CH404822A - Apparat zum elektrischen Erwärmen von Flüssigkeiten in einem Gefäss - Google Patents

Apparat zum elektrischen Erwärmen von Flüssigkeiten in einem Gefäss

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CH404822A
CH404822A CH234763A CH234763A CH404822A CH 404822 A CH404822 A CH 404822A CH 234763 A CH234763 A CH 234763A CH 234763 A CH234763 A CH 234763A CH 404822 A CH404822 A CH 404822A
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CH
Switzerland
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vessel
cup
hood
heating
circuit
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CH234763A
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C Groves Robert
Original Assignee
C Groves Robert
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Description


  Apparat     zum        elektrischen    Erwärmen von Flüssigkeiten in einem     Gefäss       Die Erfindung bezieht sich auf einen Apparat  zum elektrischen Erwärmen von Flüssigkeiten in  einem Gefäss, insbesondere von Wasser in einem Be  cher, mit einem das Gefäss aufnehmenden Fuss.  



  Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung     eines     Apparates zur Erwärmung namentlich kleiner Flüs  sigkeitsmengen, wobei dieser Apparat einfach und  vergleichsweise billig     herstellbar    und in jeder     Hin-          sicht    betriebssicher sein soll. Solche Flüssigkeiten  sollen in einem Gefäss, namentlich in einem Becher,  erwärmt werden, wobei die Erwärmung im wesentli  chen bis auf Siedetemperatur gehen soll.  



  Die Erfindung ist gekennzeichnet durch     ein    Trag  organ für     di,e    elektrischen Heizorgane, das höhen  verstellbar ist zwischen einer oberen Lage, in welcher  die     Heizorgane    vom Gefäss     entfernt    sind, und  einer untern Lage, in welcher die Heizorgane in das  Gefässinnere hineinragen, Schaltorgane, welche be  wirken, dass in der     unteren    Lage des Tragorganes     der     elektrische Heizstromkreis selbsttätig geschlossen  wird, wenn sich das Gefäss auf dem Fuss befindet.  



  In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbei  spiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zei  gen:       Fig.    1 eine perspektivische Ansicht des Apparates  in geöffneter Lage,       Fig.    2 ist ein Vertikalschnitt durch den Apparat  nach der Linie 2-2 in     Fig.    1, wobei sich der Apparat  in geöffneter Lage befindet,       Fig.3    ist eine Ansicht, ähnlich derjenigen in       Fig.    2, jedoch in geschlossener Lage,       Fig.    4     ist    ein Detail einer Hemmeinrichtung     für     die     Bewegung    des Apparateoberteiles,

         Fig.5    ist ein Detail einer Ausführungsvariante  des     Fuss-Stückes,            Fig.    6 ist eine ähnliche Ansicht wie     in        Fig.    5,  wobei jedoch der     Becherboden    eine elektrisch leitfä  hige Folie aufweist,       Fig.    7 ist ein Schnitt nach der Linie 7-7 in     Fig.    6  mit der Darstellung des Thermostaten,       Fig.    8 ist ein Schnitt durch einen Becher in per  spektivischer Darstellung, bei welchem der Bodenun  terteil mit einer elektrisch leitfähigen Folie versehen  ist,       Fig.9    ist eine ähnliche Ansicht wie in     Fig.8,

       wobei jedoch der Boden aus einem einzigen Teil be  steht,       Fig.    10 ist ein ähnlicher Schnitt eines Bechers wie  in     Fig.9,    jedoch mit einer perforierten Folie am  Boden,       Fig.    11 ist ein elektrisches Schaltschema für die       Ausführungs-Variante    nach     Fig.    6,       Fig.    12 ist ein elektrisches Schaltschema für die  Ausführungsform gemäss     Fig.    5,       Fig.    13 ist eine Draufsicht auf zwei Teile eines  elektrischen Verbindungsgliedes für die Verwendung  in einem Schaltschema gemäss     Fig.    11,

         Fig.    14 ist eine Seitenansicht der Teile gemäss       Fig.    13,       Fig.    16 ist eine     Klinkenhalte-Einrichtung    für den  oberen, beweglichen Teil des Apparates.  



