CH405947A - Handkarren - Google Patents

Handkarren

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CH405947A
CH405947A CH1611163A CH1611163A CH405947A CH 405947 A CH405947 A CH 405947A CH 1611163 A CH1611163 A CH 1611163A CH 1611163 A CH1611163 A CH 1611163A CH 405947 A CH405947 A CH 405947A
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CH
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wheel
frame
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handcart
locking
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CH1611163A
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Frieden Fred
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Frieden Fred
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62B—HAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
    • B62B5/00—Accessories or details specially adapted for hand carts
    • B62B5/04—Braking mechanisms; Locking devices against movement
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B62B5/00—Accessories or details specially adapted for hand carts
    • B62B5/02—Accessories or details specially adapted for hand carts providing for travelling up or down a flight of stairs
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    • B62B5/0457—Braking mechanisms; Locking devices against movement by locking in a braking position
    • B62B5/0461—Braking mechanisms; Locking devices against movement by locking in a braking position with positive engagement

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description


  Handkarren    Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen  Handkarren mit zwei zu beiden Seiten eines Gestells  auf einer gemeinsamen Achse drehbar gelagerten  Radsternen mit wenigstens je drei radial ausladenden,  an den Enden mit je einem Rad besetzten Armen.  



  Von derartigen Handkarren, sogenannten     Treppen-          rollern,unterscheidet    sich der erfindungsgemässe Hand  karren dadurch, dass eine Sperrvorrichtung vorgesehen  ist, um die Radsterne gegenüber dem Gestell wahl  weise arretieren zu können.    Die erfindungsgemässe Ausbildung gewährleistet  eine besonders bequeme Handhabung des belasteten  Gerätes, und zwar sowohl beim Ziehen oder Schieben,  und vor allem beim Drehen und Wenden desselben.  Beim Wenden und Drehen an Ort bewegte sich das  Gerät bisher auf allen vier Rädern, was bei schwereren  Lasten oder engen Raumverhältnissen sehr mühsam  zu bewerkstelligen war, weil die Räder nicht mehr  richtig abrollen konnten, sondern gleiten mussten.

   Mit  der erfindungsgemässen Radsperre dagegen kann nun  der Handkarren wie ein normaler Sackkarren auf zwei  Rädern geschoben und an Ort gewendet werden, was  die Beweglichkeit des Gerätes beträchtlich erhöht.  Während sich die Radsterne beim Rollen des Gerätes  über Treppen um ihre Achse drehen sollen, ist diese       Drehbarkeit    der Radsterne beim Schieben oder Ziehen  des belasteten Gerätes auf ebener Bahn nachteilig, da  der Schwerpunkt der Last nicht immer genau über  der     Radsternachse    liegt, so dass die Last am Gestell  ein Drehmoment erzeugt, das von der das Gerät hand  habenden Person aufgenommen werden muss.

   Bei dem       erfindungsgemässen    Handkarren genügt es, das Gestell  nach Aufnehmen der Last in eine Stellung zu     ver-          schwenken,    in welcher die im Schwerpunkt der Last  angreifende Vertikale zwischen den Stützkanten der mit  dem Boden in Berührung stehenden Räder hindurch  verläuft. Hierbei befinden sich Karren und Last in einer    stabilen Gleichgewichtslage. Das Transportgerät kann  nun     bequem    gestossen oder gezogen werden.  



       Ein    weiterer     wesentlicher    Vorteil der     erfindungsge-          mässen    Ausbildung ist sodann in dem Umstand zu  erblicken, dass das Aufnehmen einer Last bei blockier  ten Radsternen viel leichter bewerkstelligt werden kann,  da sich bei blockierter Vorrichtung das Übersetzungs  verhältnis der wirksamen Hebelarme günstig verändert.  



       In    der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausfüh  rungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und  zwar zeigt:       Fig.    1 eine Seitenansicht des Handkarrens,       Fig.    2 einen Schnitt nach der Linie     11-II    in     Fig.    1,       Fig.    3 einen Schnitt nach der Linie     IH-111    in     Fig.    2,       Fig.    4 eine aus     Fig.    1 ersichtliche Detailpartie in  grösserem Massstab, teilweise im Schnitt,       Fig.    5 den Handkarren in perspektivischer Dar  stellung.  



  Der dargestellte Handkarren besitzt ein aus einer  Rohrkonstruktion bestehendes Gestell mit zwei Seiten  teilen 1 und 2, die oben je in einen Handgriff 1' bzw. 2'  übergehen und durch Querstreben 3, 4 und 5 mitein  ander starr verbunden sind. Mit 6 ist eine am     Gestell     befestigte Plattform für die aufzunehmende Last be  zeichnet.  



  Die Querstrebe 5 dient zugleich als Achse für zwei  auf dieser drehbar gelagerte dreiarmige Radsterne 7  und 8, an denen je drei Räder 9 bis 11 bzw. 12 bis 14  gelagert sind.    Jeder der Radsterne 7 bzw. 8 ist auf einem zur       Radsternachse    5 koaxialen     Teilkreis    15 mit einer An  zahl von durch Bohrungen gebildeten Rasten 16 bis 21  versehen, wobei die Achsen dieser Bohrungen parallel  zur     Radsternachse    5 verlaufen. An den Rahmenteilen  22 des Gestells sind Führungsbüchsen 23 und 24 fest  angebracht,     in    denen je     ein        Arretierbolzen    25 bzw. 26  axial verschiebbar gelagert ist.

