CH403835A - Bremsgestänge für Schienenfahrzeugbremsen - Google Patents

Bremsgestänge für Schienenfahrzeugbremsen

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CH403835A
CH403835A CH1267663A CH1267663A CH403835A CH 403835 A CH403835 A CH 403835A CH 1267663 A CH1267663 A CH 1267663A CH 1267663 A CH1267663 A CH 1267663A CH 403835 A CH403835 A CH 403835A
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CH
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brake
linkage
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lever
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CH1267663A
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Hildebrand Friedrich Ing Dr
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Knorr Bremse Gmbh
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    • B61HBRAKES OR OTHER RETARDING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR RAIL VEHICLES; ARRANGEMENT OR DISPOSITION THEREOF IN RAIL VEHICLES
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    • B61H13/20Transmitting mechanisms
    • B61H13/30Transmitting mechanisms adjustable to take account of variation of vehicle weight
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    • B61H15/00Wear-compensating mechanisms, e.g. slack adjusters
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    • B61H15/0042Wear-compensating mechanisms, e.g. slack adjusters mechanical and self-acting in both directions by means of linear adjustment
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Braking Arrangements (AREA)

Description


  Bremsgestänge für Schienenfahrzeugbremsen    Die Erfindung betrifft ein     Bremsgestänge    für  druckmittelbetätigbare Schienenfahrzeugbremsen, mit  einer Vorrichtung zum Wechseln des     Übersetzungs-          verhältnissses,    nach Ausführen eines Anleghubes und  mit einer Gestängenachstellvorrichtung, die zwei auf  einer Bremsstange verschieblich gelagerte, feststell  bare Sperrglieder aufweist.  



  Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein  kinematisch und baulich einfaches, betriebssicher  arbeitendes Bremsgestänge der vorgenannten Art zu  schaffen.  



  Diese Aufgabe wird     erfindungsgemäss    gelöst  durch eine     derartige    Anordnung und     Steuerung    der  Sperrglieder, dass diese sowohl die Umstellung des  Übersetzungsverhältnisses als auch die Gestängenach  stellung bewirken.  



  Gemäss einer weiteren Ausbildung der Erfin  dung lässt sich das Bremsgestänge dadurch vorteil  haft ausbilden, dass der Kolben eines Bremszylinders  über ein eine grosse Wegübersetzung aufweisendes  Gestänge mit einem ersten Sperrglied, welches nur  bei Unterschreiten eines bestimmten Kraftflusses im  Bremsgestänge auf der Bremsstange in der Bewe  gungsrichtung zum Anlegen der Fahrzeugbremse       sperrt,    und über eine ein bestimmtes Spiel aufweisen  de Anschlagvorrichtung und ein eine grosse Kraft  übersetzung aufweisendes Gestänge mit dem zweiten  Sperrglied, welches nur bei Einwirken einer in  Löserichtung der Bremse gerichteten Kraft durch das  vorgenannte Gestänge auf der Bremsstange     ver-          schieblich    ist, verbunden ist.  



  Bei einem Bremsgestänge mit einer Gestänge  nachstellvorrichtung, welche als auf der als Gewin  despindel mit nichtselbsthemmenden Gewinde ausge  bildeten Bremsstange gelagerte Sperrglieder zwei auf  der Gewindespindel verschraubbare, in ihrer Dre-    hung hemmbare Muttern aufweist, ist es weiterhin       vorteilhaft,    wenn das erste     Sperrglied    ein mit dem  ihm zugeordneten Gestänge verbundenes Gehäuse, in  welchem eine der vorgenannten Muttern nur bei Un  terschreiten eines     bestimmten    Kraftflusses     im    Brems  gestänge und bei     Einwirken    einer in Anlegerichtung  der Fahrzeugbremse gerichteten     Kraft    vom Gestänge  drehfest gelagert ist,

   und das zweite Sperrglied ein  mit dem anderen Gestänge verbundenes Gehäuse, in  welchem die     zweite    Mutter nur bei Einwirken einer  in Löserichtung der Bremse gerichteten Axialkraft  durch das Gestänge auf das Gehäuse drehbar gelagert  ist, besitzt.    Die weitere,     vorteilhafte    Ausgestaltung des  Bremsgestänges ist in der Beschreibung und der  Zeichnung erläutert.    In der Zeichnung ist     ein        Ausführungsbeispiel    der  Erfindung schematisch dargestellt.  



