CH403645A - Uberfüllsicherung für Flüssigkeitsbehälter - Google Patents

Uberfüllsicherung für Flüssigkeitsbehälter

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CH403645A
CH403645A CH1117263A CH1117263A CH403645A CH 403645 A CH403645 A CH 403645A CH 1117263 A CH1117263 A CH 1117263A CH 1117263 A CH1117263 A CH 1117263A CH 403645 A CH403645 A CH 403645A
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CH
Switzerland
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overfill protection
filling pipe
float
liquid
valve
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CH1117263A
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Inventor
Kaelin Erich
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Igewa Ag
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K31/00—Actuating devices; Operating means; Releasing devices
    • F16K31/12—Actuating devices; Operating means; Releasing devices actuated by fluid
    • F16K31/18—Actuating devices; Operating means; Releasing devices actuated by fluid actuated by a float
    • F16K31/20—Actuating devices; Operating means; Releasing devices actuated by fluid actuated by a float actuating a lift valve
    • F16K31/24—Actuating devices; Operating means; Releasing devices actuated by fluid actuated by a float actuating a lift valve with a transmission with parts linked together from a single float to a single valve
    • F16K31/26—Actuating devices; Operating means; Releasing devices actuated by fluid actuated by a float actuating a lift valve with a transmission with parts linked together from a single float to a single valve with the valve guided for rectilinear movement and the float attached to a pivoted arm
    • F16K31/265—Actuating devices; Operating means; Releasing devices actuated by fluid actuated by a float actuating a lift valve with a transmission with parts linked together from a single float to a single valve with the valve guided for rectilinear movement and the float attached to a pivoted arm with a second lever or toggle between the pivoted arm and the valve

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description


      Überfüllsicherung    für Flüssigkeitsbehälter    Die vorliegende Erfindung betrifft eine     überfüll-          sicherung    für     Flüssigkeitsbehälter,        insbesondere    für  Flüssigkeitstanks, mit einem am     Füllrohr    angeord  neten Absperrorgan, das .durch einen im     Flüss:ig-          keitsbehälter    vorgesehenen und am     Füllrohr        ange-          lenkten    Schwimmer     entsprechend    der Veränderung  des Niveaus im Flüssigkeitsbehälter     betätigbar    ist.  



  Bei     bekannten        Überfül.lsicherungen        dient,als    Ab  sperrorgan eine im Füllrohr angeordnete Absperr  klappe, welche bei steigendem Flüssigkeitsniveau       durch    den Schwimmer aus ihrer     Offenlage    in ihre       Schliesslage        verschwenkt    wird und dabei das Füllrohr  allmählich     absperrt.     



  Ein allmähliches     Absperren    des     Füllrohres    ist  deshalb     erwünscht,    um Druckstösse in den     Zulei-          tungen    zu vermeiden. Bei hohem Flüssigkeitsdruck  in den Zuleitungen besteht jedoch die     Gefahr,        dass     die vom     Schwimmer    auf die     Absperrklappe    über  tragene     Schliesskraft    nicht ausreicht,

   um letztere ge  gen den Flüssigkeitsstrom zu     verschwenken    und in       Schliesslage    zu     bringen.    Um diesen     Nachteil    zu ver  meiden, ist vorgeschlagen worden, die Absperrklappe  exzentrisch im     Füllrohr        anzuordnen,    :so     dass,    die auf  den grösseren Flächenteil der beim     Verschwenken     von der Flüssigkeit     beaufschlagten        Klappe    einwir  kende     Kraftkomponente    den     Schliessvorgang    unter  stützt.

   Dabei ist es jedoch besonders bei hohem  Flüssigkeitsdruck im     Füllrohr    möglich,     dass    nach  partieller Schliessbewegung :die im     Schliessinn    auf die       Klappe    einwirkende     Kraft    so gross wird,     dass    die  Klappe ruckartig in     Schliesslage    gelangt, was die  unerwünschten     Druckstösse    zur Folge hat.

   In jedem  Falle aber wird die     Schliessbewegung    .der Absperr  klappe vom     Flüssigkeitsdruck    in dem Füllrohr     be-          einflusst.    Ferner wird bei den mit schwimmerbetätig-         ten        Absperrklappen    versehenen     überfüllsicherungen     der relativ grosse Hub des Schwimmers vom Beginn  bis zum     Ende    des     Schliessvorganges        als        nachteilig          empfunden.     