  Gemäss den     Fig..l-3    weist der Apparat einen  Fuss 10 und eine von diesem ausgehende, nach oben  ragende Wand 11 auf, wobei     in    dieser Wand eine       Mantelöffnung    12 vorhanden ist, um einen Becher  oder ein anderes geeignetes Gefäss auf eine Standflä  che im Inneren des Fusses stellen zu können. Dieser  Becher 13 wird auf einen Untersatz 14 gestellt, der  seinerseits vom Fuss 10 getragen     wird.    Der Apparat  weist ferner einen beweglichen oberen Teil auf, wel  cher eine Haube 15 enthält, deren Öffnung sich unten      befindet. Am Haubendeckel befindet sich zudem ein  Knopf 16.  



  Aus     Fig.    2 ist ersichtlich, dass am obersten Rand  der Wand 11 ein Ring vorhanden ist, auf den eine       aufrechtstehende    Hülse 17 aufgesetzt ist. Im oberen  Bereich dieser Hülse 17 befindet sich ein Führungs  ring 18, in welchem eine oder mehrere Stangen 19  auf und ab beweglich gehalten sind. Das untere Stan  genende 19 wirkt mit einer Zugfeder 20 zusammen,  welche vom Führungsring 18 gehalten ist und den  Zweck hat, den Oberteil des Apparates samt Haube  nach oben zu drücken. Das obere Ende der Stange 19  ist an einer     Abstützplatte    21 festgemacht, die ihrer  seits in den oberen Bereich der Haubeninnenseite  eingesetzt ist.

   Mit der     Abstützplatte    21 ist ferner eine  Stange 22 starr verbunden, die an ihrem unteren  Ende einen Kolben 23 trägt, welcher in einem Zylin  der 24 auf- und     abbewegbar    geführt ist. Dieser Zylin  der wird von einem Ring 18 starr gehalten. Kolben  und Zylinder     bilden    zusammen ein Hemmwerk zur  Begrenzung der Geschwindigkeit, mit der sich der  Apparateoberteil nach     aufwärts    bewegen soll, nach  dem er zuvor nach unten gedrückt wurde.  



  In einem radial geringeren Abstand von der  Längsachse als die Stangen 19 und 22 befinden sich  Bolzen 25, welche am oberen Ende mit der     Abstütz-          platte    21 und am unteren Ende mit einem Aufsatzbo  den 26 fest verbunden sind. Der Aufsatzboden 26  trägt ein Relais 27 sowie ein elektrisches Verbin  dungselement 28, in das ein elektrischer Heizkörper  29 eingesteckt ist. Auf der Unterseite des Aufsatzbo  dens 26 befindet sich ferner ein kleiner Topf 31, der  als Halter für den Becher bestimmt ist.  



  Der Untersatz 14 ist mit Anschlägen 30 oder  einem     Zentrierring    versehen für die Ausrichtung des  Bechers     in    die Mitte des Fusses. Im übrigen ist der  Untersatz an seinem Oberteil     flach    und bündig, so  dass keine vorstehenden Ecken oder Kanten vorhan  den sind, an denen der untere     Becherrand    anstehen  könnte, wenn dieser in das Innere des Apparates hin  eingestellt oder aus diesem herausgehoben wird.  



  Der Untersatz 14 ist mit einem Ring 10a verse  hen und durch eine Feder 32 nach aufwärts gedrückt,  so dass also der Untersatz sich nach abwärts bewegen  kann. In diesem Ring befindet sich ein Kragen 33 aus  elektrischem Isoliermaterial, in dessen Inneren sich  ein Thermostat 34 befindet, der mit dem     Becherbo-          den    in Berührung kommt, wenn der Becher den Ring  10a nach abwärts stösst. Die Federn 35 sind bestrebt,  den Kragen 33 nach aufwärts zu drücken, so dass er  bündig zur Standfläche verläuft. Am Kragen 33 ist  ein Anschlagorgan 36 befestigt, das nach unten ragt,  und eine Begrenzung für die Bewegung des Kragens  33 nach aufwärts bildet, indem der äusserste An  schlagteil am Schraubenkopf 37     anzuliegen    kommt.  



  Wenn der Apparat durch     Abwärtsbewegen    der  Haube 15 geschlossen wird, wie dies in     Fig.    3 darge  stellt ist, wirkt diese Haube mit dem Becher in dem  Sinne zusammen, dass der Ring 10a und der Kragen  33 nach abwärts gedrückt werden, und zwar als Folge    der Schulter an der Hülse 17. Die Haube 15 wird in  ihrer untersten Lage entgegen der Wirkung der Feder  20 durch eine Klinke 38 gehalten, welche unter die       Abstützplatte    21 greift. Diese Klinke 38 ragt durch  eine Öffnung oder einen Schlitz durch den Ring 39  hindurch und kann durch Drücken auf den Knopf 40  im Öffnungssinne     verschwenkt    werden. Dieser Knopf  40, der vom Oberteil der Haube 15 getragen wird,  steht über einen Zwischenhebel 41 mit der Klinke 38  in Verbindung.  



