CH404576A - Schützenwächter für Webmaschinen - Google Patents

Schützenwächter für Webmaschinen

Info

Publication number
CH404576A
CH404576A CH1157263A CH1157263A CH404576A CH 404576 A CH404576 A CH 404576A CH 1157263 A CH1157263 A CH 1157263A CH 1157263 A CH1157263 A CH 1157263A CH 404576 A CH404576 A CH 404576A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
guard
spring
slide
contactor
retraction
Prior art date
Application number
CH1157263A
Other languages
English (en)
Inventor
Tille Manfred
Guenther Ludwig
Original Assignee
Webstuhlbau Grossenhain Veb
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Webstuhlbau Grossenhain Veb filed Critical Webstuhlbau Grossenhain Veb
Publication of CH404576A publication Critical patent/CH404576A/de

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D49/00Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
    • D03D49/58Shuttle guards

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description


  Schützenwächter     für        Webmaschinen       Die     Erfindung        betrifft    einen Schützenwächter für  Webmaschinen, der     mittels    einer Feder in die Ar  beitsstellung     bringbar    und bis zum     Schützeneinlauf    in  den Kasten formschlüssig in der     Ausserbetriebsstel-          lung    haltbar     ist.     



  Die bekannten Schützenwächter dieser Art sind  fest auf einer     üblichen        Stecherwelle    angebracht und  stehen also mit dem Stecher in drehstarrer Verbin  dung. An dem Stecher befindet sich     ein    fester Arm  mit einer Rolle, die mit einem ortsfesten     Kurvenstell-          stück        zusammenarbeitet.    Bei der Hin- und     Herbewe-          gung    der Lade, die die     Stecherwelle    trägt, läuft die  Rolle des genannten Armes an dem     Kurvenstellstück     entlang, so dass die     Stecherfeder    verhindert wird,

   den  Schützenwächter bei noch im Fach     befindlichen     Schützen in die Arbeitsstellung zu     bringen.        Lediglich     für den     Abfühlvorgang    überlässt das     Kurvenstell-          stück    den Schützenwächter dem Einfluss der Stecher  feder, die aber dann     während    des gesamten     Abfühl-          vorganges        wirksam    ist, ganz gleich, ob sich der  Schützen ordnungsgemäss im Kasten     befindet    oder  nicht.

   Dies ergibt natürlich einen     ziemlich    starken  Verschleiss aller von der     Stecherfeder    beeinflussten  Teile.  



  Zur     Vermeidung    dieses Nachteiles liegt der Er  findung die Aufgabe zugrunde, die den Schützen  wächter antreibende Feder während des     Abfühlvor-          ganges    nur dann     uneingeschränkt    auf den Schützen  wächter wirken zulassen, wenn der Schützen fehlt.  



  Der vorliegende Schützenwächter ist zur Ver  wirklichung dieses Zieles     erfindungsgemäss    gekenn  zeichnet durch     ein    dem Wächter zugeordnetes     Rück-          zugsglied    und einen dem     Rückzugsglied    zugeordne  ten, federbelasteten Riegel, der sich bei in der Aus  serbetriebsstellung     befindlichem    Wächter mit Ab  stand vor das Rückzugsglied stellt und mittels des    Wächters     auslösbar    ist,

   wenn das     Rückzugsglied    den  Wächter für den     Fühlvorgang    freigibt und der Wäch  ter     infolge    fehlenden     Schützens        ohne    Widerstand  bleibt, bevor das     Rückzugsglied    den Riegel erreicht.  



  Im Nachfolgenden ist ein     Ausführungsbeispiel     der Erfindung anhand der Zeichnung beschrieben,  wobei       Fig.    1 den Wächter in Seitenansicht und       Fig.    2 in Draufsicht zeigt.  



  Das     Ausführungsbeispiel        bezieht    sich dabei auf  eine Webmaschine mit fest am Maschinengestell an  gebrachten Schützenkästen, die also an der Ladenbe  wegung     nicht        teilnehmen.     



  Der Schützenwächter setzt sich aus einem quer       zur        Schützenbahn    gerichteten Schieber 1 und einer       Klappe    2     zusammen,    die mittels einer Feder 3 an  dem vorderen Ende des Schiebers 1 gehalten     ist.    Der  Schieber 1 ist im Maschinengestell 4 und     im    Schüt  zenkasten 5     geführt    und steht unter dem     Einfluss          einer    Druckfeder 6. Die     Druckfeder    6 ist zwischen  dem Maschinengestell 4 und Muttern 7 angeordnet,  die auf ein Gewinde 8 des Schiebers 1 aufgeschraubt  sind.

