CH403977A - Mastansatzleuchte - Google Patents
MastansatzleuchteInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
Mastansatzleuchte Es sind Mastansatzleuchten bekannt, die einen zur Befestigung am Mastende dienenden Ansatz- stutzen :
besitzen, in dessen Inneren die zum Lampen- ,betrieb erforderlichen Drosselspulen und Kondensa toren sowie die mit den Leuchtenanschlussleitungen verbindbaren Klemmen angeordnet sind.
An der dem Erdboden zugewandten Seite ,des Ansatzstutzens ist in den meisten Fällen eine mit einem Deckel ver sehene Öffnung angebracht, durch die hindurch War tungsarbeiten an den Vorschaltgeräten (durchgeführt und die Anschlüsse .an den Klemmen hergestellt werden ,können.
Durch die Erfindung äst eine Verbesserung er zielt an einer Mastans atzleuchte mit einem eine Quecksilberdampf - Hochdrucklampe aufnehmenden Gehäuseteil, der am Mastende unter Zwischenschal- tung eines Ansatzstutzens, der als elektrische Leuch- teneinbauteile eine Drosselspule, einen Kompensa- tionskondensator und eine Klamme für die Leuchten anschlussleitung enthält, befestigbar ist.
Nach der Erfindung ist der einen durchlaufenden Mantel be sitzende Ansatzstutzen an einer Öffnung des Leuch- tengehäuseteils mit Odem Ende angeordnet, das mit einer eine Lampenfassung sowie die Leuchtenein- bauteile tragenden, abnehmbaren Wärmeisolierplatte verschlossen .ist, wobei mit :
dem mechanischen Ver binden oder Lösen von Wärmeisolierplatte und An satzstutzen zugleich eine elektrische Verbindung oder Trennung von Leuchteneinbauteilen und Leuchten anschlussleitung selbsttätig hergestellt ist.
Der Aufbau der erfindungsgemässen Leuchte ermöglicht ,eine zeit sparende Montage, rasche Durchführung von War tungsarbeiten, leichte Austauschbarkeit der zu einer Montageeinheit zusammengefassten Leuchteneinbau- teile sowie der Fassung, .getrennte Verpackungsmög- lichkeit dieser Montageeinheit,
ausgezeichnete Wär meisolierung zwischen dem Vorschaltgeräteraum so- wie der Lampe .und schliesslich erhöhte Sicherheit infolge Schutzisolierung :durch :
die Wärmeisolierpl.atte. Wenn der durchlaufende Mantel ,des Ansatzstutzens keine mit Deckel verschlossene öffnung hat, können Dichtungsschwierigkeiten nicht auftreten. Der gute Wärmeabschluss zwischen der Lampe und den Vor schaltgeräten :gestattet, auch bei .grösserer Lampen leistung die Abmessungen,der Leuchte klein zu hal ten.
Es ist ein besonderer Vorteil eines Beispiels ,der erfindungsgemässen Leuchte, @dass beim Anschlie ssen der Leuchte an die Versorgungsleitung und bei einer gegebenenfalls erforderlichen Wartung oder In- standsetzung alle Arbeiten ,ausserhalb des Ansatz stutzens, ,also ,bei bester Zugänglichkeit von allen Seiten, naschest durchgeführt werden können.
Bei der Montage dieses Beispiels ist zunächst .die in der Regel aus !dem Mastende herausgeführte Anschlussleitung mit einem elektrischen Verbindungs element, z. B. dem Buchsenteil :einer Steckverbindung, zu verbinden und dieses Verbindungselement im Inneren des Ansatzstutzens .in seiner Betriebslage zu befestigen.
Dann wird der Ansatzstutzen über die Leuchteneinb.auteile gestülpt und die mechani sche Verbindung zwischen ider Wärmeisoli:erplatte sowie dem Ansatzstutzen hergestellt. Dabei ist es ein wesentlicher Montagevorteil, @dass zugleich mit dieser mechanischen Verbindung -die .elektrische Ver bindung ,zu Aden Leuchteneinbauteilen und .der Lam penfassung selbsttätig erfolgt.
