CH405918A - Gewebe-Trockenfilz für die Papierindustrie und Verfahren zu dessen Herstellung - Google Patents

Gewebe-Trockenfilz für die Papierindustrie und Verfahren zu dessen Herstellung

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CH405918A
CH405918A CH972960A CH972960A CH405918A CH 405918 A CH405918 A CH 405918A CH 972960 A CH972960 A CH 972960A CH 972960 A CH972960 A CH 972960A CH 405918 A CH405918 A CH 405918A
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CH
Switzerland
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felt
paper machine
drying felt
plastic
machine drying
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Application number
CH972960A
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English (en)
Inventor
Hindle Thomas
Lord Sam
Original Assignee
Scapa Dryers Limited
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F1/00Wet end of machines for making continuous webs of paper
    • D21F1/0027Screen-cloths
    • D21F1/0036Multi-layer screen-cloths

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  • Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)

Description


      Gewebe-Trockenfilz    für die     Papierindustrie    und     Verfahren    zu dessen Herstellung    Die     vorliegende    Erfindung ist ein Zusatz zur       Erfindung    gemäss Hauptpatent     (und        betrifft        einen          Gewebe-Trockenfilz    für     die        Papierindustrie    und     ein     Verfahren zu     dessen        Herstellung.     



  Die bekannten Trockenfilze wurden     gewöhnlich     aus Baumwolle oder     Gennischen    .aus     Baumwolle    und  Asbestgarn hergestellt. Ein     .bevorzugter,        gemäss    dem  Hauptpatent hergestellter Trockenfilz hatte eine we  sentlich längere     Lebensdauer        .als    die     aus        Baumvolle     und Asbestgarn he     bestellten,    was     @dadurch        zustagde     kam,     edass    ,als Kette oder :

  als Schuss oder     für    beide  .ein Garn verwendet wird, bei welchen ein     Kunststoff-          faden,    z. B. Nylonfaden, um     einen    Kern aus Baum  wolle :oder einer andern Naturfaser     gewickelt    wird,  so     ;dass    sich     eine    offene,     schraubenlinsenförmige          Schutzwicklung    ergibt, wobei der     Gewichtsanteil        der          Kunststoffäden    im     Filz    6 .bis 14 % ausmacht.  



  Der     Gewebe-Trockenfilz    für     edie        Papierindustrie     gemäss :dem Hauptpatent,     rder    Garne aus natürlichen  Fasern     enthält,        ist    ,dadurch     gekennzeichnet,        dass        min-          destens    ein Teil der     Garne        :schraubenlinienförmig          verlaufende        Kunststoffäden    :

  aufweist,     edie        !bezwecken,          ,die        Lebensdauer    des Filzes .zu     vergrössern.    Nach (dem       Unteranspruch    1     (des        Hauptpatentes    können     die          schraubenlinienförmig        verlaufenden        Kunststoffäden     6     Abis    14     Gewichtsprozentedes        Filzes,ausmachen.     



  Ferner     ist        im    Hauptpatent     Idas        Verfahrene        zur          Herstellung        :

  dieses    Trockenfilzes     beschrieben,    das da  durch gekennzeichnet ist,     @dass    durch     Verzwirnen    ei  ner Mehrzahl von Baumwollfäden mit     mindestens     einem     mehrfibrilligen        Kunstfaserfaden    Garne herge  stellt wenden,     indem    die Baumwollfäden der     Dre-          hungsstelle    unter     Spannung        zugeleitet    werden, wäh  rend der     Kunstfaserfaden    wenigstens     annähernd    ohne  jede Spannung zur Drehungsstelle gefördert wird,

   so       :dass    der     Kunstfaserfaden        edahin        tendiert,    im     fertigen            ,Garn    sich um die     Baumwollfäden    zu legen, und dass       (dieses    G     :enägstens    zum     Teil    als Kette     und          Schuss        beim        'en    des     Trockenfilzes        verwendet        wind.     



       Inn        Hauptpatent    sind auch ein     Asbesttrockenfilz,     bei     walchem    die     untere    Lage :oder Lagen     des        Filzes     :

  solche Garne     enthalten,    welche     schraubenlinienförmig          verlaufende    Kunststoffäden     -aufweisen,        und    ?in Ver  fahren     zur        Herstellung        eines    solchen     Asbesttrocken-          filzes        ebeschrieben.     



