CH403483A - Vorrichtung zur elektrophotographischen Bilderzeugung - Google Patents

Vorrichtung zur elektrophotographischen Bilderzeugung

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CH403483A
CH403483A CH487263A CH487263A CH403483A CH 403483 A CH403483 A CH 403483A CH 487263 A CH487263 A CH 487263A CH 487263 A CH487263 A CH 487263A CH 403483 A CH403483 A CH 403483A
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development
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CH487263A
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Gerhard Dr Heyl
Otto Dr Koch
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Agfa Ag
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Description


  Vorrichtung zur     elektrophotographischen    Bilderzeugung    Die Erfindung     betrifft    eine Vorrichtung zur elek  trophotographischen Bilderzeugung mit mindestens  einer Entwicklungselektrode und einer     elektrischen          Aufladeeinrichtung    für     aerosolartige    Entwickler eines  Aufzeichnungsträgers.  



  Bei bekannten Vorrichtungen dieser Art war die       Aufladeeinrichtung    für einen Entwickler stets in grö  sserem Abstand von der zu entwickelnden Schicht  angeordnet. Hierdurch ergaben sich für den Entwick  ler grössere Transportwege zwischen     Aufladung    und  Entwicklungsstelle, was häufig zu merklichen     Ent-          wicklerverlusten    führte. Nicht selten wurde der Be  trieb solcher Einrichtungen auch noch dadurch er  schwert, dass die verhältnismässig langen Transport  kanäle ziemlich eng waren und deshalb zu Verstop  fungen neigten.  



  Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine  elektrophotographische Vorrichtung der eingangs ge  nannten Gattung zu verbessern. Erfindungsgemäss  wird dies dadurch     erreicht,    dass die Entwicklungs  elektrode mindestens eine     Durchtrittsöffnung    für den  Entwickler aufweist und die durch mindestens eine  Sprühelektrode gebildete     Aufladeeinrichtung    unmit  telbar vor der     Durchtrittsöffnung    der Entwicklungs  elektrode in einem     elektrische        Überschläge    verhin  dernden Abstand angeordnet ist.  



  Hierdurch können die Transportwege des Ent  wicklers von der     Aufladestelle    bis zum Entwicklungs  raum äusserst kurz und damit die     Entwicklerverluste     äusserst     gering    gehalten werden, ohne die erforderli  che elektrische     Abschirmung    des Entwicklungsraumes  gegenüber der an hoher Spannung liegenden Auf  ladevorrichtung zu beeinträchtigen. Die Vorrichtung  zeichnet sich deshalb auch bei Dauerbetrieb durch  eine geringe Störanfälligkeit aus und     ermöglicht    die  Herstellung     gleichmässiger    Bilder. Dabei ist diese Vor-         richtung    in ihrem Aufbau     verhältnismässig    einfach  und kostensparend.  



  Die     Zeichnung    zeigt zwei Ausführungsbeispiele  des     Erfindungsgegenstandes.     



       Fig.    1 zeigt im Querschnitt die Entwicklungsein  richtung des ersten     Ausführungsbeispieles.     



       Fig.    2 zeigt einen Schnitt nach der Linie     II-II        in          Fig.    1.  



       Fig.    3 zeigt in der gleichen Darstellung wie       Fig.    1 in grösserem Massstab eine     Einzelheit.     



       Fig.    4     zeigt    einen Schnitt nach der Linie     IV-IV     in     Fig.    3.  



       Fig.    5 zeigt ein elektrisches     Schaltbild.     



       Fig.    6 zeigt in der gleichen Darstellung wie     Fig.    1  das zweite Ausführungsbeispiel.  



       Fig.    7 zeigt in der gleichen Darstellung in grösse  rem Massstab eine     Einzelheit.     



       Fig.    8 zeigt einen Schnitt längs der Linie       VIII        VIII    in     Fig.    7.  



  Die dargestellten Vorrichtungen zur elektrophoto  graphischen Bilderzeugung umfassen ausser bekannten  und in der Zeichnung deshalb weggelassenen Ein  richtungen zur     Aufladung    und Belichtung des elektro  photographischen Aufzeichnungsträgers eine Entwick  lungseinrichtung, die dazu dient, ein auf dem photo  elektrischen Aufzeichnungsträger vorhandenes laten  tes Ladungsbild durch Niederschlag eines farbigen  oder eine Farbreaktion auslösenden Aerosols in ein  sichtbares Bild umzuwandeln.

   Das elektrostatische  Ladungsbild auf der photoleitfähigen Schicht des  Aufzeichnungsträgers entsteht dadurch, dass nach  gleichmässiger     Aufladung    und nach     bildmässiger    Be  lichtung dieser Schicht die aufgebrachte Ladung an  den belichteten Stellen je nach der örtlichen Intensität  des Kopierlichtes mehr oder weniger abfliesst und nur  an den nicht oder nicht maximal belichteten Stellen  der Schicht zurückbleibt. Die Ladung weist somit eine      der Intensitätsverteilung im     Kopierlicht    entsprechende       Verteilung    auf. Als Aufzeichnungsträger kann hier  bei vorzugsweise ein mit einer     photoleitfähigen     Schicht versehenes Papier verwendet werden.

   Die       photoleitfähige    Schicht kann z. B. in ein Bindemittel       eingelagertes    Zinkoxyd aufweisen.  



