CH404879A - Vorrichtung zur Herstellung von Fasern - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung von Fasern

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CH404879A
CH404879A CH210562A CH210562A CH404879A CH 404879 A CH404879 A CH 404879A CH 210562 A CH210562 A CH 210562A CH 210562 A CH210562 A CH 210562A CH 404879 A CH404879 A CH 404879A
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CH
Switzerland
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recess
ring
fibers
edge
melt
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CH210562A
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English (en)
Inventor
Olof Westerlund Karl
Original Assignee
Statens Skogsind Ab
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    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B37/00Manufacture or treatment of flakes, fibres, or filaments from softened glass, minerals, or slags
    • C03B37/01Manufacture of glass fibres or filaments
    • C03B37/04Manufacture of glass fibres or filaments by using centrifugal force, e.g. spinning through radial orifices; Construction of the spinner cups therefor
    • C03B37/05Manufacture of glass fibres or filaments by using centrifugal force, e.g. spinning through radial orifices; Construction of the spinner cups therefor by projecting molten glass on a rotating body having no radial orifices

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Description


  Vorrichtung     zur        Herstellung    von     Fasern       Die vorliegende     Erfindung    betrifft eine Vorrich  tung zur Herstellung von     Fasern    aus Glas, Schlacke  oder anderen in der Hitze plastischen Massen durch       Zerschleudern    der     flüssigen    Masse, mit     einer    zentral  angeordneten schalenförmigen Vertiefung, von deren  Kante die Schmelze     abgeschleudert    wird, und einem  konzentrisch um diese Vertiefung angeordneten Ring  mit nach innen abfallender Fläche, wobei die Kante  der     Vertiefung    niedriger     liegt    als die des Ringes,

   und       Blasvorrichtungen    zum     Wegführen    der     gebildeten     Fasern.  



  Es sind bereits Vorrichtungen zur Herstellung  von Fasern bekannt. Sie haben aber den bedauerli  chen Nachteil, dass ein     grosser    Teil der     zugeführten     Mineralschmelze nicht in     Fasern    sondern in Mineral  perlen überführt wird, die die Güte des     fertigen    Pro  duktes     nachteilig    beeinflussen. Auch bei den besten       verwendeten    Vorrichtungen dürfte der Gehalt an  Perlen der hergestellten Wolle     300!o    oder mehr betra  gen.

   Dieser Gehalt wird ausserdem erst dann erhal  ten, nachdem ein wesentlicher Teil der Schlackenper  len abgetrennt worden ist; wenn die Perlen von der  Scheibe oder dem Düsenrohr     abgeschleudert    werden,  bewegen sie sich in einer von den Fasern getrennten  Bahn und lassen sich deshalb     grösstenteils    von diesen  abtrennen. Von der     zugeführten        Mineralschmelze    geht  daher ein noch grösserer Teil verloren, und nicht  mehr als etwa die Hälfte der zugeführten Menge  wird in Fasern überführt. Der Verlust an Rohstoff ist       wet,en    dessen niedrigem Preis weniger schlimm.

   Da  gegen stellt die erhebliche Herabsetzung der Kapazi  tät der     Faserbildungsaggregate    dadurch einen grossen  Nachteil dar, dass nicht ein grösserer Teil der zuge  führten Schlackenmenge in Fasern überführt wird. Es  ist daher natürlich, dass Massnahmen zum Verbes  sern der Ausbeute eines der wichtigsten Probleme bei    der Herstellung von     Mineralfasern    darstellen, und  dass eine grosse Anzahl von Vorschlägen solcher  Massnahmen mit diesem Zweck     vorgelegt    wurde.  



  Die erfindungsgemässe Vorrichtung zur Herstel  lung von     Fasern    ist dadurch gekennzeichnet, dass die       Blasvorrichtungen    aus zwei konzentrisch um die     Ver-          tiefung'angeordneten        Blasringen    bestehen, wobei der  erste Ring zwischen den beiden Kanten und der zweite       Ring,    von der Vertiefung aus gesehen.

   hinter der  zweiten Kante liegt und die Löcher der beiden Ringe  derart angeordnet sind, dass das heraustretende     Blas-          medium    die von jeder Kante     abaeschleuderte          Schmelze    etwa rechtwinklig     trifft.     



  Mit einer solchen Vorrichtung kann man die zu  geführte Mineralschmelze allmählich beinahe voll  ständig in Fasern überführen. Dadurch, dass man in  einer späteren Stufe die in der vorhergehenden Stufe  gebildeten Perlen in Fasern überführen kann, lässt  sich die Trennung der Perlen von den Fasern besser  durchführen als wenn die     Faserbildun;    nur in einer  Stufe erfolgt, so dass ein     -rösserer    Teil der gebildeten  Perlen zur nächsten Stufe weitergeführt wird. Eine  solche Regulierung kann durch Variieren entweder  der Drehzahl der Scheibe oder des Druckes des zum  Wegführen der Fasern verwendeten Gasstrahles er  folgen.  



