CH405420A - Impulsübertragungsanlage - Google Patents

Impulsübertragungsanlage

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CH405420A
CH405420A CH1561463A CH1561463A CH405420A CH 405420 A CH405420 A CH 405420A CH 1561463 A CH1561463 A CH 1561463A CH 1561463 A CH1561463 A CH 1561463A CH 405420 A CH405420 A CH 405420A
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CH
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pulse
transmission
pulses
transmitted
station
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CH1561463A
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Hopner Emil
Richard Ulander Hans
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Ibm
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Description


      Impulsübertragungsanlage       Die Erfindung bezieht sich auf eine     Impulsüber-          tragungsanlage,    bei der der durch den     übertragungs-          vorgang    bedingte Einfluss der Phasenverzerrung auf  die übertragenen Nachrichtenimpulse durch entspre  chende gegenläufige Verformung der zu übertragen  den Nachrichtenimpulse kompensiert wird.  



  Die Impulsübertragung zwischen Rechenanlagen  über grosse Entfernungen bereitet insofern Schwie  rigkeiten, als bedingt durch den relativ langen über  tragungsweg mehr oder weniger grosse Verzerrungen  in Kauf genommen werden müssen, wenn nicht mit  unzuträglich -langen     L7bertragungszeiten    gerechnet  werden muss. Die immer grösser werdende Rechen  geschwindigkeit moderner Rechenanlagen hat aber  dazu geführt, Wege zu suchen, dass trotz grosser zu  überbrückender Entfernungen die     übertragung    bei  hohen Geschwindigkeiten stattfinden kann.

   Da Spe  zialverbindungen zwischen Rechenanlagen zu auf  wendig sind, ergibt sich die weitere Notwendigkeit,  eine solche     übertragung    über schon vorhandene  Netze, wie Telephon- oder Fernschreibnetze, be  triebssicher mit geringem Aufwand durchzuführen.  An sich geeignete     Koaxialleitungsverbindungen     scheiden dabei wegen des zu grossen Aufwandes aus.

    Obgleich die     Telephonnetze    zur Sprachübertragung  gut geeignet sind, ergibt sich bei Impulsübertragung  mit den geforderten Geschwindigkeiten der Nachteil,  dass die Frequenzen im     Frequenzspektrum    eines zu  übertragenden Impulses unterschiedlich verzögert  werden, so dass am     Empfangsort    der ursprünglich  rechteckige Impuls in einem mehr oder weniger brei  ten Wellenzug aufgelöst wird, d. h. Amplituden und  Phasen dieser Frequenzen werden durch die Lei  tungseigenschaften beeinflusst. Je nach der zu über  brückenden Entfernung zwischen den Rechenanlagen  und der     übertragungsgeschwindigkeit    kann diese    Verbreiterung das zehnfache oder mehr der ur  sprünglichen Impulsbreite betragen.

   Damit wird aber  das     Intervall    zwischen zwei übertragenen Impulsen  mehr oder weniger ebenfalls von einem Impulsanteil  an der Empfangsseite eingenommen, so dass bei rela  tiv geringen Impulsabständen die übermittelte Infor  mation bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt werden  kann. Das heisst aber, dass in Abhängigkeit von der  Entfernung nur mit entsprechend niedrigen Impuls  folgefrequenzen gearbeitet werden kann, damit die  empfangenen Impulse noch mit genügender Sicher  heit aufgelöst werden können.  



  Auf Grund dieser Tatsachen ist bereits eine be  kannte Methode davon ausgegangen, dass für eine  gegebene     übertragungsstrecke    die Impulsverzerrung  an sich bekannt ist. Wenn nun statt eines     rechteck-          förmigen    Impulses ein verzerrter Impuls in entspre  chender Zeitfolge übertragen wird, dann muss am  Empfangsort ein Impuls der gewünschten Rechteck  form erscheinen. Ebenso hat sich die Möglichkeit  ergeben, auf Grund der bekannten Parameter der  Übertragungsleitung, den     Impuls    auf der Empfangs  seite so zu entzerren, dass am Ausgang der Emp  fangsvorrichtung ein für die Weiterverarbeitung ge  eigneter Impuls aufgetreten ist.    Schliesslich ist vorgeschlagen worden, ein Zeit  umkehrverfahren anzuwenden.

   Die Nachrichtenim  pulse sind hierbei auf der Empfangsseite auf ein Ma  gnetband aufgespielt worden, das anschliessend rück  wärts abgespielt und mit seinem     Informationsinhalt     über eine Schleife rückübertragen worden ist, so dass  die     Frequenzkomponenten    der empfangenen Signale,  die am meisten verzögert worden sind, zuerst rück  übertragen worden sind und diejenigen, die am ge  ringsten verzögert worden sind, zuletzt.      Allen diesen bekannt gewordenen bzw. vorge  schlagenen Verfahren haftet aber der Nachteil an,  dass sie nur für eine gegebene und im voraus be  kannte Übertragungsstrecke mit relativ geringem  Aufwand geeignet sind.

   Ausserdem ergibt sich beim       Zeitumkehrverfahren    noch der Nachteil, dass ein zu  sätzlicher zeitlicher Aufwand hiermit verbunden ist.  



  Die Aufgabe der Erfindung besteht nun darin,  dass unter Umgehung der obengenannten Schwierig  keiten eine     Impulsübertragungsanlage    geschaffen  wird, bei der die Kompensation der Phasenverzer  rung automatisch und unabhängig von der Wahl  einer aus mehreren vorhandenen     übertragungsstrek-          ken    geschieht, wobei die     Übertragungsparameter     nicht fest ein für allemal auf einer Sendestation ge  speichert zu sein brauchen, sondern je nach den  Übertragungsbedingungen ermittelt werden.  



  Gemäss der     Erfindung    wird die Aufgabe dadurch  gelöst, dass vor     Übertragung    einer impulscodierten  Nachricht ein Testimpuls derselben Impulsform wie  der eines Nachrichtenimpulses über den     übertra-          gungsweg    gesendet wird, dessen sich nach dem über  tragungsvorgang ergebende Verformung mit ihrem       Verformungs-Informationsinhalt    auf der Sendeseite  in eine Speichervorrichtung eingegeben und jeweils  durch einen der Sendeseite zugeführten zu übertra  genden Nachrichtenimpuls aufgerufen wird,

   so dass  für jeden Nachrichtenimpuls ein entsprechend dem       gespeicherten        Verformungs-Informationsinhalt    ver  zerrter Impuls in zeitlich spiegelbildlicher Abbildung  gegenüber dem nach     Übertragung    des Testimpulses  erhaltenen,     verformten    Impuls auf die Empfangsstelle       übertragen    wird.  



