CH404119A - Schrank für Zeichnungen und Schriftstücke mit flachen Fächern - Google Patents

Schrank für Zeichnungen und Schriftstücke mit flachen Fächern

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CH404119A
CH404119A CH912263A CH912263A CH404119A CH 404119 A CH404119 A CH 404119A CH 912263 A CH912263 A CH 912263A CH 912263 A CH912263 A CH 912263A CH 404119 A CH404119 A CH 404119A
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CH
Switzerland
Prior art keywords
cabinet
compartments
compartment
drawings
cabinet door
Prior art date
Application number
CH912263A
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English (en)
Inventor
Weber Kurt
Original Assignee
Kawe Ag
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Publication date
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B63/00Cabinets, racks or shelf units, specially adapted for storing books, documents, forms, or the like
    • A47B63/02Cabinets, racks or shelf units, specially adapted for storing books, documents, forms, or the like specially adapted for storing drawings or the like

Landscapes

  • Assembled Shelves (AREA)

Description


  Schrank für Zeichnungen und     Schriftstücke    mit flachen Fächern    Die bisher auf dem Markt befindlichen Schränke  zum Aufbewahren von Zeichnungen oder     dergl.    fla  chen Gegenständen besitzen den Nachteil, dass sie  zuviel Grundfläche benötigen; letztere liegt bei han  delsüblichen Schränken in der Grössenordnung von  etwa 0,7 bis 1,3 qm. Bei     einigen        Schranktypen    muss  man sich tief bücken, um das aufzubewahrende Ma  terial in das unterste Fach hineinlegen zu können  oder um es aus ihm herauszunehmen; bei anderen  Schranktypen müssen die Zeichnungen aufgehängt  werden. Dazu ist eine umständliche Vorbereitungsar  beit notwendig, z.

   B. das Einkleben der aufzubewah  renden Blätter in entsprechende Halterungen;     ausser-          dem    sind die Schränke nur für grosse Formate geeig  net.  



  Bekannt sind Zeichnungsschränke, bei denen in  einem schrankartigen, vorn offenen Gehäuse ein das  Schrankgehäuse ausfüllender, oben offener und nach  hinten abgeschrägter Kasten mit einer     Mehrzahl     von senkrechten Fächern zum Einhängen der Zeich  nungen angeordnet und dieser Kasten nach vorn  kippbar so im Schrankgehäuse geführt und     gelagert     ist, dass sein Schwerpunkt in der Kipplage innerhalb  des Schrankgehäuses bleibt. Diese bekannten Zeich  nungsschränke haben den Nachteil, dass der Kasten  nur soweit schwenkbar ist,     dass    sein Schwerpunkt  innerhalb des Schrankgehäuses bleibt; ausserdem  sind die einzelnen Fächer nur von der Schmalseite  aus zugänglich.

   Zum Heraussuchen von Zeichnungen  muss man daher den gesamten Inhalt eines Faches  herausnehmen, um ihn anschliessend ausserhalb des  Schrankes, beispielsweise auf einer Tischplatte  durchzusehen. - Ferner ist ein Aufbewahrungsgerät  für Buchungsbelege bekannt, welches eine Reihe von  Rahmen besitzt; diese tragen die Belege und sind ein  zeln     herausklappbar.    Der Nachteil dieses Gerätes    besteht darin, dass für das Beschicken und Entneh  men des aufzubewahrenden Gutes vor dem Schrank  ein Podest von einer solchen Grösse vorhanden sein  muss, dass die Rahmen daraufgelegt werden     können.     Das bekannte Gerät beansprucht infolgedessen sehr  viel Platz und ist     sehr    sperrig.  



  Weiterhin sind Archivschränke mit einer Anzahl  in einen Rahmen senkrecht angebrachter Fächer vor  geschlagen worden; hierbei drehen sich die Fächer  um an der unteren Kante angebrachte     Drehstifte,    die  in solcher Weise angeordnet sind, dass jedes folgende  Fach in Hinsicht auf das vorhergehende stets erhöht  hinter letzteres zu stehen kommt. Diese Archiv  schränke besitzen den Nachteil, dass ein um einen  Stift drehbarer Arm erforderlich ist, um die flachen  Fächer nach dem Herunterklappen in der Horizon  talen zu halten. Ebenso sind Haken erforderlich, wel  che die flachen Fächer in senkrechter Lage festhal  ten.

