CH404594A - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Metallgegenständen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Metallgegenständen

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CH404594A
CH404594A CH4462A CH4462A CH404594A CH 404594 A CH404594 A CH 404594A CH 4462 A CH4462 A CH 4462A CH 4462 A CH4462 A CH 4462A CH 404594 A CH404594 A CH 404594A
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CH
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die
punch
cup
blank
shaped
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Application number
CH4462A
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English (en)
Inventor
Robert Bolt Richard
Original Assignee
American Can Co
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D22/00Shaping without cutting, by stamping, spinning, or deep-drawing
    • B21D22/20Deep-drawing
    • B21D22/26Deep-drawing for making peculiarly, e.g. irregularly, shaped articles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shaping Metal By Deep-Drawing, Or The Like (AREA)

Description


  Verfahren und     Vorrichtung    zur Herstellung von Metallgegenständen    Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein  Verfahren zur Herstellung eines zylindrischen,     be-          cherförmigen    Metallgegenstandes mit Seitenwänden  und einem     Endteil,    an dem sich ein röhrenförmiger  Hals befindet, und auf eine Vorrichtung zur Durch  führung des Verfahrens.  



  Aus dünnem Blech, wie z. B. aus Weissblech,  hergestellte     becherförmige    Gegenstände, die an ihrem  Abschlussteil eine kurze, röhrenförmige Öffnung auf  weisen, werden in grossem Umfang als Behälterteile  verwendet. Ein solcher     becherförmiger    Gegenstand  kann als     Endverschluss    eines herkömmlichen Behäl  terkörpers verwendet werden oder, falls der geformte  Becher eine verhältnismässig lange Seitenwand auf  weist, als ein in einem Stück vereinigter Dosenkörper  und Dosenabschluss dienen. In jedem Falle wird der  kurze röhrenförmige Hals als Mittel zur Halterung  einer Verschlusskappe für einen Ausgussstutzen, ein  Abgabeventil oder dergleichen am Behälterabschluss  verwendet.  



  Bisher ging die Herstellung von Metallgegenstän  den dieser Art in einer Reihe von getrennten, aufein  anderfolgenden Arbeitsstufen vor sich. Bei den allge  mein verwendeten Verfahren wird ein flacher Roh  ling aus Blech, z. B. aus Weissblech, zunächst in die  gewünschte     Becherform    gezogen. In daran     anschlies-          senden    getrennten Arbeitsgängen wird dann ein ver  schlossener; röhrenförmiger Hals von gewünschter  Länge an der Abschlussfläche des gezogenen Bechers  geformt, und das verschlossene Ende des röhrenförmi  gen Halses wird dann in einem weiteren Arbeitsgang  durchbrochen.  



  Bei den bisher gebräuchlichen Verfahren und de  ren Durchführung erfordert das Formen und Durch  brechen zur Herstellung eines     offenen    röhrenförmi  gen Halses auf einen gezogenen Becher die Verwen-         dung    von spezieller maschineller Ausrüstung. Weiter  ergeben sich aus diesen Arbeitsvorgängen Betriebs  abwicklungs- und Verarbeitungskosten, die zu den  Gesamtgestehungskosten des fertigen Gegenstandes  nicht unwesentlich beitragen.

   Nach dem hier be  schriebenen neuartigen Verfahren und den     damit    ver  bundenen Mitteln können Metallgegenstände der vor  liegenden Art in einem einzigen kontinuierlichen Ar  beitsgang vollständig geformt werden, wodurch die  Notwendigkeit der besonderen maschinellen Ausrü  stung und der Werkzeuge entfällt, um die getrennten       Arbeitsgänge    des Formens und     Durchbrechens    mit  daraus sich ergebenden Einsparungen an Ausrüstung  und Verarbeitungskosten durchzuführen.  



  Zweck der vorliegenden Erfindung ist daher  die Schaffung     eines    Verfahrens     zur    Formung eines       zylindrischen,        becherförmigen    Metallgegenstandes mit  offenem, röhrenförmigem Hals, ohne die Arbeits  gänge des Formens und     Durchbrechens    der Ab  schlussfläche eines vorher gezogenen Bleches getrennt  ausführen     zu    müssen.  



  Weiter soll bei diesem Verfahren der offene, röh  renförmige Hals während und als Teil des     Becherfor-          mungsvorganges    gebildet werden können.  



  Auch soll ein Verfahren geschaffen werden, zu  dessen Durchführung weniger Ausrüstung und Ma  schinen erforderlich sind als bei den bisher gebräuch  lichen Verfahren.  



  Ein weiterer Zweck ist ein Verfahren zu schaffen,  mit dem ein zylindrischer,     becherförmiger    Gegen  stand geformt werden kann, dessen Tiefe grösser ist  als sein Durchmesser und dessen     Seitenwandstärke     geringer ist als die Dicke des Rohlings.  



