CH405500A - Verfahren und Schaltungsanordnung zur Erfassung von Maximal- bzw. Minimalwerten von Wechselstromgrössen - Google Patents

Verfahren und Schaltungsanordnung zur Erfassung von Maximal- bzw. Minimalwerten von Wechselstromgrössen

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CH405500A
CH405500A CH403262A CH403262A CH405500A CH 405500 A CH405500 A CH 405500A CH 403262 A CH403262 A CH 403262A CH 403262 A CH403262 A CH 403262A CH 405500 A CH405500 A CH 405500A
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CH
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input variable
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maximum
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variable
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CH403262A
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English (en)
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Voelker Rolf
Manfred Dipl Ing Liska
Original Assignee
Elektro App Werke Veb
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02HEMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H3/00Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection
    • H02H3/08Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection responsive to excess current

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  • Measurement Of Current Or Voltage (AREA)

Description


  Verfahren und Schaltungsanordnung zur Erfassung von     Maxianal-    bzw.     Minimalwerten     von     Wechselstromgrössen       Die Erfindung     betrifft    ein Verfahren und eine  Schaltungsanordnung zur Erfassung von     Maximal-          bzw.    Minimalwerten von     Wechselstromgrössen    und  wird speziell für ein     Maximal-Minimalwertrelais    ver  wendet.  



  Bei den bisher bekanntgewordenen Maximal- und       Minimalwertrelais    für Wechselstrom wird die Aus  lösevorrichtung magnetisch oder     thermisch    durch den  Strom des zu schützenden Kreises gesteuert. Infolge  der beweglichen Kontaktglieder treten Störungen  (Kontaktverschmutzungen, Erschütterungsempfind  lichkeit u. ä.) auf.  



  Es sind aber bereits auch Relais dieser Art auf  elektronischer Grundlage entwickelt worden. Als       Messverfahren    für die auftretenden Maximal-     bzw.          Minimalwerte    sind im wesentlichen drei     zu    nennen:  l.. Messung über die     Momentanwerte     2. Messung über die Mittelwerte (Integral)  3. Messung über die Welligkeit     einer    in mehreren  Phasen zerlegten     Einphasenspannung.     



  Trotz der bekannten Vorteile der     einzelnen        Mess-          verfahren    weisen sie noch einige Mängel bei ihrer  Verwendung in Transistorschaltungen auf.  



  Werden die     Momentanwerte    als Kriterium ver  wendet, erreicht man zwar die relativ kürzeste An  sprechzeit. Die Ausgangsgrösse hat aber keinen kon  tinuierlichen Verlauf, und eine Abweichung von der       Sinusform    kann zur Fehlauslösung führen.  



  Ein weiterhin     vorgeschlagenes        Verfahren    bildet  hier teilweise eine Ausnahme. Diesem zufolge wird  eine Wechselgrösse in     Rechteckimpulse    umgewandelt.  Darauf erzeugt man über eine gesteuerte Brücken  schaltung eine analoge     Impulsfolge    wechselnder Po  larität. Anschliessend wird gleichgerichtet und der  Gleichstrom zum Aussteuern     eines    Schalttransistors    mit nachgeschaltetem Relais benutzt. Für die über  tragung der     Wechselimpulsfolge    zum Gleichrichter  ist aber ein     übertrager    mit idealen Eigenschaften nötig  (keine     Impulsverzerrung    u. ä.).

   Dieser ist jedoch nicht       herstellbar.    Das Ausgangssignal der Gleichrichter  schaltung hat demnach     immer    einen      lückenden      Charakter. Für logische Weiterverarbeitungen ist es  also nicht ohne weiteres zu     verwenden.    Ein weiteres  Verfahren beruht darauf, dass das Integral der Wech  selgrösse im Verlauf einer oder des Teils einer Halb  welle als Kriterium verwendet wird. Infolge der spe  zifischen     Eingangskennlinie    der Transistoren       UBr=ObeiJBE=0       sind jedoch die     Integrationsgrenzen    nicht genau fest  zulegen.

