CH403566A - Schiessscheibe mit Auslösevorrichtung - Google Patents
Schiessscheibe mit AuslösevorrichtungInfo
- Publication number
- CH403566A CH403566A CH1135363A CH1135363A CH403566A CH 403566 A CH403566 A CH 403566A CH 1135363 A CH1135363 A CH 1135363A CH 1135363 A CH1135363 A CH 1135363A CH 403566 A CH403566 A CH 403566A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- hook
- target
- stand
- spring
- image
- Prior art date
Links
- 230000003116 impacting effect Effects 0.000 claims description 2
- 239000011248 coating agent Substances 0.000 description 1
- 238000000576 coating method Methods 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000005484 gravity Effects 0.000 description 1
- 239000003973 paint Substances 0.000 description 1
- 229920003002 synthetic resin Polymers 0.000 description 1
- 239000000057 synthetic resin Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41J—TARGETS; TARGET RANGES; BULLET CATCHERS
- F41J7/00—Movable targets which are stationary when fired at
- F41J7/04—Movable targets which are stationary when fired at disappearing or moving when hit
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Toys (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1>
Schiessscheibe mit Auslösevorrichtung Die Erfindung betrifft eine Schiessscheibe mit Aus- lösevorrichtung, bei welcher sich durch ein auftreffendes Geschoss die Verbindung zwischen Scheibenbild und Ständer löst und dadurch das Scheibenbild fällt, enthaltend einen am Ständer schwenkbar befestigten Haken, welcher gegen den Druck einer Feder in einen Ansatz des Scheibenbildes eingreift und dieses am einen Ende am Pfahl kippbar abgestützt ist.
Bei derartigen Fallscheiben besteht ein Nachteil darin, dass diese einen komplizierten Mechanismus zum Auslösen der Scheibe benötigen und zudem verhältnismässig schwer sind, wodurch sich ein umständlicher Transport ergibt, namentlich im Gebirge. Ein weiterer Nachteil besteht im bedeutenden Platzbedarf beim Stapeln dieser Scheiben.
Mit der Erfindung sollen diese Nachteile behoben werden. Diese ist dadurch gekennzeichnet, dass die Feder und der mit dem Haken zusammenwirkende Ansatz ein einziges Stück bilden, welches am Scheibenbild befestigt ist und mit seinem einen Ende federnd gegen den Ständer anliegt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Fig. 1 zeigt einen Querschnitt durch einen Ständer mit an ihm befestigten Scheibenbild in der Gebrauchslage.
Fig. 2 ist eine Ansicht des Ständers in Richtung des Pfeiles A in Fig.1.
Fig. 3 zeigt den unteren Teil des Ständers mit der Abstützung des Scheibenbildes.
Das Scheibenbild 1, welches bei einem Treffer fallen soll, ist an einem Pfosten 2 lösbar befestigt. Das Scheibenbild 1 hat eine der gebräuchlichen Scheibenformen und besteht aus einer etwa 3-5 mm dicken Pressspanplatte und ist vorn mit einem Kunstharzüberzug oder Farbschicht versehen. Der Pfosten 2 ist unten zugespitzt und wird ins Erdreich gestossen oder aber der Pfosten ist unten mit einem Fuss versehen, so dass er in seiner aufrechten Lage stehen bleibt. Das Scheibenbild 1 ist unten etwa in der Mitte durch eine in den Pfosten 2 eingeschraubte Schraube 3 kippbar abgestützt. Im oberen Teil des Pfostens befindet sich ein länglicher Durchbruch 4, in welchem ein winkelförmiger Haken 5 schwenkbar gehalten ist.
Dieser Haken 5 ist mit einem etwa horizontalen Schenkel 6 und einem etwa vertikalen Schenkel 7 versehen. Dieser Haken 5 ist durch einen horizontalen Bolzen 7 im Innern des Durchbruches 4 gehalten. Eine Feder 9 ist bestrebt, diesen Haken in eine Lage zu drücken, bei welcher der Arm 6 sich nicht im Eingriff mit dem Scheibenbild bzw. der Feder 10 befindet.
Die Feder 10 ist an der Rückseite des Scheibenbildes 1 durch Nieten 12 starr befestigt und ist oben mit einer Rundung 13 versehen. Ihr freies Ende 14 ragt nach abwärts und liegt gegen den Pfosten 2 an, wobei Pfosten 2 und Scheibenbild 1 voneinander etwas distanziert sind. Im vordern Teil des Armes 6 ist eine Vertiefung oder ein Ansatz vorhanden, an welchem die Feder 10 anliegt. Die Stärke der Feder 9 ist derart ausgebildet,
dass sie die Reibung zwischen der Feder 10 und der Vertiefung des Armes 6 im normalen Haltezustand nicht zu überwinden vermag, sondern erst bei einem Aufschlag auslöst und dadurch das Scheibenbild frei gibt, so dass es fällt.
Auf der Rückseite des Pfostens 2 befindet sich ein Feststellorgan 15, das mittels einer Schraube 16 schwenkbar gehalten ist. Bei einer Verschwenkung des Feststellorgans 15 in den Schwenkbereich des Hebels 7 kann dieser somit gesichert werden, in dem Sinne, dass der Haken 5 sich nicht mehr ver- schwenken kann und dadurch das Scheibenbild auch bei einem Geschossaufschlag festhält.
