CH403425A - Servobetätigtes Ventil - Google Patents

Servobetätigtes Ventil

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CH403425A
CH403425A CH1111363A CH1111363A CH403425A CH 403425 A CH403425 A CH 403425A CH 1111363 A CH1111363 A CH 1111363A CH 1111363 A CH1111363 A CH 1111363A CH 403425 A CH403425 A CH 403425A
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CH
Switzerland
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valve
chamber
connections
housing
housing part
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Application number
CH1111363A
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Inventor
Seitz Eugen
Original Assignee
Seitz Eugen
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K31/00Actuating devices; Operating means; Releasing devices
    • F16K31/12Actuating devices; Operating means; Releasing devices actuated by fluid
    • F16K31/36Actuating devices; Operating means; Releasing devices actuated by fluid in which fluid from the circuit is constantly supplied to the fluid motor
    • F16K31/40Actuating devices; Operating means; Releasing devices actuated by fluid in which fluid from the circuit is constantly supplied to the fluid motor with electrically-actuated member in the discharge of the motor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Magnetically Actuated Valves (AREA)

Description


  Servobetätigtes Ventil    Die vorliegende Erfindung betrifft ein Ventil für  gasförmige und flüssige Medien, mit einem von  einem Servoelement und einer Feder betätigten Ven  tilkörper.  



  Es sind schon Ventile dieser Art bekannt, die ge  statten, durch Umbau des     Ventiles,    z. B. Öffnen bzw.  Abschliessen von Bohrung vermittels Zapfen     etc.    das  Ventil für verschiedene Anwendungen brauchbar zu  machen.  



  Die vorliegende Erfindung bezweckt nun eine  Erleichterung im Umbau zu schaffen.  



  Das erfindungsgemässe Ventil, das mit einer  Mehrzahl von Anschlüssen ausgerüstet ist, wobei der  Ventilkörper eine mit einem der Anschlüsse für das  Medium verbundene Öffnung aufweist und ein durch  äussere Krafteinwirkung in zwei Endlagen verschieb  bares     Vorsteuerglied    in der einen Endlage die ge  nannte Öffnung abschliesst und in der anderen     End-          lage        freigibt,    um durch das Medium das     Servo-          element    zu     beaufschlagen,        zeichnet    sich     dadurch    aus,  dass ein drehbar angebrachter Gehäuseteil einen  Verbindungskanal aufweist,

   um wahlweise einen der  Anschlüsse mit der     Öffnung    zu verbinden.  



  Durch diese Massnahme wird ein Ausbauen von  Teilen beim     Einsatz    für einen anderen Anwendungs  fall überflüssig.  



  In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausfüh  rungsform des     erfindungsgemässen        Ventiles    darge  stellt. Es zeigen:       Fig.    1 einen Vertikalschnitt in einer ersten Stel  lung,       Fig.2    eine     Fig.    1 entsprechende Darstellung in  einer zweiten Stellung des     Ventiles.     



  Ein Ventilgehäuse 1 ist mit Anschlüssen 2, 3, 4  versehen, welche je in eine Kammer 5, 6, 7 münden,  die im Innern des Ventilgehäuses 1 übereinander in    einer Reihe vorgesehen sind. Die Kammern 5, 6, 7  können untereinander verbunden werden durch einen  in denselben verschiebbaren Ventilkörper. Der Ven  tilkörper besteht aus einem Ventilschaft 8, der in  einer     Bohrung    24 des Ventilgehäuses 1 mit Spiel ge  führt ist, sowie aus einem Ventilteller 9 und einem  Ventilkopf 10. Der Ventilteller 9 und der Ventilkopf  10 sind je mit     einer    Ringdichtung 11, 12 versehen. In  einer Ringnute im     Ventilkopf    10 ist eine Membrane  13 angeordnet, die mit ihrem äusseren Durchmesser  im Ventilgehäuse 1 befestigt ist.

