CH405958A - Gefederter Fahrzeugsitz - Google Patents

Gefederter Fahrzeugsitz

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CH405958A
CH405958A CH834963A CH834963A CH405958A CH 405958 A CH405958 A CH 405958A CH 834963 A CH834963 A CH 834963A CH 834963 A CH834963 A CH 834963A CH 405958 A CH405958 A CH 405958A
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Walter Kaufmann Hans
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Fahrzeugtechnik Gmbh
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Description


  Gefederter     Fahrzeugsitz       Die Erfindung bezieht sich auf einen gefederten  Fahrzeugsitz mit     einem    über schwenkbare Gelenk  hebel auf einem Sockel angeordneten Sitzkörper und  mit im aus dem Sockel, den Schwenkhebeln und  dem Sitzträger bestehenden Unterbau angeordneten  elastischen Organen zur Abfederung und Stossdämp  fung.  



  Bei einem bekannten Fahrzeugsitz dieser Art  ist der Sitzträger über     parallelogrammart'ig    wirkende  Schwenkhebel um das Mass der Schwinghöhe senk  recht bewegbar mit dem Sockel verbunden. Zur Ab  federung dient eine senkrecht zwischen den Schwenk  hebeln angeordnete Schraubenfeder, welche sich auf  eine etwa waagrecht liegende     Blattfeder    abstützt,  die ihrerseits auf einer auf dem Sockel angeordneten  Gummiunterlage befestigt ist. Zur     Stossdämpfung    ist  parallel zu diesen Federelementen ein Stossdämpfer  ebenfalls zwischen den Schwenkhebeln vorgesehen.

    Ein grosser Nachteil dieses Sitzes ist die grosse Bau  höhe des Unterbaues, wodurch die     Verwendung    des  Sitzes auf Lastfahrzeuge und Omnibusse beschränkt  ist, und zwar auf solche, bei denen die Flurhöhe  im Sitzbereich entsprechend tief ist, d. h. bei denen  der Raum für die Sitzanordnung nicht durch Batterie  kästen oder dergleichen in der Tiefe beschränkt ist.  Ein weiterer Nachteil ist die     Aufwendigkeit,    die sich  aus den acht Lagerstellen für die vier Schwenk  hebel, aus den drei hintereinander geschalteten, aus  Schraubenfeder, Blattfeder und Gummiunterlage be  stehenden Federelementen und dem zusätzlich vor  gesehenen hydraulischen Stossdämpfer ergibt.

   Zu er  wähnen ist noch, dass sich der Fahrzeugsitz infolge  der ihn tragenden     parallelogrammartig    angeordneten  Schwenkhebel während des     Schwingens    um ein ge  wisses Mass in Sitzrichtung verschiebt, so dass das    Mass zwischen dem Sitz einerseits und dem Steuer  und den Fusspedalen anderseits nicht konstant bleibt.  



  Mit einer anderen     Fahrzeugsitzkonstruktion    der  oben     beschriebenen    Gattung ist     infolge    eines in der  Höhe gedrängten Unterbaues bereits das Ziel der  niederen Bauhöhe erreicht worden. Der Sitzträger  ruht ebenfalls auf     parallelogrammartig    angeordneten  Schwenkhebeln, die in vier Drehpunkten schwenkbar  an den Sockel     angelenkt    sind. Zur Abfederung des  Sitzes sind direkt über dem Sockel zwei parallele  Schraubenfedern in leicht     geneigter    Lage angeordnet.  Zwischen den beiden Schraubenfedern ist     ein    die  gleiche Neigung     aufweisender    Stossdämpfer vorge  sehen.

   Ein erster     Nachteil    dieses Sitzes besteht wie  derum darin, dass er sich beim Schwingen in Sitzrich  tung verlagert. Ausserdem sind die Organe     zur    Ab  federung und Stossdämpfung in     Form    der beiden  Schraubenfedern und des Stossdämpfers, wie die La  gerung dieser Organe,     verhältnismässig    teuer.  



  Ein weiterer     vorbekannter    Fahrzeugsitz mit im  Unterbau angeordneten Organen zur Abfederung und  Stossdämpfung besitzt sich kreuzende Schwenkhebel  zwischen dem Sitzträger und dem Sockel. Zur Ab  federung dient eine im Bereich des Sitzträgers ange  ordnete     Torsionsstabfeder,    während zur Stossdämp  fung ein hydraulischer Stossdämpfer waagrecht zwi  schen den Schwenkhebeln lagert. Infolge der sich  kreuzenden     Schwenkhebel    verändert sich der Sitz  während des     Schwingens    in bezug auf das Fahrzeug  steuer oder die Fusspedale nicht. Der Unterbau ist  auch hier     verhältnismässig    aufwendig.  