   Ferner können die Fächer nicht aus dem  Schrankgehäuse herausgezogen werden.     Schliesslich     ist ein Möbel mit schwenkbaren Tafeln oder Leisten  zum Einordnen von Zeichnungen, Gemälden, Aqua  rellen, Handarbeiten, Stickereien, Wandteppichen,  Tapeten, Photographien und ganz allgemein solcher  Gegenstände bekannt, die flach an einer vertikalen  Fläche befestigt werden können. Seine schwenkbaren  Tafeln oder Leisten     sind        in    einem Rahmen angeord  net, dessen oberer und unterer Schenkel mit Löchern  versehen sind, um Zapfen oder Lagerzapfen aufzu  nehmen; dabei kann dieser Rahmen selbst vor das  Möbel ausschwenken, um die mit Zeichnungen, Ge  mälden oder anderen klassierten oder gesammelten  Gegenständen belegten Tafeln ganz um 180  zu ent  falten.

   Dieses Möbel besitzt den Nachteil, dass an  jeder schwenkbaren Tafel oder an jeder schwenkba  ren Leiste nur ein Gegenstand, beispielsweise nur      eine Zeichnung oder eine Tapete oder ein Wandtep  pich angehängt werden kann. Dieses bekannte Möbel  ist auch nicht für die Aufbewahrung von zahlreichen  Zeichnungen oder dergleichen gedacht, sondern soll  als Ausstellungsmöbel     dienent,    wo einzelne Stücke  gezeigt werden.  



  Die Erfindung betrifft einen Schrank für Zeich  nungen und Schriftstücke mit flachen Fächern, von  denen die einen beim Aufbewahren eine vertikale  und die anderen eine fast vertikale Lage einnehmen  sowie zum Einlegen und Herausnehmen je um eine       horizontal    in den Seitenwänden des Schrankes gela  gerte Achse in eine horizontale Lage schwenkbar  sind, und mit einer um eine weitere     horizontale     Achse schwenkbaren Schranktür. Der     Erfindung    liegt  die Aufgabe zu Grunde, diesen Schrank so zu verbes  sern, dass er die vorstehend genannten Nachteile  nicht aufweist.

   Die Lösung dieser Aufgabe besteht  nach der Erfindung darin, dass die Schranktür als  Fach ausgebildet ist, wobei ihre horizontale Achse im  unteren Teil etwa in     1/4    ihrer Höhe angeordnet ist;  ausserdem ist für den ins Schrankinnere schwenken  de Teil der Schranktür ein Anschlag im Schrank vor  gesehen, der die Schranktür nach dem     Aufklappen    in  der horizontalen Lage     hält.     



  Vorzugsweise ist ein die Drehachsen der inneren  Fächer tragendes Hebelpaar auf der horizontalen  Achse des ersten Faches schwenkbar gelagert und  aus einer schräg nach innen durch einen Anschlag  bestimmten Lage in eine schräg nach aussen gerich  tete Lage schwenkbar.  



  Um ein müheloses Verschieben der Fächer in  horizontaler Lage zu gewährleisten, sind     zweckmässi-          gerweise    an den Aussenseiten der Böden der Fächer  nahe an ihrer vorderen bzw. oberen Kante Rollen  angebracht.  



  Zur Stossdämpfung an den Auflagestellen können  beispielsweise die Anschläge für die Schranktür und  für das erste Fach aus elastischem Werkstoff beste  hen.  



       Zweckmässigerweise    ist die Innenseite der  Schrankrückwand mit einer elastischen Auflage für  das bei hochgeklappter Lage an ihr anliegende Fach  versehen.  



  Der Gegenstand der Erfindung besitzt gegenüber  bekannten Ausführungen den Vorteil; dass der     Inhalt     der Fächer gut zugänglich ist und, dass Podeste vor  dem Schrank zur Aufnahme von ganzen Fächern  nicht erforderlich sind.     Ferner    ist auch die Schrank  tür als Fach ausgebildet. Da ein Teil der Schranktür  in das Schrankinnere ragt und sich dort mit ihrem  unteren Teil bei horizontaler Lage gegen einen  Anschlag legt, fallen Konstruktionsteile, welche bei  bekannten Ausführungen die flachen Fächer in der  Horizontalen halten wie z. B. um Stifte drehbare  Arme     fort.    Ferner ist die Neigung der Fächer nach  dem Hochklappen so wählbar, dass sie nicht von al  lein nach vorn kippen können.

