CH403486A - Hydraulische Speicheranlage - Google Patents

Hydraulische Speicheranlage

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CH403486A
CH403486A CH754662A CH754662A CH403486A CH 403486 A CH403486 A CH 403486A CH 754662 A CH754662 A CH 754662A CH 754662 A CH754662 A CH 754662A CH 403486 A CH403486 A CH 403486A
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CH
Switzerland
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pump turbine
turbine
motor generator
pump
main
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Application number
CH754662A
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English (en)
Inventor
Dziallas Richard Ing Dr
Original Assignee
Voith Gmbh J M
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Publication of CH403486A publication Critical patent/CH403486A/de

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F03MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03BMACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS
    • F03B13/00Adaptations of machines or engines for special use; Combinations of machines or engines with driving or driven apparatus; Power stations or aggregates
    • F03B13/06Stations or aggregates of water-storage type, e.g. comprising a turbine and a pump
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E10/00Energy generation through renewable energy sources
    • Y02E10/20Hydro energy
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    • Y02E60/16Mechanical energy storage, e.g. flywheels or pressurised fluids

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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Non-Positive-Displacement Pumps (AREA)

Description


      Hydraulische        Speicheranlage       Mit der Verwendung von Pumpenturbinen, also  von Strömungsmaschinen, die in der einen Durch  flussrichtung als Turbine und in der anderen Durch  flussrichtung als Pumpe betrieben werden, lassen sich  bei hydraulischen Speicheranlagen gegenüber der Ver  wendung gesonderter Turbinen und Pumpen erheb  liche maschinentechnische und bauliche Verein  fachungen erzielen.

   Allerdings haben diese Pumpen  turbinen den Nachteil, dass     ihr        Wirkungsgradoptimum     im Turbinenbetrieb bei einer Fallhöhe     liegt,    die etwa  5 bis 3-0 ö grösser ist als die Förderhöhe, bei der sie  bei derselben Betriebsdrehzahl im Pumpenbetrieb das  Wirkungsgradoptimum haben.     Wird    eine solche Pum  penturbine also in beiden     Durchflussrichtungen        mit     derselben Drehzahl betrieben, so arbeitet sie demzu  folge nur in der einen der beiden     Durchflussrichtungen,     also entweder im Turbinenbetrieb oder im Pumpen  betrieb, in einem günstigen Wirkungsgradbereich.

   Zur  Beseitigung dieses Nachteils bei der Verwendung von  Pumpenturbinen hat man daher schon vorgeschlagen,  die Pumpenturbinen mittels polumschaltbarer Motor  generatoren in den beiden Drehrichtungen mit ver  schieden grossen Drehzahlen zu betreiben, und zwar  im Pumpenbetrieb mit einer höheren Drehzahl als im  Turbinenbetrieb. Da die Erstellung grosser polum  schaltbarer Motorgeneratoren, d. h. grosser Motor  generatoren für zwei     verschiedene        Drehzahlen,    sehr  aufwendig und kostspielig ist, wurde diese Lösung  jedoch verhältnismässig selten angewendet, um so  mehr, als fast für jedes     Pumpenturbinenprojekt        ei-he     andere Drehzahlpaarung ausgeführt werden musste.  



  Die Erfindung gibt nun     einen    Weg an, der die  vorteilhafte Verwendung von     Pumpenturbinen    bei hy  draulischen Speicheranlagen gestattet. Sie besteht in  dem Vorschlag, bei einer hydraulischen Speicheran  lage     mit    einer im Turbinen- und im Pumpenbetrieb  mit gleicher und konstanter Drehzahl laufenden Pum-         penturbine,    diese     Pumpenturbine    für den überwiegen  den Teil der gesamten zu verarbeitenden Fall- bzw.

         Förderhöhe    auszulegen und ausserdem     eine    den Rest  der Fall-     bzw.        Förderhöhe    verarbeitende, der Haupt  pumpenturbine vor- oder nachgeschaltete, im Tur  binenbetrieb mit anderer Drehzahl als im Pumpen  betrieb und gegebenenfalls     mit        veränderbarer    Dreh  zahl betriebene     Zusatzpumpenturbine        vorzusehen.    Bei  einem solchen Vorgehen ist es in jedem Fall und in  einfacher Weise möglich,

   die     Gesamtfallhöhe    und     die          Gesamtförderhöhe        anteilmässig    so auf     die    Haupt  pumpenturbine und die     Zusatzpumpenturbine    aufzu  teilen, dass jede     dieser    beiden Maschinen, insbeson  dere aber die wirkungsgradmässig     wesentlich    bedeut  samere grosse     Hauptpumpenturbine,    sowohl im Tur  binenbetrieb als auch     im    Pumpenbetrieb in einem  günstigen Wirkungsgradbereich arbeitet, also auch  dann,

   wenn die     Zusatzpumpenturbine    zwecks An  passung an die     im    Betrieb etwa     schwankende        Ge-          samtfa\Ilhöhe    bzw.     Gesamtförderhöhe    mit     veränderh-          chen    Drehzahlen betrieben wird.