  In einem über einen     Rohranschluss    1 mit einem  Druckmittel beaufschlagbaren, am Schienenfahrzeug  gegebenenfalls pendelnd aufgehängten Bremszylinder  3 befindet sich ein von einer Rückzugfeder 5 belaste  ter     Bremszylinderkolben    7. Aus dem     Bremszylinder    3  ragt eine mit dessen Kolben 7 verbundene Kolben  stange 9 ins Freie. Die Kolbenstange 9 endet inner  halb eines auf ihr     axialverschieblich    gelagerten Fe  derzylinders 11 mit einem     Federteller    13. Zwischen  dem Bremszylinder 3 und dem     Federzylinder    11 ist  auf der Kolbenstange 9 ein den Verschiebeweg des  Federzylinders 11 begrenzender Anschlag 15 ange  bracht.

   Der Federzylinder 11 trägt auf der dem       Bremszylinder    3 abgewandten Seite über eine Stange  17 einen Anschlag 19. Zwischen dem     Federteller    13  und dem dem Bremszylinder 3 abgewandten Ende  des Federzylinders 11 ist eine Druckfeder 21 einge-      spannt. Am Federzylinder 11 ist ein Ende eines etwa  senkrecht zur Kolbenstange 9 verlaufenden Hebels  23 angelenkt, dessen anderes Ende über eine Gabel,  von welcher nur ein Schenkel 25 dargestellt ist, ge  lenkig mit einem ersten Gehäuse 27 verbunden ist.  Nahe dem Federzylinder 11 stützt sich der Hebel 23  gegen eine feste Lagerung 29 ab.

   Im Gehäuse 27 ist  eine Mutter 31 mit geringem Axialspiel, das einer  seits durch ein Axiallager 33 und andererseits durch  zwei Reibflächen, die bei ihrem Aneinanderpressen  als Drehbremse 35 für die Mutter 31 wirksam wer  den, begrenzt ist, verschieblich gelagert. Auf der Seite  der Drehbremse 35 ist im Gehäuse 27 ein über ein  Axiallager 37 gegen die Mutter 31 abstützbarer Ring  39 axialverschieblich gelagert. Auf der gleichen Seite  ist dem Gehäuse 27 ein fester Anschlag 40 zugeord  net. Das Gehäuse 27 trägt auf der dem Hebel 23 ab  gewandten Seite einen Lagerbock 41, an welchem ein       Winkelhebel    43 schwenkbar gelagert ist.

   Ein im we  sentlichen senkrecht zur Achsrichtung der Mutter 31  verlaufender, freier Schenkel des Winkelhebels 43       endet    mit einem Anschlag vor dem Ring 39, und der  andere Schenkel des Winkelhebels 43 ist auf der dem  Ring 39 abgewandten Seite des Gehäuses 27 mit  einer Steuerstange 45 verbunden. Die zum Hebel 23  parallele Steuerstange 45 ist andererseits mit zwei  Lenkern 47 und 49 verbunden, deren einer (47) sich  zum Federzylinder 11 und deren anderer (49) sich zu  einer zwischen dem Bremszylinder 3 und dem  Anschlag 15 liegenden Stelle der Kolbenstange 9 er  streckt. Die beiden Lenker 47 und 49 und die Kol  benstange 9 bzw. der Federzylinder 11 bilden ein im  Dreieck verlaufendes Gestänge. Alle Befestigungen  der Steuerstange 45 und der Lenker 47 und 49 sind  als Drehlager ausgebildet.

   Dem Anschlag 19 steht mit  einem Abstand s ein seitlich am Ende eines Hebels  51 angeordneter Gegenanschlag 53 gegenüber. Der  Hebel 51 verläuft parallel zum Hebel 23 und trägt an  seinem dem Gegenanschlag 53 abgewandten,     gega-          belten    Ende ein schwenkbares, zweites Gehäuse 55.  Im Gehäuse 55 befindet sich eine Mutter 57, die sich  einerseits, in der Richtung zum Gehäuse 27, über     ein     Axiallager 59 gegen das Gehäuse 55 und andererseits  über ein Axiallager 61 gegen einen im Gehäuse 55  axialverschieblich gelagerten Ring 63 abstützt.

