CH405731A - Verfahren und Vorrichtung zur Bestimmung von geometrischen Daten an Körpern mit gekrümmter Oberfläche - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Bestimmung von geometrischen Daten an Körpern mit gekrümmter Oberfläche

Info

Publication number
CH405731A
CH405731A CH707161A CH707161A CH405731A CH 405731 A CH405731 A CH 405731A CH 707161 A CH707161 A CH 707161A CH 707161 A CH707161 A CH 707161A CH 405731 A CH405731 A CH 405731A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
microscope
measuring
light
optical axis
lighting device
Prior art date
Application number
CH707161A
Other languages
English (en)
Inventor
Alois Dipl Phys Erben
Original Assignee
Zeiss Jena Veb Carl
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Zeiss Jena Veb Carl filed Critical Zeiss Jena Veb Carl
Publication of CH405731A publication Critical patent/CH405731A/de

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B11/00Measuring arrangements characterised by the use of optical techniques
    • G01B11/08Measuring arrangements characterised by the use of optical techniques for measuring diameters

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Length Measuring Devices By Optical Means (AREA)

Description


  



  Verfahren und Vorrichtung zur Bestimmung von geometrischen Daten an Körpern mit gekrümmter Oberfläche
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Bestimmung von geometrischen Daten an Körpern mit gekrümmter Oberfläche durch Messung des Abstandes von mikroskopisch zu betrachtenden Interferenzstreifen, die mit Hilfe streifend auffallenden Lichtes dadurch erzeugt werden, dass die Oberfläche an zwei Messstellen je mit einem mindestens annähernd parallelstrahligen Lichtbündel beleuchtet wird, wobei der Messwert mit einer rechnerisch zu ermittelnden Verbesserung korrigiert wird.



   Es ist bereits ein derartiges Verfahren zur Bestimmung von Durchmessern bekannt geworden, bei dem zur streifenden Beleuchtung zwei zueinander parallele Lichtstrahlenbündel verwendet werden. Die Abstände der mittels dieser Strahlenbündel erzeugten Interferenzstreifen gleicher Ordnung werden gemessen und durch Anbringen einer von den   Krümmungs-    radien der Flächenelemente in der Umgebung der Messstellen, von der Streifenordnung und von der Wellenlänge des verwendeten Lichtes abhängigen Korrektur die Abstände der Messstellen voneinander erhalten.



   Infolge einiger schwerwiegender Mängel ist dieses bekannte Verfahren jedoch kaum zur Anwendung gelangt. Die Genauigkeit einer Durchmesserbestimmung nach diesem bekannten Verfahren ist in hohem Grade abhängig von der Fokussierung des   Messmikroskops    ; geringe Fehler in der Fokussierung auf die durch die Interferenzstreifen und den zu bestimmenden Durchmesser festgelegte Ebene rufen insbesondere bei   klei-    neren Durchmessern erhebliche Durchmesserfehler hervor, so dass die an sich durch die Verwendung von Interferenzstreifen mögliche   Präzisionsmessung    von vornherein inFrage gestellt ist., Ausserdem setzt ; die Berechnung der am gemessenen Wert vorzunehmenden Korrektur die genäherte Kenntnis der   Krümmungs-    radien bzw. des zu bestimmenden Durchmessers voraus.

   Abgesehen davon, dass es nicht immer einfach ist, die Krümmungsradien zu bestimmen, ist die relative Genauigkeit des genähert bekannten Durchmessers mit kleiner werdendem Durchmesser so gering, dass die berechnete Korrektur schliesslich die gesamte Messung unbrauchbar werden lässt.



