CH403382A - Greifzange für hydraulisch betätigte Hubarme von Verladeeinrichtungen, insbesondere von Front- oder Heckladern - Google Patents

Greifzange für hydraulisch betätigte Hubarme von Verladeeinrichtungen, insbesondere von Front- oder Heckladern

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Publication number
CH403382A
CH403382A CH259863A CH259863A CH403382A CH 403382 A CH403382 A CH 403382A CH 259863 A CH259863 A CH 259863A CH 259863 A CH259863 A CH 259863A CH 403382 A CH403382 A CH 403382A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
gripping
prongs
pliers
loading fork
lifting arm
Prior art date
Application number
CH259863A
Other languages
English (en)
Inventor
Baas Erwin
Gutte Udo
Untiedt Walter
Original Assignee
Baas Erwin
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Baas Erwin filed Critical Baas Erwin
Priority to CH259863A priority Critical patent/CH403382A/de
Publication of CH403382A publication Critical patent/CH403382A/de

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Classifications

    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01D—HARVESTING; MOWING
    • A01D87/00—Loaders for hay or like field crops
    • A01D87/003—Loaders for hay or like field crops with gripping or clamping devices

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)

Description


  



  Greifzange fiir hydraulisch betätigte Hubarme von Verladeeinrichtungen, insbesondere von   Front-oder Heckladem   
Die Erfindung betrifft eine Greifzange für hydraulisch betätigte Hubarme von Verladeeinrichtungen, insbesondere von Front-oder Heckladern, zum Greifen und Befördern von Heu und dergl., bestehend aus einer im wesentlichen flachen, etwa horizontal ausgerichteten Ladegabel, an deren fest mit dem Hubarm zu verbindenden Rahmen Greifzinken gelagert sind, die sich von oben zangenartig gegen die Zinken der Ladegabel verschwenken lassen.



   Die üblicherweise in der Landwirtschaft verwendeten Ladegabeln an Front-oder Heckladern sind nicht ohne weiteres in der Lage Heu, Grünfutter und andere Güter ähnlicher Konsistenz zu behandeln.



  Damit solche Güter überhaupt von einem festen Stapel abgenommen und auf der im wesentlich flach ausgerichteten Ladegabel gehalten werden können, bedarf es besonderer, vorzugsweise krallenartig ausgebildeter Greifzinken, die zusammen mit einer   übli-    chen Ladegabel ein Zangenmaul bilden.



   Ziel der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung einer automatischen Betätigungsvorrichtung für solche Greifzinken derart, dass das Maul der Greifzange beim Absenken des Hubarmes geöffnet und beim Anheben des Hubarmes automatisch geschlossen wird.



   Zur Lösung der vorgenannten Aufgabe ist erfindungsgemäss eine die Greifzinken tragende, am Ladegabelrahmen gelagerte Schwenkachse über einen Kurbelarm an einen ebenfalls am Ladegabelrahmen gelagerten Hydraulikzylinder angelenkt, wobei dieser Hydraulikzylinder   druckmittelmässig    dem   Betäti-    gungszylinder des Hubarmes parallel geschaltet und so angeschlossen ist, dass beim Anheben des Hubarmes eine Schliessung und beim Absenken des Hubarmes eine öffnung des Zangenmaules erfolgt. Der für die Greifzinken vorgesehene Hydraulikzylinder kann dabei ein einseitig wirkender Zylinder sein, der die Greifzinken in Schliessrichtung beaufschlagt. Die Greifzinken können in einem solchen Fall durch Gegengewichte oder vorzugsweise durch Federn in Richtung einer   l) ffnung    des Zangenmaules vorgespannt sein.



   Eine Weiterausbildung der Erfindung ist darauf gerichtet, dass die Greifzinken tragende, am Ladegabelrahmen gelagerte Schwenkachse ein Rohr ist, dessen Enden   U-förmig    umgebogen und als Einsteckhülsen für zwei austauschbare Greifzinken ausgebildet sind. Die freien Enden der Greifzinken können dabei krallenartig um etwa 90  umgebogen sein.



