CH404170A - Vorgefertigter Mantelkaminstein mit Einsatzrohr - Google Patents

Vorgefertigter Mantelkaminstein mit Einsatzrohr

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Publication number
CH404170A
CH404170A CH125563A CH125563A CH404170A CH 404170 A CH404170 A CH 404170A CH 125563 A CH125563 A CH 125563A CH 125563 A CH125563 A CH 125563A CH 404170 A CH404170 A CH 404170A
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CH
Switzerland
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chimney
insert
stone
mantle
pipe
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Application number
CH125563A
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English (en)
Inventor
Schiedel Fritz
Original Assignee
Schiedel Fritz
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Publication date
Application filed by Schiedel Fritz filed Critical Schiedel Fritz
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F17/00Vertical ducts; Channels, e.g. for drainage
    • E04F17/02Vertical ducts; Channels, e.g. for drainage for carrying away waste gases, e.g. flue gases; Building elements specially designed therefor, e.g. shaped bricks or sets thereof

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Chimneys And Flues (AREA)

Description


      Vorgefertigter        Mantelkaminstein        mit        Einsatzrohr       Die Neuerung     betrifft    vorgefertigte Kaminsteine.  Es ist bekannt, Rohre aus feuerfestem Material,  vorzugsweise Schamotte, in den Mantelkamin ein  zusetzen, besonders dann, wenn zeitweilig Abgase  oder Rauchgase mit hohen Temperaturen aufzu  nehmen sind, -um den Mantelkamin vor starkem  Temperaturwechsel oder auch vor zu hoher Er  wärmung zu schützen, ferner auch um bessere Zug  bedingungen zu schaffen.

   Solche Einsatzrohre dehnen  sich innerhalb des Mantelkamins infolge der unter  schiedlichen Erwärmung beider Teile     unterschiedlich     aus, und das Einsatzrohr darf deshalb mit dem  Mantelkamin nicht in fester Verbindung stehen.  



  Es ist nun vorteilhaft, wenn zwischen der Aussen  fläche des Einsatzrohres und der Innenfläche des       Mantelkamins    ein möglichst grosser Abstand besteht.  Um für das Einsatzrohr einen nachgebenden Halt  zu erreichen, hat man den Zwischenraum mit  schüttfähigem feuerfestem Material ausgefüllt. Ab  gesehen davon, dass hierbei eine erhebliche Menge  an Füllmittel     erforderlich    wird, setzt sich dieses Ma  terial infolge der Relativbewegungen zwischen     Man-          telkamin    und Einsatzrohr nach unten, so dass der       Zwischenraum    am oberen Ende nicht mehr voll  ständig ausgefüllt bleibt und infolgedessen das Ein  satzrohr den Halt verliert.  



  Die Neuerung bezweckt, in einfacher Weise das  Einsatzrohr in den     Mantelkaminsteinen    elastisch zu  halten, um eine Relativbewegung zu     ermöglichen     und zwischen den beiden Teilen eine wärmeisolie  rende ruhende Luftschicht zu bilden. Zu diesem  Zweck sind gemäss der Neuerung in den zwischen  der     Aussenwandfläche    des Einsatzrohres und der       Innenwandfläche    des     Mantelkaminsteines    feuerfeste       Wollzopfringe,    wie Steinwolle, Glaswolle oder As  best, mit Abstand voneinander eingelegt.

   Diese     Woll-          zopfringe    bilden einen elastischen Halt für das Ein-         satzrohr    und unterteilen den Zwischenrum in eine  mehr oder weniger grosse Zahl von Luftzellen.  



  Vorzugsweise sind die die Rauch- oder Abgase  führenden Einsatzrohre rund oder wenigstens ge  rundet. Soweit zur Einführung des Rauchrohres der  Brennstelle     Rauchrohreinführungen    vorgesehen sind,       sind    diese versetzt zur Mittelachse, d. h. exzentrisch  zur Mittelachse des Einsatzrohres und     des    Mantel  kaminsteines, angeordnet. Bei runden Einsatzrohren  läuft dann die     Rauchgaseinführung        tangential    zur       Innenfläche    in den Rauchkanal ein.

   Dadurch wird       erreicht,    dass die beim Aufsteigen der Rauch- oder  Abgase entstehende schraubenförmige Bewegung ge  fördert wird, was zusätzlich noch durch eine schräg  nach oben in Richtung des Rauchabzuges geneigte  Lage der Einführungen verbessert wird.

   Es ist ferner  zweckmässig den am Einsatzrohr als Rauch- oder  Abgaseinführung vorgesehenen Stutzen     mit    Zwischen  raum in die Einführung des     Mantelkaminsteines    ein  zusetzen und mittels wenigstens eines     feuerfesten        Woll-          zopfringes    abzudichten, um bei ungleichen Wärme  ausdehnungen des     Einsatzrohres    und der     Mantel-          kaminsteine    die erforderliche Verlagerungsmöglich  keit zu schaffen.  