  Allen drei     vorbekannten    Konstruktionen haftet  noch der Nachteil an, dass bei     für    normale Schwin  gungen richtig ausgelegten     Stahlfederelementen    ein       Anschlag    vorgesehen werden muss, um     maximale              Sitzschv        ingungen,    wie sie beim Durchfahren starker  Schlaglöcher     hervorgerufen    werden, abzufangen, es  sei denn, dass genügend Federweg vorhanden ist,  was aber die Bauhöhe heraufsetzt und die Verwen  dung von Sicherheitsgurten erschwert. Der     Sitz     schlägt somit bei derartigen Belastungen hart auf,  was für den Fahrer unangenehm ist.

   Will man dieses  vermeiden, so müssen die     Stahlfederelemente    zu hart  ausgelegt werden, so dass die normalen Erschütterun  gen nicht genügend abgefedert werden, was ebenfalls  für den Fahrer nachteilig ist.  



  Der Erfindung lag die Aufgabe zu     Grunde,    oben  genannt  Nachteile zu eliminieren, d. h. einen Fahr  zeugsitz zu entwickeln, der sich durch einen äusserst  niedrigen Unterbau, eine Einfachste     Konstruktion    und  eine     genauz    Auslegung der federnden Organe aus  zeichnet und keinen harten Endanschlag benötigt.  



  Die Erfindung besteht darin, dass die     elastischen     Organe entsprechend ihrer Anordnung und Ausbil  dung ausser der     Abfederung    und Stossdämpfung des  Sitzes gleichzeitig die Funktion von Schwenklagern  für die Schwenkhebel übernehmen.  



  Man kann die Schwenkhebel mittels der zur  Abfederung und Stossdämpfung vorgesehenen elasti  schen Organe schwenkbar am Sitzträger lagern und  mit an ihren entgegengesetzten Enden drehbar an  geordneten Rollen in auf dem Sockel vorgesehenen  Schienen führen. Demgegenüber ist es ebenfalls mög  lich und     konstruktiv    einfacher, dass die Schwenkhebel  mittels der zur Abfederung und Stossdämpfung vor  gesehenen elastischen Organe schwenkbar auf dem  Sockel gelagert sind und mit an ihren entgegengesetz  ten Enden drehbar angeordneten Rollen in Schienen  des Sitzträgers laufen.

   Jedes der elastischen Organe  kann aus einem von einem starren- Mantel drehfest  umgebenen Gummielement mit     einer    etwa zentrisch  vorgesehenen     Bohrung    bestehen, in welcher eine  drehfest mit dem Gummielement verbundene Lager  buchse angeordnet ist, welche ihrerseits eine Achse  zur beidseitigen drehfesten     Schwenkhebelbefestigung          dr;        hungsschlüssig    aufnimmt.

   Es ist .ebenfalls möglich,  dass jedes der elastischen Organe aus einem hülsen  förmigen starren Hohlkörper mit vieleckigem;     vor-          zugsweise    quadratischem     Querschnitt    besteht, in des  sen Ecken je ein zylinderförmiger     Gummistab    ge  lagert ist, zwischen welchen Stäben ein quadratischer  und gegenüber dem äussren Hohlkörper um 45  ver  setzter Körper fest     eingepresst    ist, an dessen beiden  Stirnseiten je ein Schwenkhebel starr     angelenkt    ist.  



  In der Zeichnung sind     Ausführungsbeispiele    der  Erfindung dargestellt, aus denen weitere Konstruk  tionseinzelheiten     ersichtlich    sind. Es ist natürlich  auch     möglich,    den Sitzunterbau mit     insgesamt    vier  elastischen Organen (eines für jeden Schwenkhebel)  zu bestücken.  