  In dieser Weise wird es möglich, sowohl den Wir  kungsgrad einer Anlage um etwa 15     11#o    zu erhöhen als  auch gleichzeitig den durchschnittlichen Gehalt an  Perlen im Fasermaterial um etwa 100'o herabzusetzen.  



  Die faserbildenden Flächen können geriffelt, wo  bei die Schmelze in ihrer Bewegung besser     geführt     wird, oder eben sein. Damit die faserbildenden Flä  chen eine     wirtschaftliche    Lebensdauer erhalten, ist es  notwendig, dass sie gekühlt werden, was durch Was  ser oder Gas erfolgen kann. Es ist jedoch notwendig,      die Kühlung so zu dosieren, dass die Schmelze, wenn  sie den äusseren Ring erreicht, noch nicht     erstarrt    ist,  so dass sie sich in Fasern überführen lässt.  



  Anhand der Zeichnung wird nachstehend ein  Ausführungsbeispiel der Erfindung näher     erläutert,     und zwar     zeiet          Fig.    1 einen axialen Schnitt durch die Vorrich  tung zur Herstellung von Fasern und       Fig.    2 eine teilweise Ansicht der Vorrichtung von  oben.  



  In der Zeichnung bezeichnet 1 eine schalen  förmige     Vertiefung.    der die Mineralschmelze zuge  führt     wird.    und über deren Oberfläche sie sich unter       Bewegung    gegen die Peripherie ausbreitet. Wenn die  Schmelze die Kante 2 erreicht hat, wird sie     abge-          schleudert    und dabei teilweise in Fasern gezogen. Sie       xxird    dann auch durch einen Gasstrom     beeinflusst,     der durch Düsen 3 zugeführt wird und die gebildeten  Fasern wegführt.

   Mineraltröpfchen, die nicht in Fa  sern umgewandelt worden sind. werden     in    geringerem       Umfan2c    durch den Gasstrom beeinflusst und treffen  auf die Fläche 4 des äusseren Ringes 5 auf. Auch auf  dieser Fläche bewegt sich die     Schmelze        auswärts    und  wird über deren Kante hin     abgeschleudert,    wobei  eine erneute Faserziehung durch einen Gasstrom von  Düsen 6 stattfindet.

   Die beiden Organe, die von der  heissen Mineralschmelze getroffen werden und daher  einem starken Verschleiss     ausgesetzt    sind, sind     zweck-          mässig    auswechselbar und in Vertiefungen 7, 8 der  Vorrichtung     befestigt.    Durch die hohle     Welle    9 wer  den Gas und Wasser zur Kühlung     eingeführt.    Das  Kühlwasser wird durch das innere Rohr 10 zugeführt  und durch den aussen an diesem gelegenen Kanal 11  weggeleitet.

   Durch den Kanal 12 wird     das        Blasme-          dium        zugeführt.    Die Löcher 13 ermöglichen es dem  Kühlwasser in den Gasstrom     hinauszudringen    und         wirhn    dadurch auch beim Kühlen der äusseren Teile  der Scheibe mit. Durch Variieren des Ablasses aus  dem Kanal 11 kann eine     Regulierung    der Temperatur  der Flächen 2 und 4 gegenüber einander bewirkt  werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zur Herstellung von Fasern aus Glas. Schlacke oder anderen in der Hitze plastischen Mas sen durch Zerschleudern der flüssigen Masse, mit einer zentral angeordneten schalenförmigen Vertie fung, von deren Kante die Schmelze abgeschleudert wird. und einem konzentrisch um diese Vertiefung angeordneten Ring mit nach innen abfallender Flä che, wobei die Kante der Vertiefung niedriger liegt als die des Ringes, und Blasvorrichtungen zum Weg führen der gebildeten Fasern. dadurch gekennzeich net, dass die Blasvorrichtungen (3, 6, 12.
    13) aus zwei konzentrisch um die Vertiefung (1) angeordneten Blasringen (3, 6) bestehen, wobei der erste Ring (3) zwischen den beiden Kanten (2, 4) und der zweite Ring (6) von der Vertiefung aus gesehen hinter der zweiten Kante (4) liegt und die Löcher der beiden Ringe derart angeordnet sind, dass das heraustreten de Blasmedium die von jeder Kante abgeschleuderte Schmelze etwa rechtwinklig trifft. UNTERANSPROCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch auswechselbare Ringteile (1, 5), die in Vertiefungen (7, 8) der Scheibe sitzen. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, gekennzeichnet durch Kühlvorrichtungen (9, 10, 11).
CH210562A 1961-02-24 1962-02-21 Vorrichtung zur Herstellung von Fasern CH404879A (de)

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EP0085644A1 (de) * 1982-01-29 1983-08-10 Arbed S.A. Spinnvorrichtung zur Herstellung von Glasfasern durch Zentrifugation

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