   Ausserdem ist die Einrichtung stark     frequenz-          abhängig.    Wird die einphasige Eingangsgrösse in ein       Mehrphasensystem    zerlegt und die Welligkeit als Kri  terium benutzt, macht sich auch hier der     Einfluss     jeder     Frequenzänderung    störend bemerkbar. Das  phasendrehende     Glied        kommt,    wie bekannt, erst in       eingeschwungenem    Zustand voll zur Wirkung.     Dber-          gangsvorgänge    können also zu     Fehhnes:sungen    füh  ren.

   Eine Einrichtung dieser Art ist auch relativ auf  wendig (phasendrehendes     Glied,    Gleichrichter u. a.).  



  Drei der beschriebenen     Messverfahren    haben wei  ter den Nachteil, dass der     Ansprechwert    allein an den  dem     Messgrössenumformer        (Integrationsglied,    Pha  senumformer u. ä.) nachgeschalteten Indikator     (Kipp-          stufe)    eingestellt werden kann.  



       Erfindungsgemäss    wird nun vorgeschlagen, ein       Messverfahren    zu vermeiden, welches das über- bzw.  Unterschreiten eines     Amplitud'enwertes    der periodi  schen Eingangsgrösse für     die    Dauer eines definierten       Zeitabschnittes    innerhalb jeder Halbwelle kontrol-      fiert. Dabei wird die Eingangsgrösse     in    eine spezielle  Impulsfolge, z. B.     Rechteckimpulse,    umgewandelt,  und das Gleichstromglied dieser Folge als die eigent  liche     Messgrösse    verwendet.

   Die Impulsfolge kann  aus dem Ausgangssignal     x.,    und dem dazu inversen       x,7    Signal des Impulserzeugers gebildet und gege  benenfalls auf ein einstellbares Bezugspotential bezo  gen werden.  



  Damit wird erreicht, dass bei diesem     Messver-          fahren    keine     Frequenzabhängigkeit    auftritt und auch  auftretende Spannungsspitzen keine     Verfälschung    her  vorrufen. Das Ausgangssignal hat einen      nichtlöcken-          den     Charakter.  



  Das     Messverfahren    und die Schaltungsanordnung  sollen an Hand der Zeichnungen beispielsweise  näher     erläutert    werden. Es     zeigen:          Fig.    la die Impulsfolge,       Fig.    1 b den Verlauf des Gleichstromgliedes,       Fig.2a    den charakteristischen Verlauf im Nor  malfall,       Fig.2b    den Verlauf im     Fehlerfall,          Fig.    3 das Blockschaltbild,       Fig.4    die Schaltungsanordnung, in der nur die  zur Erläuterung des Erfindungsgedankens erforder  lichen Elemente gekennzeichnet sind.  



  Bekannt ist, dass die Amplitude der     Fourierkoeffi-          zienten    einer Impulsfolge von dem     Tastverhältnis    ab  hängt. Für     Messzwecke    ist besonders das aus einer  solchen Impulsfolge abgeleitete Gleichstromglied ge  eignet. So gilt für e '.e Nullkomponente einer Impuls  folge nach     Fig.    la  
EMI0002.0027     
    Dabei ist T     =1/fimp.,    x, die Eingangsgrösse,     x"     die Nullkomponente und<I>z =</I>     tl-t2.     



  Bezieht man die Amplitude der Impulsfolge auf  ein definiertes Bezugspotential, so ergibt sich     für    ein  Gleichstromglied der in     Fig.        1b    dargestellte Verlauf.  



  Bei
EMI0002.0034  
   ist eine eindeutige Vorzeichenumkehr  vorhanden. Diese ist ein Vorteil gegenüber jener  Variante, bei der das Gleichstromglied der einfachen  Impulsfolge ausgesiebt wird. Hier ist keine Vorzei  chenumkehr vorhanden,     sondern    die Amplitude des  Gleichstromgliedes wird lediglich zu Null, wenn ein  bestimmtes     Tastverhältnis    erreicht ist. Analoge Über  legungen kann man auch für die höheren Harmoni  schen anstellen. Von Interesse ist aber     lediglich    die  erste Harmonische, da bei den folgenden     Mehrdeu-          tigkeiten    infolge mehrerer Nulldurchgänge auftreten.

