CH403928A - Schalterbetätigungsventil an einem durch Druckluft angetriebenen elektrischen Schalter - Google Patents

Schalterbetätigungsventil an einem durch Druckluft angetriebenen elektrischen Schalter

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CH403928A
CH403928A CH770762A CH770762A CH403928A CH 403928 A CH403928 A CH 403928A CH 770762 A CH770762 A CH 770762A CH 770762 A CH770762 A CH 770762A CH 403928 A CH403928 A CH 403928A
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CH
Switzerland
Prior art keywords
valve
switch actuating
switch
actuating valve
compressed air
Prior art date
Application number
CH770762A
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English (en)
Inventor
Grieger Gerhard
Thielecke Winfried
Original Assignee
Siemens Ag
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Publication date
Application filed by Siemens Ag filed Critical Siemens Ag
Publication of CH403928A publication Critical patent/CH403928A/de

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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H33/00High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H33/02Details
    • H01H33/28Power arrangements internal to the switch for operating the driving mechanism
    • H01H33/30Power arrangements internal to the switch for operating the driving mechanism using fluid actuator
    • H01H33/32Power arrangements internal to the switch for operating the driving mechanism using fluid actuator pneumatic

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  • Driving Mechanisms And Operating Circuits Of Arc-Extinguishing High-Tension Switches (AREA)
  • Preventing Unauthorised Actuation Of Valves (AREA)
  • Fluid-Pressure Circuits (AREA)

Description


      Schalterbetätigungsventil    an einem durch Druckluft angetriebenen elektrischen Schalter    Bei bekannten     D,ruckluftsteuergeräten    für meh  rere miteinander zusammenarbeitende, in bestimmter  Reihenfolge ,durch Druckluft zu betätigende elek  trische Schalter, wie z. B. Trenn-,     Leistungs-,    Ab  zweig- .und     Endungsschalter,    vorzugsweise für elek  trische     .Hochspannungsschaltanlagen    mit Ein- oder       Mehrfachsam@melschienen    in Innenraum- bzw.

   Frei  luftschaltanlagen, werden unter anderem Schalter  betätigungsventile verwendet, welche die Druckluft  zufuhr zu den     Druckliuftantrieb.en    der Schalter  steuern,     @d.    h. freigeben oder sperren. Beim     Betrieb     solcher Schaltanlagen hat es sich     gezeigt,        dass    das  Schaltorgan eines Schalters in einer     Störstellung,          ,d.    h. zwischen seiner Ein-     bzw.    Ausstellung während  des     Schaltvorganges,        stehenbleiben    kann, wenn     :

  die     Zufuhr oder Druckluft zum     Druekluftantrieb    des  Schalters     vorzeitig    unterbrochen wird.  



       D.ie        Erfindung    vermeidet diesen Nachteil durch  .eine besondere Ausbildung des     SchalterbetätigUngs-          ventils    und bezieht sich daher ruf ein     Schalterbetäti-          gungsventil    an einem :durch Druckluft     angetriebenen     elektrischen :Schalter mit     wenigstens    einem Kom  mandoorgan und     einer        Rückmeldecinrichtung    zur  Meldung einer vollendeten .Schalthandlung, vorzugs  weise für Hochspannungsschaltanlagen mit Ein- bzw.

         Mehrfachsammelschienen    für Innenraum-     bzw.    Frei  luftschaltanlagen. Der oben erwähnte Nachteil     wird     erfindungsgemäss dadurch behoben, dass das Schalter  betätigungsventil mit einem     Vorsteuerventil    und  einem     druckluftbetätigten    Sperrorgan versehen ist,  welches     mit    dem     Vorsteuerventil,    mit dem Schalter  betätigungsventil und mit der     Rückmeldeeinrichtung     verbunden ist,

   und     @dass    das Sperrorgan beim Betäti  gen des Kommandoorgans vom     Vorsteuerventil    be  tätigt wird und das mit ihm verbundene Schalter-         betätigungsventil    öffnet und dieses so lange geöffnet  hält, .bis     .die        Rückmeldecinrichtung    die vollendete  Schalthandlung meldet, worauf das     Schalterbetäti-          gungsventil    geschlossen werden kann.

       Es        kann    ein       Hauptfreigabeventil    angeordnet sein,     welches    die  Druckluftzufuhr zum     Vorsteuerventil    in     Abhängigkeit     von der Betätigung eines Kommandoorgans steuert,  so     dass    das     Vorsteuerventil    ,im Ruhezustand nicht  von der Druckluft     beaufschlagt    ist.

