CH403890A - Antennenkombination - Google Patents

Antennenkombination

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CH403890A
CH403890A CH360862A CH360862A CH403890A CH 403890 A CH403890 A CH 403890A CH 360862 A CH360862 A CH 360862A CH 360862 A CH360862 A CH 360862A CH 403890 A CH403890 A CH 403890A
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CH
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antenna
antenna combination
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dependent
reflector
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Application number
CH360862A
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English (en)
Inventor
Aue Hans-Georg
Original Assignee
Fuba Antennenwerke Hans Kolbe
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01QANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
    • H01Q5/00Arrangements for simultaneous operation of antennas on two or more different wavebands, e.g. dual-band or multi-band arrangements
    • H01Q5/40Imbricated or interleaved structures; Combined or electromagnetically coupled arrangements, e.g. comprising two or more non-connected fed radiating elements
    • H01Q5/48Combinations of two or more dipole type antennas
    • H01Q5/49Combinations of two or more dipole type antennas with parasitic elements used for purposes other than for dual-band or multi-band, e.g. imbricated Yagi antennas

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Variable-Direction Aerials And Aerial Arrays (AREA)
  • Support Of Aerials (AREA)
  • Aerials With Secondary Devices (AREA)

Description


      Antennenkombination       Die Erfindung bezieht sich auf eine Antennenkom  bination, bestehend aus zwei Einzelantennen für un  terschiedliche Frequenzbereiche.  



  Eine derartige Antennenkombination dient zur  Vereinigung von z. B. zwei     Yagi-Antennen,    von  denen jede zum Empfang eines anderen Frequenz  bereiches geeignet ist. So     kann    z. B.     die    eine der  beiden Antennen     zum    Empfang von Frequenzen  des     VHF-    oder Meterwellenbereiches eingerichtet  sein, während die zweite Antenne für den Empfang  von Frequenzen des     UHF-    oder     Dezimeterwellenbe-          reiches    ausgebildet ist. Beide Antennen können     z.B.     an einem gemeinsamen Antennenmast befestigt  werden.  



  Bei den bekannten Antennenkombinationen die  ser     Art    sind die passiven und aktiven Elemente  der beiden Einzelantennen auf einem gemeinsamen       Tragerohr    befestigt. Die Stellung beider Einzel  antennen zueinander ist daher fest vorgegeben, beide  Einzelantennen können stets nur gemeinsam am An  tennenmast ausgerichtet werden. Mit den bekannten  Antennenkombinationen ist eine unabhängige Aus  richtung beider Einzelantennen auf ihre     jeweiligen     optimalen     Empfangsverhältnisse    nicht möglich.

   Da  in der überwiegenden Anzahl von praktischen Fällen  die Aufstellungsorte der Sender der beiden von den  Einzelantennen     zu    empfangenden Frequenzbereiche  nicht     zusammenfallen,    ergibt sich bei bekannten  Antennenkombinationen somit der Nachteil, dass  stets eine der beiden     Einzelantennen    ungünstige  Empfangsverhältnisse aufweist.  



  Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese  Nachteile der bekannten     Antennenkombinationen    zu  beseitigen und eine Antennenkombination zu schaf  fen, die allen     Empfangsbedingungen        anpassbar    ist und  bei der die beiden Einzelantennen unabhängig von  einander auf ihre jeweiligen optimalen Empfangsver-         hältnisse    einstellbar sind. Erreicht wird dies nach der       Erfindung    dadurch, dass die     Tragerohre    der beiden  Antennen     winklig        zueinander        ver-    und feststellbar sind.

    Dadurch wird insbesondere der     Vorteil    erzielt, dass  am jeweiligen     Aufstellungsort    der Antennenkombi  nation jede Einzelantenne auf ihren     zugehörigen    Sen  der sowohl hinsichtlich der     Strahlungsrichtung    als  auch hinsichtlich der Polarisation der zu empfan  genden Strahlung ausgerichtet werden kann und daher       stets    beide Einzelantennen unter optimalen Verhält  nissen empfangen können.  



  Vorteilhaft können nach einer Ausführungsform  der Erfindung die     Tragerohre    gelenkig miteinander  verbunden sein.  



  Eine besonders     einfache    und vollständige Ein  stellmöglichkeit beider     Einzelantennen        wird    nach  einer weiteren     Ausführungsform    der Erfindung da  durch erreicht, dass das Verbindungsgelenk zwischen  den beiden     Tragerohren    als Universalgelenk, z. B.  Kugelgelenk, ausgebildet     ist.     



  Nach einer weiteren Ausführungsform der Er  findung sind beide Enden des     Tragerohres    der einen  Antenne nicht     Mitteln    zur     Befestigung    des     Tra          gerohres    der anderen Antenne an der ersten An  tenne versehen. Es wird dadurch der     Vorteil    erzielt,  dass die Einzelantennen auf praktisch sämtliche mög  liche Strahlungsrichtungen ausgerichtet werden kön  nen.  



