performing an operation at a predetermined value of the count, e.g. arresting a machine with drums type indicating means

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 Einstellbarer    Vorwahlzähler   mit    selbsttätiger      Wiederholung   des    vorgewählten   Wertes Eine bekannte Ausführungsform eines einstellbaren    Vorwahlzählers   mit selbsttätiger Wiederholung des vorgewählten Wertes besteht aus zwei Rollensätzen, die beide gleichzeitig von der Arbeitsmaschine angetrieben werden. Der eine dieser Rollensätze wird auf den gewünschten    Vorwahlwert   eingestellt und beginnt von diesem Wert in subtrahierender Zählweise abzuzählen, bis der Wert Null    erreicht   ist, um dann eine Auslösung zu bewirken, die zum Abstellen der Arbeitsmaschine oder einer Signalgabe verwendet werden kann. 



  Der andere, in der Ausgangslage auf den Wert Null eingestellte Rollensatz wird von der Arbeitsmaschine gleichzeitig in addierender Zählweise angetrieben, bis der    Vorwahlwert   erreicht ist. Durch Umkehrung der Antriebsrichtung wechseln die beiden Rollensätze beim zweiten Zählvorgang ihre Funktionen. 



  Ein solcher    Vorwahlzähler   zeigt an,    wieviele   Umdrehungen bis zu der Endauslösung noch bevorstehen und    wieviele   Umdrehungen bereits ausgeführt worden sind, doch kann an einem solchen Zähler nicht jederzeit abgelesen werden, auf welchen Vorwahlwert bzw. auf welche    Produktionsmenge   er eingestellt ist. Zudem weist ein solcher    Vorwahlzähler   den Nachteil auf, dass die Werte abwechslungsweise auf zwei verschiedenen Rollensätzen abgelesen werden müssen. 



  Gegenstand der vorliegenden Erfindung    ist   ein einstellbarer    Vorwahlzähler   mit selbsttätiger Wiederholung des vorgewählten Wertes, bei dem ein Rollensatz vorgesehen ist, der als Indikator den vorgewählten Wert während des Betriebes des Zählers unverändert anzeigt und der mit einem zweiten Rollensatz in Eingriff steht, der als subtrahierender Abstellzähler nach Erreichen des Wertes Null eine, z. B. mechanische oder elektrische, Auslösung be- wirkt. Dieser Zähler ist so ausgebildet, dass beim Einstellen    des   Indikators auf den    Vorwahlwert   über Zwischenräder gleichzeitig auch der    Abstellzähler   auf diesen Wert eingestellt wird. 



  Auf der Zeichnung ist beispielsweise und nur soweit es das    Verständnis   erfordert eine    Ausführungs-      form   des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen:    Fig.   1 eine Ansicht von oben auf die Schnittlinie    I-I   in    Fig.   3 durch den    Vorwahlzähler,      Fig.2   eine perspektivische Ansicht einer auseinandergezogenen und einer montierten Zahlenrolle für den    Abstellzähler,      Fig.   3 einen    Schnitt   längs der Linie    III-III   in    Fig.   1 durch den    Vorwahlzähler,

        Fig.   4 eine Ansicht von rechts nach    Fig.   3 auf den    Vorwahlzähler   bei weggenommenem Gehäuse,    Fig.5   einen Schnitt längs der Linie    V-V   in    Fig.   1 durch den    Vorwahlzähler,      Fig.   6 eine    perspektivische   Ansicht einer    ausein-      andergezogenen   und einer montierten Zahlenrolle für den Indikator. 



  Ohne vom Wesen der    Erfindung   abzuweichen, könnte der in der Zeichnung    dargestellte      vierstellige      Vorwahlzähler   auch mit mehr oder weniger Stellen ausgerüstet sein. 