   Auf  der Seite des Axiallagers 61 ist der äussere Teil der  Radialfläche der Mutter 57 zu einer Bremsringfläche  ausgebildet, der eine am Gehäuse 55 angeordnete,  zweite Bremsringfläche gegenübersteht, so dass eine  bei einer Relativverschiebung des Gehäuses 55 zur  Mutter 57 in Richtung zum Gehäuse 27 einfallende  und dabei ein Drehen der Mutter 57 ausschliessende  Bremse 65 entsteht. Die beiden Muttern 31 und 57  sind mit dem nichtselbsthemmenden Gewinde einer  drehfest gelagerten Gewindespindel 67 verschraubt,  von welcher ein nur angedeutetes, übliches Gestänge  69 mit einer Gestängerückstellfeder 70 zu den Rad  bremsen führt. Dem Ring 63 ist ein fester, in der  Lösestellung des Bremsgestänges zur     Wirkung    kom  mender Anschlag 71 zugeordnet.

   Der Hebel 51     stützt       sich auf der seinem Gegenanschlag 53 abgewandten  Seite über eine nahe dem Gehäuse 55 befindliche,  gemäss der Belastung des Schienenfahrzeuges     ver-          schiebliche    Lagerung 73 gegen eine feste Wand 75  ab. Zwischen der Lagerung 73 und dem Gehäuse 55  greift an dem Hebel 51 eine andererseits an einem  Festpunkt eingehängte Zugfeder 77 an.  



  Bei gelöster Bremse nehmen die Teile des Brems  gestänges die aus der Zeichnung ersichtlichen Lagen  ein. Der Bremszylinder 3 ist     drucklos,    die Kolben  stange 9 befindet sich in ihrer rechten Endlage und  die Druckfeder 21 übt mittels der Lenker 47 und 49  auf die Steuerstange 45 eine aufwärts gerichtete Kraft  aus. Der Winkelhebel 43 befindet sich in einer durch  Anschlagen seines mit der Steuerstange 45 verbunde  nen Schenkels am Gehäuse 27 bestimmten Endlage,  in welcher sein freier Schenkel vom Ring 39 abgeho  ben ist. Die Zugfeder 77 zieht den Hebel 51 in eine  durch Anliegen des Anschlages 71 am Ring 63 be  stimmte Lage und hält die Bremse 65 gelöst. Die La  gerung 73 ist in eine der Fahrzeugbelastung entspre  chende Höhenlage eingestellt und zwischen dem  Anschlag 19 und dem Gegenanschlag 53 befindet  sich der Abstand s.

   Die     Gestängerückstellfeder    70  hält über die Mutter 31 die Drehbremse 35 geschlos  sen, so dass die Gewindespindel 67 sich in  Löserichtung der Radbremsen über die genannte  Mutter 31 und das Gehäuse 27 gegen den Anschlag  40 abstützt.  



  Zum Bremsen wird der Bremszylinder 3 mit  einem Druckmittel     beaufschlagt.    Der Bremszylinder  kolben 7 verschiebt sich dabei nach links und nimmt  über die Kolbenstange 9 und die Druckfeder 21 den  Federzylinder 11 mit. Der Hebel 23 wird entgegen  dem Uhrzeigersinn um die Lagerung 29 gedreht, so  dass sich das Gehäuse 27 vom Anschlag 40 abhebt  und auf einer Kreisbahn nach rechts bewegt, wobei es  über die weiterhin an einer Drehung gehinderte Mut  ter 31 die Gewindespindel 67 durch das Anlegen der  Radbremsen ein Bewegungswiderstand auf, welcher  sich über die Mutter 31 und das Gehäuse 27 auf den  Hebel 23     überträgt    und den Federzylinder 11 an  einer weiteren Bewegung nach links hindert.