  Beim Ausführungsbeispiel gemäss den     Fig.    1-5  ist eine Entwicklungseinrichtung vorgesehen, die in  einem Gehäuse 1 angeordnet ist und eine Baugruppe  bildet, welche     in    der     elektrophotographischen    Vorrich  tung auswechselbar     gelagert    ist. Im Gehäuse 1 be  findet sich eine aus elektrisch leitfähigem Material  bestehende Trommel 2, die um eine gehäusefeste  Achse 3 drehbar     gelagert    ist und zur Führung eines       bandförmigen    Aufzeichnungsträgers 4 dient.

   Dieser  tritt nach Passieren der Lade- und Belichtungsein  richtungen durch einen Spalt 5 in das Gehäuse 1  ein, wird durch die Trommel 2 um 180  umgelenkt  und wird durch einen weiteren Spalt 6 aus dem Ge  häuse 1 wieder     herausgeführt,    um beispielsweise einer  nicht dargestellten     Aufwickelspule,    einer Schneide  einrichtung oder einer Einrichtung zum Umdruck des  entwickelten Bildes     zugeführt    zu werden. Das Band 4  wird durch eine ebenfalls nicht dargestellte elektro  motorische Antriebsvorrichtung kontinuierlich an  getrieben und versetzt die Trommel 2, bezogen auf       Fig.    1, im Drehsinn des     Uhrzeigers    in Umlauf.  



  Beiderseits der vom Band 4 umschlungenen       Hälfte    der Trommel 2 ist in gegenseitigem Abstand  je eine Behandlungseinrichtung 7 bzw. 8 angeordnet.  Diese Einrichtungen erstrecken sich auf die ganze  Länge der Trommel 2. Sie weisen zwar     gesonderte          Entwicklerzuleitungen    9, 10 auf, sind jedoch über ein  Rohrstück 11 an eine gemeinsame     Entwicklerversor-          gungseinrichtung    12 angeschlossen. In den Zuleitun  gen 9, 10 ist je ein Ventil 13 bzw. 14 angeordnet.  Beide Ventile sind unabhängig voneinander einstell  bar und sperren in der Schliessstellung den Zustrom  des Entwicklers zu der jeweils zugeordneten Behand  lungseinrichtung 7 bzw. B.

   Sie können zum separaten  Regulieren des den Behandlungseinrichtungen 7, 8       zugeführten        Entwicklerstromes    dienen. An den den  Behandlungseinrichtungen 7, 8 zugewandten Enden  gabeln sich die Zuleitungsrohre 9, 10 jeweils in drei  Leitungen 9a,<I>9b, 9c</I>     (Fig.    2) bzw. 10a, 10b, 10c,  damit der Entwickler dem Aufzeichnungsträger 4  über dessen ganze Breite hinreichend     gleichmässig          zugeführt    wird. Je nach dessen Breite können je  weils auch weniger oder mehr als drei Zuführungs  rohre vorgesehen werden.  



  Als Entwickler wird ein Aerosol benutzt, das  durch     Verdüsung    einer     Farbstofflösung    unter Ver  wendung von Pressluft gewonnen wird. Die hierzu  erforderliche Düse ist Bestandteil der Einrichtung 12  und     in    der Zeichnung nicht dargestellt. Statt eines  solchen Aerosols können jedoch auch andere     aero-          solartige    Entwickler, z. B.     staubförmige    Entwickler,  benutzt werden, die in einem Luft- oder Gasstrom  durch die Rohre 9, 10, 11 den Behandlungseinrich  tungen 7, 8     zugeführt    werden.

      Die Behandlungseinrichtung 7 ist in     Fig.    2 in  Ansicht und in     Fig.    3 und 4     vergrössert    im     Quer-          und    Längsschnitt dargestellt. Sie weist eine vorzugs  weise durch einen Zylinder 15 aus elektrisch nicht  leitendem Material, z. B. Kunststoff, gebildete Auf  ladekammer 16 auf, in welche an deren tiefster Stelle  die Zuleitungsrohre 9a,<I>9b, 9c</I> münden, sowie eine  aus Metall bestehende     Entwicklungseleketrode,    wel  che den Mantel der Trommel 2 auf einem Teil der  vom Band umschlungenen Umfangshälfte mit überall  gleichem radialem Abstand umgibt, der vorzugsweise  1-5 mm beträgt.  



  Die     Aufladekammer    16, in welcher Entwickler  partiklen in weiter unten erklärter Weise aufgeladen  werden, und die Entwicklungselektrode 17 sind starr  miteinander verbunden, beispielsweise miteinander  verschraubt. Die Entwicklungselektrode 17 weist  einen     mittig    angeordneten Längsspalt 19 auf, der  durch Leisten 20, 21 begrenzt ist. Diese bestehen  aus elektrisch     leitfähigem    Material und ragen in einen  entsprechenden Längsspalt des Kunststoffzylinders 15  hinein. Sie sind nicht unbedingt erforderlich und kön  nen auch weggelassen werden.

   Eine elektrische An  schlussleitung 22 der Entwicklungselektrode 17 ist  durch eine Seitenwand des aus elektrisch isolierendem  Material gebildeten Gehäuses 1     hindurchgeführt    und  mit einer Lötfahne 23 verbunden.  