   Ziel der vorliegenden Erfahrung ist daher ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Bestimmung von geometrischen Daten, insbesondere von Durchmessern und darüberhinaus von Sehnen und Winkeln, an Körpern mit gekrümmter   Oberfläche,    das die empfindlich genaue Abhängigkeit von der Fokussiergenauigkeit des   Messmikroskopes    und von dem Durchmesser des Körpers ausschliesst. Erfindungsgemäss wird das dadurch erreicht, dass mindestens eines der zur Messung verwendeten Lichtbündel gegenüber der optischen Achse des   Messmikroskopes    um einen von Null ver  schiedenen    Winkel geneigt wird, so dass die Verbesserung von dem Neigungswinkel jedes Lichtbündels gegenüber der Mikroskopachse, der Streifenordnung und   derWellenlänge    des verwendeten Lichtes abhängig wird.



   Bei der Bestimmung von Durchmessern und Sehnen ist es von Vorteil, wenn die auffallenden Lichtstrahlenbündel miteinander konvergieren und die Hal  bierende des    Konvergenzwinkels annähernd parallel zur optischen Achse des   Messmikroskops    verläuft.



   Besonders empfindlich gegen   Fokussierfehler    ist das Messungsergebnis, wenn z. B. diejenige als Umkehrpunkt bezeichnete Stelle des Interferenzstreifens benutzt wird, an der sich das direkt von einer Lichtquelle kommende Teilstrahlenbündel mit dem an der Messstelle des Körpers reflektierten Teilstrahlenbündel schneidet. 



   Zur Durchführung des Verfahrens kann jede an sich bekannte   Feinmessvorrichtung    benutzt werden, die ein   Messmikroskop    zur Betrachtung des Körpers und der in seiner Nähe auftretenden   Interferenz-    erscheinungen, eine Einrichtung zur messbaren Ver änderung der gegenseitigen Lage von   Messmikroskop    und Körper und eine Beleuchtungseinrichtung enthält, sofern nur dem   Messmikroskop    ein Beleuchtungsgerät zugeordnet ist, dessen optische Achse gegen über der optischen Achse des   Messmikroskops    um vorgegebene Beträge verstellbar ist.



   Das erfindungsgemässe Verfahren ist sowohl zur Messung von Durchmessern und   Profilhöhen,    als auch von Winkeln und   Gewindesteigungen    geeignet. Mit Hilfe dieser Verfahren wird die Abhängigkeit der Messgenauigkeit von der Fokussierung des   Mess-    mikroskopes vermieden.



   Der Korrekturwert für die Messung ist bei unver  änderlichem    Winkel zwischen den beiden Lichtstrahlenbündeln einerseits und der optischen Achse des   Messmikroskopes    anderseits und beim Messen mit Hilfe von Interferenzstreifen der gleichen Ordnung für z. B. alle Durchmesser der gleiche. Ausserdem er  möglicht    die Verwendung von schräg zur optischen Achse des   Messmikroskops    einfallenden   Lichtstrahlen-    bündeln unter sonst gleichen Bedingungen, die Interferenzstreifen mit grösserer Apertur abzubilden, als bei Verwendung von zur optischen Achse des Messmikroskops parallelen   Lichtstrahlenbündeln.    Dadurch ist es möglich, die   Mikroskopvergrösserung    zu erhöhen und damit die Messgenauigkeit zu steigern.

   Schliesslich ergibt sich infolge der Anwendung des erfindungsge  mässen    Verfahrens im Mikroskop ein völlig symmetrischer Abbildungsstrahlengang, wodurch die volle Ausnutzung der Apertur des Mikroskopobjektivs und hinsichtlich der Abbildungsgüte günstige Bedingungen ermöglicht werden.



   Zur beispielsweisen Erläuterung des Gegenstandes der Erfindung dienen die Fig.   1    bis 3 der Zeichnung.



  Dabei wird anhand der Fig.   1    eine Erklärung des   Messprinzips    gegeben. Die Fig. 2 zeigt eine Vorrichtung der Durchmesserbestimmung nach dem erfin  dungsgemässen    Verfahren im Längsschnitt. Fig. 3 stellt ein   Beleuchtungsgerät    in dem seine optische Achse enthaltenden Längsschnitt dar.