<Desc/Clms Page number 2>
Anstelle eines schwenbaren Feststellorgans 15 wäre auch die Verwendung eines geradlinig beweglichen Schiebers möglich.
Das Scheibenbild 1 ist etwa im Bereich des Durchbruches mit einem vertikalen Längsschlitz 17 versehen. Die Breite der Federn 10 entspricht dabei höchstens der Breite der Schlitze 17. Die Länge dieses Schlitzes ist grösser, als für die Schwenkbewegung des äussern Endes des Hebels 6 notwendig wäre. Der Grund hierfür liegt darin, dass durch diese Massnahme die Scheibenbilder platzsparend gestapelt werden können, indem die Federenden 14 aufeinanderliegender Scheibenbilder jeweils durch diesen Schlitz 17 hindurchragen. Dadurch ergibt sich eine Stapelhöhe, welche sich nur unwesentlich von der Summe der Scheibendicken unterscheidet.
Die den Haken 5 verschwenkende Feder 9 könnte ersetzt werden durch eine genügend schwere Ausbildung des Armes 7, so dass die Verschwenkung des Hakens unter dem Einfluss der Schwerkraft er folgt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Schiessscheibe mit Auslösevorrichtung, bei welcher sich durch ein auftreffendes Geschoss die Verbindung zwischen Scheibenbild und Ständer löst und dadurch das Scheibenbild fällt, enthaltend einen am Ständer schwenkbar befestigten Haken, welcher gegen den Druck einer Feder in einen Ansatz des Scheibenbildes eingreift und dieses am einen Ende am Pfahl kippbar abgestützt ist, dadurch gekennzeich- net, dass die Feder und der mit dem Haken zusammenwirkende Ansatz ein einziges Stück bilden,welches am Scheibenbild befestigt ist und mit seinem einen Ende federnd gegen den Ständer anliegt. UNTERANSPRÜCHE 1. Schiessscheibe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder in ihrem mit dem Haken zusammenwirkenden Bereich gerundet ist. 2. Schiessscheibe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe einen im Schwenkbereich des Hakens liegenden Längsschlitz aufweist, dessen Länge grösser ist, als für die Schwenkbewegung des Hakens erforderlich wäre. 3. Schiessscheibe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Haken winkelförmig ausgebildet ist und der eine Arm mit einem am Ständer beweglich gehaltenen, ein- und ausrückbaren Arretierteil zum Zusammenwirken vorgesehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1135363A CH403566A (de) | 1963-09-13 | 1963-09-13 | Schiessscheibe mit Auslösevorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1135363A CH403566A (de) | 1963-09-13 | 1963-09-13 | Schiessscheibe mit Auslösevorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH403566A true CH403566A (de) | 1965-11-30 |
Family
ID=4372665
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1135363A CH403566A (de) | 1963-09-13 | 1963-09-13 | Schiessscheibe mit Auslösevorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH403566A (de) |
-
1963
- 1963-09-13 CH CH1135363A patent/CH403566A/de unknown
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| CH403566A (de) | Schiessscheibe mit Auslösevorrichtung | |
| DE553591C (de) | Schiessuebungsgeraet | |
| AT275371B (de) | Hintere Sicherheitsskibindung | |
| DE716924C (de) | Abzugsvorrichtung fuer Feuerwaffen | |
| DE587764C (de) | Automatische Ringscheibe | |
| AT133977B (de) | Sicherung für Selbstladepistolen. | |
| DE2225335A1 (de) | Luftgewehr mit einem gehaeuse und einer sicherheitsvorrichtung | |
| AT37948B (de) | Fallscheibe. | |
| AT267372B (de) | Schießscheibe | |
| AT203912B (de) | Knallpistole | |
| DE597726C (de) | Rangierkupplung fuer Verschiebelokomotiven | |
| DE1188488B (de) | Sicherheitsskibindung | |
| DE547832C (de) | Stuhl mit unter dem Sitz ausziehbar angeordnetem Schnuerbock | |
| AT255172B (de) | Sperr- und Alarmvorrichtung | |
| DE274747C (de) | ||
| DE448627C (de) | Trommelkartei mit radial herausziehbaren, die Karten tragenden Laden | |
| AT315043B (de) | Vorderbacken für Auslösebindungen | |
| DE218694C (de) | ||
| AT143377B (de) | Selbsttätige federlose Mittelpufferkupplung. | |
| AT300028B (de) | Kupplung der Willison-Bauart für Eisenbahnwagen | |
| DE2631255B2 (de) | Druckpunktabzugsvorrichtung | |
| DE727605C (de) | Abzugsvorrichtung fuer selbsttaetige Feuerwaffen | |
| DE2347663B2 (de) | Befestigungsvorrichtung mit einem halter fuer eine automatische waffe mit offenem verschluss | |
| AT137699B (de) | Ablegevorrichtung für Matrizen bei Matrizensetz- und Zeilengießmaschinen. | |
| AT280857B (de) | Im Freien oder in Sälen aufstellbare Kegelbahn |