  Nach der Lösung der Klinke 38 sind die Haube 15  und die mit ihr verbundenen Teile bestrebt, sich nach  aufwärts zu bewegen, und zwar unter der Wirkung  der Feder 20. Dies bewirkt, dass der Heizkörper 29  ebenfalls gehoben wird und dadurch etwas Wasser  oder andere im Becher 13 enthaltene Flüssigkeit her  ausspritzt. Um dies zu verhüten, ist ein Dämpfer oder  eine Hemmeinrichtung     in    Form des Kolbens 23 und  des Zylinders 24 vorhanden. Der Zylinder 24 wird  vorzugsweise mit einer Flüssigkeit, beispielsweise Öl,  gefüllt, das relativ frei durch eine Öffnung im Kolben  strömt, nämlich bei der Abwärtsbewegung der Haube  von unten nach oben. Diese Öffnung wird jedoch im  umgekehrten Bewegungssinne verschlossen, so dass  die Aufwärtsbewegung nur im verlangsamten Sinne  vor sich geht.  



  In     Fig.    4 ist ein Ausführungsdetail einer solchen  Hemmeinrichtung dargestellt, bei welcher die Stange  22 in ihrem untersten Teil mit einer Nute 42 verse  hen ist, welche über den Bereich des Kolbens 23 hin  ausragt. Ferner ist der Kolben mit einem gewissen  axialen Spiel 43 an der Stange 23 befestigt. Wenn die  Stange nach abwärts gestossen wird,     liegt    die Schulter  der Stange gegen den Kolben 23 an, was bewirkt,  dass Flüssigkeit durch die Nute 42 hindurchströmt;  wenn dagegen die Stange 22 nach aufwärts gezogen  wird, erfolgt eine Relativbewegung zwischen dieser  Stange und dem Kolben, wodurch ein Dichtungsring  44 auf der unteren Kolbenseite zwischen dieser und  einer Scheibe 45 zum Anliegen kommt. Dies bewirkt,  dass die Flüssigkeit nun nicht mehr über die Nute 42  zurückfliessen kann.

   Es ist dann lediglich noch die  vergleichsweise kleinere Bohrung 46 offen, durch wel  che Flüssigkeit     hindurchfliessen    kann.  



  Der Kolben hat eine Grösse, dass der Unterdruck  auf der unteren Kolbenseite     genügt,    um die Bewe  gung des Kolbens zu steuern und einen Austausch  von Flüssigkeit zwischen der oberen und unteren  Kammer zu bewirken. Damit bewegt sich die Stange  22 und mit dieser die Haube 15 mit einer vorbe  stimmten, vergleichsweise geringen Geschwindigkeit  nach oben, die in Abhängigkeit von der Grösse der  Öffnung 46 ist.  



  Die Ausbildung des Ringes 10a und des Kragens  33 geht deutlicher aus den     Fig.    5 und 6 hervor. In       Fig.    5 weist der Kragen 33 ein Paar von Kontaktstif  ten 60 auf, die durch den Kragen 33     hindurchragen     und mit Lötfahnen 61 und 62     od.    dgl. verbunden  sind. Diese beiden Kontaktstifte 60 werden im Be-      trieb durch eine     Metallfolie    63 auf der Unterseite des       Becherbodens        untereinander        kurzgeschlossen.     



  Gemäss     Fig.    6 weist der Thermostat 34     Anschluss-          drähte    64 auf, die in Lötfahnen 65     od.    dgl. endi  gen. Der     Becherboden    weist hier am Boden ebenfalls  eine Folie 66 auf, welche Kontakt mit dem Gehäuse  des Thermostaten macht. Diese Folie steht mit der  Flüssigkeit im Innern des Bechers in Berührung und  zwar über     (Öffnungen    67 im     Becherboden    oberhalb  der Folie.

