CH403687A - Verfahren zur Herstellung eines Ziehwerkzeuges, Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens und nach diesem Verfahren hergestelltes Ziehwerkzeug - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Ziehwerkzeuges, Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens und nach diesem Verfahren hergestelltes Ziehwerkzeug

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CH403687A
CH403687A CH284561A CH284561A CH403687A CH 403687 A CH403687 A CH 403687A CH 284561 A CH284561 A CH 284561A CH 284561 A CH284561 A CH 284561A CH 403687 A CH403687 A CH 403687A
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CH
Switzerland
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ring
metal
socket
diamond
concentrator
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Application number
CH284561A
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English (en)
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Schultink Lubertus
Jan Van Der Wagt Abraham
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Philips Nv
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C25/00Profiling tools for metal extruding
    • B21C25/10Making tools by operations not covered by a single other subclass
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C3/00Profiling tools for metal drawing; Combinations of dies and mandrels for metal drawing
    • B21C3/18Making tools by operations not covered by a single other subclass; Repairing
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B23P5/00Setting gems or the like on metal parts, e.g. diamonds on tools

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Crystals, And After-Treatments Of Crystals (AREA)

Description


      Verfahren    zur Herstellung eines Ziehwerkzeuges, Vorrichtung zur     Durchführung     dieses Verfahrens und nach diesem     Verfahren    hergestelltes Ziehwerkzeug    Es ist bekannt, durchbohrte Diamanten zum Zie  hen von Metalldrähten mit vorzugsweise     silicium-          haltigem    Gusseisen zu umgiessen und den so um  gossenen Diamanten in einer Fassung zu befestigen.

    Obgleich dieses Fassungsverfahren gute Ergebnisse  liefert, liegt ein Bedarf an einem Verfahren zur Her  stellung eines Ziehsteins vor, bei dem der Diamant  billiger in der Fassung     befestigt    werden kann und  bereits vor dem Umhüllen erhitzt ist und Oxydation  des Gusseisens weitgehend     vermieden    wird. Es ist  ausserdem erwünscht, die Bearbeitung schneller als  bisher zu vollführen.  



  Diese Anforderungen werden durch das Ver  fahren nach der Erfindung erfüllt, wobei erfindungs  gemäss in die Kammer um den Diamanten ein Ring  eines Metalles mit einem niedrigeren Schmelzpunkt  als die Fassung gebracht     wird,    welches Metall ausser  dem den Diamanten benetzt und an dem Fassungs  material haftet, wobei das Volumen des Ringes der  art gewählt wird, dass das geschmolzene und darauf  erstarrte Metall des Ringes die Kammer um den  Diamanten vollkommen ausfüllt, worauf die Fassung  in das Feld eines Konzentrators eines     Hochfrequenz-          generators    gebracht     wird,

      so dass der Ring nach  Einschalten des Stroms     schmilzt    und das     Metall    nach  Abschalten des Stromes erstarrt, worauf nach Ent  fernung der Fassung aus dem Konzentrator die er  starrte Metallmasse mit einer der     Bohrung    des Dia  manten entsprechenden Öffnung versehen wird. Die  Temperatur des Gusseisens kann dabei auch     niedriger     sein als bei dem bekannten Verfahren, da Wärme  verluste durch Transport des Tiegels und beim  Giessen vermieden werden.  



  Ein noch besserer Schutz gegen Oxydation des  geschmolzenen Gusseisens kann erzielt werden, wenn    ein     Ring    aus zwei Teilen verwendet wird, von denen  der untere Teil aus siliciumhaltigem Gusseisen mit  einem Siliciumgehalt von. etwa 3 % besteht, während  der obere, bedeutend kleinere Teil, der als Abdeck  ring wirksam ist, aus einer oxydationsbeständigen       Metallegierung        mit    einem     Schmelzpunkt    besteht, der  niedriger als der Schmelzpunkt des     Materials    des  unteren Teils ist, wobei die Form des Konzentrators  und die Anordnungsstelle der Fassung in diesem  Konzentrator derart gewählt werden, dass lediglich  der untere Teil des Ringes im Hochfrequenzfeld liegt  und nach dem Einschalten des Stroms schmilzt,

   wor  auf der Abdeckring heruntersinkt und sich auch im  Feld befindet und somit schmilzt. Der erstarrte obere       Ring    verhütet dabei weiter, dass beim Bearbeiten, wie  Flachdrehen der Oberseite der Fassung,     keine    rauhe,       korrosionsanfällige    Oberfläche entsteht.  



