CH404879A - Vorrichtung zur Herstellung von Fasern - Google Patents
Vorrichtung zur Herstellung von FasernInfo
- Publication number
- CH404879A CH404879A CH210562A CH210562A CH404879A CH 404879 A CH404879 A CH 404879A CH 210562 A CH210562 A CH 210562A CH 210562 A CH210562 A CH 210562A CH 404879 A CH404879 A CH 404879A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- recess
- ring
- fibers
- edge
- melt
- Prior art date
Links
- 239000000835 fiber Substances 0.000 title claims description 22
- 239000000155 melt Substances 0.000 claims description 8
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 claims description 7
- 238000007664 blowing Methods 0.000 claims description 6
- 238000001816 cooling Methods 0.000 claims description 4
- 239000002893 slag Substances 0.000 claims description 4
- 239000011521 glass Substances 0.000 claims description 2
- 239000007788 liquid Substances 0.000 claims description 2
- 229910052500 inorganic mineral Inorganic materials 0.000 description 7
- 239000011707 mineral Substances 0.000 description 7
- 239000011049 pearl Substances 0.000 description 7
- 239000000498 cooling water Substances 0.000 description 2
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 230000002411 adverse Effects 0.000 description 1
- 239000011324 bead Substances 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 238000012681 fiber drawing Methods 0.000 description 1
- 239000002657 fibrous material Substances 0.000 description 1
- 239000002557 mineral fiber Substances 0.000 description 1
- 210000000056 organ Anatomy 0.000 description 1
- 239000002994 raw material Substances 0.000 description 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 1
- 238000000926 separation method Methods 0.000 description 1
- 210000002268 wool Anatomy 0.000 description 1
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C03—GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
- C03B—MANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
- C03B37/00—Manufacture or treatment of flakes, fibres, or filaments from softened glass, minerals, or slags
- C03B37/01—Manufacture of glass fibres or filaments
- C03B37/04—Manufacture of glass fibres or filaments by using centrifugal force, e.g. spinning through radial orifices; Construction of the spinner cups therefor
- C03B37/05—Manufacture of glass fibres or filaments by using centrifugal force, e.g. spinning through radial orifices; Construction of the spinner cups therefor by projecting molten glass on a rotating body having no radial orifices
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Geochemistry & Mineralogy (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Turbine Rotor Nozzle Sealing (AREA)
- Manufacture Of Alloys Or Alloy Compounds (AREA)
- Manufacture, Treatment Of Glass Fibers (AREA)
Description
Vorrichtung zur Herstellung von Fasern Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrich tung zur Herstellung von Fasern aus Glas, Schlacke oder anderen in der Hitze plastischen Massen durch Zerschleudern der flüssigen Masse, mit einer zentral angeordneten schalenförmigen Vertiefung, von deren Kante die Schmelze abgeschleudert wird, und einem konzentrisch um diese Vertiefung angeordneten Ring mit nach innen abfallender Fläche, wobei die Kante der Vertiefung niedriger liegt als die des Ringes, und Blasvorrichtungen zum Wegführen der gebildeten Fasern. Es sind bereits Vorrichtungen zur Herstellung von Fasern bekannt. Sie haben aber den bedauerli chen Nachteil, dass ein grosser Teil der zugeführten Mineralschmelze nicht in Fasern sondern in Mineral perlen überführt wird, die die Güte des fertigen Pro duktes nachteilig beeinflussen. Auch bei den besten verwendeten Vorrichtungen dürfte der Gehalt an Perlen der hergestellten Wolle 300!o oder mehr betra gen. Dieser Gehalt wird ausserdem erst dann erhal ten, nachdem ein wesentlicher Teil der Schlackenper len abgetrennt worden ist; wenn die Perlen von der Scheibe oder dem Düsenrohr abgeschleudert werden, bewegen sie sich in einer von den Fasern getrennten Bahn und lassen sich deshalb grösstenteils von diesen abtrennen. Von der zugeführten Mineralschmelze geht daher ein noch grösserer Teil verloren, und nicht mehr als etwa die Hälfte der zugeführten Menge wird in Fasern überführt. Der Verlust an Rohstoff ist wet,en dessen niedrigem Preis weniger schlimm. Da gegen stellt die erhebliche Herabsetzung der Kapazi tät der Faserbildungsaggregate dadurch einen grossen Nachteil dar, dass nicht ein grösserer Teil der zuge führten Schlackenmenge in Fasern überführt wird. Es ist daher natürlich, dass Massnahmen zum Verbes sern der Ausbeute eines der wichtigsten Probleme bei der Herstellung von Mineralfasern darstellen, und dass eine grosse Anzahl von Vorschlägen solcher Massnahmen mit diesem Zweck vorgelegt