   Das Schalterbe  tätigungsventil     @dagegen    ist dauernd von :der Druck  luft     beaufschlagt.    Das     Vorsteuerventil    ist     zweckmässig          miteinem        Kommandoorgan    der Vorortsteuerung ver  bunden, welches mit Kontakten     einer    Sperre gegen       :eine        Schaltendoppelbetätigung    eines     Schaltabzweiges     verbunden ist.

   Ferner     kann        eine    Feder zwischen  Odem     Vorsteuerventil    und der     Doppelbetätigungssperr-          cimichtung    versehen sein, welche das Wirksamwer  den des     Vorsteuerventils    gegenüber dem Wirksam  werden oder     Doppelbetätigungssperreinrichtung    ein  stellbar verzögert.     Das    Sperrorgan ist vorteilhafter  weise - als     Kniegelenk        mit    zwei aneinander     angelenk-          ten    Laschen ausgebildet.

   Dabei ist mit Vorteil der       Gelenkpunkt    des Kniegelenks von einem     Antriebs-          glied    und von einem     .Rückstellglied        b:eeinflusst    und  eine Lasche     mit    Odem     Schalterbetätigungsventil    ver  bunden,     während    sich die andere Lasche an einem  Festpunkt .abstützt. Das     Rückstellglied    kann von der       Rückmeldeeinrichtung    ,aber :auch von Hand betätigt  werden.

   Die     Handbetätigung        ermöglicht    dem Bedie  nungspersonal ein Eingreifen in den     Ablauf    einer  Schalthandlung.  



  Das Sperrorgan kann     gleichzeitig    .als     Verriege-          lungs-und    als Antriebsglied für das     Schalterbetäti-          gungsventil    ausgebildet .sein. Die     Sch.alterbetätigungs-          ventile        -sind    z.

   B. dauernd von     Druckluft        beaufschlagt.         Ein     Ausführungsbeispiel    der Erfindung ist in  ,der     Fig.    1 schematisch dargestellt, welche     ,die    Ver  wendung von zwei     Schalterbetätigungsventilen,    und  zwar von einem     Trennereinschaltbetätigungsventil     und einem     Trennerausschaltbetätigungsventil,

      zum  Betrieb eines     Trenners        veranschaulicht.    Die     Fig.    2       zeigt    schematisch ein     Druckluftsteuergerät    für einen  wahlweise an eine von zwei     Sammelschienen    an  schliessbaren Abzweig, :bei dem     Sch.alterbetätigungs-          ventile    gemäss der     Erfindung    für das Schalten von  zwei     sammelschienenseitigen    Trennschaltern, einem  Leistungsschalter und einem abzweigseitigen Trenn  und einem     Erdungsschalter        verwendet,    sind.  



  Gemäss der     Fig.    1 wird das Trennmesser 1 des  Trennschalters von einer Welle 2 und     ider    Klaue 3  angetrieben, die mit einer Rolle 4 zusammen arbeitet,  welche an der Kolbenstange 5 angeordnet ist. Diese  verbindet den Kolben 6 mit dem Kolben 7. Der       Schalterantriebszylinder    8 hat eine Entlüftungsöff  nung 9 und vier Rohranschlüsse 10 bis 13, von  denen     die    Rohranschlüsse 10 und 11     @die    Betriebs  druckluft dem Antriebszylinder 8 zu- bzw. von  diesem fortführen. Die Rohranschlüsse 12 und 13  führen     die        Rückmeldeluft    dem     Rückmeldezylinder     14 zu.

   Die     Rohrleitungen    10 und 11 sind ebenfalls  mit dem     Rückmeldezylinder    14 verbunden, in dem  der     Rüekmeldekolben    15 angeordnet ist. Er ist mit  einem     Verriegelungshebel    16 gekuppelt, der mit zwei       Verriegelungsklinken    17 und 18 zusammenarbeitet  und über eine nicht dargestellte Kupplung sowie  über     die    Welle 19 eine     Anzeigavorrichtung    20 sowie       Schaltfehlerschutz-    und Meldekontakte 21a und 21  betätigt. Die     Verriegelungsklinken    17 und 18 haben  je eine Aussparung 22 und 23.

