CH405392A - Eisenbahn-Plattformwagen zum Befördern von Strassen-Sattelschleppern - Google Patents

Eisenbahn-Plattformwagen zum Befördern von Strassen-Sattelschleppern

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CH405392A
CH405392A CH1315660A CH1315660A CH405392A CH 405392 A CH405392 A CH 405392A CH 1315660 A CH1315660 A CH 1315660A CH 1315660 A CH1315660 A CH 1315660A CH 405392 A CH405392 A CH 405392A
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CH
Switzerland
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stand
tractor
semi
track
rails
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CH1315660A
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Clejan Deodat
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Gen Am Transport
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    • B61D45/001Devices for fixing to walls or floors
    • B61D45/004Fixing semi-trailers
    • B61D45/005Fixing semi-trailers by using fifth wheel locks
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description


  Eisenbahn-Plattformwagen zum Befördern von Strassen-Sattelschleppern    Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein  Eisenbahn-Plattformwagen zum Befördern von  Strassen-Sattelschleppern.  



  Der erfindungsgemässe Eisenbahn-Plattformwa  gen zum Befördern von Strassen-Sattelschleppern,  die hinten Strassenräder und vorne einen senkrechten  Drehzapfen (Köniszapfen) tragen, ist ausgerüstet mit  einem zentralen hohlen Längsträger für die Sattel  schlepper, den Längsträger an dessen Enden aufneh  menden Drehgestellen, einem zum Wagen gehören  den Ständer, an dessen Oberteil ein Mechanismus  angebracht ist, der wahlweise in eine in bezug auf den  mit ihm zusammenarbeitenden Drehzapfen eines auf  dem Längsträger montierten Schleppers aktive bzw.  passive Lage betätigbar ist, wobei er in seiner aktiven  Lage mit dem Drehzapfen einrastet und in seiner  passiven Lage sich vom Zapfen löst und diesen frei  gibt.  



  Der Eisenbahn-Plattformwagen nach der Erfin  dung ist dadurch gekennzeichnet, dass der Längsträ  ger eine mit einer obern Zugangsöffnung versehene  Einsenkung aufweist, in dem Bereich der Ständer so  vom Längsträger getragen wird, dass er durch die  Zugangsöffnung hindurch wahlweise     in    eine Lager  stellung in der Einsenkung und unterhalb der Längs  trägeroberkante oder in eine aufrechte Stellung     aus-          serhalb    der Einsenkung und über dem Längsträger  bewegbar ist, wobei er in dessen aufrechter Stellung  zum Ausführen von begrenzten Längsbewegungen in  bezug auf den Längsträger eingerichtet ist, um damit  entsprechende Bewegungen eines auf letzterem ein  gerasteten Schleppers herbeizuführen.  



  Die Erfindung wird nunmehr anhand eines Aus  führungsbeispielses des Erfindungsgegenstandes aus  führlich beschrieben. In den beiliegenden Zeichnun  gen ist die    Fig. 1 eine Seitenansicht eines Eisenbahnwagens,  wobei der obere Teil dieser Figur die rechte Seite des  Eisenbahnwagens mit einem aufgebockten Sattel  schlepper mit besonderer Ausrüstung und der untere  Teil der Figur das linke Ende des Eisenbahnwagens  mit einem Sattelschlepper ohne besondere Ausrü  stung zeigt,  Fig. 2 der untere Teil eines senkrechten Schnittes  nach der Linie 2-2 in der Fig. 1, der die Auflager  anordnung für den Sattelschlepper ohne besondere  Ausrüstung zeigt,  Fig. 3 ein senkrechter Schnitt nach der Linie 3-3  in der Fig.

   1, der die Auflageranordnung für den mit  einer besonderen Ausstattung für diesen Zweck     ver-          sehenen    Sattelschlepper zeigt,  Fig.4 eine Seitenansicht des oberen Teiles des  Eisenbahnwagens mit einem der in der Fig. 1 darge  stellten Sattelschlepper und einer     Zugmaschine,    die  zum Aufladen des Sattelschleppers auf den Eisenbahn  wagen     verwendet    wird, wobei die Figur eine Anfangs  stufe des Aufladens zeigt,  Fig. 5 eine der Fig.

   4 ähnliche Seitenansicht des  oberen Teiles des Eisenbahnwagens mit dem aufgela  denen Sattelschlepper in einer Zwischenstufe des  Aufladens,       Fig.    6 eine den     Fig.    4 und 5 ähnliche Seitenan  sicht des oberen Teiles des Eisenbahnwagens mit  dem aufgebockten Sattelschlepper in dessen endgülti  ger Stellung auf dem Eisenbahnwagen,       Fig.    7 ein Ausschnitt aus einem stark vergrösser  ten senkrechten Schnitt durch das in der     Fig.    1 dar  gestellte rechte Ende des Eisenbahnwagens, wobei  ferner die Anfangsstufe des     Beladens    nach der     Fig.    4  dargestellt wird,

         Fig.8    ein der     Fig.7    ähnlicher Ausschnitt aus  einem stark vergrösserten senkrechten Schnitt durch      das in der Fig. 1 dargestellte rechte Ende des Eisen  bahnwagens, wobei eine Zwischenstufe des Aufla  dens nach der Fig. 5 gezeigt wird,  Fig.9 ein Ausschnitt aus einem vergrösserten  waagerechten Schnitt durch das rechte Ende des Ei  senbahnwagens nach der Linie 9-9 in der Fig. 8,  Fig.10 ein stark vergrösserter Ausschnitt aus  einem senkrechten Schnitt nach der Linie 10-10     in     der Fig. 8,  Fig.11 ein stark vergrösserter Ausschnitt aus  einem senkrechten Schnitt durch das rechte Ende des  Eisenbahnwagens nach der Linie 11-11 in der  Fig. 8, wobei die vom Ständer getragenen Arretie  rungskolben in deren unwirksamer Stellung gezeigt  werden,  Fig.

   12 ein stark vergrösserter, der Fig. 11 ähnli  cher Ausschnitt aus einem Schnitt durch das rechte  Ende des Eisenbahnwagens, wobei die vom Ständer  getragenen Arretierungskolben in deren wirksamer  Stellung gezeigt werden,  Fig. 13 ein vergrösserter, der Fig.9 ähnlicher  Ausschnitt aus einem senkrechten Schnitt nach der  Linie 13-13 in der Fig. 12, der die Konstruktion der  in den Mittelträger des Eisenbahnwagens eingebaute  Bewegungsbegrenzungs- und Dämpfungsvorrichtung  zeigt,  Fig. 14 ein Ausschnitt aus einer vergrösserten  Draufsicht auf den oberen Teil des in den Fig. 8 und  11 dargestellten Ständers,  Fig. 15 ein Ausschnitt aus einer stark     vergrösser-          ten    Rückansicht des oberen Teiles des Ständers von  der Linie 15-15 in der Fig. 14 aus in Pfeilrichtung  gesehen,  Fig.