wurde. Die erfindungsgemässe Vorrichtung zur Herstel lung von Fasern ist dadurch gekennzeichnet, dass die Blasvorrichtungen aus zwei konzentrisch um die Ver- tiefung'angeordneten Blasringen bestehen, wobei der erste Ring zwischen den beiden Kanten und der zweite Ring, von der Vertiefung aus gesehen. hinter der zweiten Kante liegt und die Löcher der beiden Ringe derart angeordnet sind, dass das heraustretende Blas- medium die von jeder Kante abaeschleuderte Schmelze etwa rechtwinklig trifft. Mit einer solchen Vorrichtung kann man die zu geführte Mineralschmelze allmählich beinahe voll ständig in Fasern überführen. Dadurch, dass man in einer späteren Stufe die in der vorhergehenden Stufe gebildeten Perlen in Fasern überführen kann, lässt sich die Trennung der Perlen von den Fasern besser durchführen als wenn die Faserbildun; nur in einer Stufe erfolgt, so dass ein -rösserer Teil der gebildeten Perlen zur nächsten Stufe weitergeführt wird. Eine solche Regulierung kann durch Variieren entweder der Drehzahl der Scheibe oder des Druckes des zum Wegführen der Fasern verwendeten Gasstrahles er folgen. In dieser Weise wird es möglich, sowohl den Wir kungsgrad einer Anlage um etwa 15 11#o zu erhöhen als auch gleichzeitig den durchschnittlichen Gehalt an Perlen im Fasermaterial um etwa 100'o herabzusetzen. Die faserbildenden Flächen können geriffelt, wo bei die Schmelze in ihrer Bewegung besser geführt wird, oder eben sein. Damit die faserbildenden Flä chen eine wirtschaftliche Lebensdauer erhalten, ist es notwendig, dass sie gekühlt werden, was durch Was ser oder Gas erfolgen kann. Es ist jedoch notwendig, die Kühlung so zu dosieren, dass die Schmelze, wenn sie den äusseren Ring erreicht, noch nicht erstarrt ist, so dass sie sich in Fasern überführen lässt. Anhand der Zeichnung wird nachstehend ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert, und zwar zeiet Fig. 1 einen axialen Schnitt durch die Vorrich tung zur Herstellung von Fasern und Fig. 2 eine teilweise Ansicht der Vorrichtung von oben. In der Zeichnung bezeichnet 1 eine schalen förmige Vertiefung. der die Mineralschmelze zuge führt wird. und über deren Oberfläche sie sich unter Bewegung gegen die Peripherie ausbreitet. Wenn die Schmelze die Kante 2 erreicht hat, wird sie abge- schleudert und dabei teilweise in Fasern gezogen. Sie xxird dann auch durch einen Gasstrom beeinflusst, der durch Düsen 3 zugeführt wird und die gebildeten Fasern wegführt. Mineraltröpfchen, die nicht in Fa sern umgewandelt worden sind. werden in geringerem Umfan2c durch den Gasstrom beeinflusst und treffen auf die Fläche 4 des äusseren Ringes 5 auf. Auch auf dieser Fläche bewegt sich die Schmelze auswärts und wird über deren Kante hin abgeschleudert, wobei eine erneute Faserziehung durch einen Gasstrom von Düsen 6 stattfindet. Die beiden Organe, die von der heissen Mineralschmelze getroffen werden und daher einem starken Verschleiss ausgesetzt sind, sind zweck- mässig auswechselbar und in Vertiefungen 7, 8 der Vorrichtung befestigt. Durch die hohle Welle 9 wer den Gas und Wasser zur Kühlung eingeführt. Das Kühlwasser wird durch das innere Rohr 10 zugeführt und durch den aussen an diesem gelegenen Kanal 11 weggeleitet. Durch den Kanal 12 wird das Blasme- dium zugeführt. Die Löcher 13 ermöglichen es dem Kühlwasser in den Gasstrom hinauszudringen und wirhn dadurch auch beim Kühlen der äusseren Teile der Scheibe mit. Durch Variieren des Ablasses aus dem Kanal 11 kann eine Regulierung der Temperatur der Flächen 2 und 4 gegenüber einander bewirkt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Vorrichtung zur Herstellung von Fasern aus Glas. Schlacke oder anderen in der Hitze plastischen Mas sen durch Zerschleudern der flüssigen Masse, mit einer zentral angeordneten schalenförmigen Vertie fung, von deren Kante die Schmelze abgeschleudert wird. und einem konzentrisch um diese Vertiefung angeordneten Ring mit nach innen abfallender Flä che, wobei die Kante der Vertiefung niedriger liegt als die des Ringes, und Blasvorrichtungen zum Weg führen der gebildeten Fasern. dadurch gekennzeich net, dass die Blasvorrichtungen (3, 6, 12.13) aus zwei konzentrisch um die Vertiefung (1) angeordneten Blasringen (3, 6) bestehen, wobei der erste Ring (3) zwischen den beiden Kanten (2, 4) und der zweite Ring (6) von der Vertiefung aus gesehen hinter der zweiten Kante (4) liegt und die Löcher der beiden Ringe derart angeordnet sind, dass das heraustreten de Blasmedium die von jeder Kante abgeschleuderte Schmelze etwa rechtwinklig trifft. UNTERANSPROCHE 1.Vorrichtung nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch auswechselbare Ringteile (1, 5), die in Vertiefungen (7, 8) der Scheibe sitzen. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, gekennzeichnet durch Kühlvorrichtungen (9, 10, 11).