  Im Hauptpatent     ist        iangegeben,        dass    die untere       Grenze        wies        Gewichtsanteils        ider        Kunststoffäden    6  sein soll,     Ida    der nicht proportionale     Anstieig        der     Lebensdauer des     Trockenfilzes    (mit den damals     er-          hältlichen    synthetischen Garnen)     nicht    möglich     war,

       wenn der     Gewichtsanteil    weniger als 6 % betrug,     und          die    :obere     Grenze        wurde    mit 14 %     angegeben,        weil.          Verseuche        ergeben        hatten,    dass, wenn der     Kunststoff-          fadenanteil    14 %     überstieg,

      der Zuwachs der     Lebens-          (dauer    des     Trockenfilzes    pro Prozent Zunahme     des          synthetischen        Materials    verhältnismässig :kleiner war  als     derjenige,    welcher unter 14 % erhalten wurde.  



  In der     vorliegenden        :Erfindung        wird    der Ge  wichtsanteil der     Kunststoffiden    in     idie        Bereiche    von  .3-6 % und 14-30 % :gelegt, so     @dass        ider    vom     Unter-          anspruch    .1     Idas        Hauptpatentes        und        die    vom     vor-          liegenden    Zusatzpatent     umfassten        :

  Bereiche        zusammen     den ganzen Bereich von     3-30%    ausmachen.  



  Der     Gewebe-Trookenfilz    gemäss dem     vorliagenden          Patent        ;ist    demgemäss dadurch     gekennzeichnet,    dass       die        Kunststoffäden        entweder    3     bis    6     Gewichtsprozent     oder 14     'bis    30 Gewichtsprozent     des        Filzes        aus-          nmach:en.     



  Das     Verfahren        Dur    Herstellung     ides        P.apierm:a-          @schinentrockenfiilzesgemäss        idem        vorliegenden    Patent       Lit    dadurch     "gekennzeichnet,

          @dass        Abes    der     Durchfüh-          rungwies        Verfahrens    gemäss     Patentanspruch        II        des              Hauptpatentes        die        Kunststoffäden    in     solcher    Menge       verarbeitet    werden, dass sie entweder 3 bis 6 oder  14 bis 30 Gewichtsprozent des     Filzes        rausmachen.     



  In :der     einzigen        Figur    sind     als        Ondinate        die        Le-          bensdauer    relativ     zu    bekannten Filzen     (gestrichelte     Schräglinie) und     .als        Abszisse        die        Gewichtsprozente     an     Kunststoff-undBaumwollfäden        gezeigt.     



  Der Grund zur Senkung oder     -unteren        Grenze     des     Kunststoffadenanteiles    beim     erfindungsgemässen          Trockenfilz        ist    :der     folgende:

      Seit dem Zeitpunkt der       Anmeldung    ,des Hauptpatentes     sind    in )der Her  stellung     hochfester        Kunststoffäden        Fortschritte    er  zielt     wonden.    Es     sind        jetzt    hochfeste     Kunststoffäden     von     niedrigerer        Denierzahl    und von     höherer        Festig-          keit    pro     Denier    erhältlich als früher,

   so     (d@ass    es     haute          möglich    ist, feinere Kunststoffäden in     engeren    Win  dungen um den     Baumwolle-,    Asbest- oder sonstigen       Naturfaserkern    zu wickeln und :

  aus so gebildeten       Garnen        Trockenfilze    herzustellen, die einen     zwischen     nur 3 % und 6 %     liegenden        Gewichtsanteil    an Kunst  stoffäden enthalten und dennoch gegenüber her  kömmlichen Trockenfilzen     einen        wirtschaftlich        loh-          nenden    Zuwachs .an     Betricbsdauer    zeigen.  



  Der Grund     zur    Erhöhung der oberen     Grenze          ist    der     folgende:    Wenn als Folge     oder        ursprünglichen     Versuche mit     Trockenfilzen    ,auf     Papiermaschinen    mit  den     Kunststoffäden    ,gemäss     :dem    Hauptpatent ange  nommen wurde, dass :der Zuwachs der     Lxbensdauer          50-l00    % :betrug, :dann stellten 14     Gewichtsprozent     an Kunststoffäden     :

  die    obere     Grenze    zum Ersatz  ,der Baumwolle oder anderen Naturfasern durch ein       synthetisches        Material    dar. Wegen (der     relativ        langen          Betriebsdauer    der Trockenfilze vergehen     viele    Jahre,       bis    die     Vorteile        übersehen    werden können.

