CH404312A - Druckrohr, insbesondere für Wasserkraftanlagen - Google Patents

Druckrohr, insbesondere für Wasserkraftanlagen

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CH404312A
CH404312A CH1430461A CH1430461A CH404312A CH 404312 A CH404312 A CH 404312A CH 1430461 A CH1430461 A CH 1430461A CH 1430461 A CH1430461 A CH 1430461A CH 404312 A CH404312 A CH 404312A
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CH
Switzerland
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pipe
power plants
pressure pipe
pipe sections
water power
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Application number
CH1430461A
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Gerhard Dr Ing Seeber
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Gerhard Dr Ing Seeber
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L13/00Non-disconnectable pipe joints, e.g. soldered, adhesive, or caulked joints
    • F16L13/02Welded joints
    • F16L13/0218Welded joints having an inner or outer ring
    • F16L13/0236Welded joints having an inner or outer ring having an outer ring

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


      Druckrohr,    insbesondere für     Wasserkraftanlagen       Die neuere Entwicklung von Wasserkraftwerks  an1_agen führt zu immer grösseren Fallhöhen und zu  immer grösseren Wassermengen. Als Folge davon  ergeben sich bei der Ausführung der zugehörigen  Druckrohrleitungen zunehmende Wandstärken.

   Bisher  werden die einzelnen Schüsse solcher Druckrohre  mit Hilfe von Stumpfnähten verschweisst, was bei       Rohren    mit grosser Wandstärke aber insofern be  deutende Schwierigkeiten bereitet, als ein nachträg  liches Glühen des Schweissbereiches erforderlich ist,  um das Rohrmaterial, beispielsweise Vergütungsstahl,  wieder     spannungsfrei    zu     machen.    Dieses Nachglühen       erfordert    einen grossen Aufwand und ist in manchen  Fällen überhaupt kaum durchzuführen.  



  Die Erfindung bezweckt die Schaffung eines aus       miteinander    verschweissten Rohrschüssen bestehen  den Druckrohres, das trotz ausreichender Wand  stärke kein Nachglühen auf der Baustelle erfordert       und    daher auch keine Montageschwierigkeiten be  reitet.  



  Die     Erfindung    besteht, dass die Rohrschüsse an  den     zusammenstossenden    Enden aussenseitig bis auf  ein zur Übertragung der im Betrieb auftretenden  Längskräfte ausreichendes     Wandstärkenmass    konisch       abg:achrägt    sind und je der Stossbereich durch einen  innen entsprechend doppelkonisch ausgebildeten Aus  senring verstärkt ist. Die Erfindung geht von der  Erkenntnis aus, dass die bei Druckrohrleitungen in  Umfangsrichtung auftretenden Kräfte etwa doppelt so  gross wie die in Längsrichtung wirkenden Kräfte sind.  Es genügt daher, die Rundnaht, welche die Längs  kräfte zu übertragen hat, mit einer annähernd der hal  ben Wandstärke entsprechenden Abmessung auszufüh  ren.

   Durch die erfindungsgemässe Ausbildung der En-    den der Rohrschüsse wird nun die Wandstärke an der  Schweissstelle auf ein Mass reduziert, das einerseits  ein Schweissen ohne nachträgliches Spannungsfrei  glühen zulässt, das anderseits aber auch ausreicht, um  die Längskräfte zu     übetragen.    Die sich aus der koni  schen     Abschrägung    der Schussenden ergebende  Schwächung des Rohres in Umfangsrichtung wird  durch den Aussenring wieder aufgehoben, so dass  die Kraftübertragung von Schuss zu Schuss nicht be  einträchtigt ist, die Festigkeit hinsichtlich der Um  fangskräfte nicht vermindert wird, die     Schweissung     dennoch aber ohne Nachglühen durchgeführt werden  kann.

   Der Aussenring wird     zweckmässigerweise    so  dimensioniert, dass er den durch die     Abschrägung     der Schussenden entfallenden Querschnitt ersetzt. Er  kann jedoch auch in den Fällen, in denen die Festig  keit des     Schweissnahtbereiches    geringer als die des  Grundwerkstoffes ist, so bemessen werden, dass dieser  Festigkeitsabfall durch eine     Querschnittsvergrösse-          rung    ausgeglichen wird.

      Der die Stossstelle überbrückende Aussenring  kann von vornherein mit je einem der     zusammen-          stossenden    Rohrschüsse verschweisst sein, und die     Ver-          bindungsschweissnaht    der Rohrschüsse miteinander  kann ausschliesslich von innen hergestellt werden.  Somit kann der Aussenring zugleich als     Aufschweiss-          lasche    für die     Schweissung    dienen. Er hat den weite  ren Vorteil, dass er das Zusammensetzen der Rohr-         schüsse    durch jeweiliges Zentrieren des nächstfol  genden Schusses erleichtert.

   In Fällen, in denen das  Rohr von aussen zugänglich ist und grössere Längs  kräfte im Rohr zu erwarten sind, können selbst  verständlich beide Enden des Verbindungsringes von      der Aussenseite her mit beiden Rohrschüssen     ver-          schweisst    werden.  



  Der Winkel der konischen     Abschrägung    der  Schussenden kann so gewählt werden, dass die entlang  der Gleitflächen auftretenden     Längskraftkomponen-          ten    innerhalb enger Grenzen bleiben und keine  wesentliche zusätzliche Belastung der     Verbindungs-          rundnaht    darstellen.  



  Die Zeichnung zeigt beispielsweise die     erfindungs-          gemässe    Verbindung zweier Rohrschüsse im Längs  schnitt.  



  Zwei Rohrschüsse 1, 2 eines Druckrohres sind  an den zusammenstossenden Enden aussenseitig bis  auf ein zur Übertragung der im Betrieb auftretenden  Längskräfte ausreichendes     Wandstärkemasses    abge  schrägt und durch eine Rundschweissnaht 3 miteinan  der verbunden. Im Stossbereich ist ein innen der       Abschrägung    entsprechend doppelkonisch ausgebil  deter Aussenring 4 zur Verstärkung vorgesehen.

    Dieser Aussenring 4 kann beispielsweise mit dem  Schuss 1 durch eine Schweissnaht 5 von vornherein  verbunden sein, so dass er als Montagebehelf für    den zentrischen Anbau des Schusses 2 und zugleich  als     Aufschweisslasche    für die Herstellung der     aus-          schliesslich    von der Rohrinnenseite her auszuführen  den Rundnaht 3 dienen kann. Der Aussenring 4  gleicht die durch die     Abschrägung    der Rohrschüsse  sich ergebende Rohrschwächung hinsichtlich der in  Umfangsrichtung auftretenden Kräfte wieder aus.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Druckrohr, insbesondere für Wasserkraftanlagen, bestehend aus miteinander verschweissten Rohr schüssen, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohr schüsse (1, 2) an den zusammenstossenden Enden aussenseitig bis auf ein zur Übertragung der im Be trieb auftretenden Längskräfte ausreichendes Wand- stärkemass (s) konisch abgeschrägt sind und je der Stossbereich durch einen innen entsprechend doppel konisch ausgebildeten Aussenring (4) verstärkt ist.
CH1430461A 1960-12-31 1961-12-08 Druckrohr, insbesondere für Wasserkraftanlagen CH404312A (de)

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