CH405881A - Blechtafelschere - Google Patents

Blechtafelschere

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CH405881A
CH405881A CH20864A CH20864A CH405881A CH 405881 A CH405881 A CH 405881A CH 20864 A CH20864 A CH 20864A CH 20864 A CH20864 A CH 20864A CH 405881 A CH405881 A CH 405881A
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Haenggi Max
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Haenggi Max
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    • B23D15/00Shearing machines or shearing devices cutting by blades which move parallel to themselves
    • B23D15/12Shearing machines or shearing devices cutting by blades which move parallel to themselves characterised by drives or gearings therefor
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    • Y10T83/8853Including details of guide for tool or tool support

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shearing Machines (AREA)

Description


  Blechtafelschere    Die     vorliegende    Erfindung betrifft eine     neuartige     Blechtafelschere mit zwei Seitenständern, die durch  zwei     übereinander        ,angeordnete,    ein     Hohlprofil        auf-          weisende        Verstrebungen        miteinander        verbunden        sind          und        mit    zwei zur Durchführung eines waagrechten  Blechtafelschnittes zusammenwirkenden Messern,

   die  an     balkenförmigen    Messerhaltern     befestigt    sind, von  ,denen (der untere starr mit der entsprechenden Ver  strebung verbunden ist, wähnend Ader obere Messer  halter     in        senkechter        Richtung    geführt ist.  



  Diese Blechtafelschere kennzeichnet sich erfin  dungsgemäss dadurch, dass der obere Messerbalken  ,auf     dien    unteren Enden von     Führungsbolzen        befestigt     ist, die gleitbar in senkrechten, in der oberen Ver  strebung eingebauten Bolzenführungen angeordnet  sind und die an ihren oberen Enden nach der glei  chen Seite hin :

  abgeschrägt sind, und dass mit diesen  Abschrägungen Gleitkeile .zusammenwirken, die un  verrückbar auf einer in Triebverbindung mit     einer          Steuereinrichtung    stehenden     ,Zugstange        angeordnet     sind, welche anlässlich ihres Arbeitshubes die     Gleit-          keile    veranlasst,

   .durch     Druckwirkung    auf     die        Ab-          sehrägungen    der     Führungsbolzen    Aden     oberen    Messer  balken     mit    dem daran     befestigten        Messer        entgegen     ,der Wirkung von     Zugfedern    zur     Durchführung    des       Blechschnittes    nach unten     zudrücken.     



       Zweckmässig        bestehern        die    hohlen     Verstrebungen          zwischen    ;den     .Seitenständern    aus     dickwandigen    Stahl  rohren, wobei dann ,auch die Seitenständer     aus    Stahl  platten hergestellt werden.

   Für die Tafelschere kann       somit        ein        geschweisstes    Stahlgestell     verwandet    wer  den, was gegenüber einem Gusseisengestell     verschie-          dene        Vorteile        mit    sich bringt.     Ein        weiterer        Vorteil     ergibt     sich    bei mehrfacher     :

  Führung    des Obermesser  balkens     über        seine    ganze Länge     hin.       Auf der     beiliegenden        Zeichnung        ist        ein    Aus  führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes darge  stellt.  



  Fig. 1 zeigt die Blechtafelschere zum Teil in       ihrer        Frontansicht    und zum     Teil        in        einem        senkrech-          ten        Schnitt.     



  Fig. 2 ist ein Querschnitt durch die Blechtafel  schere, und  Fig. 3 ist -ein senkrechter Schnitt durch eine  zu dieser Blechtafelschere ,gehörende Steuereinrich  tung.  



  Die Blechtafelschere gemäss Fig. 1 und 2 hat       zwei    Seitenständer 10,     die        durch        zwei    von     Überein-          ander        angeordneten        dickwandigen        Stahlrohren    11 und  12 gebildeten Verstrebungen miteinander verbanden       sind.        Die    beiden Seitenständer 10     sind    ihrerseits  ,aus     Stahlplatten        hergestellt,    mit welchen die Stahl  rohre 1,1 und 12 verschweisst sind.

   Die Blechtafel  schere, um die es sich hier handelt, hat somit       ,ein        Maschinengestell        .aus    Stahl, dessen Teile     sich          ,durch        Schweissen    miteinander verbinden     lassen,        was     bei Gusseisen-Gestellen nicht möglich ist.