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE195661 | 1961-02-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH404879A true CH404879A (de) | 1965-12-31 |
Family
ID=20259135
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH210562A CH404879A (de) | 1961-02-24 | 1962-02-21 | Vorrichtung zur Herstellung von Fasern |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH404879A (de) |
| ES (1) | ES274777A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0085644A1 (de) * | 1982-01-29 | 1983-08-10 | Arbed S.A. | Spinnvorrichtung zur Herstellung von Glasfasern durch Zentrifugation |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN117259753A (zh) * | 2023-09-29 | 2023-12-22 | 河南科技大学 | 一种防反射离心盘 |
-
1962
- 1962-02-20 ES ES0274777A patent/ES274777A1/es not_active Expired
- 1962-02-21 CH CH210562A patent/CH404879A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0085644A1 (de) * | 1982-01-29 | 1983-08-10 | Arbed S.A. | Spinnvorrichtung zur Herstellung von Glasfasern durch Zentrifugation |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ES274777A1 (es) | 1962-05-16 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE860696C (de) | Verfahren zum Erzeugen kuenstlicher Fasern, insbesondere Glasfasern | |
| DE2637536C3 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Fasern aus einem unter Wärme erweichenden Material | |
| DE1029132B (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Fasern aus Stoffen in viskosem Zustand, insbesondere von Glasfasern | |
| DE3504167A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur reinigung von rauchgasen mit additivsuspensionen nach dem prinzip der luftstromzerstaeubung | |
| DE3872388T2 (de) | Fibrillierungsanordnung zur herstellung von mineralwolle. | |
| AT223333B (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Fäden aus thermoplastischem Material, insbesondere von Glasfäden | |
| DE3438456A1 (de) | Verfahren zur herstellung von feinen fasern aus viskosen materialien | |
| CH404879A (de) | Vorrichtung zur Herstellung von Fasern | |
| DE2313376A1 (de) | Verfahren zur bildung und sammlung von fasern und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens | |
| DE807130C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Fasern aus geschmolzenem Glas und anderen mineralischen oder organischen Massen | |
| DE1089522B (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Fasermaterial aus Steinen, Schlacke oder Glas | |
| DE811139C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Fasern aus in der Hitze plastischen Werkstoffen, insbesondere von Glasfasern | |
| DE2807753A1 (de) | Verfahren und anwendung zur herstellung von schlackenwolle, insbesondere von hochofenschlacken | |
| AT244011B (de) | Verfahren zum Herstellen von Fasern aus zähflüssigen Massen und Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens | |
| DE690490C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Erzeugen von Fasern aus Glas und aehnlichen in der Hitze plastischen Massen | |
| DE1042189B (de) | Vorrichtung zur Herstellung von Fasern aus Stoffen in viskosem Zustand, insbesonderevon Glasfasern | |
| DE1017516B (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Fasern aus geschmolzenen Mineralien | |
| DE1696586C3 (de) | Verfahren und Zentrifuge zur Herstellung eines wärmedämmenden Granulats aus Schaumglas | |
| DE1934561C3 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Fasern aus thermoplastischem Material, insbesondere von Glasfasern | |
| DE3731150A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum granulieren von schwefel | |
| DE1198962B (de) | Vorrichtung zur Herstellung von Fasern aus geschmolzenem Mineral | |
| DE1303904C1 (de) | Vorrichtung zur Herstellung von Fasern aus Massen in viskosem Zustand, insbesondere von Glasfasern | |
| DE977718C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Leichtgewichtsschlacke | |
| DE880747C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Zinnoxyd | |
| DE826053C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung von Fasern aus Glas |