   Sie sind um Bolzen  24 und 25 drehbar und werden von Federn 26 und  27 auf     Entriegelungsstössel    28 und 29 gedrückt, die  zu     Entriegelungskolbern    30 und 31 in     Entriegehungs-          zylindern    79 und 79a .gehören. Zum Einschalten des       Trenners    1 ist ein     Einsch.altbetätigungsventil    32 und  zum Ausschalten ein     Ausschaltbetätigungsventil    33  angeordnet. In den. Gehäusen 34 bzw. 35 der     Schal-          terbetätigungsventile    sind je     ein        Vorsteuerventil    36  und 37 sowie je ein Sperrorgan 38 und 39 angeord  net.

   Das     Einschaltbetätigungsventil    32 hat zwei Ven  tilkammern 40 und 41, welche durch einen     Ventil-          teller    42 bei geschlossenem     Einschaltbetätigungsven-          til    voneinander getrennt sind, der durch ,die Feder  43 auf den     Ventilsitz    44 gedrückt wird. Der Ventil  teller 42 ist an einer Ventilstange 45     befestigt,        die     einen zweiten Ventilteller 46     trägt,    der mit dem       Ventilsitz    47 zusammen arbeitet, wenn das Sperr  organ in Tätigkeit tritt.

   Die Ventilkammer 41 ist  durch -eine Rohrleitung 48 mit :der     Ventilkammer    49  des     Ausschaltbetätigungsventils    und diese     ist    durch  eine Rohrleitung 50 .mit der     Drucklufthauptleitung     51     verbunden.    Die beiden Ventilkammern 41 und  49 sind     also,dauernd    mit     Druckluft    gefüllt.  



  Das     Vorsteuerventil    36 hat eine     Vorsteuerventil-          kammer    52 und einen Ventilteller 53, der durch  eine Feder 54 auf     seinen        Ventilsitz    gepresst     wird.       Eine Ventilstange 55 ist mit einem Magnetanker 56  eines     Elektromagneten    57 versehen, dessen Erreger  spule 57a zu Fernsteuerungszwecken des Vorsteuer  ventils 36 über elektrische Leitungen 58 und einen  Druckknopf 59 an eine nicht dargestellte elektrische       Spannungsquelle    gelegt werden kann.  



  Die Ventilstange 55 des     Vorsteuerventils    36 ist  mit     einer    Feder 60 verbunden, die auf     ,der    anderen  Seite mit einer     Kommandoorganstange    61 verbunden  ist. Zur Vorortbetätigung dienen     .die        Druckknöpfe     62 und 83 zum Ein- bzw. Ausschalten ,des     Trenners     1.

   Die     Kommandoorganstange    61 trägt :elektrische  Kontakte 63a bis 63d und die Kommandoorgan  stange 62a     :elektrische    Kontakte<I>86a</I> bis 86d, welche  zu     einer        Doppelbetätigungssperre    gehören bzw. zum  Öffnendes     Hauptfreigabeventils    82 dienen.  



  Die     Sperrvorrichtung    38 besteht aus einem Knie  hebel mit zwei Laschen 64 und 65, die durch einen  Bolzen 66 gelenkig     miteinander    verbunden sind. Die  Lasche 6.5 ist ausserdem .durch einen Bolzen 67     mit     ,der Ventilstange 45     gelenkig    gekuppelt. Die Lasche  64 stützt sich gegen einen Anschlag 68 ab. Zum  Antrieb der     Kniehebeleinrichtungdient    ein Knie  hebelantriebskolben 69 im Zylinder 70. Dieser ist       idurch    eine .Rohrleitung 71 mit ,der Kammer 72  ,des     Vorsteuerventils    36 verbunden.

   Zur     Rückstellung          ider        Kniehebeleinrichtung        :dient    ein     Kniehebelrück-          stellkolben    73 im Zylinder 74. Der     Kniehebelrück-          stellkolben    73 hat     eine        Rückführstange    75, die einen  Rückstellknopf 76 für Handbetätigung trägt, welcher  dazu dient, den     Kniehabelrückstellkolben    73 aus  seiner Betriebslage in seine Ruhelage zurückzufüh  ren. Eine     Rückstellfeder    77 zieht nach der Freigabe  des Rückstellknopfes diesen in seine Ruhelage zu  rück.

