CH404444A - Automatische Mess- und Steuervorrichtung für Schleifmaschinen, insbesondere Spitzenschleifmaschinen - Google Patents

Automatische Mess- und Steuervorrichtung für Schleifmaschinen, insbesondere Spitzenschleifmaschinen

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CH404444A
CH404444A CH1302360A CH1302360A CH404444A CH 404444 A CH404444 A CH 404444A CH 1302360 A CH1302360 A CH 1302360A CH 1302360 A CH1302360 A CH 1302360A CH 404444 A CH404444 A CH 404444A
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CH
Switzerland
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grinding machines
voltage
displacement
sensor
workpiece
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Application number
CH1302360A
Other languages
English (en)
Inventor
Kralovanszky Peter
Koeze Endre
Original Assignee
Szerszamgepfejleszto Intezet
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B49/00Measuring or gauging equipment for controlling the feed movement of the grinding tool or work; Arrangements of indicating or measuring equipment, e.g. for indicating the start of the grinding operation
    • B24B49/02Measuring or gauging equipment for controlling the feed movement of the grinding tool or work; Arrangements of indicating or measuring equipment, e.g. for indicating the start of the grinding operation according to the instantaneous size and required size of the workpiece acted upon, the measuring or gauging being continuous or intermittent
    • B24B49/04Measuring or gauging equipment for controlling the feed movement of the grinding tool or work; Arrangements of indicating or measuring equipment, e.g. for indicating the start of the grinding operation according to the instantaneous size and required size of the workpiece acted upon, the measuring or gauging being continuous or intermittent involving measurement of the workpiece at the place of grinding during grinding operation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Measurement Of Length, Angles, Or The Like Using Electric Or Magnetic Means (AREA)
  • Constituent Portions Of Griding Lathes, Driving, Sensing And Control (AREA)
  • Machine Tool Sensing Apparatuses (AREA)

Description


  Automatische Mess- und Steuervorrichtung für Schleifmaschinen,  insbesondere Spitzenschleifmaschinen    Die Erfindung bezieht sich auf eine automatische  Mess- und Steuervorrichtung für Schleifmaschinen,  insbesondere Spitzenschleifmaschinen, bei welcher in  einem Fühlerkopf ein beweglicher, mit dem Werk  stück in Berührung zu bringender Fühler vorhanden  ist, welcher mit einem zwischen zwei benachbarten  Spulen einer     abgeglichenen,    induktiven     Wechsel-          Strombrücke    angeordneten Joch verbunden ist, so  dass durch die Verschiebung dieses Fühlers die     In-          duktivitäten    der beiden Spulen geändert werden,

   wo  bei die der Verschiebung proportionale -Ausgangs  spannung durch einen Verstärker verstärkt wird.  Die Anwendung solcher automatischen Mess- und  Steuervorrichtungen verfolgt vor allem den Zweck,  die im Zuge des Bearbeitungsvorganges für Kontroll  messungen nötigen Nebenzeiten zu reduzieren und  eine von der     Aufmerksamkeit    der     jeweiligen    Bedie  nungsperson unabhängige, gleichmässige     Masshaltig-          keit    der bearbeiteten Werkstücke sicherzustellen.  



  Ziel der Erfindung ist es, eine solche automa  tische Mess- und Steuervorrichtung dahingehend zu  verbessern, dass deren Ansprechempfindlichkeit bzw.  Ansprechgenauigkeit und somit auch die Bearbei  tungsgenauigkeit der Maschine wesentlich erhöht  wird.     Erfindungsgemäss    ist dem Verstärker ein von  der Stromquelle der Wechselstrombrücke gespeister,  die der Verschiebung proportionale Wechselspan  nung in eine in Grösse und Richtung der Amplitude  und der Phase der     Wechselspannung    entsprechende  Gleichspannung     umwandelnder,    phasenempfindlicher       Gleichrichter    nachgeschaltet, in dessen Ausgangs  kreis bei einem jeweils vorbestimmten Spannungs  wert ansprechende,

   mit     Kippröhren    ausgestaltete  elektronische Schalteinrichtungen mit denselben    nachgeschalteten, die Steuerung der     Schleifmaschine     bewirkenden Relais angeordnet sind.  



