CH405799A - Hangsteuerung für selbstfahrende, vorzugsweise handgeführte, landwirtschaftliche Arbeitsgeräte, insbesondere Heuerntegeräte - Google Patents

Hangsteuerung für selbstfahrende, vorzugsweise handgeführte, landwirtschaftliche Arbeitsgeräte, insbesondere Heuerntegeräte

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CH405799A
CH405799A CH816562A CH816562A CH405799A CH 405799 A CH405799 A CH 405799A CH 816562 A CH816562 A CH 816562A CH 816562 A CH816562 A CH 816562A CH 405799 A CH405799 A CH 405799A
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CH
Switzerland
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implements
hand
actuating rod
propelled
self
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Application number
CH816562A
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English (en)
Inventor
Friedrich Dipl Ing Patleych
Original Assignee
Reform Werke Bauer & Co
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Publication date
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Publication of CH405799A publication Critical patent/CH405799A/de

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D78/00Haymakers with tines moving with respect to the machine
    • A01D78/06Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying endless chains or belts

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Guiding Agricultural Machines (AREA)
  • Harvester Elements (AREA)

Description


  



  Hangsteuerung für selbstfahrende, vorzugsweise handgeführte, landwirtschaftliche
Arbeitsgeräte, insbesondere   Heuerntegeräte   
Die Erfindung bezieht sich auf eine   Hangsteue-    rung f r selbstfahrende, vorzugsweise handgef hrte,    landwirtschaftliche Arbeitsgeräte, insbesondere Heu-      erntegeräte,    mit zwei   Triebrädern und      zwei um ver-    tikale Achsen schwenkbaren St tzrÏdern, die mittels Lenkhebel und Spurstangen durch eine als ungleich  armiger    Hebel.

   ausgebildete Betätigungsstange, deren kürzerer Arm an der   Spurstange angeleiokt    ist, gemeinsam lenkbar sind    Derartige Geräts besitzen zu ihrer Führung    in der Regel eine Handdeichsel mit zwei Handgriffen, die vom   Geräteführer    zwecks Führung des Gerätes bei    der Arbeit zu. erfassen sind. Die Betätigungsstange    hat dabei an ihren n der F hrungsseite des GerÏtes zugewendeten Enden ebenfalls einen Handgriff, um , die Lenkung der Stützräder betätigen zu können.



  Es ergibt sich dadurch f r   dan Geräteführer die    Notwendigkeit, nur mit einer Hand einen Handgriff , der Handdeichsel und mit der. anderen Hand den) Handgriff der Betätigungsstange zu erfassen. Dadurch wird die Bedienung des GerÏtes, insbesondere bei der Arbeit am steileren Hang, erschwert, weil das GerÏt selbst bzw. seine Handdeichsel mit nur einer Hand gef hrt werden kann.



   Am steilen Hang treten durch die hangabwärts gerichteten Komponenten des Eigengewichtes Knaftwirkungen auf, denen einerseits durch die Lenkung, anderseits durch   beiidhändiges Führen    des Gerätes an der Handdeichsel entgegengewirkt werden soll.



  Es kommt hinzu, dass an der   Handdeichsal    sich die Bedienungshebel f r Gas und gegebenenfalls Kupplung befinden Der Geräteführer müsste eigentlich drei HÏnde haben, um den Anforderungen, die vom Gerät her an ihn gestellt werden, zu genügen.



   Es ist ferner ein Bindemäher mit motorischem Antrieb bekannt, bei dem eines der beiden Stützräder lenkbar angeordnet ist. Dabei ist ein aus Lenkhebel,    Lenkstange. und Winkelhabel bestehendes Ubertra-      gungsgestänge    vorgesehen, wobei am Winkelhebel angeordnete Rasten in der Hangfahrt ein Blockieren    'der Lenkung in verschiedenen Stellungen ermögli- chen. Eme solche Lenkung erfordert j. adoch einen    hohen Kraftaufwand f r ihre BetÏtigung. Die geschilderten Nachteile der bekannten Arbeitsgeräte werden gemäss der Erfindun g dadurch vermieden, da¯ am lÏngeren Arm der BetÏtigungsstange in einem ein Mehrfaches des Abstandes der LÏnge des k rzeren Armes betragenden Abstand eine Feststellvor   richtung iangreift.