   Der Ventilkörper  besitzt eine Bohrung 14, die über eine Verengung 16  mit einer weiteren im Ventilgehäuse 1 vorhandenen  Kammer 17 in Verbindung steht.  



  Die Membrane 13     schliesst    die beiden Kammern  7 und 17 voneinander ab. Eine Druckfeder 18     in    der  Kammer 5 sucht den Ventilkörper in einer oberen       Endlage    (dargestellt) zu halten.  



  In die Kammer 17 erstreckt sich ein Magnetkern  19, der an seinen     Stirnflächen    je einen als Ventil wir  kenden Dichtungsstopfen 20, 21 aufweist. Der Dich  tungsstopfen 20 ist der Verengung 16 zugeordnet.  Der Dichtungsstopfen 21 kann eine verengte Boh  rung 22 abschliessen, die mit einer Bohrung 30 eines  Anschlusstückes 31 in Verbindung steht.  



  Der Magnetkern 19 ist in einer Bohrung 23     eines     oberhalb des Ventilgehäuses 1 angeordneten Elektro  magneten mit Spiel gelagert. Die Bohrung 23 steht in  Verbindung mit der Kammer 17. Eine Druckfeder 25  versucht den Magnetkern 19 nach unten     zu    verschie  ben.  



  Der Elektromagnet besteht aus einer Isolation 37,  einer Magnetwicklung 27 und einer     Abdeckhaube    28.  Das Ventilgehäuse 1     enthält    zur Bohrung 24 parallele  Bohrungen 34, 35 und 36, die sich um je 90  versetzt  zueinander zwischen einer Trennebene 15 und den      ebenfalls     versetzten    Anschlüssen 2, 3 bzw. 4     erstrek-          ken.    An die Trennebene 15 schliesst ein Teil la des  Ventilgehäuses 1 an, der mit diesem in nicht darge  stellter Weise lösbar verbunden ist. Der Gehäuseteil  1 a enthält einen Verbindungskanal 26, der mit sei  nem in der Gehäuselängsachse liegenden Ende stän  dig mit der Bohrung 24 in Verbindung steht. Das  äussere Ende ständig mit der Bohrung 24 in Verbin  dung steht.

   Das äussere Ende des     Kanales    ist in       Fig.    1 mit der Bohrung 34 verbunden dargestellt,  während in     Fig.    2 die Verbindung mit der Bohrung  35 hergestellt ist. Um eine derartige wahlweise Ver  bindung mit den Bohrungen 34, 35, 36 zu er  möglichen, ist der Gehäuseteil la in drei um je 90   zueinander versetzten Drehlagen am Gehäuse 1     mon-          tierbar,    wobei die Richtung des     Kanales    26 am Ge  häuseteil 1 von aussen sichtbar markiert sein kann,  um die Verstellung zu erleichtern.  



  Die Wirkungsweise der vorliegenden Erfindung  wird nachstehend für die in     Fig.    1 dargestellte Ein  stellung beschrieben:  Es wird angenommen, dass das     Magnetventil    den  Zu- und Abfluss eines Mediums zu einer Einrichtung  regeln soll. Dabei wird die Einrichtung selbst mit dem  Anschluss 3 verbunden. Einerseits wird durch den  Anschluss 2 das Medium zugeführt und soll durch  den Anschluss 3 in die Einrichtung weitergeleitet  werden und andererseits soll das Medium durch den  Anschluss 3 in eine mit dem Anschluss 4 verbundene  Rückleitung zurückfliessen können.  



  In der Ruhestellung (nicht dargestellt) drückt die  Feder 18 den Ventilkörper nach oben, bis die Ring  dichtung 11 am Sitz 32 anliegt und die Kammer 5  gegenüber der Kammer 6 abdichtet. Die Kammer 6  wird dabei mit der Kammer 7 verbunden, indem die  Ringdichtung 12 sich vom Sitz 33 abhebt.  