   16 eine Draufsicht auf ein kleines Rollgestell,  das zum Feststellen des rückwärtigen Endes des Sat  telschleppers auf dem Eisenbahnwagen benutzt wer  den kann,  Fig. 17 ein Ausschnitt aus einer Seitenansicht des  in der Fig. 16 dargestellten Rollgestells und die  Fig. 18 ein vergrösserter Ausschnitt aus einem  senkrechten     Schnitt    durch den Mittelteil des     Rollge-          stells    nach der Fig. 17, der den Mechanismus zum  wahlweisen Bewegen der Verankerungsstange in die  Arbeitsstellung zeigt.  



  Der in der Fig. 1 der Zeichnungen dargestellte       Eisenbahngüterwagen    100 ist ohne Unterschied für die  Beförderung von Sattelschleppern einer ersten und  einer zweiten Ausführung eingerichtet. Nach der Fig.1  ruht auf der linken     Hälfte    des Eisenbahnwagens 100  ein Sattelschlepper 200A der erstgenannten Ausfüh  rung und auf der rechten Hälfte ein Sattelschlepper  200B der zweiten Ausführung. Der Sattelschlepper  200A der ersten Ausführung besteht im besonderen  aus einem Untergestell, das am rückwärtigen Ende  mit den Strassenrädern 201 ausgestattet ist, während  das vordere Ende einen senkrechten Drehzapfen 202  und ein vorderes Fahrgestell 203 trägt, sowie aus  einem Kasten 204, der zur Aufnahme des Frachtgu  tes dient.

   Der Sattelschlepper 200B der zweiten Aus  führung weist im wesentlichen den gleichen     Aufbau       auf wie die erste Ausführung mit der Ausnahme, dass  am rückwärtigen Ende noch die Rollgestelle mit den  Spurkranzrädern 205 vorgesehen sind. Aus diesem  Grunde soll hiernach der Sattelschlepper 200A der  ersten Ausführung als Sattelschlepper  ohne Ausstat  tung  und der Sattelschlepper 200B als Sattelschlep  per  mit Ausstattung  bezeichnet wenden.  



  Bevor mit der weiteren Beschreibung der kon  struktiven Einzelheiten der Sattelschlepper 200A und  200B     fortgefahren    wird, sei bemerkt, dass der Güter  wagen 100, wie aus den Fig. 1, 2 und 3 zu ersehen ist,  einen in der Längsrichtunverlaufenden Mittellängs  träger 101 aufweist, der an den entgegengesetzten  Enden von zwei Fahrgestellen mit normaler Spurwei  te getragen wird, die auf Gleisen 103 mit der entspre  chenden Spurweite ruhen. Der Mittelträger 101 be  steht im wesentlichen aus zwei in der Längsrichtung  mit seitlichem Abstand von einander verlaufenden  I-Trägern 104, die miteinander durch mehrere Quer  verstrebungen 105 verbunden sind. Die oberen Flan  sche 106 der I-Träger 104 bilden zwei in der Längs  richtung verlaufende Schienen am oberen Teil des  Mittelträgers 101 mit einer gegebenen schmalen  Spurweite.

   Der Eisenbahnwagen 100 weist ferner  zwei in der Längsrichtung verlaufende, seitlich auf  Abstand stehende Plattformen 107 auf, die an der  Aussenseite der Mittelteile der I-Träger 104 befestigt  sind, von diesen aus nach aussen vorstehen, etwas  unterhalb der oberen Flansche 106 liegen und eine  Rollbahn der herkömmlichen Spurweite bilden. Jede  Plattform 107 wird von mehreren in der Längsrich  tung in Abständen angeordneten und seitlich vorste  henden Tragarmen 108 getragen, deren innenliegen  de Enden an der Aussenseite der     benachbarten    Mit  telteile der I-Träger 104 befestigt sind.  



  Wie am besten aus der Fig. 2 zu ersehen ist, weist  der ausstattungslose Sattelschlepper 200A am rück  wärtigen Ende die Federnanordnung 210 auf, die  zwei     Tandemachsen    211 trägt, die ihrerseits an den  aussen liegenden Enden die     Strassen-Doppelräder     tragen. Wird der ausstattungslose Sattelschlepper  200A auf den Eisenbahnwagen 100 gefahren, so  ruhen die Strassenräder 201 direkt auf den Plattfor  men 107, so dass die Hinterachsen 211 den oberen  Teil des Mittelträgers 101 überspannen und über den  Schienen 106 liegen, ohne diese jedoch zu berühren,  wie aus der     Fig.    2 zu ersehen ist.  



  Nach der     Fig.    3 weist der Sattelschlepper 200B  mit Ausstattung am rückwärtigen Ende den gleichen  Aufbau auf, wie in der     Fig.    2 dargestellt, jedoch mit  der Ausnahme, dass er mit dem bereits erwähnten  Rollgestell 220 versehen ist, das die     Spurkranzrollen     205 trägt. Nach der Darstellung bestehen die     Rollge-          stelle    im wesentlichen aus Tragarmen, die in geeigne  ter Weise an den entgegengesetzten Seiten der Hin  terachsen 211 befestigt sind und die zugehörigen Fe  deranordnungen 210 überspannen, wobei die Spur  kranzrollen 205 sich direkt unter den Federanord  nungen 210 befinden und die bereits erwähnte  schmale Spurweite aufweisen, die dem Abstand der      Schienen 106 entspricht.

   Wird der Sattelschlepper  200B mit Ausstattung auf den Eisenbahnwagen 100  gefahren, so überspannen die Spurkranzrollen 205  die Schienen 106, setzen auf diese auf und stützen  das rückwärtige Ende des Sattelschleppers 200B ab,  so dass dieser derart auf dem Mittelträger 101 ruht,       dass    die Strassenräder 201 nach aussen über der  Plattform<B>1,07</B> vorstehen, diese jedoch nicht berühren.  



