CH405106A - Vorrichtung zum Ritzen von Gummi- oder Lederstreifen - Google Patents

Vorrichtung zum Ritzen von Gummi- oder Lederstreifen

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CH405106A
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CH
Switzerland
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blocks
cube
bore
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sch
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Application number
CH412162A
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English (en)
Inventor
Krebs Johannes
Original Assignee
Freudenberg Carl Fa
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D1/00Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor
    • B26D1/01Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work
    • B26D1/02Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work having a stationary cutting member
    • B26D1/025Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work having a stationary cutting member for thin material, e.g. for sheets, strips or the like

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description


  Vorrichtung zum     Ritzen    von Gummi- oder     Lederstreifen       Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Rit  zen von Gummi- oder Lederstreifen.  



  Zur Prüfung von Gummi oder Kunstleder wird  etwa 1 X 10 cm grosser Streifen Inder Mitte     mit     einer etwa 0,2 mm tiefen Einkerbung     versehen,    wel  che sich über die gesamte Breite des Streifens er  streckt.     Anschliessend    wird der so     vorgekerbte    Strei  fen so lange durch Auf- und     Abbewegen    der Enden  gebogen, bis er bricht. Die Zahl dieser Biegungen ist  ein Mass für die Güte des jeweiligen Werkstof  fes     (Rttzprüfung    gemäss: Technische     Forderung    an  Schuhwerk -     Ausführung,    Güte und Prüfung - zu       VTL    8335-002/3, Fassung     Januar    1961).

    



  Um nun eine gleichbleibende Kerbung, z. B. von  0,2 mm, zu     erreichen,    kann - wie aus     Fig.    1 er  ,sichtlich - eine     Rasierklinge    schräg in einen aus  zwei Teilen<I>A</I> und<I>B</I> bestehenden Block eingespannt  werden, so dass nur eine Ecke E etwas über die  gemeinsame     Oberfläche    beider Blockteile hinausragt.  Anschliessend legt man den Streifen auf diese ge  meinsame Oberfläche und schiebt ihn dann über die  herausstehende     Klingenecke    hinweg. Bei dieser ma  nuellen Arbeitsweise fallen trotz der immer gleichen  Höhe der herausstehenden Klingen ungleiche Proben  an. Diese Nachteile können mit Hilfe der erfindungs  gemässen Vorrichtung beseitigt werden.

   Die Erfin  dung gemäss Vorrichtung zum     Ritzen    von     Gummi-          und        Lederstreifen    besteht aus:  a) einem schräg zwischen zwei Blöcken<I>A, B</I>  eingespanntem Schneidemesser E, dessen Schneide  kante einige Millimeter über die     gemeinsame    Ober  fläche der Blöcke<I>A, B</I> herausragt;  b) einem Grund-Block<I>GB,</I> der die Blöcke<I>A, B</I>  auf drei Seiten umgibt;

    c) einem oberhalb der     Oberfläche    der Blöcke  <I>A, B</I> und GB aufgesetzten verschiebbaren     Würfel   <I>W,</I>  der eine     Bohrung        Bo    und eine Einkerbung K sowie    mindestens eine weitere     Bohrung        Br    aufweist, durch  welche ein Stempel<I>St</I> führt, der mit einer Schiene  <I>Sch</I> verbunden ist, die sich über die gesamte Länge  der Bohrung     Bo    erstreckt und wobei die     Schiene   <I>Sch</I>  durch eine auf der     Oberfläche    des Würfels W an  gebrachte Hebelvorrichtung<I>Heb</I> auf und ab bewegt  werden kann.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen  standes wird nachstehend anhand der Figuren er  läutert:  Man spannt in den aus den Teilen<I>A</I> und<I>B</I>  bestehenden Block eine schrägliegende     Klinge,    wie  aus     Fig.    1 ersichtlich, ein. Auf die Oberfläche dieses  Blocks setzt man dann einen Würfel (siehe     Fsg.2)     auf. Dieser besitzt am unteren Ende eine recht  eckige Bohrung     Bo,    die sich in etwa 1 mm Abstand  über der     Bodenfläche    durch den gesamten Würfel  erstreckt (siehe     Fig.3    Aufsicht sowie     Fig.2    Per  spektive).

   Ausserdem ist in der     Bodenfläche    des Wür  fels eine Einkerbung vorhanden     (Fsg.    2,     K).        Wird    der  an der Bodenfläche gekerbte     Würfel        iso    auf die Ober  fläche des Blockes<I>AB</I> aufgesetzt, dass die hervor  stehende     Klingenecke    E sich innerhalb der Boden  kerbung K befindet, so kann der Würfel W nach  links und rechts (vom Ort der hervorstehenden     Klinge     betrachtet) bewegt werden.

   Schiebt man nun in diese  Bohrung einen Test-Streifen, so wird er beim     Hin-          und    Herschieben des Würfels bereits von dem her  vorstehenden     Klingenende    geritzt werden.  



  Um nun die Ritzung     immer        mit    demselben     An-          druck    durchzuführen, baut man in den Würfel noch  einen     Andruckstempel    ein. Zu diesem Zweck wird  der     Würfel    von oben nach unten ein oder mehrere  Male durchbohrt     (Fig.4,        Bohrung        Bo).        In    diese  Bohrungen werden Stempel<I>St</I> eingesetzt, an deren  Ende<I>n</I> eine Schiene<I>Sch,</I> die sich über die gesamte  Länge der Bohrung erstreckt, angebracht ist     (Fig.    5).