  Für jede dieser Stellen ist eine am Gehäuse 15 vorstehende Drucktaste 16 vorgesehen, die mit je einer Schaltklinke 17 zusammenarbeitet. Diese Schaltklinke ist drehbar auf    einem      Bolzen   16a gelagert. Eine    Torsionsfeder   19 ist bestrebt, diese    Schaltklinke      mit   der    Schaltzahnung   24 in    Eingriff   zu halten. Die    Schaltzahnung   24 bildet zusammen mit der    Indikator-Zahlenrolle   22 eine Einheit. Der zwischen dem Gehäuse 15 und der Führungsplatte 20 angeordneten Druckfeder 18 kommt die Aufgabe 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 zu, die Drucktaste 16 in der in    Fig.   3 gezeichneten Ausgangslage zu halten bzw. sie nach Betätigung wieder in diese Lage zurückzubringen. 



  Die Zahlenrollen 22 des Indikators 21 sind drehbar auf der Achse 70    gelagert.   Jede dieser Zahlenrollen ist kombiniert mit einem Zahnrad 25, das drehbar auf ihrer Nabe 22a gelagert ist. Die Zahlenrolle 22 weist einen Innenzahn 23 auf. Das Zahnrad 25 trägt eine Schaltklinke 26, die im montierten Zustand durch die Kraft der Feder 27 gegen den innern Umfang der Zahlenrolle 22 gedrückt wird. Das Zahnrad 25 ist über ein auf der Achse 30 drehbar gelagertes Zwischenrad 29 mit dem Zahnkranz 13 der Zahlenrollen 12 in    Eingriff.   



  Die auf der Achse 36 gelagerten Zahlenrollen des    Abstellzählers   4 sind aus drei zueinander verstellbaren Elementen kombiniert. Es sind dies die Zahlenrolle 12, das    Klinkenträgerrad   7 und das Zahnrad 5. Die Zahlenrolle 12 weist ausser dem Zahnkranz 13 eine Innenverzahnung 14 auf. Das    Klinkenträgerrad   7 trägt auf seinen beiden Stirnseiten je eine    Fortschaltklinke   8a bzw. 8b, welche durch die Kraft der Federn 9a bzw.    9b   in die im Zahnrad 5 vorgesehene Innenverzahnung 6 bzw. in die Innenverzahnung 14 der Zahlenrolle 12 gedrückt werden. In der    Mitte   des    Klinkenträgerrades   7 ist eine weitere    Klinke   10 angeordnet, die durch eine Feder 11 gegen die Nut 37 der Achse 36 gedrückt wird.

   Das    Klin-      kenträgerrad   7 weist eine beidseitig vorstehende Nabe 7a auf, auf der einerseits die Zahlenrolle 12 und anderseits das Zahnrad 5 drehen    (Fig.2   und 4). 



  Die auf der Achse 32 drehbar gelagerten Zahnräder 31 sind mit je einer    Nockenscheibe   33 fest verbunden. Die    Nockenscheiben   33 weisen je einen Einschnitt 34 auf, der in seiner Winkellage jederzeit mit der Ziffer Null der zugehörigen Zahlenrolle 12 übereinstimmt. Da die Zwischenräder 29 mit den Zahnrädern 25, den Zahnkränzen 13 und den Zahnrädern 31 fest in Eingriff stehen, werden in später beschriebener Weise beim Einstellen der Indikatorrollen 22 auf den    Vorwahlwert   gleichzeitig auch die Zahlenrollen 12 des    Abstellzählers   4 und die    Nok-      kenscheiben   33 auf diesen Wert eingestellt. 



  Beim    Abstellzähler   4 erfolgt die Zehnerübertragung in bekannter Weise durch die auf der Achse 39    gelagerten      Nachschaltritzel   35. Diese greifen einerseits in die Schaltzähne der Zahlenrollen 12 und anderseits in die Zahnräder 5 ein. 