  Zusammenfassend sei noch einmal erläutert: Be  findet sich der ausstattungslose Sattelschlepper 200A  auf dem Mittelträger 101, so wird dessen rückwärti  ges Ende direkt von den auf den Plattformen 107  ruhenden Strassenrädern 201 getragen, und da die  Schienen 106 eine wesentliche Strecke über die Platt  formen 107 nach oben hinausragen, so liegen sie zwi  schen den inneren Strassenrädern 201 in deren un  mittelbarer Nähe und erheblich deren Unterseite,  wobei es gewöhnlich nicht erforderlich ist, das rück  wärtige Ende des Sattelschleppers 200A an dem Mit  telträger 101 zu befestigen.

   Befindet sich der Sat  telschlepper     200B    mit Ausstattung auf der Mittel  schwelle 101, so wird dessen rückwärtiges Ende di  rekt von den auf den Schienen 106 ruhenden Spur  kranzrollen 205 getragen, und da die Spurkränze an  der Aussenseite der Rollen vorgesehen sind, so über  spannen sie die Schienen 106, so dass es im allgemei  nen nicht erforderlich ist, das rückwärtige Ende des  Sattelschleppers 200B an dem Mittelträger 101 zu  befestigen. In diesem Falle liegen überdies die Schie  nen<B>106</B> in der Nähe der inneren Strassenräder 201  in einiger Entfernung von deren Unterseite, so dass  das rückwärtige Ende des Sattelschleppers 200B mit  Sicherheit die Schienen 106 überspannt, selbst wenn  die Spurkranzrollen 205 sich etwas von den zugehö  rigen Schienen 106 entfernen.  



  Ganz gleich, ob der Sattelschlepper 200A oder  200B auf den Eisenbahnwagen 100 aufgeladen wird,  so wird     in    jedem Falle das vordere Ende von dem     in     der Fig. 1 dargestellten Ständer 115 getragen, der,  wie aus den Fig. 7-15 zu ersehen ist, in doppelter  Ausführung auf dem vorderen Teil der linken wie  auch der rechten Hälfte des Eisenbahnwagens vorge  sehen ist. Der Ständer 115 weist im besonderen einen  senkrechten Schenkel 101', zwei geneigte Schenkel  102' und einen Kopf 103' auf, und kann, wie später  noch beschrieben wird, wahlweise in eine in dem  hohlen Mittelträger 101 zwischen den I-Trägern 104  vorgesehene Einsenkung 131, wie in der Fig. 7 dar  gestellt, verschwenkt und aus der Einsenkung 131 in  eine aufrechte Stellung ausgefahren werden, wie in  der Fig. 8 dargestellt.

   Befindet sich der Ständer 115  in der in der Fig. 7 dargestellten Ruhestellung, so  liegt er unterhalb der Schienen 106 der I-Träger 104  und behindert nicht das Aufladen der Sattelschlepper  200A und 200B auf den Eisenbahnwagen 100, wäh  rend der Ständer 115 in der ausgefahrenen aufrech  ten Stellung nach der Fig. 8 sich oberhalb der Schie  nen 106 der I-Träger 104 befindet und normalerwei  se den vorderen Teil des Sattelschleppers 200A oder  200B abgestützt.    Wie aus den Fig. 14 und 15 zu ersehen ist, er  streckt sich quer über den oberen Teil des Kopfes  103' hinweg eine Abdeckplatte 34', die von zwei Sei  tenwandungen 30' und 31', einer vorderen Wandung  32' und einer rückwärtigen Wandung 33' getragen  wird und einen Aufsitz für den vorderen Teil des Sat  telschleppers 200B bilden, dessen vorderes Ende  vom Ständer 115 getragen wird.

   Im Kopf 103' ist  eine Verriegelungsvorrichtung für den senkrechten  Drehzapfen vorgesehen, die zwei Backen 47' auf  weist, die mit nach aussen     auseinanderstrebenden     Lippen 48' versehen sind, welche Lippen sich durch  eine entsprechende Öffnung in der vorderen Wan  dung 32' des Kopfes 103' hindurch erstrecken. Die  Backen 47' sind auf den Stiften 52' schwenkbar gela  gert, die in eine unterhalb der     Abdeckplatte    34' vor  gesehene Platte 51'     eingesetzt    sind. Haben sich die  Backen 47' um den am vorderen Ende des Sattel  schleppers angeordneten senkrechten     Drehzapfen    202  geschlossen, so können sie in dieser Stellung     mittels     eines von einem Kolben 55' getragenen bewegbaren  Blockes 53' verriegelt werden.

   Der Kolben 55' ist im  besonderen in einer an der Platte 51' befestigten Hal  terung 105' und in einem an dieser befestigten Joch  106' gelagert. Der Kolben 55' ist von einer Schrau  benfeder 107' umgeben, die an einem vom Kolben  55' getragenen Kragen 108' und am Joch 106' an  liegt und den Kolben 55' sowie den Block 53' nach  oben drückt, wobei der Block 53' zwischen die an  den Backen 47 vorgesehenen Schenkel 50' bewegt  wird, die die Backen 47' in deren     Verriegelungsstel-          lung    in bezug auf den senkrechten Drehzapfen 202  drücken.

   Am unteren Ende des Kolbens 55' ist ein  Ring 109 angebracht, mit dessen     Hilfe    der Kolben  von Hand zurückgezogen und dabei der Block 53'  aus dessen Lage zwischen den Schenkeln 50' der  Backen 47' herausgezogen werden kann, wonach die  Backen 47' sich vom senkrechten Drehzapfen 202  lösen und diesen freigeben.  



  Nach den     Fig.    7 und 8 kann der Ständer 115 aus  der Ruhelage unter Benutzung     einer    mit     einem    Un  tergestell 301 versehenen Zugmaschine 300 aufge  richtet werden. Zwei axial aufeinander ausgerichtete  Rollen 120 sind in Achsen 121 angebracht, die an  den unteren Enden von Aussenschenkeln 102' befe  stigt sind, welche Schenkel 102' durch -ein Querstück  122 miteinander verbunden sind. Der Mittelschenkel  101' ist durch     eine    Strebe 123 mit dem Querstück  122 verbunden. An den von der Strebe 123 getrage  nen Achsen 125 sind zwei innere, axial aufeinander  ausgerichtete Rollen 124 angebracht.

   Die beiden  Rollen 124 wandern längs eines     in    der Längsrichtung  verlaufenden und zentral angeordneten Gliedes 122,  dessen einander gegenüberliegende Oberkanten eine  Schienenspur bilden, deren oben liegender Teil 128  durch ein schräges Element 129 mit einem tiefer lie  genden Teil 130 verbunden ist, das     in    der bereits er  wähnten Versenkung endet. Die aussen liegenden  Rollen 120 wandern längs zwei in der Längsrichtung  verlaufenden und seitlich auf Abstand stehenden      Schienen<B>133,</B> die an den entgegengesetzten Seiten  der Glieder 127 angeordnet sind und     eine    Schienen  spur bilden.

