CH404079A - Vorrichtung zum Absaugen von Flüssigkeit, Luft und festen Teilchen - Google Patents
Vorrichtung zum Absaugen von Flüssigkeit, Luft und festen TeilchenInfo
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Description
Vorrichtung zum Absaugen von Flüssigkeit, Luft und festen Teilchen Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Absaugen von Flüssigkeit, Luft und festen Teilchen und ist vorwiegend für den Einsatz im Zusammenhang mit chirurgischen Eingriffen und zahnärztlicher Arbeit gedacht, um Blut, Speichel, Knochensplitter, Metallteilchen, Bohrstaub und Luft abzusaugen.
Bei bisher verwendeten Vorrichtungen dieser Art war die eigentliche Pumpe lediglich zum Absaugen von Luft konstruiert. Für Flüssigkeit und eventuelle feste Teilchen musste also vor der Pumpe ein Sam melgefäss angebracht werden.
Falls die zugeführte Flüssigkeitsmenge zu gross war, so dass das Gefäss überlief, lag die Gefahr nahe, dass die Pumpe Scha- den litt, Hier ergaben sich zwei Nachteile: Erstens war man gezwungen, das Sammelgefäss häufig zu leeren, und zum anderen musste man vermeiden, grössere Flüssigkeitsmengen zum Sauberspülen des ganzen Saugsystems zu saugen. Vielfach fehlte die Möglichkeit, die ausgeblasene Luft zu reinigen.
Die vorliegende Erfindung dient dem Zweck, vorstehende Nachteile zu vermeiden. Dies wird da durch erreicht, dass man eine Rotationspumpe ver wendet, bei der ein an eine Wasserleitung angeschlos senes Mundstück vorgesehen ist, um durch den Pum- penauslass Wasser gegen den Pumpenrotor zu sprit zen.
Man verwendet zu diesem Zweck vorzugsweise eine Pumpe, die aus einem mit radialen Flanschen versehenen Rotor aus einem elastischen Material besteht, der in einem zylindrischen Pumpengehäuse konzentrisch lagert, das in Rotationsrichtung der Pumpe hinter dem Auslass, aber vor dem Einlass, mit einem Einsatz versehen ist, durch den die Flan schen einwärts umgebogen werden.
Derartige Pumpen können jedoch nur arbeiten, wenn Flüssigkeit zugeführt wird. Bei trockenem Arbeiten tritt infolge erhöhter Reibung ein rasches Zerschleissen der Rotorlamellen ein. Zum Schmieren des Rotors muss deshalb Flüssigkeit zugeführt wer den. Beim Saugen von insbesondere Blut und der gleichen ist ausserdem das Sauberhalten des Rotors von Wichtigkeit. Die Erfindung bewirkt kontinuier liches und wirksames Schmieren und Reinigen so wohl des Pumpenrotors als des Pumpengehäuses. Ausserdem erhöht sich noch durch das zugeführte Wasser der Saugeffekt der Pumpe.
Da der Pumpenrotor vorzugsweise aus elasti schem Material ist und er somit eine unempfindliche Konstruktion hat, da ferner die Pumpe ständig ge schmiert und gereinigt wird, braucht man nicht länger das sonst zumeist verwendete, vor der Pumpe befindliche Sammelgefäss für das abgesaugte Ma terial anzuordnen. Für die Vorrichtung nach der Erfindung ist es also ohne Bedeutung, dass auch feste Teilchen aus Knochen oder Metall oder der gleichen durch die Pumpe gesaugt werden.
Dadurch, dass,die eingesaugte Luft gezwungen wird, eine kräf tig herumgewirbelte Flüssigkeit zu passieren, wird die Luft vor dem Ausblasen von Staub gereinigt. Das abgesaugte Material kann anschliessend beispiels weise in eine Auslassleitung direkt ausgeblasen werden.
Die Erfindung wird nachstehend unter Bezug nahme auf die Zeichnung näher beschrieben, die eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes in Form eines Beispieles zeigt.
Auf der Zeichnung bezeichnet 1 ein Pumpen gehäuse, in dem ein Rotor 2 aus elastischem Ma terial lagert, der mit Flanschen 3 versehen ist, die die Saugwirkung der Pumpe dadurch bewirken, dass sie bei Drehung des Rotors während des grösseren Teiles einer Umdrehung leicht gegen die Innenwand des Pumpengehäuses drücken, und während des restlichen Teiles der Umdrehung kräftig einwärts umgebogen werden, indem sie gegen einen im Pum pengehäuse angebrachten Einsatz 4 gedrückt werden, der in Rotationsrichtung des Rotors hinter der Aus lassleitung 5 der Pumpe, aber vor ihrer Einlass- leitung 6 liegt.
Die Einlassleitung der Pumpe ist für den Anschluss an beispielsweise ein oder mehrere Saugmundstücke vorgesehen, die in weitem Abstand von der Pumpe angeordnet sein können. In dem dargestellten Beispiel ist an die Auslassleitung 5 eine Zweigleitung 7 angeschlossen, die mit einem oberen vertikalen Zweigrohr 8 und einem unteren Zweig rohr 9 versehen ist.
