CH405098A - Trogförmiger Vibrationsbehälter - Google Patents

Trogförmiger Vibrationsbehälter

Info

Publication number
CH405098A
CH405098A CH591663A CH591663A CH405098A CH 405098 A CH405098 A CH 405098A CH 591663 A CH591663 A CH 591663A CH 591663 A CH591663 A CH 591663A CH 405098 A CH405098 A CH 405098A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
container
vibration
side wall
base
angle
Prior art date
Application number
CH591663A
Other languages
English (en)
Inventor
Leo Dipl Ing Gams
Gottfried Dipl Ing Heger
Original Assignee
Metallgesellschaft Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Metallgesellschaft Ag filed Critical Metallgesellschaft Ag
Publication of CH405098A publication Critical patent/CH405098A/de

Links

Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24—GRINDING; POLISHING
    • B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B31/00—Machines or devices designed for polishing or abrading surfaces on work by means of tumbling apparatus or other apparatus in which the work and/or the abrasive material is loose; Accessories therefor
    • B24B31/06—Machines or devices designed for polishing or abrading surfaces on work by means of tumbling apparatus or other apparatus in which the work and/or the abrasive material is loose; Accessories therefor involving oscillating or vibrating containers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description


      Trogfürndger        Vibrationsbehälter       Die Erfindung bezieht sich auf     trogförmige        Vi-          brationsbehälter    mit im Querschnitt halbkreisförmi  gem Boden zur Oberflächenbearbeitung wie     z.B.     zum Schleifen, Polieren, Entgraten, Metallisieren       usw.    von Werkstücken aus Metall, Kunststoffen und  dergleichen durch     Vibration    mittels loser     Schüttungen     fester Bearbeitungsmittel in pulvriger bis     stückiger     Form in Gegenwart von Flüssigkeiten.

      Behälter dieser Art hatten bisher in der Regel       parallele        den        in        Arbeitsstellung        Seitenwände,        die        senkrecht        von        dem        nach        gewölbten        oben        verlie-        Bo-          fen.    Hierbei tritt häufig die Schwierigkeit auf,

       dass     ein Teil der Beschickungsmasse an der     Hauptumwälz-          bewegung    nicht teilnimmt, sondern eine rückläufige  Bewegung entgegengesetzt zu der Hauptrichtung  ausführt. Werkstücke, die sich in dieser toten  Zone befinden, nehmen am Umlauf der gesamten  Beschickungsmasse nicht mehr teil und erfahren da  durch eine Unterbrechung der Behandlung. Ausser  dem tritt durch die relativ schnelle rückläufige Be  wegung der aus der Gesamtmasse ausgebetteten Teile  in dieser toten Zone ein vorzeitiger Verschleiss der  Behälterauskleidung ein.  



  Es wurde bereits versucht, diesen     Missstand    zu  beseitigen, indem die Seitenwände nicht mehr paral  lel, sondern nach innen     zueinandergeneigt    ausgebil  det wurden. Hierdurch wurden die genannten Nach  teile jedoch nicht vollständig behoben. Ausserdem trat  dabei der Nachteil auf,     dass    diese Behälter beim  Entleeren in erheblich weitere Winkel gekippt wer  den     mussten    als bei der herkömmlichen Behälter  form, oder von Hand nachgeholfen werden     musste,     um eine vollständige Entleerung zu erzielen. Beides  war störend, zeitraubend und führte leichter zur Be  schädigung der Werkstücke.

      Es sind     trommelförmige        Vibrationsbehälter    be  kannt, bei denen der Umlauf der Werkstücke und  Bearbeitungsmittel innerhalb des Behälters durch  Abstimmung von Amplitude, Frequenz, federnde La  gerung, Anteil an Bearbeitungsmaterial     und/oder     Raumgewichten des Bearbeitungsmaterials und der  Werkstücke zueinander zu einer wendelförmigen  Bahn gestaltet wird. Aber auch hierdurch ist es  bisher nicht gelungen, die störende tote Zone und  damit Unregelmässigkeiten in der Bearbeitung der  Werkstücke und in der Beanspruchung der Behälter  wandung zu vermeiden.  



  Es wurde nun gefunden,     dass    diese Nachteile in  wesentlich geringerem Umfange in Erscheinung tre  ten, wenn eine Seitenwand des     trogförmigen    Bear  beitungsbehälters eben ausgebildet ist und in Ar  beitsstellung senkrecht steht und die ihr gegenüber  liegende Seitenwand über den im Querschnitt halb  kreisförmigen Boden mit gleichem Radius wie der  Boden in ununterbrochener Fortsetzung des Bodens  gewölbt ausgebildet ist.  



  Diese Wölbung kann so weit geführt werden,       dass    sie im Querschnitt zusammen mit dem gewölb  ten Boden einen     Zentriwinkel    von<B>2701</B> -über  spannt. Es hat sich jedoch gezeigt,     dass    am vor  teilhaftesten eine Weiterführung des Bodens bis etwa  2400 ist. Dies ist nicht nur hinsichtlich der Füh  rung des Behälterinhaltes günstig, sondern führt auch  zu einer aussergewöhnlich guten Ausnutzung des Be  hältervolumens. Die     Behälteröffnung    bleibt dabei  klein und damit auch das Gewicht des     Verschluss-          deckels,    der auch bei grösserem Behälterinhalt noch  von Hand bewegt werden kann.  