  Zur     Aufladung    der     Entwicklerpartikeln    ist in der       Aufladekammer    16 vor dem Spalt 19 und parallel  zu diesem ein Sprühdraht 24 angeordnet. Die Auf  ladekammer 16 mit dem Spalt 19 und dem Sprüh  draht 24 sowie die Entwicklungselektrode 17     erstrek-          ken    sich parallel zur Trommelachse und stimmen, in  ihrer Länge, wie aus     Fig.    2 hervorgeht, etwa mit der  Länge der Trommel 2 und der Breite des Aufzeich  nungsträgers 4 überein.  



  Die Halterung des Sprühdrahtes 24 an seinem  einen Ende ist in     Fig.    4 näher dargestellt. Die Hal  terung an seinem anderen Ende kann analog erfolgen.  



  Wie vor allem aus     Fig.    4 ersichtlich ist, weisen  die beiden Stirnwände des die     Aufladekammer    16  bildenden Zylinders 15 zentrale     Ausnehmungen    26  mit nach aussen ragenden Naben 27 auf, die ihrerseits  durch passende     Ausnehmungen    28 des Gehäuses 1       hindurchragen.    Auf diese Weise ist die     Aufladekam-          mer    16 mit der angesetzten Entwicklungselektrode  17 im Gehäuse 1 gelagert.  



  In die     rohrförmigen    Ansätze 27 sind aus elek  trisch     hochisolierendem:    und     kriechstromfestem    Mate  rial, z. B. PVC, bestehende Rohrstücke 29 eingesetzt,  deren freie Enden Innengewinde 30 aufweisen, in  die je ein Stopfen 31 eingeschraubt ist. In die Rohr  stücke 29, deren Innenseite in gleichen axialen Ab  ständen angeordnete Ringnuten 32 aufweist, ist an  dem der     Aufladekammer    16 zugewandten Ende je  ein Metallring 33 eingesetzt. Zur Befestigung der  Rohrstücke 29 in den Naben 27 dienen Schrauben  34, die mit je einem Ring 33 in elektrisch leitender  Verbindung stehen und Lötfahnen 35 tragen.

        Zur     Aufhängung    des Sprühdrahtes 24 dienen  Spanndrähte 36, die einerseits Endschlaufen zum Ein  hängen des Sprühdrahtes 24 aufweisen und ander  seits durch enge, zentrale Bohrungen 37 der Stopfen  31 hindurchgeführt und an deren Aussenflächen mit  tels Schrauben 38 befestigt sind. Mindestens eine der  Schrauben 38 trägt eine Lötfahne 39.  



  Die Führungstrommel 2 liegt an Masse, desglei  chen sind die Metallringe 33 über die Lötfahnen 35  mit Masse verbunden. Hingegen ist - wie weiter unten  noch näher ausgeführt wird - die Entwicklungselek  trode 17 über die Lötfahne 23 an eine Spannungs  quelle und der Sprühdraht 24 über     die    Lötfahne 39  an eine Hochspannungsquelle angeschlossen.  



  Der Abstand des Sprühdrahtes 24 vom Spalt 19  richtet sich nach der Potentialdifferenz zwischen dem  Hochspannung führenden Sprühdraht und der Ent  wicklungselektrode 17 und ist so gross, dass zwischen  diesen Teilen elektrische     überschläge        mit    Sicherheit  vermieden werden. Bei der beschriebenen Ausfüh  rungsform beträgt dieser Abstand 10-50 mm.  



       LUberschläge    zwischen den ebenfalls Hochspan  nung führenden Spanndrähten 36 und den zugeord  neten, an Masse liegenden Metallringen 33, welche  mit den     Spanndrähten    in weiter unten beschriebener  Weise als Elektrofilter für das     Entwickleraerosol    wir  ken, werden trotz des geringeren gegenseitigen Ab  standes dieser Teile vermieden, wenn die Spanndrähte  36 einen     grösseren    Durchmesser als der Sprühdraht 24  aufweisen, so dass sich an den Spanndrähten im  Gegensatz zum Sprühdraht keine Sprühentladungen  einstellen.  



  Die Behandlungseinrichtung 8 entspricht in ihrem  Aufbau der     vorbeschriebenen    Einrichtung 7. Insbe  sondere weist sie eine Entwicklungselektrode 18 auf,  die in bezug auf die Transportrichtung des Aufzeich  nungsträgers 4 hinter der Entwicklungselektrode 17  der Einrichtung 7 angeordnet ist, sowie einen Sprüh  draht 25, der wie der     Sprühdraht    24 der Einrich  tung 7 zur     Aerosolaufladung    dient.  



  Der Anschluss der     Entwicklungselektroden    7, 8  und der     Sprühdrähte    24, 25 an zugeordnete Span  nungsquellen ist in     Fig.    5     schematisch    veranschau  licht. Das dort gezeigte Schaltbild umfasst die Schalt  baugruppen 40, 41, 42, von denen die     Baugruppe    40  zur Spannungsversorgung der Entwicklungselektro  den 7, 8 und die     Baugruppen    41, 42 zur Spannungs  versorgung der Sprühdrähte 24, 25 dienen.  



  Die Baugruppe 40 besitzt ein am Wechselstrom  netz 43, 44 liegendes     Netzanschlussteil,    das in be  kannter Weise aus einem Transformator 45, einem  Gleichrichter in Brückenschaltung 46 und einer aus  den Kondensatoren 47, 48 und dem Widerstand 49  zusammengesetzten Siebkette besteht. Zwischen dem  an Masse liegenden Leiter 50 und dem negative  Gleichspannung führenden Leiter 51- sind parallel  zueinander zwei     Potentiometerwiderstände    52, 54  eingeschaltet, deren unabhängig voneinander verstell  bare Abgriffe 5355 mit je einer der Entwicklungs  elektroden 17, 18 verbunden sind. Durch Verstellen    der     Abgriffe    kann das Potential einer jeden Elektrode  17, 18 zwischen 0 und     r400    Volt     verändert    werden.