In dem dargestellten Ausführungsbeispiel wird Flüssigkeit auf der Auslassseite der Pumpe durch ein im unteren Zweigrohr 9 angeordnetes Mund stück 10 zugeführt, das an eine Wasserleitung 11 angeschlossen ist und aus einem am einen Ende verschlossenen Rohr besteht, das mit einem oder mehreren kleinen Löchern 12 versehen ist, die der art gerichtet sind, dass feine Wasserstrahlen durch die Auslassleitung 5 der Pumpe gegen den Rotor 2 eingespritzt werden, wenn der Wasserdruck einge schaltet ist.
Um stets sicher zu sein, dass die Pumpe Flüssig keit erhält, ist in dem dargestellten Ausführungs beispiel zwischen dem Mundstück 10 und der Was serleitung 11 ein Druckschalter 13 eingeschaltet, der so angeordnet ist, dass er den Motor der Pumpe erst dann in Betrieb setzt, wenn am Mundstück zweck mässiger Wasserdruck herrscht, und dass er die Pumpe anhält, sobald der Wasserdruck auf einen anderen niedrigeren Druck gesunken ist. Die ganze Anlage lässt sich also dadurch starten, dass man ganz einfach einen Wasserhahn in der Leitung 11 öffnet.
Um zu gewährleisten, dass sich das Loch 12 nicht durch Dichtungsabfälle oder dergleichen ver stopfen kann, kann zwischen dem Mundstück und der Wasserleitung ein oder mehrere Filter einge setzt werden. Auf der Zeichnung ist hinter dem Schalter 13 ein Filter 14 gezeigt. Es ist jedoch auch möglich, ihn vor dem Schalter oder sowohl vor als auch hinter dem Schalter anzuordnen.
Die einzelnen Teile der Saugvorrichtung können auch abgewandelt werden; beispielsweise ist es mög lich, andere Pumpen als die vorstehend beschriebene zu verwenden, so z. B. eine Pumpe, die aus einem mit radialen Flanschen versehenen Rotor aus einem elastischen Material besteht, der exzentrisch in einem zylindrischen Pumpengehäuse lagert. Auch der An wendungsbereich der Pumpe ist nicht darauf be grenzt, was vorstehend ausgeführt wurde. Die Pumpe kann natürlich auch zweckmässig für andere Fälle sein, wo es gilt, Flüssigkeit, Luft und feste Teilchen gleichzeitig abzusaugen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Absaugen von Flüssigkeit, Luft und festen Teilchen, insbesondere zum Saugen von Blut, Speichel, Knochen- und Metallteilchen, Staub und Luft im Zusammenhang mit chirurgischen Ein griffen und zahnärztlicher Tätigkeit, dadurch ge kennzeichnet, dass sie aus einer Rotationspumpe (1-4) besteht, an der ein an eine Wasserleitung (11) angeschlossenes Mundstück (10) angeordnet ist, das Wasser durch den Pumpenauslass gegen den Pum penrotor (2) spritzt. UNTERANSPRÜCHE 1.Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpe aus einem mit ra dialen Flanschen (3) versehenen Rotor (2) aus einem elastischen Material besteht, der konzentrisch in einem zylindrischen Pumpengehäuse (1) lagert, das in Rotationsrichtung der Pumpe hinter dem Auslass, jedoch vor dem Einlass, mit einem Einsatz (4) ver sehen ist, der ein Einwärtsbiegen der Flanschen bewirkt. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpe aus einem mit ra dialen Flanschen versehenen Rotor aus einem elasti schen Material besteht, der exzentrisch in einem zylindrischen Pumpengehäuse lagert. 3.Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Wasserleitung (11) und dem Mundstück (10) ein Druckschalter (13) eingesetzt ist und dass dieser Schalter (13) den Pum penmotor einschaltet, wenn der Druck am Mund stück (10) einen bestimmten Wert erreicht hat. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Sieb (14) vor und/oder hinter dem Druckschalter (13) zwischen der Wasserleitung (11) und dem Mund stück (10) eingesetzt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH265363A CH404079A (de) | 1961-06-29 | 1963-03-01 | Vorrichtung zum Absaugen von Flüssigkeit, Luft und festen Teilchen |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE680961 | 1961-06-29 | ||
| CH265363A CH404079A (de) | 1961-06-29 | 1963-03-01 | Vorrichtung zum Absaugen von Flüssigkeit, Luft und festen Teilchen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| CH404079A true CH404079A (de) | 1965-12-15 |
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ID=25691056
Family Applications (1)
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| CH265363A CH404079A (de) | 1961-06-29 | 1963-03-01 | Vorrichtung zum Absaugen von Flüssigkeit, Luft und festen Teilchen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH404079A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2388544A1 (fr) * | 1977-04-25 | 1978-11-24 | Astra Sjuco Ab | Dispositif pour la reeducation de la vessie |
-
1963
- 1963-03-01 CH CH265363A patent/CH404079A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| FR2388544A1 (fr) * | 1977-04-25 | 1978-11-24 | Astra Sjuco Ab | Dispositif pour la reeducation de la vessie |
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