  Da die Möglichkeit vorliegt, dass das geschmol  zene Metall des     Ringes    infolge der guten     Benetzung     der Fassung über den oberen Rand her     fliesst,        wird     bei einer     Ausführungsform.    der     Erfindung        ein        zur     Kammer koaxialer, aufrechtstehender Rand der Fas  sung nach dem Erstarren und Abkühlen des Ringes  entfernt.  



  Bei einer Ausführungsform der Erfindung wird  vorzugsweise die Fassung aus einem praktisch chrom  freien Metall verwendet, da es sich gezeigt hat, dass  Chrom in der Fassung schnell in das     geschmolzene     Gusseisen eindiffundiert und dabei eine sehr harte  Kruste bildet. Es sind gute Resultate erzielt worden  mit einer Fassung aus einer     Eisen-Nickel-Kobaltlegie-          rung    mit etwa 28 % Nickel und etwa 18 % Kobalt.  Die Fassung kann auch aus einem unter dem Waren  zeichen     uMonel     bekannten Metall hergestellt     sein,     das etwa 70 % Nickel und 30 % Kupfer enthält.

        Es kann auch ein Abdeckring aus einer     Nickel-          Mangan-Legierung    verwendet werden, die etwa 60  Nickel und 40 % Mangan enthält.  



  Eine Vorrichtung zur Durchführung des vorer  wähnten Verfahrens, welche eine Glocke     enthält,    an  die eine Gasleitung anschliessbar ist, ist dadurch ge  kennzeichnet, dass die Glocke auf einer ringförmigen  Platte aus wärmebeständigem Material aufruht, die  von einem Konzentrator eines Hochfrequenzerhit  zungsgeräts abgestützt ist, welcher Konzentrator eine       ringförmige    Kammer zum Aufnehmen der Fassung  besitzt und an diese nach unten anschliessend eine zur  Kammer koaxiale Öffnung zur Aufnahme einer aus  wärmebeständigem Material hergestellten, mit einem  Kanal versehenen Stütze für die Fassung aufweist,  wobei das     Ganze    von einer Platte aus     wärmebeständi-          gem    Material getragen wird,

   in der ein Kanal vorge  sehen ist, der einerseits mit dem Kanal in der Stütze  in Verbindung steht und dessen anderes Ende an  eine Vakuumleitung anschliessbar ist.  



  Bei einer Ausführungsform der     Vorrichtung,    bei  welcher die Glocke eine mit einer Packungsbüchse  versehene Durchführung zur Aufnahme einer Hand  habe besitzt, ist in der Packungsbüchse ein Metall  stab oder -rohr verschiebbar angeordnet, an dessen  in der Glocke befindlichem Ende ein Gusseisenring  sowie ein Abdeckring leicht lösbar befestigbar sind,  und dieses Ende ausserdem ein leicht lösbares, koaxial  angeordnetes, metallenes, dünnes Zentrierröhrchen  oder -stäbchen kleinen Durchmessers trägt, das unter  halb des Gusseisenringes herausragt und dessen  Schmelztemperatur höher ist als die des Gusseisen  materials des Ringes.  



  Die Erfindung wird nachstehend an Hand der  Zeichnung näher     erläutert,    die ein Ausführungsbei  spiel der Einrichtung im Längsschnitt veranschaulicht.  