   In Fig.   1    ist mit z ein Querschnitt eines Zylinders bezeichnet, der einmal mit einem kohärenten Lichtbüschel li, li und zum anderen mit einem kohärenten   Lichtbüschel 12    ;   t2 streifend so    beleuchtet wird, dass ein Teil   11'bzw.      12'der    Lichtstrahlen am Zylinder reflektiert wird, während ein anderer Teil 11 bzw.   12    der Lichtstrahlen am Zylinder vorbeigeht. Beide Licht  büschel ll    ;   li und lz    ;   12'liegen    in der gleichen Schnittebene des Zylinders.

   Die   Teilstrahlenbüschel      ll    und   li    bzw.   I2 und 12'kommen    in einem Punkt   U1    bzw.   U2    zum Schnitt und wegen der   Kohärenz    der Teilstrahlenbüschel zur Interferenz. Die Punkte   Ul      und ! U2 gehö-    ren zwei Kurven   ki    und   k2    an, die von den Schnittpunkten der   Teilstrahlenbüschel    gebildet werden, in denen ungestörter und reflektierter Strahl mit gleicher Phasendifferenz interferieren.

   Sind die Einfallswinkel der an den Enden des zu bestimmenden Durchmessers einfallenden Lichtstrahlenbüschel gegenüber der optischen Achse X-X eines   Messmikroskops    mit dem Objektiv O entgegengesetzt gleich, so schneiden sich beide Kurven kl und   3    auf einem zu dem zu bestimmenden Durchmesser senkrecht stehenden Zylinderdurchmesser. Erfolgt die Reflexion der Teilstrahlen  büschel 11'und 1o'an    den Enden des Durchmessers d, so sind   Ul    und U2 die Umkehrpunkte der Kurven gleicher Phasendifferenz in Richtung des zu bestimmenden Durchmessers. Der Abstand a der Punkte Ul und   lJo    ist grösser als der Zylinderdurchmesser   d.   



   Zur Bestimmung des Durchmessers   cl    des Zylinders ist daher der Abstand a der   Umkehrpunkte ! 7 ;    und U2 mit einer Verbesserung n zu versehen, die sich berechnet zu    k A n=,    v worin k die Streifenordnung, ? die WellenlÏnge des verwendeten Lichts und v den Winkel bedeuten, den das von der Beleuchtungseinrichtung ausgesandte   Lichtstrahlenbüschel    mit der optischen Achse X-X des   Messmikroskops    einschliesst. Diese Verbesserung ist immer mit negativen Vorzeichen anzubringen, so dass sich für den Zylinderdurchmesser    k R f    v ergibt.



   Das in Fig. 2 dargestellte Gerät besitzt eine Tischplatte 11, die auf vier Füssen 12 ruht und mit einer Schlittenführung 13 ausgestattet ist. In dieser Schlit  tenführung    ist ein Schlitten 14 mi Hilfe einer Spindel 15 und eines auf der Spindel befestigten Handrades 16 verschiebbar. Auf dem Schlitten 14 sind zwei   Messmikroskope    17 und 18 mit Muffen 19 und 20 so befestigt, dass sie durch zwei Bohrungen 21 und 22 im Schlitten 14 und einen Längsschlitz 23 der Tischplatte 11 nach unten ragen und ihre optischen Achsen rechtwinklig zur Verschiebungsrichtung dieses Schlittens stehen.

   Das in Richtung seiner optichen Achse verschiebbare   Messmikroskop    17 ist mit einem   Winkelmessokular    24 mit in bekannter Weise drehbare Fadenkreuz und das   Winkelmessmikroskop    18 mit einem Okularschraubenmikrometer 25 ausgestattet, das einen in der Verschiebungsrichtung des Schlittens 14 verschiebbaren Doppelfaden aufweist.