   Die Tafel  schere hat, wie     üblich,        ,zwei        zur        Durchführung        einfies     waagrechten Blechtafelschnittes bestimmte Messer  13 und 14,

   die Unter- und Obermesser genannt  werden     und        .an    je     einem        balkenförmigen        Messer-          halter    15 und     .16        befestigt        sind.    Das     Untermesser     1.3 ist in an sich bekannter Weise mittels einer     Schlitz-          und        Bolzenverbindung        ,

  anbetreffenden        Messerhalter          befestigt    und     lässt    sich somit     gewünschtenfalls    ver  stellen. Der Messerhalter 15 ist seinerseits auf der  oberen     .Seite    des     unteren        Stahlrohres    11     ortsfest     mit     diesem        verbunden,    wogegen der obere     Messer-          halter    1:

  6, mit     idem        Idas    Obermesser 14 starr     verbun-          den        ist,        mittels        Schrauben        ;auf        Iden        unteren    Enden      von Führungsbolzen 17     befestigt    ist, die     gleitbar     in senkrechten, im oberen Stahlrohr 12 eingebauten  Bolzenführungen angeordnet sind. Diese Bolzenfüh  rungen weisen je eine von unten her in das Stahlrohr  12 eingesetzte, in der Wandung, dieses letzteren  ortsfest ;gelagerte Stahlhülse 18 :auf, die oben mit  einem Deckel 18a verschlossen ist.

   Die Stahlhülsen  18 sind mit einer Bronzebüchse 19     gefüttert,    in  welcher der entsprechende Führungsbolzen 17 an  geordnet ist. Die Stahlhülsen 18 und ihre Büchsen  19 sind an ihrem oberen Ende in Richtung der Achse  des Stahlrohres 12 durchgehend     geschlitzt.    Die     Breite          dieser        Schlitze        entspricht    der Dicke von     Gleitkeilen     20, die unverrückbar auf einer Zugstange 21 an  geordnet sind.

   Zu diesem Zwecke sind die beiden       endseitigen        Gleitkeile    20 in zweckmässiger     Weise     auf der Zugstange 21     befestigt,    während die übrigen       Gleitkelle    durch     Zwischenschaltung    von auf die Zug  stange 21 aufgeschobenen Distanzhülsen an ihrem  Platz gehalten werden. Die Tragbolzen 17 sind     an          ihren    oberen     Enden    -alle nach der     gleichen    Seite  hin abgeschrägt.

   Mit diesen Abschrägungen n wirken  die     Gleitkeile    20 zusammen, wobei zu     verstehen        ist,     dass die Gleitflächen der einen und der ,andern Teile  .einander entsprechende Neigungswinkel     aufweisen.     



  Wie auf Fig. 1 ersichtlich ist, sind an den End  teilen den oberen     Messerhalter    16 zwei senkrechte  Bolzen 22     befestigt,    die sich durch     Öffnungen    in der       Wandung    des Stahlrohres 12 in     dieses    hinein er  strecken. Auf diesen Bolzen 22 ist je eine Druckfeder  23 angeordnet, deren oberes Ende in ein Kappen  stück 22a     eingreift,    durch das     sieh    der     betreffende     Bolzen 22 erstreckt, :auf dessen     vorstehendem,    mit  einem Aussengewinde versehenen Ende eine Mutter  22b aufgeschraubt ist.

   Auf diese Weise halten die  beiden Druckfedern 23     ;den    oberen Messerhalter 16  in hochgezogener Ruhestellung, die das     Einschieben     einer Blechtafel zwischen die     beiden        Messer    13     und     14 gestattet.  



  Die Zugstange 21 wird von der in Fig. 3 ge  zeigten     Steuereinrichtung    aus betätigt. Sie erstreckt  sich :durch die eine der beiden Seitenwangen 10 des       Maschinengestells        hindurch    und trägt an     ihrem    vor  stehenden Ende     ein    ortsfest .damit     verbundenes    Zahn  stangenstück 24, mit dem ein     Zahnrad    25 kämmt,  das lose auf     einer        Hilfswelle    26     .angeordnet    ist,     dessen     Achse quer zu derjenigen der Zugstange 21 verläuft.

    Diese     Hilfswelle    26 ist in einem Getriebekasten 27       gelagert,    der an der betreffenden     Seitenwange    10  des     Maschinengestells        befestigt    ist. In diesem     Kasten     27 ist     auch        eine        Zwischenwelle    28 gelagert,     die    ein       Schwungrad    29 trägt, das von     ,einem    Motor 30     aus     mittels eines     Riemenantriebes    in     Umlauf        versetzt     wird.

   Diese     Umlaufbewegung    wird über ein Unter  setzungsgetriebe 31 der     Hilfswelle    26 übermittelt,  die somit ständig rotiert, wenn der Motor 30 eins  geschaltet ist. Auf der Hilfswelle 26 ist eine Klauen  kupplung angeordnet, von der     die    eine     Hälfte    32  auf der     entsprechenden        Stirnseite    des lose     gelagerten     Zahnrades 25 befestigt ist,     während    die     andere    Kupp-    lungshälfte 33 mit einem verlängerten Nabenteil 33a  ,derselben auf oder Hilfswelle 26 drehfest, aber längs  verschiebbar aufgekeilt ist.