  Der grosse Vorteil der Übertragungsanlage     ge-          mäss    der     Erfindung    liegt darin, dass dem Sender zu       übertragende        Impulse    zugeführt werden, deren Pha  senverzerrungen genau gegenläufig zu den auf der  Übertragungsstrecke auftretenden Verzerrungen ist,  so dass am Ausgang der Empfangsvorrichtung kor  rekt geformte Impulse zur Weiterverarbeitung zur  Verfügung stehen. Weiterhin ergibt sich der     Vorteil,     dass durch die Voraussendung eines Testimpulses die  Auswahl der Übertragungsstrecke hinsichtlich der  Verzerrungen belanglos ist und nicht beachtet zu  werden braucht.

   Darüber hinaus werden ebenfalls die  durch die einzelnen Baugruppen der Sende- und  Empfangsvorrichtung verursachten linearen Verzer  rungen kompensiert.  



  Die Erfindung wird nunmehr an Hand von Aus  führungsbeispielen mit Hilfe nachstehend aufgeführ  ter Zeichnungen beispielsweise näher beschrieben.  



  Es zeigen:       Fig.    1 ein erstes Ausführungsbeispiel der     erfin-          dungsgemässen        Übertragungsanlage.     



       Fig.    2 eine mehr ins einzelne gehende Darstellung  der Anlage nach     Fig.    1.  



       Fig.    3 ein zweites Ausführungsbeispiel der -erfin  dungsgemässen     Übertragungsanlage.     



       Fig.4    die Zuordnung der Darstellungen nach       Fig.    4a und     Fig.    4g-.         Fig.   <I>4a</I> und<I>4g-</I> eine mehr ins einzelne gehende  Darstellung der Anlage nach     Fig.    3.  



       Fig.    5 ein drittes Ausführungsbeispiel der     erfin-          dungsgemässen    Übertragungsanlage.  



       Fig.    1 zeigt eine Station<I>A</I> und eine Station<I>B,</I> die  über einen     Übertragungsweg    10, z. B. eine normale  Telefonleitung, miteinander gekoppelt sind. Die Sta  tion A besitzt eine Eingangsleitung 12, die mit einer  Steuerschaltung 14 gekoppelt ist, deren erster Aus  gang über ein     Tiefpassfilter    18 mit einem     Modulator     16 verbunden ist und deren zweiter Ausgang mit  einer     Aufzeichnungseinrichtung    20 verbunden ist,  deren Ausgang seinerseits an einen weiteren Eingang  der Steuerschaltung 14 angeschlossen ist.

   Der über  tragungsweg 10 ist über eine Empfangsvorrichtung  22 ebenfalls mit der Aufzeichnungseinrichtung 20  sowie mit dem Ausgang des     Modulators    16 gekop  pelt. Die Station B enthält einen     Modulator    24 und  eine Empfangsvorrichtung 26, die beide mit dem  Übertragungsweg 10 gekoppelt sind und deren Auf  bau jeweils dem des     Modulators    16 bzw. der Emp  fangsvorrichtung 22 in Station A entspricht. Am Ein  gang des     Modulators    24 liegt ein     Tiefpassfilter    28,  das dem     Tiefpassfilter    18 in Station A entspricht.  



  Sollen nun von Station A die über die Eingangs  leitung 12 eingegebenen Daten zur Station B übertra  gen werden, dann wird zunächst von der Station B  über das     Tiefpassfilter    28 und den     Modulator    24 ein  Impuls oder eine     Rechteckwelle   <I>b</I> zur Station<I>A ge-</I>  sendet, dessen Impulsform der Impulsform a auf der  Eingangsleitung 12 gleicht. Der in der Empfangsvor  richtung 22 der Station A etwa in einer Form c emp  fangene und     deformierte    Impuls b besitzt eine Dauer,  die einem Vielfachen der Dauer des Impulses b ent  spricht. Der verzerrte Impuls c wird in der Aufzeich  nungseinrichtung 20, so wie er ist, aufgezeichnet. In  der Aufzeichnungsrichtung 20 kann als Aufzeich  nungsträger z.

   B. eine Magnettrommel verwendet  werden, die sich in gegebener Richtung dreht, wäh  rend der Impuls c aufgezeichnet wird. Damit wird der  eigentliche Übertragungsvorgang eingeleitet. Jeder  Datenimpuls a, der der Steuerschaltung 14 über die  Eingangsleitung 12 zugeführt wird, steuert dann  gleichzeitig den Durchgang eines zeitlich umgekehr  ten Impulses c, der als Impuls d über die Steuerschal  tung 14, das     Tiefpassfilter    18 und den     Modulator    16  auf den Übertragungsweg 10 gelangt. Der Impuls c  lässt sich in einfacher Weise zeitlich umkehren,  indem z. B. die Drehrichtung der Magnettrommel der  Aufzeichnungseinrichtung 20     umgekehrt    wird.

   Da die  zeitliche Dauer des Impulses d im allgemeinen ein  Vielfaches des Impulses a beträgt, überlappen  sich die Impulse d in dem Falle, wenn Impulse in  schneller Folge durch Anlegen von Impulsen a an die  Steuerschaltung 14 übertragen werden sollen, so dass  die über den     Modulator    16 und den Übertragungsweg  10 zur Empfangsvorrichtung 26 der Station B über  tragenen Impulse oder Signale zusätzlich     verzerrt     werden. Wegen der symmetrischen Eigenschaften des      Systems, und weil die Impulse d eine zeitliche Um  kehrung der Impulse c darstellen, werden jedoch die  vorher verzerrten Impulse nach Durchgang durch die  Empfangsvorrichtung 26 der Station B in einen na  hezu rechteckigen Impuls e umgeformt, der nahezu  die gleiche Form wie der Impuls a in der Eingangs  leitung 12 der Station A hat.