  Eine weitere wesentliche Verbesserung bei der  Vermeidung der rückläufigen Bewegung des Behäl  terinhaltes und damit der oben erwähnten toten      Zone kann dadurch erzielt werden,     dass    der     Vibra-          tionserreger,        z.B.    ein     Vibrationsmotor,    in einem  Winkel zur senkrechten Behälterachse in Richtung  der gewölbten Seitenwand direkt am Behälterboden  angeordnet wird. Eine besonders gute Wirkung  wurde z. B. bei einem Winkel von 45' erreicht.  



  Bei dieser Art der Anordnung des     Vibrations-          erregers    ist es vorteilhaft, dessen Gewicht durch  Federkräfte, insbesondere Druckfedern auf der Seite  der gewölbten Seitenwand, aufzufangen. Dadurch  wird zum Teil die Bewegung des Behälterinhaltes  günstig     beeinflusst,    insbesondere aber auch eine     über-          lastung    derjenigen Einrichtungen vermieden, die dazu  dienen, den Behälter in Arbeitsstellung zu halten und  das Kippen des Behälters beim Entleeren desselben  zu bewirken.  



  Neben den bereits oben erwähnten Vorteilen  weist der erfindungsgemässe Behälter auch eine sehr  günstige Bauhöhe auf. Diese kann bei doppeltem  Behältervolumen auf gleicher Höhe gehalten werden  wie bei den herkömmlichen Bauarten.  



  In der schematischen Zeichnung ist die Erfin  dung beispielsweise dargestellt.  



       Fig.   <B>1</B> zeigt den     Vibrationsbehälter    mit     Vibra-          tionserreger    und     Abstützeinrichtung    in Arbeitsstel  lung im Querschnitt.  



       Fig.    2 zeigt eine vereinfachte Seitenansicht mit  Schwenkspindel des Arbeitsbehälters nach     Fig.   <B>1.</B>  



       Fig.   <B>3</B> zeigt die gleiche Seitenansicht des Ar  beitsbehälters wie     Fig.    2, jedoch in     Kippstellung.     



  In     Fig.   <B>1</B> ist<B>1</B> ein Arbeitsbehälter, 2 sind Ver  steifungsrippen für denselben und<B>3</B> ist eine an der  Aussenwand befestigte Achse, um die der Arbeits  behälter<B>1</B> gekippt werden kann. 4 ist ein     Vibra-          tionsmotor    mit     Unwuchtwelle   <B>6.

   5</B> ist eine aus  Werkstücken und Bearbeitungsmittel bestehende Be  schickung des     Vibrationsbehälters   <B>1,</B> die durch die  Drehung der     Unwuchtwelle   <B>6</B> und die dadurch er  zeugten     Rückstellkräfte    in Richtung des an ihrer  Oberfläche eingezeichneten Pfeiles in Bewegung ver  setzt wird.<B>10</B> ist eine der Seitenwände des Arbeits  behälters<B>1.</B> Sie ist in Fortsetzung des Behälter  bodens mit gleichem Radius gewölbt hochgezogen  und überspannt zusammen mit dem Behälterboden  einen     Zentriwinkel    von 2401.<B>11</B> ist eine der ge  wölbten Behälterwand gegenüberliegende ebene  Seitenwand gemäss der Erfindung.<B>7</B> ist eine Druck  feder zur Abstützung des Gewichtes des im Winkel  von 451 zur senkrechten 

  Behälterachse angeordneten  Motors 4.<B>8</B> ist einer der     Kraganne,    über die die  Druckfedern<B>7</B> am Behälterrand angreifen.  



  In     Fig.    2 ist<B>9</B> eine Schwenkspindel, die den  Arbeitsbehälter<B>1</B> in Arbeitsstellung hält.    In     Fig.   <B>3</B> hält die gleiche Schwenkspindel<B>9</B> den  Arbeitsbehälter<B>1</B> in der     Kippstellung,    in die er  durch     Schwenk-spindel   <B>9</B> gebracht worden ist.  



  Die bei     Vibrationsmaschinen    übliche federnde  Abstützung des     Vibrationsbehälters   <B>1</B> ist hier nicht  gezeigt. Sie kann z. B. aus um die Welle<B>3</B> des Be  hälters angeordneten     Schwingmetallelementen    beste  hen.