  Die Aufgabe der     erfindungsgemässen    Vorrich  tung besteht somit darin, die infolge der sich ändern  den Abmessungen des Werkstückes erzeugten, ver  stärkten elektrischen Spannungsänderungen in elek  trische Impulse     umzuformen    und     diese        zum    Beispiel  für die Auslösung verschiedener     Steuervorgänge    zu  benützen,

   wobei die     kontinuierlich    sich     ändernde     Spannung der Wechselstrombrücke beim Erreichen  eines- vorbestimmten Wertes - jedoch infolge Zwi  schenschaltung des phasenempfindlichen Gleichrich  ters nur bei Abweichungen in einer     Richtung    vom  Brückenabgleich - jeweils eine der mit Kippröhren  versehenen elektronischen Schalteinrichtungen um  schaltet.

   Die durch diese Schalteinrichtungen betätig  ten Relais können ihrerseits die     Arbeit    der Schleif  maschine     beeinflussende    Stromkreise     öffnen    oder       schliessen.    Auf diese Weise kann der     automatische     Vorschub des Werkzeuges gesteuert werden und  auch das automatische     Abstellen    der Maschine     im     richtigen Augenblick erfolgen.  



       Phasendiskriminatoren        zur        Umformung    - einer       Wechselspannung        in    eine Gleichspannung; die im  Vorzeichen von der Phasenlage     beeinflusst    ist, sind  bereits bekannt ; ferner sind Einrichtungen zur Er  zeugung von Gleichstromwerten; die von der Phasen  lage einer     Wechselstromgrösse    abhängig sind, be  kannt; diese bekannten Vorrichtungen wurden aber  bisher zu dem oben erwähnten Zweck und in der  erfindungsgemässen Kombination nicht benützt.  



  Es ist schon bekannt, die bei der Bearbeitung  sich ändernden Abmessungen des Werkstückes     in     eine sich:     kontinuierlich    :ändernde     Messpannung    um  zusetzen, die in einem Relais für die     Steuerung    der      Bearbeitungsmaschine einen sich ebenfalls konti  nuierlich ändernden Erregerstrom verursacht. Das  Ansprechen bzw.

   Abfallen des Relais, das     in    diesem  Fall     beim    Erreichen bestimmter Stromstärken erfol  gen sollte, ist jedoch     in    hohem Masse von Reibungs  einflüssen, Erschütterungen, ferner von der Steilheit  des Stromanstieges bzw. -abfalles usw. abhängig und  daher     mit    grösserer Unsicherheit     behaftet.     



  Durch die     erfindungsgemässe    Verwendung von  elektronischen     Schalteinrichtungen    mit Kippröhren  wird die Ansprechsicherheit der Relais und damit die  erreichbare Bearbeitungsgenauigkeit gegenüber der  bekannten     Einrichtung    wesentlich erhöht.

   Die     infolge     der Änderung der Werkstückabmessungen sich pro  portional ändernde     Messpannung    wird, sobald sie  einen     bestimmten    vorgegebenen Wert erreicht hat,  durch die Schalteinrichtungen völlig trägheitslos in  elektrische     Steuerimpulse    umgeformt, die ein sofor  tiges und sicheres     Ansprechen    der Relais,     unabhängig     von Erschütterungen, Reibungs- und anderen Ein  flüssen, bewirken.     Es        wird    somit     ein    sicheres An  sprechen und Abfallen der Steuerrelais innerhalb  sehr enger Grenzen der sich ändernden     .Messpannung     sichergestellt.

