CH404919A - Geschwindigkeitsbegrenzer für Aufzüge - Google Patents

Geschwindigkeitsbegrenzer für Aufzüge

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Publication number
CH404919A
CH404919A CH316761A CH316761A CH404919A CH 404919 A CH404919 A CH 404919A CH 316761 A CH316761 A CH 316761A CH 316761 A CH316761 A CH 316761A CH 404919 A CH404919 A CH 404919A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
pulley
bell
speed
speed limiter
lever
Prior art date
Application number
CH316761A
Other languages
English (en)
Inventor
Raupach Eberhard
Pampel Werner
Original Assignee
Schwermaschinenbau S M Veb
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schwermaschinenbau S M Veb filed Critical Schwermaschinenbau S M Veb
Publication of CH404919A publication Critical patent/CH404919A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B5/00Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators
    • B66B5/02Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators responsive to abnormal operating conditions
    • B66B5/04Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators responsive to abnormal operating conditions for detecting excessive speed
    • B66B5/044Mechanical overspeed governors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Maintenance And Inspection Apparatuses For Elevators (AREA)

Description


      Geschwindigkeitsbegrenzer    für Aufzüge    Geschwindigkeitsbegrenzer müssen bei unzuläs  siger Überschreitung der Geschwindigkeit des Auf  zugkorbes die Fangvorrichtung auslösen.  



  Die bekannten Geschwindigkeitsbegrenzer wer  den in zwei Hauptgruppen eingeteilt, die Pendel  begrenzer und die Muffen- oder     Achsenbegrenzer.     Bei den Pendelbegrenzern wird ein Pendelhebel durch  die umlaufenden Nocken einer     Nockenscheibe    be  wegt. Bei     unzulässiger        Geschwindigkeitserhöhung     schlägt das Pendel stärker aus und bringt dadurch  einen Sperrhebel mit Rasten an der Seilscheibe in  Eingriff, wodurch die     Seilscheibe    schlagartig blockiert  wird. Diese Art Begrenzer wird je nach ihrer Kon  struktion bis 0,5 m/s oder 1,5 m/s     Geschwindigkeit     verwendet.

   Aus konstruktiven und     dynamischen    Grün  den     kann        ein,    gewisser     Abstand    der Nocken und  Rasten nicht unterschritten werden. Dies ergibt aber,  dass die maximal zulässige     Ansprechgeschwindigkeit     in den meisten     Fällen    überschritten wird. Je mehr  der Begrenzer beschleunigt wird, um so eher wird  aus dem gleichen Grund die zulässige     Ansprechge-          schwindigkeit    überschritten.  



  Bei den Muffen- oder     Achsenbegrenzern    be  steht     zwischen        Auslösezeitpunkt    und Ansprechzeit  punkt des Begrenzers keine Differenz. Für diese       Begrenzer    sind die verschiedensten Konstruktionen  bekannt, die alle mit geführten Fliehgewichten     als          Auslöseorgan    und mit     angelenkten    Sperrorganen ge  baut werden.

   Die in Gleitbahnen geführten oder in  festen Drehpunkten     angelenkten    Fliehgewichte über  wachen die durch Federn einstellbare     Geschwindig-          keit    und bringen die vorgesehenen Sperrorgane beim  Überschreiten der Grenzgeschwindigkeit zum An  sprechen. Sie können jedoch die im     Gefahrenfall     auftretende Beschleunigung nicht überwachen, da die  auf Grund der Beschleunigung auftretenden Träg-         heitskräfte    durch die Führung der     Fliehgewichte     aufgenommen werden. Entsprechend dem jeweiligen  Schadenfall am Aufzug können Beschleunigungen  von etwa 0,15 bis 1 g auftreten.  



  Zweck der     Erfindung    ist es, einen     Geschwindig-          keitsbegrenzer    zu schaffen, der sowohl eine über  schreitung der eingestellten Geschwindigkeit des Auf  zugkorbes als auch das Auftreten grosser Beschleu  nigungen im     Gefahrenfall    verhindert.  



  Die Erfindung betrifft somit einen Geschwindig  keitsbegrenzer für Aufzüge, der eine weitere Dreh  bewegung der Seilscheibe bei einer Überschreitung  der Grenzgeschwindigkeit der Aufzugskabine über  Sperrelemente, die durch geführte     Fliehgewichte    aus  gelöst werden,     verhindert.     



  Die Erfindung ist dadurch     gekennzeichnet,    dass  Fliehgewichte zur Ausnutzung der radial wirkenden  Fliehkraft und der durch die Beschleunigung     tangen-          tial    wirkenden     Massenträgheitskräfte    in einer Ebene  frei     beweglich    in einer feststehenden Glocke ange  ordnet und über jeweils zwei     Gabeln        mit    den auf  der Nabe der Seilscheibe frei drehbar gelagerten  und durch     Mitnehmer    von der     Seilscheibe    bewegten  Hebeln, die gegen die feststehende Glocke wirkende       Sperrelemente    tragen,

   über     Gelenke    verbunden sind  und die Hebel unter der Wirkung der Fliehgewichte  sowohl gegeneinander als auch bezüglich ihrer re  lativen Winkellage zur Seilscheibe bewegbar sind.  