    Im allgemeinen hat das Potential an den Elektroden  17, 18 das gleiche Vorzeichen wie die     Aufladung     des Aufzeichnungsträgers. Die Baugruppen 41, 42  sind im wesentlichen gleich aufgebaut und über Lei  ter 56, 57 an das     Wechselstromnetz    43, 44 an  geschlossen. Jede dieser Baugruppen besitzt einen       Hochspannungstransformator    58, 59, dessen Primär  wicklung jeweils mehrere     Anzapfungen    hat und mit  mehreren Kontaktelementen 60, 61 verbunden ist, die       mit    je einem Drehkontakt 62, 63 zusammenwirken.  Sekundärseitig schliesst sich an die Hochspannungs  transformatoren 58, 59 jeweils ein Gleichrichter 64,  65 mit je einem     Glättungskondensator    66, 67 an.

    Die Gleichspannung führenden Leiter 68, 69 bzw.  70, 71, in denen     Schutzwiderstände    72, 73 bzw. 74,  75 liegen, sind mit Umschaltern 76, 77 bzw. 78, 79  verbunden. Die einen Kontaktelemente 76a, 77a bzw.  <I>78a,, 79a</I> der Umschalter sind an einen     mit    Masse  verbundenen Leiter 80 angeschlossen,     während    die  anderen Kontaktelemente 76b, 77b bzw. 78b, 79b  über Leiter 81, 82 mit je einem der     Sprühdrähte    24,  25 verbunden sind. Die Umschalter 76, 77 und 78,  79 sind über     mechanische        Verbindungen    83, 84 je  weils miteinander gekuppelt und können auch durch  Relais gesteuert sein.  



  In der in     Fig.    4 dargestellten Stellung erhalten  die     Sprühdrähte    24, 25 positive     Hochspannung,    wäh  rend sie bei Umlegen der Umschalter negative Hoch  spannung erhalten. Die Höhe des positiven oder nega  tiven     Sprühdrahtpotentials        kann    durch Verstellen der       primärseitig    angeordneten Drehkontakte 62, 63 bei  spielsweise zwischen 0 und 7000 Volt stufenweise  variiert werden.  



  Es ist auch möglich, die beiden Sprühdrähte 24,  25 bzw. die Elektroden 17, 18 durch jeweils eine  gemeinsame Spannungsquelle zu versorgen.  



  Zum Betrieb wird zunächst der Aufzeichnungs  träger 4 mit dem zu entwickelnden latenten Ladungs  bild mit beispielsweise negativem Vorzeichen der Be  handlungseinrichtung 7 zugeführt. Gleichzeitig wird  diese von der Einrichtung 12 aus über die Rohrlei  tungen 11,<I>9, 9a, 9b,</I> 9c mit einem kontinuierlich       fliessenden        Aerosolstrom    versorgt, der beim Hin  durchströmen durch die     Aufladekammer    16 den  Sprühdraht 24 passiert, wobei die     Aerosolpartikeln     im Wege einer     Coronaentladung    aufgeladen werden.

    Die geladenen     Aerosolpartikeln    gelangen alsdann  durch den Spalt 19 in den Raum zwischen dem auf  der Trommel 2 aufliegenden Aufzeichnungsträger 4  und der     Entwicklungseleketrode    17 und lagern sich  auf ihm ab, wobei die Niederschlagsdichte von der  Ladungsdichte auf dem Aufzeichnungsträger 4 ab  hängt und bei bildmässiger Verteilung der Ladungs  dichte ebenfalls-eine bildmässige Verteilung aufweist.

    - Die'-     Aerosolablagerung        erfolgt    auf den negativ  geladenen Stellen des Aufzeichnungsträgers     (Positiv-          entwicklung),    wenn die Umschalter 76, 77 die in       Fig.    5 dargestellte Lage einnehmen und der Sprüh-           draht    24 hierdurch positive Spannung (z. B.  4000 Volt)     erhält,    so dass die     Aerosolpartikeln    posi  tiv geladen werden.

   In diesem Fall kann es zweck  mässig sein, an die     Entwicklungselektrode    17     eine     geringe negative     Spannung    anzulegen,  Eine     Negativentwicklung    des Ladungsbildes er  hält man hingegen, wenn man die negative Spannung  der     Entwicklungselektrode    17 durch Verstellen des       Potentiometerabgriffes    53     (Fig.    5) nach oben stark  erhöht (z.

   B. auf -400 Volt) und den     Sprühdraht     24 durch     Umlegen    der Umschalter 76, 77     (Fig.    5)  nach oben an negative Hochspannung legt, so dass  auch die     Aerosolpartikeln    negativ aufgeladen werden.  In diesem Fall     lagern    sich die     Entwicklerpartikeln     an den ungeladenen Stellen des Aufzeichnungsträ  gers 4 ab.  



  Ist der Aufzeichnungsträger positiv aufgeladen,  so sind sinngemäss die Vorzeichen aller Spannungen  entgegengesetzt.  