   Wie aus     Fig.    7 hervorgeht, ist der Thermo  stat 34 mit seinem     Fühlereinsatz    68 vom Gehäuse 69  isoliert, so dass eine elektrische Verbindung zum Ge  häuse 69 die Wirkungsweise des Wärmefühlers nicht  beeinflusst und auch keine Steuervorgänge auslöst  bezüglich der elektrischen Verbindung zwischen den  Anschlüssen 70 und 71 des Thermostaten.  



  Die Ausbildung gemäss     Fig.    6 setzt das Vorhan  densein einer elektrischen Verbindung zwischen dem       Thermostatgehäuse    und der Flüssigkeit im     Innern    des  Bechers voraus. Dies kann durch Becher erreicht  werden, wie sie in     Fig.    6 bzw.     Fig.    10 dargestellt sind;  es ist jedoch auch möglich, dass der     Becherboden     ganz aus einer leitenden Folie hergestellt wird, wie  dies bei 72 in     Fig.    9 gezeigt ist.  



  Die elektrischen Schaltschemata, welche den  Ausführungsformen gemäss     Fig.    5 und 6 zugeordnet  sind, werden in den     Fig..    11 und 12 dargestellt. In       Fig.    12 ist die elektrische Zuleitung mit 80 bezeichnet  und führt in das Innere des Fusses 10     (Fig.    1). Der  eine Zweig der elektrischen Zuleitung ist an einen  Kontaktteil 81 angeschlossen, welcher als trennbare  elektrische Kupplung ausgebildet ist. Der andere  Zweig der Leitung ist ebenfalls mit einem ähnlich  ausgebildeten Kontaktteil 82 am unteren Kupplungs  teil verbunden.

   Ein dritter Kontaktteil 83 ist mit  einem     Steckerteil    71 oder sonstigem Anschlussorgan  des Thermostaten 34 verbunden, und der     andere          Steckerteil    70 ist mit einem elektrischen     Anschluss-          organ    60 verbunden, welches vom Kragen 33 getra  gen wird. Das andere Anschlussorgan des Kragens 33  steht mit einem weiteren Kontaktteil 84 in Verbin  dung.  



  Der andere Kupplungsteil weist ein Kontaktpaar  85 und 86 auf, welches parallel untereinander ver  bunden ist und zum Zusammenwirken mit dem Kon  taktteil 81, 83 eingerichtet ist, wenn die Kupplung  geschlossen wird. Die Kontaktteile 85 und 86 stehen  ferner mit dem beweglichen Kontaktarm 93 des Re  lais 27 in Verbindung.  



  Ein Kontaktteil 87, welcher mit dem Kontaktteil  84 zusammenwirkt, ist mit einem Ende der Spule 88  des Relais 27 verbunden; das andere Ende der Spule  88 ist an eine Elektrode 94 angeschlossen, welche  vom Aufsatzboden 26 ausgehend nach abwärts ragt  und in die Flüssigkeit im     Innern    des Bechers ein  taucht, wenn die Haube sich in Schliesstellung befin  det.  



  Ein vierter Kontaktteil 91 am oberen Kupplungs  teil ist mit einer zweiten Elektrode 92 verbunden und  ferner mit dem einen Ende des Heizkörpers 29 und    mit .dem einen Pol einer Lampe 90. Der andere Pol  der Lampe 90 und des Heizkörpers 29 sind an den  Kontakt 89 des. Relais 27 angeschlossen.  



  Aus den     Fig.    2 und 3 ist ersichtlich, dass die bei  den Elektroden 92 und 94 durch den Aufsatzboden  26 getragen und von diesem elektrisch     isoliert    sind,  wobei sie eine solche Länge haben, dass, wenn sich  der Apparat in geschlossener Lage befindet     (Fig.    3),  die Elektroden knapp in die Flüssigkeit im Innern  des Bechers eintauchen. Die Isolierung erfolgt durch  eine Isolierscheibe 95     (Fig.    13) im Apparateoberteil  und ferner durch eine weiter unten liegende     Isolier-          scheibe    96, beispielsweise beim Ring 18.

   Die     Isolier-          scheibe    95 weist drei     Kontaktfinger    97 auf für die  Ausführungsform gemäss     Fig.    11 und vier derselben  für die Ausführungsform gemäss     Fig.    12.  