   Zugeordnet ist dem Wächterschieber 1     ein     Rückzugsglied, das aus einem     Winkelhebel    besteht.  Der Arm 9 dieses     Winkelhebels    besitzt eine Rolle 10,  die mit einer ortsfest     gelagerten    Hubscheibe 11  zusammenarbeitet.     Angeordnet    ist     dieser        Winkelhe-          bel    auf der ebenfalls ortsfest gelagerten     Stecherwelle     12. Der Arm 13 genannten     Winkelhebels    ist an sei  nem freien Ende mit einer Klaue 14 versehen, die der  Wächterschieber 1 durchgreift.

   Die Rolle 10 des       Winkelhebels    9, 13 wird mittels der Feder 15 an der  Kurvenscheibe 11 gehalten. Die Kurvenscheibe 11  hat eine Ausdehnung 16, die dazu dient, den Schüt  zenwächter 1, 2     beim        Einlaufen    des     Schützens    17     in     den Kasten 5 für den     Abfühlvorgang    dem     Einfluss         der Feder 6 zu übergeben. Zugeordnet ist dem Wäch  terschieber 1     ein    Riegel, der ebenfalls aus     einem          Winkelhebel    18, 19 besteht.

   Am freien Ende des       Armes    18 befindet sich ein nach oben gerichteter       Finger    20. Am freien Ende des Armes 19 ist     eine          Zugfeder    21     mit        einem    Ende festgelegt. Das andere  Ende dieser Zugfeder 21 ist an     einem    Stift 22 befe  stigt, der sich an dem Wächterschieber 1     befindet.        Im     übrigen hat der Wächterschieber 1     für    den     Arm    19  einen     Mitnehmeranschlag    23.

   Wenn sich der Wäch  terschieber 1     in.    die     Fühlstellung    bewegt, stösst der       Mitnehmeranschlag    gegen den     Arm    19, so dass der       Finger    20 des Armes 18 nach unten geschwenkt     wird.     Bei in der     Aüsserbetriebsstellung        befindlichen    Schüt  zenwächtern steht der Finger 20     mit    Abstand vor der  Klaue 14 des das     Rückzugsglied    darstellenden     Win-          kelhebels    9, 13.  



  Der     beschriebene    Schützenwächter arbeitet wie  folgt:  Zu dem     Zeitpunkt,    wo der     Schützen    17     in    den  Kasten 5     einläuft    bzw. einlaufen müsste,     gelangt    die       Ausnehmung    16 der     Kurvenscheibe    11 an die Rolle  10, so     dass        das    aus dem     Winkelhebel    9, 13 bestehende       Rückzugsglied    von der Feder 15 entgegengesetzt zum       Uhrzeigerdrehsinn    geschwenkt wird.

   Dadurch gelangt  der Wächterschieber 1 unter den     Einfluss    der Druck  feder 6 und bewegt sich also     in    Richtung auf die  Schützenbahn zu. Befindet sich der Schützen 17 nicht  im Kasten 5, so wird durch den     Mitnehmeranschlag     23 des Wächterschiebers 1 der Finger 20 nach unten  bewegt und das aus dem Doppelhebel 9, 13 bestehen  de Rückzugsglied wird frei.

   Die Rolle 10 kann dann  in die     Ausnehmung    16 der Hubscheibe 11 eintreten,  was das     Verschwenken    der     Stecherwelle    12 nach sich  zieht, die auf diese Weise das nichtgezeigte     Abstell-          glied    für die     Webmaschine        betätigt,    das von der La  denbewegung     unabhängig    ist.

   Die Absenkung des       Fingers    20 des aus dem     Winkelhebel    18, 19 beste  henden Riegels     erfolgt    nur,     wenn    der Wächter 1, 2       infolge    fehlenden     Schützens    ohne Widerstand bleibt,  bevor die     Klaue    14 den Finger 20 erreicht. Ist der  Schützen ordnungsgemäss     in    dem Kasten 5 eingelau  fen, so wird der Wächterschieber 1 von ersterem fest  gehalten, so dass also der     Mitnehmeranschlag    23  nicht wirksam werden kann.

   Die Klaue 14 legt sich       dann    an den Finger 20 an, der damit das aus dem       Doppelhebel    9, 13 bestehende Rückzugsglied sperrt.       Infolgedessen    läuft dann die Rolle 10 praktisch leer  über die     Ausnehmung    16 der Hubscheibe 11 hinweg.  Die Feder 6 für den Wächterschieber 1 kann sehr  schwach gehalten werden, hat sie doch nur die Auf-         gabe,    letzteren auf die Schützenlaufbahn zuzubewe  gen. Aufgabe der Feder 6 ist also nicht, die Stecher  welle 12     zu    betätigen, welchem Zweck     allein,    die  Feder 15 dient.