   Die  Druckfeder 21 wird daher zusammengedrückt und  die     Anlenkpunkte    der Lenker 47 und 49 werden ei  nander angenähert, bis der Anschlag 15 am Federzy  linder 11 anliegt. Die Steuerstange 45 bewegt sich  dabei abwärts und dreht den Winkelhebel 43 im Uhr  zeigersinn, wobei dessen freier Schenkel gegen den  Ring 39 anschlägt und sodann das Gehäuse 27 über  den Lagerbock 41 nach links gezogen wird. Dabei  löst sich die Drehbremse 35 der Mutter 31. Zu Be  ginn dieser Vorgänge ist, wie bereits erwähnt, der  Anschlag 19 auf den Gegenanschlag 53 aufgetroffen.  Dabei wurde der Hebel 51 etwas um seine Lagerung  73 gedreht und das Gehäuse 55 um eine kleine Weg  strecke nach rechts versetzt. Der Anschlag 71 und  der Ring 63 sind dabei ausser     Eingriff    geraten und  die Bremse 65 wurde geschlossen.

   Nunmehr ist also  die Mutter 31 frei drehbar und die Mutter 57 an      einer Drehung gehindert. Bei einer weiteren Hubbe  wegung der     Kolbenstange    9 werden über den An  schlag 15 und den Federzylinder 11 sowie über den  Anschlag 19 und den Gegenanschlag 53 die Hebel 23  und 51 entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht. Das  Gehäuse 55     erfährt    dabei eine in ihrer Grösse von  der Stellung der Lagerung 73 abhängige Verschie  bung nach rechts, welche sich über die Mutter 57 auf  die Gewindespindel 67 überträgt und unter Verspan  nen des Gestänges 69 die Radbremsen kräftig betä  tigt.

   Das Gehäuse 27     führt    gleichzeitig eine wesent  lich grössere, nach rechts gerichtete Bewegung aus  und die Mutter 31 verschraubt sich auf der Gewin  despindel 67 um den Differenzbetrag der Bewegun  gen der Gehäuse 27 und 55 nach rechts.  



  Beim Lösen der Radbremsen spielen sich ent  sprechend umgekehrte Vorgänge ab.     Anfänglich     führt während der Entleerung des     Bremszylinders    3  die an einer Drehung gehinderte Mutter 57 die Ge  windespindel 67 zurück, bis der Ring 61 auf den  Anschlag 71 trifft und die Bremse 65 gelöst wird.  Beim weiteren Zurückziehen der Kolbenstange 9  heben sich die Radbremsen ab und die Druckfeder  21 wird entspannt. Die Steuerstange 45 dreht daher  den Winkelhebel 43 bis zum Anschlagen am Gehäuse  27, der Ring 39 verschiebt sich nach links und die  Drehbremse 35 der Mutter 31 wird unter     Kraft    der  Gestängerückstellfeder 70 wirksam.

   Beim weiteren  Lösen hebt sich der Anschlag 19 vom Gegenanschlag  53 ab und der Hebel 23 wird im Uhrzeigersinn ge  dreht, bis sich das die Gewindespindel 67 mitneh  mende Gehäuse 27 am Anschlag 40 anlegt. Damit  sind alle Teile des Bremsgestänges in ihre Ausgangs  lage zurückgekehrt.  



  Sollte zu Beginn eines Bremsvorganges ein zu  grosser Anlegehub an den Radbremsen auftreten, so  trifft der Anschlag 19 auf den Gegenanschlag 53,  bevor die Gewindespindel 67 einen vom Anlegen der  Radbremsen herrührenden Bewegungswiderstand       erfährt.    Die Druckfeder 21 bleibt dann weiterhin ent  spannt und schwenkt mit fortschreitendem Hub des  Kolbens 7 beide Hebel 23 und 51 entgegen dem Uhr  zeigersinn. Die Mutter 31 zieht dabei die Gewinde  spindel 67 mit einer rascheren Bewegung nach rechts  als sie das Gehäuse 55 ausführt, so dass die Bremse  65 auch nach dem Abheben des Ringes 63 vom  Anschlag 71 gelöst bleibt und die Mutter 57 sich auf  der Gewindespindel 67 nach links zu verschrauben  vermag.