   Da, wie sich herausge  stellt hat, die Impulsform e der Impulsform a nahezu  gleicht, ergibt sich, dass zwischen einzelnen 'empfan  genen Impulsen     höchstens    eine     geringer    gegensei  tige Beeinflussung bestehen kann. Auf diese Weise  können die an der Station<I>B</I> empfangenen Impulse<I>e</I>  ohne weiteres aufgelöst werden, so dass die Übertra  gung durch das     erfindungsgemässe        übertragungssy-          stem    sich mit höherer     Impulsfolgefrequenz    durchfüh  ren lässt, als es bisher in Übertragungssystemen mit  linearer Phasenverzerrung möglich gewesen ist.  



       Fig.    2 und 2a zeigen eine mehr ins einzelne ge  hende Schaltung für ein Ausführungsbeispiel der An  ordnung nach der Erfindung, welche in     Fig.    1 darge  stellt ist. Im System nach     Fig.    2 und 2a ist eine als  Sender wirkende Station A über einen     übertragungs-          weg    10, z. B. eine normale Telefonleitung, mit einer  als Empfänger wirkenden Station B gekoppelt.     Wenn     Station A für die     Datenaussendung    bereit ist, wird  einer     Sendeaufforderungsleitung    30 ein geeigneter  Spannungsimpuls zugeführt, so dass ein erster mono  stabiler     Multivibrator    32 eingeschaltet wird.

   Hier  durch wird ein     Trägeroszillator    in einem linearen       Modulator    34 eingeschaltet, der mit dem monostabi  len     Multivibrator    32 über eine ODER-Schaltung 36  und einen als     bistabile    Kippschaltung wirkenden       Trigger    3 8 verbunden ist. An der Station B stellt ein  auf Spannungsstufen wirksam werdender Schwellen  detektor 40, der mit dem Ausgang eines linearen     De-          modulators    42 gekoppelt ist, das Vorhandensein der  Trägerwelle fest und schaltet einen als bistabile  Kippschaltung wirkendes     Flip-Flop    44 ein.

   Wenn der  erste monostabile     Multivibrator    32 in der Station A  nach einer Zeitdauer, die lang genug ist, damit die  Station B den Spannungszustand der     Sendeaufforde-          rungsleitung    30 erkennen kann, in den Anfangszu  stand zurückschaltet, dann schaltet die bistabile  Kippschaltung 44 einen zweiten monostabilen Multi  vibrator 46 ein, der seinerseits einen     Trägeroszillator     in dem linearen     Modulator    48 einschaltet, der mit  dem Ausgang des zweiten monostabilen     Multivibra-          tors    über eine Kippschaltung 50 verbunden ist.

       Aus-          serdem    wird eine     UND-Schaltung    52 aufgesetzt. Der  andere Eingang der UND-Schaltung 52 erhält Zeit  steuerimpulse aus einem der umlaufenden Magnet  trommel 54 zugeordneten Magnetkopf 53, so dass  eine Torschaltung 56 einen Testimpuls b von einem  zweiten Magnetkopf 55 der Trommel 54, welcher auf  einer besonderen Spur der Trommel 54 aufgezeichnet  ist, zum linearen     Modulator    48 über ein     Tiefpassfilter     60 weiterleiten kann. Der zweite monostabile Multi  vibrator 46 ist so eingerichtet, dass er sich nach Ab  lauf einer Zeit zurückstellt, die zur     Übertragung    des  Testimpulses b ausreichend ist.

   Mit der Rückstellung    des zweiten     Multivibrators    46 wird der     Trägeroszilla-          tor    im     linearen        Modulator    48 abgeschaltet.  



  In der Station A stellt ein mit einem linearen     De-          modulator    64 gekoppelter Schwellendetektor 62 das       Vorhandensein    der Trägerwelle aus dem linearen       Modulator    48 der Station B fest und schaltet einen  dritten monostabilen     Multivibrator    66     ein,    so dass       eine    Torschaltung 68 den empfangenen     Testimpuls     zu einem Schreibkopf 69 der Magnettrommel 70 wei  terleitet, die in einer bestimmten Richtung     umläuft.     Der dritte     monostabile        Multivibrator    66 ist so einge  richtet,

   dass er sich nach einer Zeitdauer zurückstellt,  die lang genug ist, d. h. ein     Vielfaches    der Zeitdauer  des     übertragenen    Testimpulses b, um den Testimpuls  b empfangen und aufzeichnen zu können. Der über  tragene Testimpuls b ist jetzt so durch den     Einfluss     des Übertragungsweges verzerrt worden, dass er sich  über mehrere Bitperioden hinweg erstreckt und die  Form c hat. Bei Rückstellung des dritten monostabi  len     Multivibrators    66 wird die Torschaltung 68 so  eingestellt, dass eine weitere     Aufzeichnung    auf der  Trommel 70 verhindert und eine     Kippschaltung    72  eine     UND-Schaltung    74 aufsetzt.

   Da die     Sendeauf-          forderungsleitung    30 eine Spannung führt, kann vom  Ausgang der     UND-Schaltung    74     eine    Spannung zu  einer     Trommelsteuerschaltung    76 gelangen, die dar  auf eine Umkehrung der     Trommeldrehrichtung    be  wirkt, d. h.

   eine Drehung der Trommel im     Uhrzeiger-          sinne.    Nach einem durch die Verzögerungsschaltung  78 verursachten Zeitintervall, das so lang sein muss,  dass die Trommel ihre volle Geschwindigkeit im     Uhr-          zeigersinn    erreichen kann, schaltet die     UND-Schaltung     74 die     Kippschaltung    80     ein,    die mit einem Eingang  einer UND-Schaltung 82 verbunden ist, deren ande  rer Eingang an die     Sendeaufforderungsleitung    30 an  geschlossen ist;

   dadurch führt nunmehr eine Sende  freigabeleitung 84 Spannung, so dass eine Torschal  tung 86 für die Übertragung von Daten über     eine     erste     Datensendeleitung    88     wirksam    gemacht     wird,     und der     Trägeroszillator    im linearen     Modulator    34  eingeschaltet wird.  



  Die von Station<I>A</I> nach Station<I>B</I> zu übertragen  den Daten gelangen in eine zweite     Datensendeleitung     90, deren zeitliche     Steuerung    in einer Mehrzahl von       UND-Schaltungen    92 durch ein von einer der Spuren  auf der Trommel 70 über     einen    von deren Leseköp  fen 71 abgeleitetes     Zeitsteuersignal    und     eine        N-Zähl-          schaltung    93 erfolgt, die     nacheinander    die Zeitsteuer  signale an die Eingänge<I>A, B, C, D</I> und E der     jeweils     zugeordneten UND-Schaltung 92 anlegt.