   Der oben liegende Teil 134 jeder Schie  ne 133 ist durch ein     schräg    angeordnetes Element  135 mit einem unten liegenden Teil 136 verbunden,  das in einem Anschlag 137 endet. Die Schienen 133  und der Anschlag 137 sind an den Innenseiten der  betreffenden I-Träger 104 befestigt. Der oben liegen  de Teil 128 der Schienenspur 127, der die innen lie  genden Rollen 124 trägt, wenn der Ständer 115 auf  gestellt ist, ruht auf einem Joch 139, das von mehre  ren quer verlaufenden (-Trägern 140 und mehreren  U-Trägern 141 gebildet wird. Der schräg verlaufende  Teil 129, der unten liegende Teil 130 und die Ein  senkung 131 der Spur 127, die die Rollen 124 auf  nimmt, wenn der Ständer 115 eingefahren     ist,    sind  zwischen den I-Trägern 104 aufgehängt.

   Die Spur  127 wird von mehreren Querstücken 142 und einer  Strebe 143 getragen. Nimmt der Ständer 115 die Ru  hestellung ein, so liegen die äusseren Rollen 120 an  den Anschlägen 137 an, während die inneren Rollen  124 in der Einsenkung liegen.  



  Wie aus der Fig. 1 zu ersehen ist, sind in den Mit  telträger 101 des Eisenbahnwagens 100 zwei in der  Längsrichtung auf Abstand stehende     Bewegungsbe-          grenzungs-    und Dämpfungsvorrichtungen 150 einge  baut, die hiernach als stossabsorbierende Vorrichtun  gen bezeichnet werden. Die beiden     stossabsorbieren-          den    Vorrichtungen werden vorzugsweise einander  gleich ausgebildet, wobei nach den Fig. 7, 8, 10, 11,  12 und 13 die am rechten Ende des Eisenbahnwa  gens befindliche stossabsorbierende Vorrichtung 150'  eine Platte 160 aufweist, die auf den U-Trägern 141  und den I-Trägern 140 zwischen den I-Trägern 104  und vor der Einsenkung 131 gelagert ist, in welcher  Einsenkung der Ständer 115 in der Ruhestellung  liegt.

   An der Oberseite der Platte<B>160</B> sind zwei in  der Längsrichtung auf Abstand stehende aufrechte  Stützen 161 befestigt, die mit aufeinander ausgerich  teten Öffnungen versehen sind, in denen eine in der  Längsrichtung verlaufende Stange 163 gelagert ist,  die eine Anzahl von Gummipuffern 162 trägt. Die  Gummipuffer 162 befinden sich in einem im wesent  lichen rechteckigen kastenförmigen Aufbau mit Sei  tenwandungen 184, die auf der Oberseite der Platte  160 gleitbar gelagert sind und mit den den Stützen  zugewandten Flanschen 165 versehen sind, die an  den am weitesten aussen liegenden Gummipuffern  162 des von der Stange 163 getragenen Pufferstapels  anliegen. An den Aussenseiten der Wandungen 164  sind ferner je zwei entgegengesetzten Richtungen zu  gewandte Rippen 167 vorgesehen, die zwischen sich  die Taschen 168 bilden.

   Der Ständer 115 kann wahl  weise mit der stossabsorbierenden Vorrichtung 150  mit     Hilfe    einer Anordnung verbunden werden, die  zwei Arretierungszapfen 170 aufweist, die in zwei  Buchsen 171 gleitbar gelagert sind, welche Buchsen  an den entgegengesetzten Seiten des Ständers 115  befestigt     sind.    Ein an jedem Zapfen 170 befestigter  Stift 173 erstreckt sich durch einen in der zugehöri-    gen Buchse 171 vorgesehenen schräg verlaufenden  Schlitz 174, so dass dem Arretierungszapfen 170 eine  Längsbewegung erteilt wird, wenn die Buchse gedreht  wird. In das obere Ende der Arretierungszapfen 170  sind je zwei weitere im wesentlichen rechtwinklig zu  einander nach aussen vorstehende Stifte 176 und 177  eingesetzt.

   Die Stifte 176 und 177 können mit zuge  ordneten Fingern 178 am     rückwärtigen    Ende des  Untergestells 301 der Zugmaschine 300 in Eingriff  gebracht werden und werden für einen noch zu erläu  ternden Zweck verwendet. Die vom Ständer 115 ge  tragenen Arretierungszapfen 170 wirken mit den Ta  schen 168 zwischen den an den Seitenwandungen  164 der stossabsorbierenden Vorrichtung 150 vorge  sehenen Rippen 167 zusammen, welche Arretie  rungszapfen 170 wahlweise in die Taschen 168 hin  ein- und aus diesen herausbewegt werden können.  Nehmen die Zapfen 170 die in der Fig. 11 dargestell  te zurückgezogene Lage ein, so sind sie aus den Ta  schen 168 herausgezogen, wobei der Ständer 115 von  der stossabsorbierenden Vorrichtung 150 gelöst ist.

    Nehmen andererseits die Arretierungszapfen 170 die  in der Fig. 12 dargestellte vorgeschobene Lage ein, so  ragen die Zapfen 170 in die Taschen 168 hinein,  wobei der Ständer 115 mit der stossabsorbierenden  Vorrichtung 150 verriegelt und fest verbunden ist.  Wie später noch ausführlich erläutert wird, können  die Arretierungszapfen 170 wahlweise durch entspre  chendes Drehen auf     Grund    des Zusammenwirkens  der Stifte 173 mit den schrägverlaufenden Schlitzen  174 in den Buchsen 171 vorgeschoben und zurück  gezogen werden, welche wahlweisen Drehungen den       Arretierungszapfen    170 mittels der von deren oberen  Enden getragenen Stifte 176 und 177 unter Verwen  dung der am rückwärtigen Ende des Untergestells  301 der Zugmaschine 300 angeordneten Finger 178  erteilt werden können.  



  Beim     Aufladen    eines Sattelschleppers beispiels  weise der Ausführung 200B mit Ausstattung auf den  Eisenbahnwagen 100 wird die Zugmaschine 300 be  nutzt. Die Zugmaschine 300 weist im besonderen das  bereits erwähnte Untergestell 301 mit einer nicht  dargestellten Vorderachse, die die beiden Strassenrä  der 302 mit der herkömmlichen Spurweite sowie zwi  schen diesen die     Spurkranzrollen    303 trägt, deren  Abstand voneinander der schmaleren Spurweite der  Schienen 106 auf der Oberseite des Mittelträgers 101  entspricht.