  Die Isolierscheibe 96 ist mit voneinander ge  trennten Segmenten 98 versehen, von denen drei  beim Schaltschema gemäss     Fig.    11 und vier beim  Schaltschema gemäss     Fig.    12 notwendig sind. Diese  Kontaktfinger 97 liegen gegen die Kontaktsegmente  98 an, wenn sich der Apparat in seiner geschlossenen  Lage     (Fig.    3) befindet, wodurch ein elektrischer Kon  takt zwischen den Elementen 84 und 87; 81 und 85;  83 und 86 und 82 und 91 erfolgt.  



  Beim Schaltschema gemäss     Fig.    11 wird     die    Zu  fuhrleitung 80 einerseits mit dem     Kontaktteil    99 des  unteren Kupplungsteiles und ferner mit dem Kon  taktteil 100 verbunden. Ein dritter Kontakt 101 des  unteren Kupplungsteiles wird mit den Anschlussstif  ten 70 des Thermostaten, der andere Anschlussstift  71 des Thermostaten mit dem Gehäuse 99 des Ther  mostaten verbunden.  



  Der obere Kupplungsteil weist einen Kontaktteil  102 auf, welcher so ausgebildet ist, dass er mit dem  Kontaktteil 99 zusammenwirken kann. Ferner ist  dieser Leitungsweg mit der Spule 88 des Relais 37  verbunden und parallel dazu mit dem beweglichen  Kontaktarm 99 des Relais. An das andere Ende der  Spule 88 ist das obere     Elektrodenende    105 ange  schlossen, welches in isolierender Anordnung vom  Aufsatzboden 26 getragen wird, wobei diese Elektro  de in die Flüssigkeit des Gefässes eintauchen     kann,     wenn die Haube geschlossen ist.  



  Ferner weist der obere Kupplungsteil Kontakte  103 und 104 auf, die untereinander verbunden und  so ausgebildet sind, dass sie mit den Kontakten<B>100</B>  und 101 in Verbindung treten können. Die Kontakte  <B>103</B> und 104 sind mit ihrem einen     Anschlussdraht    an  den Heizkörper 29 angeschlossen; der andere     An-          schlussdraht    steht mit dem Kontakt 106 des Relais 27  in Verbindung, welcher vom     beweglichen    Arm 93 be  rührt wird, wenn das Relais angezogen ist.  



  Im Betrieb ist die     Wirkungsweise    des Apparates  bei einer Schaltung gemäss     Fig.    12 folgende:  Ein Becher 13 oder ein anderes geeignetes Gefäss  für die Aufnahme der gewünschten Flüssigkeitsmen  ge weist auf der Unterseite des Bodens eine leitfähige  Schicht auf und wird mit der gewünschten Flüssig  keit, beispielsweise Wasser,     gefüllt.    Dieser Becher      wird in das Innere des Apparates auf den Untersatz  gestellt und die Haube geschlossen.

   Dadurch entsteht  ein Stromkreis     (Fig.    12) vom Kontakt 81 zum Kon  takt 85 und den Kontakten 86 und 83, zum Thermo  staten 34 über seine     beidenAnschlussklemmen71    und  70, hierauf zum Kontakt 60 über den leitfähigen  Boden des Bechers zum andern Kontakt 60 und  anschliessend zum Kontakt 84. Der Stromkreis wird  hierauf über den Kontakt 87, die Spule 88, die Elek  trode 94, die Flüssigkeit im     Innern    des Bechers, die  Elektrode 92 und die Kontakte 91 und 82 geschlos  sen. Dies bewirkt einen Stromkreis über das Relais  88, welches dadurch geschlossen wird und seinen  Arm 93 an den Kontakt 89 anlegt.  



  Sobald das geschehen ist, wird ein Stromkreis  gebildet von der einen Anschlussklemme der Strom  zuführungsleitung über die Kontaktteile 81, 85 zum  Heizkörper 29, von dort über die     Anschlussklemme     auf die Kontakte 91 und 82. Dies bewirkt, dass die  Heizkörper 29 sich erwärmen, und zwar solange, bis  der     Thermostat    34 sich öffnet, wodurch das Relais  abfällt,     oder    aber bis das Flüssigkeitsniveau im Innern  des Bechers so tief fällt, dass die Elektroden 92 und  94 nicht mehr in die Flüssigkeit eintauchen.  



