CH403642A - Vorrichtung zur Obenentnahme des Inhaltes aus Behältern, insbesondere Silos - Google Patents

Vorrichtung zur Obenentnahme des Inhaltes aus Behältern, insbesondere Silos

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Publication number
CH403642A
CH403642A CH836661A CH836661A CH403642A CH 403642 A CH403642 A CH 403642A CH 836661 A CH836661 A CH 836661A CH 836661 A CH836661 A CH 836661A CH 403642 A CH403642 A CH 403642A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
dependent
knives
fingers
contents
chain
Prior art date
Application number
CH836661A
Other languages
English (en)
Inventor
Selz Georg
Original Assignee
Selz Geb
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Classifications

    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01F—PROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F25/00—Storing agricultural or horticultural produce; Hanging-up harvested fruit
    • A01F25/16—Arrangements in forage silos
    • A01F25/20—Unloading arrangements
    • A01F25/2009—Top unloading units for tower silos

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description


  



  Vorrichtung zur Obenentnahme des Inhaltes aus Behältern, insbesondere Silos
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Obenentnahme des Inhalts aus Behältern,   insbeson-    dere Silos.



   Bei bekannten Vorrichtungen zur Obenentnahme des   Inhaltsgutes    aus Silos erfolgt das Abtrennen der Silage vom   Silagestock    durch meistens paarweise angeordnete und gegenläufig arbeitende Schnecken.



  Solche   Schneckentriebvorrichtungen    weisen   bei'be-    stimmten   Silagemassen,    z. B. Gras, Mais oder dergleichen, verschiedene MÏngel und Nachteile auf.



  Es erfolgt beispielsweise eine starke Verschmierung der Schnecken, da Maissilage einen sehr hohen Prozentsatz von   Fliissigkeit aufweist.    Weiterhin ist durch die Langstieligkeit und durch den hohen Fa  sergehalt    der   Maisstengel nur eine ungenügende Aus-      fönderung    zu erzielen.



   Um diese Mängel und Nachteile zu beseitigen, wird gemäss der Erfindung vorgeschlagen, dass zum L¯sen und F¯rdern von   Inhaltsgut      eine Kettenfräse    dient, deren Reissern seitlich in das   Inhaltsgut    einschneidende Messer zugeordnet sind.



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des   Erfindungsgegenstandes schematiseh dargestellt.   



   Es zeigen :
Fig.   1    eine Draufsicht auf einen Silo nach abgenommenem Dach, in welchem auf dem Silagestock eine Vorrichtung gemäss der Erfindung aufgesetzt ist,
Fig. 2 eine Seitenansicht der   Kettenfräse    und d einer Schleudervorrichtung zum Auswerfen, teilweise aufgebrochen,
Fig. 3 einen Schnitt nach   A-B    der Fig. 2,
Fig. 4 eine Seitenansicht einer etwas abgeänderten   Kettenfräse    mit Schleudervorrichtung,
Fig. 5 einen Schnitt lÏngs C-D der Fig. 4, und
Fig. 6 ein   Einzelmesser der Kettenfräse.   



   Die Vorrichtung zur Obenentnahme umfasst eine als Fördermittel und zum L¯sen des Silogutes dienende   Kettenfräse    1 und eine Schleudervorrichtung 13, die das von, der   Kettenfräse 1 ihr zugeführte    Gut in den Abwurfschacht 3 mittels eines nicht dar. gestellten Kr mmers verbringt. Die Walzen 4 dienen der Drehbewegung der   Obenentnahmevorrichtung    auf dem   Silagestock.   



   An der Kette des Fräsers 1 sind in AbstÏnden die   Tragbalken S mittels,    der Laschen 6 abnehmbar befestigt. An   jed. em Tragbalken    sind Reisser 7 und   'an    den beiden seitlichen Enden Schneidmesser 8 be  festigt. Dabei    sind die Messer 8 lÏnger als die Reisser 7, und   vorzagsweise    mit einem Hohlkehlenschliff versehen, wie dies in Fig. 6 dargestellt ist.



   Auf der Achse 9 der   Kettenfräse    ist das Zahnrad 10 aufgesetzt, welches als Antrieb, der Kette dient.



   Auf der Achse 9 sind weiterhin, die Scheiben 11 ausgesetzt, die als Führungsmittel fur die Tragbalken 5 im Bereich des   Einwurfschacbtes    12 der Schleudervorrichtung 13 dienen.



   Die Schleudervorrichtung 13 weist ein mit   meh-    reren Flügeln 14 versehenes   Schleuderrad    15 auf.



  Die Flügel 14 sind an dem   Achskorper    16 z. B. mittels der Scharniere 17 schwenkbar aufgehängt. In ihrer Wirklage werden sie durch die Schleifenfedern 18 gehalten.