    Im Blockschaltbild     Fig.    3 bedeuten  1. - Gleichrichter  2. - Impulserzeuger  3. - Erzeuger des inversen Impulses     (x@rSignal)     4. - Filter für Harmonische oder Nullkomponente  5. -     Auslöseorgan        (Kippschaltung)       Die in 1 gleichgerichtete Eingangsgrösse x, wird  durch den Impulserzeuger 2 in     Rechteckimpulse        x"     umgeformt. In 3 erzeugt man die inverse Impuls  folge     x".    Beide werden dem Filter 4 zugeführt. Er  reicht das ausgesiebte Gleichstromglied den     Ansprech-          wert    der     Kippschaltung    5, löst diese aus.  



  In den     Fig.2a    und b ist der Kurvenverlauf ge  zeigt. Dabei gilt<I>2a</I> für den Normalfall und<I>2b</I> für  den Fehlerfall. Der     Ansprechpunkt    liegt dann dort,  wo das Gleichstromglied den     Ansprechwert    der     Kipp-          schaltung    schneidet.  



  Ein Ausführungsbeispiel der Schaltungsanordnung  ist in     Fig.    4 gezeigt.  



  Darin ist G die     Gleichrichterkombination.    Der  Gleichstrom (proportional     Jei",)    wird über Wider  stand     R1    dem Transistor     T1    der     Impulserzeugerstufe     zugeführt. An den Kollektor des Transistors     T2    ist  der Widerstand Ra des Filters     (R3-C-R4)    angeschlos  sen.

   Der Widerstand     R4    des Filters liegt am Kollek  tor des Umkehrtransistors     T3.    Der Transistor     T4     liegt mit der Basis zwischen R3 und C und mit dem       Emitter    an Widerstand     R6.    Zwischen den Eingang des  Filters und den Kollektor des jeweiligen Transistors  sind die Dioden     Dl    bzw. D2     eingeschaltet.    Der     Emit-          ter    des Transistors     T4    ist über     R6    mit dem Potential 0  und über den regelbaren Widerstand R., mit -Ur ver  bunden.  



  Das     Maximal-Minimalwertrelais    ist so ausgeführt,  dass die gleichgerichtete Eingangsgrösse einem an sich  bekannten Impulserzeuger zugeführt wird. Das ent  stehende     x"-Signal    setzt man mit dem über einen  Umkehrtransistor     T3    erzeugten inversen     xä-Signal    zu  sammen. Diese zusammengesetzte     Impulsfolge    wird  dem beispielsweise einem aus einer     RC-Kombina-          tion        (R3)-(C)-(R4)    bestehenden Filter zugeführt.  Die Ausgangsgrösse des     Filters    liegt an der Basis  eines weiteren Transistors T4.

   Die beiden Transisto  ren     T2    und     T3    arbeiten gegenläufig. Bei ihrer peri  odischen Betätigung liegt also an der Reihenschal  tung     (R3)-(C)-(R4)    eine rechteckige Wechselgrösse.  Weichen deren positiven und negativen Halbwellen  in der Breite voneinander ab (z     +        a/2)    entsteht ein       Gleichspannungsanteil.    Das Bezugspotential ist in  seiner Höhe durch den Widerstand R5 regelbar. Der       Ansprechwert    der Anordnung kann über     R1    und     R;,     eingestellt werden.

   Durch die Dioden     Dl    und     D2    wird  ein     Einfluss    der temperaturabhängigen Restströme von       T2    und     T3    auf den Filter verhindert.  