  Ferner bezweckt die Erfindung eine Vorrichtung  zur Formung eines solchen     zylindrischen,        becherför-          migen    Gegenstandes zu schaffen, mit welcher die      Formung des     Becherteiles    und die Formung des offe  nen, röhrenförmigen Halsteiles in einem gleichzeitig  vor sich gehenden Arbeitsgang vollzogen werden  kann.  



       Schliesslich    soll es die Vorrichtung ermöglichen,  die Seitenwand im selben kontinuierlichen Arbeits  gang auf eine Stärke zu verringern, die geringer ist  als die Dicke des     Rohlings.     



  Das     erfindungsgemässe    Verfahren ist dadurch ge  kennzeichnet, dass ein dünner, scheibenförmiger Roh  ling mit kreisförmigem Loch auf ein     Matrizenelement     gebracht und mit einer vorherbestimmten Kraft gegen  dieses gehalten wird, dass der     Rohling    durch das Ma  trizenelement hindurch gepresst wird, um den zylin  drischen,     becherförmigen    Gegenstand mit Seitenwän  den und einem Endteil zu formen, und dass gleich  zeitig mit diesem Formungsvorgang das am genann  ten Loch angrenzende     Metall        in    den röhrenförmigen  Hals verformt wird.  



  Die ebenfalls Gegenstand der Erfindung bildende  Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens ist ge  kennzeichnet durch eine Ziehmatrize mit einer     öff-          nung,    durch ein Halteglied, das über der Ziehmatrize  angeordnet und so ausgebildet ist, dass es den Roh  ling in die richtige Lage bringt und ihn mit einer vor  herbestimmten Kraft gegen die Ziehmatrize drückt,  durch einen Ziehstempel, der über der Matrize und  dem     Halteglied    hin- und     herbewegbar    eingebaut und  mit der Öffnung der     Ziehmatrize    axial     ausgefluch-          tet    ist, wobei der Ziehstempel eine Endfläche auf  weist, die in einen Formstöpsel übergeht,

   dessen       Querschnittsform    ähnlich derjenigen des Loches im  Rohling aber von grösserem Durchmesser ist und  durch Mittel zur Bewegung des Ziehstempels durch  die Öffnung der Matrize, um den Rohling in einem       einzigen    Arbeitsgang     in    den     becherförmigen    Gegen  stand zu verformen, wobei der Stöpsel durch das  Loch im Rohling gepresst wird, um das an diesem  Loch angrenzende Metall auszudehnen und den röh  renförmigen Hals zu bilden.  



  Der so gebildete Becher hat eine Seitenwand  stärke, die weitgehend gleich gross ist wie die Dicke  des     Rohlings.    Wenn     gewünscht,    können der Durch  messer und die     Seitenwandstärke        des    Bechers in einem       fortlaufenden    Arbeitsgang verringert werden, indem  der anfangs gezogene Becher durch     eine    oder meh  rere Plättmatrizen     durchgepresst        wird,    die in enger  Aufeinanderfolge unter der Ziehmatrize angebracht  sind.  



  In der Zeichnung sind zwei bevorzugte Ausfüh  rungsbeispiele der Erfindung dargestellt.  



  Es zeigen:       Fig.    1 eine     Schnittansicht    der     erfindungsgemässen     Vorrichtung zur Formung von     Metallgegenständen.          Fig.    2 eine Teilansicht     ähnlich    der     Fig.    1 mit Dar  stellung der Teile, nachdem der Rohling     in.    die     Be-          cherform    gezogen wurde.  



       Fig.    3 eine Vorderansicht einer     abgeänderten    Aus  führungsform.         Fig.    4 eine senkrechte Schnittansicht der in     Fig.    3  dargestellten Ausführungsform.  



       Fig.    5 und 6 Schnittansichten von Teilen der Vor  richtung,     ähnlich    der     Fig.    4, wobei die Teile in ande  ren Stellungen des Arbeitszyklus dargestellt sind.  



       Fig.    7 eine senkrechte Schnittansicht des Steuer  ventils von     Fig.    3.  



       Fig.    1 zeigt eine hydraulische     Metallziehpresse    11       mit    einer an einem Ständer 13 befestigten     Aufspann-          platte    12. Eine ringförmige Ziehmatrize D mit einer       Matrizenöffnung    14 ist in geeigneter Weise auf die       Aufspannplatte    12 aufgesetzt und mittels Schrauben  15 damit     verankert.    Ein flacher, kreisförmiger Roh  ling A mit einem in dessen Mitte angebrachten Loch  <I>B</I> wird zwischen der Matrize<I>D</I> und einem ringförmi  gen     Werkstückhalter    C, der über der Matrize ange  ordnet ist, eingeführt.

