CH404260A - Einrichtung zum magnetischen Lesen und Erkennen von Schriftsymbolen - Google Patents

Einrichtung zum magnetischen Lesen und Erkennen von Schriftsymbolen

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CH404260A
CH404260A CH8235759A CH8235759A CH404260A CH 404260 A CH404260 A CH 404260A CH 8235759 A CH8235759 A CH 8235759A CH 8235759 A CH8235759 A CH 8235759A CH 404260 A CH404260 A CH 404260A
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magnetic
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CH8235759A
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Edward Merritt Philip
Maurice Steele Carroll
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Gen Electric
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Description


      Zusatzpatent        zum        Hauptpatent    Nr.     386144       Einrichtung     zum        magnetischen    Lesen und Erkennen von     Schriftsymbolen       Das Hauptpatent betrifft ein Verfahren zum ma  gnetischen Lesen und Erkennen von Schriftsymbo  len, insbesondere Ziffern, die in Form einer sichtba  ren Schicht, die magnetisches Material enthält, auf  einen aus nicht     magnetisierbarem    Material bestehen  den Aufzeichnungsträger aufgebracht sind.  



  Weiterhin ist im Hauptpatent eine Einrichtung  beschrieben zur Durchführung dieses Verfahrens mit  einer     Abtastvorrichtung    zur Erzeugung eines für das  abgetastete Symbol charakteristischen Signalwellen  zuges, mit einer Verzögerungsleitung zur Darstellung  des     Signalwellenzuges,    mit einer     Identifizierungs-          schaltung,    mit einer     Fehleranzeigeschaltung    zur Er  zeugung eines Fehlersignals bei Vorliegen von Er  kennungssignalen an den Ausgängen zweier oder  mehrerer     Zeichenmeldekanäle,    wobei die Verzöge  rungsleitung mit     Anzapfstellen    versehen ist,

   an  denen die sich bei einem in Bezugslage befindlichen  Wellenzug ergebenden Potentiale geprüft werden,  und wobei mit diesen     Anzapfstellen        Zeichenmeldeka-          näle    zur     Identifizierung    verbunden sind, zwecks Er  zeugung eines Ausgangssignals, das eine grösste Am  plitude bei Prüfung eines die     Identifizierungsbedin-          gungen    eines dieser Kanäle erfüllenden Wellenzuges  aufweist, wobei eine sämtliche Kanäle überprüfende  Anordnung nachgeschaltet ist zum Feststellen derje  nigen Ausgangsleitung mit dem grössten Ausgangs  signal, die dem abgetasteten Signal zugeordnet ist.  



  Magnetische Symbole tragende Dokumente ent  halten öfters Fehler, wie z. B. magnetische     Unregel-          mässigkeiten.    Diese magnetischen     Unregelmässigkei-          ten    treten häufig in zwei Formen auf. Die eine Form  ist auf Spritzer von magnetischem Farbstoff beim  Drucken der Symbole zurückzuführen.

   Die andere  Form kommt dadurch zustande, dass in das Doku  ment bzw. den Aufzeichnungsträger bei seiner Her-         stellung    magnetische     Abfallprodukte,    wie     ibeispiels-          weise        Eisenpartikeln    eingebettet werden.     Wenn,    ein       Abtaster    eine von diesen magnetischen     Unregelmäs-          sigkeiten    erfasst, wird ein diesen Unregelmässigkeiten  entsprechender Wellenzug gebildet.

   Dieser Wellenzug  unterscheidet sich von den irgendwelchen Symbolen  zugeordneten Wellenzügen, d. h. er stellt einen nicht       verarbeitbaren    Wellenzug dar, der an zwei oder mehr  Ausgängen der im Hauptpatent beschriebenen Ein  richtung Ausgangssignale hervorrufen kann. Wenn  mehrere     Ausgangsignale    auftreten, ist dies eine An  zeige für eine fehlerhafte     Abtastung,    so dass die ab  getasteten Daten nicht weiter verarbeitet werden.  