   Erst beim Anlegen der Radbremsen, wenn  also das Gehäuse 55 bereits einen gewissen Hubweg  zurückgelegt hat, tritt an der Gewindespindel 67 ein  Bewegungswiderstand auf, der, wie bereits beschrie  ben, ein Zusammendrücken der     Druckfeder    21, ein  Verschieben des Ringes 39 relativ zum Gehäuse 27  nach rechts und dem ein Lösen der Drehbremse 35  bewirkt. Beim Lösen der Drehbremse 35 wird die  Bremse 65 wirksam, so dass die weitere Hubbewe  gung der Kolbenstange 9 mit einer grossen, von der  Fahrzeugbelastung abhängigen Übersetzung mittels  des Hebels 51, des Gehäuses 55 und der Mutter 57    auf die Gewindespindel 67 übertragen wird und die  Radbremsen anzieht.  



  Beim nachfolgenden Lösen führt das Gehäuse 55  über die Mutter 57 die Gewindespindel 67 bis zum       Auftreffen    des Ringes 63 auf den Anschlag 71 zu  rück, da auch nach dem Abheben der Radbremsen  infolge der im Vergleich zur     Gewindespindel    67 ra  scheren Bewegung des Gehäuses 27 die Drehbremse  35 gelöst bleibt. Nach dem Lösen der Bremse 65  schliesst sich jedoch unter der     Kraft    der Gestänge  rückstellfeder 70 die Drehbremse 35 und die Gewin  despindel 67 wird von der Mutter 31 unter Ver  schrauben der Mutter 57 nach rechts mitgenommen,  bis sich das Gehäuse 27 am Anschlag 40 anlegt und  das Lösen     damit    beendet ist.

   Die Gewindespindel 67  ist also bei Beendigung der Vorgänge gegenüber     ihrer     Lage     zu    Beginn der Bremsung um einen Betrag nach  rechts verschoben und nachgestellt, der dem Unter  schied in der zurückgelegten Wegstrecke der beiden  Gehäuse 27 und 55 während der Bewegungsphase  vom Abheben der Radbremsen bis zum Anlegen des  Ringes 63 am Anschlag 71 entspricht.  



  Falls zu Beginn der Bremsung der Anlegehub der  Radbremsen zu klein ist, so tritt an der Gewindespin  del 67 bereits ein Bewegungswiderstand auf, bevor  der Anschlag 19 auf den Gegenanschlag 53     trifft.    Die  Druckfeder 21 wird zusammengepresst und der     Win-          kelhebel    43 dreht sich im Uhrzeigersinn, wobei sich  sein freier Schenkel über den Ring 39 gegen die Mut  ter 31 abstützt und das Gehäuse 27 relativ nach links  zieht. Die Drehbremse 35 wird dabei gelöst. Bei der  weiteren Hubbewegung der Kolbenstange 9 ver  schraubt sich die Mutter 31 auf der ihre augenblickli  che Lage beibehaltenden     Gewindespindel    67 nach  rechts.

   Erst nach dem Auftreffen des Anschlages 19  auf den Gegenanschlag 53 und nach einer geringen  Schwenkbewegung des Hebels 51     schliesst    sich die  Bremse 65 und die Gewindespindel 67 wird     kräftig     nach rechts gedrückt.  



  Das nachfolgende Lösen erfolgt in der normalen  Weise, wobei die Gewindespindel 67 mit dem Gehäu  se 55 bis zum Anlegen des Ringes 63 am Anschlag  71 und sodann mit dem Gehäuse 27 zurückgeführt  wird. Im Vollösezustand des Bremsgestänges ist die  Gewindespindel 67 dann also um den Betrag nach  links verschoben und nachgestellt, den das Gehäuse  27     während    des Bremsens vom     Anlegen    der Rad  bremsen bis zum     Auftreffen    des     Anschlages    19 auf  den Gegenanschlag 53     zurückgelegt    hat.  