  Nach einer besonderen Ausführungsform der Er  findung ist eine Antenne zur besseren Entkopplung  von der anderen Antenne mit     einem    Doppelreflektor  versehen, dessen einer Reflektor oberhalb und dessen  anderer Reflektor unterhalb des     Tragerohres    ange  ordnet ist.  



  Nach einer weiteren     Ausführungsform    der Er  findung sind die Dipole mit     ihren        Kabeln    korrosions  geschützt fest verbunden und münden die anderen      Enden der Kabel in einen gemeinsamen     Anschluss-          kasten    ein und sind in dem gemeinsamen     Anschluss-          kasten    über einen Trennfilter an einen gemeinsamen  Kabelausgang angeschlossen. Dadurch werden beson  dere     Anschlusskästen    für die Einzelantennen entbehr  lich. Die Verbindungsstellen von Kabeln und Dipolen  sind gegenüber     Witterungseinflüssen    nicht angreif  bar.

   Der einzige gemeinsame     Anschlusskasten    nimmt  alle erforderlichen Schaltungselemente auf, ausserdem  braucht für beide Einzelantennen nur ein einziges An  schlusskabel vorgesehen zu werden. Zweckmässig sind  im gemeinsamen     Anschlusskasten        Trennfilter    un  terschiedlicher Art, z. B. Trennfilter für 60 Ohm  unsymmetrisch oder 240 Ohm symmetrisch, einge  setzt.  



  In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der  Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigen:       Fig.    1 ein Ausführungsbeispiel der Antennen  kombination nach der Erfindung, bestehend aus zwei       Yagi-Antennen,    mit gemeinsamer Strahlungsrich  tung der Einzelantennen und schematisch dargestell  ter Gelenkverbindung       Fig.    2 bis 4 verschiedene mögliche Winkelstel  lungen der beiden Einzelantennen der Antennenkom  bination nach     Fig.1,          Fig.    5 ein weiteres Ausführungsbeispiel der Er  findung mit entgegengesetzten Strahlungsrichtungen  der beiden Einzelantennen,       Fig.    6 ein drittes     Ausführungsbeispiel    der Er  findung mit fester,

   korrosionsgeschützter Verbin  dung der beiden Dipole der Einzelantennen und ge  meinsamem     Anschlusskasten.     



       Fig.    1 zeigt in schematischer Darstellung die  beiden     Einzelantennen    1 und 2 der Antennen  kombination für     unterschiedliche    Frequenzbereiche.  Die Antenne 1 dient zum Empfang des unteren Fre  quenzbereiches, z. B. des     VHF-    oder Meterwellen  bereiches, die Antenne 2 zum Empfang des oberen  Frequenzbereiches, z. B. des     UHF-    oder Dezimeter  wellenbereiches.  



  Am     Tragerohr    3 sind der Dipol 4, der Reflektor  5 und die Direktoren 6 der Antenne 1 befestigt, am       Tragerohr    7 der Dipol 8, der Reflektor 9 und die  Direktoren 10 der Antenne 2. Die     Tragerohre    3 und  7 der beiden Einzelantennen 1 und 2 sind durch ein  Gelenk 11 miteinander verbunden. Das Gelenk 11 ist  als Universalgelenk, z. B. als Kugelgelenk, ausgebil  det. Mittels des     Gelenks    11 sind die     Tragerohre    3  und 7 winklig zueinander     ver-    und feststellbar.  



  In     Fig.    2 ist in Draufsicht auf die Antennenkom  bination die Antenne 2 gegenüber der     Antenne    1 in  waagrechter Ebene geschwenkt dargestellt. Wie  durch den Kreisbogen angedeutet wird, ist in dieser  Ebene eine Schwenkung in einem Bereich von nahezu  180  möglich. Die von den beiden Antennen zu  empfangenden Sender können daher in einem Winkel  bis zu 90      zueinander    stehen.  



       Fig.    3 zeigt in Seitenansicht der Antennenkombi  nation eine Winkelstellung der     Antenne    2 gegenüber    der Antenne 1, in die die Antenne 2 in einer verti  kalen Ebene geschwenkt worden ist.  



  Gemäss     Fig.    4 können die Ebenen der beiden Ein  zelantennen gegeneinander einen Winkel, in den mei  sten Fällen einen Winkel von 90 , bilden, wozu das       Tragerohr    der einen Antenne gegenüber dem Trage  rohr der zweiten Antenne im Gelenk 11 gedreht wird.  Es ist auf diese Weise möglich, mit einer Antenne  einen Sender mit horizontal polarisierter Strahlung  und mit der anderen Antenne einen Sender mit ver  tikal polarisierter Strahlung zu empfangen.  



