CH404370A - Einrichtung zum Sichten von Gut - Google Patents

Einrichtung zum Sichten von Gut

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CH404370A
CH404370A CH86261A CH86261A CH404370A CH 404370 A CH404370 A CH 404370A CH 86261 A CH86261 A CH 86261A CH 86261 A CH86261 A CH 86261A CH 404370 A CH404370 A CH 404370A
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CH
Switzerland
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diffuser
air
particles
dependent
funnel
Prior art date
Application number
CH86261A
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English (en)
Inventor
Schmitz Hugo
Original Assignee
Polysius Gmbh
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Publication date
Application filed by Polysius Gmbh filed Critical Polysius Gmbh
Publication of CH404370A publication Critical patent/CH404370A/de

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B7/00Selective separation of solid materials carried by, or dispersed in, gas currents
    • B07B7/08Selective separation of solid materials carried by, or dispersed in, gas currents using centrifugal force
    • B07B7/083Selective separation of solid materials carried by, or dispersed in, gas currents using centrifugal force generated by rotating vanes, discs, drums, or brushes
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03BSEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
    • B03B5/00Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating
    • B03B5/28Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating by sink-float separation
    • B03B5/30Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating by sink-float separation using heavy liquids or suspensions
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    • B07B7/00Selective separation of solid materials carried by, or dispersed in, gas currents
    • B07B7/01Selective separation of solid materials carried by, or dispersed in, gas currents using gravity

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  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description


      Einrichtung        zum   <B>Sichten von Gut</B>    Das Hauptpatent betrifft     einen        Sichter,    bei dem  ein-Gemisch aus dem zu sichtenden Gut mit einem  Gas,     insbesondere    Luft durch einen     Diffusor    geleitet  wird. In dem     Diffusor    wird die Luft infolge der Quer  schnittserweiterung verzögert.

   Die im Luftstrom ent  haltenen feinen Gutteilchen folgen     dieser    Ver  zögerung, während die grösseren Gutteilchen     infolge     ihrer     grösseren        kinetischen,    Energie, die ja von ihrer  Masse abhängt, den Reibungswiderstand der Luft  überwinden und nur wenig von ihrer Geschwindigkeit  verlieren. Am Austrittsende des     Diffusors    ist     ihre          Geschwindigkeit        erheblich    grösser als die der     Luft.     



  Die verschieden grossen Teilchen des Gutes un  terscheiden sich also     beim    Verlassen des     Diffusors     durch     ihre    unterschiedliche     Geschwindigkeit.    Die  Luft kann nach dem Verlassen des     Diffusors    seitlich  abgelenkt werden. Dieser Ablenkung folgen wieder  um ,die feinen     Teilchen,    die ja kaum noch     eine    Rela  tivbewegung zum Luftstrom ausführen, während die  grösseren Teilchen aus     ihrer    Flugrichtung wenig     oder     gar nicht abgelenkt werden.

   Die feinen Teilchen wer  den nach     einer    im Hauptpatent     beschridbenen        Aus-          führungsform    in einem dem     Sichter    nachgeschalteten  Zyklon oder sonstigen     Abscheider    von     dier    Luft ge  trennt.  



  Die vorliegende Erfindung     stellt    eine Weiteraus  bildung des     Sichters    nach dem Patentanspruch des  Hauptpatentes dar.     Gemäss    der     Erfindung    wird eine  schärfere Trennung des     Feingutes    von dem Grobgut  dadurch erreicht,

   dass neben der     Diffusorwirkung     auch noch eine     Zyklonwirkung    für die     Trennung     herangezogen     wird.    Hierbei     kann    ausserdem der     ge-          mäss    einer im Hauptpatent erwähnten     Ausführungs-          form    hinter den     Sichter    zu schaltende     Abscheider        für          das    Feingut in den     Sichter    eingebaut     werden,

      so dass    der     hinterzuschaltende        Abscheider    entfällt. Die     Vor-          teile        dieser.Ausführungsform    sind offensichtlich.  