   Diese     Arretierbolzen         sind durch je eine Lasche 27     bzw.28    mit einem Dop  pel-Schwenkarm 29 gelenkig verbunden. Dieser  Schwenkarm sitzt auf einer am Gestell gelagerten  Drehstange 30, an deren oberem Ende ein schwenk  barer Handgriff 31 angeordnet ist. Zur Führung der  Drehstanze 30 'im Bereiche des genannten Handgriffes  dient eine am Gestell angebrachte Lagerbüchse 32, wel  che an der dem Handgriff 31 zugekehrten Stirnseite  mit Nocken 33 ausgerüstet ist, die zum Eingriff in ent  sprechend     ausgebildete    Rasten 34 und 35 der Nabe 36  des     Handgriffes    31 bestimmt sind.  



       Fig.    2 zeigt die Blockiervorrichtung der Sperrstel  lung, in welcher der Drehhebel 29 in der Achse der  Laschen 27, 28 sowie der     Arretierbolzen    25 und 26       liegt,    wobei die äusseren Enden der     Arretierbolzen    in  die Bohrungen 20 der Radsterne 7 und 8     eingrenfen    und  diese damit gegen Drehung um die Achse 5 sichern.  



  Soll eine Last,     beispielsweise    eine Kiste auf den  Karren geladen werden, so wird mit dem Karren an die  Kiste herangefahren, diese darauf etwas geneigt, so  dass zwischen Boden und Kiste ein sich nach dem Ge  rät hin öffnender Spalt frei wird, in welchen .nun die  Plattform 6 des Karrens hineingestossen wird, und  zwar möglichst so weit, bis die Kiste am     Karrenge-          stell    ansteht. Hierauf wird die Kiste auf die Plattform  6 gesenkt und das Gestell im     Sinne    des Pfeiles A in       Fig.    1     verschwenkt,        womit    die Kiste vollends auf die  Plattform aufgeladen wird.

   Bei der Schwenkbewegung  im Sinne des Pfeiles A kippt nun der Karren um die  Stützkante B der vorderen, d. h. der Last zugekehrten  Räder 11 und 14, während bei entriegelter Sperrvor  richtung der Karren beim Aufnehmen der Last um die  Achse 5 schwenkt, welche gegenüber der Stützkante B  wesentlich weiter zurückliegt bzw. von der aufzuneh  menden Last weiter entfernt ist, so dass im letzteren  Fall der das Gerät handhabende Mann beim Aufneh  men der Last am     Karrengestell    einen stärkeren Zug  ausüben bzw. ein grösseres Drehmoment aufwenden  muss.  



  Ist die Last aufgenommen, so kann das Gerät auf  zwei Rädern     fortbewegt    und namentlich auch     bequem     an Ort gewendet werden, oder aber es kann die Sperr  vorrichtung gelöst und das     Karrengestell    weiter in  Richtung des Pfeiles A     verschwenkt    werden, bis der  Schwerpunkt der Last wenigstens angenähert über die  Achse 5 zu liegen kommt, in welcher Stellung die  Radsterne 7 und 8 erneut gesperrt werden, so dass der  Karren nun mühelos, und ohne die Last mit dem Ge  stell in der     Balance    halten zu müssen,     bequem    herum  geschoben werden kann.

      Das Entriegeln der Sperrvorrichtung erfolgt durch       Verschwenken    des Handgriffes 31, welche Schwenkbe  wegung über die Drehstange 30 auf den Schwenkarm  29 übertragen wird, welcher sich nun in die in     Fig.    2  strichpunktiert eingezeichnete Stellung     verschwenkt     und dabei die     Arretierbolzen    25 und 26 über die La  schen 27 und 28 aus den Bohrungen der Radsterne  heraus und in die Führungshülsen 23 und 24 zurück  zieht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Handkarren mit zwei zu beiden Seiten eines Gestells auf einer gemeinsamen Achse drehbar gelagerten Rad sternen mit wenigstens je drei radial ausladenden, an den Enden mit je einem Rad besetzten Armen, da durch gekennzeichnet, dass eine Sperrvorrichtung (25 bis 36) vorgesehen ist, um die Radsterne (7 und 8) ge genüber dem Gestell (1 bis 5) wahlweise arretieren zu können. UNTERANSPRÜCHE 1. Handkarren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Radsterne (7 und 8) je auf einem zur Radsternachse (5) koaxialen Teilkreis (15) mit einer Anzahl von Rasten (16 bis 21) versehen sind, und dass am Gestell Arretierorgane (25 und 26) angeordnet sind, die mit den genannten Rasten in und ausser Eingriff bringbar sind. 2.
    Handkarren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Rasten durch in den Radsternen angeordnete Bohrungen gebildet sind, deren Achsen parallel zur Radsternachse (5) verlaufen, und dass an einem Gestellteil (22) Führungsbüchsen (23 und 24) angeordnet sind, in denen je ein Arretierbolzen (25 bzw. 26) axial verschiebbar gelagert ist. 3. Handkarren nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Arretierbolzen (25, 26) durch je eine Lasche (27 bzw. 28) mit einem Schwenkarm (29) gelenkig verbunden sind, welcher Schwenkarm auf einer am Gestell gelagerten und mit einem Handgriff (31) versehenen Drehstange (30) sitzt. 4.
    Handkarren nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass zur Führung der Drehstange (30) in der Nähe der Handgriffes (31) eine am Gestell ange brachte Lagerbüchse (32) dient, und dass Handgriff (31) und Lagerbüchse (32) mit Mitteln (33 bis 35) ver sehen sind, um den Handgriff (31) bzw. die Drehstange (30) in wenigstens einer Grenzstellung arretieren zu können.
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BE649760A (de) 1964-10-16
AT245382B (de) 1966-02-25
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