   Der Innendurchmesser der  Halterung C ist um ein geringes.     grösser    als der  Durchmesser der     Matrizenöffnung    14, und ein wenig  abgesetzt von ihrem äusseren Rande weist die Halte  rung eine Reihe von durchgehenden Führungslöchern  16 auf. Sie dienen zur Aufnahme von Stiftschrauben  17 mit Schaft 18 und Kopf 19, die in die     Aufspann-          platte    eingeschraubt werden, um zu verhindern, dass  sich die Halterung C für den Rohling quer zur Ma  trize D verschiebt, wogegen eine Aufwärtsbewegung  in der Längsachse der Matrize ermöglicht wird.  



  Die Unterfläche der Halterung C weist eine kreis  förmige Vertiefung 20 auf, deren Durchmesser weit  gehend dem des Rohlings A entspricht und deren  Tiefe etwas geringer ist als die Dicke des     Rohlings;          diese        Vertiefung    dient dazu, den Rohling in axialer       Ausfluchtung    mit der     Matrizenöffnung    14 in die  richtige Lage zu bringen. So angebracht, wird ein  Randteil 23 des Rohlings A zwischen der Matrize D  und der Halterung C mit einer vorherbestimmten       Kraft        festgeklemmt,    welche von den zusammenge  drückten Federn 24 ausgeht, die sich am Schrauben  schaft 18 zwischen der Halterung und dem Schrau  benkopf befinden.  



  Ein zylindrischer Ziehstempel E, der über der  Halterung C in     axialer        Ausfluchtung    mit der     Matri-          zenöffnung    14 hin- und     herbeweglich    angebracht ist,  besitzt eine untere Abschlussfläche 25 mit     einem     axial angeordneten zylindrischen Formstöpsel F,  der mit dem Ziehstempel ein Ganzes bildet. Das  obere Ende des Ziehstempels E ist an der Kolben  stange 26 des hydraulisch betätigenden Zylinders 27  befestigt, wobei der Zylinder am Ständer 13 veran  kert ist und eine obere und untere Steueröffnung 28  und 29 aufweist.  



  Die Zufuhr hydraulischen Druckfluidums von  einer (auf der Zeichnung nicht dargestellten) geeig  neten Quelle zum Zylinder 27 durch die obere Steuer  öffnung 28 bewegt den Stempel E nach unten. Der  Formstöpsel F berührt anfänglich den Rohling A und  wird durch ihn hindurchgedrückt, wobei das an die  Öffnung B im Rohling anliegende Metall nach unten  getrieben und um den Stöpsel geschlungen oder ge  streckt wird, um so einen röhrenförmigen Hals 30 zu      bilden: Die -darauf folgende Weiterbewegung des  Stempels E drückt den Rohling A durch die     Matri-          zenöffnung    14 hindurch, wodurch der Rohling Form  bekommt, über dem Stempel gestreckt wird und so  ein     becherförmiger    Gegenstand 33     (Fig.    2) entsteht.

    Während dieses Arbeitsvorganges genügt die     Kraft,     mit der der Randteil 23 des Rohlings zwischen der  Halterung C und der Ziehmatrize D festgeklemmt  wird, um zu gewährleisten, dass der Rohling plastisch  gestreckt wird und keine     Schrumpfung    oder Falten  bildung auftritt, wenn der Randteil unter der Halte  rung weg und durch die Matrize gezogen wird; die  ausgeübte     Kraft    ist jedoch nicht so gross, um infolge  übermässigen     Streckens    während der Formung des  Bechers 33 ein Zerreissen oder eine Rissbildung des  Metalls zu verursachen.  



  Der gebildete Becher 33 besitzt ein Ende 34 und  eine Seitenwand 35, wobei die Wandstärke beider  Teile annähernd gleich gross ist wie die Dicke des  Rohlings A. Die Form der Abschlussfläche 25 des  Ziehstempels E     bestimmt    die Form des Endes 34 des  gezogenen Bechers 33 und kann konisch sein oder  eine Kombination von konischen und     kugelförmigen     Umrissen     etc.    Vorzugsweise ist die     Abschlussfläche     25 die konische Fläche eines Kegelstumpfes. Der ko  nische Winkel der Abschlussfläche 25 soll jedoch  nicht zu     klein    sein, da ein allzu spitz zulaufender  Ziehstempel E dazu neigt, den Rohling auszudehnen  und dessen Bruch herbeizuführen, anstatt ihn durch  die Matrize D zu ziehen.

   Ein Winkel von mindestens  120   ist im allgemeinen     wünschenswert,    obwohl  kleine Winkel mit Erfolg verwendet werden können.  



  Die fortlaufende Abwärtsbewegung des Ziehstem  pels E führt den geformten Becher durch einen her  kömmlichen Abstreifer, der unter der Matrize D an  gebracht ist. Der Abstreifer besteht aus einem fla  chen     Segmentring    36, dessen Segmente 37 so ausge  bildet sind, dass sie innerhalb einer     Ausdrehung    38  in der Unterfläche der     Aufspannplatte    12 radial ver  schiebbar sind. Die Segmente 37 werden durch Fe  dern 39 radial nach innen gedrängt und innerhalb der       Ausdrehung    38 von einem mittels Schrauben 43 an  die     Aufspannplatte    12 befestigten     flachen        Haltering     40 festgehalten.