Es kommt nämlich zu einer Kontaktverbindung zwischen der Leuchten anschlussleitung bzw. einem an ihr hängenden Ver- bindungselement und einem entsprechenden Verbin- @dungselement, das ,mit den Lcuchteneinbauteilen und der Fassung verbunden ist.
Genau so vorteilhaft kommt mit ,dem mechanischen Lösen der Wärme isolierplatte vom Ansatzstutzen .zugleich selbsttätig die elektrische Trennung der Leuchtenanschlusslei- tung von den elektrischen Leuchteneinbauteilen zu stande.
Nach dem Einführen der Lampe in ihre Fassung ist als letzter Arbeitsgang der Montage der Leuchtengehäuseteil über die Lampe zu stülpen und an dem Ansatzstutzen durch ,Schnellverschlüsse zu befestigen.
In der Zeichnung ist .ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen: Fig. Leine Seitenansicht der .erfindungsgemässen Mastansatzleuchte, Fig. 2 einen senkrechten Längsschnitt des An- satzstutzensder Leuchte nach der Fig. 1, Fig. 3 eine Druntersicht der Einrichtung zum Anhängen des Leuchtengehäuseteils,
Fig. 4 einen senkrechten Teillängsschnitt der Wärmeisolierplatte mit Lampenfassung und 1.euch- teneinbauteilen, Fig. 5 eine Seitenansicht des Gegenstandes der Fig. 4, Fg. 6 einen senkrechten Längsschnitt durch das lampenseitige Ende des Ansatzstutzens mit darin befestigter Wärmeisolierplatte,
Fig. 7 einen horizontalen Längsschnitt durch die Verbindungsstelle des Leuchtengehäuseteils mit dem Ansatzstutzen und der Wärmeisolierplatte, Fig. 8 eine Seitenansicht mit senkrechten Teil längsschnitten des Leuchtengehäuseteils und Fig. 9 eine Draufsicht des Randes des Leuchten- gehäuseteils.
Die abgebildete Mastansatzleuchte hat einen eine Quecksilberdampf - Hochdrucklampe aufnehmenden Leuchtengehäuseteil 1, der .unter Zwischenschaltung eines Ansatzstutzens 2 am Ende eines Mastes be festigt werden kann. Dieser Ansatzstutzen 2 ent hält Leuchteneinbauteile wie eine Drosselspule 3 (Fig. 4), einen Kompensationskondensator 4 und eine Klemme 5 für die Leuchtenanschlussleitung. 6 (Fig. 2) ist eine Entlastungsschelle für die nicht dargestellte Lzuchtenanschlussleitung.
Der Ansatzstutzen 2 besitzt einen durchlaufen ,den Mantel ohne jeden Verschlussdeckel, der Zutritt zum Stutzeninnern .gewähren würde, und ist an einer Öffnung 7 (Fig. 8) des Leuchtengehäuseteils 1 mit !dem Ende .angeordnet, das mit einer abnehmbaren Wärmeisolierplatte 8 (Fig. 6) verschlossen ist.
Vor teilhaft ist die .zum Ansetzen des Ansatzstutzens 2 dienende Öffnung 7 ides Leuchtengehäuseteils 1 quer zur Leuchtenlängsachse, vorzugsweise etwa senkrecht zu dieser, angeordnet. Die Wärmeisolierplatte 8 (Fig. 4) trägt :auf einer Seite eine Lampenfassung 9 ,und auf (der anderen Seite die Drosselspule 3 und den Kompensationskondensator 4. Zweckmässig be= steht die Wärmeisolierplatte 8 ,aus elektrisch iso lierendem Kunststoff.
Dadurch ist sie in der Lage, wärmedämmend zu wirken und die Bedingungen hin- sichtlich erhöhter elektrischer Schutzsicherheit zu er füllen.
Es .sind weiter mit dem .mechanischen Verbinden oder Lösen von Wärmeisolierplatte 8 und Ansatz stutzen 2 zugleich die Leuchteneinhauteile 3, 4 und die Leuchtenanschlussleitung selbsttätig elektrisch ver bunden oder getrennt. Zweckmässigerweise dienen zur Herstellung der mechanischen und elektrischen Verbindung innerhalb der Leuchte Mittel, die ohne Werkzeug zu betätigen sind. Vorteilhafterweise können die mechanischen und elektrischen Verbin dungen als Steckverbindungen ausgebildet sein.