   Weitere Einzelheiten ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung und der beigefügten Zeichnung, in der eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung beispielsweise veranschaulicht ist. In der Zeichnung zeigen :
Fig.   1    eine Seitenansicht einer erfindungsgemäss ausgebildeten mit dem Hubarm einer Verladeeinrichtung verbindbaren Greifzange und
Fig. 2 eine perspektivische Seitenansicht auf die eine Hälfte des Ladegabelrahmens.



   Zur erfindungsgemässen Greifzange gehört ein   bügelartig    ausgebildeter Ladegabelrahmen 1, der an den freien Enden seiner Schenkel Lagerbohrungen 2 zur Aufnahme eines Rohres 3 aufweist. Das Rohr 3, welches sich quer über den bügelartigen Rahmen 1 erstreckt, dient in nicht näher dargestellter Weise zur Befestigung einer Mehrzahl von Gabelzinken 4, die an ihren Spitzen in an sich bekannter Weise   geringfü-    gig nach oben abgebogen sind, um das Vorschieben der Ladegabel auf dem Erdboden zu erleichtern.



   Zur Versteifung des Rahmens 1 dient ein sich ebenfalls quer über den Rahmen erstreckendes Winkeleisen 5, das zur Anbringung nachfolgend noch   agher    zu erläuternder Bauelemente dient und auch ein   Passtück    6 trägt, das   loubar    von dem   Gabellager    am freien Ende des nicht dargestellten Hubarmes aufgenommen werden kann. Zweckmässigerweise ist die Verbindung zwischen dem Passtück 6 und dem Gabellager des Hubarmes in an sich bekannter Weise so ausgebildet, dass der Rahmen 1 schnell aufgenommen und bei Wechsel des Werkzeuges auch gelöst werden kann.



   An der Oberseite des Rahmens 1 sind aus Blechen bestehende Lager 7   angeschweisst,    in denen mit Lagerbolzen 8 Winkelhebel 9 gelagert sind. Die an beiden Enden des Rahmens 1 vorgesehenen   Winkel-    hebel 9 sind über ein Rohr 10 durch Schweissung oder   dergl.    drehfest verbunden.



   Die freien Enden des Rohres 10 sind ausserhalb des Rahmens   1      U-förmig    umgebogen und als Hülsen 11 ausgebildet, die zur Aufnahme von leicht auswechselbaren Greifzinken 12 dienen. Die an sich beliebig auszubildende Verbindung zwischen den Hülsen 11 und den Greifzinken 12 ist in der Zeichnung nicht näher dargestellt. Die beiden Greifzinken 12 sind mit einem Steg 13 versteift und an ihrem Vorderende krallenartig um etwa   90  umgebogen,    um zusammen mit den Zinken 4 das Maul der Greifzange zu bilden. Ein die Greifzinken 12 verbindendes Pro  fileisen    14 dient ebenfalls zur Versteifung.

   Mit Hilfe eines an dem Auge 15 der Greifzinken anzuschliessenden Seiles kann die Greifzange in der geöffneten Stellung gehaIten und ein unerwünschtes   Schliessen    der Zange verhindert werden.



   Der eine Arm 16 des Winkelhebels 9 ist über einen Gelenkbolzen   17    mit der Kolbenstange 18 eines Hydraulikzylinders 19 gelenkig verbunden. Das Hinterende des Hydraulikzylinders 19 ist mit einem Lagerbolzen 20 auf einem Tragarm 21 abgestützt, der an dem Winkeleisen-beispielsweise mit   Schrauben-befestigt    ist. Der Betätigungszylinder 19 ist einseitig wirkend ausgebildet und steht über einen   Druckmittelschlauch    22 mit dem hydraulischen   Betä-      tigungszylinder    des nicht dargestellten Hubarmes in Verbindung. Die Anschlüsse sind dabei so vorgenommen, dass bei einem Anheben des Hubarmes durch dessen Hydraulikzylinder auch dem Hydraulikzylinder 19 ein Druckmittel zugeführt wird.