  Es zeigen:   Fig.     i    einen Längsschnitt durch einen Fahr  zeugsitzunterbau,     -          Fig.    2 eine Draufsicht auf den Sockel     mit    auf  gebauten elastischen Organen, -         Fig.    3 einen Schnitt durch eine in einer Füh  rungsschiene des Sitzträgers gleitende Rolle,       Fig.    4 einen Schnitt durch eine im Sockel füh  rende und mittels eines Armes an dem Sitzträger be  festigten Führungsrolle,       Fig.    5 einen Längsschnitt durch eine zweite Aus  führung des Sitzunterbaues,       Fig.    6 eine Teildraufsicht des mit Führungs  schienen versehenen Sitzträgers,       Fig.    7 einen senkrechten,

   durch eine in einer  Führungsschiene des Sitzträgers gleitende Rolle     ge     führten Schnitt,       Fig.    8 einen vereinfachten Längsschnitt durch  einen Sitzunterbau entsprechend     Fig.    1 mit aufmon  tierter Kunststoff- oder     Holzsitzschale,          Fig.    9 einen vereinfachten Längsschnitt durch  einen Sitzunterbau entsprechend     Fig.    5 mit aufgesetz  tem     ungeschnittenem    Polstersitz,       Fig.    10 eine Vorderansicht des Fahrzeugsitzes  entsprechend     Fig.    9,

         Fig.    11 eine vereinfachte Seitenansicht des Unter  baues mit     ungekreuzten    Schwenkhebeln,       Fig.    12 eine vereinfachte Seitenansicht des Un  terbaues     mit    in den unteren Bereichen gekreuzten  Schwenkhebeln und       Fig.    13 eine vereinfachte Seitenansicht des Un  terbaues mit sich in ihren Mittelbereichen kreuzen  den     Schwenkhebeln.     



  Beim ersten in den     Fig.        1-4    gezeigten     Ausfüh-          rungsbeispiel    besteht der Sitzträger 1 aus zwei in  Sitzlängsrichtung \ parallel verlaufenden,     U-förmigen          Führungsschienen    la, welche an ihren Enden mittels  der beiden Verbindungsstege 16, einen Rahmen bil  dend, miteinander verbunden sind.

   Die Führungsschie  nen la sind- oben von einer den Rahmen mistig       überspannenden    Verbindungsplatte     1c    miteinander  verbunden. -Der gegenüber dem Sitzträger 1 in  der     Draufsicht        kleinere    Sockel 2 besteht aus einer       Grundplatte    2a: Auf diese sind im Abstand von  einander     zwei    die Lager für später beschriebene  Schwenkhebel bildende federnde Organe 3     aufge-          nietet    Jedes federnde Organ besteht aus einem star  ren     Mantel    3a, welcher ein Gummielement 3b fest,  d. h. drehungsschlüssig umschliesst.

   In der zentrischen  Bohrung 3c des Gummielements befindet sich eine  drehungsschlüssig     mit    dem Gummielement verbun  dene Lagerbuchse 3c, in der eine mit der Buchse  verkeilte Achse 3d angeordnet ist. An die nach aussen  stehenden -Achsstumpfe sind die Enden der beiden  parallelen Schwenkhebel 4 eines     Schwenkhebelpaares     drehungsschlüssig     angeienkt.    Diese verlaufen schräg  nach aussen und führen mit drehbar an ihren oberen  Enden gelagerten Rollen 5 in den     Führungsschienen     la. Die Rollen 5 bestehen aus einem selbstschmie  renden Kunststoff und bedürfen daher keiner War  tung.

   Ebenfalls     die--für    die unteren Hebellagerungen  vorgesehenen federnden Organe 3 sind wegen der       Verwendung    der Gummielemente 3b selbstverständ  lich wartungsfrei. Zwischen den federnden Organen  3     befindet    sich eine senkrechte Führung 6 in     Form         einer auf die Grundplatte 2a     aufgenieteten    und gegen  die federnden Organe abgestützten     U-förmigen        Füh=          rungsbahn.    In dieser gleitet eine Rolle 7 aus selbst  schmierendem     Kunststoff,    welche am Ende eines       U-förmigen,

      an der Verbindungsplatte     1c    des     Sitz-          träg-rs    befestigten Bügels 8 mittels eines Bolzens  7a drehbar gelagert ist. Die Gummielemente 3b  können von     vornherein    eine gewisse     Vorspannung     besitzen. Diese wird durch das Gewicht des Kraft  fahrers weiter erhöht, das sich durch die Schwenk  hebel 4 bei     gleichzeitigem    Abrollen der Rollen 5 in  den Führungsschienen 1a auf die Gummielemente  3b überträgt, wobei die     Rolle    7 eine senkrechte  Führung des Sitzes gewährleistet.  