  An den vier Füssen 12 ist eine stufenförmig ausgebildete Zwischenplatte 26 befestigt. Der höher gelegene Teil dieser Zwischenplatte trägt einen an seiner Oberfläche mit einer Teilung versehenen Glasmassstab 27, während der tiefer gelegene Teil zur Aufnahme der Prüflinge, beispielsweise eines ge  strichelt    angegebenen Zylinders 28, mit zwei Lager  böcken    29 ausgestattet ist, in denen spitz auslaufende Bolzen 30 mittels Schrauben 31 festgeklemmt sind.



  Die Achse der Bolzen 30, die durch die Verbindungslinie ihrer Spitzen dargestellt wird, liegt rechtwinklig zur Verschiebungsrichtung des Schlittens 14 und zur Achse des   Messmikroskopes    17. Im tiefer gelegenen Teil der Zwischenplatte 26 ist ein Schlitz 32 vorgesehen, der parallel zum Schlitz 23 verläuft. Die untere Seite dieses Teils der Zwischenplatte trägt eine Schlittenführung 33, in welcher ein Schlitten 34 mittels des Handrades 35 über eine Spindel 36 parallel zur Verschiebungsrichtung des Schlittens 14 verschiebbar ist. Das Handrad 35 ist ein Teil einer Skalentrommel 37, die in einem Gehäuse 38 drehbar ist und zur Anzeige der Verschiebung des Schlittens 34 dient.

   Der Schlitten 34 hat einen parallel zum Schlitz 32 verlaufenden Schlitz 39, durch welchen das Gehäuse 40 eines Kollimators hindurchragt, dessen optische Achse mit der des   Messmikroskopes    17 im endlichen Bereich konvergiert. Der Kollimator ist in zwei am Schlitten 34 befestigten Lagerböcken 41 in der Verschiebungsrichtung dieses Schlittens schwenkbar gelagert. Ein mit dem Kollimator fest verbundener Zeiger 42 zeigt an einer Skala 43, die sich an einem der Lagerböcke 41 befindet, die Schwenkungen des Kollimators an. Im Inneren des Gehäuses 40 sind eine Glühlampe 44 und eine mit einem feinen Spalt versehene Blende 45 untergebracht (Fig. 3).



  Der Spalt ist parallel zur Verbindungslinie der Spitzen der beiden Bolzen 30 und liegt in der Brennebene des Kollimatorobjektivs 46.



   Beim Gebrauch des Gerätes ist die Glühlampe 44 durch Anschluss an einen Stromkreis zum Leuchten zu bringen. Der Kollimator sendet dann ein annähernd paralleles Lichtbündel nach oben. Er ist durch Verschiebung und Schwenkung so einzustellen, dass das von ihm ausgesandte Lichtbündel einseitig streifend auf den Zylinder 28   auffällt    und der Mittelstrahl des Lichtbündels mit der Achse des   Mess-    mikroskops 17 einen von Null verschiedenen Winkel einschliesst. Das   Messmikroskop    17 ist so in der Höhe zu verstellen und mittels des Handrades 16 in der Längsrichtung zu verschieben, dass die beleuchtete Mantellinie des Zylinders 28 und ein parallel zu dieser Mantellinie verlaufendes System von Interferenzstreifen im Gesichtsfeld des   Messmikroskops    sichtbar wird.

   Beim kontinuierlichen Verstellen des Mikroskops in der Höhe bewegen sich diese Interferenzstreifen in einer Richtung senkrecht zur Mantellinie des Zylinders 28, kommen zum Stillstand und bewegen sich schliesslich in entgegengesetzter Richtung. Auf diesen Punkt der Richtungsumkehr der Streifenbewegung wird das Mikroskop scharf   einge-    stellt und durch Drehen des Handrades 16 der ge  wünschte    Interferenzstreifen mit dem Fadenkreuz des   Winkelmessokulars    zur Deckung gebracht.

   Das   Mess-    mikroskop 17 ist so einzustellen, dass die Teilung des   Glasmassstabs    27 scharf abgebildet wird und der Doppelfaden des Okularschraubenmikrometers 25 so zu verschieben, dass die mikroskopische Abbildung des dem Doppelfaden zunächst gelegenen Striches der Teilung des   Glasmassstabes    zwischen den Fäden liegt.