   Auch für das Halten  in der     Ablegestellung    sind infolgedessen Haltevor  richtungen nicht erforderlich. Da die Fächer nach    oben geklappt werden, so liegt die grössere Ausdeh  nung des Schrankes in der Höhe, welche normaler  weise in den Aufstellungsräumen zur Verfügung  steht; der     Grundflächenbedarf    ist daher gering. Die  Fächer gestatten die Aufbewahrung einer grossen  Zahl von Zeichnungen oder Schriftstücken im Ge  gensatz zu bekannten Möbeln, welche das Aufhängen  von nur einzelnen Zeichnungen, Gemälden, Photogra  phien oder dergleichen zu Ausstellungszwecken zu  lassen.  



  Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel des       erfindungsgemässen    Schrankes für Zeichnungen und  Schriftstücke mit     flachen    Fächern schematisch dar,  und zwar zeigen:       Fig.    1 eine Vorderansicht mit Fächern in hori  zontaler Lage,       Fig.2    eine Seitenansicht bei fortgenommener  rechter Seitenverkleidung mit Fächern in horizon  taler Lage.  



       Fig.3    eine seitliche Teilansicht in grösserem  Massstab bei fortgenommener rechter Seitenverklei  dung,       Fig.    4 eine Draufsicht zu     Fig.    3, wobei die drei  oberen Fächer fortgenommen sind,       Fig.    5 einen Schnitt nach der Linie 5-5     gemäss          Fig.    3, wobei die vier oberen Fächer mitsamt ihrem       Verstellmechanismus    fortgenommen sind,       Fig.    6 ein Aufstellungsbeispiel.  



  In einem aus Winkelprofil, beispielsweise aus  Winkeleisen, 1 im Unterteil und Blechtafeln 2 sowie       Verstärkungsblech    3 aufgebauten Gehäuse ist inner  halb der Seitenwände des Unterteils je ein Blech 4  angeordnet. In diesem ist die das unterste und längste  Fach bildende Schranktür 5 beiderseits um je eine  durch einen Sprengring 6 gesicherte horizontale  Achse 7 schwenkbar gelagert. Die Schranktür 5 ragt  zu ungefähr einem Viertel ihrer Länge in das  Schrankgehäuse hinein, wenn sie sich in horizontaler  Lage befindet, und trägt an ihrem ins Schrankinnere  schwenkenden Teil 5a mindestens ein Gegengewicht  B. Am vorderen Ende ist ein Schloss, beispielsweise  ein Zylinderschloss, angeordnet.

   Vier weitere Fä  cher 10, 11, 12, 13 sind beiderseits an einem  schwenkbaren Hebelpaar 14 um durch Sprengringe 6  gesicherte horizontale Achsen 13, 16, 17, 18  schwenkbar angeordnet, wobei die im Blech 4 gela  gerten horizontalen Achsen 15 des Faches 10 gleich  zeitig die     Schwenkungsachse    für das Hebelpaar 14  bilden. Die Fächer 10, 11, 12 und 13 besitzen an der  unteren vorderen Kante Rollen 19, so dass sie mit ge  ringer Mühe verschoben werden können. Die inneren  Enden der Schranktür 5 und der Fächer 10, 11, 12,  13 sind mittels oberer Abschlussbleche 20 taschenar  tig ausgebildet.

   Anschläge 21 aus elastischem Werk  stoff für die Schranktür 5 bzw. für deren Gegenge  wicht 8 und Anschläge 22 für das Hebelpaar 14 sind  im Schrank vorgesehen; ausserdem ist die Innenseite  der Schrankrückwand mit einer elastischen Auflage  23 für das Fach 13 in hochgeklappter Lage versehen.  



