CH403661A - Schacht- oder Stollenpanzerung - Google Patents
Schacht- oder StollenpanzerungInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
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- E02B9/00—Water-power plants; Layout, construction or equipment, methods of, or apparatus for, making same
- E02B9/02—Water-ways
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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Description
Schacht- oder Stollenpanzerung Auf Innendruck beanspruchte Schacht- oder Stol- lenpanzerungen werden @durch den .umgebenden Fels stark entlastet, weshalb die Wandstärke solcher Panzerrohre verhältnismässig schwach gewählt wer den kann. Nun kann sich aber durch Schwinden des Betons und durch Temperatureinflüsse zwischen dem Beton und der Panzerrohrwandung ein durchlaufen der Spalt ergeben.
Der Spalt wird bei Hinzutreten eines äusseren Wasserdruckes und gegebenenfalls fehlendem Innendruck zufolge der Elastizität des Rohres noch vergrössert. Das Panzerrohr nimmt dann eine ovale Form an, wobei sich die Scheitel bei weiterer Laststeigerung -mit immer grösser wer dender Breite an die Schachtwandung anschmiegen und sich dazwischen Einbuchtungen ergeben. Bei noch grösserer Belastung faltet sich die Einbuchtung plastisch zusammen, womit der Zusammenbruch der ganzen Panzerung eingeleitet wird.
Um .diese Ein beulungsgefähr zu beseitigen, ist es bereits bekannt, die Panzerrohre mit Hilfe von aussen aufgeschweiss- ten Ringen, die meist einen T-Querschnitt besitzen, zu versteifen. Solche Aussteifringe .sind jedoch in konstruktiver Hinsicht unerwünscht, weil sie das satte Hinterfüllen mit Beton .erschweren.
Es ist wei terhin. bekannt, die Be,ulfestigk@eit der zur Schacht oder Stollenpanzerung dienenden Rohre dadurch zu erhöhen, dass radiale, über den Umfang und, die Länge der Panzerung verteilte, im Hinterfüllbeton eingebettete plattenförmige Anker vorgesehen wer den.
Solche Anker verhindern tangentiel:le Verschie bungen zwischen Rohrmantel und Beton, erzwingen so .eine Verteilung der .allfälligen Einbeulungen über den ganzen Rohrumfang und ergeben dadurch eine wesentlich grössere Beinspannung. Bisher besitzen .diese Anker eine planparallele Plattenform oder sind :an ihren radial äusseren En ,den abgewinkelt oder überhaupt mit einem Quer flansch versehen. Durch ihre Einbettung im Hinter- füllbeton ergibt sich dann zumindest anfänglich mit diesem eine zugfeste Verbindung.
Eine solche starre zugfeste Fixierung der Anker im Hinterfüllbeton hat nun aber eine ungünstige Zusatzbeanspruchung im Panzerrohr zur Folge, falls sich :der Rohrumfang im leeren Zustand durch Temperaturänderungen ver kleinert. Der Rohrquerschnitt wird dann polygonal verzogen, wobei die Anker an .den Polygonecken lie gen. Ähnliches kann sich ergeben, wenn sich der Innenumfang des Hinterfüllbetons nach dem Krie chen des Gebirges bei späteren.
Entleerungen der Leitung nicht mehr auf sein .ursprüngliches Mass verringert.
Die Erfindung hat sich die Beseitigung dieses Mangels zum Ziel gesetzt. Sie geht von einer Schacht oder Stollenpanzerung mit radialen, über den Um fang und die Länge der Panzerung verteilten, im Hinterfüllbeton eingebetteten plattenförmigen Ankern aus und besteht darin, dass die Anker nach aussen zu keilförmig verdickt und wenigstens teilweise mit einem nachgiebigen Belag versehen sind.
Durch diese Form der Anker in Verbindung .mit dem Belag, der elastische oder zumindest plastische Eigenschaften aufweisen kann, wird eine begrenzte radiale Ver- schiebbarkeit der Anker im Hinterfüllbeton erreicht, wobei sich die Begrenzung durch die Ankerverdik- kung ergibt,
der Belag die Verschiebbarkeit trotz .dieser Verdickung ermöglicht und zugleich gewis sermassen .als Gleitmedium dient.
Da also die An ker im Hinterfüllbeton nicht mehr zugfest gehalten sind, ist die Gefahr des polygonalen Verziehens bei Durchmesseränderungen beseitigt und es werden die Zwängungsbeanspruchungen zwischen dem Panzer rohr und der Betonhinterfüllung wesentlich verrin gert,
was einer Schonung der Panzerung und des Be tons gleichkommt. Dennoch können idie Anker ihre Aufgabe der Verhinderung tangentieller Verschie bungen zwischen Rohrmantel und Beton voll er füllen.
Die-Zeichnung zeigt als Beispiel einen Teil einer Panzerung mit einem Anker schematisch im Quer schnitt.
Mit 1 ist das Panzerrohr bezeichnet, das vom Hinterfüllbeton 2 umgeben wird. über den Umfang und die Länge der Panzerung 1 verteilt sind radiale, im wesentlichen plattenförmige Anker 3 ange- schweisst. Die Anker 3 sind nach aussen zu keil förmig verdicken und besitzen einen Belag 4 aus elastischem oder zumindest plastischem Material.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Schacht- oder Stollenpanzerung mit radialen, über den Umfang und die Länge der Panzerung ver teilten, im Hinterfüllbeton eingebetteten plattenför migen Ankern, dadurch gekennzeichnet, dass die An ker (3) nach aussen zu keilförmig verdickt und we nigstens teilweise mit einem nachgiebigen Belag (4) versehen sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT649362A AT234054B (de) | 1962-08-11 | 1962-08-11 | Schacht- oder Stollenpanzerung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH403661A true CH403661A (de) | 1965-11-30 |
Family
ID=3586856
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH918463A CH403661A (de) | 1962-08-11 | 1963-07-22 | Schacht- oder Stollenpanzerung |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT234054B (de) |
| CH (1) | CH403661A (de) |
-
1962
- 1962-08-11 AT AT649362A patent/AT234054B/de active
-
1963
- 1963-07-22 CH CH918463A patent/CH403661A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT234054B (de) | 1964-06-10 |
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