  Das elektrische Feld des     Sprühdrahtes    24 wirkt  sich bei der     Aerosolablagerung    auf dem Aufzeich  nungsträger 4 auf das zwischen der Entwicklungs  elektrode 17 und dem Aufzeichnungsträger beste  hende elektrische Feld trotz des geringen Abstandes  des Sprühdrahtes vom Aufzeichnungsträger infolge  der abschirmenden Wirkung der Entwicklungselek  trode 17 praktisch nicht störend aus.

   Anderseits  bringt jedoch die Anordnung des Sprühdrahtes 24  dicht vor dem Spalt 19 den Vorteil mit sich, dass  infolge des kurzen Weges der     Aerosolpartikeln    zwi  schen     Aufladungsstelle    und Aufzeichnungsträger un  erwünschte     Aerosolablagerungen        in        Transportkanälen     und     somit        Entwicklerverluste    weitgehend     vermieden     werden.  



  Zu Beginn des Einblasens des     Aerosolstromes    in  die     Kammer    16 setzt sich zwar ein Teil der auf  geladenen     Aerosolpartikeln    an den     Innenwänden    der       Kammer    ab.

   Da sie     elektrisch    isolierend sind, laden  sie sich hierbei gleichnamig zum Sprühdraht 24 auf,  so dass weitere     Abscheidungen    weitgehend unterbun  den werden und das     elektrische    Feld zwischen dem  Sprühdraht 24 und den Wandungen der Kammer 16       sinkt,    während es' zwischen dem Sprühdraht 24 und  den Begrenzungen 20, 21 des Spaltes 19 die volle  Höhe     behält.    Unter dem Einfluss der hohen Feld  stärke passieren die geladenen     Aerosolpartikeln    den  Spalt 19 mit verhältnismässig hoher     Geschwindigkeit,

       so dass die     unerwünschte    Ablagerung von     Aerosol-          partikeln    an den den Spalt 19 bildenden Leisten 20,  21, wo sie an sich am     wahrscheinlichsten    wäre, sehr  gering bleibt.  



  Da der     Aerosolstrom    nach Passieren des Spaltes  19 in zwei entgegengesetzt     gerichtete    Teilströme auf  gespalten wird,     verringert    sich die Strömungsge  schwindigkeit der     Aerosolpartikeln    im Raum zwi  schen dem Aufzeichnungsträger 4 und der Entwick  lungselektrode 17, was die     Verweilzeit    im Entwick  lungsraum und somit die     Wahrscheinlichkeit    der       Aerosolablagerung    auf dem     Aufzeichnungsträger    4 in  erwünschter Weise erhöht.

      Ferner wird durch die     Aufspaltung    des     Aero-          solstromes    in zwei     entgegengesetzt    gerichtete Teil  ströme erreicht, dass sich die Geschwindigkeiten von  Aerosol und Aufzeichnungsträger teils addieren, teils  subtrahieren, und somit     Ungleichmässigkeiten    in der  Entwicklung bei hohen Verarbeitungsgeschwindigkei  ten     ausgeglichen        werden.       In den Raum der Halterung des Sprühdrahtes  24 gelangen praktisch nur geladene     Aerosolpartikeln,     und zwar nur in geringem Masse.

   Diese werden auf  Grund des elektrischen Feldes der durch die Spann  drähte 36 und die Metallzylinder 33 gebildeten Elek  trofilter an den Innenflächen der Zylinder 33 ab  geschieden. Infolge der durch die Ringnuten 32 im  Längsschnitt     mäanderförmigen    Ausbildung der Innen  fläche der Rohrstücke 29 wird der Kriechweg zwi  schen den     Durchtrittsstellen    der Spanndrähte 36  durch die Stopfen 31 und den Metallringen 33 er  heblich verlängert, so dass die Innenflächen der Stop  fen 31 auch nach langem Betrieb völlig sauber blei  ben. Auf diese Weise bleibt die hohe Isolation erhal  ten, die wegen der an den Spanndrähten 36 und am  Sprühdraht 24 liegenden Hochspannung erforderlich  ist.  



  Flüssige     Aerosolpartikeln,    die sich auf der Ent  wicklungselektrode 17 niederschlagen, können infolge  der in der Zeichnung dargestellten     Elektrodenanord-          nung    abtropfen, ohne den Aufzeichnungsträger zu  beeinträchtigen. Insbesondere können     Niederchläge     an der oberen Hälfte der Entwicklungselektrode 17  durch den Spalt 19 in die Kammer 16 und von     dort          zusammen        mit    den in der Kammer sich bildenden       Abscheidungen    durch die Zuführungsrohre 9a, 9b,  9c zur Einrichtung 12 zurücklaufen.

   Aerosole, die  aus dem Entwicklungsraum in den freien Innenraum  des Gehäuses 1 eintreten, werden durch einen Ab  zugsstutzen 85     mittels    einer nicht     dargestellten    Pumpe  abgesaugt und durch ein hieran angeschlossenes,  ebenfalls nicht dargestelltes Elektrofilter abgeschieden.  



  Wenn der Aufzeichnungsträger 4 den Entwick  lungsraum der Behandlungseinrichtung 7 durchlaufen  hat, wird er der Behandlungseinrichtung 8     zugeführt,     die in gleicher Weise wirksam ist wie die Behand  lungseinrichtung 7 und den bereits in der Einrich  tung 7     durchgeführten    Entwicklungsprozess vervoll  ständigt. So werden z. B.     Ungleichmässigkeiten,    die  sich bei der Entwicklung des Bildes in der Einrich  tung 7 bei hohen Verarbeitungsgeschwindigkeiten  noch ergeben können, in der     Behandlungseinrich-          tung    8 ausgeglichen.