   Auf diese Weise kommt es beim Anheben des Hubarmes zu einer Verschwenkung des Winkelhebels 9 und der Greifzinken 12   ia Gegenuhrzeigerrichtung um    den Gelenkbolzen 8 bis der weitere Arm des   Winkelhe-    bels   9    an einem   Widexlager    25 des Lagers 7 zur Anlage kommt und das Greifzangenmaul im   wesentli-    chen geschlossen ist.



   Das   Offnen    der Greifzange erfolgt ohne   hydrauli-    sche Unterstützung mit Hilfe der Schraubenfeder 24, die zwischen dem Hebelarm   23    und dem Winkeleisen 5 des   Ladegabelrahmens    1 ausgespannt ist. Die Wirkung der Feder 24 kann selbstverständlich auch durch entsprechende Gegengewichte ersetzt werden.



  Dank dieser Anordnung wird das Maul der   Greifzan-    ge selbsttätig geöffnet, sowie der Hubarm der Ladevorrichtung abgesenkt wird und dessen Hubzylinder das in ihm enthaltene Druckmittel wieder an den   tXl-    vorratsbehälter abgeben kann, da dank der Parallel Schaltung zum gleichen Zeitpunkt auch das Drucköl aus dem Zylinder 19 abfliessen kann, um eine Offnung des Zangenmaules zu ermöglichen.



   Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die dargestellte spezielle Ausführungsform   beschrÅankt,    denn es ist genau so gut möglich für den Betätigungszylinder des Hubarmes und/oder für den Betätigungszylinder der Greifzinken zweiseitig wirkende Zylinder vorzusehen, so dass dann neben einer hydraulischen Schliessung des Greifzangenmaules auch eine hydraulische   Offnung    des Zangenmaules erfolgt und auf Rückstellfedern verzichtet werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Greifzange für hydraulisch betätigte Hubarme von Verladeeinrichtungen, insbesondere von Frontoder Heckladern, zum Greifen und Befördern von Heu und dergl., bestehend aus einer im wesentlichen flachen, etwa horizontal ausgerichteten Ladegabel, an deren fest mit dem Hubarm zu verbindenden Rahmen Greifzinken gelagert sind, die sich von oben zangenartig gegen die Zinken der Ladegabel verschwenken lassen, dadurch gekennzeichnet, dass eine die Greifzinken (12) tragende, am Ladegabelrahmen (1) gelagerte Schwenkachse (10) über einen Kurbelarm (16) an einen ebenfalls am Ladegabelrahmen (1) gelagerten Hydraulikzylinder (19) angelenkt ist, wobei der Hydraulikzylinder (19) druckmitteImässig dem Betätigungszylinder des Hubarmes parallel geschaltet und so angeschlossen ist,
    dass beim Anheben des Hubarmes eine Schliessung und beim Absenken des Hubarmes eine offnung des Zangenmaules (4, 12) erfolgt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Greifzange nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der für die Greifzinken (12) vorgesehene Hydraulikzylinder (19) ein einseitig wirkender Zylinder ist, der die Greifzinken (12) in Schliessrichtung beaufschlagt.
    2. Greifzange nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Greifzinken (12) mit Federn (24) in Richtung einer Offnung des Zangenmaules (4, 12) vorgespannt sind.
    3. Greifzangen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass für die Schwenkbewegung der Greifzinken (12) in die Schliesstellung ein mechanischer Anschlag (25) vorgesehen ist.
    4. Greifzange nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der für die Greifzinken (12) vorgesehene Hydraulikzylinder (19} an der Rückseite des Ladegabelrahmens (1) angeordnet ist.
    5. Greifzange nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die die Greifzinken (12) tragende, am Ladegabelrahmen (1) gelagerte Schwenkachse ein Rohr (10) ist, dessen Enden U-förmig umgebogen und als Einsteckhülsen (11) fiir zwei austauschbare Greifzinken (12) ausgebildet sind.
    6. Greifzangen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die freien Enden der Greifzin- ken (12) krallenardg um etwa 90 umgebogen sind.
CH259863A 1963-02-28 1963-02-28 Greifzange für hydraulisch betätigte Hubarme von Verladeeinrichtungen, insbesondere von Front- oder Heckladern CH403382A (de)

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