CH403661A - Schacht- oder Stollenpanzerung - Google Patents

Schacht- oder Stollenpanzerung

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CH403661A
CH403661A CH918463A CH918463A CH403661A CH 403661 A CH403661 A CH 403661A CH 918463 A CH918463 A CH 918463A CH 918463 A CH918463 A CH 918463A CH 403661 A CH403661 A CH 403661A
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CH
Switzerland
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armor
anchors
tunnel
concrete
well
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Application number
CH918463A
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Georg Dipl Ing Feder
Conrad Dr Ott Jean
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Voest Ag
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B9/00Water-power plants; Layout, construction or equipment, methods of, or apparatus for, making same
    • E02B9/02Water-ways
    • E02B9/06Pressure galleries or pressure conduits; Galleries specially adapted to house pressure conduits; Means specially adapted for use therewith, e.g. housings, valves, gates
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D5/00Lining shafts; Linings therefor
    • E21D5/11Lining shafts; Linings therefor with combinations of different materials, e.g. wood, metal, concrete
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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Description


  Schacht- oder     Stollenpanzerung       Auf Innendruck beanspruchte Schacht- oder     Stol-          lenpanzerungen    werden     @durch    den     .umgebenden    Fels  stark entlastet, weshalb die Wandstärke solcher  Panzerrohre verhältnismässig schwach gewählt wer  den kann. Nun kann sich aber durch Schwinden des  Betons und durch Temperatureinflüsse zwischen dem  Beton und der     Panzerrohrwandung    ein durchlaufen  der Spalt ergeben.

   Der Spalt wird bei     Hinzutreten     eines äusseren     Wasserdruckes    und     gegebenenfalls     fehlendem     Innendruck    zufolge der Elastizität des  Rohres noch vergrössert. Das Panzerrohr     nimmt     dann eine ovale Form an, wobei sich die Scheitel  bei weiterer Laststeigerung -mit immer grösser wer  dender Breite an die Schachtwandung anschmiegen  und sich     dazwischen    Einbuchtungen ergeben. Bei  noch grösserer Belastung faltet sich die Einbuchtung  plastisch zusammen, womit der Zusammenbruch der  ganzen Panzerung eingeleitet wird.

   Um     .diese    Ein  beulungsgefähr zu beseitigen, ist es bereits bekannt,  die Panzerrohre mit Hilfe von aussen     aufgeschweiss-          ten    Ringen, die meist einen     T-Querschnitt    besitzen,  zu versteifen. Solche     Aussteifringe    .sind jedoch in       konstruktiver    Hinsicht unerwünscht, weil sie das  satte Hinterfüllen mit     Beton    .erschweren.

   Es ist wei  terhin. bekannt, die     Be,ulfestigk@eit    der zur Schacht  oder     Stollenpanzerung    dienenden Rohre dadurch zu  erhöhen, dass radiale, über den Umfang     und,    die  Länge der Panzerung verteilte, im     Hinterfüllbeton     eingebettete     plattenförmige    Anker vorgesehen wer  den.

   Solche Anker verhindern     tangentiel:le    Verschie  bungen zwischen Rohrmantel und Beton,     erzwingen     so .eine Verteilung der     .allfälligen        Einbeulungen    über  den ganzen Rohrumfang und ergeben     dadurch    eine  wesentlich grössere     Beinspannung.       Bisher besitzen .diese Anker eine planparallele  Plattenform oder sind :an ihren radial äusseren En  ,den abgewinkelt oder überhaupt mit einem Quer  flansch versehen. Durch ihre Einbettung im     Hinter-          füllbeton    ergibt sich dann     zumindest    anfänglich mit  diesem eine zugfeste Verbindung.

   Eine solche starre       zugfeste    Fixierung der Anker     im        Hinterfüllbeton    hat  nun aber eine ungünstige     Zusatzbeanspruchung    im       Panzerrohr    zur Folge, falls sich :der     Rohrumfang    im  leeren Zustand durch     Temperaturänderungen    ver  kleinert. Der Rohrquerschnitt wird dann polygonal  verzogen, wobei die Anker an .den     Polygonecken    lie  gen. Ähnliches     kann    sich ergeben, wenn sich der  Innenumfang des     Hinterfüllbetons    nach dem Krie  chen des Gebirges bei späteren.

   Entleerungen der  Leitung nicht mehr auf sein     .ursprüngliches    Mass  verringert.  



  Die Erfindung hat sich die Beseitigung dieses  Mangels zum Ziel gesetzt. Sie geht von einer Schacht  oder     Stollenpanzerung    mit radialen, über den Um  fang und die Länge der Panzerung verteilten, im       Hinterfüllbeton        eingebetteten    plattenförmigen Ankern  aus und besteht darin, dass die Anker nach aussen  zu     keilförmig    verdickt und wenigstens teilweise mit  einem     nachgiebigen    Belag versehen sind.

   Durch diese  Form der Anker in     Verbindung        .mit    dem Belag, der  elastische oder zumindest plastische Eigenschaften  aufweisen kann, wird eine begrenzte radiale     Ver-          schiebbarkeit    der Anker im     Hinterfüllbeton    erreicht,  wobei sich die     Begrenzung    durch die     Ankerverdik-          kung    ergibt,

   der Belag die     Verschiebbarkeit    trotz  .dieser     Verdickung        ermöglicht        und        zugleich    gewis  sermassen .als     Gleitmedium    dient.

   Da also die An  ker im     Hinterfüllbeton    nicht mehr     zugfest    gehalten      sind, ist die Gefahr des polygonalen     Verziehens    bei       Durchmesseränderungen    beseitigt und es werden die       Zwängungsbeanspruchungen    zwischen dem Panzer  rohr und der     Betonhinterfüllung    wesentlich verrin  gert,

   was einer Schonung der Panzerung     und    des Be  tons     gleichkommt.    Dennoch können     idie    Anker ihre  Aufgabe der     Verhinderung        tangentieller    Verschie  bungen zwischen Rohrmantel     und    Beton voll er  füllen.  



       Die-Zeichnung    zeigt als Beispiel einen Teil einer  Panzerung mit einem Anker schematisch im Quer  schnitt.  



  Mit 1 ist das Panzerrohr bezeichnet, das vom       Hinterfüllbeton    2 umgeben wird. über den Umfang  und die Länge der Panzerung 1     verteilt    sind radiale,  im wesentlichen plattenförmige Anker 3 ange-         schweisst.    Die Anker 3 sind nach aussen zu keil  förmig verdicken und besitzen einen Belag 4 aus  elastischem oder zumindest plastischem Material.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schacht- oder Stollenpanzerung mit radialen, über den Umfang und die Länge der Panzerung ver teilten, im Hinterfüllbeton eingebetteten plattenför migen Ankern, dadurch gekennzeichnet, dass die An ker (3) nach aussen zu keilförmig verdickt und we nigstens teilweise mit einem nachgiebigen Belag (4) versehen sind.
CH918463A 1962-08-11 1963-07-22 Schacht- oder Stollenpanzerung CH403661A (de)

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AT649362A AT234054B (de) 1962-08-11 1962-08-11 Schacht- oder Stollenpanzerung

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CH403661A true CH403661A (de) 1965-11-30

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CH918463A CH403661A (de) 1962-08-11 1963-07-22 Schacht- oder Stollenpanzerung

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AT234054B (de) 1964-06-10

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