   Bei     innerstmöglicher        Lage    der Seg  mente 37 besitzt der     Segmentring    36 eine weitge  hend     zylindrische    Innenfläche 44, deren Durchmes  ser etwas geringer ist als der Durchmesser des Zieh  stempels E. Die Oberkante 45 des     Segmentringes    ist  glatt abgerundet, während die Unterkante 46 scharf  ist.  



  Während der geformte Becher 33 vom Ziehstem  pel E gegen den Abstreifer befördert wird, berührt er  die abgerundete obere Kante 45 des     Segmentringes     36, und indem er die Segmente 37     auseinanderdrückt,     wird der Durchgang des Bechers durch den Ring er  möglicht; hat der Becher den Ring verlassen, so be  wegen die Federn 39 die Segmente 37 nach innen ge  gen den Ziehstempel E.

   Mittels     geeigneter        Ventilmit-          tel    (auf der Zeichnung     nicht        dargestellt)    wird dann  der Strom hydraulischen Druckfluidums zur unteren    Steueröffnung 29 gelenkt, worauf der Ziehstempel E  durch den     Betätigungszylinder    27 nach oben bewegt  wird.     Während    der Aufwärtsbewegung des Ziehstem  pels E greift der obere Rand des     geformten    Bechers  33 in die scharfe untere Kante 46 des     Segmentringes,     die jede weitere Aufwärtsbewegung des Bechers ver  hindert und diesen dabei vom Ziehstempel abstreift.

    Um ihn leichter aus dem     röhrenförmigen    Hals 30     zu-          rückziehen    zu können, ist der Formstöpsel F nach  innen vorzugsweise konisch verjüngt, also von der       Abschlussfläche    25 des Ziehstempels weg. Diese Ver  jüngung ist jedoch wegen des     kleinen    Massstabes aus  der Zeichnung nicht ersichtlich.  



  Bei der in den     Fig.    3 und 4     abgeänderten    Aus  führungsform wird der Rohling A in einem einzigen  fortlaufenden Arbeitsgang durch die Ziehmatrize und  Plättmatrize gepresst, um einen     langgestreckten,        be-          cherförmigen    Gegenstand mit röhrenförmigem Hals  zu formen.

   Der Ausdruck  Ziehen  bezieht sich hier  auf den Arbeitsvorgang, bei dem ein     flacher    Rohling  in einen Becher umgeformt     wird;        idessen    Seitenwand  stärke annähernd gleich ist der Dicke des Rohlings;   Plätten  verweist auf den Arbeitsgang; bei dem die  Wandstärke der Seitenwand des gezogenen Bechers  verringert, die Seitenwand aber     verlängert    wird, ohne  Verringerung jedoch des Aussendurchmessers des ge  zogenen Bechers, indem die Seitenwand zwischen  einem Stempel und einer Matrize geplättet wird, wäh  rend der Stempel den Becher durch die     Matrize     drückt.  



       Fig.    4: Ein flacher, kreisförmiger     Metallrohling    A  mit einem in der Mitte     befindlichen    Loch B wird zwi  schen     eine    Ziehmatrize D und eine Halterung C     für     den Rohling in derselben Weise eingefügt, wie im Zu  sammenhang mit dem ersten Ausführungsbeispiel be  schrieben.

   Über der Halterung C ist ein Formstem  pel eingebaut, der mit einem zylindrischen inneren  Stempel 47 mit einer flachen oberen Abschlussfläche  48 und einer konischen unteren Abschlussfläche 49  ausgebildet ist, welcher innerhalb eines röhrenförmi  gen äusseren Stempels 50 mit konischer unterer     Ab-          schlussfläche    53     gleitbar        angeordnet    ist.     Ein        axial     angeordneter zylindrischer Formstöpsel F bildet mit  der unteren     Abschlussfläche    49 des inneren Stempels  47 ein Ganzes.  



  In der obersten Stellung des inneren Stempels 47  mit Bezug auf den äusseren Stempel 50 stösst die  obere Abschlussfläche 48 des inneren Stempels gegen  einen Flansch 54, der mit der     Innenfläche    des     äusse-          ren    Stempels ein Ganzes bildet. In dieser Stellung bil  den die unteren     Abschlussflächen    49 und 53 der in  neren und äusseren Stempel 47 und 50 eine fortlau  fende Fläche, nämlich die konische     Fläche    eines Ke  gelstumpfes     (Fig.    4 und 5). Wie schon weiter oben  angeführt, weisen die Abschlussflächen 49 und 53  vorzugsweise einen Winkel von mindestens 120   auf.  