  Die     vorliegende        Erfindung        bezweckt    nun, die       Nachteile    der bekannten Ausführungen zu vermeiden  und eine     überfullsicherung    zu     schaffen,    welche bei  relativ     kleinem        Arbeitshub    des     Schwimmers    eine .ab  solut     druckstossfreie    und sichere     Absperrung    des       Füllrohres    gestattet, und eine     relativ    konstante,

   vom       Flüssigkeitsdruck    unabhängige     SdhlIesskraft    gewähr  leistet. Dies wind     durch    ,die     erfindungsgemässe        Über-          füllsicherung    dadurch erreicht,     dass        das    innere     Ende     des Füllrohres durch einen stirnseitig geschlossenen  Stutzen.

   gebildet ist, dessen     Mantelfläche    eine Durch  brechung aufweist und dass ein zwischen zwei     End-          lagen    bewegbarer Drehschieber vorgesehen ist,     .an     welchem ein     mit    dem Schwimmer verbundenes Betä  tigungsglied     angreift    und welcher in seiner einen,  die     Schliesslage    darstellenden Endlage mit dem Stut  zen     dichtend    zusammenwirkt.

      Durch diese     Ausführungsform    ist     es        nunmehr          mögliec,    ein sogenanntes   weiches   und absolut  sicheres     Absperren    :des Füllrohres zu erzielen, da  der     Drehs"hieber    vom im     Füllrohr    herrschenden       Flüssigkeitsdruck        praktisch    unbeeinflusst bleibt und  somit eine durch den Auftrieb des     SchwImners    vor  ausbestimmbare konstante     Schliesskraft        :gewährleistet     ist.  



  Eine .beispielsweise     Ausführungsform    des     Erfin-          dungsgegenstandes    wird anhand der     Zeichnung    nach  folgend näher erläutert. Es zeigen       Fig.    1 die     überfüllsicherung    in     Vorderansicht     und           Fig.    2 einen Ausschnitt der     überf'üll:sicherung          gemäss        Fig.    1 im Schnitt in     Seitenansicht.     



  Gemäss     Fig.    1 ist das in der Darstellung untere  Ende eines     Füllrohres    1 durch einen: stirnseitig ge  schlossenen Stutzen 2 gebildet, welcher in das. In  nere eines nicht dargestellten Tanks hineinragt.     Das     Füllrohr 1 kann     hierfür    mit seinem oberen Ende an  einem sich     beispielsweise    durch den Tankdeckel     hin-          durcherstreckenden        @        Füllrohrabschnitt        ab,-        gewindet     oder     angeflanscht    sein oder selbst den Tankdeckel  durchdringen,

   wobei sein oberes aussen .liegendes  Ende als Anschlusstutzen für die     Zuführs,chlauclüei-          tung    dienen kann. Zur Bildung von     Ausströrnöff-          nungen    für :die Flüssigkeit ist :die     Mantelfläche    des  Stutzens 2 mit in. diesem     Beispiel    sechs     Duschbre-          chungen    3     (Fig.    2) versehen,     welche    die Form von  Längsschlitzen aufweisen. Zum     Verschliessen    der  Duschbrechungen 3 und somit zum Unterbrechen des  Flüssigkeitsstromes in das Tankinnere ist ein Dreh  schieber in Form :einer Hülse 4 vorgesehen.

   Wie       Fig.    2 mehr     irn    Einzelnen zeigt, umgibt die     Hülse    4  den Stutzen 2, wobei Erstere durch     Ringschultern    5  und 6     am    Stutzen 2 in .axialer Richtung     geführt    ist.

    Die zwischen zwei     Endlagen    relativ zum     Stutzen.    2       verdrehbare    Hülse 4 weist     ebenfalls    in diesem Bei  spiel sechs     schlitzförmige    Duschbrechungen 7 auf,       welche    so angeordnet sind,     dass,    sie in der einen, die  Schliesslage     darstellenden    Endlage -der Hülse 4 be  züglich der Duschbrechungen 3 des     Stutzens    2 ver  setzt sind und in: dessen vollen     Mantelflächenpartien     liegen.

