CH406064A - Parallelführung zum Anlenken eines Arbeitsgerätes an den auf- und abbeweglichen Hubarm einer Ladevorrichtung - Google Patents
Parallelführung zum Anlenken eines Arbeitsgerätes an den auf- und abbeweglichen Hubarm einer LadevorrichtungInfo
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- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
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Description
Parallelführung zum Anlenken eines Arbeitsgerätes an den auf- und abbeweglichen Hubarm einer Ladevorrichtung Die Erfindung betrifft eine Parallelführung zum Anlenken eines Arbeitsgerätes an den auf- und ab beweglichen Hubarm einer Ladevorrichtung, insbe sondere eines Front- oder Heckladers, mit mehreren hintereinander geschalteten, gelenkig verbundenen Streben.
Die vorerwähnten Parallelführungen haben die Aufgabe, die angelenkten Arbeitsgeräte beim Auf- und Abbewegen des Hubarmes im wesentlichen trans- latorisch zu bewegen, bzw. in einer zuvor festgelegten Arbeitslage zu halten. So kommt es vor allem bei Verladegabeln darauf an, dass die Gabelzinken in der abgesenkten Stellung des Hubarmes etwa parallel zum Erdboden ausgerichtet sind und beim Anheben des Hubarmes keinesfalls eine zu stark nach vorn ge richtete Neigung erhalten, da sonst das Ladegut her unterfallen würde.
Der Nachteil der bisher bekannten Parallelfüh rungen liegt darin, dass aus Kostengründen das im allgemeinen nur auf Zug beanspruchte Parallelge stänge sehr schwach dimensioniert wird, so dass es bei unerwarteten, normalerweise nicht auftretenden Stoss- Beanspruchungen knickt und Verklemmungen verur sacht.
Das Ziel der vorliegenden Erfindung ist daher die Schaffung einer verbesserten Parallelführung, die durch unerwartete Stossbeanspruchungen nicht be schädigt werden kann und eine verbesserte Führung des angelenkten Arbeitsgerätes ermöglicht, wenn dieses über einen unebenen Boden bewegt wird oder gegen Hindernisse trifft. Zur Lösung der vorgenannten Aufgabe wird er- findungsgemäss vorgeschlagen, bei einer Parallelfüh- rung der vorgenannten Art im Verbindungspunkt der Streben einen kurzen zweiarmigen Zwischenhebel vor zusehen, der in seiner Mitte mit dem freien Ende eines am Hubarm gelagerten Lenkers gelenkig ver bunden ist.
Dieser erfindungsgemäss vorgesehene Zwischenhebel bildet praktisch ein Kippglied, welches bei unerwartet auftretenden Stossbeanspruchungen in der Parallelführung verdreht wird und das Entstehen von Knickkräften verhindert.
Eine Weiterausbildung der Erfindung ist darauf gerichtet, dass bei einer Ladeschwinge mit zwei pa rallelen Holmen die kurzen zweiarmigen Zwischen hebel über eine Querstrebe fest miteinander verbun den sind. Zur Anpassung an Ladeschwingen unter schiedlicher Breite kann die Querstrebe von ineinan- derschiebbaren Rohren gebildet und längenveränder bar sein.
Zur Erzielung einer universellen Verwendbarkeit der erfindungsgemässen Parallelführung sind gemäss einer Weiterausbildung auch die hintereinander ge schalteten Streben längenveränderbar ausgebildet, wo bei vorzugsweise die eine Strebe zur Grobverstellung ineinanderschiebbare und mit Streckbolzen verbind- bare Rohre und die andere Strebe zur Feinverstellung ein Spannschloss enthält.
Weitere Einzelheiten ergeben sich auch aus der nachfolgenden ausführlichen Beschreibung und der beigefügten Zeichnung, in der als bevorzugte Aus führungsform eine mit erfindungsgemäss ausgebildeter Parallelführung versehene Ladevorrichtung beispiels weise veranschaulicht ist.
In der Zeichnung zeigen: Fig. 1 eine schematische Seitenansicht der Lade schwinge einer Ladevorrichtung, an der mit der er- findungsgemässen Parallelführung eine Ladegabel be festigt ist; Fig. 2 die Ladevorrichtung der Fig. 1 beim Auf treffen der Ladegabel auf ein Bodenhindernis und Fig. 3 eine Draufsicht auf die Ladevorrichtung der Fig. 1.
Wie die beigefügte Zeichnung erkennen lässt, sind in den Lagerböcken 1 einer Ladevorrichtung zwei Hubarme gelagert, die zusammen eine Ladeschwinge bilden. Bei der nicht näher dargestellten Ladevorrich tung kann es sich beispielsweise um einen Front- oder Hecklader handeln. Zum Auf- und Abbewegen der Hubarme 2 dienen Hydraulik-Zylinder 3, die zwischen den Lagerböcken 1 und den Hubarmen 2 in an sich bekannter Weise angeordnet sind.
Das vordere Ende der Hubarme 2 weist ein Gabellager 4 auf, welches in ebenfalls an sich be kannter Weise den Lagerzypfen 5 eines Arbeitsge rätes aufnehmen kann. Das hier dargestellte Ladege rät ist eine Ladegabel 6, deren Zinken 7 bei abgesenk ten Hubarmen 2 etwa parallel zum Erdboden ver laufen oder gegenüber diesem einen sehr spitzen Winkel einnehmen sollen.
