CH403816A - Kühlschrank - Google Patents

Kühlschrank

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Publication number
CH403816A
CH403816A CH1313962A CH1313962A CH403816A CH 403816 A CH403816 A CH 403816A CH 1313962 A CH1313962 A CH 1313962A CH 1313962 A CH1313962 A CH 1313962A CH 403816 A CH403816 A CH 403816A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
cooling
evaporator
refrigerator
containers
cold air
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Application number
CH1313962A
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English (en)
Inventor
Wein Gedeon
Original Assignee
Wein Gedeon
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25DREFRIGERATORS; COLD ROOMS; ICE-BOXES; COOLING OR FREEZING APPARATUS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F25D17/00Arrangements for circulating cooling fluids; Arrangements for circulating gas, e.g. air, within refrigerated spaces
    • F25D17/04Arrangements for circulating cooling fluids; Arrangements for circulating gas, e.g. air, within refrigerated spaces for circulating air, e.g. by convection
    • F25D17/06Arrangements for circulating cooling fluids; Arrangements for circulating gas, e.g. air, within refrigerated spaces for circulating air, e.g. by convection by forced circulation

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Cold Air Circulating Systems And Constructional Details In Refrigerators (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
    Kühlschrank   Die    Erfindung   betrifft einen insbesondere zum Tiefkühlen von Backwaren bestimmten Kühlschrank mit mindestens zwei Kühlbehältern, in die Kühlluft durch Öffnungen in der Wand derselben mittels Ventilatoren eingeblasen wird. 



  In den Bäckereigrossbetrieben ist es bei der neuzeitlichen Arbeitszeiteinteilung nicht mehr möglich, Backwaren in der Nacht herzustellen, um sie am darauffolgenden Morgen frisch in die Verkaufsläden liefern zu können. Aus diesem Grunde werden die Backwaren gewöhnlich am Vortag hergestellt und, vom Backofen kommend, sofort tiefgekühlt, wodurch die dem Frischgebäck innewohnenden Eigenschaften wie Geschmack, Resche    etc.   erhalten bleiben    und   ein    Alterungsprozess   nicht    einsetzt.   Dieses Gebäck wird vor dem    Ausliefern   eventuell durch kurzzeitiges Einbringen in den Backofen aufgetaut, wodurch die konserviert gehaltenen Eigenschaften des Frischgebäcks zum Vorschein kommen und die Backwaren in kurzer Zeit ausgabebereit sind. 



  Bei den zum Tiefkühlen von Gebäck gebauten Kühlschränken besteht der Nachteil, dass das Abtauen des Verdampfers eine zu lange    Zeit   in Anspruch    nimmt,   während    deren <    der    Betrieb   im Kühlschrank unterbrochen werden muss.    Weiterhin      muss   bei diesen    Kühlschränken   auch nach dem    Einfrieren   der Lebensmittel der    Tiefkühlzustand      derselben,   durch Einblasen der Kaltluft aus dem Verdampfer mittels der    Ventilatoren   aufrechterhalten    werden,   wodurch der Betrieb der Kühlschränke verhältnismässig teuer wird. 



  Um diese    Nachteile   zu beheben, wird bei einem Kühlschrank der eingangs erwähnten Art erfindungsgemäss    ein   überdimensionierter Verdampfer vorgesehen, welcher bei natürlicher    Luftumwälzung   eine ausreichende Kaltluftzufuhr zu den Kühlbehältern gewährleistet, wobei zum Abtauen des Verdampfers und zum Einblasen der Kaltluft in die Kühlbehälter reversible Ventilatoren vorgesehen sind, welche unter Verwendung eines dreistufigen Schalters in der einen Drehrichtung Kaltluft aus dem Verdampfer in die Kühlbehälter treiben, in der anderen Drehrichtung bei geöffneter Türe zum Kühlbehälter durch diesen warme    Aussenluft   zum Abtauen des Verdampfers ansaugen und bei Stillstand die natürliche Umwälzung der Kaltluft aus dem Verdampfer durch die Kühlbehälter ermöglichen. 



  Es sind wohl    Kühlschränke      mit   reversiblen Ventilatoren bekannt, doch dienen diese nur zur Umwälzung von Kaltluft in der einen oder anderen Richtung durch den Kühlraum. 



  Die Erfindung wird    anhand   der Zeichnung    näher   erläutert, in welcher ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Kühlschrankes dargestellt ist. Es zeigen:    Fig.   1 die Vorderansicht eines Kühlschrankes mit vier    Behältern,   von denen zwei offen sind und bei einem derselben auch ein Teil der Rückwand abgebrochen ist,    Fig.   2    einen   waagrechten Querschnitt durch den Kühlschrank in grösserem Masstab und    Fig.   3 die Lagerung der Ventilator- bzw. der Motorwelle. 