Vor züglich sind an der Wärmeisolierplatte 8- Buchsen 10 (Vig. , 5, : 7) ausgebildet, Aie auf Führungsstifte 11 (Fig. 7) im Inneren des Ansatzstutzens 2 ,aufge schoben werden können.
Wenn die Mastansatzleuchte am Mastende be festigt und elektrisch .angeschlossen werden soll, so nimmt der Monteur nach Läsen einer Schraube 12 Tig. 2) aus idem Inneren des Ansatzstutzens 2 einen Halter 13 heraus. Auf @dsesem Halter 13 sitzt ausser der Entlastungsschelle 6 die Klemme 5, die zweck mässig zugleich als Buchsenteil für eine Steckver bindung ausgebildet ist.
Nach .dem Verbinden der Leuchtenanschlussleitung mit der Klemme 5 wird .der Halter 13 durch die mastseitige Öffnung 14 (Fig. 2) des Ansatzstutzens 2 hindurchgeführt, der Ansatzstutzen 2 mit seiner Öffnung 14 über das Mastende geschoben und an diesem mit Hilfe von zwei Mastbefestigungsschrauben 15 (Fig. 2, 3) fest gehalten. Hierauf ist der Halter 13 mittels der Schraube 12 wieder am Ansatzstutzen 2 zu be festigen.
Nun wird die Wärmeisolierplatte 8, die zusammen .mit ;der Drosselspule 3, dem Kompen sationskondensator 4 und der Lampenfassung 9 eine Montageeinheit bildet, in den Ansatzstutzen 2 hinein geführt. Hierbei schieben sich die Buchsen 10 über die Führungsstifte 11 und zugleich ein an der Wärme isolierplatte 8 befestigter Stecker 16 (Fig. 6) mit seinen Steckerstiften in -die Buchsen der Klemme 5. Auf diese Weise ist mit !der mechanischen Ver bindung zugleich die elektrische Verbindung für die Lampe selbsttätig hergestellt.
Schliesslich wird der Leuchtengehäuseteil 1 herangeführt.
Zweckmässig sind am Leuchtengehäuseteil 1 Kniehebelverschlüsse 17 (Fig. 8, 9) angebracht, die nach Ansetzen .an Vorsprünge 18 (Fig. 7) des An- satzstutzens 2 Iden Leuchtengehäu.seteil 1 am An satzstutzen 2 festhalten.
Es können zwei Kniehebel verschlüsse 17 angeordnet sein, die sich in der Hori zontalen gegenüberliegen. Zweckmässi:gerweise ist an dem die Öffnung 7 des Leuchtengehäuseteils 1 um gebenden Rand 19 (Fig. 8) eine Dichtungsleiste 20 mit mehreren Lippen angebracht, wobei die Ab dichtung zugleich am Ansatzstutzen 2 und an der Wärmeisolierplatte 8 erfolgt.
Vorteilhaft ist der An- satzstutzen 2 aus Kunststoff oder Metallguss her gestellt.
Vorteilhafterweise besteht der Oberteil 21 (Fig. 8) ,des Leuchtengehäuseteils 1 aus gut wärmeleitendem Material, vorzugsweise aus Aluminium, und ist mit einer lichtdurchlässigen Abdeckung 22 verschlossen.
Vorzüglich ist die lichtdurchlässige Abdeckung 22 am Oberteil 21 des Leuchtengehäuseteils 1 durch Federklammern 23 (Fig. 8) befestigt, die in der Betriebslage @an den Rändern 24, 25 der Abdeckung 22 :und des Oberteils 21 hintergresfen.
Zweckmässig .ist am Ansatzstutzen 2 eine Ein richtung 26 (Fig. 3) angebracht, @an :der während der Montage der abgenommene Ixuchtengehäuse- teil 1, vorzugsweise mittels eines seiner Kniehebel verschlüsse 17, befestigt werden kann. Wesentlicher Bestandteil der abgebildeten Einrichtung 26 ist eine hakenförmig .angeordnete Achse, an der ein Auge 27 :
des Knieheäbelverschlusses 17 jaufhängbar ist (strsch- liert in ider Fig. 2 dargestellt).