  Der äussere Stempel 50 ist mittels     zweier    her  kömmlicher betätigender Zylinder 55     senkrecht    hin  und     berbewegbar;    sie sind seitlich vom Stempel an  gebracht, so dass sie einander     gegenüberliegen,    und      sie sind am     jeweiligen        Ständerteil    56 verankert. Die  Zylinder 55 besitzen nach unten sich erstreckende  Kolbenstangen 57, die an einem     horizontalen        Glied     58     verankert    sind, das mit dem.     äusseren    Stempel 50       ein        Ganzes    bildet.  



  Die Betätigung der hydraulischen Zylinder 55 er  folgt vorzugsweise über ein von Hand bedientes Drei  stellungssteuerventil 59 von einer auf diesem Gebiet       wohlbekanntere    Art. Das Ventil 59 besitzt einen     zy-          lindrischen    Schieber 60, der     in    einem geschlossenen  Gehäuse 63     gleitend    angebracht ist     (Fig.    7). Der Schie  ber 60 ist mit einer Spindel 64 versehen, die durch  das eine Ende des Gehäuses 63     hindurchtritt    und mit  einem schwenkbar gelagerten     Handgriff    65 verbun  den ist.

   In den     Fig.    3 und 7 ist der     Handgriff        in    der  neutralen Mittelstellung gezeigt.  



  Eine     kontinuierlich    arbeitende Pumpe 66 setzt       mit    geeigneten     Mitteln,    wie z. B. einem Elektromotor  67, das vom Behälter 68 zulaufende     hydraulische     Fluidum unter Druck und fördert es durch ein Ver  bindungsrohr 69 zu einer     Einlassöffnung    70 des  Steuerventils. Ist der Ventilschieber 60 in der neutra  len Mittelstellung, so verbindet eine um dessen Um  fang verlaufende Rille 73 die     Einlassöffnung    70 mit  einer     Rücklauföffnung    74.

   Diese     Rücklauföffnung    ist  über ein Rohr 75 mit dem Vorratsbehälter 68 ver  bunden, wodurch ein ununterbrochener Umlauf     hy-          draulischen        Druckfluidums    von der Pumpe 66 durch  das Ventil 59 und     zurück    zum Vorratsbehälter 68 ge  schaffen ist, wenn sich der Schieber 60 in der neu  tralen     Mittelstellung    befindet.  



  Auch sind auf jeder Seite der     Ringrille    73 im  Schieber zwei U-förmige,     Kanäle    76 und 77 gebildet,  welche die     Ventilöffnungen    78 und 79 bei Mittelstel  lung des Schiebers abschirmen, wodurch eine wirk  same Abdichtung dieser Ventilöffnungen gegeben ist.  



  Wird der     Handgriff    65 nach rechts bewegt, so  verschiebt sich - nach     Fig.    7 gesehen - der Schie  ber aus der neutralen Stellung nach rechts in eine  Stellung, in der die Verbindung der     Ringrille    73     mit     der     Rücklauföffnung    74 unterbrochen     wird,

      wodurch  das     hydraulische    Druckfluidum nicht mehr     direkt    von  der Pumpe 66 in den Behälter 68     zurückfliesst.     Gleichzeitig stellt bei dieser Stellung des Schiebers  der rechte     Schenkel    - nach     Fig.    7 - des     U-förmi-          gen        Kanals    77 den     Anschluss    mit einem an das rechte  Ende des Gehäuses 63     anliegenden    abschliessenden  Hohlraum 80 her, während der entgegengesetzte  Schenkel des Kanals 77 die Verbindung mit der Ven  tilöffnung 79 herstellt.

   In     ähnlicher    Weise verbindet  der     U-förmige        Kanal    76 die     Ventilöffnung    78     mit     der     Rücklauföffnung    74.  



  Auf diese Weise     fliesst    das     Druckfluidum    von der       Einlassöffnung    70 zur und durch eine     Längsrille    83,  welche die     Einlassöffnung    mit dem     Abschlusshohl-          raum    80 verbindet;

   sie     fliesst    von hier weiter durch  den U-förmigen Kanal 77 zur     Ventilöffnung    79 und  durch eine verzweigte Röhre 84 und durch Schläuche  85, welche die     Ventilöffnung    79 mit den oberen       Durchgangsöffnungen-    86 für die betätigenden Zylin-    der verbinden, in die oberen Enden der     Zylinder.    Das  bewirkt eine Abwärtsbewegung des horizontalen     Or-          ganes    58 und des damit     als    Ganzes verbundenen     äus-          seren    Stempels 50,

   wonach das Fluidum von den  unteren Teilen der betätigenden Zylinder durch die  unteren Durchgangsöffnungen 87 und weiter durch  die Schläuche 88 und eine verzweigte Röhre, welche  die unteren Durchgangsöffnungen mit den Ventilöff  nungen 78 verbindet, abläuft; von hier     fliesst    das  Fluidum durch     den        U-förmigen    Kanal 76 zur Rück  lauföffnung 74 und durch das Rohr 75 in den Behäl  ter 68 zurück.