    



  In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel  der Erfindung veranschaulicht. Es zeigen  Fig. 1 die schematische Seitenansicht der     Mess-          einrichtung    mit Prismen-Fühlerkopf,  Fig. 2 eine Kipp-Vorrichtung für den Fühler  kopf, ebenfalls in Seitenansicht, teilweise im Schnitt,  und '  .. Fig. 3 das Schaltschema des elektronischen Teiles  der Mess- und Steuervorrichtung.  



  Der Fühlerkopf 1 steht mit dem Werkstück 3 in       Berührung    und besitzt einen in der Mitte heraus  ragenden,     beweglichen    Fühler 2, durch welchen die  Änderungen der Abmessungen des Werkstückes un  unterbrochen auf eine in der Fig. 1 nicht darge  stellte, im. Fühlerkopf angeordnete, abgeglichene in=  duktive Brücke übertragen werden. Die Übertragung  erfolgt     mit.        Hilfe    eines mit dem Fühler 2 verbundenen  Joches A:. Der für das Messen nötige Anpressdruck  wird mit     Hilfe        einer    Feder 5 erzeugt und kann mit  einer Schraube 6 eingestellt werden.

   Der Arm 8 des  Fühlerkopfes ist über eine Kippvorrichtung mit dem  Arm 9 verbunden, wodurch in der     Endstellung,    wenn  der Kipparm 7 (Fig. 2) über die Achse des Spann  armes 10 weiter     verdreht    wird, der Arm 8 sich vom  Werkstück entfernt. Der Fühlerkopf kann mit Hilfe  eines Festhalteorgans 11 auf der Schleifmaschine be  festigt werden und der Draht der induktiven Brücke  ist     mit        einem    Kontaktarm 12 verbunden.  



  Das Joch 4 arbeitet     mit    einer     induktiven    Brücke  13 . zusammen, von welcher zwei Elemente in Fig. 3  dargestellt     sind,        während    sich die beiden anderen  Elemente innerhalb eines Verstärkers 14 befinden.  Die am Ausgang der induktiven Brücke 13 (Fig. 3)  bei Verschiebung des Joches 4 entstehende Wech  selspannung gelangt über diesen Verstärker 14 in  einen. - phasenempfindlichen Gleichrichter 15. Die    von diesem abgegebene Gleichspannung gelangt  einerseits in ein die Änderung der Werkstückabmes  sungen anzeigendes Instrument 16 und anderseits in  die     mit        Kippröhren    versehenen Elektronenschalter  17, 18 und 19.

   Die     ganze    Einrichtung     wird    durch  eine Stromquelle 20     mit    Hufe eines     Stabilisators    21  mit Strom versorgt. Die Elektronenschalter geben  die Steuerimpulse an ihren Ausgängen A, B und C  ab, von wo aus diese Impulse den nicht dargestellten  Relais zugeführt werden, . welche die Bearbeitungs  maschine, also insbesondere die Schleifmaschine in  an sich bekannter Weise steuern.  



  Die Arbeitsweise der Einrichtung ist die fol  gende : Der Fühlerkopf 1 wird mit dem Werkstück 3  in Berührung gebracht und während der Bearbei  tung, also z. B. während der Verkleinerung des  Durchmessers des Werkstückes, bewegt sich der  Fühler 2 in seiner Längsrichtung, welche Bewegung  mechanisch auf das     bewegliche    Joch 4 des Kopf  teiles übertragen wird. Es wird dadurch die der Än  derung der Werkstückabmessung entsprechende me  chanische Verschiebung in einen elektrischen Im  puls umgewandelt, welcher Impuls schon bei einer  sehr kleinen, z. B. die Hälfte eines Mikrons betragen  den Verschiebung des Fühlers 2 erzeugt werden  kann.  



  Die V-förmige Ausbildung des Kopfteiles 1 er  möglicht die Messung von verschiedenen     Werkstük-          ken    mit voneinander stark abweichendem Durch  messer.  