   Der Nabenteil 33a trägt  an seinem der     Kupplungshälfte    33     abgewendeten     Ende eine Magnetscheibe 34, der ein ortsfester, ring  förmiger Elektro-Magnetanker 35 zugeordnet ist.       Wird        da-.    Wicklung dieses Ankers bei eingeschalte  tem Antriebsmotor 30 vorübergehend unter Strom  gesetzt, so zieht der Anker die Scheibe 34 an,<B>je-</B>  doch nacht bis zur völligen Anlage an denselben,  wodurch die Klauenkupplung 32, 33 eingerückt  wird. Die Folge davon ist, dass die Hilfswelle 26  und mit ihr das Zahnrad 25     sinngemäss    gedreht  wird.

   Die Zugstange 21     erfährt    dadurch eine Längs  bewegung in     Richtung    auf den Getriebekasten 27 zu,  um die     Gleitkeile    20     auf        die        Führungsbolzen    17  einwirken zu lassen und diese mit Odem daran be  festigten Messerträger 16 zur Durchführung des Blech  tafelschnittes entgegen der     Wirkung    der Druckfe  dern 23 nach unten zu stossen.

   Sobald der Schnitt       erfolgt    ist,     wird    die Stromzufuhr zur Magnetanker  wicklung wieder unterbrochen, so dass die beiden  Druckfedern 23 den Messerträger 1'6 wieder in seine  obere Ausgangslage zurückführen, wobei gleichzeitig  auch die Zugstange 21 jetzt durch Einwirkung des       Führungsbolzens    17 auf die Gleitkeile 20 in ihre       ursprüngliche    Lage     zurückbewegt    wird. Zur Durch  führung des nächsten Blechtafelschnittes wird wieder  um die Magnetankerwicklung eingeschaltet, und das  oben     beschriebene        ,Spiel    wiederholt     sich.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Blechtafelschere mit zwei Seitenständern, die ,durch zwei übereinander angeordnete, ein Hohlprofil .aufweisende Verstrebungen miteinander verbunden sind, und mit zwei zur Durchführung eines waag rechten Blechtafelschnittes zusammenwirkenden Mes sern, die an balkenförmigen Messerhaltern befestigt sind, von denen der untere :
    starr mit der entsprechen -den Verstrebung verbunden ist, während der obere Messerhalter in senkrechter Richtung geführt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Messerbal ken auf den unteren. Enden von Führungsbolzen befestigt ist, die gleitbar an .senkrechten, in der oberen Verstrebung eingebauten Bolzenführungen angeordnet sind und die an ihren obern Enden nach der gleichen Seite hin abgeschrägt sind,
    und @dass mit diesen Abschrägungen Gleitkeile )zusammenwirken, die un verrückbar :auf telner in Triebverbindung mit einer Steuereinrichtung .stehenden Zugstange rangeordnet sind, welche -anlässlich ihres Arbeitshubes die Gleit- keile veranlasst,
    durch Druckwirkung auf die Ab schrägungen der Führungsbolzen den oberen Messer balken mit ,dem daran befestigten Messer entgegen oder Wirkung von Zugfedern zur Durchführung des Blechschnittes nach unten zu drücken.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Blechtafelschere nach Patentanspruch, (dadurch gekennzeichnet, @dass :die genannten Verstrebungen aus dickwandigen Stahlrohren bestehen, die ,an ihren Enden mit aus Stahl bestehenden Seitenwangen ver- schweisst sind. z.
    Blechtafelschere mach Patentanspruch und Un teranspruch 1, (dadurch gekennzeichnet, dass die Bol zenführungen je seine mit einem Futterrohr versehene Stahlhülse auf :eisen, die oben und unten .in der Wandung der obern, rohrförmigen Verstrebung<B>ge-</B> lagert und an ihrem oberen Ende mit einem Durch- gangsschlitz für den entsprechenden Gleitkeil verse hen ist. 3.
    Blechtafelschere wach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, ,dadurch gekennzeichnet, dass ,der obere Messerhalter mit durch den ihm zuge kehrten Wandungsteil der oberen Verstrebung hin- durch sich erstreckenden Bolzen versehen ist, auf welchem Zugfedern angeordnet sind, die diesen Mes- serhalter in seiner oberen Ausgangslage halben. 4.
    Blechtafelschere nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Zugwelle, auf welcher die Gleitkeile ,angeordnet sind, durch die eine oder Seitenwangen der Tafelschere hindurch erstreckt und an ihrem vorstehenden Ende ein Zahnstangenstück trägt, mit dem ein Zahnrad kämmt,
    Idas auf einer Zwischen welle der genannten Steuereinrichtung sitzt und auf einer ihrer beiden Stirnseiten mit der einen Hälfte einer elektromagnetisch einrückbaren Klauenkupp- lung versehen ist.
CH20864A 1964-01-09 1964-01-09 Blechtafelschere CH405881A (de)

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US423984A US3269246A (en) 1964-01-09 1965-01-07 Reciprocal cam drive for sheet metal shears
FR1335A FR1420185A (fr) 1964-01-09 1965-01-08 Cisaille à plaques de tôle
NL6500225A NL6500225A (de) 1964-01-09 1965-01-08

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