  Da ein erheblicher Teil der magnetische Symbole  tragenden Aufzeichnungsträger derartige     Unregel-          mässigkeiten    enthalten kann, wird ein grosser Teil  der gewonnenen Daten zurückgewiesen, und zwar  selbst dann, wenn die Symbole selbst richtig     gedruckt     und an dem     Abtaster    vorbeigeführt werden.  



  Es ist daher ein Zweck der vorliegenden Erfin  dung, eine verbesserte Einrichtung     zu        schaffen,    bei  welcher die gewonnenen Daten nicht deswegen zu  rückgewiesen werden, weil der Aufzeichnungsträger  magnetische Unregelmässigkeiten der erwähnten Art  enthält.  



  Die erfindungsgemässe Einrichtung ist gekenn  zeichnet durch einen weiteren     Zeichenmeldekanal     zum Identifizieren von durch Spuren magnetischen  Materials hervorgerufenen Wellenzügen.  



  Eine Reihe von Fehlern beim Abtasten von  Schriftsymbolen ist auf die     Abtastung    von notwendi  gerweise geringfügige Störquellen enthaltenden, un  bedruckten Flächen zurückzuführen. Zur weiteren  Herabsetzung der Wahrscheinlichkeit von     Fehlabta-          stungen    können daher eine elektrooptische     Abtast-          vorrichtung    vorgesehen sein, die sich in dem Weg des      Trägers     befindet,    wenn dieser der Einrichtung zuge  führt wird, ein Signalstromkreis mit einer vorgegebe  nen Verzögerungszeit, die angenähert gleich der Zeit  ist,

   die zwischen dem Erfassen des Trägers durch die       Abtastvorrichtung    und der Ankunft der Symbole an  der Stelle verstreicht, an der sie durch das Gerät     er-          fasst    werden können, elektrische Stromkreise, die den  elektrooptischen     Abtaster    mit dem Signalstromkreis  verbinden, um diesen zu erregen, wenn die Kante  des Trägers durch den elektrooptischen     Abtaster        er-          fasst    wird, und an     den    Signalstromkreis angeschlos  sene Stromkreise, die den     Zeichenmeldekanälen    ein  Signal übermitteln und hierdurch deren Betrieb nur  nach Ablauf der Verzögerungszeit zulassen.  



  Die Erfindung soll anschliessend anhand der bei  liegenden Zeichnungen beispielsweise näher erläutert  werden, wobei darstellen:       Fig.    1 eine Wellenform, die einem Symbol ent  spricht und die durch die Einrichtung     erfasst    werden  soll, entsprechend der Wellenform der     Fig.4    des  Hauptpatentes,       Fig.2    die     Wellenform,    die von einer magneti  schen     Unregelmässigkeit    erzeugt     wird,    und       Fig.    3 ein Linienschaltbild von zwei zusätzlichen  Widerstandsmatrizen und den mit diesen verbunde  nen     Summationsstromkreisen.     



  Bei der     Abtastung    von magnetischen Symbolen  erzeugt das     Abtastorgan    magnetische Wellenformen,  die charakteristisch für jedes Symbol sind. Ein derar  tiges Symbol ist in     Fig.    1 gezeigt.  



  Wenn in dem abgetasteten Gebiet magnetische  Unregelmässigkeiten enthalten sind, werden auch  diese magnetisiert, so dass das     Abtastorgan        eine    ent  sprechende Wellenform abgibt.  



  Wie im Hauptpatent ausgeführt, arbeitet die dort  beschriebene Einrichtung unter der Voraussetzung,  dass in der Verzögerungsleitung nicht mehr als eine  Wellenform oder ein Teil hiervon enthalten ist     und.     dass die in der Verzögerungsleitung befindliche Wel  lenform zu der Gruppe     gehört,    die die Einrichtung  wiedererkennen kann, d. h. dass ein     Identifizierungs-          stromkreis    für diese Wellenform vorgesehen ist.