   Der     Kniehebelrückstellzylinder    74 ist durch       eine    Rohrleitung 78 mit dem     Entriegelungszylinder     79 lm     Rückmeldeblock    84 und ausserdem durch     die          Rohrleitung    13 mit dem     Schalterantrieb,szylinder    8  verbunden.

   Die     Vorstewerventilkammer    52 ist durch  eine Rohrleitung 80 mit der     Vorsteuerventilkammer     81 des     Vorsteuerventils    37 des     Ausschaltbetätigungs-          ventils    33 :und diese :durch eine Rohrleitung 81a  mit     einem        Hauptfreigabeventil    82 verbunden.

   Das       Hauptfreigabeventil    82 wird von Steuerkontakten  63a bzw. 86a .an den     Kommandoorganstangen    61  und 62a beim Betätigen des Druckknopfes 62 für  das Einschalten oder des     Druckknopfes    83 für das  Ausschalten     ides        Trenners    1 geöffnet, was durch die  gestrichelte Linie 83a angedeutet ist. Das Betäti  gungsventil für das Ausschalten des     Trenners    1 ist  analog dem Betätigungsventil für das Einschalten  ,des     Trenners    1 .ausgebildet und sinngemäss mit den       ,anderen    Geräten im     Druckluftsteuergerät    verbunden.  



  Diese .Schalter-     bzw.        Trennerbetätigungsventile          arbeiten    wie folgt: Soll der     Trenner    1 eingeschaltet  werden, ;so     wird    z. B. :der     :Druckknopf    62 betätigt.  Zunächst werden die Kontakte 63a bis 63d der       Doppelkommandosperreinrichtung    betätigt. Dabei  wird zwar die Feder 60     zusammengedrückt    und das       Vorsteuerventil    36 aber noch nicht geöffnet.

   Das           Hauptfreigabeventil    82 wird durch Schliessen des  Kontaktes<I>63a</I> nur dann     .geöffnet,    nachdem die Dop  pelkommandosperreinrichtung und     die        Schaltfehler-          schutzeinrichtung    (Kontakte     21a),    geprüft und fest  gestellt haben,     dass    die beabsichtigte     Schalthandlung     zulässig ist.

   Der elektrische Zusammenhang der Kon  takte 63a bis<I>63d</I> und der Kontakte 86a bis 86d der       Doppelkommandosperre    und der Kontakte 21 der  Meldeeinrichtung und der     Kontakte    21a der     Schalt-          fehlerschutzeinrichtung    ist durch die gestrichelte Li  nie 21b angedeutet. .Ist das     Hauptfreigabeventil    82  geöffnet worden, so kann Druckluft aus dem     Haupt-          druckluftrohr    51 durch das     Hauptfreigabeventil    82  in die Kammern 81 und 52 :der     Vorsteuerventile     36 und 37 eintreten.

   Bei weiterem     Drücken        des     Druckknopfes 62 und vollkommen     gespannter    Feder  60     winddiese    die Ventilstange 55     voranscheben    und  .das     Vorsteuerventil    36 öffnen. Nunmehr strömt  Druckluft :aus der     Vorsteuerventilkammer    52 durch  die Rohrleitung 71 hinter den     Kniehebelantriebskol-          ben    69 der     Kniehebelanordnung    und drückt den  Kniehebel 64, 65     ,in    seine gestreckte Lage bzw.

    darüber hinaus in seine Sperrlage, wobei der     Knie-          hebelrückstellkoliben   <B>73</B> ebenfalls in seine     Arbeits-          stellung    gebracht wird. Dabei wird die Kolbenstange  45 betätigt und das Ventil 42/44 geöffnet und .das  Ventil 46/47 geschlossen.

   Nunmehr kann die in  der     Trennerbetätigungsventilkammer    41 anstehende  Druckluft durch die     Rohrleitung    85, welche das       Trennerbetätigungsventil    39 mit     denn        Rückmelde-          zylinder    14 der     Rückmeldeeinrichtung    verbindet, in  den Raum 86 des     Rückmeldezylinders    14 einströ  men. Dadurch wird der     Rückmeldekolben    15 vor  geschoben, bis die Nase 85 des     Verriegelungshebels     16 in die Aussparung     22,des        Verriegelungshebels    17  einrastet.