       Ein    Daten  impuls, der je nach dem     verwendeten    Code eine bi  näre Eins oder eine binäre Null darstellt, macht eine  der UND-Schaltungen 92 wirksam, und zwar dieje  nige, der gleichzeitig ein Impuls von der     N-Zähl-          schaltung    93 zugeführt wird.

   Das Ausgangssignal  jeder wirksam gemachten UND-Schaltung 92 schaltet  einen monostabilen     Multivibrator    94 ein, der eine  Torschaltung 96 so betätigt,     dass    ein dem verzerr  ten Impuls entsprechender     Wellenzug    d durchgelas  sen wird, bei dem es sich um die zeitliche Umkehrung      eines aufgezeichneten Wellenzuges c aus einem der  Leseköpfe     H,        H5,        H,   <I>H,</I> und     H$    der Trommel 70       (Fig.   <I>2a)</I> entsprechend der wirksam gemachten Tor  schaltung 96 handelt.

   Der     Wellenzug    d wird der er  sten     Datensendeleitung    88 über ein Additionsnetz  werk 98 zugeleitet. Obwohl nur     fünf        UND-Schaltun-          gen    92 mit zugeordneten monostabilen Multivibrato  ren 94, Torschaltungen 96 und Leseköpfen     H4,        H5,          H6,    H, und     H"    in der Zeichnung gezeigt sind,     dürfte     ohne weiteres klar sein, dass die Anzahl der UND  Schaltungen 92 mit den zugeordneten Schaltungen  an sich, von der maximalen Verbreiterung des ver  zerrten Testimpulses d über die Bitpositionen oder  gar in die Bitintervalle hinein abhängig ist.

   Wenn  aufeinanderfolgende Bitperioden je einen Datenim  puls enthalten, wird der erste Wellenzug d     vollständig     durch das     Additionsnetzwerk    98 und der     Beginn     eines zweiten Wellenzuges d eine Bitperiode später  durch das Additionsnetzwerk 98     übertragen.    Daher  ist das Ausgangssignal des Additionsnetzwerkes 98  die algebraische Summe der beeiden durch das Netz  werk 98 gelangenden Wellenzüge d. Natürlich kön  nen alle Torschaltungen 96 auch gleichzeitig wirksam  gemacht werden, um so das Additionsnetzwerk 98 zu  veranlassen, dass die ausgehende Welle die algebrai  sche Summe aller in zeitlicher Versetzung die Tor  schaltungen 96 passierenden Wellenzüge ist.

   Alle  durch das Additionsnetzwerk 98 gelangenden Signale  werden dem linearen     Modulator    34 durch die Tor  schaltung 86 und ein     Tiefpassfilter    100 zugeführt.  Nach Durchlaufen des Übertragungsweges 10 werden  die Wellenzüge oder Signale mit     Hilfe    des linearen  Demodulators 42     demoduliert    und einer Klemme 104  der Station B zugeleitet, mit der eine geeignete Aus  wertevorrichtung, z. B. eine Rechenanlage oder ein       Magnetbandaufzeichnungsgerät    verbunden sein kann.

    Die an Klemme 104 gelangenden Signale sind nahezu  rechteckige Impulse, wie bei e     dargestellt,    und zwar  hat die Welle e fast die gleiche Form wie der Impuls  a in der zweiten     Datensendeleitung    90.  



  Je nach der     Trommelgrösse    und     -geschwindigkeit     können mehrere in gleichen gegenseitigen Abständen  angeordnete Schreibköpfe 69 verwendet werden, um  die empfangenen Wellenzüge c aufzuzeichnen, aber  es wird nur ein Satz von Leseköpfen mit gleichen  Abständen zwischen den Schreibköpfen 69 benötigt.  



  Nach beendeter Datenübertragung wird sowohl  die     Sendeaufforderungsleitung    30 als auch die Sende  freigabeleitung 84 abgeschaltet, so dass die Station A  bereit ist, einen neuen Testimpuls b zu empfangen,  wenn die     Sendeaufforderungsleitung    30 wieder einge  schaltet wird, oder einen der ersten     Datensendelei-          tung    88     zugeführten    Testimpuls zu senden, wenn das  durch die Station B     angefordert    wird.  



  Obwohl mit Hilfe der Anlage nach     Fig.    2 und 2a  nur die     Übertragung    eines Testimpulses von Station  <I>B</I> nach Station<I>A</I> beschrieben worden ist, versteht es  sich, dass eine der oben beschriebenen gleichende,  zusätzliche Schaltungsanordnung vorgesehen werden  kann, um einen Mehrfachbetrieb zu     ermöglichen.       Die in     Fig.    1, 2 und 2a gezeigten Ausführungs  beispiele können angewendet werden, wenn die An  lage einen symmetrischen     Übertragungskanal    be  nutzt, d.

   h., wenn ein von Station<I>A</I> nach Station<I>B</I>  übertragener Testimpuls in einer bestimmten, ver  zerrten Form empfangen wird und wenn ein von Sta  tion<I>B</I> gesendeter Testimpuls an Station<I>A</I> in der  gleichen     verzerrten    Form empfangen wird. Da aber  viele     Kanäle    unsymmetrisch anstatt symmetrisch       sind,    ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, das  sich zur Anwendung bei unsymmetrischen Kanälen  eignet, in     Fig.    3 dargestellt.  



  Ein     ind'erForm        einemDatenimpuls    a entsprechen  der     Testimpuls   <I>b,</I> der von     Station   <I>A</I> nach Station<I>B</I>  übertragen werden soll, wird einer Klemme 106 von  Station A, welche mit einem     Modulator    108 über ein       Tiefpassfilter    110 gekoppelt ist, zur Übertragung  über einen Übertragungsweg 112, z. B. eine Telefon  leitung, einer Empfangsvorrichtung 114 der Station B  zugeführt. Der dem ursprünglich übertragenen Test  impuls entsprechende Wellenzug am Ausgang des  Detektors 114 hat die     verzerrte    Form c.

   Wie schon in  Verbindung mit dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.    1  erwähnt, hat der Wellenzug c eine Dauer, die vielen  Zeitintervallen des Testimpulses b entspricht. Der  Wellenzug c wird einem     Analog-Digital-Umsetzer     116     zugeführt    und dort abgetastet und     quantisiert,    um  dann in Form der verschlüsselten Impulse f zur Sta  tion A zurückübertragen zu werden.