  Das Bremsgestänge kann den jeweils vorliegen  den Bedingungen leicht angepasst werden. Um bei  spielsweise eine reine Axialverschieblichkeit der Ge  windespindel 67 zu ermöglichen, sind lediglich die  Hebel 23 und 51 in ihrer Längsrichtung     verschieblich     an die Gehäuse 27 und 55     anzulenken.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Bremsgestänge für druckmittelbetätigbare Schie- nenfahrzeugbremsen, mit einer Vorrichtung zum Wechseln des Übersetzungsverhältnisses nach Aus- führen eines Anlegehubes und mit einer Gestänge nachstellvorrichtung, die zwei auf einer Bremsstange verschieblich gelagerte, feststellbare Sperrglieder auf weist, gekennzeichnet durch eine derartige Anord nung und Steuerung der Sperrglieder, dass diese so wohl die Umstellung des Übersetzungsverhältnisses als auch die Gestängenachstellung bewirken. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Bremsgestänge nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben (7) eines Bremszy linders (3) über ein eine grosse Wegübersetzung auf weisendes Gestänge (Hebel 23, Lagerung 29) mit einem ersten Sperrglied, welches nur bei Unterschrei ten eines bestimmten Kraftflusses im Bremsgestänge auf der Bremsstange in der Bewegungsrichtung zum Anlegen der Fahrzeugbremse sperrt, und über eine ein bestimmtes Spiel (s) aufweisende Anschlagvor richtung (19, 53) und ein eine grosse Kraftüberset zung aufweisendes Gestänge (Hebel 51, Lagerung 73) mit dem zweiten Sperrglied, welches nur bei Einwir ken einer in Löserichtung der Bremse gerichteten Kraft durch das vorgenannte Gestänge (Hebel 51)
    auf der Bremsstange verschieblich ist, verbunden ist. z. Bremsgestänge nach Unteranspruch 1, mit einer Gestängenachstellvorrichtung, welche als auf der als Gewindespindel mit nichtselbsthemmendem Gewinde ausgebildeten Bremsstange gelagerte Sperr glieder zwei auf der Gewindespindel verschraubbare, in ihrer Drehung hemmbare Muttern aufweist, da durch gekennzeichnet, dass das erste Sperrglied ein mit dem ihm zugeordneten Gestänge (Hebel 23) ver bundenes Gehäuse (27), in welchem eine (31) der vorgenannten Muttern (31 und 57) nur bei Unter- schreiten eines bestimmten Kraftflusses im Bremsge stänge und bei Einwirken einer in Anlegerichtung der Fahrzeugbremse gerichteten Kraft vom Gestänge (Hebel 23) auf das Gehäuse (27) drehfest gelagert ist, und das zweite Sperrglied ein mit dem anderen Ge stänge (Hebel 51)
    verbundenes Gehäuse (55), in wel chem die zweite Mutter (57) nur bei Einwirken einer in Löserichtung der Bremse gerichteten Axialkraft durch das Gestänge (Hebel 51) auf das Gehäuse (55) drehbar gelagert ist, besitzt. 3. Bremsgestänge nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Bremszylinder kolben (7) und dem ersten Gehäuse (27) ein federn des Glied (Federzylinder 11) eingeschaltet ist, wel ches eine im Gehäuse (27) angeordnete, auf die Mut ter (31) einwirkende Bremsvorrichtung (Drehbremse 35) bei seinem Durchfedern löst. 4.
    Bremsgestänge nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das mit dem zweiten Gehäuse (55) verbundene Gestänge (Hebel 51) in seiner Bewe gungsrichtung beim Lösen der Bremse von einer Feder (77) belastet ist und dass ein in der einer ge lösten Bremse entsprechenden Stellung des zweiten Gehäuses (55) wirksamer, über eine Drehlagerung (Axiallager 61) die in diesem Gehäuse (55) gelagerte Mutter (57) abfangender, fester Anschlag (71) vorge sehen ist. 5. Bremsgestänge nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kraftübersetzung des mit dem zweiten Gehäuse (55) verbundenen Gestänges (Hebel 51, Lagerung 73) lastabhängig einstellbar ist.
CH1267663A 1962-11-02 1963-10-15 Bremsgestänge für Schienenfahrzeugbremsen CH403835A (de)

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DE937291C (de) * 1953-11-26 1956-01-05 Knorr Bremse Gmbh Bremsvorrichtung mit Anlege- und Krafthub fuer Schienenfahrzeuge
DE944858C (de) * 1954-09-28 1956-06-28 Bromsregulator Svenska Ab Einrichtung an selbsttaetigen Bremsnachstellapparaten

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