   Wird der     Vibrationsmotor    4 in Betrieb gesetzt,  ,so     dass    die     Unwuchtwelle   <B>6</B>     Rückstellkräfte    derart  hervorruft,     dass    sich der Inhalt des Behälters in  dem durch den Richtungspfeil an der Oberfläche  des Behälterinhaltes<B>5</B> angedeuteten Sinn,<B>d.</B> h. gegen  die gerade Seitenwand des Behälters bewegt, so ent  steht an keiner Stelle der Behälterwandung ein toter  Raum und damit keine rückläufige Bewegung des  Behälterinhaltes.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Trogförmiger Vibrationsbehälter mit im Quer schnitt halbkreisförmigem Boden zur Oberflächen bearbeitung wie Schleifen, Polieren, Entgraten, Me tallisieren von Werkstücken aus Metall, Kunststoffen und dergleichen durch Vibration mittels loser Schüt- tungen fester Bearbeitungsmittel in pulvriger bis stückiger Form in Gegenwart von Flüssigkeit, da durch gekennzeichnet,
    dass eine Seitenwand des Be arbeitungsbehälters eben ausgebildet ist und in Ar beitsstellung senkrecht steht und die ihr gegenüber liegende Seitenwand über den im Querschnitt halb- kreisfönnigen Boden mit gleichem Radius wie der Boden in ununterbrochener Fortsetzung des Bodens gewölbt ausgebildet ist. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Vibrationsbehälter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die gewölbte Seitenwand zusammen mit dem Boden im Querschnitt einen Kreisbogen über einem Winkel von etwa 240' bildet.
    2. Vibrationsbehälter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Vibrationserreger, z. B. ein Vibrationsmotor, in einem Winkel zur senk rechten Behälterachse in Richtung der gewölbten Seitenwand direkt am Behälterboden angeordnet ist. <B>3.</B> Vibrationsbehälter nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass der Vibrationserreger in einem Winkel von 45' zur senkrechten Behälter achse angeordnet ist.
    4. Vibrationsbehälter nach Unteranspruch<B>3,</B> da durch gekennzeichnet, dass das Gewicht des Vibra- tionserregers zusätzlich durch Federkräfte, wie z. B. über Kragarme an der gewölbten Behälterwand an greifende Druckfedern, abgefangen wird.
CH591663A 1962-07-03 1963-05-10 Trogförmiger Vibrationsbehälter CH405098A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM0053425 1962-07-03

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH405098A true CH405098A (de) 1965-12-31

Family

ID=7307720

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH591663A CH405098A (de) 1962-07-03 1963-05-10 Trogförmiger Vibrationsbehälter

Country Status (2)

Country Link
CH (1) CH405098A (de)
DK (1) DK106369C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JP2019521868A (ja) * 2016-06-30 2019-08-08 ポストプロセス テクノロジーズ インク 表面均一化装置
EP3479357A4 (de) * 2016-06-30 2020-02-26 Postprocess Technologies Inc. Oberflächenausgleichsvorrichtung

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JP2019521868A (ja) * 2016-06-30 2019-08-08 ポストプロセス テクノロジーズ インク 表面均一化装置
EP3479357A4 (de) * 2016-06-30 2020-02-26 Postprocess Technologies Inc. Oberflächenausgleichsvorrichtung
JP7046846B2 (ja) 2016-06-30 2022-04-04 ポストプロセス テクノロジーズ インク 表面均一化装置
US11565466B2 (en) 2016-06-30 2023-01-31 Postprocess Technologies, Inc. Surface equalization apparatus

Also Published As

Publication number Publication date
DK106369C (da) 1967-01-23

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1239584B (de) Vibrationsnassschleifmaschine
DE4324624B4 (de) Vorrichtung zur Oberflächenbehandlung von Textilien
DE2049835C3 (de) Teppichkehrmaschine
DE2407657B2 (de) Vorrichtung zum kontinuierlichen mischen eines baustoffs mit wasser
AT236830B (de) Trogförmiger Vibrationsbehälter zur Oberflächenbearbeitung von Werkstücken
CH492518A (de) Maschine zum Entgraten, Polieren, Mischen und Mahlen
DE1938536A1 (de) Wasch- und/oder Schleudermaschine
DE606855C (de) Waescheschleuder
DE817744C (de) Vorrichtung zum Durchwirbeln der Waesche in einem Waschtopf
DE7001774U (de) Trommelwaschmaschine.
DE3819861A1 (de) Austragvorrichtung
CH427549A (de) Kontinuierlich arbeitende Maschine zur Oberflächenbearbeitung von Werkstücken
CH371913A (de) Zentrifugaldüngerstreuer mit einem den Zufluss des Streugutes aus einem Vorratsbehälter auf ein Verteilerorgan regelnden Rührwerk
DE1457876A1 (de) Streugeraet fuer koerniges oder pulverfoermiges Gut
DE690652C (de) Schwingmuehle
DE666946C (de) Waescheschleuder
DE1090184B (de) Mischmaschine, bestehend aus einem mit einem Mischwerk versehenen feststehenden Mischtrog
DE637250C (de) Waescheschleuder
DE867984C (de) Waschmaschine
AT222584B (de) Fahrzeug zur Beförderung von Schüttgut, insbesondere Müll
DE553516C (de) Vorrichtung zum Fuellen von Kochern, insbesondere Zellstoffkochern
DE1882372U (de) Trogfoermiger vibrationsbehaelter.
AT286867B (de) Schürfeimer
DE139380C (de)
DE1961518A1 (de) Vorrichtung zur Entnahme von Gut von Silos