  In der Zeichnung ist mit 1 eine Glasglocke be  zeichnet, die mit einem Stutzen 2 versehen ist. Wei  ter besitzt diese Glocke eine Packungsbuchse, die  aus einem metallenen Grundstück 3 und einem auch  metallenen Druckring 4 besteht, auf dem die     Pak-          kung    5 festgeklemmt ist. Die Glocke ist auf eine  Asbestplatte 6 gestellt. Diese Platte     liegt    auf einem  Konzentrator 7, der an einen Hochfrequenzgenerator  angeschlossen wird. Der Konzentrator 7 hat eine  Kammer 8 zur Aufnahme einer Fassung 9 aus dem  unter dem Handelsnamen  Monel  bestehenden Me  tall mit etwa 70 % Nickel und etwa 30 % Kupfer. Der  Schmelzpunkt der Fassung     liegt    bei etwa 1330 C.

    Die Fassung 9 hat eine konische     Bohrung    10 und  wird von einem keramischen Rohr 11 abgestützt.  Der Konzentrator 7 und das Rohr 11 ruhen auf  einer Trägerplatte 12, die aus Asbestzement herge  stellt und mit einem Kanal 13 versehen ist, der  einerseits in der Mitte des Rohrs 11 ausmündet  und anderseits einen Anschluss 14 für eine Vakuum  leitung besitzt. Die Fassung 9 hat einen aufrechtste  henden Rand 15 und eine Kammer 16, die teilweise  durch den Fassungskörper und teilweise durch den  aufrechtstehenden Rand gebildet wird und zur Auf-    nahme eines durchbohrten Diamanten 17 auf einem  schmalen Rand 17a dient. In der Kammer 16 ist  ein Gusseisenring 18 untergebracht, der einen Sili  ciumgehalt von etwa 3 % hat. Oben auf dem Ring 18  liegt ein Abdeckring 19, der aus einer Metallegierung  von 60 % Nickel und 40 % Mangan besteht.

   Diese  Legierung ist rostfrei. Das Volumen des Abdeckrin  ges 19 ist bedeutend kleiner als das Volumen des  Ringes 18, und ihr Gesamtvolumen ist annähernd  gleich dem Inhalt der Kammer 16 abzüglich des  Volumens des Diamanten 17 und des von dem Rand  15 umfassten Kammerteiles. Durch die Packungs  buchse oben in der Glocke 1 ist ein     Aluminiumrohr     20 hingeführt, an dem ein Träger 21 befestigt ist,  der Federn 22 besitzt, welche den hier gestrichelt  dargestellten Ring 18 mit dem Abdeckring 19 leicht  lösbar festhalten können. Der Träger trägt ausserdem  ein Rohr 23, in welches ein dünnes Rohr 24 einge  schoben ist, das einen solchen kleinen Aussendurch  messer hat, dass es in das konische Ende des im  Diamanten vorhandenen Lochs eingeht; dieses Rohr  ist aus Nickel hergestellt.  



  Zum Befestigen des Diamanten 17 in der be  reits mit einer Bohrung versehenen Fassung 9 wird  er in der Kammer 16 auf den Rand 17a gestellt,  worauf die Fassung mit dem Diamanten auf dem  Rohr 11 angebracht wird. Die Glocke wird dabei  vorläufig abgestützt. Das Rohr 20 wird herunter  gelassen, bis das Rohr 24 auf dem Diamanten 17  aufruht und in den Eingang der     Bohrung    gelangt.  Auf diese Weise werden die Fassung 9, der Diamant  17 und der gestrichelt angedeutete Ring 18 ein  ander gegenüber zentriert. Darauf werden der Ring  18 und der Abdeckring 19 in die Kammer 16 herun  tergelassen. Darauf wird die Glocke auf die Asbest  platte 6 gestellt und an das Ende 14 wird eine  Vakuumleitung angeschlossen und durch den Stutzen  2 wird ein nicht oxydierendes Gas in die Glocke ein  geführt.

   Darauf wird ein Hochfrequenzstrom durch  den     Konzentrator    7 geschickt; bei passender Be  messung schmilzt der     Ring    18 in etwa 90 sec.  