  Der Fühlerkopf 1 enthält nun eine abgeglichene  induktive Brücke 13, welche vorzugsweise mit     Hilfe     des praktisch immer vorhandenen Netz-Wechselstro  mes gespeist wird. Entsprechend der Änderung der  Werkstückabmessungen wird in den beiden (in Fig. 3  dargestellten) Spulen der induktiven Brücke die In  duktivität geändert, wodurch eine     Brückenspannung     erzeugt wird, die nach Verstärkung im Verstärker 14  in den phasenempfindlichen Gleichrichter 15 geleitet  wird. In diesem Gleichrichter wird die Wechselspan  nung in eine Gleichspannung umgewandelt, deren  Grösse und Richtung der Amplitude und der Phase  der Wechselspannung entsprechen.

   Diese Spannung  gelangt einerseits in ein Anzeigeinstrument 16 und  anderseits in die mit     Kippröhren    versehenen Elektro  nenschalter 17, 18, 19. Die Skala des Instrumentes  16 ist vorzugsweise in     Mikron    geeicht.  



  Jeder Elektronenschalter wandelt die als Resul  tat der Änderung der     Werkstückabmessungen    ent  standene Gleichspannung in einen Steuerimpuls um,  der zur Auslösung von Schaltvorgängen benützt wird.  Die .Elektronenschalter 17, 18, 19 werden umgekippt,  wenn die Eingangsgleichspannungen gewisse vorbe  stimmte Werte erreichen und erzeugen somit bei  ganz bestimmten Änderungen der     Werkstückabmes-          sungen    jeweils einen Steuerimpuls, welche Impulse  an den Ausgängen A, B und C der Elektronenschal  ter auftreten und entsprechende Relais betätigen.  



  Vorzugsweise werden     während    der Bearbeitung  des Werkstückes mit Hilfe von z. B. drei nacheinan-      der erzeugten Steuerimpulsen folgende Steuervor  gänge ausgelöst: Mit Hilfe eines Relais wird die  Schleifmaschine von der groben Bearbeitung auf die  Feinbearbeitung umgestellt, durch die weitere Än  derung der Spannung wird das automatische Anstel  len des Werkzeuges aufgehoben und auch das In  strument 16 wird auf eine grössere     Empfindlichkeit     umgeschaltet und durch den dritten Wert der Span  nung wird (ebenfalls mit Hilfe eines Relais) die  Schleifmaschine abgestellt.  



  Trotzdem die Herstellungskosten der     erfindungs-          gemässen        Vorrichtung    niedrig sind, können mit die  ser Vorrichtung sehr genaue Messungen vorgenom  men werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Automatische Mess- und Steuervorrichtung für Schleifmaschinen, insbesondere Spitzenschleifmaschi nen, bei welcher in einem Fühlerkopf (1) ein beweg licher, mit dem Werkstück in Berührung zu bringen- der Fühler (2) vorhanden ist, welcher mit einem zwischen zwei benachbarten Spulen einer abgegli chenen, induktiven Wechselstrombrücke (13) ange ordneten Joch (4) verbunden ist, so dass durch die Verschiebung dieses Fühlers die Induktivitäten der beiden Spulen geändert werden, wobei die der Ver schiebung proportionale Ausgangsspannung durch einen Verstärker (14) verstärkt wird, dadurch ge kennzeichnet, dass dem Verstärker ein von der Wechselstrombrücke gespeister,
    die der Verschiebung proportionale Wechselspannung in eine in Grösse und Richtung der Amplitude und der Phase der Wechselspannung entsprechende Gleichspannung um wandelnder, phasenempfindlicher Gleichrichter (15) nachgeschaltet ist, in dessen Ausgangskreis bei einem jeweils vorbestimmten Spannungswert ansprechende, mit Kippröhren ausgestaltete elektronische Schalt einrichtungen (17-19) mit denselben nachgeschal teten, die Steuerung der Schleifmaschine bewirkenden Relais (A, B, C) angeordnet sind.
CH1302360A 1960-11-21 1960-11-21 Automatische Mess- und Steuervorrichtung für Schleifmaschinen, insbesondere Spitzenschleifmaschinen CH404444A (de)

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