   Die verschlüs  selten Impulse     f,    die die Grösse, die Polarität und die  Lage der     Abtastwerte    des Wellenzuges c darstellen,  werden über ein     Tiefpassfilter    118, einen     Modulator     120 und den Übertragungsweg 112 mit niedriger Fol  gefrequenz zur Station A zurückübertragen. An der  Station<I>A</I> werden die verschlüsselten Impulse<I>f</I> über  einen Detektor 122 einem     Digital-Analog-Umsetzer     124 zugeleitet, der den Wellenzug c in zeitlicher Um  kehrung zumindest nahezu wiederherstellt.

   Eine  Steuerschaltung 126 steuert die     Übertragung    des       Ausgangssignales    des     Digital-Analog-Umsetzers,     wenn diesem Datenimpulse a aus einer Eingangslei  tung 128 zugeführt werden.  



  Nachdem der zeitlich     umgekehrte    Wellenzug c,  der bei d dargestellt ist, im     Digital-Analog-Umsetzer     124 gespeichert worden ist, arbeitet das in     Fig.    3 ge  zeigte Ausführungsbeispiel ebenso wie das in     Fig.    1  dargestellte. Es ergibt sich also, dass, obwohl das     er-          findungsgemässe    System einen asymmetrischen  Übertragungskanal verwendet, die Phasenverzerrung  im Übertragungskanal, der den Testimpuls b verzerrt,  sich durch Anwendung der oben beschriebenen Ab  tastverfahren im Zusammenhang mit     Umsetzerschal-          tungen    ausgleichen lässt.  



  In     Fig.   <I>4, 4A</I> und<I>4B</I> ist ein Ausführungsbeispiel  der Erfindung dargestellt, bei dem die in asymmetri  schen     Übertragungsanlagen        vorteilhaften        Abtastver-          fahren    angewendet sind.     Fig.    4 zeigt die Gesamtan  ordnung der Schaltungen nach     Fig.    4A und 4B.

   Ge  mäss     Fig.    4.A und 4B wird, wenn Daten von Station A  über einen Übertragungskanal<B>130</B> zur Station B      übertragen werden sollen,     eine    Spannung an eine       Sendeaufforderungsleitung    132 gelegt, so dass eine  erste Torschaltung 134 über einen ersten monostabi  len     Multivibrator    136 betätigt wird.

   Infolge des  Wirksamwerdens der Torschaltung 134 kann ein als  Impulsteiler wirkender Taktgeber 138, dessen Im  pulsfolgefrequenz sich aus dem Quotienten der  Signaltaktfrequenz     SDC    und dem Divisor ergibt       (SDC/N)    und der mit einer     Signaldaten/Taktgeber-          klemme    140 verbunden ist, seinen Ausgangsimpuls  über eine ODER-Schaltung 142 und eine zweite Tor  schaltung 144 senden, die normalerweise durch die  UND-Schaltung 200 wirksam gemacht wird.

   Das  Ausgangssignal der ODER-Schaltung 142 wird dann  auf das     Tiefpassfilter    146 übertragen, das den Ober  wellengehalt der übertragenen Impulse oder Signale  reduziert, bevor sie einem     linearen        Modulator    148  zugeführt werden. Der Divisor N ist so gewählt, dass  sich die Grundfrequenz innerhalb des     übertragungs-          frequenzbereichs    des Übertragungskanals 130 ergibt.

    An der     Station    Bist der     Übertragungskanal    130 mit  einem linearen Demodulator 150 gekoppelt, dessen  Ausgangssignal einem als     Rechteckformer    wirkenden  Verstärker 152 zugeführt wird. dessen Ausgang mit  einem weiteren als Impulsteiler wirkenden Taktgeber       SDC/N    154 gekoppelt wird, nachdem eine dritte Tor  schaltung<B>156</B> durch einen Schwellendetektor 158  wirksam gemacht wird. Das Ausgangssignal des  Taktgebers 154 wird im     XN-Taktgeber    160 mit N  multipliziert und ergibt -ein Taktsignal mit der Bit  pro-Sekunde-Frequenz     RDC.    Ausserdem wird ein  zweiter monostabiler     Multivibrator    162 durch den  Schwellendetektor 158 eingeschaltet.

   Die Rück  schaltverzögerung des zweiten     Multivibrators   <B>162</B>  ergibt sich aus der Anzahl der Bitperioden, während  derer ein Testimpuls abgetastet werden soll. Am Sen  der wird der erste monostabile     Multivibrator    136, der  durch eine Spannungsstufe auf der     Sendeaufforde-          rungsleitung    132 eingeschaltet worden ist, nach einer       Zeitdauer    rückgestellt, die ausreicht, dass der Takt  geber<B>160</B> in der Station B     seine    Aufgabe erfüllen  kann.

   Nach der genannten Zeitdauer     wird    ein dritter  monostabiler     Multivibrator    164 eingestellt, der eine  UND-Schaltung 166 betätigt, damit ein Testimpuls,  bei dem es sich um eine Periode des     SDC-Taktgebers     an Klemme 140 handelt, durch den linearen     Modula-          tor    148 über die ODER-Schaltung 142, die zweite  Torschaltung 144 und das     Tiefpassfilter    146 ge  langen kann. Der dritte     Multivibrator    164 wird  nach der     Testimpulsperiode    rückgestellt.

   An der  Station B wird eine Torschaltung 168 durch den  Schwellendetektor 158 betätigt, um den Testimpuls  einer     Abtastvorrichtung    170 zuzuleiten, die mit  der     N'-fachen    Frequenz arbeitet, die aus     einem          XN'-Taktgeber    172 abgeleitet wird.

   N' ist so ge  wählt, dass eine     bestimmte    Anzahl von     Abtastun-          gen    pro Bitperiode gewährleistet wird, die aus  reicht, um den empfangenen Wellenzug definieren zu  können, wobei diese Anzahl grösser als der doppelte  Wert der höchstens in dem zu     rekonstruierenden    Si-         gnal    enthaltenen     Frequenzkomponente    ist. Der     zweite          Multivibrator    162 betätigt eine UND-Schaltung 173,  damit die     Abtastvorrichtung    170 erst nach richtiger  Synchronisierung des Taktgebers<B>172</B> gesteuert wer  den kann.