  Die Druckfeder 25 drückt den Magnetkern 19 in  seine Ruhelage, so dass die Verengung 16 durch den  Dichtungsstopfen 20 abgeschlossen wird. Die Boh  rung 22 ist dabei geöffnet.  



  Soll nun der Durchlass zur Einrichtung geöffnet  werden, so setzt man die Magnetwicklung 27 unter  Strom, wodurch der Magnetkern 19 sich entgegen der  Wirkung der Feder 25 anhebt und die Verengung 16  öffnet. Der Druck in der Kammer 5 überträgt sich  über die Bohrung 34 und den Kanal 26 in die Boh  rung 14 und durch die Verengung 16 in die Kammer  17. Beim Anheben des Magnetkerns wird die Boh  rung 22 durch den Dichtungsstopfen 21 verschlossen.  In der Kammer 17 baut sich deshalb ein Druck auf,  der sich auf den Ventilkopf 10 überträgt. Infolge der  Differenz zwischen der Druckfläche des Ventilkopfes  10 und der Druckfläche des Ventiltellers 9 wirkt eine  resultierende Kraft auf den Ventilkörper nach unten.

    Da die Membrane 13 elastisch ist und deshalb eine  Hubbewegung des Ventilkörpers zulässt, bewegt sich  derselbe nach unten in die in     Fig.    1 dargestellte Lage,  bis die     Ringdichtung    12 auf dem Sitz 33 aufliegt. Es  wird dadurch die Kammer 6 gegenüber der Kammer  7 abgedichtet. Die     Ringdichtung    11 hebt sich vom    Sitz 32 ab und gestattet dem Medium einen freien  Durchgang von der Kammer 5 in die Kammer 6 bzw.  in die Einrichtung. Die dargestellte Lage (Fug. 1) der  Ventilteile bleibt so lange aufrecht erhalten, als die  Magnetwicklung unter Strom steht.  



  Wird der Strom unterbrochen, so drückt die  Feder 25 den Magnetkern 19 auf     die    Düse 16. Im  gleichen Moment öffnet auch der Dichtungsstopfen  21 die Bohrung 22, wodurch der Druck in der Kam  mer 17 fällt. Dadurch wird es möglich, dass die  Druckfeder 18 den Ventilkörper nach oben drücken  kann, wodurch die Ruhestellung aller Teile wieder  hergestellt ist.

   Das Druckmedium kann nun aus der  Einrichtung durch den Anschluss 3 in die Kammer 6  und von da in die     Kammer    7 und durch den     An-          schluss    4 in einen Vorratsbehälter o. dgl.     zurück-          fliessen.       Das Ventil, wie es die     Fig.    1 zeigt, arbeitet so,  dass in der Ruhelage, d. h. in der Lage, in welcher die  Magnetwicklung 27 nicht erregt ist, die     Zuflusskam-          rner    5     gegenüber    der     Einrichtung        verschlossen    ist.  Die Einrichtung ist mit dem Abfluss verbunden und  deshalb drucklos.

      Soll nun der Fall eintreten, bei welchem eine Ein  richtung im Normalzustand unter Druck steht, d. h.  also, dass im Ruhezustand des Ventils die     Zufluss-          kammer    in Verbindung mit der Einrichtung sein soll,  so sind nur wenige Änderungen am Ventil vorzuneh  men.

   Dabei ist zu beachten, dass der Zufluss durch  den     Anschluss    4 und. der Abfluss durch den     An-          schluss    2     erfolgt.    Durch     Verdrehung        des        Gehäuseteiles     la in die Lage nach     Fig.    2 wird dabei der Anschluss  4 über die     Bohrung    35 und den Kanal 26 mit der  Bohrung 24 verbunden.  



  Es ist auch möglich, das Ventil als     Umsteuerven-          til    zu benutzen, wobei dann mit dem Anschluss 3 die  Zuleitung und mit den Anschlüssen 2 und 4 die bei  den Ableitungen zu verbinden sind. In diesem Fall ist  der Gehäuseteil la um weitere 90  zu verdrehen, wo  durch der Anschluss 3 bzw. die Bohrung 36 mit der  Bohrung 24 verbunden wird.  