   Nunmehr     kann    die Druckluft durch die       Rohrleitung    10 in den Raum .87 des     Trennerantriebs-          zylinders    8     einströmen    und d en     Trenner    1     schliessen.     Die in dem Raum 88 des     Trennerantriebszylinders          befindliche    Druckluft :strömt hierbei durch das Rohr  11, den Raum 89 des     Rückmeldezylinders    14, das  Rohr 90, die Kammer 91 des     Ausschaltbetätigungs-          ventils    33 und durch den Raum 3:

  8a .der     Kniehebel-          cinrichtung    38 und die Öffnungen 92 beiderseits von  der Stütze 68a in Pfeilrichtung 93 ins Freie. Die  vom     Kniehebelrückstellkolben    verdrängte Luft strömt  aus dem Zylinderraum 74 durch das Rohr 78, das  Rohr 13 in den .Antriebszylinder 8 und von dort  durch die Öffnung 9 ins Freie.  



  Sobald der     Trenner    1 eingeschaltet ist, kann die  in dem .inzwischen vergrösserten Raum 87 befind  liche Druckluft durch die     Rohrleitung    13 in den       Entriegelungszylinder    79 hinter den     Entriegelungs-          kolben    31 gelangen und über den     Entriegelungsstössel     29 den     Entriegelungshebel    17 anheben, wobei die  Feder 27 zusammengedrückt     wird.    Durch das An  heben des     .Entriegelungshebels    17 wird der Ansatz       85,

  des        Verriegelungshebels    16 frei und     die    Druckluft  kann den     Rückmeldekolben    15 weiter in     die    End  stellung bewegen. Erst bei dieser Weiterbewegung    wird die oben     erwähnte        nichtdargestellte    Kupplung       wirksam,    so     @dass    die Welle 19 mitgenommen     wird.     Erst jetzt, also nach vollendeter     Schalthandlung,     nimmt die Anzeigevorrichtung 20 die neue     Anzeige-          stellung    ein.

   Ausserdem werden die     Rückmeldekon-          takte    21 und     Sohaltfehlerschutzkontakte    21a     betätigt.     



  Ferner kann die     Rückmeldeluft        durch    das Rohr  13 ,und durch die     Rohrleitung    78 in den     Kniehebel-          rückmeldezylinder    74 hinter den     Kniehebelrückstell-          kolben    73 treten, welcher     @die        Kniehebel    64, 65  in ihre gezeichnete Ruhelage zurückdrückt. Nun  mehr kann die Feder 43 .das     Esnschaltbetätigungs-          ventil    42, 44 wieder schliessen.

   Die     Druckluftzufuhr     zum Rückmelde- und Antriebszylinder sowie zum       Entriegelungszylinder    und     Kniehebelrückstellzylinder     ist dadurch unterbrochen.  



       Sollte    in der     Zwischenzeit    ein anderes Kommando  gegeben worden     :sein,    so wird die Ausführung dieser  Schalthandlung nicht unterbrochen, weil das Ein  schaltbetätigungsventil 42, 44 durch das Sperrorgan  38 in ,seiner ,geöffneten Stellung bis     zur    vollendeten  Schalthandlung festgehalten wurde.  



  Beim Ausschalten     ides        Trenners    1     wird    z. B. ;der  Druckknopf 83 betätigt. Es laufen die     einzelnen          Schaltvorgänge    in     .analoger    Weise, wie beim Ein  schalten des Schalters auf der     .Einschaltseite    jetzt  auf der     Ausschaltseite,    .ab.  



       Bei        einer        Fernbetätigung    des     Trenners    1     wird          ider    Druckknopf 59     für    das Einschalten und der       Druckknopf    94 für das Ausschalten benutzt.

   Dabei       wird        zuerst    das     Vorsteuerventil    36     ,bzw.    37 geöffnet,       dann    betätigt die Feder 60 bzw. 102 die Kontakte  63a bis 63d     bzw.    86a bis 86d.     Sind,die    Vorausset  zungen für die beabsichtigte     Schaltung    vorhanden,  dann wird das     Hauptfreigabeventil    82 geöffnet, und  die Vorgänge laufen in der oben beschriebenen  Weise ab.  