   Zweckmässig ist der längere Arm der Betätigungs- stange stufenlos, vorzugsweise durch Rsibungsschluss,    feststellbar. Vorteilhaft ist die Faststellvorrichtung   fur    den lÏngeren Arm der BetÏtigumgsstange auf   der Griffstange der Handdsichsel angeordnet.   



   Diese Anordnung ist relativ einfach und ohne gro¯en Kraftaufwand badienbar. Durch den lÏngeren Arm   derBetätigungsstangswirdermöglicht,dasseine    kleine Feststellkraft zur Beherrschung gro¯er, von der Lenkung kommende   Fahrstösss ausreicht, wobei    jadoch die Einstellung dieser Feststellkraft von Hand aus leicht vorgenommen werden kann.



     Der Reibuagsschluss    zur Feststellung   der. Betäti-    gungsstange verhindert einerseits die sonst m¯gliche   Verstell, ung durch F, ahnstösse    und Massenwirkungen, kann aber anderseits durch Handkraft leicht  ber  wunden werden, nachdem ierfindungsgemäss die    He   belübersetzung zwischen Feststellvorrichtung und den    Achsen der Stützräder wesentlich gr¯¯er ist als   zwi-    schen Feststellvorrichtung und Handgriff der BetÏti  gangsstange.   



   Wann gewünscht ist, die Betätigungsstange gestuft   verstellbar und festsellbar. anzuordnen, kann    die Stange von vorne nach hinten  ber die Griffstange ragen und auf dieser aufliegen, wobei von hinten her an der Betätigungsstange eine Feder   vor-    gesehen ist, welche unter die Griffstange reicht und die Betätigungsstange gegen die erstere federnd anlegt und deren Eingriff in die Rasten, die auf der   Griffstangs vorgesehen sind, sichert.   



   Der   Erfin,    stand ist in den Zeichnungen beispielsweise, dargestellt.



     Fig. 1 zeigt    in Seitenansicht. die Anwendung der Erfindung auf einen Kettenrechen und
Fig.   2    die zugehörige Draufsicht.



   Fig. 3 veranschaulicht die auf den Getriebablock aufgesetzte Kulisse mit Reibbelag in Ansicht.



   Als Ausführungsbeispiel ist   dis      Hangsteuerung    an einem selbstfahrenden und   hanggeführben      Ketten-    rechen   für die Arbeitsgänge der Hauernte dargestellt.   



  Das Gerät wird mittels der die Griffstange la aufweisenden   Handdeichsel      lu, ide    mit Fahrgestell 2 verbunden ist, vom Bedienungsmann in Vor- und    Rückwärtsfahrt längs der Schichtenlinie eines Hanges    geführt. Der Motor 3 treibt über ein Triebwerk 4   sowohl'dieTriebräder5alsauchüber    einen Keilriementrieb 6 die mit Zinken besetzte Kette 7. Der Kettenträger   8    ist in der Vertikalen schwenkbar im Triebwerk 4 gelagert. Mit ihm verbunden ist der Rahmen   9      fUr    die Aufnahme bzw. Lagerung der Stiitzräder   10.      DiesesindmittelseinerKurbel    11   höhsnverstellbar    (Fig. 1).