   Im Bereich des Einwurfschachtes   12    sind   kamm-    ähnlich Gegenmesser 19 und Abstreiffinger 20 angeordnet, die zweckmassig mit ihren   Arbeitsseiten    in spitzem Winkel zum oberen   Kettentrum    der Ket  tenfräse    angestellt sind. 



   Die Gegenmesser 19 wirken mit den Aussenkanten der Schneidmesser 8 zusammen und bewi. rken dabei das Abscheren von seitlich über die Messer 8 hinausstehenden   Silageteilen. Die Abstreiffinger    20 greifen mit ihren Spitzen zwischen die vorzugsweise   zinkenartig    ausgebildeten Reisser 7 ein und entfernen das zwischen den Reissern 7   festgeklebte    oder   verklemmte Silagegut. Gleichzeitig dienen    die Abstreiffinger 20 als Gleitbahn für das. aus den Reissern 7 entfernte Gut. Auf dieser Gleitbahn wird durch das jeweils nachfolgende Gut, das vorher bereits aufliegende Silogut in den Bereich der Fliigel 14 geschoben, so dass es von diesen   erfasst    und in den   Auswurfschacht 3 ausgefördert    werden kann.



   Gemäss der in Fig. 4 und 5 gezeigten Variante sind die Abstreiffinger 20 mit buckelförmigen Aufsätzen 21 versehen, die der von den Flügeln 14 bei ihrer Rotation erzeugten Zylindermantelfläche in ihrer Form angepasst sind. Sie dienen dazu, dass das von den   Abstreiffingerspitzen    22 von der Ket  tenfräse    1 und deren Reissern 7 abgenommene Gut mit Sicherheit in den Bereich der Flügel 14 der Schleudervorrichtung eingeschoben wird.

   Falls es für bestimmte   Betriebsverhältnisse notwendig ist, kön-    nen zwischen den   Abstreiffingern    20 zusätzliche Rumpffinger   24    angeordnet sein, die dann die Ab  stände zwischen    den   Abstreiffingern    20 verkleinern, so dass ein sehr   engmaschiger    Schieberost entsteht.



     Anste. lle der buckelförmigen Aufsätze    21   kön-    nen auch andersartige Profilausbildungen der als Schiebefläche dienenden   Fingeroberseite    gewählt werden. So kann es beispielsweise bei der   Verwen-    dung der Entnahmevorrichtung in Heutürmen von Vorteil sein, ein sägezahnartiges Profil zu wählen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zur Obenentnahme des Inhalts aus Behältern, insbesondere Silos, dadurch gekennzeich- net, dass zum Lösen und Fördern von Inhaltsgut eine Kettenfräse (1) dient, deren Reissern (7) seitlich in das Inhaltsgut einschneidende Messer (8) zugeord- net sind.
    UNTERANSPRUCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Messer (8) länger als die Reisser (7) sin, d.
    2. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Messer (8) mit einem Hohlkehlenschliff versehen sind.
    3. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich des Einwurfschach- tes (12) eine mit der Kettenfräse zusammenwirkende Schle, udervorrichtung (14, 15, 16) vorgesehen ist.
    4. Vorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich des Einwurfschach- tes (12) Gegenmesser (19) vorgesehen sind, an denen die Messer (8) vorbeigleiten.
    5. Vorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Gegenmessern (19) Abstreiffinger (20) sitzen, welche zwischen die zinkenförmigen Reisser (7) eingreifen.
    6. Vorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Spitzen der Abstreiffinger (20) bis zum Grund der Reisser (7) ragen.
    7. Vorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die zwischen die Reisser (7) einragenden Abstreiffinger (20) mit ihren Arbeits- seiten in spitzem Winkel zum oberen Kettentrum angestellt sind.
    8. Vorrichtung n, ach Unteranspruch 5e dadurch gekennzeichnet, dass die als Schiebefläche für das Gut dienenden Seiten der Abstreiffinger (20) mit buckelförmigen Aufsätzen (21) versehen sind.
    9. Vorrichtung nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufsätze (21) teilweise der von den umlaufenden Flügeln (14) der Schleudervorrichtung erzeugten Zylin ! dermant, elfläche ange- passt sind.
    10. Vorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen die Abstreiffinger (20) ausserhalb des von den Reissern (7) durchlaufenden Bereiches zusätzlicher Rumpffinger (24) eingesetzt sind.
    11. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Reisser (7) und die Messer (8) auf Tragbalken (5) der Kette sitzen.
    12. Vorrichtung nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass als Führungsmittel für die Tragbalken (5) auf der Radachse (9) sitzende Scheiben (11) dienen, an deren Umfang die Tragbalken ent langgleiten.
    13. Vorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schleudervorrichtung ein mehrflügeliges Schleuderrad aufweist, und dass die Schleuder, flügel (14) schwenkbar aufgehängt sind.
CH836661A 1960-07-30 1961-07-17 Vorrichtung zur Obenentnahme des Inhaltes aus Behältern, insbesondere Silos CH403642A (de)

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