  Nunmehr werden die eingestellten Werte der Teilung des   Glasmassstabs    27, des Okularmikrometers 25 und der Schwenkungswinkel des Kollimators abgelesen.



  Danach wird der Kollimatorachse bezüglich der die Achse der Bolzen 30 enthaltenden Lotebene durch Drehen des Handrades 35 und Schwenken des Kolli  matorgehäuses    40 eine entgegengesetzt gleiche Einstellung erteilt, die Einstellungen der beiden Mikroskope auf der anderen Seite des Zylinders 28 zweckmässig für den Interferenzstreifen gleicher Ordnung wiederholt und auch hierbei die entsprechend eingestellten Werte abgelesen. Aus der Differenz der   Längenablesungen    am Glasmassstab und Okularmikrometer ergibt sich der Abstand der beiden je auf einer Seite des Zylinders gelegenen Interferenzstreifen voneinander. Um den Durchmesser des Zylinders zu erhalten, ist von dieser Differenz die oben angegebene Verbesserung abzuziehen.



   Damit mit der beschriebenen Vorrichtung auch Winkel, beispielsweise Kegel-und Flankenwinkel gemessen werden können, ist dem   Messmikroskop    17 das Winkelmessokular 24 zugeordnet, dessen Fadenkreuz um seinen in der optischen Achse des Mikroskops liegenden Mittelpunkt drehbar ist. Beim Messen beispielsweise eines Kegelwinkels wird das Mikroskop 17 so verchoben und das Fadenkreuz so gedreht, dass jeweils derselbe seiner Fäden mit einem der parallel zu beiden Seiten des Kegels nacheinander erzeugten Interferenzstreifen zusammenfällt. Die zugehörigen beiden Ablesungen werden mittels eines Ablesemikroskops   24'am    Teilkreis des Winkelmessokulars vorgenommen und durch Differenzbildung der Kegelwinkel ermittelt.

   Anstatt das   gesamte Kol-      limatorgehäuse    40 am Schlitten 34 drehbar zu lagern, ist es auch möglich, nur die den Spalt enthaltende Blende 45 in der Bewegungsrichtung des Schlittens verschiebbar anzuordnen, im übrigen aber das Gehäuse 40 fest mit dem Schlitten 34 zu verbinden. Fig. 3 zeigt einen derart ausgebildeten Kol  limator,    dessen Blende 45 in einer Führung 47 über eine Spindel 48 mittels einer   Messschraube    49 verschiebbar ist, wobei diese Verschiebung mit Hilfe eines am Gehäuses 40 angeordneten Zeigers 50 an einer auf der   Messschraube    vorgesehenen Teilung 51 ablesbar ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH 1 Verfahren zur Bestimmung von geometrischen Daten an Körpern mit gekrümmter Oberfläche durch Messung des Abstandes von mikroskopisch zu betrachtenden Interferenzstreifen, die mit Hilfe streifend auffallenden Lichtes dadurch erzeugt werden, dass die Oberfläche an zwei Messstellen je mit einem mindestens annähernd parallelstrahligen Lichtbündel beleuchtet wird, wobei der Messwert mit einer rechnerisch zu ermittelnden Verbesserung korrigiert wird, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eines der auffallenden Lichtstrahlenbündel gegenüber der optischen Achse des Mikroskops um einen von der Null verschiedenen Winkel geneigt wird, so dass die Verbesserung von dem Neigungswinkel jedes Lichtbündels gegenüber der Mikroskopachse, der Strei fenordnung und Wellenlänge des verwendeten Lichts abhängig wird.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die auffallenden Lichtbündel miteinander konvergieren.
    2. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Halbierende des Konvergenzwinkels annähernd parallel zur optischen Achse des Mikroskops verläuft.
    3. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass zur Messung diejenige Stelle eines Interferenzstreifens benutzt wird, an der sich das direkt von einer Lichtquelle kommende Teilstrahlenbündel mit dem an der Messstelle des Körpers reflektierten Teilstrahlenbündel schneidet.
    PATENTANSPRUCH II Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, die ein Mikroskop zur Betrachtung des Körpers und der in seiner Nähe auftretenden Interferenzerscheinungen, eine Einrichtung zur messbaren Veränderung der gegenseitigen Lage von Mikroskop und Körper sowie ein Beleuchtungsgerät enthält, dadurch gekennzeichnet, dass das Be leuchtungsgerät mit Mitteln versehen ist, die es gestatten, die Richtung der optischen Achse dieses Beleuchtungsgerätes gegenüber der des Mikroskops um vorgegebene Beträge zu ändern.
    UNTERANSPRÜCHE 4. Vorrichtung nach Patentanpruch II, dadurch gekennzeichnet, dass das Beleuchtungsgerät schwenkbar angeordnet ist.
    5. Vorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Mikroskop mit einem Win kelmessokulator ausgestattet ist.
CH707161A 1960-08-08 1961-06-16 Verfahren und Vorrichtung zur Bestimmung von geometrischen Daten an Körpern mit gekrümmter Oberfläche CH405731A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DD6916260 1960-08-08