   Min  destens eine von diesen Voraussetzungen ist nicht  zutreffend, wenn ein schlecht gedrucktes oder un  geeignetes Symbol, d. h. ein Symbol, für dessen Er  mittlung die Einrichtung nicht geschaffen ist, abgeta  stet wird oder wenn zwei oder mehr Dokumente zu  sammenhaften und gleichzeitig an dem     Abtaster    vor  beibewegt werden. In diesen Fällen erzeugt ein Iden  tifizierungsstromkreis zwar ein Ausgangs-Signal, wel  ches grösser ist als dasjenige der anderen     Identifizie-          rungsstromkreise,    jedoch ist diese Ausgangsspannung  nur um einen relativ geringen Wert grösser als die  nächsthöhere Ausgangsspannung. Wenn die höchste  Ausgangsspannung die zweithöchste Ausgangsspan  nung nicht um einen vorgegebenen Wert übertrifft,  gibt ein Fehlerdetektor ein Fehlersignal ab.

   Beim  Auftreten eines derartigen     Fehlersignales    wird die  weitere Verarbeitung der von diesem Dokument ge-         wonnenen    Daten unterbrochen, d. h. die Daten wer  den zurückgewiesen.  



  Eine magnetische Unregelmässigkeit erzeugt eine  ungeeignete Wellenform, d. h. eine     Wellenform,    die  in     einem        Symbol-Wiedererkennungssystem,    dessen       Identifizierungsstromkreise    den Wellenformen der  jeweiligen Symbole genau angepasst sind, nicht ver  arbeitet werden kann. Ein derartiges System weist  somit alle Daten, die von Dokumenten mit magneti  schen Verunreinigungen gewonnen wurden, zurück.

    Ein     Identifizierungsstrornkreis,    der einer Wellenform       angepasst    ist, die von einem zu erkennenden Sym  bol stammt, soll nachfolgend als     Symbol-Identifizie-          rungsstromkreis    bezeichnet werden, und ein zusätz  licher     Identifizierungsstromkreis,    der einer Wellen  form angepasst ist, die von einer magnetischen     Un-          regelmässigkeit    hervorgerufen wird, soll     Unregelmäs-          sigkeits-Identifizierungsstromkreis    genannt werden.  



  Der     Unregelmässigkeits-Identifizierungsstromkreis     verhindert die Zurückweisung von Daten, wenn  kleine Unregelmässigkeiten in den Teilen des Ge  samtbereiches vorhanden sind, in denen sich keine  Symbole befinden. Dieser     Identifizierungsstromkreis     erzeugt eine Ausgangsspannung, die grösser ist als  die der     Symbol-Identifizierungsstromkreise,    wenn nur  eine     kleine    magnetische Unregelmässigkeit erfasst  wird. Es sind dabei Mittel vorgesehen, um     alle          Ausgangsspannungen    von     Identifizierungsstromkreisen     zu erfassen.

   Wenn die grösste Ausgangsspannung  von dem     Unregelmässigkeits-Identifizierungsstromkreis     stammt, gibt     das    System keine Ausgangsspannung ab.  Wenn daher kleine magnetische     Unregelmässigkeiten     von den magnetischen Symbolen räumlich getrennt  sind, gibt     das        Ges,amtsys.te:m    kein Fehlersignal aus,  so     dass    auch die von den Symbolen gewonnenen       Informationen    nicht zurückgewiesen werden.  



  Der Wellenzug<B>101</B> der     Fig.    1 wird bei der     Abta-          stung    des Symbols  0  gewonnen. Diese Figur ist  identisch mit der     Fig.    4 des Hauptpatentes; sie wurde  hier lediglich deswegen erneut angeführt, damit der  Unterschied gegenüber der Welle 125 der     Fig.    2 ge  zeigt werden kann.  