  Die Lampe 90 wird parallel zu den     Heizkörpern     29 geschaltet und brennt immer dann, wenn der  Heizkörper in Funktion ist, so dass von aussen sicht  bar ist, ob sich der Heizkörper in Betrieb befindet  oder nicht. Wenn die Erwärmung des     Becherinhaltes     beendet ist, wird der Knopf 40 auf der Oberseite der  Haube betätigt, wodurch die     Klinke    38 ausrastet und  sich die Haube nach oben bewegt, wodurch sich die  Elektroden und die Heizkörper vom Innern des Be  chers entfernen. Dies bewirkt ferner eine Unterbre  chung des Stromkreises von der     Zufuhrleitung    zu den  elektrischen Apparateteilen.  



  Beim Stromkreis gemäss     Fig.    11 bewirkt die Ab  wärtsbewegung der Haube, dass die Heizkörper 29 in  den Becher 19 hineinragen, welcher sich auf dem  Untersatz befindet. Die Elektrode 105 taucht dabei in  die     Flüssigkeit    im Innern des Bechers ein. Der Boden  des Bechers kommt mit dem Gehäuse 69 des Ther  mostaten in Berührung. Der Boden des Bechers 13  besteht bei diesem Stromkreis gemäss     Fig.    11 entwe  der aus einer leitfähigen Folie oder aber der Boden  besteht aus Papier mit Öffnungen in demselben in  Richtung gegen die Folie, welche den Boden bedeckt,  so dass ein elektrischer Kontakt hergestellt wird zwi  schen dem Gehäuse des     Thermostaten,    dem Becher  boden und der Flüssigkeit im Innern des Bechers zur  Elektrode 5.

   Durch die Abwärtsbewegung der Haube  schliesst der Trenn-Schalter, so dass ein Stromkreis  gebildet wird von der einen Seite des elektrischen  Anschlusses über die Kontakte 99 und 102 zur Spule  99 und von     dort    über die Elektrode 105, die Flüssig  keit im     Becherinnern    zum Gehäuse des Thermostaten  34, durch die Anschlussklemmen 71, 70 des Thermo  staten zum Kontakt 101. Von diesem Kontakt 101       führt    der Strompfad über die Kontakte 104, 103 und  100.    Vom Kontakt 102 aus wird     ebenfalls    der bewegli  che Arm 93 des Relais elektrisch verbunden, welches  Relais den Kontakt 106 schliesst, wenn dieser erregt  wird. Dadurch wird der Heizkörper an die eine Lei  tung angeschlossen.

   Die andere Seite des Heizkörpers  wird über die Kontakte 103 und 100 mit der     andern     Leitungsseite verbunden, wodurch die Heizkörper  unter Strom gesetzt werden. Das Abschalten des  Stromes dieses Heizkörpers wird durch den Thermo  staten 34 bewirkt, welcher bewirkt,     dass    das Relais 27  abfällt, und als, Folge davon wird der Stromkreis des  Heizkörpers unterbrochen. Die Lampe 90 ist in glei  cher Weise im Stromkreis gemäss     Fig.    12. Bei den  beschriebenen Apparaten wird die     Klinke    zur Aus  lösung der Aufwärtsbewegung der Haube von Hand  ausser     Eingriff    gebracht.

   Es wäre jedoch auch  möglich, dies automatisch durch ein     Solenoid    oder  andere Elektromagnete zu bewirken. In     Fig.    16 ist  eine     Klinke    120 um einen     Bolzen    121 schwenkbar  gelagert und wird durch eine Feder 122 in die     Ein-          griffsposition    mit dem Ring 18 gebracht, wie dies  dargestellt ist. Eine Erregung des     Solenoides    51 be  wirkt, dass die     Klinke    vom Ring 18 zurückgezogen  wird und dadurch die Aufwärtsbewegung der Haube  und der mit ihr verbundenen Teile     eingeleitet    wird.  



  Das     Solenoid    kann in den Stromkreis gemäss den       Fig.    11 und 12 eingeschaltet werden, indem das eine  Ende mit der Anschlussleitung des Heizkörpers und  das andere mit dem Kontakt 122 des Relais verbun  den wird, worauf der Arm 93 des Relais abfällt. Beim  Betrieb nach der einen oder andern Ausführungsform  bewirkt ein Schliessen der Haube, dass das Relais  aufzieht und alsdann das     Solenoid    51 abfällt. Sobald  jedoch das Relais     abfällt,    zieht das     Solenoid    an und  bewirkt ein Lösen der     Klinke,    wodurch der Apparat  in die     Öffnungsstelle    gelangt.  