  Bei den in der     Hauptpatentschrift    erläuterten Bei  spielen     wird    das     Gut-Luft-Gemisch    im     Falle    eines  rotationssymmetrischen     Diffusors    zentral dem     Diffu-          sorkanal    zugeleitet.

   Bei     dieser        Sichterausbildung    be  wegen sich die verschieden grossen     Teilchen    - unge  ordnet über den     Diffusorquerschnstt    verteilt - in       Strömungsrichtungdurch    den     Diffusor.    Eine     Verbes-          serung,der    Sichtwirkung ist zu erwarten, wenn es     ge-          lingt,    den Teilchen im     Diffusor    nicht nur eine unter  schiedliche Geschwindigkeit zu erteilen, sondern dar  über hinaus die     Teilchenbewegung    so zu ordnen,

   dass  den Teilchen je nach Grösse eine bestimmte     Strö-          mungsbahn    im     Diffusorkanal    zukommt.  



  Im Falle einer nach Korngrössen ungeordneten  Strömung bewegen sich die Teilchen     mit    der ihrer  Grösse eigentümlichen Geschwindigkeit,     ungeordnet     über den gesamten Querschnitt     verteilt,    durch den       Diffusorkanal.    Es bewegen sich     gewissermassen     ganze Gitter von Gutteilchen durch den     Strö-          mungskanal.    Jedes     dieser    Gitter besteht     aus    Teil  chen gleicher Grösse und     somit    aus gleicher Ge  schwindigkeit.

   Die geringste     Geschwindigkeit    haben  die Gitter mit den feinsten     Teilchen,    deren Ge  schwindigkeit der     Luftgeschwindigkeit    entspricht. Die  grösste Geschwindigkeit haben die Gitter mit den  grössten Teilchen.

   Es ist     einleuchtend,    dass diese Git  ter mit ihren unterschiedlichen     Geschwindigkeiten     laufend     aufeinänderprallen    und sich     in    ihrer     Bewe-          g        o        ung        beeinflussen,        etwa        so,        dass        grobe        Teilchen        auf          feine    Teilchen aufprallen, welche dann an den  grösseren     Teilchen    haften bleiben.

   Das     führt    zu einer       Verfälschung    des     Kornbildes    der später abgeschiede  nen Fraktionen.           Erfindungsgemäss    wird nun     vorgeschlagen,    das       Gut-Luft-Gemisch    in Rotation zu versetzen, bevor es  dem     Diffusor    zugeleitet     wird.    Es entsteht auf diese  Weise     in.    dem     Diffusor    eine     schraubenlinienförmige     Strömung der     Luft    und des Gutes.  



  Für die Eigenbewegung der     Teilchen    in einem       schraubenlinienförmig    geführten     Luftstrom    gelten die       bekannten    Gesetze der Strömungslehre. Danach       überwiegen    bei den     grösseren        Teilchen    die Fliehkräfte  und bei den     kleineren    Teilchen die Reibungskräfte  des sie mitführenden Luftstromes.

   Die gröberen Teil  chen     werden    wie     in.        einem    Zyklon nach aussen ge  schleudert,     während    die feineren Teilchen die Rei  bungskräfte des     Luftstromes    nicht oder nur     wenig          überwinden    können und daher mehr auf den inneren  Strömungsbahnen verbleiben.

   Diese     Gesetzmässig-          keiten    gelten für die Teilchenbewegung sowohl im       Wirbeler    wie in     einem        anschliessenden        Beschleuni-          gerkanal    und im     Diffusorkanal.     



  Die Lage der     Teilchen    im     Strömungskanal    ist ab  hängig von der Steilheit der     schraubenlinienförmigen     Luftströmung in axialer Richtung sowie von der ab  soluten     Geschwindigkeit    des Luftstromes. Zur will  kürlichen Erzielung unterschiedlicher Strömungen ist  es daher zweckmässig, die     Kanalbreiten    durch Ver  stellung der     äusseren    und/oder inneren Kegelwände  einstellbar     auszuführen.     