   Das Untergestell 301 weist ferner eine  nicht dargestellte Hinterachse auf, die beide Strassen  räder 304 der herkömmlichen Spurweite sowie zwi  schen diesen die     Spurkranzräder    305 trägt, deren  Abstand voneinander der Spurweite der Schienen  106 auf der Oberseite des Mittelträgers 101 ent  spricht. Bei der Zugmaschine 300 werden sowohl die  Strassenräder 304 als auch die     Spurkranzräder    305  angetrieben, so dass die Zugmaschine auf der Strasse  von den Strassenrädern 304 und auf den Schienen  106 auf der Oberseite des Mittelträgers<B>101</B> von den       Spurkranzrädern    305 vorwärtsbewegt wird.

   Die Zug  maschine 300 weist am rückwärtigen Ende die her-      kömmliche Vorrichtung 310 auf, die mit dem am  vorderen Ende des Sattelschleppers 200B vorgesehe  nen senkrechten Drehzapfen 202 zusammenwirkt  und wahlweise mit diesem in der üblichen Weise in  Eingriff gebracht werden kann. Die Zugmaschine  weist schliesslich den Motor 311 und das Fahrerhaus  <B>312</B> auf.  



  Es sei zuerst angenommen, der Sattelschlepper  200B sei auf einer Strasse in der Nähe der Schienen  strecke 103 abgestellt, wobei das rückwärtige Ende  von den Strassenrädern 201 getragen wird, während  das vordere Ende, wie üblich, auf der vorderen Ab  stützung 203 ruht. Der Fahrer fährt nun die Zugma  schine 300 an den Sattelschlepper 200B heran, der  art, dass die Vorrichtung 310 das vordere Ende des  Sattelschleppers aufnimmt und den zugehörigen  Drehzapfen 202 erfasst, in welchem Zeitpunkt die  Vorrichtung 310 mit dem Drehzapfen verriegelt wird.

    Danach wird die vordere Abstützung 203 in der her  kömmlichen Weise zurückgezogen, wonach der Fah  rer die Zugmaschine 300 in Bewegung setzt und den  Sattelschlepper 200B in die Nähe einer nicht darge  stellten Einmittungsvorrichtung zieht, die dem einen  Ende des Gleises<B>103,</B> auf dem der Eisenbahnwagen  steht, zugeordnet ist. Danach wird die Zugmaschine  so in Bewegung gesetzt, dass zuerst der Sattelschlep  per 200B und danach die Zugmaschine 300 über die  Einmittungsvorrichtung und auf das angrenzende  Ende der Schmalspurschienen 106 auf der Oberseite  des Mittelträgers 101 des Eisenbahnwagens<B>100</B> ge  fahren wird.  



  Beim Fahren über die Einmittungsvorrichtung  wird das Gewicht des Sattelschleppers 200B zusam  men mit dem Gewicht der Zugmaschine 300 von den  Strassenrädern 201, 304 und 302 aus auf die Spur  kranzräder 205, 305 und 303 übertragen, wonach  beide Fahrzeuge weiter, auf den Schienen 106 auf der  Oberseite des Mittelträgers 101 in die erforderliche  Stellung gefahren werden.  



  Es sei angenommen, dass in diesem Zeitpunkt der  Ständer 115 in dem Mittelträger 101 des Eisenbahn  wagens 100 ruht, wie in den Fig. 4 und 7 dargestellt,  wobei das rückwärtige Ende des Untergestells 301 bis  zu einer Stelle unmittelbar vor der Einsenkung 131  gefahren wird. Am rückwärtigen Ende des Unterge  stells 301 sind an entgegengesetzten Seiten zwei  Arme 145 angeordnet, die bei 146 mit einem Gelenk  versehen sind, so dass die Aussenenden der Arme  herumgeschwenkt und an die Innenenden angelegt       werden    können. Eine Feder 148 drückt     normalerweise     das Aussenende 147 des Armes 145 in die in der  Fig.7 dargestellte ausgestreckte Stellung, während  das Innenende 149     eines    jeden Armes 145 mit dem  Untergestell 301 bei 151 schwenkbar verbunden ist.

    Ferner sind am rückwärtigen Ende des Untergestells  <B>301</B> Anschläge 152 und 153 vorgesehen, die mit dem  Innenende 149 der Arme 145 zusammenwirken. Die  Aussenenden 147 der Arme 145 tragen Stifte 154,  die mit Festhaltemitteln 155 an den äusseren Schen  keln 102' des Ständers 115 in Eingriff gebracht wer-    den können, wie in der Fig. 7 dargestellt. Ferner ist  das rückwärtige Ende des Untergestells 301 mit zwei  Haken 157 versehen, die mit zwei Stiften 158 in     Ein-          griff    gebracht werden können, welche Stifte in den  senkrechten Mittelschenkel 101' eingesetzt     sind    und  einem noch zu erläuternden Zweck dienen (vgl. Fig. 8).  



  In diesem Zeitpunkt werden die Aussenenden der  Arme 145 gegen den in der Ruhestellung befindli  chen Ständer 115 bewegt, wie in den Fig. 4 und 7  dargestellt, und zwar werden im besonderen die Stifte  154 an den rückwärtigen Enden 147 der Arme 145  in die Befestigungsmittel 155 an den     Schenkeln    102'  bewegt. Wie aus der Fig. 4 zu ersehen ist, steht die  Zugmaschine 300 vor dem Ständer 115, wenn dieser  in der Einsenkung 131 ruht, wobei das rückwärtige  Ende des Sattelschleppers 200B sich hinter dem  Ständer 115 befindet, während das vordere Ende des  Sattelschleppers 200B sich über dem Ständer<B>115</B>  befindet.

   Danach wird die Zugmaschine 300 längs  des Eisenbahnwagens rückwärtsgefahren, bis die  Stifte 154 in die Festhaltemittel 155 eingreifen und  auf den Ständer 115 einen Stoss nach rückwärts aus  üben, wobei die aussen liegenden Rollen 120 gegen  die Anschläge 137 stossen und den Ständer 115     im     Uhrzeigergegensinne nach der Fig. 7 um den Dreh  zapfen 121 herumschwenken, wobei der Ständer 115  aus der Ruhelage     in    der Einsenkung 131 aus dieser  heraus in die aufrechte Stellung nach der     Fig.    5 ge  schwenkt wird.