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH405731A true CH405731A (de) 1966-01-15

Family

ID=5477530

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH707161A CH405731A (de) 1960-08-08 1961-06-16 Verfahren und Vorrichtung zur Bestimmung von geometrischen Daten an Körpern mit gekrümmter Oberfläche

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH405731A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69810480T2 (de) Bildqualitätserfassungsvorrichtung für progressive brillengläser
DE2934263A1 (de) Digitaler scheitelbrechwertmesser
DE3103670A1 (de) Messinstrument zur bestimmung von linsenparametern weicher kontaktlinsen
DE19713138A1 (de) Anordnung zur Ermittlung optisch relevanter Daten des Auges
DE3311945C2 (de) Vorrichtung zur berührungslosen Messung von Winkeln
WO2009040162A1 (de) Sonde und vorrichtung zum optischen prüfen von messobjekten
CH405731A (de) Verfahren und Vorrichtung zur Bestimmung von geometrischen Daten an Körpern mit gekrümmter Oberfläche
DE578744C (de) Verfahren und Geraet zur Bestimmung des Durchmessers von Koerpern mit gekruemmter Oberflaeche mit Hilfe von Interferenzerscheinungen
DE2528818C3 (de) Scheitelbrechwertmesser
DE932037C (de) Vorrichtung zum Einstellen und Messen grosser Laengen
DE571714C (de) Vorrichtung zum Messen des Abstandes der zueinander parallelen Achsen zweier Koerper
DE1045110B (de) Geraet zur optischen Messung der Wandstaerke, insbesondere von Hohlglaskoerpern
DE1473776A1 (de) Messmikroskop der nicht beruehrenden Art
DE579951C (de) Optisches Mikrometer
DE1207639B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Bestimmung von geometrischen Daten an Koerpern mit gekruemmter Oberflaeche
DE349207C (de) Einrichtung zum Pruefen von Bolzengewinden
DE399849C (de) Vorrichtung zum Vergleichen zweier parallel nebeneinander verlaufender Strecken (Massstaebe, Gewindegaenge o. dgl.) miteinander
DE948195C (de) Fernrohr zur Verwendung in Verbindung mit einem fernen Reflektor
DE394809C (de) Einrichtung zum Vergleichen zweier parallel nebeneinander verlaufender Strecken
DD286086A7 (de) Anordnung zur gewinnung des fourierspektrums eindimensionaler objekte
DE4004986C2 (de)
DE362927C (de) Fadenzaehler
AT231193B (de) Achsenwinkel-Meßeinrichtung für Polarisationsmikroskope
DE590508C (de) Optische Feinmessvorrichtung
CH91357A (de) Einrichtung zum Prüfen von Bolzengewinden.