   Hierdurch ist der Schützenwächter  leicht vom Schützen zu betätigen, was sich insbeson  dere bei verspätetem Einlauf desselben als     vorteilhaft     erweist. Des weiteren lässt sich dadurch der     Fühlvor-          gang    schon     einleiten,    bevor der Schützen     ganz        in    den  Kasten     eingelaufen    ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schützenwächter für Webmaschinen, der mittels einer Feder in die Arbeitsstellung bringbar und bis zum Schützeneinlauf in den Kasten formschlüssig in der Ausserbetriebsstellung haltbar ist, gekennzeichnet durch ein dem Wächter (1, 2) zugeordnetes Rück zugsglied (9, 13) und einen dem Rückzugsglied (9, 13) zugeordneten, federbelasteten Riegel (18, 19, 20), der sich bei in der Ausserbetriebsstellung befindlichem Wächter (1, 2)
    mit Abstand vor das Rückzugsglied (9, 13) stellt und mittels des Wächters (1, 2) auslösbar ist, wenn das Rückzugsglied (9, 13) den Wächter (1, 2) für den Fühlvorgang freigibt und der Wächter (1, 2) infolge fehlenden Schützens (17) ohne Widerstand bleibt, bevor das Rückzugsglied (9, 13) den Riegel (18, 19, 20) erreicht. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Schützenwächter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass derselbe im wesentlichen aus einem quer zur Schützenbahn gerichteten, feder belasteten Schieber (1) besteht, der einen, Mitnehmer- anschlag (23) für den aus einem Winkelhebel beste henden Riegel (18, 19, 20) besitzt. 2. Schützenwächter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Rückzugsglied (9, 13) aus einem mittels einer Hubscheibe (11) lenkbaren Winkelhebel besteht, dessen auf den Wächterschieber (1) einwirkender Arm (13, 14) von diesem durchgrif fen ist. 3.
    Schützenwächter nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass sich das Rückzugsglied (9, 13) auf der Stecherwelle (12) befindet und mittels einer Feder (15) an der Hubscheibe (11) gehalten ist. 4. Schützenwächter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass dem Wächterschieber (1) für den Schützen (17) eine Klappe (2) zugeordnet und diese federnd an dem Wächterschieber (1) gehalten ist.
CH1157263A 1963-04-26 1963-09-19 Schützenwächter für Webmaschinen CH404576A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DD8486263 1963-04-26

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH404576A true CH404576A (de) 1965-12-15

Family

ID=5477871

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH1157263A CH404576A (de) 1963-04-26 1963-09-19 Schützenwächter für Webmaschinen

Country Status (2)

Country Link
AT (1) AT247809B (de)
CH (1) CH404576A (de)

Also Published As

Publication number Publication date
AT247809B (de) 1966-06-27

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH404576A (de) Schützenwächter für Webmaschinen
DE1216208B (de) Schuetzenwaechter fuer Webmaschinen
DE577935C (de) Mehrzelliger Schuetzenkasten fuer Webstuehle
DE1535696B2 (de) Schützenwächter fur Webstuhle
DE329769C (de) Schuetzenauswechselvorrichtung fuer Webstuehle
DE908477C (de) Webstuhl zur Herstellung des Gewebes in einer lotrechten Ebene
DE734545C (de) Schuetzenwaechtervorrichtung fuer doppelschuetzige, mit Kreuzschlag arbeitende und mit einer Stechervorrichtung versehene Webstuehle
DE836179C (de) Vorrichtung zum Abschneiden des Schussfadenendes bei gerissenem Schussfaden und zum Herausziehen des abgeschnittenen Endes aus dem Bereich der Kettenfaeden
DE542842C (de) Sicherheitsvorrichtung gegen Schuetzenschlag fuer Revolverwebstuehle mit Losblatt
DE164103C (de)
DE691794C (de) Vorrichtung zum Einfuehren voller Schlauchkopse in den Webschuetzen
DE658239C (de) Schuetzenwaechter fuer Webstuehle
DE359486C (de) Einrichtung zur Entlastung von Webstuehlen mit Stecher waehrend des Schuetzenschlages
DE455903C (de) Motormaehmaschine
DE359326C (de) Schutzvorrichtung fuer Exzenterpressen und aehnliche Maschinen
DE557606C (de) Flachstrickeinrichtung fuer Handrundstrickmaschinen
DE336009C (de) Schuetzenauswechselvorrichtung fuer Webstuehle
DE189014C (de)
DE345346C (de) Schussfadenwaechter fuer mechanische Webstuehle
DE570829C (de) Spulenfuehlervorrichtung
DE1973757U (de) Fadensteuervorrichtung fuer eine naehmaschine.
DE836927C (de) Vorrichtung zum Festhalten des Schuetzens beim Auswechseln der Schusssspule an Webstuehlen mit automatischer Auswechslung der Schussspule
DE1808792A1 (de) Schutzvorrichtung fuer Webstuehle
DE811820C (de) Schuetzen, bei dem das Schussgarn von dem Mittelpunkt des Kopses abgezogen wird, und damit arbeitender Webstuhl
DE110835C (de)