  Der U-förmige Bügel 42 und der Schlepphebel 44 sind auf der Achse 43    gelagert.      Im   Bügel 42 ist die Achse 41 angeordnet, auf der die Rollen 40 drehbar gelagert sind. Eine auf den Bügel 42 wirkende Feder 42a drückt die Rollen 40 gegen die Nockenscheiben 33. Wenn die Rollen 40 in die an den    Nockenscheiben   vorgesehenen Einschnitte 34 einfallen können, was nur der Fall ist, wenn sämtliche Einschnitte 34 den Rollen 40 gegenüberliegen, dreht sich der Bügel 42 in der in    Fig.3   angegebenen Pfeilrichtung und nimmt über den Bolzen 44a den Schlepphebel 44 mit.

   Dadurch wird der mit der Achse 47 fest verbundene Hebel 45    entsperrt,   so dass die auf den Hebel 45 wirkende Feder 46 die Achse 47 und den mit ihr fest verbundenen Hebel 48 in der in    Fig.   3 angedeuteten Pfeilrichtung drehen kann. Der Hebel 48 ist so angeordnet, dass er den Auslöseschalter 49 betätigen kann. Die    Hebel   50 und 64, deren Funktionen später erläutert werden, sind ebenfalls fest mit der Achse 47 verbunden und machen deren Drehbewegungen mit    (Fig.   1 und 3). 



  Eine    Mitnehmerscheibe   54, die mit dem Exzenter 55 zusammen eine Einheit bildet, ist auf der Achse 68 drehbar gelagert. An der    Mitnehmerscheibe   54 ist ein um den Zapfen 54a schwenkbarer    Mitnehmer   51 vorgesehen, der in später beschriebener Weise mit dem Hebel 50 zusammen arbeitet. Die Feder 52 ist bestrebt, den am    Mitnehmer   51 vorgesehenen Zahn 51a mit dem Sternrad 53 in Eingriff zu bringen. 



  Durch die Feder 66 wird das freie Ende des um den Bolzen 56 schwenkbaren Hebels 38 gegen den äusseren Umfang des Exzenters 55 gedrückt. Das andere Ende des Hebels 38 ist als Zahnsegment 38a ausgebildet, das mit dem Zahnrad 57 kämmt. Das Zahnrad 57 ist mit der Achse 36 des    Abstellzählers   4 fest verbunden. 



  Das Zahnrad 69, das mit dem Sternrad 53 zusammen eine Einheit bildet, ist drehbar auf der Achse 68 gelagert und wird über das mit der Antriebsachse 1 fest verbundene Zahnrad 62 und das Zwischenrad 63 ständig in der in    Fig.   5 angegebenen Drehrichtung angetrieben. 



  Die    Mitnehmerscheibe   54 weist auf der einen Stirnseite eine Kerbe 58 auf, in die die Nase 59a des um den Drehpunkt 59b schwenkbaren Kupplungshebels 59 eingreifen kann. Das andere Ende des Kupplungshebels 59 umfasst die an der Schaltstange 60 vorgesehene Scheibe 60a. Mit der Schaltstange 60 ist eine Schaltgabel 61    verstiftet,   die in eine an der Kupplungshälfte 2 vorgesehene Ringnut 2a hineinragt. Die Kupplungshälfte 2 ist auf der Antriebsachse 1 längs verschiebbar angeordnet und wird von dieser über den Stift la angetrieben. 



  Die andere Kupplungshälfte 3a bildet zusammen mit dem Antriebsrad 3 des    Abstellzählers   eine Einheit, die drehbar auf der Antriebsachse 1 angeordnet ist. 



  Die zwischen dem Stellring 60b und der Gerüstwand angeordnete Druckfeder 67 ist bestrebt, die Schaltorgane 60, 61 in der in    Fig.   4 dargestellte Lage zu halten, in der die beiden Kupplungshälften 2 und 3a miteinander in Eingriff stehen. 



  Im nachstehenden werden die einzelnen Funktionen des erfindungsgemässen    Vorwahlzählers   noch näher    erläutert.   



  Einstellen des Indikators und des    Abstellzählers   auf den    Vorwahlwert   Durch das Betätigen der Drucktasten 16 werden die Zahlenrollen 22 des Indikators 21 auf den    Vor-      wahlwert   eingestellt. Gleichzeitig werden über die 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 Zwischenräder 29 auch die Zahlenrollen 12 des Abstellzählers 4 auf diesen Wert eingestellt. 