  Wie ersichtlich, besteht der Kühlschrank aus    einem   die Kühlbehälter 1, 1' bzw. 2, 2' enthaltenden Gehäuse 3 und einem die Kühlapparatur, z. B. Verdampfer,    Motore   und Ventilatoren    einschliessenden   Gehäuse 4, welches    mit   dem Gehäuse 3 lösbar, im vorliegenden Falle durch Schrauben 5 verbunden ist. Beide Gehäuse 3, 4 haben eine beispielsweise aus    Holz,   Kunststoff oder Metall bestehende von den Be- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

    festigungsschrauben   5 durchsetzte Aussenwand 6, auf deren Innenfläche eine den    Wärmedurchgang   unterbindende Isolierwand 7 aufliegt. 



  Je zwei der Kühlbehälter 1, l' bzw. 2, 2' bilden eine Kühlschrankhälfte und sind übereinander angeordnet und untereinander so verbunden,    dass   sie praktisch einen einheitlichen Kühlraum bilden. Jeder der Behälter 1, 1', 2, 2' ist durch eine Türe 13 nach aussen abgeschlossen und besitzt an seiner Rückwand 14,    Durchbrechungen,   durch welche Kaltluft in den Kühlraum eingeblasen oder die in ihm befindliche Luft abgesaugt werden kann. Zu diesem Zwecke ist an der Aussenseite der Rückwand eines jeden Kühlbehälters ein reversibler Ventilator 15 vorgesehen. Die Ventilatoren der beiden zusammengehörenden    Behälter   1, 1' bzw. 2, 2' sind über einen gemeinsamen    Antriebsriemen   16 mit einem eigenen Motor 17 antriebsweise verbunden.

   Für jedes einem Behälterpaar 1, 1' bzw. 2, 2' zugeordnete Belüftungsaggregat ist am Schaltbrett des Kühlschrankes ein eigener Schalter 18 vorgesehen, durch den die Ventilatoren des betreffenden Belüftungsaggregates in der einen oder in der anderen Drehrichtung laufen gelassen oder    stillgesetzt   werden können. 



  An der Berührungsstelle der beiden Gehäuse 3, 4 ist im Bereiche der Isolierwand 7 ein Absatz 8 vorgesehen, in welchem ein der Wärme- bzw. den Kältedurchgang hemmender Isolierstreifen 9 von    grösserer   Tiefe als die Tiefe des Absatzes 8 eingesetzt ist. Der    Isolierstreifen   wird beim Zusammenspannen der beiden Gehäuse 3, 4 zusammengedrückt, wodurch eine sehr gute Isolierung der Verbindungsstelle der beiden genannten Gehäuse bewirkt und    verhindert   wird, dass Kaltluft aus den    Behältern   1 durch eine Fuge an der Verbindungsstelle zu der Aussenwand 6 gelangen könnte. 



  Mit dem    erfindungsgemässen   Kühlschrank ist es möglich, das in ihm gelagerte Gut zu kühlen oder im tiefgekühlten Zustand zu erhalten. Dies geschieht    in   folgender Weise:    Während   in die geschlossenen Behälter 1, 1' zum Tiefkühlen der darin befindlichen Backwaren bei laufenden Ventilatoren Kaltluft eingeblasen wird, können in den    Behältern   2, 2' zum Zwecke des    Abtauens   des Verdampfers bei geöffneten Türen die Ventilatoren 15    in   der umgekehrten Richtung umlaufen wie die zuvor genannten Ventilatoren der Behälter 1, 1', wodurch aus den Behältern 2, 2' Kaltluft abgesaugt und durch nachströmende, die Verdampfer 10 abtauende Warmluft aus der Umgebung ersetzt wird. 



  Sind die Backwaren in tiefgekühlten Zustand gebracht worden, so genügt zur Aufrechterhaltung dieses Zustandes eine    geringere      Kaltluftmenge   pro Zeiteinheit, als sie zur    Herbeiführung   dieses Zustandes erforderlich war. Zu diesem Zwecke werden die Verdampfer 10    überdimensioniert,   so dass sie in der Lage sind, bei abgeschalteten Ventilatoren durch die natürliche    Luftumwälzung   die Backwaren im tiefgekühlten Zustand zu erhalten und die Aggregatkapazität aufzunehmen. Soll diese Betriebsstufe beispiels- weise im Behälterpaar 1, 1', nachdem die darin befindlichen Backwaren tiefgekühlt wurden, eingeschaltet werden, so genügt es, mit dem zugehörigen Schalter 18 die    betreffenden   Ventilatoren    stillzusetzen.   



  In vorteilhafter Weise sind im    erfindungsgemäs-      sen   Kühlschrank zwei Thermostaten vorgesehen, von welchen der eine - der    Gefrierthermostat   - die beim Tiefkühlen erforderliche Temperatur, beispielsweise    den   Temperaturbereich von -22  bis -24 , und der    andere   -    der      Lagerthermostat   - die beim Lagern der Ware    erforderliche      Temperatur,   z. B. den Temperaturbereich von -14  bis -16  überwacht. Beim Tiefkühlen schaltet der Gefrierthermostat die Kühlmaschine beim Unterschreiten der tiefsten Einstelltemperatur ab und beim Überschreiten der höchsten Temperatur ein. Beim Lagern der Ware wird diese Funktion vom Lagerthermostaten ausgeübt. 