   Das     Ausgangssignal    der     Abtastvorrichtung     170, das einem     Analog-Digital-Umsetzer    174 zuge  führt wird, besteht aus einer Folge von Impulsen,  deren jeweilige     Amplitude    und Polarität dem emp  fangenen Wellenzug zur     Abtastzeit    entsprechen.  Jeder Impuls dieser Impulsfolge wird im Umsetzer  174 in eine ausreichende Anzahl von Pegeln plus  einem Vorzeichen     quantisiert,    um den empfangenen  Wellenzug in entsprechender Weise darzustellen. Le  diglich der Übersichtlichkeit halber werden hier nur  fünf Bits verwendet, und zwar eines für das Vorzei  chen oder die Polarität und vier Bits für den Betrag.

    Hierdurch ist es     möglich,    16 verschiedene Amplitu  den sowohl positiver als auch negativer Polarität     für     jeden     Abtastvorgang    zu unterscheiden. Das Aus  gangssignal des Umsetzers 174 wird in einem ersten       Schieberregister    176 gespeichert, dessen Stellenzahl  voll ausreicht, um alle     quantisierten        Abtastimpulse     über vorher ausgewählte Bitperioden hinweg in Ab  hängigkeit vom empfangenen Wellenzug des Testim  pulses speichern zu     können.    Im ersten     Schieberregi-          ster    176 sind einige zusätzliche Bitpositionen vorge  sehen,

   um ein     Test-Ende-Zeichen    zu speichern.  



  Der zweite monostabile     Multivibrator    162 stellt  sich nach der gewählten Zeitdauer zurück und macht  eine vierte Torschaltung 178 wirksam, so dass der In  halt des ersten Schieberegisters 176 serienweise über  ein     Tiefpassfilter    190 einem linearen     Modulator    188  mit einer relativ niedrigen     Folgefrequenz        RDC/N"     zugeführt wird, indem die Impulse aus einem Taktge  ber 180 an das erste     Schieberegister    angelegt werden.

    Die     Folgefrequenz        RDC/N"    ist so niedrig gewählt,  dass die Information bei ihrer     Übertragung    von Sta  tion<I>B</I> nach Station<I>A</I> nicht verzerrt wird.  



  An der Station A wird ein zweites Schieberegister  192     (Fig.    4B) benutzt, um die     quantisierten        Abtast-          impulse    des Testimpulses nach dem     Übergang    über  einen Übertragungskanal 191 und nach Durchlaufen  eines     linearen    Demodulators 194 zu speichern.

   Eine  mit einem     Test-Ende-Generator    198 und dem zwei  ten Schieberegister 192 gekoppelte Vergleichsschal  tung 196 erkennt das     Test-Ende-Zeichen    und betätigt  die zweite Torschaltung 144 über eine     UND-Schal-          tung    200, deren anderer Eingang an die     Sendeauf-          forderungsleitung    132 angeschlossen ist, so dass die  spätere Übertragung der Daten aus Station A er  möglicht wird. Die Vergleichsschaltung 196 liefert  auch ein     Sende-Klarsignal    auf Leitung 202 zur zuge  ordneten Datenanordnung.

   Ein Teil der Ausgänge  des zweiten Schieberegisters 192 betätigt eine An  zahl von Torschaltungen 204, je nach dem     Amplitu-          denwert.    Ausserdem wird     eine        Kippschaltung    206 für  das Vorzeichen oder die Polarität betätigt. Je     eine    der  Torschaltungen 204 ist mit ihrem Ausgang mit einem  jeweils zugeordneten Widerstand 208 verbunden,  deren Verhältnis zueinander 1:2:4:8 beträgt, so dass      ein     Digital-Analog-Umsetzer    gebildet wird.

   Obwohl  in der Zeichnung nur eine Kippschaltung 206 und  vier Torschaltungen 204 für zwei     Abtastimpulse    dar  gestellt sind, ergibt sich ohne weiteres, dass je eine  Kippschaltung und je vier Tore für jeden der in der       Abtastvorrichtung    170 auftretenden     Abtastimpulse     erforderlich sind.  



  Von Station<I>A</I> nach Station<I>B</I> zu     übertragende     Daten werden zunächst von einer Eingangsleitung 212  aus in ein drittes Schieberegister 210 hineingescho  ben. Wenn ein Impuls in der ersten Bitposition oder  Zelle     S1    des Registers 210 gespeichert ist,     betätigt    die  erste Zelle     S1    vier     UND-Schaltungen    214, deren an  dere     Eingänge    durch den mit Klemme 140 verbunde  nen     Abtasttaktgeber    216 und die Ausgangssignale  einer     N'-Zählschaltung    218     betätigt    werden.

   Das Aus  gangssignal jeder UND-Schaltung 214 macht je eine  Torschaltung 220 wirksam, die ihrerseits den Aus  gang der     gespeicherten        Abtastimpulse    in den     Digital-          Analog-Umsetzern    204, 208 usw. zur Übertragung  auf eine     Addierschaltung    222 steuert. Der Ausgang  der     Addierschaltung    222 ist über die zweite Tor  schaltung 144 und das     Tiefpassfilter    146 mit dem  linearen     Modulator    148 verbunden.

   Die     N'-Zähl-          schaltung    218 betätigt weitere hier nicht gezeigte  UND-Schaltungen 214, so dass vier     Abtastimpulse     pro Bitperiode für jede der vorher ausgewählten Bit  perioden in Abhängigkeit vom empfangenen Wellen  zug des Testimpulses an Station B auf die Addier  schaltung 222 übertragen werden. Die zweite Zelle       S.,    des dritten Schieberegisters macht ähnliche Schal  tungsanordnungen wirksam, so dass für die ihr zuge  ordnete Periode ihrerseits vier     Abtastimpulse    abge  geben werden. Die erste Bitposition     S1    enthält nun  das zweite zu übertragende Bit.

   Wenn das zweite Bit  dem ersten Bit gleicht, werden um eine Periode zeit  lich verschobene     Abtastimpulse    in der     Addierschal-          tung    222 aufaddiert. Die Anzahl der Bitpositionen des  dritten Schieberegisters entspricht der Anzahl der  Bitperioden, für die zuvor     Abtastimpulse    an Station  B entnommen worden sind.  