   Gleichzeitig und im Einklang mit der  Abwärtsbewegung des äusseren Stempels 50 bewegt  sich auch der innere Stempel 47 nach unten, wobei  seine obere     Abschlussfläche    48 gegen den Flansch 54  stösst, wodurch die benachbarten Teile der unteren       Abschlussflächen    49 und 53 des inneren bzw.     äusse-          ren    Stempels in der gewünschten     gemeinsamenFlucht-          linie    aufrecht erhalten werden.  



  Der Formstöpsel F berührt zunächst den     Rohling     A und     wird    durch dessen Öffnung gepresst, um einen  röhrenförmigen Hals 90 zu bilden und die     anschlies-          sende    gleichzeitige Abwärtsbewegung der Stempel 47  und 50 durch die Ziehmatrize D zieht den     Rohling     in einen     becherförmigen    Gegenstand 93, wie weiter  oben     ausführlich    beschrieben. Der gezogene Becher  hat eine Seitenwand 94 und einen Boden 95, wobei  der Boden entsprechend den fluchtgerechten koni  schen Abschlussflächen 49 und 53 des inneren bzw.  äusseren Stempels 47 und 50 eine konische Form  aufweist.  



  Nach Austritt aus der Ziehmatrize D wird der ge  zogene Becher 93 nach unten geführt, bis ein an der  Aussenseite befindlicher Teil des konischen Becher  bodens 95 in eine     ähnlich    geformte Vertiefung 98 in  der oberen Fläche der ersten von zwei     ringförmigen          Plättmatrizen    99 und 100 einrastet     (Fig.    5).

   Die  Plättmatrizen 99 und 100 sind in der     Aufspannplatte     12 unter und in     axialer        Ausfluchtung    mit der Zieh  matrize D     eingebaut.    Eine ringförmige Abstandsplatte  101 ist zwischen der Ziehmatrize D und der ersten  Plättmatrize 99 angebracht und eine Abstandsplatte  102 trennt die erste von der zweiten Plättmatrize,  d. h. 99 von 100.

   Sowie der     Becherboden    95 in die  konische Vertiefung 98 in der ersten     Plättmatrize    99       einrastet,    betätigt das sich gleichzeitig nach unten be  wegende horizontale Organ 58 einen über der     Halte-          rung    C am     Ständerteil    56 angebrachten Schalter 103  und     schliesst    diesen.

   Dadurch wird das elektrisch be  tätigte     Solenoidventil    104 geöffnet, welches dann das  von der verzweigten Röhre 84 kommende Druckflui  dum durch einen Verbindungsschlauch 105 zu einer  oberen Einlassöffnung 106 eines inneren     Stempel-          Betätigers    107 strömen lässt.  



  Der     Betätiger    107 hat eine durch den oberen Teil  des äusseren Stempels 50 gebildete Zylinderwand  108, wobei sein oberer Abschluss 109 mit der Zylin  derwand verschraubt ist und wobei der untere     Ab-          schluss    vom     Flansch    54 gebildet ist. Ein innerhalb  der Zylinderwand 108 gleitend angebrachter Kolben      110 besitzt eine Kolbenstange 111, die sich nach un  ten durch den Abschlussflansch 54 erstreckt und an  der oberen     Abschlussfläche    48 des     inneren    Stempels  47 verankert ist.  



  Das durch die obere     Einlassöffnung    106 in den       Betätiger    107 einströmende     Druckfluidum    treibt den  Kolben 110 nach unten, der     seinerseits    und unabhän  gig vom äusseren Stempel 50 den     inneren    Stempel 47  nach unten bewegt.

   Während dieser Abwärtsbewe  gung strömt das Fluidum im unteren Teil des     Betäti-          gers    107 unter dem Kolben 110 durch eine     Auslass-          öffnung    112 aus und von hier durch einen     Verbin-          dungschlauch    113 zur verzweigten Röhre 89 und  weiter durch die     Ventilöffnung    78, den Kanal 76, die       Rücklauföffnung    74 und das Rohr 75 zurück zum  Behälter 68.  



  Durch die Abwärtsbewegung des inneren Stem  pels 47 wird der gezogene Becher 93 nacheinander  durch die     Öffnungen    114 und 115 in der ersten und  zweiten     Plättmatrize    99 bzw. 100 gepresst, wobei die       Seitenwandstärke    verringert und ein     langgestreckter     gezogener und geplätteter     becherförmiger    Gegenstand  116 entsteht. Das Ende 117 des gezogenen und ge  plätteten Bechers 116 ist weitgehend gleich dick wie  der Rohling A und dessen Seitenwand 118 ist von  wesentlich geringerer Stärke als die des     Rohlings.     



  Während des Plättvorganges drücken die     betäti-          genden    Zylinder 55 den äusseren Stempel anhaltend  nach unten gegen die konische Vertiefung 98     in    der  Plättmatrize. Daher     wird    eine weitgehend vorausbe  stimmte Haltekraft auf das     Bechermaterial    ausgeübt,  während es sich zwischen der konischen     Abschluss-          fläche    53 des äusseren Stempels 50 und der koni  schen Vertiefung 98     in    der Plättmatrize 99 bewegt.  Diese haltende Kraft     verhindert    eine Schrumpfung  oder Faltenbildung der Seitenwand 94, während der  gezogene Becher 93 geplättet wird.