   Durch die Aufteilung  der     Gesamtfallhöhe    und der     Gesamtförderhöhe    auf  eine grosse     Hauptpumpenturbine    und eine     kleine    Zu  satzpumpenturbine ergibt sich u. a.

   aber auch der  Vorteil, dass zur Anpassung an     unterschiedliche    oder  etwa     ün    Betrieb     schwankende        Gesamtfallhöhen    und       Gesamtförderhöhen    die     Verhältnisse    an der grossen       Hauptpumpenturbine    unverändert beibehalten wer  den     können    und nur die Verhältnisse an der kleinen       Zusatzpumpenturbine    entsprechend verändert zu wer  den brauchen.  



       Während    die     leistungsmässig    grosse Hauptpumpen  turbine     vorteilhaft    unmittelbar     mit    einer nur für eine       einzige        Betriebsdrehzahl        ausgelegten    und daher ein  fachen und     billigen    elektrischen     Maschine    (Motor  generator) in     Antriebsverbindung    steht, kann die Ver  bindung der leistungsmässig kleinen Zusatzpumpen-           turbine        mit    dem elektrischen Teil der Anlage auf  verschiedene Weise erfolgen.

   So wird nach einem  Vorschlag der Erfindung für letztere ein gesonderter  polumschaltbarer Motor vorgesehen. Dabei ist es  möglich, die Drehzahlen so zu wählen, dass sich für  die Ausbildung der Polumschaltung besonders gün  stige Verhältnisse ergeben, so dass der material- und  kostenmässig an sich nicht sehr ins Gewicht     fallende     polumschaltbare Motorgenerator     einfach    und     billig     hergestellt werden kann.  



  Auf die     Ausbildung    des     Motorgenerators    für die       Zusatzpumpenturbine    als     polumschaltbarer    Motor  generator kann aber auch verzichtet werden, wenn  auf der Welle des Motorgenerators     für    die Haupt  pumpenturbine ein Hilfsgenerator     angeordnet        wird,     der im Pumpenbetrieb von dem aus dem Hauptnetz  gespeisten und als Motor laufenden Motorgenerator  für die     Hauptpumpenturbine    angetrieben wird und  entsprechend seiner Auslegung     eine    höhere als die  Netzfrequenz erzeugt.

   Durch Herstellen einer elektri  schen Verbindung zwischen dem     Hilfsgenerator    und  dem Motorgenerator für die     Zusatzpumpenturbine     kann bei gleichzeitigem Abschalten des letzteren  vom Hauptnetz, mit welchem er im Turbinenbetrieb  verbunden ist, diese höhere Frequenz des     Hilfsgene-          rators    dazu benutzt werden, den an sich nur für eine       einzige    Betriebsdrehzahl ausgelegten Motorgene  rator für die     Zusatzpumpenturbine    und damit auch  die     Zusatzpumpenturbine    selbst im Pumpenbetrieb       mit    einer Drehzahl     anzutreiben,

      die höher ist als die       Turbinenbetriebsdrehzahl.     



  Wird an Stelle des Hilfsgenerators auf der Welle  des Motorgenerators für die     Hauptpumpenturbine     eine als Motorgenerator ausgebildete Hilfsmaschine  angeordnet, so     kann    diese ausser zum Antrieb der Zu  satzpumpenturbine mit erhöhter     Pumpenbetriebsdreh-          zahl    auch noch als Motor zum Anfahren der belüfte  ten     Hauptpumpenturbine    bei Aufnahme des Pumpen  betriebes verwendet werden.

   In diesem Fall erhält der       Hilfsmotorgenerator        seinen    Strom mit Netzfrequenz  aus dem Hauptnetz, wobei selbstverständlich seine  elektrische Verbindung zum Motorgenerator für die       Zusatzpumpenturbine    unterbrochen     ist.     



  Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung  wird für die     Hauptpumpenturbine    und für die Zusatz  pumpenturbine ein einziger gemeinsamer Motorgene  rator vorgesehen, der nur für eine     einzige    Drehzahl,       nämlich    die     in    beiden Drehrichtungen gleich grosse  Betriebsdrehzahl der     Hauptpumpenturbine        .ausgelegt     ist.

   Während der Motorgenerator mit der     Hauptpum-          penturbine    direkt verbunden     wird,    erfolgt     dann    seine  Verbindung mit der     Zusatzpumpenturbine    über ein  Schaltgetriebe, so dass diese in jeder der beiden Dreh  richtungen mit einer anderen und gegebenenfalls ver  änderlichen Drehzahl     betrieben    werden kann. Das  Schalten des Getriebes kann hierbei in an sich be  kannter Weise     mittels    verschiebbarer Zahnräder z. B.  mittels mechanischer oder hydraulischer Kupplungen  bewirkt werden.

   Die verschiedenen gewünschten       Dbersetzungsverhältnisse    für die Zusatzpumpentur-         bine    könnten beispielsweise dadurch erzielt werden,  dass diese mit dem Motorgenerator über einen hydrau  lischen Wandler und eine Kupplung - wobei dann nur  eine einzige     Zahnradübersetzung    erforderlich wäre   oder aber auch über zwei hydraulische     Wandler    ver  bunden wird.  



  Bei entsprechender Aufteilung der Fallhöhen-     bzw.          Förderhöhenanteile    auf die     Hauptpumpenturbine    und  die     Zusatzpumpenturbine    kann     schliesslich    aber auch  eine solche     Anordnung        getroffen    werden, bei der die       Zusatzpumpenturbine    im Pumpenbetrieb zusammen  mit der     Hauptpumpenturbine    vom gemeinsamen Mo  torgenerator angetrieben wird, in der entgegengesetz  ten     Drehrichtung    jedoch, also im Turbinenbetrieb,

    entsprechend der durchfliessenden Strömung nur im  Leerlauf ohne Kraftübertragung mit der     Hauptpum-          penturbine    mitläuft. Besonders günstige Verhältnisse  würden sich hierbei insbesondere dann ergeben, wenn,  wie von der Erfindung weiterhin vorgeschlagen wird,  als     Zusatzpumpenturbine    eine solche mit verstellbaren       Laufradschaufeln,    also beispielsweise eine     Kaplan-          Pumpenturbine,    verwendet würde.

   In diesem Fall  wäre es nämlich möglich, die     Laufradschaufeln    der  Zusatzmaschinen bei Turbinenbetrieb auf einen gro  ssen Öffnungswinkel     einzustellen,    so dass die bei Tur  binenbetrieb im Leerlauf mitlaufende Zusatzmaschine  nur geringe     Fallhöhenverluste    verursachen würde.  



  Die     Fig.    1 der Zeichnung zeigt in schematischer  Darstellung die bisher bekannte Art der Verwendung  von Pumpenturbinen bei hydraulischen Speicheran  lagen, während in den       Fig.    2 bis 7 ebenfalls in schematischer     Darstellung          einige    erfindungsgemässe Ausführungsbeispiele gezeigt  sind.  



  Bei der bisher üblichen Ausführungsart gemäss       Fig.    1 wird das gesamte Gefälle (im Turbinenbetrieb)  und die gesamte Förderhöhe (im Pumpenbetrieb) von  einer einzigen Pumpenturbine 1 verarbeitet bzw. er  zeugt, die mit dem Motorgenerator 2 in Antriebsver  bindung steht. Um einen einigermassen tragbaren  Wirkungsgrad zu erzielen, ist der Motorgenerator 2  als polumschaltbarer Motorgenerator für zwei ver  schiedene Drehzahlen ausgelegt, und zwar für eine       niedrigere    Drehzahl     n1    für Turbinenbetrieb und eine  höhere     Drehzahl        n2    für Pumpenbetrieb.  



  Die     Fig.    2 und 3 zeigen erfindungsgemässe Aus  führungsbeispiele, bei denen die     Gesamtfallhöhe    und  die     Gesamtförderhöhe    jeweils auf eine grosse       Hauptpumpenturbine    3 und eine kleine     Zusatzpum-          penturbine    4 aufgeteilt sind, wobei im einen Fall die       Zusatzpumpenturbine    4 der     Hauptpumpenturbine    3  vorgeschaltet und im anderen Fall nachgeschaltet  ist,

   und wobei     in    jedem der beiden Fälle die Haupt  pumpenturbine 3 mit einem nur für eine     einzige    Be  triebsdrehzahl n3     ausgelegten    Motorgenerator 5 und  die     Zusatzpumpenturbine    4 mit einem für zwei ver  schiedene Betriebsdrehzahlen, nämlich für eine nied  rige     Turbinenbetriebsdrehzahl        n.4    und eine höhere       Pumpenbetriebsdrehzahl        n5,    ausgelegten polumschalt  baren gesonderten Motorgenerator 6 in Antriebsver-           bindung    steht.