   Im besonderen werden bei dieser  Schwenkbewegung des Ständers 115 um die aussen  liegenden Rollen 120 herum die innen liegenden Rol  len 124 aus der Einsenkung 131 heraus bis zur Höhe  des unteren Teiles 130 der Spur 127 angehoben, in  welchem Zeitpunkt die am rückwärtigen Ende des  Untergestells 301 nach der     Fig.8    vorgesehenen  Haken 157 in die vom Mittelschenkel 101' des Stän  ders getragenen Stifte 158     eingreifen.    Danach wird  die am rückwärtigen Ende des Untergestells.

   301 der  Zugmaschine 300 vorgesehene Vorrichtung 310 vom  senkrechten Drehzapfen 201 des Sattelschleppers  200B entkuppelt, wonach die Zugmaschine 300 auf  dem Eisenbahnwagen 100 nach vorn gefahren wird,  wobei der Ständer 115 nach vorn in die aufrechte  Stellung unterhalb des     vorderen    Endes des Sattel  schleppers 200B gezogen     wird    mit der Wirkung, dass  die vom Kopf 103'     getrageneVerriegelungsvorrichtung     den senkrechten Drehzapfen 202 des Sattelschleppers  erfasst und festhält.

   Dementsprechend wird in diesem  Zeitpunkt das Gewicht des vorderen Teiles des Sat  telschleppers 200B von der Vorrichtung 310 von  dem     rückwärtigen    Ende des Untergestells 301 der  Zugmaschine 300 auf die     Verriegelungsvorrichtung     im Kopf 103' des Ständers 115     übertragen.     



  Die Vorwärtsbewegung des     Ständers    115 bewirkt  weiterhin, dass die äusseren Rollen 120 längs der  Schienen 136, 135 und 134 zwischen den Schienen  134 und 106 wandern, wie am besten aus der     Fig.    12  zu ersehen ist, mit der Folge, dass die inneren Rollen  124 über die Schiene 130 und den schrägen Teil 129  auf den oberen Teil 128 der Spur 127 rollen. Zu die-      ser Zeit wird der aufrecht stehende Ständer 115 zu  sammen mit dem durch die Verriegelungsvorrichtung  im Kopf 103' des Ständers<B>115</B> verbundenen Sat  telschlepper 200B von der Zugmaschine 300 weiter  nach vorn bewegt, bis der Ständer 115 sich über der  stossabsorbierenden Vorrichtung<B>150</B> befindet und  auf diese ausgerichtet ist.

   Im besonderen werden die  vom Ständer 115 getragenen Verriegelungszapfen  <B>170</B> so weit bewegt, dass sie den Taschen zwischen  den an den Aussenwandungen 164 der Vorrichtung  150 vorgesehenen Rippen gegenüberstehen, wie in  der Fig. 11 dargestellt.  



  Zu dieser Zeit werden weiterhin die Aussenenden  147 der Arme 145 zurückgeklappt, wie in der Fig. 6  dargestellt und die Haken 157 von den Stiften 158  am Mittelschenkel 101' des     Ständers    115 gelöst. Da  nach werden die Finger 178 an den vom rückwärti  gen Ende des Untergestells 301 getragenen Haken  157 betätigt und erfassen die Stifte<B>1,77</B> an den obe  ren Enden der Arretierungszapfen 170. Wird die Zug  maschine in diesem Zeitpunkt etwas nach vorn ge  fahren, so werden die Arretierungszapfen 170 von  den Stiften 177 gedreht, wobei die Stifte 176 in eine  Stellung gebracht werden, in der sie von den Fingern  <B>178</B> an den Haken 157 erfasst werden können, so  dass eine     Vorwärtsbewegung    der Zugmaschine 300  eine weitere Drehung der Arretierungszapfen 170 mit  Hilfe der Stifte<B>176</B> bewirkt.

   Dementsprechend     wird     zu dieser Zeit die Zugmaschine 300 so betrieben,  dass die Stifte 177 und 176 die erforderliche Drehung  der Arretierungszapfen 170 bewirken, wobei diese  auf Grund des Zusammenwirkens der von den Arre  tierungszapfen 170 getragenen Stifte 173 mit den  schrägen Schlitzen 174 in den Buchsen<B>171</B> aus der  zurückgezogenen Stellung nach der Fig. 11 in die  Verriegelungsstellung nach der Fig. 12 bewegt wer  den. Somit wird in diesem Zeitpunkt der Ständer<B>115</B>  mit der stossabsorbierenden     Vorrichtung    150 verrie  gelt, wonach die Finger 178 von den Stiften<B>176</B> ge  löst werden, so dass die Zugmaschine 300 nach vorn  gefahren werden und sich vom     Ständer    115 entfernen  kann.

   Zu dieser Zeit ist nach Fig. 6 der untere Teil  des Ständers 115 mit der in den Mittelträger 101 ein  gebauten stossabsorbierenden     Vorrichtung   <B>150</B> ver  riegelt, wobei die im Kopf 103' des Ständers<B>115</B>  vorgesehene Verriegelungsvorrichtung mit dem am  vorderen Teil des Sattelschleppers 200B vorgesehe  nen     senkrechten        Drehzapfen    202 verbunden ist. Dem  entsprechend wird der vordere Teil des Sattel  schleppers 200B vom Ständer 115 getragen, während  der rückwärtige Teil des Sattelschleppers 200B von  den auf den Schienen 105 auf der Oberseite des Mit  telträgers 101 ruhenden Spurkranzrollen 205 getra  gen wird.  



  Während der Beförderung des Sattelschleppers  200B durch den Eisenbahnwagen 100 ist dieser den  üblichen Längsstössen ausgesetzt, die von der Loko  motive ausgehend sich durch den ganzen Zug hin  durch     fortpflanzen,        welche    Stösse jedoch nicht direkt  auf den von dem Mittelträger 101 getragenen Sat-    telschlepper 200B übertragen werden, da diese von  der stossabsorbierenden Vorrichtung 150 verhindert  wird.  



  Wie bereits erwähnt, werden auf den Eisenbahn  wagen 100 zwei Sattelschlepper aufgeladen, die aus  zwei austattungslosen Ausführungen 200A oder aus  zwei Ausführungen 200B mit Ausstattung oder auch  je einer Ausführung<I>A</I> und<I>B</I> bestehen können, wobei  noch darauf hingewiesen wird, dass jeder Sattel  schlepper 200A oder 200B auf jede Hälfte des Eisen  bahnwagens 100 aufgeladen werden kann.  