   In den     Fg.    1 und 2 ist :die     Offenstellung    der       Überfüllsicherungdargestellt.     



  Das Verdrehen der Hülse 4 von seiner einen       Endlage    in die .andere in Abhängigkeit des Flüssig  keitsniveaus im Tank wird .durch einen Schwimmer  8 bewirkt. Wie die     Fig.1    und 2 zeigen, ist der Schwim  mer 8 über einen Träger 9 ,am     Füllrohr    1 bzw. Stut  zen 2 schwenkbar gelagert.

   Ferner ist am Träger 9  ein Betätigungsglied in Form eines     Winkelhebels    10       angelenkt,    dessen eines Hebelende 11 über einen       Führungsstift    12, welcher sich in eine Nut 13     am     unteren Rand der Hülse 4     erstreckt,    an letzterer     an-          greift.    Das     andere    Hebelende 14 hingegen isst am  Ende einer Übertragungsstange 15     angelenkt,

      die  ihrerseits mit dem anderen Ende über eine Dreh  achse 16 mit dem     Schwimmer    8     verschwenkbar    ver  bunden     ist.    Zum Zwecke des leichteren     Einbauens     der     überfüllsicherung    in den     Tank    und insbesondere  zum     Einführen    in die     hierfür    vorgesehene Tank  deckelöffnung ist die     übertrabaungsstange    15 mit  einem     Längsschlitz    17 versehen, in welchen die Dreh  achse 16 hineinragt, so :

  dass der     Schwimmer    8 in       Offenlage    der     überfüllsicherung    stark     nach    unten  geneigt ist, wie     Fig.    1     deutlich    zeigt.     Dadurch    wird  eine schlankere Einbauform der     überfül:lsicherung     erreicht.  



  Gegen Ende des Füllvorganges     wird    nun zu  nächst der Schwimmer 8 infolge Ansteigens des Flüs  sigkeitsniveaus so weit angehoben, bis die     Drehachse     16 am oberen Schlitzende des     Schlitzes    17 der über-         trangungsstange    15 anschlägt. Ein weiteres Ansteigen  des Niveaus leitet dann .den     Schliessvorgang    ein, in  dem der sich hebende Schwimmer 8 die Übertra  gungsstange 15     nach    oben in der Darstellung ver  schiebt, wodurch der Hebelarm 11 des Hebels 10 in  der     Darstellung    nach rechts verschoben wird, was  ein Verdrehen der Hülse 4 in Richtung des Pfeiles  18     (Fig.    1) zur Folge hat.

   Diese     Schliessbewegung     hält an, bis die Austrittsöffnungen 3 des Stutzens 2  vollständig - von den vollen Mantelpartien :der Hülse  4 überdeckt sind, wie das in     Fig.    1 durch     strich-          punktierte    Linien angedeutet ist, worauf der Schwim  mer 8 in der in     Fig.    1 strichpunktiert angedeuteten  Lage verharrt, da nunmehr :der Flüssigkeitsstrom in  den Tank unterbrochen ist.  



  Wie leicht eingesehen werden kann, ist hierbei  die an der Hülse 4 wirksame     Schliesskraft    vom     im     Füllrohr herrschenden     Flüssigkeitsdruck    praktisch  unbeeinflusst und somit proportional der Auftriebs  kraft des     Schwimmers.    Die     Schliesskraft    ist so durch       geeignete    Wahl des Schwimmers     einstellbar    und  praktisch während der gesamten     Schliessbewegung     konstant. Die     beschriebene        Überfüllsicherung    ge  stattet ferner, den Schliessvorgang mit einem relativ  geringen     Schwimmerhub    durchzuführen.

   Erfahrungs  werte zeigen, dass eine absolute     drucksch:lagfreie    Ab  sperrung der Flüssigkeitszufuhr schon mit einer Hub  höhe des Schwimmers     b:zw.    Niveaudifferenz der Flüs  sigkeit von nur 2 bis 3     cm    erreichbar eist. Die Hub  höhe lässt sich     durch    geeignete Wahl des Winkel  hebels 10 vorausbestimmen. Selbstverständlich sind  aber auch andere oder zusätzliche     übertragungs.glie-          :der        zwischen    Schwimmer und Hülse     ;denkbar.     