  Bei jedem Hineindrücken einer Drucktaste 16 erfasst die Schaltklinke 17 einen Zahn der    Schalt-      zahnung   24 und    bewirkt,   dass die dazu gehörige Zahlenrolle 22 um eine Ziffer    rückwärtsgeschaltet   wird. Bei diesem in    Fig.   6 durch einen Pfeil angedeuteten    Rückwärtsdrehen   der    Zahlenrolle   22 trifft der Innenzahn 23 auf die Schaltklinke 26 auf und nimmt das Zahnrad 25 in der gleichen    'Drehrichtung   mit.

   Da die Zahnräder 25 mit den Zwischenrädern 29 und diese mit den Zahnkränzen 13 und den Zahnrädern 31 in Eingriff stehen, werden gleichzeitig auch die Zahlenrollen 12 des    Abstellzählers   4 und die    Nockenscheiben   33 auf den    Vorwahlwert   eingestellt. Während des    Einstellens,   der Zahlenrollen 12 werden die    Nachschaltritzel   53 durch    eine   nicht dargestellte Vorrichtung ausser    Eingriff   mit den Zahlenrollen 12 und den Zahnrädern 5 gebracht.    Gleichzeitig   werden die    Klinkenträgerräder   7 und die Zahnräder 5 durch eine ebenfalls nicht dargestellte Vorrichtung gegen Verdrehen gesichert. 



  Automatisches Rückstellen auf den    Vorwahlwert   und Ablauf des    Abstellzählers   Zu Beginn eines jeden Arbeitszyklus wird der    Abstellzähler   selbsttätig auf den    Vorwahlwert   zurückgestellt. 



  Wenn der    Ab,stellzähler   in subtrahierender Arbeitsweise den Wert null erreicht, liegen die Einschnitte 34 aller    Nockenscheiben   33 den Rollen 40 gegenüber, so dass die Feder 42a den Bügel 42 im Uhrzeigersinn schwenken kann. Dabei nimmt der Bügel 42 den Schlepphebel 44 mit, und bringt ihn aus dem Bereich des Hebels 45. Durch die Kraft der Feder 46 werden nun die Hebel 45, 48, 50 und 64 in der in    Fig.   3 angegebenen Pfeilrichtung gedreht. 



  Der Hebel 48 betätigt in bekannter Weise eine mechanische oder elektrische Auslösung an der Arbeitsmaschine. Im dargestellten Beispiel betätigt er den Schalter 49, der auf die Arbeitsmaschine einwirkt. 



  Gleichzeitig gibt der Hebel 50 den    Mitnehmer   51 frei, der durch die    Kraft   der Feder 52 gegen das Sternrad 53 gezogen wird. Dadurch wird die Mitnehmerscheibe 54 mit dem sich ständig drehenden Sternrad 53 gekuppelt. 



  Zu Beginn der Drehbewegung der    Mitnehmer-      scheibe   54 wird die Nase 59a des Kupplungshebels 59 aus der Kerbe 58 gehoben, und der Kupplungshebel wird um den Drehpunkt 59b geschwenkt. Dadurch werden die Schaltstange 60 und die Kupplungshälfte 2 in der in    Fig.   4 durch einen Pfeil angedeuteten Richtung verschoben, und das Antriebsrad 3 für den    Abstellzähler   4 wird stillgelegt. 



  Gleichzeitig bewirkt der mit der    Mitnehmer-      scheibe   54 eine Einheit bildende Exzenter 55, dass der Hebel 38 im Uhrzeigersinn um seinen Drehpunkt 56 geschwenkt wird und dass das    Ritzel   57 und die Achse 36 des    Abstellzählers   eine volle Umdrehung    in   der    in      Fig.   5 angegebenen Drehrichtung    ausführen.   