        Um den (oder die) Stempel herum ist eine gespannte  Druckfeder     Dr    angeordnet, welche gegen die Innen  fläche der oberen Platte des Würfels drückt. Auf  diese Weise wird die Schiene dauernd nach unten  gedrückt.  



       Wenn    man mit dieser     Vorrichtung    einen     Test-          Streifen    ritzen will, so zieht man zunächst den (die)  Stempel mit der Schiene hoch, was zweckmässiger  weise über eine     Hilfs-Hebevorrichtung   <I>Heb</I> gesche  hen kann (siehe     Fig.    6). Anschliessend schiebt man  den Test-Streifen in die rechteckige Bohrung und  lässt die hochgehobene Schiene wieder los.     Sie    drückt  dann den Streifen fest an.     Anschliessend    fährt man       mit    dem in der rechteckigen Bohrung festgehaltenen  Teststreifen durch Bewegung des gesamten Würfels  über die hervorstehende Schneide hinweg.  



  Da die Höhe der Schneide sowie der Andruck  des Streifens immer gleich ist, erhält man auch  gleichmässig geritzte Testprodukte.  



  Um nun die gewünschte Höhe der Schneide ein  stellen zu können, baut man den Block<I>AB</I> in der  aus     Fig.    6 ersichtlichen Weise in einen grossen Block  <I>GB</I>     derart    ein, dass alle drei Blöcke, also<I>A, B</I>  und GB, ungefähr eine gemeinsame     Oberfläche    auf  weisen. Zwischen Block<I>A</I> und<I>B</I>ist überhaupt kein  Höhenunterschied. Die gemeinsame Oberfläche von  <I>AB</I> liegt aber etwas     ober-    oder unterhalb der Ober  fläche von Block<I>GB.</I> Dies kommt daher, dass Block  B in der aus     Fig.    7 ersichtlichen Weise durch eine  Druckfeder nach oben gedrückt wird.

   Da beide  Blöcke<I>A</I> und<I>B</I> ferner mindestens eine     gemeinsame     Bohrung haben, durch welche ein     Stift    1 führt, wer  den sie gemeinsam nach oben gedrückt.  



  Dieses      Nach-oben-Drücken     gestattet nun, das  herausragende     Klingenende    E bis zu einer gewünsch  ten Stellung nach oben zu drücken und auf diese  Weise die     Einritztiefe    zu variieren.  



  Um z. B. eine exakte     Ritztiefe    von 0,2 mm zu  erhalten, schiebt man in die rechteckige     Bohrung        Bo     einen geeichten     Messstab        Me,    der einen 0,2     mm    tiefen  Ausschnitt hat. Dieser wird durch den Stempel<I>St</I>  gegen die untere Fläche der rechteckigen Bohrung       Bo    gedrückt.  



  Anderseits wird das Blockpaar<I>AB</I>     mit    dem  herausstehenden     Klingenende    so lange nach oben    gedrückt, bis letzteres an den Ausschnitt des     Mess-          stabes        He    anstösst.  



  In die Bohrung     Bo    dieses derart eingestellten       Ritzgerätes    schiebt man nun die Teststreifen. Zweck  mässigerweise schiebt man dazu den     Würfel    W, der  auf einer Kugelführung gleitet, nach rechts (siehe       Fig.    6) und hebt dann die Schiene<I>Sch</I>     (Fig.    5) durch  Niederdrücken des Hebels<I>Heb</I>     (Fig.    6), dann schiebt  man den Teststreifen in die Bohrung     Bo    und lässt den  Hebel<I>Heb</I> wieder los. Jetzt drückt die Schiene<I>Sch</I>  den Teststreifen gegen die Auflagefläche.

   Dann  schiebt man den     Würfel    W samt dem in die Bohrung       Bo    eingelegten Streifen zum linken Ende. Während  dieses Weges findet die     Ritzung    des Teststreifens  statt. Man     nimmt    ihn dann durch Niederdrücken des  Hebels<I>Heb</I> am linken Ende der     Apaaratur    heraus,       schiebt    den leeren Würfel nach rechts, legt einen  neuen Streifen ein und wiederholt den     Ritzvorgang.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Ritzen von Gummi- oder Leder streifen, gekennzeichnet durch die Kombination eines schräg zwischen zwei Blöcken (A, B) eingespannten Schneidemessers (E), dessen Schneidekante einige Millimeter über die gemeinsame Oberfläche der Blöcke<I>(A, B)</I> herausragt; eines Grund-Blocks<I>(GB),</I> der die Blöcke<I>(A, B)</I> auf 3 Seiten umgibt;
    eines oberhalb der Oberfläche der Blöcke<I>(A, B</I> und<I>GB)</I> aufgesetzten verschiebbaren Würfels (W), der eine Bohrung (Bo) und eine Einkerbung (K) sowie minde stens eine weitere Bohrung (Br) aufweist, durch wel che ein Stempel (St) führt, der mit einer Schiene <I>(Sch)</I> verbunden ist, die sich über die gesamte Länge der Bohrung (Bo) erstreckt und wobei die Schiene (.Sch) durch einen auf der Oberfläche des Würfels<I>(W)</I> angebrachte Hebelvorrichtung<I>(Heb)</I> auf und ab be wegt werden kann.
    UNTERANSPRUCH Vorrichtung gemäss Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Blockpaar<I>(A, B)</I> derart auf Federn gelagert ist, dass es im nicht durch Schrauben (1) oder dergleichen arretierten Zustand gegen den Würfel (W) gedrückt wird.
CH412162A 1962-04-04 1962-04-04 Vorrichtung zum Ritzen von Gummi- oder Lederstreifen CH405106A (de)

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