   Bildstellen, die in der ersten Be  handlungseinrichtung 7 nur unvollkommen entwickelt  werden, werden in der zweiten     Behandlungseinrich-          tung    8     völlig    entwickelt. Auf diese Weise werden  auch bei hohen     Transportgeschwindigkeiten    des Auf  zeichnungsträgers 4, die im Interesse einer wirtschaft  lichen     Ausnutzung    der elektrophotographischen Vor  richtung     wünschenswert    sind, einwandfreie Bilder er  halten.

        Da die beiden     Behandlungseinrichtungen    7, 8 ge  trennte Vorrichtungen zur     Aerosolaufladung    aufwei  sen, können die zur Entwicklung benutzten Aerosole  in den beiden Behandlungseinrichtungen auch unter  schiedlich aufgeladen werden. So ist es z. B. möglich,  das der Einrichtung 7 zugeführte Aerosol weniger  stark aufzuladen als das Aerosol, das der Einrich  tung 8 zugeführt wird. Dann kann der Fall eintreten,  dass in der     Behandlungseinrichtung    7 die Ladung des  Aufzeichnungsträgers 4 an den anzufärbenden Stel  len durch den     Aerosolniederschlag    so weit kompen  siert wird, dass weitere Aerosole im Entwicklungs  raum der Elektrode 17 auf dem Aufzeichnungsträger  nicht abgeschieden werden.

   Wird daraufhin der be  treffende Abschnitt des Aufzeichnungsträgers 4 der  Behandlungseinrichtung 8 zugeführt, so wird dort  bei gleichem     Elektrodenpotential    infolge der höheren       Aufladung    der     Aerosolpartikeln    eine weitere     Aerosol-          abscheidung    auf dem Aufzeichnungsträger erreicht,  wodurch die     Schwärzung    verbessert wird.

   Es ist auch  möglich, in der Behandlungseinrichtung 7 mit ungela  denen Aerosolen nur die Ränder der wiederzugeben  den Bildpartien zu entwickeln und in der Behand  lungseinrichtung 8 mit aufgeladenen Aerosolen die  inneren Flächen der zu entwickelnden Bereiche des  Aufzeichnungsträgers anzufärben, was besonders  gleichmässig eingefärbte Flächen liefert.  



  Die Verwendung von     mindestens    zwei Behand  lungseinrichtungen gewährleistet eine einwandfreie  Bildentwicklung auch bei hohen Verarbeitungsge  schwindigkeiten und trägt dadurch wesentlich dazu  bei, elektrophotographische Vorrichtungen     wirtschaft-          lich    und kostensparend einsetzen zu     können.        Ferner     ist es möglich, in einfacher Weise eine schnelle und  mühelose Anpassung elektrophotographischer Geräte  an unterschiedliche Methoden zur Behandlung des  Aufzeichnungsträgers und     somit    eine universelle Ver  wendung solcher Geräte zu erzielen.  



  Es ist auch möglich, ein und dasselbe Bild     mit     zwei verschiedenen Aerosolen oder anderen Entwick  lern zu entwickeln, wie dies beim Ausführungsbeispiel  gemäss den     Fig.    6-8 vorgesehen ist, wobei anstelle  der gemeinsamen     Entwicklerversorgungseinrichtung     12 der     Fig.    1 zwei getrennte     Entwicklerversorgungs-          einrichtungen    86, 87 vorgesehen sind     (Fig.    6). Jede  dieser beiden Einrichtungen ist mit einem Apparat  zur     Verdüsung    von     Farbstofflösungen    ausgerüstet.

    Die     Einrichtung    86 ist über das Zuführungsrohr 9  mit einer Behandlungseinrichtung 88 verbunden,  während die Einrichtung 87 über das Verbindungs  rohr 10     mit    einer Behandlungseinrichtung 89 in Ver  bindung steht. Die Zuführungsrohre 9, 10 weisen an  ihren den Behandlungseinrichtungen 88, 89 zu  gewandten Enden wieder Verzweigungen auf, wie sie  in     Fig.    2 dargestellt sind. Die Behandlungseinrichtun  gen 88, 89, deren Aufbau weiter unten noch     näher     erläutert     wird,    entsprechen in ihrer Wirkung den Be  handlungseinrichtungen 7, 8 des     Ausführungsbeispie-          les    gemäss den     Fig.    1-5.

   Werden die beiden     Ent-          wicklerversorgungseinrichtungen    mit unterschiedli-         chen        Farbstofflösungen        gespeist,    so wird der Auf  zeichnungsträger 4 nacheinander     mit        unterschiedli-          chen    Aerosolen entwickelt. Die Anwendung zweier  verschieden gefärbter Aerosole ist beispielsweise zur  Erzielung eines     bestimmten    Farbtones des entwickel  ten Bildes     vorteilhaft.     



  Für die beiden     Entwicklerversorgungseinrichtun-          gen    86, 87 können auch solche     Farbstofflösungen     gewählt werden, deren Aerosole nach dem Nieder  schlag     auf    dem Aufzeichnungsträger 4 miteinander  reagieren.  