  Der     Schmelzpunkt    des Gusseisens (etwa 1200      C}          liegt        niedriger    als der Schmelzpunkt der Fassung, der  bei etwa 1330  C liegt. Der Schmelzpunkt des Ab  deckringes 19 ist wieder niedriger als der Schmelz  punkt des Ringes 18, aber dieser Ring liegt ausserhalb  des Feldes des     Konzentrators    7, so dass der     Abdeck-          ring    nicht sofort schmilzt. Sobald der Ring 18 ge  schmolzen ist, sinkt der     Abdeckring    19 herunter,  so dass auch dieser in das Feld gelangt und auch  schmilzt und eine Schutzschicht auf dem Gusseisen  bildet, da das Material des     Abdeckringes    rostfrei ist.

    Nach etwa 100 sec hat sich der ganze Vorgang  vollzogen, und der Strom wird abgeschaltet. Nach  der Erstarrung wird die Fassung 9 mit dem darin  festgeklemmten Rohr 24 aus der Spule entfernt,  und der Rand 15 wird abgeschliffen. Das Barunter  liegende Metall wird gebohrt, das Röhrchen 24 wird  dadurch entfernt, und es wird eine konische Öffnung      vorgesehen, worauf die Fassung zum Gebrauch fertig  ist.  



  Im Gegensatz zu dem bekannten Verfahren wird  somit das Gusseisen in der endgültigen Fassung ge  schmolzen, und nach einer einfachen Nachbearbei  tung ist sie gebrauchsfertig. Der ganze Prozess voll  zieht sich schneller. Der Diamant wird vor und bei  dem     Schmelzvorgang    bereits erhitzt, so dass Spannun  gen im Diamanten vermieden werden und der Zieh  stein relativ billig hergestellt werden kann.  



  Die Fassung wird vorzugsweise nicht aus einem  Material hergestellt, das Chrom enthält. Es hat sich  gezeigt, dass Chrom schnell in das Gusseisen eindif  fundiert, so dass von der Aussenwand her Chrom ab  sorbiert wird, und eine sehr harte Kruste gebildet  wird; ausserdem liegt die Möglichkeit vor, dass die  ganze Gusseisentablette mit Chrom imprägniert wird.  Es wird im allgemeinen ebensowenig eine Legierung  verwendet, die beim Schmelzvorgang den Diamanten  nicht benetzt. Für die Fassung kann auch eine     Eisen-          Nickel-Kobalt-Legierung    mit etwa 28 % Nickel und  18 % Kobalt benutzt werden.  