  Wenn es nach längerem Betrieb des Kühlschrankes erforderlich ist, den Verdampfer abzutauen, wird bei offenen Türen und Umkehrung der Ventilatoren die warme Luft der Backstube angesaugt und durch den Verdampfer getrieben, so dass dieser in kürzester Zeit abgetaut und wieder einsatzfähig ist. Bei Kühlschränken der beschriebenen    Bauart,   bei welchen für jeden der beiden    Kühlraumpaare   1, l' bzw. 2, 2' ein eigener Verdampfer vorgesehen ist, ist es darüberhinaus noch möglich den einen Verdampfer rasch abzutauen, während der andere mit den ihn zugeordneten Kühlräumen voll im Einsatz steht. 



  Wie    Fig.   3 zeigt, ist die Welle 11 sowohl des Ventilators 15 als auch des Motors 17 in zwei, in Abstand voneinander befindlichen Lagern 12, 12' gelagert, von welchen eines z. B. das Lager 12, fest und das andere 12' schwimmend auf der Welle 11 aufsitzt. Dadurch kann die Welle 11 ihren durch die hohen Temperaturschwankungen hervorgerufenen Längenänderungen ohne gefährliche Belastung der im Gehäuse fest eingespannten Lager folgen. 



  Das gleiche Ergebnis kann auch erzielt werden, wenn beide Lager auf der Welle festsitzen und eines davon im Gehäuse verschiebbar gelagert ist. 



  Selbstverständlich können im Rahmen der Erfindung verschiedene konstruktive Änderungen vorgenommen werden. So ist es beispielsweise möglich jedem der Behälter 1, 1', 2, 2' in sich geschlossen auszuführen und mit einem eigenen Belüftungsaggregat auszustatten. Auch kann eine andere Anzahl von    Behältern   gewählt werden. Es müssen dabei aber mindestens zwei Behälter vorhanden sein.    Schliess-      lich   ist es auch    möglich,   das Gehäuse mit der Kühlapparatur an Stelle der Rückwand auch an der Seitenwand der Tiefkühlbehälter anzuordnen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Kühlschrank mit mindestens zwei Kühlbehältern, in die Kühlluft durch Öffnungen in der Wand derselben mittels an dieser angeordneter Ventilatoren eingeblasen wird, dadurch gekennzeichnet, dass ein überdimensionierter Verdampfer vorgesehen ist, welcher bei natürlicher Luftumwälzung eine ausreichen- <Desc/Clms Page number 3> de Kaltluftzufuhr zu den, Kühlbehältern gewährleistet, und dass zum Abtauen des Verdampfers und zum Einblasen der Kaltluft in die Kühlbehälter reversible Ventilatoren vorgesehen sind, welche unter Verwendung eines dreistufigen Schalters (18) in der einen Drehrichtung Kaltluft aus dem Verdampfer in die Kühlbehälter treiben, in der anderen Drehrichtung bei geöffneter Türe (13)
    zum Kühlbehälter durch diesen warme Aussenluft zum Abtauen des Verdampfers ansaugen und beim Stillstand die natürliche Umwälzung der Kaltluft aus dem Verdampfer durch die Kühlbehälter ermöglichen. UNTERANSPRÜCHE 1. Kühlschrank nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein seinen motorischen Teil einschliessendes Gehäuse mit dem die Kühlbehälter enthaltenden Gehäuse des Kühlschrankes unter Zwischenschaltung eines Isolierelementes aus einem den Kältedurchgang unterbindenden Material lösbar verbunden ist. 2.
    Kühlschrank nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Isolierelement als Streifen (9) ausgebildet ist, welcher in einer Nut mindestens einer der Berührungsstellen der beiden Gehäuse (3, 4) des Kühlschrankes sitzt, und dessen Höhe grösser als die der Nut ist. 3.
    Kühlschrank nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Welle (11) der Ventilatoren (15) in zwei Lagern (12, 12') gelagert ist, von welchen mindestens eines (12') eine Längenänderung der Welle zulässt. 4. Kühlschrank nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eines (12') der die Welle (11) des Ventilators (15) aufnehmenden Lager (12, 12') auf der Welle (11) verschiebbar gelagert ist. 5.
    Kühlschrank nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in jedem der Kühlbehälter (1, 1', 2, 2') zwei Thermostaten vorgesehen sind, von welchen einer die Temperaturen im Gefrierbereich und der andere während der Lagerung der Lebensmittel überwacht und beim über- oder Unterschreiten der eingestellten Grenztemperatur die Kühlmaschine ein- bzw. ausschaltet.
CH1313962A 1961-11-23 1962-11-09 Kühlschrank CH403816A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT885961A AT233606B (de) 1961-11-23 1961-11-23 Kühlschrank
AT894661A AT229342B (de) 1961-11-25 1961-11-25 Kühlschrank

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CH403816A true CH403816A (de) 1965-12-15

Family

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CH1313962A CH403816A (de) 1961-11-23 1962-11-09 Kühlschrank

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