  Das zweite Aerosol, das durch die Einrichtung 87  erzeugt wird, kann auch zur Nachbehandlung des  Aufzeichnungsträgers dienen. Obgleich ein elektro  photographisches     Bild,    das     mit    einem aus einer     Farb-          stofflösung        gewonnenen    Aerosol entwickelt wird, nor  malerweise keiner zusätzlichen     Fixierung    bedarf, da  bei Verdunstung des Lösungsmittels ein fester     Farb-          stoffniederschlag    auf dem Aufzeichnungsträger ent  steht, kann es in besonders gelagerten     Fällen    doch       wünschenswert    sein,

   noch eine zusätzliche     Fixierung     des entwickelten Bildes vorzunehmen.     In    diesem Fall  kann die Entwicklung des Bildes in der Behand  lungseinrichtung 88 und die     Fixierung    in der     Be-          handlungseinrichtung    89 erfolgen, wobei die Einrich  tung 87 anstatt mit einer     Farbstofflösung    beispiels  weise     mit    dem     Lösungsmittel    der in der Einrichtung  86 benutzten     Farbstofflösung    gespeist wird.

   Die  Nachbehandlung des Aufzeichnungsträgers 4 in der  Behandlungseinrichtung 89 kann anstatt     mit    einem       Lösungsmittelaerosol    auch mit dem Lösungsmittel  dampf erfolgen. Sie kann auch für den Umdruck des  entwickelten Bildes     vorgenommen    werden.  



  Die Ventile 13, 14 ermöglichen es, die Behand  lungseinrichtungen 7, 8     (Fig.    1) bzw. 88, 89     (Fig.    6)  auch alternativ zu verwenden. So ist es z. B. möglich,  beim Gegenstand der     Fig.    5 die     Entwicklerversor-          gungseinrichtung    86 mit einer solchen     Entwickler-          substanz    zu speisen, die für die Positiventwicklung  des elektrophotographischen Bildes besonders vorteil  haft ist, und die     Entwicklerversorgungseinrichtung    87  mit einer anderen     Entwicklersubstanz    zu     füllen,

      deren  Verwendung bei der Negativentwicklung des elektro  photographischen Bildes besonders zweckmässig ist.  In diesem Fall wird die Behandlungseinrichtung 88  nur bei Positiventwicklung und die Behandlungsein  richtung 89 nur bei Negativentwicklung des Bildes  benutzt. Positiv- und Negativentwicklung können mit  dieser Einrichtung in schnellem Wechsel     durchgeführt     werden.  



  Die Behandlungseinrichtung 88 des zweiten Aus  führungsbeispiels unterscheidet sich von der     Behand-          lungseinrichtung    7 gemäss den     Fig.    7 und 8 vor allem  darin, dass die     Aufladekammer    16 anstatt durch den  Zylinder 15 durch ein     kastenförmiges,    aus elektrisch  isolierendem Material bestehendes Gehäuse 90 gebil  det ist und der zum Durchtritt des Entwicklers durch  die Entwicklungselektrode 17 dienende schmale Spalt  19 durch eine grössere     Ausnehmung    91 mit einem  eingesetzten Drahtgitter 92 ersetzt ist,

   ferner die Auf-           ladeeinrichtung    für den     Entwickler    anstatt durch den  Sprühdraht 24 durch mehrere Spitzenelektroden 93  gebildet ist. Diese sind auf     einem    gemeinsamen Träger  95 angeordnet, der unter Wegfall der     Spanndrähte    36  in den Stopfen 31, wie der Sprühdraht 24 befestigt  und an Hochspannung     anschliessbar    ist, wobei er mit  den Metallringen 33 Elektrofilter für die Entwickler  partikeln bildet.  



  Die     Aufladung    der     Entwicklerpartikeln    erfolgt in  diesem Fall durch     Corona-Entladungen    an den freien  Enden der Spitzenelektroden 93. Auch in diesem  Fall wirkt sich das elektrische Feld der Spitzenelek  troden 93 auf das zum Aufzeichnungsträger 4 ge  richtete Feld der Entwicklungselektrode 17 infolge  der abschirmenden Wirkung des Gitters 92 praktisch  nicht störend aus.  



  Das Gitter 92 der Entwicklungselektrode 17 kann  anstatt durch ein Drahtsieb auch unmittelbar durch       Ausnehmungen    in der Elektrode gebildet sein. In der       Aufladekammer    16 können auch mehrere Reihen von  Spitzenelektroden 93 nebeneinander angeordnet sein.  



  Der Aufbau der Behandlungseinrichtung 89 ent  spricht demjenigen der     vorbeschriebenen    Einrichtung  88. Insbesondere ist die     Aufladeeinrichtung    der Be  handlungseinrichtung 89 durch Spitzenelektroden 94  gebildet, die hinsichtlich Anordnung und Wirkungs  weise den Spitzenelektroden 93 der Behandlungsein  richtung 88 entsprechen.  



  Die Zylinder 15 bzw. Gehäuse 90 der Behand  lungseinrichtungen 7, 8 bzw. 88, 89 können anstatt  aus isolierendem Material auch aus Metall bestehen.  In diesem Fall ist es jedoch zweckmässig, die Innen  flächen mit einer isolierenden Schicht zu versehen.  



  Die Verwendung mehrerer Behandlungseinrich  tungen mit     gesonderten    Zuführungen für den Ent  wickler ist auch dann vorteilhaft, wenn anstelle eines  Ladungsbildes ein auf dem Aufzeichnungsträger 4  vorhandenes     Leitfähigkeitsbild    entwickelt wird. Jede  der Behandlungseinrichtungen kann in diesem Fall  hinsichtlich Aufbau und Wirkungsweise den Gegen  ständen der deutschen Auslegeschrift Nr. 1093 384  entsprechen.  