   Sie erhöht auch  das zulässige Ausmass der Kaltbearbeitung des Me  talls     in    der ersten Plättmatrize 99 ohne Risse herbei  zuführen. Man darf annehmen, dass sich als Folge  der Haltekraft eine Hinterspannung des in die erste  Plättmatrize     eindringenden    Metalls ergibt, was eine  grössere Verformung des Metalls zulässt, und     zwar     ohne übermässig hohen     Matrizendruck,    der sich an  dernfalls ergeben würde und zu     einer        überbeanspru-          chung    und zum Bruch des Materials     führen    würde,  wenn dieses aus der Matrize gezogen wird.  



  Die fortgesetzte Abwärtsbewegung des inneren  Stempels 47 führt den gezogenen und geplätteten Be  cher 116 durch einen     Abstreifsegmentring    36, der     mit     dem oben beschriebenen identisch ist: Nachdem der  Stempel 47     seine    unterste Stellung erreicht hat,     wird     durch eine Bewegung des     Steuerventühandgriffs    65  nach links - nach     Fig.    7 gesehen - der Ventilschie  ber 60 nach links verschoben und gleichzeitig     ein    ne  ben dem     Handgriff    angebrachter Schalter betätigt  und geschlossen.

   Der Schalter 119 ist mit dem Schal  ter 103     parallelgeschaltet,    so dass durch das     Schlies-          sen    des einen dieser Schalter das     Solenoidventil    unter       Spannung    gesetzt und geöffnet     wird.    In der neuen    Stellung des     Schiebers    60 verbindet     der        U-förmige     Kanal 76 die     Ventilöffnung    78 mit     einem        an    das       linke    Ende des Gehäuses anliegenden Hohlraum 120.

    Auf diese Weise strömt das von der Pumpe 66 kom  mende Druckfluidum von der     Ventileinlassöffnung     durch die Längsrille 83, die im Schieber 60     die        Ein-          lassöffnung    mit dem     abschliessenden    Hohlraum 120  verbindet,     dann    weiter durch den     U-förmigen        Kanal     76 zur Ventilöffnung 78, durch die verzweigte Röhre  89 und die Schläuche 88 und 113, die die Ventilöff  nung 78 mit den unteren Öffnungen 87 und 112 ver  binden, und     schliesslich    durch die unteren Öffnungen  87 und 112 in die betätigenden Zylinder     55.und    107,

    was     bewirkt,    dass der äussere Stempel 50 und der  innere Stempel 47 nach oben bewegt werden.  



  Damit     zusammenwirkend        verbindet    der     U-för-          mige    Kanal 77 die Ventilöffnung 79     mit    der Rück  lauföffnung 74, wodurch das     Druckfluidum    in den  oberen     Teilen    der betätigenden     Zylinder    55 und 107  durch die     oberen        Öffnungen    86     und    106 und die ent  sprechenden     Verbindungsschläuche    85 und 105 strö  men     kann    und von hier durch die Röhre 84, Kanal 77  und Rohr 75 zurück     zum    Behälter 68.  



  Bei seiner Aufwärtsbewegung rückt das     horizon-          tale    Organ 58 den Schalter 103 aus, wodurch dieser  geöffnet wird. Das     Solenoidventil    104 jedoch wird     in     der     unter    Spannung gesetzten, offenen     Stellung    wäh  rend der     Aufwärtsbewegung    der Stempel 47 und 50  mittels des geschlossenen Schalters 119 aufrecht  erhalten. Während sich der innere Stempel 47 nach  oben bewegt, erfasst die untere Kante 46 des Segment  ringes 36 den unteren Rand 121 der Seitenwand 118  des geformten Gegenstandes 116 und     streift    diesen  vom Stempel ab.  



  Aus der obigen Beschreibung des Verfahrens     und     seiner Durchführung wird     ersichtlich,    dass es     möglich     ist, einen     becherförmigen    Metallgegenstand     mit        röh-          renförmigem    Hals in einem einzigen kontinuierlichen  Arbeitstakt zu formen.