  Die     Anwendungs-    und Wirkungsweise des erfin-           dungsgemässen    Schrankes für Zeichnungen und  Schriftstücke mit flachen Fächern ist folgende:  Der Schrank wird vorzugsweise an der Wand auf  gehängt. Dadurch ist eine arbeitsgerechte Höhe er  reicht, und der     Grundflächenbedarf    beträgt für alle  DIN-Formate von     A0    bis A6 nur ungefähr 0,4 qm.  Die Zeichnungen liegen nach Grössen geordnet - im  Falle des Beispiels - auf fünf Fächer verteilt und  werden mittels Spannvorrichtungen, beispielsweise  mit einem federnden, seitlich wegschwenkbaren  Bügel (nicht dargestellt) gehalten. Zur Entnahme von  Zeichnungen wird zunächst die als Fach ausgebildete  Schranktür 5 nach vorn geschwenkt, so dass sie waa  gerecht zu liegen kommt.

   Dann werden die übrigen  Fächer 10, 11, 12, 13, in denen die     Kleinformate     untergebracht sind, je nach Bedarf aus dem Schrank       herausgeklappt    und reichen dann bis zu den in     Fig.    2  angedeuteten Pfeilspitzen; anschliessend können sie  beispielsweise mittels eines Handgriffes 24 nach vorn  gezogen werden (vgl.     Fig.    2), so dass man die Inhalte  der einzelnen Fächer mühelos erreichen kann. - Das  Schliessen geht in umgekehrter Weise vor sich. Die  Neigung der Fächer nach dem Hochklappen ist so,  dass sie nicht von allein nach vorn kippen können.

     Um den Platz unter     dein    Schrank ausnutzen zu  können, kann man einen kleineren Schrank darunter  stellen, der jedoch getrennt von dem oberen Schrank  ist. - Sollen mehrere dieser Schränke aufgestellt  werden, und sollten nicht genügend Wandflächen  vorhanden sein, so kann man die erfindungsgemässen  Schränke Rücken an Rücken verschrauben und auf  die oben erwähnten kleineren Schränke stellen (vgl.       Fig.    6). - Der technische Fortschritt des beschriebe  nen Schrankes besteht u. a. in der Platzersparnis be  züglich der Grundfläche; ferner liegt das unterste  Fach in arbeitsgerechter Höhe von ungefähr 80 cm,  so dass ein Bücken nicht erforderlich ist.

   Weiterhin  braucht das Aufbewahren von Zeichnungen oder  dergleichen nicht vorbereitet zu werden, beispielswei  se durch Ankleben von Verstärkungsstreifen.     Aus-          serdem    wirkt ein Metallschrank feuerhemmend.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schrank für Zeichnungen und Schriftstücke mit flachen Fächern, von denen die einen beim Aufbe wahren eine vertikale und die anderen eine fast ver tikale Lage einnehmen sowie zum Einlegen und Herausnehmen je um eine horizontal in den Seiten wänden des Schrankes gelagerte Achse in eine hori zontale Lage schwenkbar sind, und mit einer um eine weitere horizontale Achse schwenkbaren Schranktür, dadurch gekennzeichnet, dass die Schranktür (5) als Fach ausgebildet, ihre horizontale Achse (7) im un teren Teil etwa in 1/4 ihrer Höhe angeordnet und für den ins Schrankinnere schwenkenden Teil (5a) der Schranktür ein Anschlag (21) im Schrank vorgesehen ist, der die Schranktür (5)
    nach dem Aufklappen in der horizontalen Lage hält. UNTERANSPRÜCHE 1. Schrank nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass ein die Drehachsen (16, 17, 18) der inneren Fächer (11, 12, 13) tragendes Hebelpaar (14) auf der horizontalen Achse (15) des ersten Fa ches (10) schwenkbar gelagert und aus einer schräg nach innen durch einen Anschlag (22) bestimmten Lage in eine schräg nach aussen gerichtete Lage schwenkbar ist. 2. Schrank nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an den Aus senseiten der Böden der Fächer (10-13) nahe an ihrer vorderen bzw. oberen Kante Rollen (19) ange bracht sind. 3.
    Schrank nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschläge (21, 22) aus elastischem Werkstoff beste hen. 4. Schrank nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenseite der Schrankrückwand mit einer elasti schen Auflage (23) für das Fach (13) in hochgeklapp ter Lage versehen ist.
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