CH404378A - Verfahren zum Salzen von Butter, Margarine und ähnlichen Fettmassen - Google Patents

Verfahren zum Salzen von Butter, Margarine und ähnlichen Fettmassen

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CH404378A
CH404378A CH252462A CH252462A CH404378A CH 404378 A CH404378 A CH 404378A CH 252462 A CH252462 A CH 252462A CH 252462 A CH252462 A CH 252462A CH 404378 A CH404378 A CH 404378A
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CH
Switzerland
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salt
butter
water
salting
margarine
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CH252462A
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Bertil Sjoholm Claes
Georg Martensson Karl Johan
Malte Holmgren Kurt
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    • A01JMANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01JMANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
    • A01J15/00Manufacturing butter
    • A01J15/10Devices for manufacturing butter other than by churns
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    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
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    • A23D7/00Edible oil or fat compositions containing an aqueous phase, e.g. margarines
    • A23D7/02Edible oil or fat compositions containing an aqueous phase, e.g. margarines characterised by the production or working-up
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    • B01F27/60Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders with stirrers rotating about a horizontal or inclined axis
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Description


  
 



  Verfahren   zum    Salzen von Butter, Margarine und ähnlichen   Fettmassen   
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Verfahren zum Salzen von Butter, Margarine oder   ähnli-    chen   Fettmassen.   



   Gemäss einem bekannten Verfahren wird der Butter trockenes Salz zugefügt. Das bedingt, dass die Salzkörner beim Kneten der Butter in dieselbe eingebettet werden und sich in dem Wasser, welches die Butter enthält, erst nach sehr langer Zeit auflösen.



  Die Salzkörner ziehen das Wasser aus der umgebenden Butter an, was Verfärbungen und eine ungleichmässige   Solevertellung    zur Folge hat. Die ungleichmässige Verteilung der Sole beeinträchtigt die Haltbarkeit der Butter und dieselbe gibt z. B. beim Streichen auf Brot freie Sole ab. Man versuchte diese Nachteile zu vermeiden, indem man das Salz fein gemahlen hat Das ergibt aber nur eine teilweise Abhilfe. Es ist aus praktischen Gründen nicht möglich, das Salz   sa    fein zu mahlen, dass die Nachteile   vollkom-    men beseitigt werden. Je feiner das Salz gemahlen wird, um so leichter sitzt es zusammen und das macht eine gleichmässige Verteilung in der Butter unmöglich.



   Ein Weg, diese Nachteile zu vermeiden, bestände darin, anstelle von trockenem Salz Sole beizufügen.



  Dieses Verfahren ist nur dann möglich,   wenn    man sich mit einem verhältnismässig schwachen Salzen der Butter zufrieden gibt. Die maximal mögliche Salzkonzentration in der Sole beträgt etwa   25 0/0,    wobei hier, wie in der nachstehenden Beschreibung Gewichtsprozente gemeint sind. Das heisst, dass hierbei ein Zusatz von 1   O/o    Salz zur Butter die gleich zeitige Zugabe von 3   O/o    Wasser bedeutet. Um nicht in Konflikt mit den Vorschriften betreffend den maximal zulässigen Wassergehalt in der Butter zu kommen, muss die Sole einer Butter zugefügt werden, die mit einem entsprechend niedrigen Wassergehalt hergestellt wurde. In den meisten Fällen ist es aber unmöglich, eine Butter   mit    so geringem Wassergehalt herzustellen.



   Gemäss vorliegender Erfindung wird das Problem dadurch gelöst, dass der Fettmasse eine Mischung von Sole oder Wasser und festem Salz zugesetzt und in die Masse eingearbeitet wird, wobei das Salz eine maximale Korngrösse von   0,05 mm    hat. Bei einer Ausführungsform der Erfindung wird das Salz der Butter unter Mitwirkung einer Wasserdusche zugefügt.   Zweckmässig    enthält die der Butter zugefügte Mischung   50-95       /0    Salz, gerechnet als Trockensub  stanz.    Zweckmässig wird 75   o/o    Salz verwendet.

   Das bedeutet, dass in diesem Fall ein Zusatz von 1   O/o    Salz zur Butter die gleichzeitige Zugabe von 0,33   O/o    Wasser bedingt und es ist nicht schwierig, eine Butter herzustellen, deren   Wassergdhalt    mit   0,5--1      b/o    unter dem zulässigen Maximum liegt. Wenn das Salz in Form einer Suspension von Salz in Wasser zugesetzt wird, sollte diese Suspension   zweckmässig    wenigstens 10   O/o    Wasser enthalten. Wenn das Salz mittels einer Wasserbrause zugefügt wird, sollte die letztere vorteilhaft einen Wasserzusatz von wenigstens 5   O/o,    ge rechnet auf die   Salzmenge    ergeben.



   Das Verfahren eignet sich zur kontinuierlichen Butterherstellung und in diesem Falle kann die pro Zeiteinheit hergestellte Buttermenge den Salzzusatz automatisch steuern. Diese Steuerung kann durch bekannte Mittel erfolgen.



   Die Erfindung soll nun unter Bezugnahme auf die beiliegende Zeichnung weiter erläutert werden, deren Fig. 1 und 2 zwei verschiedene Möglichkeiten der Ausführung des Verfahrens illustrieren. Die beiden Figuren zeigen vertikale Längsschnitte durch Einrichtungen, die zur Durchführung des Verfahrens verwendet werden können. In den beiden Figuren  sind entsprechende Elemente mit gleichen Hinweiszeichen versehen.