  Durch Hinzufügen geeigneter Bauelemente in  Station<I>A,</I> die in Station<I>B</I> zur Übertragung des Test  impulses enthalten sind, sowie geeigneter, in Station  <I>A</I> enthaltener Bauelemente in Station<I>B</I>ist es mög  lich, die erfindungsgemässe Anordnung zur Mehr  fachübertragung einzusetzen.  



  In     Fig.   <I>4a</I> sind in Station<I>B</I> eine     Abtastvorrich-          tung,    ein     Analog-Digital-Umsetzer    und ein Schiebe  register dargestellt, das alle     quantisierten        Abtastim-          pulse    eines einzigen Testimpulses vor dessen Über  tragung zur Station A speichern kann. Es     versteht     sich aber; dass statt dessen auch ein Zug von Testim  pulsen von Station<I>A</I> nach Station<I>B</I> anstelle eines  einzigen Testimpulses übertragen und jeder empfan  gene Impuls jeweils einmal in einer späteren Impuls  zeit als in der des vorhergehenden Impulses abgeta  stet werden kann.

   Hierdurch     erübrigt    es sich, an der  Station B alle     quantisierten        Abtastimpulse    aus einem  einzigen Testimpuls zu speichern, da jetzt die benö-         tigte    Speicherkapazität auf die für einen     Abtastimpuls     vorgesehene Anzahl der Bits, z. B. vier oder fünf,       reduziert    werden kann, weil die     quantisierten        Werte     mit niedriger Folgefrequenz, so wie sie empfan  gen werden, von Station<I>B</I> nach Station<I>A</I> übertragen  werden können.  



  Ein weiteres Ausführungsbeispiel der     erfindungs-          gemässen        übertragunsanlage,    das bei der Verwen  dung asymmetrischer Kanäle benutzt werden kann,  ist in     Fig.    5 dargestellt.  



  Ein Testimpuls b wird an eine entsprechende  Eingangsklemme 224 von Station A angelegt und  über ein     Tiefpassfilter    226, einen     Modulator    228 und  einen     übertragunszweig    230 auf eine Empfangsvor  richtung 232 einer Station B     übertragen.    Am Ausgang  der     Empfangsvorrichtung    232 entsteht ein Wellenzug  c, der eine verzerrte Form des Testimpulses b     infolge     linearer Verzerrungen bei der     Übertragung    darstellt.

    Der     Wellenzug    c     wird    einer Vergleichs- und Aus  wählschaltung 234 zugeleitet, der ausserdem ein Wel  lenzug aus einem     Wellenzug-Speicher    236 zugeführt  wird. Der     Wellenzug-Speicher    236 kann eine beliebi  ge Anzahl von Wellenzügen je verschiedener Art ent  halten, deren Wahrscheinlichkeit des Auftretens am  Ausgang der Empfangsvorrichtung 232 infolge der  Benutzung verschiedener     Übertragungswege    gegeben  ist.

   Nachdem derjenige Wellenzug aus dem Wellen  zug-Speicher 236, der dem Wellenzug c in seiner     Art     zumindest am nächsten kommt, durch die Vergleichs  und     Auswählschaltung    234 ausgewählt worden ist,  werden die den ausgewählten Wellenzug identifizie  renden Code-Impulse g mit     niedriger    Folgefrequenz  über ein     Tiefpassfilter    238, den     Modulator    240 und  den Übertragungsweg 230 zur Station A     übertragen.     Die Code-Impulse g durchlaufen eine Empfangsvor  richtung 242 der Station A,

   bevor sie einer     Umsetz-          und        Auswählschaltung    244     zugeführt    werden, welche  die     Code-Impulse    g umsetzt und aus einem Wellen  zug-Speicher 246 einen Wellenzug auswählt, der dem  aus dem     Wellenzug-Speicher    236 an Station B aus  gewählten Wellenzug entspricht. Der aus dem Wellen  zug-Speicher 246 der Station A ausgewählte Wellen  zug wird einer Steuerschaltung 248 zugeführt, der       ausserdem    Datenimpulse von einer Eingangsleitung  250 aus zugeleitet     werden.     



  Ein anderes mögliches Verfahren zum Auswählen  eines bestimmten Wellenzuges besteht darin, alle  Wellenzüge aus dem     Wellenzug-Speicher    246 der  Station<I>A</I> nacheinander zur Station<I>B</I> zu übertragen       und:    durch die Station B den empfangenen Impuls  auszulassen, der den geringsten Störbetrag, d. h. die  geringste Verbreiterung aufweist. Nach Auswahl  eines Wellenzuges aus dem     Wellenzug-Speicher    236  arbeitet das System nach     Fig.    5 ebenso wie das in       Fig.    3 dargestellte System.  



       Obwohl        dieTestimpulse    mit     positiver    Polarität dar  gestellt sind, versteht es sich,     dass    auch negative Test  impulse in dem     erfindungsgemässen    System verwendet  werden können,     wenn,    die     Datensignale    die Form     ne-          gativer    Impulse haben.

       Weiterhin    ist die     Erfindung         nicht auf     die        Übertragung    nur rechteckiger Wellen     be-          schränkt,    da auch     Signale    anderer Form an der Emp  fangsstation eines     übertragungssystems    nach den       Lehren    der Erfindung     reproduziert    werden können.  



  Eine Einrichtung, die den gewünschten, zeitlich  umgekehrten und dem verzerrten Impuls entspre  chenden Wellenzug an der Sendestation erzeugt, kann  durch den in     Fig.    4B näher dargestellten     Digital-Ana-          log-Umsetzer    oder durch die in der Anordnung nach       Fig.    2 und     2A    enthaltene Magnettrommel     dargestellt     werden, obwohl auch andere Einrichtungen dieser  Art denkbar sind.  



  Die Speichereinrichtungen, insbesondere die auf  der Sendeseite des     erfindungsgemässen    Systems, kön  nen ohne weiteres auch in Gestalt einer     Kathoden-          strahlspeicherröhre    angewendet werden; es können       Kondensatorspeicher    eingesetzt     werden.    Das erfin  dungsgemässe System kann Daten zuverlässig mit  5000 Baud unter Verwendung der     binären    Einseiten  hand-Modulation über gewöhnliche Telefonleitungen  mit einer Bandbreite von 2500 Hertz, d. h. 500 bis  3000 Hertz übertragen.