   Durch Anwendung eines ein  zigen Ziehvorganges kann die Seitenwand eines auf  solche Weise geformten Gegenstandes     verhältnismäs-          sig    kurz gehalten werden, oder die Seitenwand kann,  verglichen mit dem Durchmesser des geformten Ge  genstandes, ziemlich lang gemacht werden,     indem     eine oder mehrere     Plättmatrizen    verwendet werden,  welche in enger Aufeinanderfolge unter der Zieh  matrize angebracht werden, so dass     in    einem einzi  gen     kontinuierlichen    Arbeitstakt der     Rohling    zu  nächst in eine     Becherform    gezogen und dann durch  die Plättmatrizen geführt     wird,

      um den Durchmesser  des Bechers und seine     Seitenwandstärke        zu    verrin  gern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zur Herstellung eines zylindrischen, becherförmigen Metallgegenstandes mit Seitenwän den und einem Endteil, an dem sich ein röhrenför miger Hals befindet, dadurch gekennzeichnet, dass ein dünner, scheibenförmiger Rohling mit kreisför migem Loch auf ein Matrizenelement gebracht und mit einer vorherbestimmten Kraft gegen dieses ge- halten wird, dass der Rohling durch das Matrizenele- ment hindurch gepresst wird, um den zylindrischen,
    becherförmigen Gegenstand mit Seitenwänden und einem Endteil zu formen, und dass gleichzeitig mit diesem Formungsvorgang das am genannten Loch angrenzende Metall in den röhrenförmigen Hals ver formt wird. UNTERANSPRUCH 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass der becherförmige Gegenstand durch mindestens ein zusätzliches Matrizenelement gepresst wird, das in enger Aufeinanderfolge unter dem ersten Matrizenelement angebracht ist, wodurch in einem kontinuierlichen Arbeitsvorgang die Seiten wand in der Dicke verringert und in der Länge ver- grössert wird.
    PATENTANSPRUCH II Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch eine Ziehmatrize mit einer öffnung, durch ein Halteglied, das über der Ziehmatrize angeordnet und so ausge bildet ist, dass es den Rohling in die richtige Lage bringt und ihn mit einer vorherbestimmten Kraft ge gen die Ziehmatrize drückt, durch einen Ziehstem pel,
    der über der Matrize und dem Halteglied hin- und herbewegbar eingebaut und mit der öffnung der Ziehmatrize axial ausgefluchtet ist, wobei der Zieh stempel eine Endfläche aufweist, die in einen Form stöpsel übergeht, dessen Querschnittsform ähnlich derjenigen des Loches im Rohling aber von grösse rem Durchmesser ist,
    und durch Mittel zur Bewegung des Ziehstempels durch die öffnung der Matrize, um den Rohling in einem einzigen Arbeitsgang in den becherförmigen Gegenstand zu verformen, wobei der Stöpsel durch das Loch im Rohling gepresst wird, um das an diesem Loch angrenzende Metall auszu dehnen und den röhrenförmigen Hals zu bilden. UNTERANSPRÜCHE 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Matrizenöffnung und der Querschnitt des Stempels kreisförmig sind, wobei der Stempel und die Matrize ausgebildet sind, um den scheibenförmigen Rohling mit einem in der Mitte be findlichen kreisförmigen Loch in einen becherförmi- gen Gegenstand mit einem in der Mitte angeordne- ten röhrenförmigen Hals von kreisförmigem Quer schnitt umzuformen. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Formstöpsel nach innen, in Richtung von der Abschlussfläche weg, leicht ver jüngt ist, um das Zurückziehen des Stöpsels aus dem am Ende des Gegenstandes geformten röhrenförmi- gen Hals zu erleichtern.
    4. Vorrichtung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass die Fläche zwischen dem Form stöpsel und dem Aussendurchmesser des Ziehstem pels entsprechend der gewünschten Form des End- teiles des becherförmigen Gegenstandes von vorher bestimmter Gestalt ist. 5. Vorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte Abschlussfläche weitestgehend die Form eines Kegelstumpfes aufweist.
    6. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Stempel konzentrische in nere und äussere Glieder umfasst, wobei das innere Glied eine zylindrische Form mit einer Abschluss- flächeaufweist und das äussereGliedeinenkreisförmi- gen, Querschnitt mit einer konischen Abschlussfläche besitzt und am inneren Glied gleitbar angebracht ist,
    dass der Formstöpsel zylindrisch ist und mit der Ab- schlussfläche des inneren Gliedes ein Ganzes bildet, wobei der Stöpsel einen Durchmesser aufweist, der grösser ist als der Durchmesser des Loches in der ge nannten Scheibe, dass die Mittel zur Bewegung der Stempelglieder durch die Ziehmatrize in ihrer Bewe gung aufeinander abgestimmt sind, dass wenigstens eine Plättmatrize in enger Aufeinanderfolge unter der Ziehmatrize angeordnet ist, wobei die oberste Plätt- matrize in ihrer oberen Fläche eine konische Vertie fung besitzt,
    die in ihrer Form der konischen Ab- schlussfläche des äusseren Stempelgliedes entspricht, und dass mit den ersten Mitteln verbundene Mittel zur Bewegung des inneren Stempelgliedes durch die Plättmatrizen vorhanden sind, um den gezogenen Ge genstand durch sie hindurchzupressen, während das äussere Stempelglied den gezogenen Gegenstand mit einer vorherbestimmten Kraft gegen die konische Vertiefung klemmt,
    wodurch Durchmesser und Dicke der Seitenwand verringert werden und diese dement- sprechend verlängert wird.
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