  Die Widerstandsmatrizen von allen     Identifizie-          rungsstromkreisen    des gesamten Systems sind mit  den     Abgriffpunkten        A-H    der Verzögerungsleitung  103 verbunden. Die Spannungsteiler von allen den  Symbolen zugeordneten Widerstandsmatrizen und  von der     Unregelmässigkeits-Widerstandsmatrix    lie  gen parallel zwischen Masse und den jeweiligen     Ab-          griffspunkten    der Verzögerungsleitung. Zusätzlich zu  den beispielsweise fünfzehn Widerstandsmatrizen ist  nun die weitere, noch näher, zu erläuternde Matrix  vorhanden, die eine Anzeige für die Anwesenheit  eines Wellenzuges darstellt.  



  Der Wellenzug 125 der     Fig.2    entsteht bei der       Abtastung    einer magnetischen Unregelmässigkeit, die  klein im Vergleich zu den zu erfassenden Symbolen  ist. Es hat sich experimentell     herausgestellt,    dass ma  gnetische Unregelmässigkeiten, die von magnetischen  Partikeln oder Punkten ausgehen, Wellenformen der      in     Fig.    2 beschriebenen Art hervorrufen. Der Wel  lenzug ist verglichen mit den von Symbolen hervor  gerufenen Wellenzügen von kurzer Dauer und     enthält     eine positive und eine negative Halbwelle von im we  sentlichen gleicher Grösse.

   In der Darstellung fällt  die positive und die negative Spitze des Wellenzuges  125 mit den     Abgriffpunkten    G und H     in    der Bezugs  lage zusammen. Wenngleich der Abstand zwischen  der positiven und der negativen Spitze sich mit der  Grösse der magnetischen Unregelmässigkeit verän  dert, ist eine sehr grosse Abweichung zufolge der       Grenzfrequenz    des     Abtasters    und gegebenenfalls  eines einzuschaltenden Filters nicht möglich. Dieser  Abstand ist somit bei Partikeln, die klein gegenüber  einem Symbol sind, relativ konstant.

   Unterschiede in  der magnetischen     Verteilung    der     Unregelmässigkei-          ten    beeinflussen die Wellenform der     Fig.    2 nur uner  heblich, so dass der     Identifizierungsstromkreis.    zum  Erfassen dieser Wellenform anspricht.  



  Der     Identifizierungsstromkreis    für die magneti  schen Unregelmässigkeiten enthält eine Widerstands  matrix 126     (Fig.3)    mit den     Spannungsteilern    127  und 128. Die Spannungsteiler 127 und 128 liegen  zwischen den     Abgriffspunkten    G und H der Ver  zögerungsleitung 103. Die     Spannungsteilerverhältnis-          se    der Spannungsteiler 127 und 128 sind     im    wesentli  chen gleich.  



  Die von den Spannungsteilern 127 und 128 abge  gebenen Spannungen werden einem Differentialver  stärker 130 zugeführt. Das Ausgangssignal des Diffe  rentialverstärkers 130 repräsentiert die Summe der       Absolutgrössen    der beiden von den     Spannungsteilern     127 und 128 abgegebenen Spannungen, wenn sich  der Wellenzug 125 in seiner Bezugslage befindet. Die  von dem Spannungsteiler 128 abgegebene Spannung  wird dem Steuergitter eines ersten Röhrensystems  131 zugeführt. Die von dem     Spannungsteiler    127 ab  gegebene Spannung wird dem Steuergitter eines zwei  ten Röhrensystems 132 zugeführt. Das Röhrensystem  132 arbeitet als     Kathodenausgangsverstärker    und  erzeugt eine Ausgangsspannung an dem Belastungs  widerstand 133.

   Die     Ausgangsdifferenzspannung,    die  von dem System 131 erzeugt wird, erscheint an dem  Belastungswiderstand 134, der an die Anode des  Röhrensystems<B>131</B> angeschlossen ist. Das     Aus-          derVerzögerungsleitung        seineBezugslage        erreicht    hat.  