  Beim Drehen der Achse 36 in dieser Richtung fallen die    Rückstellklinken   10 in die Nut 37 ein, so dass die    Klinkenträgerräder   7 von der Achse 36 in der in    Fig.   2 angegebenen Drehrichtung mitgenommen werden.    Über   die    Fortschaltklinken   8b und die Innenverzahnungen 14 werden die Zahlenrollen 12 in der gleichen Richtung gedreht, und der    Abstell-      zähler   4 wieder auf den    Vorwahlwert   eingestellt. 



  Die    Zahnkränze   13 der    Zahlenrollen   12 bewirken, dass über die Zwischenräder 29 auch die Zahnräder 25 und 31 verstellt werden. 



  Da die Zahnräder 25 hierbei    in   der in    Fig.   6 durch einen Pfeil angedeuteten Drehrichtung verdreht werden, sind die    Schaltklinken   26 gegenüber den Zahlenrollen 22 des Indikators 21 unwirksam. 



  Über die Zahnräder 31 werden die    Nockenschei-      ben   33 auf die dem    Vorwahlwert   entsprechende Stellung gebracht. 



  Damit beim Rückstellen des    Abstellzählers   4 auf den    Vorwahlwert   die    Nachschaltritzel   35 nicht ausser    Eingriff   gebracht werden müssen, sind Zahnräder 5 vorgesehen. 



  Beim Rückstellen der    Klinkenträgerräder   7 und der Zahlenrollen 12 auf den    Vorwahlwert   sind die    Fortschaltklinken   8a gegenüber den Zahnrädern 5    unwirksam,   so dass die Zahnräder 5 und die mit    ihnen   kämmenden    Nachschaltritzel   35 stehen bleiben können. 



  Nachdem die    Mitnehmerscheibe   54 einen Teil der Drehbewegung ausgeführt hat,    wird   der Hebel 64 durch den an den    Mitnehmer   54 vorgesehenen    Bolzen   65 in die in    Fig.   5 dargestellte Ausgangslage    zurückgestellt.   Dies hat zur Folge, dass auch die Achse 47 und die auf ihr befestigten Hebel 45, 48 und 50 in die Ausgangslage zurückgebracht werden. 



  Sobald die    Mitnehmerscheibe   54 eine volle Umdrehung ausgeführt hat, trifft der    Mitnehmer   51 wieder auf den Hebel 50 auf, wodurch der    Mitnehmer   51 ausser    Eingriff   mit dem Sternrad 53 gebracht wird. 



  Auch der Exzenter 55 hat seine Endlage wieder erreicht, und das Zahnsegment 38a wird durch die Kraft der Feder 66 in seine Ausgangslage zurückgezogen. Die durch den Eingriff des    Zahnsegmentes   38a in das.    Ritzel   57    bedingte,   rückläufige Drehbewegung der Achse 36 ist ohne Wirkung auf den Abstellzähler 4, da bei dieser Drehrichtung die Nut 37 unter den    Rückstellklinken   10    hinweggleitet.   



  In dieser Endstellung der    Mitnehmerscheibe   54    kann   auch die Nase 59a des Hebels 59 wieder in die Kerbe 58 einfallen. Durch die Kraft der Druckfeder 67 können nun die Schaltstange 60, die Schaltgabel 61 und die    Kupplungshälfte   2 in    die   in    Fig.   4    dargestellte   Ausgangslage zurückgebracht werden. 



  Damit ist das    Antriebsrad   3 wieder mit der Antriebsachse 1 gekuppelt, und der    Abstellzähler   4 subtrahiert in der nachstehend beschriebenen Weise bis auf den Wert Null. 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 Das sich drehende Antriebsrad 3 steht mit dem Zahnrad 5 der ersten Zahlenrolle des    Abstellzählers   4 in Eingriff. über die Innenverzahnungen 6 der Zahnräder 5 und die    Fortschaltklinken   8a werden die    Klinkenträgerräder   in oder in    Fig.   2 angegebenen Drehbewegung angetrieben.    über   die    Fortschaltklin-      ken   8b wird die Drehbewegung der Klinkenträgerräder 7 auch auf die Zahlenrollen 12 übertragen, bis der    Abstellzähler   4 auf den Wert Null abgelaufen ist.