   Die St tzrollenachsen 12 tr, agen Lenkhebel 13, die mittels ieiner   Spurstangs 14 verbunden sind,    die mittig ein Gelenk 15 mit waagrechter Bohrung   auf weist, in. die der Lenkfinger    16 des vorderen, kürzeren Armes   17 der Betätigungsstange hinein-    ragt. Die BetÏtigungsstange ist im Rahmen 9 mittels einer   Zapfenlagerung    18 schwenkbar gelagert. Der hintere, längere Arm 19   ader Betätiigungsstange    ist von   oben zan zdas Lager    18 angeschlossen und über die Rechenkette 7 hinweggeführt ; er trÏgt einen Handgriff 20 und   wird durch. eine. an    der Griffstange   l a der Deichsel 16 festgelegte Kulisse    22, die oben und unten mit einem Reibbelag 24 versehen ist, gef hrt.

   Im Bereich des Reibbelages ist auf dem hinteren Arm 19 der   B. etätigungsstange    ein Kulissenstein 25 drehbar aufgeschoben.



   Wie aus den Zeichnungen ersichtlich, ergibt eine Verstellung des hinteren Armes 19 der Betätigungsstange um den Winkel a eine Verschwenkung der Stützräder 10 um die Winkel   fil    bzw.   fol2.    Beim Verschwenken der Betätigungsstange wird der   Rei-    bungsschlu¯ in der Kulisse 22 überwunden. Ist die Stange um den Winkel a verschwenkt und wird die Hand losgelassen, so verhindert dieser Reibungsschluss. die Verstellung der Betätigungsstange unter   dem Einfluss der Fahrstösse an den Stützrädem und    unter   idem    Einfluss der. auftretenden Schwingungen un, Ma¯enwinkungen beim Fahren im Gelände.



   Wie aus Fig. 3 ersichtlich, besteht   vorteilhafter-    weise die Kulisse aus den beiden Bogen 22, die bei 22a   zusammeagespannt werden. Dies    hat den Vorteil, da¯ man an den Stellen der Verschraubung   Zwi-      schenplättchen    einlegen oder solche wegnehmen kann, so da¯ man die StÏrke der Spannung (Umspannung des Kulissensteines 25) einstellbar regeln kann.



     Gegebenenfalls kann. die Kulisse 22 für    den hinteren Arm 19 der Betätigungsstange auch auf dem GehÏuse des Triebwerkes 4 aufgesetzt sein.   Die-    ser Arm 19 kann beliebig mittels Form- oder Kraftschlu¯ auf der Griffstange 1a der Handdeichsel 1b festgelegt werden.



   PAT, ENTANSPRUCH    Hangsteuerung    f r selbstfahrende, vorzugsweise handgeführte, landwirtschaftliche Arbeitsgeräte, ins  besondere Heuerntegeräts, mit zwei Triebrädern und    zwei um vertikale Achsen schwenkbaren St tzrÏdern, , die mittels Lenkhebel und Spurstangen durch eine als ungleicharmiger Hebel ausgebildete Betätigungs  stangs, deren kürzerer    Arm an der Spurstange angelenkt ist, gemeinsam lenkbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass am längeren Arm der   Betätigungs-    stange   (19) in einem ein Mehrfaches. des Abstandes    der LÏnge des kürzeren Armes (17) betragenden Albstand eine Feststellvorrichtung (22) angreift.

Claims (1)

  1. UNTERANSPRUCHE 1. Steuerung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da¯ die Betätigungsstangs von ihrem Schwenklager (18) ber das GerÏt hinweg nach hinten geführt ist.
    2. Steuerung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der längere Arm (19) der Be tätigungsstange (19) stufenlos mittels Form-oder Knaftschluss, vorzugsweise durch Reibungsschluss, faststellbar ist.
    3. Steuerung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Feststellvorrichtung für den lÏngeren Arm (19) der BetÏtiguagsstange auf der Griffstange (1a) ider Handdeichsel (1b) angeordnet ist.
CH816562A 1961-07-13 1962-07-06 Hangsteuerung für selbstfahrende, vorzugsweise handgeführte, landwirtschaftliche Arbeitsgeräte, insbesondere Heuerntegeräte CH405799A (de)

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