CH405460A - Elektropneumatische Schalt- und Verriegelungseinrichtung an einer Maschine mit einem in einem Gehäuse elektromotorisch angetriebenen rotierenden Teil - Google Patents

Elektropneumatische Schalt- und Verriegelungseinrichtung an einer Maschine mit einem in einem Gehäuse elektromotorisch angetriebenen rotierenden Teil

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CH405460A
CH405460A CH30663A CH30663A CH405460A CH 405460 A CH405460 A CH 405460A CH 30663 A CH30663 A CH 30663A CH 30663 A CH30663 A CH 30663A CH 405460 A CH405460 A CH 405460A
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    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03CDOMESTIC PLUMBING INSTALLATIONS FOR FRESH WATER OR WASTE WATER; SINKS
    • E03C1/00Domestic plumbing installations for fresh water or waste water; Sinks
    • E03C1/12Plumbing installations for waste water; Basins or fountains connected thereto; Sinks
    • E03C1/26Object-catching inserts or similar devices for waste pipes or outlets
    • E03C1/266Arrangement of disintegrating apparatus in waste pipes or outlets; Disintegrating apparatus specially adapted for installation in waste pipes or outlets
    • E03C1/2665Disintegrating apparatus specially adapted for installation in waste pipes or outlets
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
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Description


  Elektropneumatische Schalt- und     Verriegelungseinrichtung    an einer     Maschine        mit    einem  in einem Gehäuse elektromotorisch angetriebenen rotierenden Teil    Die     Erfindung    bezieht sich auf     eine        elektro-          pneumatische    Schalt- und     Verriegelungseinrschtung     an einer Maschine mit einem in ,einem Gehäuse elek  tromotorisch     angetriebenen    rotierenden     Teil,    bei der  der Stromkreis je nach Stellung des Gehäusedeckels  unterbrochen oder geschlossen ist.

   Im besonderen  bezieht sich die Erfindung auf eine Schalt- und     Ver-          riegelungseinrichtung    an solchen     Maschinen,    die     mit     Wasser in Berührung kommen und bei denen jeder  elektrische Schalter Bein gewisses     Gefahrenmoment     bedeutet, beispielsweise bei Müllwölfen oder Wäsche  schleudern.  



  Die Erfindung     ermöglicht,        eine        Einrichtung    zu  schaffen, bei der nicht nur die     Möglichkeit    einer       Berührung    des rotierenden Teiles mit Sicherheit aus  geschaltet     äst,    sondern     auch    die Gefahr eines Unfal  les durch den elektrischen Strom auf ein     Minimum     herabgesetzt ist.  



  Die     erfindungsgemässe        Einrichtung,    bei der     die     Pneumatik sowohl den Ein- und Ausschaltvorgang  als auch die Verriegelung bewirkt, ist dadurch ge  kennzeichnet,     dass    eine mit     seinem    Druck- oder Unter  druckerzeuger und einem auf     Über-    bzw.     Unter-          druck    ansprechenden, die elektrischen Kontakte       schliessenden        Membranschalter    versehene elektro  pneumatische     Schaltvorrichtung    in     nachstehender     Weise angeordnet ist:

    a) Von dem in einem     Gehäuse        angeordneten          Membranschalter    führt eine     Druckmittelleitung    nach  aussen.  



  b) An das äussere Ende der Leitung     äst    ein von  Hand oder durch den Fuss     betätigbarer    Drucker  zeuger angeschlossen, der als     Einschalter    dient.  



  c) In     .einen    ausserhalb des Schaltergehäuses liegen  den Teil der     Leitung        ist        ein    von Hand oder durch         den    Fuss     betätigbares        Entlüftungs-    bzw. Belüftungs  ventil eingebaut, das als Ausschalter dient.  



       d)        In        einen    ausserhalb des Schaltergehäuses lie  genden Teil der Leitung ist ein     Ventil    eingebaut und  so angeordnet, dass der     Gehäusedeckel    in der  Be  triebsstellung  das Ventil schliesst und eine dichte  Verbindung zwischen dem Druckerzeuger und dem       Membranschalter    herstellt und     dass    der     Gehäusedek-          kel    in      'Ruhestellung     oder bei dessen     Entfernung     das Ventil und     damit    den     Motorstromkreis        

  öffnet.     