  Da in     Hauskaminen,    an die zentrale Heizungs  anlagen, insbesondere     Ölfeuerungen,    angeschlossen  sind, nicht nur     erhebliche    Temperaturschwankungen,  sondern auch wenigstens     zeitweilig    hohe Abgastem  peraturen auftreten und deshalb die Gefahr einer       Rissbildung    in den Wandungen der Einsatzrohre be  steht, ferner eine zusätzliche Beanspruchung der Ein  satzrohre durch saure Kondensate und Feuchtigkeit  sowie auch durch die Kehrgeräte des     Kaminfegers     gegeben     ist,    ist das Einsatzrohr an der Aussenseite       zweckmässig    mit einer Bewehrung,

   vorzugsweise in  Form einer     metallischen    Draht- oder Bandwicklung      oder von Gewebe versehen, die auf der Aussenfläche  befestigt ist.  



  Vorzugsweise ist vorgesehen, diese Bewehrungen  entweder mit einer     Glasurmasse    anzuheften oder  mit feuerfester Masse     anzuschlemmen    und einzu  brennen oder mittels Steinkitt     anzukleben.     



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel  des     Kaminsteines    mit dem Einsatzrohr dargestellt.  Es zeigt:       Fig.    1 einen Querschnitt nach der Linie I-1 der       Fig.    2,       Fig.    2 einen Längsschnitt nach der Linie     II        1I     der     Fig.    1,       Fig.    3 in vergrössertem Massstab einen Ausschnitt,       Fig.    4 ein bewehrtes Einsatzrohr in schaubild  licher Darstellung.  



  Der     Mantelkaminstein    1 besitzt ein kreisförmiges  Innenprofil, in welches das Einsatzrohr 2 eingesetzt       ist.    Das     dargestelle    Ausführungsbeispiel zeigt Mantel  kaminsteine und Einsatzrohre mit     Rauchgaseinfüh-          rung,    die selbstverständlich nur teilweise beim Auf  bau eines Kamins verwendet werden. Bei dem darge  stellten     Kaminstein    und Einsatzrohr ist versetzt zur  Mittelachse 3 die     Rauchgaseinführung    vorgesehen,  die     tangential    zu den Innenwandungen liegt und  ausserdem schräg nach oben gerichtet ist.  



  In den Zwischenraum 4 zwischen der Aussen  fläche des Einsatzrohres 2 und der     Innenfläche    des       ,Mantelkaminsteines    sind mit Abstand voneinander       feuerfeste    Wollzöpfe 5 z. B. aus Steinwolle oder  Asbest     ringförmig    eingelegt, so dass zwischen den  einzelnen Zöpfen ein     wärmeisolierender    Luftspalt  verbleibt. Der Aussendurchmesser des schrägen       Rauchgasstutzens    6 ist kleiner als der Durchmesser  der     Rauchgaseinführung    des     Kaminsteines    1, so dass  auch hier ein ausreichender Spalt bleibt, um eine  Relativbewegung der Mantelsteine 1 mit Bezug auf  das Einsatzrohr 2 zu ermöglichen.

   Zur Abdichtung  des     Rauchgasstutzens    6 gegen die     Rauchgaseinfüh-          rung    des Mantelsteines ist auch hier ein elastischer  Zopfring 5 aus feuerfestem Material     eingelegt.     



  Die     gefalzten    Stossfugen     zwischen    den Mantel  kaminsteinen sind mit feinem Zementmörtel ver  mauert und glatt gestrichen, die ebenfalls gefalzten       Stossfugen    zwischen den Innenrohren sind durch    säurefesten Mörtel verbunden. Dadurch wird einer       Versottung    des Kamins vorgebeugt.  



  Die Innenrohre können nach     Fig.    4 vorzugsweise  mit einer Bewehrung 7 versehen sein, z. B. in Form  einer Draht- oder Bandspirale, die in der angege  benen Weise an der     Aussenfläche    des Rohres be  festige ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Kaminstein mit Einsatzrohr, dadurch gekenn zeichnet, dass in den zwischen der Aussenwandfläche des Einsatzrohres (2) und der Innenfläche des Man telkaminsteines (1) feuerfeste Wollzopfringe (5) mit Abstand voneinander eingelegt sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Kaminstein nach Patentanspruch mit Rauch rohreinführung, dadurch gekennzeichnet, dass der Rauchrohrstutzen (6) des Einsatzrohres und die Rauchrohreinführung des Mantelsteines (1) seitlich versetzt zur Mittelachse (3) des Rauchkanals ange ordnet sind. 2.
    Kaminstein nach Patenanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Rauchrohreinführung des Man telkaminsteines (1) und der Rauchrohrstutzen (6) des Einsatzrohres schräg nach oben in Zugrichtung liegen. 3. Kaminstein nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Rauchrohrstutzen (6) des Einsatzrohres (2) mit Zwischenraum in die Rauch rohreinführung des Mantelkaminsteines (1) einge setzt und durch wenigstens einen feuerfesten Woll- zopfring (5) elastisch abgedichtet ist. 4. Kaminstein nach Patenanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Einsatzrohr (2) an der Aussen seite mit einer Bewehrung (7) versehen ist. 5.
    Kaminstein nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewehrung durch Glasur masse an dem Einsatzrohr (2) befestigt ist. 6. Kaminstein nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewehrung angeschlemmt und eingebrannt ist. 7. Kaminstein nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewehrung mit Steinkitt angeklebt ist.
CH125563A 1962-02-22 1963-02-01 Vorgefertigter Mantelkaminstein mit Einsatzrohr CH404170A (de)

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AT242276B (de) 1965-09-10
AT245706B (de) 1966-03-10

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