  Eine Widerstandsmatrix<B>150,</B> die ebenfalls in       Fig.    3 gezeigt ist, dient zur Feststellung eines Wellen  zuges in der Verzögerungsleitung. Die Widerstands  matrix enthält dabei die Spannungsteiler<B>151,</B> 152  und 153, die mit den     Abgriffpunkten   <I>A, B</I> und C der  Verzögerungsleitung 103 verbunden sind. Die Aufga  be der Widerstandsmatrix 150 und der mit ihr ver  bundenen Schaltelemente besteht darin, die Vorder  kante einer Wellenform zu erfassen, wenn diese in  die Verzögerungsleitung 103 eintritt, und als Folge  hiervon ein Signal abzugeben, wenn der Wellenzug in  der Verzögerungsleitung seine Bezugslage erreicht  hat.  



  Das     Spannungsteilerverhältnis    aller drei Span-         nungsteiler    151, 152     und.    153 ist gleich und kann  numerisch mit  Y  angegeben werden. Die     Abgriffs-          punkte    der Spannungsteiler 152 und 153 sind mit  einem     Summationsstromkreis    154 verbunden. Die  Ausgangsspannung des     Summationsstromkreises    154  und die Ausgangsspannung des     Spannungsteilers    151  werden den Gittern von zwei Röhrensystemen 157  und 158 eines     Differentialverstärkers    156 zugeführt.  Der gemeinsame Kathodenwiderstand ist mit 159, der  Anodenwiderstand mit 160 bezeichnet.

   An dem Aus  gang 161 kann das Signal abgenommen werden. Es  ist zu ersehen, dass der Differentialverstärker 156  gleich ausgebildet ist, wie der oben beschriebene Dif  ferentialverstärker.  



  Unabhängig davon, ob die Wellenform 101 oder  125     in    die Verzögerungsleitung gelangt, erscheint an  dem     Abgriffpunkt    A eine positive Ausgangsspan  nung. Die Vorderkante dieser Wellenformen erzeugt  ein zunehmend negatives Ausgangssignal an dem       Differentialverstärker    156. Beim weiteren Fort  schreiten des Wellenzuges in der Verzögerungsleitung  103 nehmen     die        Ausgangsspannungen    der     Abgriffs-          punkte    B und C, die     zusammengefasst    sind, zu.

   Das  Signal, das von dem     Summationsstromkreis    154     er-          fasst    wird, wird nun gleich gross wie das von dem       Spannungsteiler    151     .erfasste    Signal, so dass     die    Aus  gangsspannung des Differentialverstärkers 156 zu  nächst Null und dann positiv wird.

   Diese     Polaritäts-          umkehr    am Ausgang des Verstärkers 156, die durch  das Vorrücken der vorderen Kante der Wellenform  in der Verzögerungsleitung 103 hervorgerufen wird,  wird als     Anzeige    für das Vorhandensein einer Wel  lenform in der Verzögerungsleitung und zum Aus  lösen des erwähnten     Prüfsignales    verwendet.

   Diese  Massnahme ist zur Erzeugung von Zeitsignalen für  alle Symbole und auch für magnetische     Unregelmäs-          sigkeiten    günstig, da bei der     Abtastung    von magneti  schen Symbolen und Unregelmässigkeiten auf nicht  magnetischem Papier in dem Signal bei der     Abta-          stung    des ersten Teiles des Symbols oder der     Unre-          gelmässigkeit    eine positive Spitze hervorgerufen wird.  



  Für die Berechnung der Widerstandswerte der  Widerstandsmatrize und für die Betriebsweise der  einzelnen Kreiselemente sei auf das Hauptpatent  sowie auf die     Patentschrift        No.    365567 und die dort  angeführte Literatur verwiesen.  



  Die Ausgangsspannung des Differentialverstär  kers 130, die an dem Ausgang 135 erscheint, wird  einem zusätzlichen Kanal zugeführt, der gleich ist wie  die den Symbolen zugeordneten     Kanäle,    die im  Hauptpatent beschrieben sind. Der an den Ausgang  135 angeschlossene Kanal besitzt jedoch keine End  stufe.  