  Es könnte aber auch das vorliegende Ventil, wie  es die     Fig.    1 zeigt, als einfaches Absperrventil ver  wendet werden, wobei der Zufluss durch die Kammer  5 und der Abfluss durch die Kammer 6 erfolgt und  der Anschluss 4 mittels eines Stopfens verschlossen  wird.  



  Die Membrane wird vorzugsweise aus syntheti  schem Gummi hergestellt. Anstelle der Membrane  könnte z. B. der Ventilkopf 10 als Kolben ausgebildet  sein, wobei die Kammer 17 als Zylinder dienen  würde.    Die Verstellung des Magnetkernes 19 bzw. der  Dichtungsstopfen 20, 21 könnte auch von Hand er  folgen, wobei der Elektromagnet wegfallen oder zur  Handumschaltung zusätzlich eingebaut sein würde.  Es liesse sich ebenso ein durch Luft o. dgl. gesteuer  ter Kolben einbauen, der die Funktion des in der       Fig.    1     dargestellten        Magnetkernes    übernehmen würde.      Das vorliegende Ventil erlaubt es, verschiedenar  tige Medien zu steuern, so z. B. Flüssigkeiten und  Gase.  



  Da der Hub des Ventilkörpers und der Betäti  gungsteile nur sehr gering ist, besitzt die Einrichtung  eine verhältnismässig kurze Schaltzeit, wodurch sich  andererseits die Möglichkeit einer hohen Schalthäu  figkeit ergibt.  



  Ein weiterer Vorteil liegt beim     erfindungsgemäs-          sen    Ventil darin, dass keine direkt gleitenden Teile  vorhanden sind und deshalb der Verschleiss der  Ventilteile auf ein Minimum reduziert wird.  



  Die Staubabdichtung     ermöglicht    es, das Ventil  unter schmutzigen Verhältnissen ohne Störung arbei  ten zu lassen. Die verschiedenartigen Schalt  möglichkeiten geben dem vorliegenden Ventil einen  vielseitigen Anwendungsbereich in den verschieden  sten Industriezweigen, so z. B. auch in der chemi  schen Industrie, wenn die mit dem Medium in Berüh  rung tretenden Teile aus rostfreiem Material herge  stellt werden. Es könnte auch Kunststoff als Material  verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Mit einem von einem Servoelement und einer Feder betätigten Ventilkörper arbeitendes Ventil für gasförmige und flüssige Medien mit einer Mehrzahl von Anschlüssen, wobei der Ventilkörper eine mit einem der Anschlüsse für das Medium verbundene öffnung aufweist und ein durch äussere Krafteinwir- kung in zwei Endlagen verschiebbares Vorsteuerglied in der einen Endlage die genannte löffnung abschliesst und in, der anderen Endlage freigibt,
    um durch das Medium das Servoelement zu beaufschlagen, da durch gekennzeichnet, dass ein drehbar angebrachter Gehäuseteil einen Verbindungskanal aufweist, um wahlweise einen der Anschlüsse mit der öffnung zu verbinden. UNTERANSPRüCHE 1.
    Ventil nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass das Ventil ein Dreiwegventil ist, wobei jedem der drei Anschlüsse (2, 3, 4) eine besondere Kammer (5, 6, 7) im Ventilgehäuse (1) zugeordnet ist und das Ventilgehäuse drei durch den verdrehbaren Gehäuseteil wahlweise abschliessbare Bohrungen aufweist, die je mit einer Kammer in Verbindung ste hen und in je einer Stellung des Gehäuseteiles in den Verbindungskanal münden. 2. Ventil nach Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass das Vorsteuerglied als Magnetkern (19) eines Elektromagneten (27) ausgebildet ist.
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