  Wegen der grossen     inneren    Reibung ist die Ei  gendämpfung des Gummis bedeutend grösser als die  von Stahlfedern, woraus zunächst     resultiert,    dass  kleine     Erschütterungen    und hochfrequente     Schwin-          gungen    sogleich durch die innere Gummireibung ab  sorbiert werden. Die Grösse der inneren Reibung  bzw. der Eigendämpfung kann durch die Gummi  mischung beeinflusst werden.

   Je nach Gummiqua  lität liegen die gebräuchlichen Werte zwischen 10  und     25,1#,.    Bei vertikalen Stössen infolge von Strassen  unebenheiten und Schlaglöchern bewegen sich die  Schwenkhebel 4 kreisförmig nach     unten.    Die Fe  derung erfolgt durch die sich dadurch in sich ver  drehenden Gummielemente 3b. Die Schwingungs  ausschläge nehmen rasch ab, d. h. nach zwei bis  drei Schwingungen ist der Ausschlag bereits so gering,  dass die nachfolgenden Schwingungen ohne Rückwir  kung auf die abzufedernden Massen automatisch un  wirksam werden.

   Die Federcharakteristik des Gummis  zeigt die Form einer     Exponentialkurve.    Bei zuneh  mender     Belastung    tritt eine nahezu progressive Ver  steifung ohne harten Endanschlag ein, was ein  grosser Vorteil gegenüber der     Verwendung    von Stahl  federn ist, bei denen ein harter Endanschlag nicht  zu vermeiden ist. Bei richtiger Wahl der Eigen  dämpfung des Gummis kann auf die Anwendung zu  sätzlicher Stossdämpfer verzichtet werden, da die  Rückfederung, zu deren Verhinderung Stossdämpfer  eingebaut werden, auch bei starken Stossbelastungen  verhältnismässig gering ist.  



  Es werden somit durch die     erfindungsgemässe     Einrichtung folgende Vorteile erzielt:  1. Verwendung von äusserst einfachen elasti  schen Organen, welche gleichzeitig als Lagerorgane  zur     Anlenkung    der Schwenkhebel an den Sockel  dienen.  



  2.     Die    Gummielemente entsprechen in . ihrer  Charakteristik bedeutend besser den Erfordernissen  als     Stahlfederelemente.     



  2.a Kleine Erschütterungen und hochfrequente  Schwingungen werden durch die innere Reibung . der  Gummielemente, d. h. die grosse     Eigendämpfung    des  Gummis,     absorbiert.     



  2b. Bei zunehmender Belastung tritt eine nahe  zu progressive Versteifung des Gummis ohne harten         Endanschlag    ein. Es gibt     somit    auch bei starken  Stossbelastungen keinen harten Endanschlag.  



  2c: Die Eigendämpfung des Gummis     kann    so  gewählt werden, dass die Rückfederung sehr gering  ist, wodurch auf zusätzliche Stossdämpfer     verzichtet     werden kann.  



  Der     Fahrzeugsitzunterbau    entsprechend den     Fig.     5-7 besitzt den gleichen     Grundaufbau    wie der nach  dem vorher beschriebenen     Ausführungsbeispiel,    näm  lich einen aus zwei     U-förmigen    Führungsschienen  l a' und den Verbindungsstegen<B>l b'</B> bestehenden  Rahmen 1' mit der Verbindungsplatte     1c',    der     Sok-          kelplatte    2a' und den mittels Rollen 5' in den  Führungsschienen     1ä    gleitenden     Schwenkhebeln    4'.  Anders gestaltet sind dagegen die federnden Elemente  3', die auch hier wieder als untere Lager für die  Schwenkhebel 4' dienen.

   Jedes der federnden Ele  mente 3' besteht aus einem     hülsenförmigen,    starren  Hohlkörper 3a' mit quadratischem Querschnitt. In  den vier Ecken dieses     Körpers    ist je ein Gummistab  3b' gelagert,     zwischen    denen ein quadratischer und  gegenüber dem äusseren     Hohlkörper    um 45  ver  setzter Körper 3<B>d</B> fest     eingepresst    ist.

       An    den Enden  der Körper 3d' sind die Schwenkhebel 4' drehungs  schlüssig     angelenkt.    Sobald der auf den Rahmen 1'  aufzusetzende Fahrzeugsitz durch das Gewicht des  Fahrers und durch     senkrechte    Stösse belastet wird,  drehen sich die beiden quadratischen Körper 3<B>d</B>  zwischen den Gummistäben 3b' und pressen diese  zusammen, wodurch     die    gleiche federnde Wirkung  zustande kommt wie bei den Gummielementen 3b  des ersten Ausführungsbeispiels.

