CH405078A - Kolbenpumpe - Google Patents

Kolbenpumpe

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Publication number
CH405078A
CH405078A CH251363A CH251363A CH405078A CH 405078 A CH405078 A CH 405078A CH 251363 A CH251363 A CH 251363A CH 251363 A CH251363 A CH 251363A CH 405078 A CH405078 A CH 405078A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
piston
pump
pin
connecting rod
spring
Prior art date
Application number
CH251363A
Other languages
English (en)
Inventor
Brand Helmut
Original Assignee
Licentia Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Gmbh filed Critical Licentia Gmbh
Publication of CH405078A publication Critical patent/CH405078A/de

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B53/00Component parts, details or accessories not provided for in, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B23/00 or F04B39/00 - F04B47/00
    • F04B53/10Valves; Arrangement of valves
    • F04B53/12Valves; Arrangement of valves arranged in or on pistons
    • F04B53/125Reciprocating valves
    • F04B53/126Ball valves
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B9/00Piston machines or pumps characterised by the driving or driven means to or from their working members
    • F04B9/02Piston machines or pumps characterised by the driving or driven means to or from their working members the means being mechanical
    • F04B9/06Piston machines or pumps characterised by the driving or driven means to or from their working members the means being mechanical the means including spring- or weight-loaded lost-motion devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description


      Kolbenpumpe       Bei Kolbenpumpen ist der in einem Zylinder  geführte Kolben im allgemeinen über eine Pleuel  stange mit der     Antriebseinrichtung    für die Pumpe  verbunden. Die Pleuelstange ist einerseits an dem  Kolben schwenkbar gelagert und anderseits an     ihrem     anderen Ende exzentrisch mit einem Antriebsrad  verbunden. Wird das Antriebsrad durch einen Motor  oder dergleichen angetrieben, so beschreibt der ex  zentrische Lagerpunkt für die Pleuelstange einen  Kreis, von dem nur die Vertikalbewegung auf den  Kolben der Pumpe übertragen wird.

   Betrachtet man  nur die Vertikalbewegung der Pleuelstange, so wird  bei der Bewegung in der einen     Richtung,    wenn  der Kolben in die zu fördernde     Flüssigkeit    eintaucht,  nahezu keine Kraft benötigt,     während    in der anderen  Bewegung beim sogenannten Arbeitshub des Kol  bens die gesamte, zur Förderung erforderliche Kraft  von der Antriebseinrichtung aufgebracht werden muss.  Die Bewegung der Pleuelstange in der einen oder  andern Richtung entspricht jeweils nur einer halben  Umdrehung des Antriebsrades.

   Somit muss     für    die  Drehung des Antriebsrades von der Antriebseinrich  tung während einer halben Umdrehung die gesamte  Förderkraft aufgebracht werden, während die An  triebseinrichtung bei der anderen halben Umdrehung  des Antriebsrades nahezu leer läuft. Die von der  Antriebseinrichtung zur Verfügung gestellte Leistung  wird also etwa nur zur Hälfte ausgenutzt.  



  Um dies zu vermeiden, hat man bereits An  ordnungen geschaffen, bei denen von einer Antriebs  einrichtung zwei Kolbenpumpen betrieben werden,  die mit der Antriebseinrichtung derart verbunden  sind, dass jeweils bei einem     Leerlaufhub    der einen  Pumpe ein Arbeitshub der anderen Pumpe durchge  führt wird. Dabei lässt sich zwar mit einer Antriebs  einrichtung einer bestimmten     Leistung    nahezu das  Doppelte fördern als bei Vorhandensein nur einer    Pumpe, jedoch müssen     zwei    vollständige Pumpen  benutzt werden, so dass die gesamte Anordnung  verhältnismässig teuer wird. Ausserdem nimmt eine  derartige Anordnung im Vergleich zur Leistung einen  sehr grossen Raum ein.  