  Gemäss einer     vorteilhaften    Ausführungsform kann  ein zwischen die Hebel eingreifender, um die Achse  der Seilscheibe frei drehbarer Bügel vorgesehen sein,  der mittels eines einschiebbaren Stiftes gegenüber der  feststehenden Glocke     arretiert    ist.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Geschwindigkeits  begrenzers nach der Erfindung wird nachstehend  anhand der Zeichnung beschrieben.           Fig.    1 zeigt einen Quer- und       Fig.2    einen     Radialschnitt    eines Begrenzers.  Auf     dei    Nabe der Seilscheibe 1 sind die beiden  Hebel 2 gelagert und werden durch die     Anschläge     3 von der Seilscheibe mitgenommen. Feder 4 hält  beide Hebel 2 an den Anschlägen 3 und gestattet  das Einstellen der     Auslösegeschwindigkeit    des Be  grenzers.

   An den Hebeln 2     sind    in den Gelenken  16 über die Gabeln 5 die beiden Fliehgewichte 6  derart angeordnet, dass jedes der Fliehgewichte gleich  zeitig mit den beiden Hebeln verbunden ist. Da  durch ist es möglich, dass jedes der Fliehgewichte  für sich gleichzeitig auf beide Hebel einwirkt und  dadurch in jeder Stellung ein Massenausgleich erfolgt.  Unter     Einwirkung    der Fliehkraft werden die Flieh  gewichte 6 nach aussen bewegt. Auf Grund der im  Gefahrenfall aus der Geschwindigkeitszunahme her  resultierenden Beschleunigung wirken auf die Flieh  gewichte 6 zusätzliche     tangential    gerichtete Massen  trägheitskräfte ein, die der Drehrichtung des Hebel  systems entgegengesetzt gerichtet sind.

   Mit zuneh  mender Beschleunigung werden neben den     Flieh-          kräften    auch die     tangential    über Fliehgewichte 6  und Gabeln 5 auf die Hebel 2 wirkenden Massen  trägheitskräfte grösser. Unter Einwirkung der Flieh  kraft und der     Massenträgheitskraft    werden die Hebel  2 verdreht und über die Verbindungsglieder 7 die  Sperrollen 8 zwischen die feststehende Glocke 9  und den an der Seilscheibe 1     befestigten,    umlau  fenden     Widerlagern    10 festgeklemmt.

   Um den Schlag  beim Ansprechen der Sperrelemente zu     vermindern     und einen Rutsch des     Begrenzerseiles    in der Keilrille  der Seilscheibe 1 zu vermeiden, ist die Glocke 9  drehbar gelagert und mit einer Nase 11 versehen,  die sich beim Ansprechen des Begrenzers gegen  federnde Anschläge 12 am     Begrenzergehäuse    ab  stützt. Die hierbei auftretende Drehung der Glocke  9 wird zur Betätigung des     Begrenzerkontaktes    13  ausgenutzt.

   Um den Geschwindigkeitsbegrenzer von    Hand auslösen zu können, wird ein auf der Achse  der Seilscheibe frei drehbar     gelagerter,    zwischen die  Hebel 2 eingreifender Bügel 14 durch das Einschie  ben eines Stiftes 15 gegenüber der Glocke 9 arretiert,  der so die Sperrelemente zum Ansprechen bringt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Geschwindigkeitsbegrenzer für Aufzüge, der eine weitere Drehbewegung der Seilscheibe bei einer über schreitung der Grenzgeschwindigkeit der Aufzugs kabine über Sperrelemente, die durch geführte Flieh gewichte ausgelöst werden, verhindert, dadurch ge kennzeichnet, dass Fliehgewichte (6) zur Ausnutzung der radial wirkenden Fliehkraft und der durch die Beschleunigung tangential wirkenden Massenträg heitskräfte in einer Ebene frei beweglich in einer feststehenden Glocke (9) angeordnet und über jeweils zwei Gabeln (5) mit den auf der Nabe der Seil scheibe (1) frei drehbar gelagerten und durch Bit nehmer (3)
    von der Seilscheibe (1) bewegten Hebeln (2), die gegen die feststehende Glocke (9) wirkende Sperrelemente (8) tragen, über Gelenke (16) ver bunden sind und die Hebel (2) unter der Wirkung der Fliehgewichte (6) sowohl gegeneinander als auch bezüglich ihrer relativen Winkellage zur Seilscheibe bewegbar sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Geschwindigkeitsbegrenzer nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein zwischen die Hebel (2) eingreifender, um die Achse der Seil scheibe (1) frei drehbarer Bügel (14) vorgesehen ist, der mittels eines einschiebbaren Stiftes (15) gegen über der feststehenden Glocke (9) arretiert ist. 2.
    Geschwindigkeitsbegrenzer nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Glocke (9) gegen federnde Widerlager (12) abgestützt ist.
CH316761A 1960-10-15 1961-03-16 Geschwindigkeitsbegrenzer für Aufzüge CH404919A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DD7022160 1960-10-15

Publications (1)

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CH404919A true CH404919A (de) 1965-12-31

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CH316761A CH404919A (de) 1960-10-15 1961-03-16 Geschwindigkeitsbegrenzer für Aufzüge

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