  Die     Erfindung    sei an Hand der     Zeichnung    bei  spielsweise näher erläutert. Es zeigen:       Fig.    1     eine    erste Ausführungsform des     Sichters     nach der     Erfindung,          Fig.    2 eine zweite     Ausführungsform    mit einge  bautem     Abscheider    für das Feingut.  



  Gemäss     Fig.    1 besteht der     Sichter    nach der     Erfin-          dung    aus einem feststehenden Gehäuse, das     im    we  sentlichen die Gestalt eines     Doppelkegels    hat. Das  Gehäuse     umschliesst        einen    in seiner Höhe verstellba  ren Kern, der ebenfalls     doppelkegelförmig    ausgebil  det ist.

   Der Teil k der Wandung     des    Kernes, der genau  parallel zum Teil i der Wandung des Gehäuses ange  ordnet ist, bildet     zusammen:    mit     letzterem    den     Diffu-          sor    h und einen     Beschleunigerkanal    g. Der     Kern    ist  an einer Hohlspindel     t1    aufgehängt, die mittels des  Handrades     u1    in     senkrechter    Richtung verstellt wer  den kann.

   Die Hohlspindel     umschliesst    eine weitere  Spindel     t2,    die durch den Kern     hindurchgeführt        ist     und trägt an     ihrem    unteren Ende den Trichter r.

   Die       Spindel        t2    und damit auch der Trichter r können mit       Hilfe    des     Handrades        u2    gehoben und gesenkt     werden.     Der Trichter r     schliesst    an seinem     unteren    Ende an       das    fest mit dem Gehäuse verbundene Rohr p an     und.     wird von diesem     geführt.    Die Spindel     t2        sichert    die  Lage des     Kerns    zum     Gehäuse.     



       Gemäss        Fig.    1     wird    das Gut durch die Schurre a  dem     Aufgaberohr   <I>d</I> und von dort dem     Wirbeler   <I>b</I>  zugeführt. Durch die Rohrleitung c tritt die Luft     tan-          gential    in das     Wirbelergehäuse    ein. Das     Aufgaberohr     <I>d</I>     kann    mit Schlitzen oder Leitblechen e und     f    verse  hen     sein,    um     eine    gute Mischung des Gutes mit der  Luft zu erreichen.

   Innerhalb des     Wirbelergehäuses    b    wird das Gut von der Luft mitgenommen und aufge  lockert     in    den     Beschleunigungskanal    g gebracht. In  folge der     tangentialen        Einführung    der.

   Luft in den       Wirbeler    durchströmt das     Gut-Luft-Gemisch    den     Be-          schleunigerkanal    g und den anschliessenden     Diffusor     h     schraubenlinienförmig.       Die Luft     durchströmt    den     Beschleunigungskanal     g mit etwa konstanter Geschwindigkeit, denn seine  Form ist so gewählt, dass überall ein gleich     grosser          Strömungsquerschnitt    zur Verfügung steht. Die Ab  nahme der Kanalbreite zum     Diffusor    zu entspricht  also dem zunehmenden. Durchmesser.

   In diesem     Be-          schleunigungskanal    werden die aus dem     Wirbeler     kommenden     Gutteilchen    beschleunigt.     Während.          nämlich    die     feinen    Teilchen bereits im     Wirbeler    die       Luftgeschwindigkeit    annehmen, benötigen die  grösseren Teilchen wegen ihrer grösseren Trägheit  hierzu     einen    :

  etwas längeren Weg.     An    der Eintritts  stelle<I>l</I> in den     Diffusor   <I>h</I> haben die grossen und die       kleinen    Teilchen etwa die     Luftgeschwindigkeit.     



  Durch das von der     schraubenlinienförmigen    Füh  rung des. Luftstromes     im        Wirbeler    und Beschleuniger  erzeugte Fliehkraftfeld     unterliegen    die     Teilchen    im  Luftstrom zusätzlich einer     Zentrifugalbeschleuni-          gung.    Diese     wirkt    sich unterschiedlich auf die grossen  und die     kleinen    Teilchen aus.