  Diese     Schalterbetätigungsventile    sind     vorteilhaf-          terweise    so     ausgebildet,        @dass    sie sich     .mit        weiteren          Schalterbetätigungs-    und auch :

  anderen     Ventilen    leicht  zu einem     Druckluftsteuergerät    101, siehe     Fig.    2,       zusammenbauen        lassen,    die     ein        Druckluftsteuergerät     für     einen        ,Abzweig    95 schematisch darstellt, der an       eine    von zwei     Sammelschlenen    96, 97 wahlweise  angeschlossen oder mit der Erde 98 verbunden wer  ,den     :

  kann.        Mit    99 ist das Symbol eines     Leistungs-          ,schalters    und mit 20 sind die Symbole von     Trennern          bezeichnet,    vgl. .auch die     Fig.    1. Die Druckknöpfe  62 und 83     sowie        (die    Wellen 19, vgl.     Fig.    1,     sind          ebenfalls    in der     Fig.    2 angedeutet.  



  In     ider        Fig.    1     sind        mit        100,elektrische        Leitungen     bezeichnet, welche zu     edenentsprechenden        Kontakten     der drei     anderen        Schalterbetätigungsventtile,    also des       Leistungsschalters    ,und dem abzweigseitigen     Trenner     und dem     Erdungstrenner,    führen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schalterbetätigungsventil an einem :durch Druck luft :angetriebenen elektrischen Schalter reit wenig stenseinem Kommandoorgan und einer Rückmelde- einrichtung zur Meldung einer vollendeten Schalt handlung, vorzugsweise für Hochspannungsschaltan lagen mit Ein- bzw. Mehrfachsammelschienen für Innenraum- bzw. Freiluftschaltanlagen, ;
    dadurch ge- kennzeichnet, dass das Schalterbetätigungsventil (32) mit einem Vorsteuerventil,(36) und einem @druckluft- betätigten Sperrorgan<B>(38)</B> versehen ist, welches mit ,dem Vorsteuerventil (36), mit dem Sch.alterbetäti- gungsventil (32)
    und. mit .einer Rückmeldeeinrsch- tung (84) verbunden äst, und dass das Sperrorgan (38) beim Betätigen des Kommandoorgans (62) vom Vorsteuerventil (36) betätigt wird und das mit ihm, verbundene Schalterbetätigungsventil (32) öffnet und dieses so lange geöffnet hält,
    bis die Rückmeldeein- richtung (84, 20) die vollendete Schalthandlung mel det, worauf das Schalterbetätigungsventil (32) ge schlossen werden kann. UNTERANSPRÜCHE 1. Schalterbetätigungsventil nach Patentanspruch, :
    dadurch gekennzeichnet, @dass ein Hauptfreigabeventil (82) .angeordnet ist, welches die Druckluftzufuhr ,zum Vorsteuerventil (36) in Abhängigkeit von der Betäti gung eines Kommandoorgans (62) steuert. 2.
    Schalterbetätigungsventil nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Vorsteuerventil (36) mit dem Kommandoorgan (62) der Vorortssteuerung verbunden ist, welches mit Kontakten (63a bis 63d) einer Sperre verbunden ist zum Zwecke der Verhin derung der Doppelbetätigung von Schaltern eines Ab zweiges (95).
    3. Schalterbetätigungsventil nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Feder (60) zwi schen dem Vorsteuerventil (36) und der Doppel- betätigungssperreinrichtung (63a bis 63d) angeordnet ist, welche das Wärksamwenden des Vorsteuerventils (36) gegenüber dem Wirksamwerden der Doppel- betätigungssperreinrichtung (63a bis 63d) verzögert.
    4. Schalterbetätigungsventil nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Sperrorgan (38) auch .als Verräegelungs- und Antriebsglied für das Schalterbetätigungsventil (32) ausgebildet ist.
    5. Schalterbetätigungsventil nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, @dass der Gelenkpunkt (66) .des Kniegelenks (64, 65) vom Antriebsglied ,des Kniegelenks und vom Rückstellglied für das Kniegelenk beeinflusst wird, und dass eine Lasche (65) mit dem Schaltenbetätigungsventil (32) verbun den, und dass die andere Lasche (64) an einem Festpunkt (68),abgestützt ist.
    6. Schalterbetätigungsventil nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Sperrorgan (38) .als Kniegelenk mit zwei aneinander angelenkten La schen (64, 65) ausgebildet ist. 7.
    Schalterbetätigungsventil nach Patentanspruch, ,dadurch gekennzeichnet, dass ein Rückstellglied (73) für das Kniegelenk von der Rückmeldeeinrichtung und mit einem Druckknopf (76) bedient werden kann.
CH770762A 1961-08-11 1962-06-27 Schalterbetätigungsventil an einem durch Druckluft angetriebenen elektrischen Schalter CH403928A (de)

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