   Die     Zusatzpumpenturbine    4 wird dabei  im Pumpenbetrieb jeweils mit einer um soviel höheren  Drehzahl     n5    betrieben als im Turbinenbetrieb (Dreh  zahl     n4),    dass die von ihr erzeugte Förderhöhe gerade  um einen solchen Betrag grösser ist als die von ihr  verarbeitete Fallhöhe, wie die von der in beiden  Drehrichtungen mit gleicher Drehzahl     n3    betriebenen       Hauptpumpenturbine    3     erzeugte    Förderhöhe kleiner  ist als die von dieser verarbeitete Fallhöhe,

   so dass  also die von beiden Maschinen zusammen im Pum  penbetrieb erzeugte     Gesamtförderhöhe    gleich gross ist  wie die von ihnen im Turbinenbetrieb verarbeitete       Gesamtfallhöhe.     



  In     Fig.    4 ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt,  bei dem für die     Hauptpumpenturbine    3 und für die  dieser hier nachgeschaltete     Zusatzpumpenturbine    4  ein gemeinsamer, nur für eine einzige Betriebsdreh  zahl n7 ausgelegter Motorgenerator 7 vorgesehen ist.

    Während die     Hauptpumpenturbine    3 mit dem Motor  generator 7 in unmittelbarer Antriebsverbindung steht  und in beiden Drehrichtungen mit derselben Betriebs  drehzahl     n7    betrieben wird, steht die Zusatzpumpen  turbine 4 mit dem Motorgenerator 7 über das Zahn  radschaltgetriebe 8 in mittelbarer Antriebsverbindung  und wird entsprechend der gewählten     Übersetzung     zwischen dem auf der     Hauptmaschinenwelle    13 gegen  Verdrehen gesichert axial     verschieblich    angeordneten  Zahnrad 9 und dem festen Zahnrad 10 bzw.

   zwischen  dem in gleicher Weise auf der     Hauptmaschinenwelle     13 angeordneten Zahnrad 11 und dem festen Zahn  rad 12 im Pumpenbetrieb     mit    einer anderen und ent  sprechend höheren Drehzahl     ng    betrieben als im  Turbinenbetrieb     (Drehzahl        n$).     



       Fig.    5 zeigt ein Ausführungsbeispiel für den  Fall einer solchen Auslegung der grossen     Hauptpum-          penturbine    3, bei der diese im Turbinenbetrieb die  gesamte Fallhöhe praktisch allein verarbeitet, im  Pumpenbetrieb dagegen nur eine kleinere     Förderhöhe     als die verlangte     Gesamtförderhöhe    erzeugt.

   Die An  ordnung ist hier dementsprechend so     gewählt,    dass  die     Zusatzpumpenturbine    4 bei Turbinenbetrieb im  Leerlauf mitläuft, zur Erzeugung der fehlenden     För-          derhöhe    dagegen bei Pumpenbetrieb von dem wieder  um für beide Pumpen 3 und 4 gemeinsamen und nur  für eine einzige Betriebsdrehzahl ausgelegten Motor  generator 7 angetrieben wird.

   Dazu ist auf der Haupt  maschinenwelle 14, über welche die Hauptpumpen  turbine 3 mit dem     Motorgenerator    7 in direkter An  triebsverbindung steht, ein axial     verschiebliches    lose       mitumlaufendes    Zahnrad 15 angeordnet, das mit  einem auf der     Zusatzmaschinenwelle    16,     axial        ver-          schieblich    und drehfest angeordneten Zahnrad 17 in  ständigem Eingriff ist.

   Das Zahnrad 15 ist     mit    Kupp  lungsklauen oder dergleichen 18 versehen, über wel  che es mittels des auf der     Hauptmaschinenwelle    14  axial     verschieblich    aber gegen Verdrehen gesichert  angeordneten     Kupplungsteiles    19 mit der Welle 14  drehfest verbunden und dadurch die Welle 14 mit der  Welle 16 in Antriebsverbindung gebracht werden  kann.         Im    Turbinenbetrieb wird - wie in der Zeichnung       dargestellt    - mit ausgerückter Kupplung 18, 19 ge  fahren.