  Ein Gerät zum Erkennen von Symbolen weist die  Information von richtig gedruckten und abgetasteten  Dokumenten nicht nur dann zurück, wenn     die        Unre-          gelmässigkeiten    in dem abgetasteten Gebiet vorhan  den sind. Die     Identifizierungsstromkreise    können  daher auch dann gesperrt werden, wenn ein Gebiet  abgetastet wird, auf dem keine magnetischen Symbo-           1e    erwartet werden.

   Durch die Sperrung der     Identifi-          zierungsstromkreise        kann    kein falsches Ausgangssi  gnal erzeugt werden und kein Fehlersignal     abgegeben     werden, wenn die Grenze des Trägers an dem     Abta-          ster        vorbeibewegt    wird.  



  Ein Lichtstrahl wird nun so gerichtet, dass er auf  eine strahlungsempfindliche Vorrichtung, beispiels  weise einen Phototransistor auftrifft. Der Phototran  sistor gibt dann ein relativ     grosses    Ausgangssignal ab,  wenn der Strahl von der Lichtquelle genau auf ihn  auftrifft. Wenn hingegen der Strahl unterbrochen  wird, vermindert sich das Ausgangssignal des Photo  transistors bis auf einen relativ kleinen Wert. Wenn  die Kante eines Dokumentes wie beispielsweise eines  Schecks den Lichtstrahl unterbricht, sinkt das Aus  gangssignal des Phototransistors ab und bleibt solan  ge auf einem niedrigen Wert, bis die Schlusskante des  Dokumentes den Lichtstrahl wieder freigibt.  



  Das Ausgangssignal des Phototransistors wird  über einen Verstärker einem monostabilen     Multivi-          brator    zugeführt. Das Absinken des     Ausgangssignales     des Phototransistors     bringt    den monostabilen Multi  vibrator in seinen unstabilen Zustand, in dem er  für eine vorgegebene Zeitspanne     verharrt.    Die Dauer  des während dieser Zeit abgegebenen Impulses ist so  bemessen, dass sie etwa gleich der Zeitspanne ist, die  zwischen dem Augenblick verstreicht, in dem die  Kante den Lichtstrahl unterbricht und dem Augen  blick, in dem die Grenze des die Symbole enthalten  den Gebietes den     Abtaster    erreicht hat.

   Wenn der  Phototransistor vor dem     Abtaster    liegt, muss die  Dauer des     Synchronisierimpulses    entsprechend  grösser sein, als das Zeitintervall, das die rechte  Grenzlinie     benötigt,    um zu dem     Abtaster    zu gelangen.  Vorzugsweise wird ein Sicherheitsbereich eingeschal  tet, um hiermit Schwankungen von irgendwelchen       Stromkreisparametern    und Abweichungen von der  Sollgeschwindigkeit des Dokumentes zu berücksichti  gen, so dass der     Synchronisierimpuls    keinesfalls erst  nach dem Eintreten der Wellenform des ersten Sym  bols in die Verzögerungsleitung endet.  



  Der     Synchronisierimpuls    des     Multivibrators    wird  einem monostabilen     Multivibrator    zugeführt. Dieser       Multivibrator    wird durch die Vorderkante des     Syn-          chronisierimpulses    in seinem instabilen Zustand ver  setzt und gibt ein Signal ab, was eine Anzeige für die  Anwesenheit z. B. eines Schecks ist. Die Dauer dieses  Impulses ist etwa     gleich    der Zeitspanne, die das Feld  mit den Symbolen benötigt, an dem     Abtaster    vorbei  zuwandern.

   Der die Anwesenheit des Schecks anzei  gende     Impuls    wird einer Sperre zugeführt, die mit  dem     Wiedererkennungsstromkreis    verbunden ist, so  dass die Sperre nur dann Signale durchlässt, wenn  sich das Feld bzw. Gebiet vor dem     Abtaster    befindet.