   



  Da der Zahnkranz 13 der Zahlenrolle 12 über das Zwischenrad 29 mit den Zahnrädern 25 und 31 in Eingriff steht, werden gleichzeitig auch diese beiden Zahnräder auf die dem Wert Null    -entsprechende   Stellung gebracht. Die Zahlenrolle 22 des Indikators 21 bleibt, wie bereits bei der Rückstellung des Abstellzählers beschrieben von dieser Bewegung des Zahnrades 25 unbeeinflusst. 



  Wie oben    erwähnt,   müssen sowohl die Antriebsachse 1 als auch das Sternrad 53 und die Zählerachse 36 eine volle Umdrehung ausführen, damit der    Abstellzähler   4 auf den    Vorwahlwert   zurückgestellt werden kann. Da im vorliegenden Beispiel eine Umdrehung der Antriebsachse 10    Messeinhei-      ten   entspricht, muss der    Vorwahlwert   am Indikator um diese 10    Messeinheiten   unter dem Effektivwert eingestellt werden. So muss bei einem effektiven    Vorwahlwert   von z. B. 500 der Indikator auf 490 eingestellt werden.

   Eine am    Ablesefenster   28a des Indikators 21 fest angebrachte    Wertangabe       -f-10 ,   zusammen mit dem eingestellten    Vorwahlwert   von z. B. 490 ergibt den effektiven    Vorwahlwert   von 500. 



  Während den ersten 10    Messeinheiten,   die zur Rückstellung des    Abstellzählers   4 auf den Vorwahlwert -benötigt werden, kann dieser nicht abgelesen werden, da sich die Zahlenrollen 12 ständig in Bewegung befinden. Am Ende der Rückstellung des    Abstellzählers   4 erscheint an dessen    Ablesefenster   28b der am Indikator 21 eingestellte    Norwahlwert.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einstellbarer Vorwahlzähler mit selbsttätiger Wiederholung des vorgewählten Wertes, dadurch gekennzeichnet, dass ein Rollensatz als Indikator den vorgewählten Wert während des Betriebes des Vorwahlzählers unverändert anzeigt, der mit einem zweiten Rollensatz in Eingriff steht und der als subtrahierender Abstellzähler nach Erreichen des Wertes Null eine Auslösung bewirkt und dass beim Einstellen des Indikators auf den Vorwahlwert über Zwischen- räder gleichzeitig auch der Abstellzähler auf diesen Wert eingestellt wird. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Einstellbarer Vorwahlzähler mit selbsttätiger Wiederholung des vorgewählten Wertes nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstell- zähler zu Beginn eines jeden Arbeitszyklus selbsttätig auf den Vorwahlwert zurückgestellt wird. 2.
    Einstellbarer Vorwahlzähler mit selbsttätiger Wiederholung des vorgewählten Wertes nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstellzähler während den ersten 10 Messeinheiten des Arbeitszyklus selbsttätig auf den Vorwahlwert zurückgestellt wird. 3.
    Einstellbarer Vorwahlzähler mit selbsttätiger Wiederholung des vorgewählten Wertes nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückstellung des Abstellzählers durch einen auf einer Mitnehmerscheibe (54) angeordneten Mitnehmer (51) gesteuert wird, der einen Exzenter (55) mit einem sich ständig drehenden Sternrad (53) kuppelt und dass der Exzenter (55) über einen mit einem Zahnsegment (38a) versehenen Hebel (38) den Abstell- zähler zurückstellt. 4.
    Einstellbarer Vorwahlzähler mit selbsttätiger Wiederholung des vorgewählten Wertes nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Rückstellung des Abstellzählers die Mitnehmerscheibe (54) einen Kupplungshebel (59) steuert, der das Entkup- peln des Antriebsrades (3) für den Abstellzähler bewirkt. 5.
    Einstellbarer Vorwahlzähler mit selbsttätiger Wiederholung des vorgewählten Wertes nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahlenrollen des Abstellzählers aus drei zueinander verstellbaren Elementen (12, 7, 5) bestehen und dass das mittlere Element dieser Zahlenrollen als Klinkenträgerrad (7) ausgebildet ist, das auf seinen beiden Stirnseiten je eine Fortschaltklinke (8a, 8b) und in der Mitte eine mit der Achse zusammen arbeitende Rückstellklinke (10) trägt. 6.
    Eintellbarer Vorwahlzähler mit selbsttätiger Wiederholung des vorgewählten Wertes nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahlenrollen des Indikators aus zwei zueinander verstellbaren Elementen (22, 25) bestehen und dass die Zahlenrolle (22) einen Innenzahn (23) aufweist, der mit einer am Zahnrad (25) vorgesehenen Schaltklinke (26) zusammenarbeitet.
CH1092363A 1963-09-05 1963-09-05 Einstellbarer Vorwahlzähler mit selbsttätiger Wiederholung des vorgewählten Wertes CH403357A (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1092363A CH403357A (de) 1963-09-05 1963-09-05 Einstellbarer Vorwahlzähler mit selbsttätiger Wiederholung des vorgewählten Wertes