   Dadurch ist die drehfeste Verbindung zwi  schen der Welle 14 und dem     Zahnrad    15     aufgehoben     und damit auch die     Antriebsverbindung        zwischen    den  Wellen 14 und 16, d. h. zwischen dem Motorgenera  tor 7 bzw. der     Hauptpumpenturbine    3 und der Zu  satzpumpenturbine 4 unterbrochen. Entsprechend  der     durchfliessenden    Strömung können sich also das  Laufrad der     Zusatzpumpenturbine    4 sowie die Welle  16 und die Zahnräder 17 und 15 im Leerlauf, d. h.

    mit einer von der Betriebsdrehzahl des     Motorgenera-          tors    7 bzw. der     Hauptpumpenturbine    3 unabhängigen  Leerlaufdrehzahl     mitdrehen,    so dass die     Zusatzpum-          penturbine    4 zur     Verarbeitung    der     vorhandenen    Fall  höhe praktisch nichts beiträgt.  



       Im    Pumpenbetrieb, also wenn die Zusatzpumpen  turbine 4 einen     bestimmten    Anteil der     verlangten          Gesamtförderhöhe    erzeugen soll,     wird    dagegen mit  eingerückter Kupplung 18, 19 gefahren.  



  Dabei ist     das    Zahnrad 15 mit der Hauptmaschinen  welle 14 drehfest verbunden, also die Antriebsverbin  dung zwischen den Wellen 14 und 16 und     somit    auch  zwischen dem Motorgenerator 7 bzw. der Haupt       pumpenturbine    3 und der     Zusatzpumpenturbine    4  hergestellt, so dass letzterer nunmehr vom Mo  torgenerator 7 mit einer     Pumpenbetriebsdrehzahl          ng    angetrieben wird,

   bei der sie entsprechend der  gewählten Übersetzung     zwischen    den     Zahnrädern    15  und 17 die     fehlende    Förderhöhe     erzeugt.    In dem       dargestellten    Beispiel ist die     Übersetzung    so gewählt,  dass die     Pumpenbetriebsdrehzahl        n9    der     Zusatzpum-          penturbine    n4 um einiges höher ist als die Betriebs  drehzahl der     Hauptpumpenturbine    3.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.    6 stehen  die     Hauptpumpenturbine    3 und die Zusatzpumpen  turbine 4 in     unmittelbarer    Antriebsverbindung mit  den Motorgeneratoren 20 bzw. 21, die beide als nor  male, d. h. als nicht     polumschaltbare        Motorgenera-          toren    für nur eine einzige Betriebsdrehzahl ausgebil  det sind.

   Um im Pumpenbetrieb die Zusatzpumpen  turbine 4 trotzdem in der gewünschten Weise     mit     einer höheren Drehzahl als im     Turbinenbetrieb    und  auch mit einer höheren Drehzahl als die     Hauptpum-          penturbine    3 betreiben zu     können,    ist auf der Haupt  maschinenwefle 23 ein     Hilfsgenerator    22. angeordnet,  der die dazu     erforderliche    höhere Frequenz für den  Antrieb des Motorgenerators 21 erzeugt.  



  Bei Turbinenbetrieb sind beide     Motorengenerato-          ren    20 und 21 an das gemeinsame elektrische Haupt  netz 24 angeschlossen. Dementsprechend arbeiten im  Turbinenbetrieb     sowohl    die     Hauptpumpenturbine    3  als auch die     Zusatzpumpenturbine    4 mit derselben  Frequenz auf das Netz 24. Die     elektrische    Verbindung  25, 2,6 zwischen dem Motorgenerator 21 und dem       Hilfsgenerator    22 ist hierbei unterbrochen, so dass  letzterer nur leer mitläuft.  



  Bei Pumpenbetrieb liegt der Motorgenerator 20  wiederum     am    Netz 24, dagegen ist der Motorgenera  tor 21 vom Netz 24 abgeschaltet und     dafür    die      elektrische Verbindung 25, 26 zwischen dem Motor  generator 21 und dem Hilfsgenerator 22 hergestellt.  Der Motorgenerator 20 erhält den zum Betreiben der       Hauptpumpenturbine    3 als Pumpe erforderlichen  Strom aus dem Netz 24.