  Sinkt der Flüssigkeitsspiegel im Tank, so genügt  das Eigengewicht des Schwimmers 8, die Hülse 4  über die Glieder 10 und 15 wieder in ihre gezeich  nete     Offens:tellung    zurückzudrehen, worauf die     über-          füllsicherung    für eine     nachfolgende    Tankfüllung wie  der betriebsbereit ist.  



  Für den Ablauf der sich nach ,dem     Schliessen     ,der     Überfüllsicherung    noch in     :den    Zuleitungen be  findlichen Flüssigkeitssäule ist stirnseitig :des     Stutzens     2 :ein Ventil 19 vorgesehen, :dessen Ventilorgan 20  gegen die Kraft der Feder 21 von Hand in Richtung  des Pfeiles 22     .angehoben    wird, so dass .die Flüssig  keit aus den Zuleitungen     :du:rch    die Ventilöffnung 23  und     die        Bodenöffnungen    24 in den Tank     abfliessen     kann.

   Für die Betätigung des Ventilorganes 20 ist an  diesem ein Verbindungsorgan 25, beispielsweise in  Form     einer    Kette     befestigt,    :dass mit einem aussen  am Füllrohr 1     angelenkten        Betätigungshebel    26 in  Verbindung steht     (Fig.    1). An diesem Betätigungs  hebel kann ein Zuggestänge (nicht gezeigt) angreifen.  Wird der Hebel 26     verschwenkt,    so wird :das Ver  bindungsorgan 25 und     somit,das    Ventilorgan 20 an  gehoben. Beim Loslassen des. Hebels 26 gelangt das       Ventilorgan    20     infolge    der Federkraft der Feder 21  wieder in seine Schliesstellung.  



  Es ist aber beispielsweise auch möglich,     an-          stelle    des Ventils 19 stirnseitig des Stutzens 2 ober-      halb diesem den in .den Tank hineinragenden     Füll-          rohrabschnitt    mit einer Öffnung zu versehen, die in  den Tank mündet .und die durch in     federbelastetes          Rückschlagventil,    z. B. in Form eines     Tellerventils,     abgesperrt ist, solange Flüssigkeit     eingefüllt    wird.

    Verringert sich dann der     Förderdruck,    .beispielsweise  nach Abstellen der     Förderpumpe,    so     öffnet    sich das  Ventil unter :der Wirkung der Feder und gestattet der       Flüssigkeitssäule    den Abfluss in den Tank.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Überfüllsicherung für Flüssigkeitsbehälter mit einem am Füllrohr angeordneten Absperrorgan, das durch einen im Flüssigkeitsbehälter vorgesehenen und am Füllrohr angelenkten Schwimmer betätigb,ar ist, dadurch gekennzeichnet, .dass das innere Ende des Füllrohres durch einen stirnseitig .geschlossenen Stutzen geb @ldet ist,
    dessen Mantelfläche eine D.urch- brechung aufweist und dass ein zwischen zwei End- lagen bewegbarer Drehschieber vorgesehen ist, an welchem ein mit dem Schwimmer verbundenes Be tätigungsglied angrei t und welcher in seiner einen, die Schliesslage :darstellenden Endlage m.t dem Stut zen dichtend: zusammenwirkt.
    UNTERANSPRüCHE 1. Überfüllsicherung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass, der Drehschieber eine den Stutzen umgebende, relativ zu diesem verdreh bare, eine Durchbrechung ,aufweisende Hülse ist, de ren Durchbrechung in Schliesslage der Hülse bezüg lich der Du.rchbrechung des. Stutzens versetzt ist und in dessen voller Mantelflächenpartie liegt.
    2. überfüllsicherung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Durchbrechungen Längsschlitze sind. 3. Überfüllsicherung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Stutzen stirnseitig ein Ventil aufweist, dessen federbelastetes Ventilorgan über ein Verbindungsorgan mit einem ,aussenseitig am Füllrohr angelenkten Betätigungshebel verbunden ist.
CH1117263A 1963-09-10 1963-09-10 Uberfüllsicherung für Flüssigkeitsbehälter CH403645A (de)

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