       Die    vorliegende Erfindung hat es sich zur Auf  gabe gemacht, eine Kolbenpumpe zur Förderung  von Flüssigkeiten zu     schaffen,    bei der die oben be  schriebenen Nachteile vermieden sind. Erfindungs  gemäss wird     dies    dadurch erreicht, dass zwischen  dem an dem Antriebsrad befestigten Ende der Pleuel  stange und dem Pumpenzylinder ein Kraftspeicher,  beispielsweise ein     Federkraftspeicher,    vorgesehen ist,  der beim Eintauchen des Kolbens in den Pumpen  zylinder Kraft speichert und diese     beim    Arbeitshub  des Kolbens wieder freigibt.

       Zweckmässigerweise        ist     die Pleuelstange als Rohr ausgebildet, das eine  Schraubenfeder enthält, die sich     einerseits    auf einem       in    dem Rohr fest angebrachten Stift und     anderseits     auf einem in Längsschlitzen des     Rohres    verschieb  bar gelagerten     Stift,    dessen Enden auf dem Rand  des Pumpenzylinders aufliegen, abstützt.

   Beim Ein  tauchen des Kolbens in den Pumpenzylinder wird  die an der Antriebseinrichtung zur     Verfügung    ste  hende Leistung dazu benutzt,     die    Feder zu     spannen,          die    sich beim Arbeitshub des Kolbens wieder ent  spannt und dadurch die Antriebseinrichtung in  ihrer Wirkung unterstützt.

   Verwendet man ausser  dem eine Feder mit einer     flachen        Federkennlinie,          die    etwa die     Hälfte    der für den Arbeitshub des Kol  bens erforderlichen Kraft aufbringt, so erzielt     man     dadurch eine nahezu ständig gleichbleibende Bela  stung der     Antriebseinrichtung,    d. h. man kann     mit     einem Motor einer bestimmten Leistung nahezu die  doppelte     Fördermenge    erzielen, als es ohne den Kraft  speicher der Fall ist.  



  Weitere     Einzelheiten    sind aus der Zeichnung, die      ein     Ausführungsbeispiel    der     Erfindung        im    Schnitt  darstellt und auf die im folgenden Bezug genommen  wird, ersichtlich.  



  Mit 1 ist ein Behälter bezeichnet, in den die zu  fördernde Flüssigkeit durch die Rohrleitung 2 aus  einem tiefer liegenden, nicht dargestellten     Vorrats-          behälter        gepumpt    werden soll. In dem Boden des  Behälters 1 ist der Pumpenzylinder 3 befestigt. Die       Anschlussleitung    2 ist über ein     Rückschlagventil    4  mit dem Pumpenzylinder 3 verbunden. Das Rück  schlagventil 4 ist in bekannter Weise als Kugelventil  ausgebildet. In dem Pumpenzylinder 3 ist der Pum  penkolben 5     beweglich    geführt, wobei die Abdichtung  zwischen Kolben und Zylinder durch einen     O-Ring     6 erfolgt.

   Mit dem Pumpenkolben 5 ist die Pleuel  stange 7 durch einen Stift 8 kraftschlüssig ver  bunden. Auf dem Behälter befindet sich die Antriebs  einrichtung für die Pumpe, von der nur das Rad 9  dargestellt ist. Auf dem Antriebsrad 9 ist     die    Pleuel  stange 7 mit dem Kurbelzapfen 10 befestigt. Die  Pleuelstange 7 ist, wie aus der Darstellung ersicht  lich,     als    Rohr ausgebildet und enthält in ihrem In  neren eine Schraubenfeder 11, die sich einerseits  auf dem fest mit dem Rohr verbundenen     Stift    12  und     anderseits    auf dem     Stift    13 abstützt. Der Stift  13 ist in Längsschlitzen 14 des Rohres verschiebbar  gelagert und seine herausstehenden Enden stützen  sich auf dem Rand 15 des Pumpenzylinders 3 ab.

    Der Stift 13 ist der inneren Form des Rohres ange  passt, so dass er sich bei Betrieb der Pumpe nicht  aus den Schlitzen 14     herausschieben    kann.  