   Während die grossen       Teilchen,    den Massenkräften folgend, nach aussen       geschleudert    werden, werden die feinen     Teilchen,    den  Reibungskräften     des    Luftstromes folgend, auf den  inneren Strömungsbahnen zurückgehalten. Die Teil  chen sortieren sich     also    im Luftstrom nach ihrer  Grösse, wobei an der Aussenwand des  Strömungskanals sich vorzugsweise die gröberen       Teilchen    sammeln.  



  Diese     Sortierung    nach der Grösse der     Teilchen     bleibt auch     im        Diffusorkanal    h erhalten, da ja hier       ebenfalls        eine        spiralförmige    Strömung herrscht.

    Selbst aber wenn     im        Diffusor    die     schraubenlinien-          förmige    Strömung     allmählich        in    eine gerade  Strömung übergeht, bleibt die Sortierung der Teil  chen erhalten,     denn    die graben Teilchen sind infolge  der     ihnen    eigenen kinetischen Energie bestrebt, gera  de aus, d. h.

   in derselben Richtung, also an der Aus  senwand     entlang    zu     strömen.    Die Fallgeschwindig  keit, der sie ja     ebenfalls    unterliegen und die sie unter  Umständen veranlassen könnte, ihre Flugrichtung zu       ändern,    ist gegenüber den hohen Geschwindigkeiten  im     Sichter    so     geringfügig,    dass sie sich nicht auswirkt.  Die     Teilchen        duchwandern    den gesamten Strömungs  kanal in     Bruchteilen    einer Sekunde.  



  An der Austrittsstelle aus dem     Diffusor    wird die  Luft nach     innen    abgesaugt. Dieser Umlenkung des       Luftstromes    folgen die feinen     Teilchen,    während die  gröberen     Teilchen,        die    sich ohnehin mehr längs der       äusseren        Diffusorwand    bewegen, den an der     Umlenk-          stelle    erzeugten Reibungswiderstand     überwinden    und  ihre     ursprüngliche        Bewegungsrichtung    beibehalten.

    Sie bewegen sich zunächst längs der verlängerten  äusseren     Diffusorwand    und fallen dann in den           Griess-Sammelraum    m. Von dort werden sie durch  Schurre n abgeführt.  



  Die Luft und die von ihr mitgeführten feinen  Teilchen durchströmen nach dem     Verlassen    des     Dif-          fusors        denAuffangraum    o, der von     demTrichter    r und  dem unteren Gegenkegel des Kerns gebildet wird. Sie  gelangen über das Rohr p     in,    einen     nachgeschalteten.          Abscheider.     



  An der     Umlenkstelle    q     sind    die vom Luftstrom  mitgeführten     Gutteilchen    den Reibungskräften der  abgelenkten Luftströmung ausgesetzt. Dieser Rei  bungswiderstand wirkt auf die Teilchen wie ein Sieb.  Grosse Gutteilchen überwinden den Reibungswider  stand infolge ihrer Trägheit und     ihrer    höheren Ge  schwindigkeit.

   Die feineren Teilchen, die den Rei  bungswiderstand nicht zu     überwinden    vermögen,  werden von dem     abgelenkten    Luftstrom mitgenom  men.     Ändert    man den     Reibungswiderstand,    so     führt     das zu einer Verschiebung der     Trenngrenzen.    Der       Reibungswiderstand    ist aber von der     Strömungs-          geschwindigkeit    der Luft abhängig.

   Aus.     diesem     Grunde     wird    die     Luftgeschwindigkeit    an der     Umlenk-          stelle    mit verschiedenen Mitteln geregelt.  