  Das Abladen eines Sattelschleppers 200A oder  200B vom Eisenbahnwagen<B>100</B> vollzieht sich im  wesentlichen in der umgekehrten Reihenfolge, wie  beim Aufladen beschrieben, weshalb die Beschrei  bung des Abladens dieser Sattelschlepper 200A oder  200B vom Eisenbahnwagen der Kürze halber wegge  lassen wird.  



  Wie bereits     erläutert,    ist es bei der Abstützung  der rückwärtigen Teile der Sattelschlepper 200A und  200B nach den Fig. 2 und 3 im allgemeinen nicht  erforderlich, diese an dem Mittelträger<B>101</B> des Ei  senbahnwagens 100 zu befestigen, da die Schienen  106 in einer wesentlichen Höhe über den unteren  Flächen der Strassenräder 201 der Sattelschlepper  200A und 200B liegen.

   Ist jedoch die     Schienenstrek-          ke    besonders uneben, was besonders in Gebirgsge  genden der Fall ist, so ist es erwünscht, den rückwär  tigen Teil des Sattelschleppers 200A und 200B auf  dem Mittelträger 101 des Eisenbahnwagens 100 zu  befestigen, für welchen Zweck jede geeignete Vor  richtung, beispielsweise das in den Fig. 16, 17 und 18  dargestellte kleine Rollgestell 400, verwendet werden  kann.  



  Das Rollgestell 400 besteht im wesentlichen aus  einer rechteckigen flachen Platte 401, die an den vier  Ecken vier Spurkranzrollen 402 trägt, die auf den  Schienen 106 des Eisenbahnwagens 100 ruhen. Die  Platte 401 trägt ferner an den gegenüberliegenden  Enden zwei im wesentlichen L-förmige Arme 403,  die in einem Schlitz 405 an dem betreffenden Ende  der Platte 401     angeordnet    sind und auf einem zugehö  rigen Drehstift 406 gelagert sind. Jeder Arm 403 kann  wahlweise in bezug auf die Unterseite des Flansches  106 des zugehörigen (-Trägers 104 in eine     Verriege-          lungs-    und eine Entriegelungsstellung geschwenkt  werden.

   An der Oberseite der Platte 401 sind ferner  zwei seitlich auf Abstand stehende aufrechte Ansätze  zwischen den Verriegelungsarmen 403 vorgesehen,  von denen jeder eine schwenkbare Schnalle 408  trägt, die wahlweise auf das obere Ende des zugehöri  gen     Verriegelungsarmes    403 gelegt werden kann. Wie  aus den     Fig.    16 und 17 zu ersehen ist, kann durch  Zusammenwirken der Schnalle 408 mit dem oberen  Ende eines     Verriegelungsarmes    403 dieser in der       Verriegelungsstellung    in bezug auf den zugehörigen  Flansch 106 festgehalten werden.  



  Die Platte 401 ist im wesentlichen in der Mitte  mit einer Öffnung versehen, in der ein im wesentli  chen zylindrisches Lagerglied 410 befestigt ist, das in      der Mitte eine durchgehende Gewindebohrung auf  weist, in die eine mit Gewinde versehene Zugstange  411 eingeschraubt ist. Das obere Ende der Zugstange  411 endet in einem Zughaken 412, der über die Hin  terachse 211 eines Sattelschleppers 200A und 200B  gehängt werden kann. Der mit einem Gewinde verse  hene Schaft der Zugstange 411 trägt eine im wesent  lichen zylindrische Mutter 413, die von der Oberseite  der Platte 401 durch eine den Schaft der Zugstange  umgebende Ringscheibe 414 getrennt ist.

   Die Mutter  413 ist am Aussenrand in Abständen mit einer An  zahl von Löchern 415 zur Aufnahme eines Hebels  oder einer Stange versehen, mit deren Hilfe die Mut  ter wahlweise gedreht und die Zugstange 411 senk  recht bewegt werden kann. Bei :der     vorliegenden     Anordnung liegen die Ansätze 407 an entgegenge  setzten Seiten der Mutter 413 und sind mit nach  innen gerichteten Vorsprüngen<I>407a</I> versehen, die  über die Oberseite der Mutter 413 liegen und dabei  sichern, dass der Zugstange 411 durch Drehen der  Mutter 413 die gewünschte senkrechte Bewegung  erteilt wird.

   Am unteren Teil des Schaftes der Zug  stange 411 ist ferner eine Abflachung 411A zur Auf  nahme eines am Lagerglied 410 befestigten Keiles  416 vorgesehen, wodurch     gesichert        wird,    dass die  Drehung der Mutter 413 nicht auf die Zugstange 411  übertragen wird.  



  Aus der vorstehenden Beschreibung der Kon  struktion und der Anordnung des Rollwagens 400 ist  zu ersehen, dass dieser im Gebrauch auf dem Mittel  träger 101 des Eisenbahnwagens 100 so aufgesetzt  wird, dass dessen Spurkranzrollen 402 auf den Schie  nen 106 rollen. Die Mutter 413 wird mittels eines  nicht dargestellten geeigneten Werkzeuges oder einer  Stange, so lange     gedreht,    bis der Haken 412 am obe  ren Ende der Zugstange 41,1 sich über der Hinterach  se 211 des aufgeladenen Sattelschleppers 200A oder  200B befindet. Danach wird der Rollwagen 400 über  die Schienen 106 gerollt, bis er sich unter dem     rück-          wärtigen    Ende des aufgeladenen Sattelschleppers  200A oder 200B befindet und der Haken 412 über  dessen Hinterachse hängt.

   Danach wird die Mutter  413 in dem Sinne gedreht, dass die Zugstange 411  sich nach unten bewegt und der Haken 412 sich  in die genannte Hinterachse 211     einhängt.    Wird  die Mutter 412 in demselben Sinne weiterge  dreht, so wird die Zugstange 411 weiter nach  unten gezogen und die     erfasste    Hinterachse 211 mit  den Schienen 106 fest verklammert, sofern die Ver  riegelungsarme 403 die bereits beschriebene Verrie  gelungsstellung einnehmen und in dieser von den  Schnallen 408 festgehalten werden. Zu dieser Zeit ist  das     rückwärtige    Ende des aufgeladenen Sattelschlep  pers 200A oder 200B an den Schienen 106 sicher  befestigt.

   Das Rollgestell 400 lässt jedoch die bereits  beschriebenen Längsbewegungen des aufgeladenen  Sattelschleppers 200A oder 200B unter der Kontrolle  der in den Mittelträger 101 des Eisenbahnwagens  <B>100</B> eingebauten stossabsorbierenden Vorrichtung  150 zu, da das Rollgestell 400 von den Schienen 106         geführt    je nach Lage des Falles auf diesen leicht rol  len oder gleiten kann. Die Verwendung des     Rollge-          stells    400 verhindert zwangsläufig ein Entgleisen der  an der Hinterachse eines     Sattelschleppers    200B an  gebrachten Spurkranzräder 205 sowie ein Verschie  ben der Strassenräder 201 eines ausstattungslosen  Sattelschleppers 200A auf der Plattform 107.  