  Bei beiden Stromkreisen gemäss     Fig.    11 und 12  wird     ein    Spezialbecher mit leitendem Boden benötigt;  es ist jedoch auch möglich, die üblichen Becher zu  verwenden, bei einer Schaltung gemäss     Fig.12,     wobei jedoch ein Schalter     LS1    verwendet werden  muss, der im Fusse des Apparates eingebaut ist und  durch die Abwärtsbewegung des Ringes 31 geschlos  sen wird, zwecks Erzielung einer elektrischen Ver  bindung zwischen den Kontakten 60.  



  In     Fig.    15 ist eine weitere Ausführungsform einer  Bremseinrichtung für die Begrenzung der Aufwärts  geschwindigkeit der Haube dargestellt. Wenn sich  diese Haube unter dem Einfluss der Feder 20 nach  aufwärts bewegt, kommt ein Hemmwerk in Funktion.  Eine gelochte Stange 50 ist mit der     Abstützplatte    21  starr verbunden und erstreckt sich von dieser aus  nach abwärts. Mit dieser Stange wirkt ein Hemmglied  51 zusammen, das auf dem Ring 18     montiert    ist.

   Mit  diesem     Hemmglied    ist ein Gewicht 52 verbunden,  welches beim Betrieb eine hin- und hergehende  Schwingbewegung um den     Bolzen    53     ausführt,    und  zwar als Folge der zugespitzten Nocken 54 und 55,  welche wechselseitig in die Öffnungen der Stange       eingreifen.    Diese Nocken sind auf einer Feder 56           montiert,    wobei die     Ausbildung'so        getroffen    ist, dass  sich die Stange nur mit     einer    begrenzten     Geschwiti=          digkeit    nach     aufwärts    bewegen kann,

   und zwar so  schnell als das Hemmwerk von einer Öffnung zur  andern springen kann. Wenn jedoch die Haube 15  nach abwärts gepresst wird, bewirkt die Feder 56     zu-          zammen    mit den     angeschrägten    Flächen der Nocken  54 und 55, dass die Abwärtsbewegung in beliebiger  Geschwindigkeit erfolgen kann, da das Hemmwerk in  dieser Bewegungsrichtung nicht wirksam ist.  



  Durch die Öffnungsbewegung der Haube werden  alle elektrischen Anschlüsse innerhalb des Apparates  abgeschaltet, so dass keine     Möglichkeit    besteht, dass  der Apparat     unbeabsichtigterweise    unter Strom ge  setzt bleibt. Es sind auch keine stromführenden, frei  liegenden     Teile    vorhanden, welche unbeabsichtigter  weise berührt werden könnten. Während der Auf  heizzeit hingegen sind alle elektrischen Teile einge  schlossen, wodurch ein höchstmögliches Mass von  Sicherheit im Betrieb erreicht wird.  



  Die     Geschwindigkeit,    mit der sich die Haube als  Folge der Federkraft der Feder 20 nach oben bewe  gen kann, ist einstellbar, so dass also keine     ruckartige     Bewegung der Haube entsteht und somit verhütet  wird, dass heisses Wasser oder andere Flüssigkeit so  aus dem Becher verschüttet oder verspritzt werden  kann.  