  Überschreitet die infolge     Jei"g        an    der     Gleichrich-          terbrücke    G entstehende Spannung periodisch den  an     R,    eingestellten     Ansprechwert    der aus     T1    und     T2     bestehenden, an sich bekannten Kippschaltung, ent  steht am Kollektor von     T2    eine im Takt der pulsieren  den Gleichspannung zwischen<B>-UB</B> und dem     Emitter-          potential    schwankende     Ausgangsgrösse        x".    Über     T3     wird die inverse Ausgangsgrösse 7.

   erzeugt. An dem       Filter    liegt also     x.,    und     x".    Über die an R6 eingestellte       Vorspannung    lässt sich indirekt das     Bezugspotential     beeinflussen. Erreicht das Gleichstromglied den     Wert         des Bezugspotentials, wird T4     ausgesteuert,    und die  Auslösung kann erfolgen. Durch die Dioden     Dl    und       D2        verhindert    man, dass die temperaturabhängigen  Restströme das zuverlässige Arbeiten des Filters be  einflussen.

   Infolge des Bezugspotentials und der Ver  wendung des x"- und     xarSignals    ist entweder eine  eindeutige Sperrung oder Aussteuerung des Transi  stors     T4    vorhanden. Die Temperaturabhängigkeit der  Einrichtung ist ebenfalls     vernachlässigbar    klein, da  die Kippschaltung in der     Betriebsart        reNiedertasten           (T1    ist im Ruhezustand     ausgesteuert)    betrieben wird  und die Eingangsgrösse nicht in der Grössenordnung  der temperaturbedingten Empfindlichkeitsänderung  liegt.  



  Der Vorteil des Verfahrens und der     ausgeführten     Schaltung ist der, dass u. a. keine     Frequenzunabhän-          gigkeit    vorhanden ist. Die Kurvenform .ist ebenfalls  ohne störenden Einfluss auf die Genauigkeit der Mes  sung. Die Anordnung ist relativ temperaturunabhän  gig, nicht sehr aufwendig und daher billig.  



  Das     Messverfahren    kann auch allgemein zur Fest  stellung des     über-Unterschreitens    einer bestimmten  Impulsbreite einer Impulsfolge verwendet werden       (Impulsbreitendetektor).  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Erfassung von Maximal- bzw. Minimalwerten von Wechselstromgrössen, insbeson dere für Maximal- und Minimalwertrelais, dadurch gekennzeichnet, dass das Über- bzw.
    Unterschreiten eines bestimmten Amplitudenwertes einer gleich gerichteten periodischen Eingangsgrösse für die Dauer eines definierten Zeitabschnittes innerhalb jeder Halb welle kontrolliert wird, wozu die Eingangsgrösse in eine Impulsfolge (Fig. 2) umgewandelt wird und das Gleichstromglied dieser Folge als eigentliche Mess- grösse verwendet wird.
    II. Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass die gleichgerichtete Eingangsgrösse einem Impulserzeuger zugeführt und das entstehende Signal (x") mit dem über einen Umkehrtransistor (T3) erzeugten inversen Signal (xa) dem aus einer RC-Kom- bination (R3--C-R4)
    bestehender Filter zugeführt wird und dass die Ausgangsgrösse des Filters an die Basis eines weiteren Transistors (T4) gelegt wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanpruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die aus der gleichgerichteten peri odischen Eingangsgrösse abgeleitete Impulsfolge nur aus dem Ausgangssignal (x.) eines Impulserzeugers gebildet wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die aus der gleichgerichteten periodischen Eingangsgrösse abgeleitete Impulsfolge aus dem Signal (x") und dem dazu inversen Signal (x'.) eines Impulserzeugers gebildet und auf ein in der Grösse variables Bezugspotential bezogen wird. 3.
    Schaltungsanordnung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Ansprechwert der Anordnung über Widerstände (R1, R5) einstellbar ist. 4. Schaltungsanordnung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass Dioden (D1 und D2) vorgesehen sind, um eine Beeinflussung des Filters (4) infolge der temperaturabhängigen Restströme von Transistoren (T2 und Ts) zu verhindern.
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