   Gemäss   Fig. 1    wird eine Mischung von Buttermilch und Butterkörnern der Maschine 2 durch eine Öffnung 1 zugeführt, um kontinuierlich Butter herzustellen. Diese Maschine umfasst eine Kammer 3, in welcher die Buttermilch von den festen Butterkörnern getrennt wird und eine Kammer 4, in welcher das zugefügte Salz in die Butter eingearbeitet wird. In jeder Kammer sind zwei Förderschnecken 5 bzw. 6 vorgesehen, von welchen lediglich die eine aus der Zeichnung ersichtlich ist. Die andere Schnecke liegt horizontal hinter der in der Zeichnung sichtbaren Schnecke. Bei jedem   Schneckenpaar    rotieren die beiden Schnecken in entgegengesetzter Richtung, so dass die Butter in den Zwischenraum zwischen den beiden Schnecken gefördert wird, während sie gleich  zeitig    in der Zeichnung nach rechts wandert.

   Die Kammern 3 und 4 werden durch Kühlmäntel 7 gekühlt, welche beispielsweise von Eiswasser durchströmt werden. Die in der Kammer 3 durch die Förderschnecke 5 abgeschiedene Buttermilch sammelt sich in einem Trichter 8, der am unteren Ende der Kammer angebracht ist, und fliesst dann aus diesem Trichter über einen   Überlauf,    der durch das gebogene Rohr 9 gebildet wird, ab. Zwischen den Kammern 3 und 4 ist eine Trennwand 10 angeordnet, welche einen mittleren Schlitz 11 aufweist, der in horizontaler Richtung eine Breite von 10-15 cm besitzt. Durch diesen Schlitz wird durch die Förderschnecke 5 ein Butterband von entsprechender Dimension gedrückt. Dieses Band geht durch einen Zwischenraum 12 hindurch, der ebenfalls in der Trennwand 10 untergebracht ist und gelangt dann durch eine Öffnung 13 in die Kammer 4, wo es von dem Schneckenpaar 6 erfasst wird.

   Dieses letztere fördert die Butter weiter durch Löcher 14 in einer Wand 15 in eine Knetvorrichtung, welche mit   mü-    geln 16 versehen ist. Der Gegendruck, unter welchem die Butter aus der Maschine ausgestossen wird, wird durch einen Drosselschieber 18 gesteuert, welcher verstellbar und mittels einer Stellschraube 17 einstellbar ist. Auf dem die Förderschnecken 5, 6 umgebenden Gehäuse ist mittels eines Rahmens 19 ein Behälter 20 für Salzschlamm, d. h. eine Mischung von fein gemahlenem Salz und Sole angeordnet. Der Behälter enthält ein Rührorgan 21, welches eine homogene Vermischung des Salzschlammes aufrecht erhält. Der Salzschlamm tritt aus dem Boden des Behälters durch ein Rohr 22 aus, welches zu einem Nadelventil 23 führt.

   Eine Druckluftleitung 24 führt ebenfalls in das erwähnte Nadelventil, während eine Zweigleitung 25 in den Raum oberhalb des Flüssigkeitsspiegels 26 im Behälter 20 führt und diesen Raum unter demselben Druck hält, wie er in der Leitung 24 herrscht. Die Zufuhr des Salzschlammes zu dem Butterstreifen im Zwischenraum 12 wird durch die Stellung des Nadelventils beeinflusst, das aufoder abwärts in die gewünschte Lage geschraubt werden kann, um die gewünschte Menge Salzschlamm durch die Düse 27 ausströmen zu lassen. Der Salzschlamm wird durch die komprimierte Luft mitgenommen, welche durch die fragliche Düse ausströmt.



   In Fig. 2 bezeichnet 28 einen Salzbehälter, aus welchem fein gemahlenes Salz vermittels einer motorisch angetriebenen Förderschnecke 29 in der gewünschten Menge durch eine Öffnung 30 gefördert wird, aus welcher es auf das Butterband im Zwischenraum 12 fällt. Während dieses Herausfallens wird das Salz nur vermittels Brausen 31 angefeuchtet, wobei die Wassermenge auf die zugeführte Salzmenge abgestimmt wird.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zum Salzen von Butter, Margarine oder ähnlichen Fettmassen, dadurch gekennzeichnet, dass eine Mischung von Sole oder Wasser und festem Salz der Masse zugeführt und in dieselbe eingearbeitet wird, wobei das Salz in der Mischung eine maximale Korngrösse von 0,05 mm aufweist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das feste Salz der Masse unter Mitwirkung mindestens einer Wasserbrause zugeführt wird.
    2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Mischung 50-95 O/o Salz, gerechnet als Trockensubstanz enthält.
    3. Verfahren nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Mischung 75 O/o Salz enthält.
    4. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mischung wenigstens 100/o Wasser enthält.
    5. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass wenigstens 5 O/o Wasser, gerechnet auf die Salzmenge, durch die Wasserbrause zugeführt wird.
    6. Verfahren nach Patentanspruch zum Salzen von Butter, dadurch gekennzeichnet, dass es kontinuierlich durchgeführt wird.
    7. Verfahren nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die pro Zeiteinheit hergestellte Buttermenge automatisch den Salzzusatz steuert.
CH252462A 1961-04-26 1962-03-01 Verfahren zum Salzen von Butter, Margarine und ähnlichen Fettmassen CH404378A (de)

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CH252462A CH404378A (de) 1961-04-26 1962-03-01 Verfahren zum Salzen von Butter, Margarine und ähnlichen Fettmassen

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DE (1) DE1492758A1 (de)
GB (1) GB933434A (de)

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ES2426389T3 (es) * 2007-10-18 2013-10-23 Basf Se Método para la humectación de material particulado

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GB933434A (en) 1963-08-08
DE1492758A1 (de) 1969-09-25

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