   Dabei treibt der Motorgene  rator 20     gleichzeitig    auch den auf der Welle 23 an  geordneten Hilfsmotor 22 an, der jetzt über     die    her  gestellte Verbindung 25, 26 den     Motorgenerator    21       mit    Strom höherer als der Netzfrequenz beliefert, so  dass dieser nun die     Zusatzpumpenturbine    4 mit einer  höheren Drehzahl als im Turbinenbetrieb antreibt.  



  Wird     entsprechend        Fig.7    an     Stelle    des Hilfs  motors 22 auf der     Hauptmaschinenwelle    23 ein     Hilfs-          motorgenerator    27 angeordnet, der über eine elek  trische Verbindung 28, 29 an das Netz 24 angeschlos  sen werden kann,

   dann kann der     Hilfsmotorgenerator     27 ausser zum     Beliefern    des Motorgenerators 21 mit  Strom höherer     als    der     Netzfrequenz    zwecks Betreibens  der     Zusatzpumpenturbiine    4     mit    einer erhöhten     Pum-          penbetriebsdrehzahl    auch als     Anfahrmotor    für die  belüftete     Hauptpumpenturbine    3 bei Aufnahme des  Pumpenbetriebs verwendet werden. Hierzu     erhält    der  als Motor laufende     Hilfsmotorgenerator    27 seinen  Strom über die elektrische Verbindung 28, 29 aus  dem Netz 24.

   Wie in der     Fig.    7 dargestellt, ist hierbei  die Verbindung zwischen dem     flfsmotorgenerator    27  und dem Motorgenerator 21 sowie die Verbindung  zwischen letzterem und dem Netz 24 unterbrochen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Hydraulische Speicheranlage mit einer im Tur binen- und im Pumpenbetrieb mit gleicher und kon stanter Drehzahl laufenden Pumpenturbine, dadurch gekennzeichnet, dass diese Pumpenturbine (3) für den überwiegenden Teil der gesamten zu verarbeitenden Fall- bzw. Förderhöhe ausgelegt ist und dass ausserdem eine den Rest der Fall- bzw. Förderhöhe verarbei tende, der Hauptpumpenturbine (3) vor- oder nach geschaltete, im Turbinenbetrieb mit anderer Drehzahl als im Pumpenbetrieb betriebene Zusatzpumpentur- bine (4) vorgesehen ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Hydraulische Speicheranlage nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass für die Haupt- pumpenturbine (3) und für die Zusatzpumpenturbine (4) gesonderte Motorgeneratoren (5, 6) vorgesehen sind, von denen der für die Zusatzpumpenturbine (4) als polumschaltbarer Motorgenerator (6) oder als Mo torgenerator mit zwei Läufern ausgebildet ist. 2.
    Hydraulische Speicheranlage nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass für die Haupt pumpenlurbine (3) und für die Zusatzpumpenturbine (4) gesonderte Motorgeneratoren (20, 21) vorgesehen sind und dass auf der Welle (23) des Motorgenerators (20) für die Hauptpumpenturbine (3) ein Hilfsgene rator (22) angeordnet ist, der im Pumpenbetrieb den vom Netz (24) abgeschalteten Motorgenerator (21) für die Zusatzpumpenturbine (4) mit Strom höherer als der Netzfrequenz speist.
    3. Hydraulische Speicheranlage nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass für die Haupt pumpenturbine (3) und für die Zusatzpumpenturbine (4) gesonderte Motorgeneratoren (20, 21) vorgesehen sind und dass auf der Welle (23) des Motorgenerators (20) für die Hauptpumpenturbine (3) ein Hilfsmotor- generator (27) angeordnet ist, der bei Aufnahme des Pumpenbetriebs als Anfahrmotor für die belüftete Hauptpumpenturbine (3) den Strom mit Netzfrequenz aus dem Hauptnetz (24) :
    erhält und der im vollen Pumpenbetrieb als Generator den vom Netz abge schalteten Motorgenerator (21) für die Zusatzpum- penturbine (4) mit Strom höherer als der Netzfrequenz speist. 4. Hydraulische Speicheranlage nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass für die Haupt pumpenturbine (3) und für die Zusatzpumpenturbine (4) ein gemeinsamer Motorgenerator (7) vorgesehen ist, der mit der Hauptpumpenturbine (3) direkt und mit der Zusatzpumpenturbine (4) über ein Schaltge triebe verbunden ist. 5.
    Hydraulische Speicheranlage nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die Zusatzpumpenturbine (4) mit verstellbaren Laufradschaufeln ausgebildet ist.
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