   Im     vor-          liegenden    Fall hat es sich herausgestellt, dass der  mittlere Zuwachs der Betriebsdauer in den     Grenzen     von 6     bis    14 %     Kunststoff        zwischen    100 bis 200  schwankte, gegenüber den vorausgesagten 50 %,     die     sich aus sich über     zwei    Jahre vor der Anmeldung des  Hauptpatentes     :erstreckenden    Versuchen     ergeben    hat  ten.

   Daher stellen die 14 %     nicht    mehr die     wirtschaft-          liche    obere     Grenze        des        ,Ersatzes    oder     Baumwolle    oder       anderer        Naturfasern    durch     synthetische        Fasern    dar,  da, wie aus (dem     die    einzige Figur     bildenden    Dia  gramm     ersichtlich        isst,

      wo     die        Linie    x     die    untere       Grenze    oder     verlängerten    Betriebsdauer während     des     normalen Betriebes und     -die        Linie    y     die    obere     Grenze     ,der     verlängerten        Betriabsidauer    während     ides        normalen          Betriebes    darstellt, selbst dort, wo     diese    Kurven       linear    werden,

   ein     wirtschaftlicher        Zuwachs    der     Be-          triebsdauer,erhalten    wird.     Es    hat sich     herausgestellt,          tdass    die     Tendenz    der Kurve     zur        Unearität        bei        etwa     30     Gewichtsprozent        Kunststoffäden        liegt.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Gewobener,Papiermaschinentrockenfilz nach Pa- tentanspruch I ides Hauptpatentes, dadurch :gekenn- zeichnet, dass die Kunststoffäden entweder 3 bis 6 oder 14 bis 30 Gewichtsprozent des Filzes aus machen.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Papiermaschinentrockenfnlz nach Patentan- spruch I, (dadurch ,gekennzeichnet, dass das Kettgarn aus Verbundgarn ;
    der genannten Art !besteht. 2. Papiermaschinentrockenfilz nach Unteran spruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass das Schuss- garn aus Verbundgarn .der genannten Art besteht. 3. Papiermaschinentrockenfilz nach Ratentan- spruch I, dadurch gekennzeichnet, dass :das Verbund garn mehrere Litzen aus Naturfasergarn, z. B.
    Baum wolle, aufweist, die mit mindestens einem Kunststoff- faden doubli:ert sind. 4. Papiermaschinentrockenfilz nach Patentan spruch I, einen Alsbesttrockenfilz darstellend, worin das Kett- und Schussgarn zu einem Mehrlagengewebe verwoben sind, wobei an :
    der Arbeitsoberfläche des Filzes ,erscheinende Garne Asbestfasern enthalten, dadurch :gekennzeichnet, dass mindestens die untere Lage oder .Lagen des Filzes Garne enthalten, die schraubenlnienförmige Wicklungen aas Kunststoff- fäden aufweisen.
    5. Papiermaschinentrockenfilz nach Unteran spruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Asbest fasern enthaltenden Garne auch eine schraubenlinien- förmige Wicklung aus Kunststoffäden aufweisen. 6. Papienn@asahinentrockenfilz nach Patentan spruch I, ;dadurch gekennzeichnet, dass :
    die Kunst- stoffäden hochfest sind. 7. Papiermaschinentrockenfilz nach Patentan spruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass jeder Kunst stoffaden aus mindestens einem Nylonfilament be- steht. B. Papiermasch:
    inentrockenfilz nach Patentan spruch I, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Kunst- stoffaden aus mindestens einem Polyäthylen-tereph- thalatfilament besteht. PATENTANSPRUCH 1I Verfahren nach Patentanspruch 1I ödes Haupt- patentes zur Herstellung des P,
    apiermaschinentrok- kenfilzes nach obigemRTIID="0002.0235" WI="23" HE="4" LX="1523" LY="2188"> Patentanspruch I, idadurch gekennzeichnet, idass die Kunststoffäden in solcher Menge verarbeitet werden, dass sie entweder 3 bis 6 oder 14 bis 30 Gewichtsprozent des Filzes aus machen.
CH972960A 1959-08-29 1960-08-29 Gewebe-Trockenfilz für die Papierindustrie und Verfahren zu dessen Herstellung CH405918A (de)

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