       Ein    weiterer Un  terschied besteht noch in der senkrechten Führung  des Sitzes, die hier durch zwei     zwischen    den federn  den Organen 3' vorgesehene zylindrische Hülsen 6'  gelöst ist, in denen zwei senkrechte Bolzen 7' glei  ten, die an der Verbindungsplatte     1c'    des Rahmens  la' befestigt     sind.     



       Fig.    8 ist, da sie einen     vereinfachten    Längs  schnitt entsprechend     Fig.    1 darstellt, mit den gleichen  Bezugszahlen bezeichnet. Auf dem Unterbau, d. h.  auf dem den Sitzträger bildenden Führungsrahmen  1, ist eine aus Kunststoff gefertigte Sitzschale 9  befestigt. Die Organe nach den     Fig.    9 und 10,  welche einen Längsschnitt und eine Rückansicht des  Unterbaues entsprechend der     Fig.    5 darstellen, sind  dementsprechend     mit    den Bezugszahlen der     Fig.    5  versehen. Auf dem Führungsrahmen 1' ist ein be  sonderer Sitzträger 11 befestigt, auf     welchem    ein  Polstersitz 12 ruht.  



  Die     Fig.    11-13 zeigen in schematischer Seiten  ansicht verschiedene     Schwenkhebelanordnungen.    Ent  sprechend     Fig.    11 führen die Schwenkhebel 5" von  den     elastischen    Organen 3     ungekreuzt    schräg nach  aussen     za    den Führungsschienen la. Entsprechend       Fig.    12 sind die     Schwenkhebel    5"'     im    untern Bereich  gekreuzt und     dadurch    gegenüber denen der     Fig.    11  länger.

   Bei beiden Ausführungen     liegen    die federn  den Elemente 3     verhältnismässig    nahe beieinander.  Bei der Ausführung nach     Fig.    13 sind die     federnden         Organe 3 sehr weit     auseinanderliegend    angeordnet,  wodurch sich die Schwenkhebel 5"" in etwa in der  Mitte kreuzen und eine maximale Länge aufweisen.  Der mögliche zusätzliche Einbau von hydraulischen  Stossdämpfern ist in den Zeichnungen nicht dar  gestellt, da die Verwendung derselben bei Fahr  zeugsitzen an sich bekannt ist.  