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Mastansatzleuchte mit einem .eine Quecksilber dampf Hochdrucklampe aufnehmenden Leuchtenge- häuseteil, der am Mastende unter Zwischenschaltung eines Ansatzstutzens, der als elektrische Leuchten- einbauteile eine Drosselspule, einen Kompensations- kondensator und eine Klemme für die Leuchten anschlussleitung enthält,befestigbar ist, dadurch ge kennzeichnet, dass der einen durchlaufenden Mantel besitzende Ansatzstutzen :(2) an einer Öffnung (7) des Leuchtengehäuseteiles (1) mit dem Ende ange ordnet ist, das mit einer eine Lampenfassung (9) sowie die Leuchteneinbauteile (3, 4) tragenden, ab nehmbaren Wärmeisolierplatte (8) verschlossen ist, wobei mit (dem mechanischen Verbinden oder Lösen von Wärmeisolierplatte (8) und Ansatzstutzen (2)zugleich eine elektrische Verbindung oder Trennung von Leuchteneinbauteilen (3, 4) und Leuchtenan- schlussleitung selbsttätig hergestellt ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Mastansatzleuchte nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zur Herstellung oder me chanischen und :elektrischen Verbindungen innerhalb der Leuchte Mittel dienen, die ohne Werkzeug be- tätigbar sind.2. Mastansatzleuchte nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die mechanischen und elektrischen Verbindungen ,als Steckverbindungen ausgebildet .sind. 3. Mastansatzleuchte nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, @dass an der Wärmeisolierplatte (8) Buchsen (10) ausgebildet sind, die .auf Führungs stifte @(11) im Innern des Ansatzstutzens (2) auf schiebbarsind.4. Mastansatzleuchte nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, (dass die Wärmeisolerplatte (8) aus elektrisch isolierendem Kunststoff besteht. 5. Mastansatzleuchte nach Patentanspruch, da durch :gekennzeichnet, dass die zum Ansetzen des Ansatzstutzens (2) dienende (Öffnung (7) des Leuch- tengehäuseteiles (1) quer zur Leuchtenlängsachse an geordnet ist.6. Mastansatzleuchte nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, @dass an idem Leuchtengehäuse- teil (1) Kniehebelverschlüsse (17<B>)</B> angebracht sind, die in Verbindung :mit Vorsprüngen (18) des An satzstutzens (2) zur Halterun: (des Leuchtengehäuse- telles .(1) ,am Ansatzstutzen (2) dienen.7. Mastansatzleuchte nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass am Ansatzstutzen (2) eine Einrichtung<B>(26)</B> angebracht ist, an der während der Montage der abgenommene Leuchtengehäuseteil (1) mittels .eines seiner Kmehebelverschlüsse (17) befestigbar ist. B.Mastansatzleuchte nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der mit einer lichtdurch- lässigen Abdeckung ,(22), versehene ,Oberteil (21) des Leuchtengehäuseteiles (1): aus dünnwandigem, ,gut wärmeleitendem Material besteht.9. Mastansatzleuchte nach Unteranspruch 8, da durch gekennzeichnet, @dass zur Befestigung der licht- ,durchlässigen Abdeckung i(22) am Oberteil (2.1) des Leuchtengehäuseteiles (1) Federklammern (23) :die nen, die in der Betriebslage ,an Iden Rändern (24, 25) der Abdeckung (22) :und des Oberteiles (.21) des Leuchteng ehäuseteiles (1)i hintergreifen. 10. Mastansatzleuchte nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Ansatzstutzen (2) aus Kunststoff besteht.11. Mastansatzleuchte nach ,Patentanspruch, da- durch gekennzeichnet, dass oder Ansatzstutzen (2) aus Metallguss besteht. 12. Mastansatzleuchte nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass an dem die Öffnung (7) ,des Leuchtengehäuseteiles (1) ,umgebenden Rand (19) eine Dichtungsleiste (20) angeordnet ist, die zugleich :am Ansatzstutzen @(2) und an der Wärmeisoherplatte (8) Beine Anlage findet.
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