  Es kommt in bevorzugter Weise ein scheiben  förmiger Heizkörper in Frage, doch wäre es auch  möglich, diesen Heizkörper in Form der üblichen  Tauchsieder oder als Stange oder Rohr auszubilden,  in welch letzterem Fall die     Aufwärtsbewegung    der  Haube schneller erfolgen kann, da die Gefahr des       Verspritzens    des     Becherinhaltes    kleiner ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Apparat zum elektrischen Erwärmen von Flüs sigkeiten in einem Gefäss, insbesondere von Wasser in einem Becher, mit einem das Gefäss aufnehmen den Fuss, gekennzeichnet durch ein Tragorgan für die elektrischen Heizorgane, das höhenverstellbar ist zwischen einer oberen, Lage, in welcher die Heizor gane vomGefäss entfernt sind, und einer unternLage, in welcher die Heizorgane in das Gefässinnere hin einragen, Schaltorgane, welche bewirken, dass in der unteren Lage des Tragorganes der elektrische Heiz stromkreis selbsttätig geschlossen wird, wenn sich das Gefäss auf dem Fuss befindet. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Apparat nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Stromkreis der elektrischen Heizorgane automatisch unterbrochen wird, wenn das Flüssigkeitsniveau im Gefäss unter ein, vorbestimmtes Niveau absinkt, während sich die Haube in ihrer untern Lage befindet. 2.
    Apparat nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Oberteil einen Hut, vorzugs weise konischer Form, aufweist, welcher das Gefäss mindestens im Bereich seines obern Randes umgibt, wenn sich-die Haube in ihrer untersten Lage, befindet.:
    ." 3. Appäiat nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass Klemmorgane vorhanden sind, um das Gefäss federnd gegen den Fuss zu drücken, wenn sich die Haube in ihrer untern Lage befindet, und ein Schalter für die Heizorgane vorhanden ist, welcher auf das Vorhandensein und die Lage des Ge- fässes anspricht. 4.
    Apparat nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass sich im Stromkreis der Heizorga- ne ein Relais befindet, das seinerseits von einer Elek trode in Abhängigkeit des Vorhandenseins eines mi nimalen Flüssigkeitsstandes im Gefäss gesteuert ist. 5. Apparat nach Patentanspruch und Unteran spruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektrode die Ausschaltung der Heizorgane bewirkt, wenn das Flüssigkeitsniveau unter ein bestimmtes Niveau ab sinkt. 6.
    Apparat nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass ein Untersatz federbeeinflusst ist und die Tendenz hat, diesen vom Fuss wegzudrücken, und zwar so, dass die Distanz grösser ist als die Becherhöhe auf dem Untersatz, ferner Mittel vorhan den sind, um den Untersatz in einer untern Lage für eine beliebige Zeit gegen den Druck einer Feder fest zuhalten. 7. Apparat nach Patentanspruch und Unteran spruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Elektrode vorhanden ist, welche in das Innere des Gefässes eintaucht, wenn sich die Haube in ihrer untersten Lage befindet. B.
    Apparat nach Patentanspruch und Unteran spruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass sich im Stromkreis des Heizkörpers eine weitere Elektrode befindet, welche sich am Boden des Bechers befindet und sich in elektrischem Kontakt mit Flüssigkeit im Gefässinneren über dem Becherboden befindet. 9. Apparat nach Patentanspruch und Unteran spruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Heiz körper-Stromkreis eine weitere Elektrode aufweist für den elektrischen Kontakt mit einem elektrischen Leiter am Gefässboden. 10. Apparat nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass Bremsmittel vorhanden sind, wel che die Aufwärtsgeschwindigkeit der Haube und der mit ihr verbundenen Teile begrenzen. 11.
    Apparat nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Auflagefläche federnd abge stützt ist, um einen mit Flüssigkeit mindestens teilweise angefüllten Becher zu tragen. 12. Apparat nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Standfläche voneinander distanzierte Kontaktelemente aufweist, welche Teile des Heizkörperstromkreises bilden und so ausgebildet sind, dass sie sich durch im Becher befindliche, zu erwärmende Flüssigkeit elektrisch überbrücken las sen. 13.
    Apparat nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass sich im Heizkörperstromkreis ein Thermostat befindet, welcher auf eine vorbestimmte Temperatur des Gefässinhaltes anspricht und nach Erreichung desselben den Heizstromkreis unter bricht. 14. Apparat nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Gefäss mindestens stellenwei se eine elektrische, leitfähige Schicht aufweist. 15. Apparat nach Patentanspruch und Unteran spruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden des Gefässes ein Laminat aus elektrisch nichtleitfä higem und elektrisch leitfähigem Material aufweist, wobei das letztere auf der Bodenunterseite liegt. 16.
    Apparat nach Patentanspruch und Unteran spruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass das leitfähi ge Material mit dem Becherinnern über Öffnungen mit dem nichtleitfähigen Material in Berührung steht.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4489235A (en) * 1984-02-13 1984-12-18 Porteous Don D Hydrocolloid conditioner apparatus
EP0279782A1 (de) * 1987-02-20 1988-08-24 Lükon Fabrik für elektrothermische Apparate und elektrische Stabheizkörper Paul Lüscher Einrichtung zum Erwärmen von Brühwasser oder Getränken

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US4489235A (en) * 1984-02-13 1984-12-18 Porteous Don D Hydrocolloid conditioner apparatus
EP0279782A1 (de) * 1987-02-20 1988-08-24 Lükon Fabrik für elektrothermische Apparate und elektrische Stabheizkörper Paul Lüscher Einrichtung zum Erwärmen von Brühwasser oder Getränken

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