  Eine     Möglichkeit,    die     Vorspannung    der Gummi  elemente verändern und somit dem Gewicht des  Fahrers     rzw.    der Beschaffenheit der Strasse anpas  sen     zu    Können, kann z. B. in Form von     handbedien-          baren    Schrauben vorgesehen werden, welche direkt  oder über Zwischenorgane die Gummielemente von  aussen her mehr oder weniger     zusammenpressen.     Unbedingt erforderlich sind solche     Verstellvorrich-          tungen    wegen der Charakteristik des Gummis jedoch  nicht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Gefederter Fahrzeugsitz mit einem über schwenk bare Gelenkhebel auf einem Sockel angeordneten Sitzkörper und mit im aus dem Sockel, den Schwenk hebeln und dem Sitzträger bestehenden Unterbau angeordneten elastischen Organen zur Abfederung und Stossdämpfung, dadurch gekennzeichnet, dass die elastischen Organe entsprechend ihrer Anordnung und Ausbildung ausser der Abfederung und Stoss dämpfung des Sitzes gleichzeitig die Funktion von Schwenklagern für die Schwenkhebel übernehmen. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Fahrzeugsitz nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkhebel mittels der elastischen Organe schwenkbar am Sitzträger ge lagert sind und mit an ihren entgegengesetzten Enden drehbar angeordneten Rollen in Führungsschienen des Sockels laufen. 2. Fahrzeugsitz nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkhebel mittels der elastischen Organe schwenkbar auf dem Sockel ge lagert sind und mit an ihren entgegengesetzten Enden drehbar angeordneten Rollen in unter dem Sitz körper angeordneten Führungsschienen laufen. 3.
    Fahrzeugsitz nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jedes der elastischen Organe aus einem von einem starren Mantel drehfest um gebenen Gummielement mit einer etwa zentrisch placierten Bohrung besteht, und dass sich in der Bohrung eine drehfest mit dem Gummielement ver bundene Lagerbuchse befindet, welche eine Achse zur beidseitigen drehfesten Schwenkhebelbefestigung drehungsschlüssig aufnimmt. 4.
    Fahrzeugsitz nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jedes der elastischen Organe aus einem starren Hohlkörper mit vieleckigem Quer schnitt besteht, dass in jeder Ecke des Hohlkörpers je ein zylinderförmiger Gummistab gelagert ist, zwi schen welchen Stäben ein entsprechend vieleckiger, gegenüber dem äusseren Hohlkörper winkelmässig versetzter, starrer Körper eingeklemmt ist, an dessen beiden Stirnseiten je ein Schwenkhebel drehungs schlüssig befestigt ist. 5.
    Fahrzeugsitz nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 2--4, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem als Platte ausgebildeten Sockel zwei parallel und senkrecht zur Sitzrichtung ausgerichtete ela stische Organe befestigt sind, dass an jedem Achs stumpf eines jeden elastischen Organs ein Schwenk hebel drehungsschlüssig befestigt ist und dass jeweils die beiden parallel verlaufenden, an demselben elasti- sehen Organ gelagerten Schwenkhebel in beliebiger Schrägstellung zum Sitzträger führen, in dessen in Sitzrichtung verlaufenden Schienen sie mittels dreh barer Rollen gleiten. 6.
    Fahrzeugsitz nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 2-5, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den beiden auf dem Sockel befestigten elastischen Organen wenigstens eine senkrechte Füh rungshülse vorgesehen ist, in welcher ein am Sitz träger oder an den Führungsschienen befestigter, nach unten ragender Führungsbolzen gleitet. 7. Fahrzeugsitz nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 2-5, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den beiden auf dem Sockel befestigten elastischen Organen wenigstens eine in der Seiten ansicht U-förmige Führungsbahn angeordnet ist, in der eine am untern Ende eines am Sitzträger oder an den Führungsschienen befestigten Tragorgans drehbar gelagerte Rolle gleitet. B.
    Fahrzeugsitz nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1-7, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich zu den elastischen Organen wenigstens ein Stossdämpfer zwischen dem Sockel und dem Sitzträger bzw. den Führungsschienen angeordnet ist. 9. Fahrzeugsitz nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die Stossdämpfer senk recht angeordnet sind und gleichzeitig zur senkrech ten Führung des Sitzes dienen. 10. Fahrzeugsitz nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die Stossdämpfer waag recht bis diagonal angeordnet sind. 11.
    Fahrzeugsitz nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1-10, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden je aus zwei parallelen Schwenkhebeln be stehenden Schwenkhebelpaare von den eng neben einanderliegenden elastischen Organen aus unge- kreuzt schräg nach aussen zu den Endbereichen der am Sitzträger angeordneten Führungsschienen füh ren. 12.
    Fahrzeugsitz nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1-10, dadurch gekennzeichnet, dass die .beiden je aus zwei parallelen Schwenkhebeln bestehenden Schwenkhebelpaäre in ihren unteren Be reichen gekreuzt schräg nach aussen zu den End- bereichen der am Sitzträger angeordneten Führungs schienen führen. 13.
    Fahrzeugsitz nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1-10, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden je aus zwei parallelen Schwenkhebeln bestehenden Schwenkhebelpaare sich etwa in ihren Mittelbereichen kreuzend schräg nach aussen zu den Endbereichen der am Sitzträger angeordneten Füh rungsschienen führen. 14. Fahrzeugsitz nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 13, gekennzeichnet durch handbedienbare, direkt oder über Zwischenorgane auf die Gummielemente einwirkende Mittel zur Ver änderung der Vorspannung.
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CH834963A CH405958A (de) 1963-07-03 1963-07-03 Gefederter Fahrzeugsitz

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3572828A (en) * 1967-10-23 1971-03-30 Wilhelm Lehner Seat for vehicle preferably agricultural vehicle
CN110654522A (zh) * 2019-09-20 2020-01-07 江苏省船舶设计研究所有限公司 一种电力推进长江车客渡船的上层舱室结构

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3572828A (en) * 1967-10-23 1971-03-30 Wilhelm Lehner Seat for vehicle preferably agricultural vehicle
CN110654522A (zh) * 2019-09-20 2020-01-07 江苏省船舶设计研究所有限公司 一种电力推进长江车客渡船的上层舱室结构

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