  So kann durch Verstellendes Trichters. r in senk  rechter     Richtung    die     Einströmungsgeschwindigkeit     der Luft in den Raum o geregelt werden.     Allerdings     ist dies nur     innerhalb    gewisser Grenzen     möglich,     denn die     Einströmgeschwindigkeit    ist ja in erster  Linie abhängig von der Luftmenge und ihrer Ge  schwindigkeit, wenn sie aus dem     Diffusor    austritt.  



  Um die Luftgeschwindigkeit an der     Umlenkstelle     in weiteren Grenzen regeln zu können, ist     in    der       Mantelfläche    i des Gehäuses     ein    über seinen     ganzen     Umfang reichender Schlitz (s) vorgesehen, der mit       Hilfe    eines Ringschiebers, der mit     Verstellschrauben     v ausgerüstet ist, nach Belieben geöffnet und ge  schlossen     werden    kann. Der Schlitz ist genau an der       Umlenkstelle    angebracht.

   Ist     @er    geöffnet, so dringt  von aussen in den unter Unterdruck stehenden     Sich-          ter    in regelbarer Menge Zusatzluft ein, durch die die  Luftgeschwindigkeit des     albgelenkten    Luftstroms er  höht wird. Es     wird    daher auch ein grösserer Teil des  Gesamtgutes von dem Luftstrom     mitgerissen        und    die  Trenngrenze verschiebt sich nach der     Grobkornseite     zu.  



  Noch     eine    andere Wirkung     wird    durch den     Schlitz     s erreicht. Der durch den     Schlitz    eintretende Luft  strom     fliesst    ja quer durch den aus dem     Diffusor    aus  tretenden Gutstrom der Eintrittsöffnung des Raumes  o zu.     Dieser    Luftstrom ist daher geeignet,     die     gröberen Teilchen von etwa anhaftendem Staub zu  reinigen und diesen     zusammen    mit der     Luft    hinweg  zuführen.  



  Nach einer im Hauptpatent beschriebenen Aus  führungsform ist zur     Abscheidung,    d. h. zur Tren  nung von Feingut und Luft     ein    besonderer     hinterge-          schalteter        Abscheider,    z.

   B. ein Zyklon,     erforderlich.     Auch bei der     Ausführungsform    nach     Fig.    1 der vor  liegenden Erfindung ist dies     notwendig.    In     Fig.    2     ist       nun :eine     Ausführungsform    gezeigt, bei der, dieser       Abscheider        in    den     Sichter    eingebaut ist.  



  Der von dem Sammeltrichter r     umschlossene     Raum ist hier als Zyklon ausgebildet. Zu     diesem     Zweck sind nahe der     Eintrittsstelle    in diesen Raum  Leitbleche x angeordnet, die die mit dem Feingut       vermischte    Luft     zwingen,    in dem     Trichter    r eine Ro  tationsbewegung auszuführen.

   Die durch den     Wirbe-          ler   <I>b,</I> den     Beschleuniger    g und den     Diffusor   <I>h</I> zusam  men mit dem Gut strömende Luft führt genau wie bei  der Ausführungsform nach     Fig.    1     einen        schraubenli-          nienförmigen    Weg aus, jedoch verliert     erfahrungsge-          mäss    die im     Diffusor    abgebremste Luft auch einen  grossen     Teil    ihrer Geschwindigkeit     in        tangentialer     Richtung.

   Die Leitbleche x dienen also dazu, die Ge  schwindigkeit der     Luft    in     tangentialer    Richtung zu       vergrössern.     



       In,    dem Trichter r     wird    so ein Fliehkraftfeld er  zeugt, das von der Luftgeschwindigkeit     in.        tangentia-          ler    Richtung und von dem     Durchmesser    des Trichters  in den verschiedenen Höhenlagen abhängig ist. Mit  kleiner     werdendem        Durchmesser    erhöhen sich die       Zentrifugalkräfte    des Strömungsfeldes.