  Durch diese Anordnung wird     vorteilhaft        erreicht,     dass ausser dem     Stromzuführungskabel    keine strom  führenden Teile, also auch     kein    elektrischer Schal  ter,     ausserhalb    der Maschine vorhanden     sein    müs  sen.

   Dabei kann der Motor     durch    die Schalt- und       Verrlegelungseinrichtung    nach     Belieben        ein-    und aus  geschaltet werden, wobei die Bedienungselemente  zum Ein- und Ausschalten an beliebigen Stellen, bei  spielsweise auch an Kachelwänden angeordnet wer  den können, ohne dass dazu     elektrische        Leitungen     verlegt werden müssen. Dadurch ist das Gefahren  moment für das Bedienungspersonal ausgeschaltet,  da elektrische     Schalter    nach wie vor in nassen Räu  men, insbesondere für     Nichtfachleute,    Gefahr be  deuten. Durch diese Anordnung wird ferner z. B.

    verhindert, dass die Maschine     eingeschaltet    werden       kann,    wenn der Deckel     nicht        vorschriftsmässig    auf  gesetzt ist.  



  Weitere     Merkmale    und     Einzelheiten    werden an  einem     Ausführungsbeispiel    für     seinen        Müllwolf    an       Hand    der     Zeichnung    erläutert. Darin zeigen die     Fig.    1  einen Schnitt durch einen in     ein    Spülbecken     einge-          bauten    Müllwolf und die     Fig.    2 und 3     Teilschnitte          in    grösserem Massstab.  



  Der mit einem Elektromotor versehene Müll  wolf 2 ist mittels des     Flanschstückes    3 am Spülbecken      1 befestigt, dessen Abfluss .durch den Deckel 4  absperrbar ist. Unmittelbar am Müllwolf 2 ist das  Gehäuse 18 angeordnet, in welches das     Stromzu-          führungskabel    mündet und das den     Membranschal-          ter    16 enthält, der die Kontakte 17 je nach Stel  lung der Membrane öffnet oder schliesst. Von dem       Membranschalter    führt die     Druckmittelleitung    12  nach aussen, an deren äusserem Ende der von Hand  oder durch den Fuss     betätigbare        Druckerzeuger    9  angeschlossen ist.

   In den ausserhalb des Schalter  gehäuses 18     liegenden    Teil der     Druckmittelleitung     12 ist einerseits das von Hand oder durch den  Fuss     betätigbare        Entlüftungs-    bzw. Belüftungsven  til 13,     vorzugsweise    in der Nähe des Druckerzeugers  9, und anderseits in der Nähe des Deckels 4 das  Ventil 6 eingebaut und so angeordnet,     .dass    es je  nach Stellung des Deckels geöffnet oder geschlos  sen ist.

   Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel       (Fig.    3) ist das Ventil 6 in das     Flanschstück    3 ein  gebaut, wobei der Ventilrücken in den Bereich des  Deckels 4 ragt,     während    der Ventilkegel dem offe  nen Ende eins zur Leitung 12 führenden Leitungs  teiles 7     zugawandt    ist.  



  Die pneumatische Anlage kann mit Überdruck  oder Unterdruck arbeiten. Falls die Anlage wie bei  dem dargestellten Beispiel mit Unterdruck arbeitet,  ist ein Überdruckventil 13, 14, 15 notwendig. Die  ses Ventil dient sowohl als Belüftungsventil als auch  als Überdruckventil. Zu diesem Zweck ist die durch  die Feder 14 in Schliesslage gehaltene Ventilklappe  13 mit einem Stift 15 versehen, der in den vom  Druckerzeuger 9 zur Leitung 12 führenden Luft  kanal ragt. Durch einen äusseren Druck auf die  elastische Wandung des Kanals kann der Stift 15  bewegt und damit die Ventilklappe 13 geöffnet wer  den. Zur     Markierung    der Stelle, hinter der sich der  Stift befindet, und zur leichteren     Handbetätigung    des  Ventils ist die elastische Wandung mit einer Mulde  oder Wölbung 10 versehen.  