  Das spätere Entfernen des Rollgestells 400 von  einem aufgeladenen Sattelschlepper 200A oder 200B  und das Freisetzen dessen rückwärtigen Teiles geht  aus der vorstehenden Beschreibung der Konstruktion  und der Anordnung des Rollgestells 400 hervor.  



  Jeder der beiden an jedem Eisenbahnwagen 100  vorgesehenen Ständer 115 kann also wahlweise in die  Ruhestellung und die aufrechte Arbeitsstellung nach  den Fig. 4 und 6 unter Verwendung der Zugmaschine  300     bewegt    werden, welche Zugmaschine auch be  nutzt wird, um die Sattelschlepper 200A oder 200B  auf den Eisenbahnwagen 100 zu fahren und von  diesem zu entfernen, und jedes der Rollgestelle 400  vom Eisenbahnwagen 100 kann ganz abgenommen  und je nach Erfordernis auf den Mittelträger 101  aufgesetzt oder von diesem entfernt werden.

   Es sei  ferner daran erinnert, dass die Sattelschlepper     mit     und ohne Ausstattung     200A    oder 200B unter Benut  zung der Zugmaschine 300 ohne     Unterschied    auf den  Eisenbahnwagen 100 aufgeladen und von diesem  entladen werden können.

   In der Praxis sind     natürlich     mehrere Eisenbahnwagen 100 normalerweise zu  einem Zug zusammengekuppelt, wobei jeder Wagen  eine, nicht dargestellte Überbrückung trägt, die wahl  weise in Betrieb genommen werden kann, um die  Schienen 106 auf dem Mittelträger 101 der verschie  denen miteinander verbundenen Eisenbahnwagen  100 zu     überbrücken,    wobei die verschiedenen Sat  telschlepper 200A oder 200B normalerweise von  einem vorherbestimmten Ende des Zuges aus aufge  laden werden, an welchem Ende die nicht dargestellte  Einmittungsvorrichtung angeordnet ist, die die Über  leitung eines Fahrzeuges zwischen der Strasse und  der auf den Eisenbahnwagen 100 vorgesehenen  Hilfsschienenspur nach jeder Richtung bewirkt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Eisenbahn-Plattformwagen zum Befördern von Strassen-Sattelschleppern, die hinten Strassenräder und vorne einen senkrechten Drehzapfen tragen, mit einem zentralen hohlen Längsträger für die Sattel schlepper, den Längsträger an .dessen Enden aufneh menden Drehgestellen, einem zum Wagen gehören den Ständer, an dessen Oberteil ein Mechanismus angebracht ist,
    der wahlweise in eine in bezug auf den mit ihm zusammenarbeitenden Drehzapfen eines auf dem Längsträger montierten Schleppers aktive bzw. passive Lage betätigbar ist, wobei er in seiner aktiven Lage mit dem Drehzapfen einrastet und in seiner passiven Lage sich vom Zapfen löst und diesen frei gibt, dadurch gekennzeichnet, dass der Längsträger (101) eine mit einer oberen Zugangsöffnung versehe ne Einsenkung (131) aufweist, in deren Bereich der Ständer (115) so vom Längsträger getragen wird,
    dass er durch die Zugangsöffnung hindurch wahlweise in eine Lagerstellung in der Einsenkung und unterhalb der Längsträgeroberkante oder in eine aufrechte Stel lung ausserhalb der Einsenkung und über dem Längs träger bewegbar ist, wobei er in seiner aufrechten Stellung zum Ausführen von begrenzten Längsbewe gungen in bezug auf den Längsträger eingerichtet ist, um damit entsprechende Bewegungen eines auf letz terem eingerasteten Schleppers herbeizuführen. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Eisenbahnwagen nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Längsträger aus zwei voneinander seitlich abgesetzten !-Balken (106) be steht, zwischen welchen sich die Einsenkung (131) und in dieser der Ständer (115) in der Lagerstellung befindet, und dass die Mittel zum Führen des Stän ders und Begrenzen seiner Bewegung zwischen den beiden !-Balken und unterhalb der oberen Flanschen derselben angeordnet sind. 2. Eisenbahnwagen nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zur Führung ein auf dem Längsträger angebrachtes Schlepper-Spurgeleise (133) vorhanden ist, wobei der Ständer (115) mit auf diesem Geleise laufenden Rollen (120) ausgerüstet ist. 3.
    Eisenbahnwagen nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Längsträger seitlich je eine längslaufende, nach aussen abstehende Platt form (107) unterhalb seiner oberen Flanschen trägt, die zusammen das Spurgeleise für die Schlepper bil den. 4. Eisenbahnwagen nach Patentanspruch, zum Schienentransport von Strassen-Sattelschleppern eines ersten und eines zweiten Typs, von denen jeder ein Hinterende mit Strassenrädern und ein Vorderen de mit einem Königszapfen aufweist und das Hinter ende des zweiten Schleppertyps dazu noch Geleise rollen einwärts von den Strassenrädern und über deren Bodenauflage besitzt, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Längsträger (101) ein Paar Geleiseschie nen (106) angebracht sind, die bestimmt sind zur Aufnahme der am Schlepper angebrachten Geleise rollen (205),
    über welche der Schlepper rittlings auf dem Träger abgestützt wird. 5. Eisenbahnwagen nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass die Wagendrehgestelle eine Geleisespur aufweisen, die breiter ist als die Spur für die Geleiserollen, aber schmäler als die für die Strassenräder. 6. Eisenbahnwagen nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass Rastmittel (170, 171) am Ständer angebracht und selektiv in eine aktive bzw. passive Stellung in bezug auf die Bewegungsbegren zungsmittel betätigbar sind, wobei sie in der aktiven Stellung in diese Mittel eingreifen und diese festhal ten und in der passiven Stellung sich von diesen Mit teln lösen und diese freisetzen. 7.
    Eisenbahnwagen nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Verriegelungsmittel vor gesehen sind zum Zurückhalten des Ständers in sei ner äussersten Aufrechtstellung, wobei am Oberteil des Ständers eine Platte zum Eingreifen in das Vor derende des auf dem Wagen befindlichen Schleppers und Abstützen desselben vorhanden ist.
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