   Durch die  trichterförmige Gestalt des     Abscheiders    wird daher  erreicht, dass das die     Abscheidung    bewirkende Flieh  kraftfeld im unteren Teil des Trichters     besonders     stark ist.    Um zu erreichen, dass möglichst alle     abzuschei-          denden    Teilchen     in    den Bereich dieses starken Flieh  kraftfeldes gelangen,     kann    eine     Leitwand    z vorgese  hen sein.

   Die in dem trichterförmigen     Abscheider          auszentrifugierten        Teilchen    gleiten an der     Trichter-          wand    nach     abwärts    dem     mit        einer        luftdichten    Aus  tragvorrichtung     ausgerüsteten        Austrittsrohr    p zu.

   Der  vom Feingut befreite Luftstrom wird     in    Richtung des  Pfeiles<I>A</I> durch das     Abluftrohr   <I>B</I>     abgeführt.    Dieses       Abluftrohr    ist durch     den    in den     Sichter        eingebauten     Kern hindurch nach oben     geführt.    Um der aus dem       Abscheider    abzuführenden Luft eine geregelte  Strömungsrichtung aufzuzwingen,

   kann in den Trich  ter ein Verdrängungskörper y eingebaut     sein.    Die  groben Teilchen     sammeln    sich wie bei dem Ausfüh  rungsbeispiel nach     Fig.    1 in dem von dem unteren       'feil    des Gehäuses umschlossenen Raum m und wer  den durch     die        Schurre    n     abgeführt.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zum. Sichten von Gut nach der Korn- grösse oder Wichte nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes., dadurch gekennzeichnet, dass dem kegelmantelförmigen, feststehenden Diffusor (h) und einem an diesen anschliessenden Beschleunigerkanal (g) eine Wirbelkammer (b) vorgeschaltet ist, in der das Gut mit der Luft gemischt und verwirbelt wird,
    wobei die Luft der Wirbelkammer tangential zuge führt wird, so dass Gut und Luft eine rotierende Be wegung ausführen und in Schraubenlinien durch den Beschleunigerkanal und Diffusor fliessen. UNTERANSPRüCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die beiden Kegelmäntel <I>(i, k)</I> des Beschleunigerkanals und Diffusors in ihrem Abstand zueinander einstellbar sind.
    2. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass für die mit grosser Geschwindig keit aus dem Diffusor (h) austretenden und in Rich tung des Kegelmantels weiterfliegenden groben Teil-. chen ein Sammelraum (m) vorgesehen ist, der von dem Gehäuse des Sichters gebildet wird,
    das sich vorzugsweise nach unten trichterförmig verengt und in eine Schurre (h) mündet, während für die Abfüh- rung der feinen Teilchen zusammen mit der Luft ein unter dem Diffusor (h) angeordneter, in das Gehäuse eingebauter Auffangtrichter (r) vorgesehen ist, der bis an den Austrittsspalt des Diffusors (h) heranreicht. 3.
    Einrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Auffangtrichter (r) axial verstellbar angeordnet ist. 4. Einrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass in die äussere Mantelfläche (i) des Diffusors (h) der Eintrittsöffnung des Auffang- trichters gegenüber cin über den Umfang reichender verschliessbarer Schlitz (s) angeordnet ist, durch den Aussenluft eintreten kann. 5.
    Einrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Auffangtrichter (r) für die feinen Teile und die Luft als Zyklon ausgebildet ist, dessen Abluftkanal <I>(A)</I> zentral durch den Diffusor <I>(h)</I> und die Wirbelkammer (b) nach oben hindurchge führt ist.
    6. Einrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet,dass der von dein Auffangtrichter (r) umschlossene Abscheider (o) zur Erhöhung der Zy- klonwirkung nahe seiner Gut-Gas-Eintrittöffnung mit Leitschaufeln (x) ausgerüstet ist. 7.
    Einrichtung nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Abscheider (o) mit einer nach abwärts gerichteten Leitwand (z) ausgerüstet ist, damit alle abzuscheidenden Teilchen in den Bereich des im unteren Teil des Abscheiders besonders star ken Fliehkraftfeldes gelangen.
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