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1092363A CH403357A (de) 1963-09-05 1963-09-05 Einstellbarer Vorwahlzähler mit selbsttätiger Wiederholung des vorgewählten Wertes

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH403357A true CH403357A (de) 1965-11-30

Family

ID=4368244

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH1092363A CH403357A (de) 1963-09-05 1963-09-05 Einstellbarer Vorwahlzähler mit selbsttätiger Wiederholung des vorgewählten Wertes

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH403357A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2092681A1 (de) * 1970-06-04 1972-01-28 Crouzet & Cie

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2092681A1 (de) * 1970-06-04 1972-01-28 Crouzet & Cie

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2505330A1 (de) Zaehl- und/oder zeitwerk
DE2924025C2 (de) Zähler mit Voreinstellung
CH403357A (de) Einstellbarer Vorwahlzähler mit selbsttätiger Wiederholung des vorgewählten Wertes
DE543735C (de) Schaltvorrichtung fuer Rollfilme
DE519766C (de) Zehnerschaltung fuer Rechenwerke
DE2149378C3 (de) Zeitschalter mit Synchronmotor
DE476689C (de) Rechenmaschine
DE592706C (de) Kontrollkasse mit Stellhebeln
DE522356C (de) Vorrichtung zur Feststellung des Ausnutzungsgrades von Webstuehlen
AT15514B (de) Selbsttätig wirkende Rechenmaschine.
AT14658B (de) Addiermaschine mit Druckwerk.
DE2649625C3 (de) Vorwahl-Impulszählwerk
DE746801C (de) Vorrichtung zur Einstellung von Zahlenwerten in Zaehlwerken, Rechenmaschinen u. dgl.
DE200739C (de)
DE685986C (de) Zehntastenrechenmaschine
AT87145B (de) Rechenmaschine mit einem Umdrehungszählwerk, dessen Zählscheiben zwei um eine Wertteilung gegeneinander versetzte Ziffernreihen besitzen.
DE671387C (de) Malschloss mit einem gegenueber einer festen Ziffern- oder Zeichenskala verstellbaren, mit Handhaben versehenen Einstellglied
AT131054B (de)
DE442050C (de) Nullstellvorrichtung fuer Umdrehungszaehler
DE489024C (de) Zehnerschaltwerk an Rechenmaschinen
DE1625003C (de) Schalteinrichtung für ein Zahnräder-Wechselgetriebe kleiner Leistung, insbesondere für das Getriebe eines Zeitrelais
AT106556B (de) Rechenmaschine.
DE1955324B2 (de) Zehnerschalteinrichtung für Kleinstrechenmaschinen
DE401647C (de) Umdrehungszaehlwerk fuer Rechenmaschinen
DE485157C (de) Antriebs- und Steuermechanismus fuer das Rechenwerk von Schreibrechenmaschinen