    Die     Prüfbefehlsignale    werden somit dann unter  drückt, wenn die rechte und die linke Grenze der ab  getasteten Zone des Dokumentes an dem     Abtaster          vorbeiwandert.    Es können somit keine falschen Aus  gangs- oder Fehlersignale abgegeben werden, die auf  magnetische Unregelmässigkeiten zurückgehen, die    sich in dem Dokument befinden und die durch Erfas  sung einer vorderen oder hinteren Kante des Doku  mentes oder auf andere Geräusch- oder Störquellen       zurückgehen.    Wenn sich kein Dokument bei dem       Abtaster    befindet, verhindert der beschriebene  Stromkreis ebenfalls die Abgabe von durch irgend  welche Störquellen verursachten Ausgangssignalen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zum magnetischen Lesen und Erken nen von Schriftsymbolen gemäss dem Patentanspruch 1I des Hauptpatentes, gekennzeichnet durch einen weiteren Zeichenmeldekanal zum Identifizieren von durch Spuren magnetischen Materials hervorgerufe nen Wellenzügen. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der weitere, mit der Ver zögerungsleitung (103) verbundene Zeichenmeldeka- nal zum Erfassen eines Wellenzuges ausgebildet ist, der einen steilen Anstieg zu einer ersten Spitze, einen Abfall, einen Nulldurchgang, eine zweite Spitze ent gegengesetzter Polarität und einen steilen Abfall zu Null enthält, wobei dieser nur bei Vorliegen eines der magnetischen Unregelmässigkeit entsprechenden Wellenzuges ein Ausgangssignal abgibt, das grösser ist als die Ausgangssignale der Zeichenmeldekanäle anderer Symbole. 2.
    Einrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Zeichenmeldekanal zwei Spannungsteiler (127, 128) im wesentlichen gleichen Spannungsteilerverhältnisses aufweist, wobei die Ab griffe mit einem Differentialverstärker (130) verbun den sind, so dass sich die Signalspannung von der ersten Spitze und diejenige von der zweiten Spitze addieren. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass zum Unterdrücken der Hochfre- quenzverzerrungen von durch Spuren magnetischen Materials erzeugten Wellenzügen der diese Wellenzü ge übertragende Stromkreis Hochfrequenzanteile be grenzende und filternde Eigenschaften aufweist oder der Abtaster eine Frequenzabhängigkeit von gleicher Eigenschaft hat. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch eine elektrooptische Abtastvorrich- tung, bestehend aus einem Lichtstrahl und einem Phototransistor, die sich in dem Weg des Aufzeich nungsträgers befindet, wenn dieser der Einrichtung zugeführt wird, einen Signalstromkreis mit einer vor gegebenen Verzögerungszeit, die angenähert gleich der Zeit ist, die zwischen dem Erfassen des Trägers durch die optische Abtastvorrichtung und der An kunft der Symbole an der Stelle verstreicht, an der sie durch die Einrichtung erfasst werden können, durch elektrische Stromkreise, die den elektrooptischen Abtaster mit dem Signalstromkreis verbinden, um diesen zu erregen,
    wenn die Kante des Trägers durch den elektrooptischen Abtaster erfasst wird, und durch an den Signalstromkreis angeschlossene Stromkreise, die den Zeichenmeldekanälen ein Signal übermitteln und hierdurch deren Betrieb nur nach Ablauf der Verzögerungszeit zulassen.
CH8235759A 1958-10-30 1959-12-28 Einrichtung zum magnetischen Lesen und Erkennen von Schriftsymbolen CH404260A (de)

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CH8235759A CH404260A (de) 1958-10-30 1959-12-28 Einrichtung zum magnetischen Lesen und Erkennen von Schriftsymbolen

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CH (1) CH404260A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10314631B4 (de) * 2003-04-01 2014-02-27 Daniel Bossert Flächiges Bogenmaterial mit Individualinformation, Bogen und Verfahren zur Individualisierung eines blattförmigen Bogens.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE10314631B4 (de) * 2003-04-01 2014-02-27 Daniel Bossert Flächiges Bogenmaterial mit Individualinformation, Bogen und Verfahren zur Individualisierung eines blattförmigen Bogens.

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