  Die Form des Deckels 4 kann beliebig sein.  Es muss nur die Forderung erfüllt sein, dass er in  der Lage, bei der der Motor eingeschaltet werden  darf, das Ventil 6 aus seiner Ruhelage abdrängt.  Bei dem gezeichneten     Ausführungsbeispiel    für den       Müllwolf    ist der Deckel 4 als     einsteckbarer    Deckel  ausgebildet, dessen Mantelteil im oberen Bereich  mit Durchgangsbohrungen und dessen     mittlerer    Be  reich mit einer Hohlkehle 5 versehen     sind,    in der  der Rückenteil des Ventils 6 Platz findet. Nur wenn  der Deckel etwas herausgezogen ist, drückt der untere  Teil des Deckelmantels gegen den     Ventilrücken    und       schliesst    dabei das Ventil 6, 7.

   Als Motorschalter  kann in bekannter     Weise    ein automatischer     Mem-          branschalter    dienen, der von einer in die Wasser  leitung eingebauten Düse     gesteuert    wird (nicht ge  zeichnet).  



  Damit der Müllwolf durch die Betätigung des  Druckerzeugers in Betrieb gesetzt werden     kann,    müs  sen nachstehende     Bedingungen    erfüllt sein:  1. Der Wasserhahn muss geöffnet sein.    2. Der Deckel muss in der     Abflussöffnung    des  Spülbeckens stecken. Er muss aber etwas herausge  zogen sein, damit das Wasser durch den Müllwolf  fliessen kann.  



  Die Wirkungsweise ist wie folgt: Zum     Inbetrieb-          setzen    des Motors wird der Druckerzeuger 9,  der als ein mit einem Saugnapf 9a versehener  Gummiball oder dergleichen ausgebildet ist, von  Hand oder durch den Fuss     betätigt    und dadurch das  Volumen verkleinert. Ein Überdruck im geschlos  senen System kann jedoch trotz der Volumenver  kleinerung nicht entstehen, da durch das Überdruck  ventil. 13, 14, 15 ein sofortiger Druckausgleich er  folgt. Nach Beendigung des Einschaltvorganges, d. h.  nach dem Loslassen des Druckes, federt der Druck  erzeuger in seine Ausgangslage zurück, was durch  den Einbau einer Druckfeder     beschleunigt    werden  kann.

   Dadurch wird das Volumen des pneumati  schen Systems wieder vergrössert und somit ein  Unterdruck erzeugt. Infolge dieses Unterdruckes wird  die Membrane des     Membranschalters    16 eingezogen  und     mittels    eines mit ihr verbundenen     Hebels    oder  Gestänges der Kontakt 17 geschlossen.  



  Es ist ersichtlich, dass dieser Schaltvorgang nur  dann eintreten und aufrechterhalten werden kann,  wenn und solange im ganzen System ein Unter  druck herrscht. Dies ist der Fall, da das vom Deckel       beeinflussbare        Ventil    6 geschlossen ist.  



  Um den Motor abzuschalten, braucht man nur  die pneumatische Anlage durch Druck auf die Mulde  10     zu    belüften, wodurch das Belüftungsventil 13,  14, 15 betätigt und ein Druckausgleich im pneuma  tischen System hergestellt wird. Infolgedessen öff  net der     Membranschalter    16 die Kontakte 17 und  schaltet den Motor ab.  