   Eine     zuverlässige    Über  tragung lässt sich auch bis zu 10 000 Baud er  zielen, wenn mit     quarternärer    Modulation gearbeitet  wird, d. h. mit     Vier-Pegel-Signalen,    wobei erste binä  re Signalwerte durch die Polarität und     zweite        binäre     Signalwerte durch die     Grösse    dargestellt werden.  



  Mit     Hilfe    der hier beschriebenen     Datenübertra-          gunsanlage    werden also Phasenverzerrungen korri  giert, so dass höhere     übertragunsgeschwindigkeiten     über unsymmetrische     übertragunskanäle    erzielt wer  den können. Es werden dabei nicht nur die durch den       übertragunsweg    verursachten     Phasenverzerrungsef-          fekte    reduziert, sondern auch die Effekte der durch  den     Modulator,    die     Tiefpassfilter    und die Empfangs  vorrichtungen verursachten Phasenverzerrung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Impulsübertragungsanlage,bei der zur Entzerrung von durch Phasenverzerrungen auf dem übertra- gungsweg verformten Impulsen auf der Empfangsseite die senderseitig eingegebenen Nachrichtenimpulse entsprechend dem bekannten Einfluss der übertra- gungsparameter so verzerrt werden, dass am Ausgang der Empfangsstelle unverzerrte Impulse zur Ver fügung stehen, dadurch gekennzeichnet,
    dass vor übertragung einer impulscodierten Nachricht ein Test impuls derselben Impulsform wie der eines Nach- richtenimpulses über den übertragungsweg gesendet wird, dessen sich nach dem übertragungsvorgang er gebende Verformung mit ihrem Verformungs-Infor- mationsinhalt auf der Sendeseite in eine Speichervor richtung eingegeben und jeweils durch einen der Sen deseite zugeführten zu übertragenden Nachrichtenim puls aufgerufen wird,
    so dass für jeden Nachrichten impuls ein entsprechend dem gespeicherten Verfor- mungs-Informationsinhalt verzerrter Impuls in zeit lich spiegelbildlicher Abbildung gegenüber dem nach übertragung des Testimpulses erhaltenen, verformten Impuls auf die Empfangsstelle übertragen wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass vor Übertragung einer Nachricht die Empfangsseite von der Sendeseite zur Abgabe eines Testimpulses aufgerufen wird. 2.
    Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass vor Übertragung einer Nachricht ein Testimpuls von der Sendeseite auf die Empfangs seite übertragen wird, dessen Verformungs-Informa- tionsinhalt in zeitlich gedehnter Form in der Weise auf die Sendeseite zurückübertragen wird, dass die übertragungsparameter keinen nennenswerten Ein- fluss auf den Verformungs-Informationsinhalt aus üben können. 3. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Verformungs-Informationsinhalt auf der Sendeseite in analoger Form gespeichert wird. 4.
    Anlage nach Patentanspruch und Unteran spruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der verzerrte Impuls auf der Sendeseite auf einer Magnettrommel bei einer bestimmten Drehrichtung aufgenommen und bei umgekehrter Drehrichtung entnommen wird. 5.
    Anlage nach Patentanspruch und Unteran spruch 4, dadurch gekennzeichnet dass die Magnet trommelumdrehung mit der Folgefrequenz der Nach richtenimpulse synchronisiert ist, derart, dass mehrere hintereinander einer Spur zugeordnete Magnetköpfe jeweils zur Impulszeit der Nachrichtenimpulse die verzerrte Form des Testimpulses in zeitlich umge kehrter Richtung abfühlen und je einem ersten Ein gang je einer Torschaltung zugeführt werden, deren jeweiliger zweiter Eingang ein von den Nachrichten impulsen abgeleiteter in seiner Impulsdauer verlän gerter Impuls bei Koinzidenz synchronisierten Zähler mit der jeweils zugeordneten Zählstufe zugeführten Impuls zugeleitet wird,
    so dass am Ausgang einer aufgesetzten Torschaltung der vollständige verzerrte Testimpuls auftritt und dass die Ausgänge aller Tor schaltungen mit je einem Eingang eines Kirchhoffad- dierers verbunden sind, dessen Ausgang mit dem übertragungsweg verbunden wird. 6. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Verformungsinformationsinhalt auf der Sendeseite in digitaler Form gespeichert wird. 7.
    Anlage nach Patentanspruch und Unteran spruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Testim puls von der Sendeseite der Nachrichtenimpulse auf die Eingangsseite übertragen wird, wo die analoge Darstellung des verzerrten Impulses in eine digitale Darstellung umgesetzt wird, die anschliessend auf die Sendeseite rückübertragen wird und dort in eine ana loge Darstellung, aber in umgekehrter zeitlicher Funk tion gegenüber der bei der Übertragung gewonnenen umgesetzt wird. B.
    Anlage nach Patentanspruch und Unteran spruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Analog- Digital-Umsetzer auf der Empfangsseite die aus der Analogdarstellung gewonnenen Abtastimpulse in ein Schieberegister eingibt, aus dem die Abtastimpulse zur Rückübertragung auf die Sendeseite mit relativ niedriger Impulsfolgefrequenz entnommen werden und auf der Sendeseite auf einen Speicher übertragen und nach Umwandlung in die ursprüngliche Impuls folgefrequenz in die Analog-Darstellung wieder um gesetzt werden. 9.
    Anlage nach Patentanspruch und Unteran spruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die rück- übertragenen Abtastimpulse in einen Sendeschiebe- speicher eingegeben und mit Hilfe einer Zählsteue rung aus dem Sendeschiebespeicher mit der ur- sprünglichen Impulsfolgefrequenz,
    aber in zeitlich umgekehrter Reihenfolge als bei der Eingabe entnom- men und dem Eingang eines Digital-Analog-Um- setzers zugeführt werden. 10.
    Anlage nach Patentanspruch und Unteran spruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die von der Empfangsseite aufgenommene verzerrte Form des Testimpulses mit einer von mehreren möglichen ge speicherten, verzerrten Impulsformen verglichen wird und dann die der ermittelten Verzerrungsform ent sprechenden Codeimpulse mit relativ geringer Im pulsfolgefrequenz zur Sendeseite rückübertragen werden, wo dann die den Codeimpulsen entsprechen de Verzerrungsform in zeitlich umgekehrter Folge aus einer Speichervorrichtung entnommen wird.
CH1561463A 1962-12-18 1963-12-18 Impulsübertragungsanlage CH405420A (de)

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GB1009492A (en) 1965-11-10

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