  Auch wenn bei einem elektrophotographischen  Gerät anstatt zweier oder mehrerer Behandlungsein  richtungen 7, 8 bzw. 88, 89 nur eine einzige Be  handlungseinrichtung vorgesehen ist, ist es zweck  mässig, diese gemäss den beschriebenen Ausführungs  beispielen auszubilden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zur elektrophotographischen Bild erzeugung mit mindestens einer Entwicklungselektrode und einer elektrischen Aufladeeinrichtung für aero- solartige Entwickler eines Aufzeichnungsträgers, da durch gekennzeichnet, dass die Entwicklungselektrode (17; 18) mindestens eine Durchtrittsöffnung (19; 91) für den Entwickler aufweist und die durch mindestens eine Sprühelektrode (24; 93) gebildete Aufladeein- richtung unmittelbar vor der Durchtrittsöffnung (19;
    91) der Entwicklungselektrode (17) in einem elektri sche Überschläge verhindernden Abstand angeordnet ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Durchtrittsöffnung der Ent wicklungselektrode (17; 18) als Spalt (19) ausgebildet ist. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Durchtrittsöffnung (91) der Entwicklungselektrode (17; 18) mit einem Gitter (92) versehen ist. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Aufladeeinrichtung einen Sprühdraht (24) aufweist, der quer zur Transportrich tung des Entwicklers durch die Elektrodenöffnung (19) angeordnet ist. 4, Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Aufladeeinrichtung mehrere, z. B. auf einem gemeinsamen Träger (95) angeordnete Spitzenelektroden (93) aufweist. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Aufladeeinrichtung in einer vor der Durchtrittsöffnung (19; 91) der Entwick lungselektrode (17; 18) liegenden Kammer (16) an geordnet ist. 6.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenwände der Auflade kammer (16) elektrisch isolierend ausgebildet sind. 7. Vorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die der Durchtrittsöffnung der Entwicklungselektrode (17; 18) benachbarte Aus trittsöffnung der Aufladekammer (16) grösser ist als die Durchtrittsöffnung (19; 91) der Entwicklungs elektrode (17). B.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass an der Durchtrittsöffnung (19) (91) der Entwicklungselektrode (17 18) angeordnete leistenartige Ansätze (20, 21) in die Durchtrittsöff- nung der Aufladekammer (16) eingreifen. 9. Vorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Entwicklungselektrode (17; 18) und die Aufladekammer (16) zu einer Baueinheit zusammengefasst sind. 10. Vorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass in die Aufladekammer (16) an deren tiefsten Stelle mindestens ein Zuführungsrohr (9) für den Entwickler mündet. 11.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufladekammer (16) bei- denends Naben (27) aufweist, durch welche die elek trische Aufladeeinrichtung oder deren Halterungen (36, 95) hindurchgeführt sind. 12. Vorrichtung nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterungen (36, 95) der Aufladeeinrichtung Bestandteile von Elektrofiltern bilden. 13. Vorrichtung nach Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass in die Naben (27) Metallringe (33) eingesetzt sind. 14.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Naben (27) oder an diese angesetzte Rohrstücke (29) eine im Längsschnitt mäanderförmige Innenfläche (32) aufweisen. 15. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie mindestens zwei gegenüber dem Aufzeichnungsträger (4) angeordnete Behand lungseinrichtungen (7, 8; 88, 89) mit gesonderten Zuführungsleitungen (9, 10) für den Entwickler auf weist. 16. Vorrichtung nach Unteranspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass jede Behandlungseinrichtung (7, 8; 88, 89) eine Entwicklungselektrode (17, 18) und eine Aufladeeinrichtung (24, 25; 93, 94) für den Entwickler aufweist. 17.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Entwicklungselektrode (17, 18) und die Aufladeeinrichtung (24, 25; 93, 94) einer jeden Behandlungseinrichtung (7, 8, 88, 89) zu je einer Baugruppe zusammengefasst sind. 18. Vorrichtung nach Unteranspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Entwicklungselektroden (17, 18) und Aufladeeinrichtungen (24, 25; 93, 94) der Behandlungseinrichtungen (7, 8; 88, 89) je an geson dert einstellbare Spannungsquellen angeschlossen sind. 19.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufladeeinrichtung (24, 25; 93, 94) einer jeden Behandlungseinrichtung (7, 8; 88, 89) je ein gesonderter Spannungswandler (58, 59) mit primärseitig angeordnetem Stellglied (62, 63) zur Spannungsänderung zugeordnet ist. 20. Vorrichtung nach Unteranspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass den Behandlungseinrichtungen (7, 8; 88, 89) eine gemeinsame Einrichtung (12) zur Versorgung mit Entwickler zugeordnet ist. 21.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass in den Entwicklerzuführungslei- tungen (9, 10) der Behandlungseinrichtungen (7, 8) Ventile (13, 14) angeordnet sind, durch welche die Behandlungseinrichtungen (7, 8) unabhängig vonein ander an die Einrichtung (12) zur Versorgung mit Entwickler anschliessbar sind. 22. Vorrichtung nach Unteranspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass den Behandlungseinrichtungen (7, 8) gesonderte Einrichtungen (86, 87) zur Versor gung mit Entwickler und/oder anderen Behandlungs stoffen zugeordnet sind.
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