  Wenn während des Laufes des Müllwolfes der  Wasserhahn     geschlossen    wird, wird durch     den    in  der Wasserleitung (nicht gezeichnet) liegenden auto  matischen     Membranschalter    der Motor abgestellt.  Wenn der Deckel ganz hineingedrückt oder herausge  zogen wird, so wird eine Verbindung der Aussen  luft über den Ringkanal 8 mit dem     Pneumatiksystem     und damit ein     Druckausgleich    hergestellt.  



  Ein automatischer Betrieb lässt sich sehr leicht  dadurch     ermöglichen,    dass in bekannter Weise in  die pneumatische Anlage ein selbsttätiges,     als    Zeit  schalter wirkendes Ventil eingebaut wird. Als ein  fachste Ausführung eines solchen Zeitschalters kann  eine     Kapillaröffnung    11 dienen, die beispielsweise  am Druckerzeuger 9 angebracht ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Elektropneumatische Schalt- und Verriegelungs- einrichtung an einer Maschine mit einem in einem Gehäuse elektromotorisch angetriebenen rotierenden Teil, bei der der Stromkreis je nach Stellung des Gehäusedeckels unterbrochen oder geschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, dass eine mit einem Druck- oder Unterdruckerzeuger (9) und einem auf über bzw.
    Unterdruck ansprechenden, die elektrischen Kontakte (17) schliessenden Membranschalter (16) versehene elektropneumatische Schaltvorrichtung in nachstehender Weise angeordnet ist: a) Von dem in einem Gehäuse (18) angeordneten Membranschalter (16) führt eine Druckmittelleitung (12) nach aussen; b) an das äussere Ende der Leitung (12) ist ein von Hand oder durch den Fuss betätigbarer Druck erzeuger (9) angeschlossen, der als Einschalter dient;
    c) in einen ausserhalb des Schaltergehäuses (18) liegenden Teil der Leitung (12) ist ein von Hand oder durch den Fuss betätigbares Entlüftungs- bzw. Belüftungsventil (13, 14, 15) eingebaut, das als Ausschalter dient;
    d) in einen ausserhalb des Schaltergehäuses (18) liegenden Teil der Leitung (12) ist ein Ventil (16); eingebaut und so angeordnet, dass der Gehäusedek- kel (4) in der Betriebsstellung das Ventil (6) schliesst und eine dichte Verbindung zwischen Druckerzeuger (9) und dem Membranschalter (16) herstellt, und dass der Gehäusedeckel in Ruhestellung oder bei dessen Entfernung das Ventil (6) und damit den Motorstromkreis öffnet. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Druckerzeuger (9) als ein mit einem Saugnapf (9a) versehener Gummiball aus gebildet ist. 2. Einrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, mit einem auf Unterdruck einschaltenden Membranschalter, dadurch gekennzeichnet, dass in der pneumatischen Anlage, vorzugsweise am Druck erzeuger (9), ein Belüftungsventil (13, 14, 15) an geordnet ist. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass in der pneumatischen Anlage, vorzugsweise am Druckerzeuger (9), zusätzlich Bein als Zeitschalter wirkendes Ventil, beispielsweise eine Kapillaröffnung (11), angebracht ist. 4.
    Einrichtung nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, für einen Müllwolf, dadurch gekennzeichnet, dass der Gehäusedeckel (4) als einsteckbarer Deckel ausgebildet ist, in dessen oberem Mantelteil Durchgangsbohrungen angeordnet sind, dessen mittlerer Mantelteil mit einer Hohl kehle (5) versehen ist,
    in der der vorstehende Rük- ken des Ventils 6 bei vollständig eingestecktem Dek- kel Platz findet, ohne dass dadurch das Ventil ge schlossen wird, und dessen unterer Mantelteil bei etwas herausgezogenem Deckel den Rücken des Ven tils . (6) aus seiner Lage verdrängt und dadurch das Ventil (6) schliesst.
CH30663A 1963-01-09 1963-01-09 Elektropneumatische Schalt- und Verriegelungseinrichtung an einer Maschine mit einem in einem Gehäuse elektromotorisch angetriebenen rotierenden Teil CH405460A (de)

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