  Die Materialien der Bestandteile werden vorzugs  weise derart gewählt, dass während des Schmelz  vorganges das Gusseisen sich mit dem Scheibenma  terial und dem Abdeckring legiert, welcher Ring an  sich sich mit dem     Scheibenmaterial    legiert. Das Rohr  24, das auch ein Stab sein kann, besteht aus Nickel.  Die Schmelztemperatur dieses Rohrs soll höher sein  als die des Ringes 18. An das Rohr 20 kann weiter  noch eine Vakuumleitung angeschlossen werden. Es  hat sich gezeigt, dass die ganze Bearbeitung durch  ungeschultes Personal durchgeführt werden kann im  Gegensatz zu dem bekannten Verfahren, bei dem  Erfahrung und Geschicktheit eine grosse Rolle spie  len.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Herstellung eines Ziehwerkzeu- ges, das einen in einer metallenen Fassung fest an geordneten, durchbohrten Diamanten besitzt, wobei der bereits mit einer Bohrung versehene Diamant in eine in der Fassung vorgesehene Kammer gebracht wird, die entsprechend grösser als der Diamant ist und an der unteren Begrenzung mit einer zentralen Öff nung versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass in die Kammer um den Diamanten ein Ring eines Metalles mit einem niedrigeren Schmelzpunkt als die Fassung gebracht wird, welches Metall ausserdem den Diamanten benetzt und an dem Fassungsmaterial haftet, wobei das Volumen des Ringes derart ge wählt wird,
    dass das geschmolzene und darauf er starrte Metall des Ringes die Kammer um den Dia manten vollkommen ausfüllt, worauf die Fassung in das Feld eines Konzentrators eines Hochfrequenzge- nerators gebracht wird, so dass der Ring nach Ein schalten des Stroms schmilzt und das Metall nach Abschalten des Stroms erstarrt, worauf nach Ent fernung der Fassung aus dem Konzentrator die er starrte Metallmasse mit einer der Bohrung des Dia manten entsprechenden Öffnung versehen wird. II.
    Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, welche eine Glocke enthält, an die eine Gasleitung anschliessbar ist, dadurch ge kennzeichnet, dass die Glocke (1) auf einer ring förmigen Platte (6) aus wärmebeständigem Material aufruht, die von einem Konzentrator (7) eines Hochfrequenzerhitzungsgerätes abgestützt ist, welcher Konzentrator eine ringförmige Kammer (8) zur Auf nahme der Fassung (9) besitzt und an diese nach unten anschliessend eine zur Kammer (8) koaxiale Öffnung zur Aufnahme einer aus wärmebeständigem Material hergestellten, mit einem Kanal versehenen Stütze (11)- für die Fassung (9) aufweist, wobei das Ganze von einer Platte (12) aus wärmebeständigem Material getragen wird, in der ein Kanal (13) vor gesehen ist,
    der einerseits mit dem Kanal in der Stütze (11) in Verbindung steht und dessen anderes Ende an eine Vakuumleitung (14) anschliessbar ist. III. Ziehwerkzeug, das ein in einer Fassung be festigten, durchbohrten Diamanten besitzt, dadurch gekennzeichnet, dass es nach dem Verfahren nach Patentanspruch I hergestellt ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass ein Ring aus zwei Teilen verwendet wird, von denen der untere Teil aus siliciumhaltigem Gusseisen mit einem Siliciumgehalt von etwa 3 % be steht, während der obere, bedeutend kleinere Teil, der als Abdeckring wirksam ist, aus einer oxydations beständigen Metallegierung mit einem Schmelzpunkt besteht, der niedriger als der Schmelzpunkt des Ma terials des unteren Teils ist, wobei die Form des Kon- zentrators und die Anordnungsstelle der Fassung in diesem Konzentrator derart gewählt werden,
    dass lediglich der untere Teil des Ringes im Hochfre- quenzfeld liegt und nach dem Einschalten des Stro mes schmilzt, worauf der Abdeckring heruntersinkt und sich auch im Feld befindet und somit schmilzt. 2. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass ein zur Kammer koaxial, aufrecht stehender Rand der Fassung nach dem Erstarren und Abkühlen des Ringes entfernt wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass eine Fassung aus einem praktisch chromfreien Metall verwendet wird. 4.
    Verfahren nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass eine Fassung aus einer Eisen- Nickel-Kobalt-Legierung verwendet wird, die etwa 28 % Nickel und etwa 18 % Kobalt enthält. 5. Verfahren nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass eine Fassung aus einem Metall verwendet wird, welches etwa 70 % Nickel und 30 Kupfer enthält. 6. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass ein Abdeckring aus einer Nickel- Mangan-Legierung verwendet wird, die etwa 60 Nickel und 40 % Mangan enthält. 7.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, deren Glocke eine mit einer Packungsbüchse versehene Durchführung zur Aufnahme einer Handhabe besitzt, dadurch gekennzeichnet, dass in der Packungsbüchse (3, 45) ein Metallstab oder -rohr (20) verschiebbar angeordnet ist, an dessen in der Glocke befindlichem Ende ein Gusseisenring (18) sowie ein Abdeckring (19} leicht lösbar befestigbar sind, und dieses Ende ausserdem ein leicht lösbares, koaxial angeordnetes, metallenes, dünnes Zentrierröhrchen oder -stäbchen (24) kleinen Durchmessers trägt, das unterhalb des Gusseisenringes (18) herausragt und dessen Schmelz temperatur höher ist als die des Gusseisenmaterials des Ringes (18).
CH284561A 1960-03-12 1961-03-09 Verfahren zur Herstellung eines Ziehwerkzeuges, Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens und nach diesem Verfahren hergestelltes Ziehwerkzeug CH403687A (de)

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