  In den     Fig.    3 und 4 ist ferner eine besondere  Ausführungsform der Antennenkombination darge  stellt, in der die eine Einzelantenne, hier die Antenne  2, mit einem Doppelreflektor 12 versehen ist, des  sen einer Reflektor oberhalb und dessen anderer       Reflektor    unterhalb des     Tragerohres    7 angeordnet     ist.     Der Doppelreflektor dient zur besseren Entkopplung  der Antenne 2 von der Antenne 1.         Fig.    3 zeigt ausserdem     schematisch    eine mögliche       Befestigungsart    der Antennenkombination an einem  Antennenmast 13.

   Im dargestellten Ausführungsbei  spiel ist das     Tragerohr    3 der Antenne 1 mit dem An  tennenmast 13 verbunden. Diese Befestigung kann in  an sich bekannter Weise über eine schwenkbare Ver  bindung 14 vorgenommen werden, so dass auch ein       winkliges        Ver-    und Feststellen der Antenne 1 zum  Antennenmast 13 ermöglicht wird.  



  Es können beide Enden des     Tragerohres    einer Ein  zelantenne mit Mitteln zur Befestigung des Trage  rohres der anderen Einzelantenne an der ersten Ein  zelantenne versehen sein. Ein Ausführungsbeispiel  dafür zeigt schematisch     Fig.    5, in der das Gelenk 11  auf dem     reflektorseitigen    Ende des     Tragerohres    der  Antenne 1 angeordnet und über das Gelenk 11 die  Antenne 2 in zur Antenne entgegengesetzter Strah  lungsrichtung befestigt ist. Auf diese Weise ist eine  Anpassung der Antennenkombination an jede gegen  seitige Lage der beiden zu empfangenden Sender  gewährleistet.  



       Fig.    6 zeigt ein Ausführungsbeispiel für die Ver  bindung der Dipole 4 und 8 der     Einzelantenne    mit  ihren Kabeln 15 und 16 und für die Verbindung der  Kabel der Einzelantenne mit dem     Anschlusskabel    17  der Antennenkombination. Die     Anschlussenden    der  Dipole 4 und 5 sind fest mit den Kabelleitern ver  bunden und zum Schutz gegen Witterungseinflüsse,  z. B. mit einer Kunststoffumhüllung 18 bzw. 19 um  spritzt. Die anderen Enden der Kabel 15 und 16  münden in einen     gemeinsamen        Anschlusskasten    20.

    In diesen     Anschlusskasten    sind die Kabel über ein  Trennfilter 21 an einen gemeinsamen Kabelausgang  angeschlossen, mit dem das     Anschlusskabel    17 verbun  den ist. Der gemeinsame     Anschlusskasten    kann der  art ausgebildet sein, dass darin Trennfilter unter  schiedlicher     Art,    z. B. Trennfilter für 60 Ohm un  symmetrisch oder 240 Ohm symmetrisch, einsetzbar  sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Antennenkombination, bestehend aus zwei Ein zelantennen für unterschiedliche Frequenzbereiche, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragerohre (3, 7) der beiden Antennen (1, 2) winklig zueinander ver- und feststellbar sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Antennenkombination nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragerohre gelenkig (11) miteinander verbunden sind. 2. Antennenkombination nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsgelenk (11) zwischen den beiden Tragerohren als Universalgelenk, z.B. Kugelgelenk, ausgebildet ist. 3.
    Antennenkombination nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeich net, dass beide Enden des Tragerohres (3) der einen Antenne (1) mit Mitteln zur Befestigung des Trage rohres (7) der anderen Antenne (2) an der ersten Antenne versehen sind. 4. Antennenkombination nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die eine Antenne (2) zur besseren Ent- kopplung von der anderen Antenne (1) mit einem Doppelreflektor (12) versehen ist, dessen einer Re flektor oberhalb und dessen anderer Reflektor unter halb des Tragerohree (7) angeordnet ist.
    5. Antennenkombination nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeich net, dass die Dipole (4, 8) mit ihren Kabeln: (15, 16) korrosionsgeschützt fest verbunden sind, sowie die anderen Enden der Kabel in einen gemeinsamen An schlusskasten (20) einmünden und in dem gemein samen Anschlusskasben über ein Trennfilter (21) an einen gemeinsamen Kabelausgang (17) angeschlos sen sind.
    6. Antennenkombination nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass im gemeinsamen An schlusskasten Trennfilter unterschiedlicher Art, z. B. Trennfilter für 60 Ohm unsymmetrisch oder 240 Ohm symmetrisch, eingesetzt sind.
CH360862A 1961-04-07 1962-03-26 Antennenkombination CH403890A (de)

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DEF0033612 1961-04-07

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DK104357C (da) 1966-05-09
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