Um die Zinken 7 der Ladegabel 6 bei den Auf- und Abbewegungen etwa in einer horizontalen Lage zu halten, so dass das aufgenommene Ladegut nicht herunterfallen kann, ist eine Parallelführung vorge sehen. Diese Parallelführung besteht für jeden einzel nen Holm aus einer vorderen Strebe 8, einer hinteren Strebe 9, einem gelenkig zwischen vorderer Strebe 8 und hinterer Strebe 9 angeordneten kurzen zweiarmi gen Zwischenhebel 10 und einem Lenker 11. Das Vorderende der vorderen Strebe 8 ist an der Rück wand der Ladegabel 6 und das Hinterende der hinte ren Strebe 9 am Lagerbock 1 gelenkig angeschlossen. Der Lenker 11 ist einerseits am Hubarm 2 und an dererseits in der Mitte des Zwischenhebels 10 ge lenkig angeschlossen.
Unter dem Gewicht der Lade gabel 6 und des Ladegutes wird die Parallelführung 8, 9, 10 gestreckt gehalten. Durch die Wahl der Anlen- kungspunkte an der Ladegabel 6 und an den Lager böcken 1 wird sichergestellt, dass bei den Auf- und Abbewegungen der Ladeschwinge unter dem Einfluss der Hydraulik-Zylinder 3 das angeschlossene Arbeits gerät, d. h. die Ladegabel 6, im wesentlichen trans- latorisch bewegt wird und das aufgenomene Ladegut nicht herunterfallen kann.
Wenn die in dieser Weise ausgebildete Ladevor richtung in der abgesenkten Stellung mit dem Arbeits gerät gegen ein Hindernis gefahren wird, wie es bei spielsweise die Fig. 2 zeigt, kann die Ladegabel 6 um den Lagerzapfen 5 in Uhrzeigerrichtung ver- schwenken. Bei dieser Verschwenkung ergeben sich in dem Parallelführungs-Gestänge 8, 9 keine Druck- und Knickkräfte, da der Zwischenhebel 10 am freien Ende des Lenkers 22 verkippen kann.
Zur zusätzlichen Versteifung der Parallelführung können die Zwischenhebel 10 an den beiden Seiten der Ladeschwinge über eine Querstrebe 12 mitein ander verbunden sein. Diese Querstrebe 12 besteht vorzugsweise aus ineinanderschiebbaren und fest mit einander verbindbaren Rohren, so dass für verschieden breite Ladeschwingen das gleiche Gestänge benutzt werden kann.
Um die erfindungsgemässe Parallelführung noch universeller verwendbar zu machen, sind gemäss einem weiteren Merkmal der Erfindung die Streben 8 und 9 ebenfalls längenveränderbar ausgebildet. Im darge stellten Beispiel ist am Hinterende der Strebe 9 ein einschiebbares und fest mit der Strebe 9 verbindbares Rohr 13 vorgesehen. Die Verbindung zwischen Strebe 9 und Rohr 13 kann durch Steckbolzen oder der gleichen erfolgen. Während es sich bei dem Einschub rohr 13 im allgemeinen um eine Grobverstellung han delt, ist an der Strebe 8 eine Feinverstellung in Form eines Spannschlosses 14 vorgesehen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Parallelführung zum Anlenken eines Arbeitsge rätes an den auf- und abbeweglichen Hubarm einer Ladevorrichtung, insbesondere eines Front- oder Heckladers, mit mehreren hintereinander geschalteten, gelenkig verbundenen Streben, dadurch gekennzeich net, dass im Verbindungspunkt der Streben ein kurzer zweiarmiger Zwischenhebel vorgesehen ist, der in seiner Mitte mit dem freien Ende eines am Hubarm gelagerten Lenkers gelenkig verbunden ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Parallelführung nach Patentanspruch, für eine Ladeschwinge mit zwei parallelen Holmen, dadurch gekennzeichnet, dass die kurzen zweiarmigen Zwi schenhebel über eine Querstrebe fest miteinander ver bunden sind. 2.Parallelführung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Querstrebe von ineinander schiebbaren Rohren gebildet und längenveränderbar ist. 3. Parallelführung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die hintereinandergeschalteten Streben längenveränderbar ausgebildet sind. 4. Parallelführung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass von den beiden hintereinander geschalteten Streben die eine zur Grobverstellung und die andere zur Feinverstellung ausgebildet ist. 5. Parallelführung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zur Grobverstellung ineinander schiebbare und mit Steckbolzen verbindbare Rohre vorgesehen sind. 6.Parallelführung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zur Feinverstellung ein Spann- schloss vorgesehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB69833A DE1168340B (de) | 1962-12-01 | 1962-12-01 | Front- oder Hecklader mit Parallelfuehrung des Arbeitsgeraetes |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH406064A true CH406064A (de) | 1966-01-15 |
Family
ID=6976435
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1255663A CH406064A (de) | 1962-12-01 | 1963-10-12 | Parallelführung zum Anlenken eines Arbeitsgerätes an den auf- und abbeweglichen Hubarm einer Ladevorrichtung |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH406064A (de) |
| DE (1) | DE1168340B (de) |
-
1962
- 1962-12-01 DE DEB69833A patent/DE1168340B/de active Pending
-
1963
- 1963-10-12 CH CH1255663A patent/CH406064A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1168340B (de) | 1964-04-16 |
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