  Wird das Rad 9 durch einen Motor oder der  gleichen, gegebenenfalls unter Zwischenschaltung eines  Getriebes, angetrieben, so führt der     Kurbelzapfen    10  mit dem Ende der Pleuelstange     eine    Kreisbewegung  durch, von der jedoch nur die     Vertikalbewegung     auf den Kolben 5 übertragen wird. Bei Bewegung  des Kolbens in Richtung des Pfeiles 17 wirken der  Kolbenbewegung normalerweise nur die in der Pumpe  auftretenden Reibungskräfte entgegen.

   Bei der er  findungsgemässen Anordnung wird bei dieser Bewe  gung die Feder 11 gespannt, da der Stift 13 eine  Relativbewegung gegenüber der Pleuelstange entge  gen der Richtung des Pfeiles 17     durchführt.    Der  Kolben 5 taucht in die zu fördernde Flüssigkeit  in :dem Raum 16 ein und nach Überschreiten der       Tiefpunktlage,    wenn der Kolben also mit dem Ar  beitshub beginnt, kann     .sich        -die    Feder 11- wieder  ausdehnen, da nunmehr der Kolben entgegen der  Richtung des Pfeiles 17 bewegt     wird    und der Stift    13 eine Relativbewegung zur Pleuelstange in Rich  tung des Pfeiles 17 durchführt.

   Dadurch wird die von  der Antriebseinrichtung auf den Kolben ausgeübte  Kraft durch die sich ausdehnende Feder unterstützt.  Bei dieser Bewegung fördert der Kolben die über  ihm befindliche     Förderflüssigkeit    in den Behälter 1  und saugt gleichzeitig neue Flüssigkeit in den Pum  penraum 16. Bei Verwendung einer Feder mit einer  sehr flachen Kennlinie und einer     Dimensionierung     derart, dass sie etwa die Hälfte des für den Arbeits  hub dies Kolbens erforderlichen Kraft aufbringt, er  reicht man, dass die Antriebsleistung für die Pumpe  ständig nahezu konstant ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Zum Fördern von Flüssigkeiten bestimmte Kol benpumpe, beider der Kolben über eine Pleuelstange mit dem Antriebsrad für die Pumpe verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem an dem Antriebsrad (9) befestigten Ende der Pleuelstange (7) und dem Pumpenzylinder (3) ein Kraftspeicher, ange ordnet ist, der beim Eintauchen des Kolbens (5) in den Pumpenzylinder Kraft speichert und diese beim Arbeitshub des Kolbens wieder freigibt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Kolbenpumpe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Pleuelstange (7) als Rohr ausgebildet ist, das eine Schraubenfeder (11) ent hält, die sich einerseits auf einem in dem Rohr fest angebrachten Stift (12) und anderseits auf einem in Längsschlitzen (14) des Rohres verschiebbar ge lagerten Stift (13) dessen Enden auf dem Rand (15) des Pumpenzylinders (3) aufliegen, abstützt. 2. Kolbenpumpe nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, gekennzeichnet durch eine derartige Dimensionierung der Schraubenfeder (11), dass diese etwa die Hälfte der für den Arbeitshub des Kolbens (5) erforderlichen Kraft aufbringt. 3. Kolbenpumpe nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch die Verwendung einer Feder mit einer flachen Feder kennlinie. 4.
    Kolbenpumpe nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der verschiebbar gelagerte, zur Abstützung der Feder dienende Stift (13) der inneren Form des Rohres angepasst ist.
CH251363A 1962-03-28 1963-02-26 Kolbenpumpe CH405078A (de)

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DEL0041583 1962-03-28

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CH405078A true CH405078A (de) 1965-12-31

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ID=7269506

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CH251363A CH405078A (de) 1962-03-28 1963-02-26 Kolbenpumpe

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CH (1) CH405078A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4753118A (en) * 1985-10-19 1988-06-28 Cillichemie, Ernst Vogelmann Gmbh & Co. Driving arrangement, especially for a liquid metering pump

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4753118A (en) * 1985-10-19 1988-06-28 Cillichemie, Ernst Vogelmann Gmbh & Co. Driving arrangement, especially for a liquid metering pump

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