CH406204A - Verfahren zur Herstellung eines neuen 16a-Methyl-17a-hydroxy-allopregnans - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines neuen 16a-Methyl-17a-hydroxy-allopregnans

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CH406204A
CH406204A CH7471659A CH7471659A CH406204A CH 406204 A CH406204 A CH 406204A CH 7471659 A CH7471659 A CH 7471659A CH 7471659 A CH7471659 A CH 7471659A CH 406204 A CH406204 A CH 406204A
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triol
allopregnan
crude
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CH7471659A
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Albert Dr Wettstein
Georg Dr Anner
Charles Dr Meystre
Peter Dr Wieland
Ludwig Dr Ehmann
Karl Dr Heusler
Alfred Dr Hunger
Heinrich Dr Keberle
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Ciba Geigy
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Description


  Verfahren     zur        Herstellung    eines neuen     16a-Methyl-17a-hydroxy-allopregnans       Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein       technisch    einfaches und ergiebiges     Verfahren    zur  Herstellung von     16a-Methyl-allopregnan-3ss,11        a,17a-          triol-20-on    aus dem     d17(20)_16a-Methyl-3ss,11a,20-tri-          acetoxy-allopregnen.       Ein bekanntes Verfahren zur Einführung einer       17a-Hydroxy-Gruppe    in     24-Keto-pregnan-Verbin-          dungen,

      welche in     16-Stellung    keinen     Substituenten     tragen, besteht darin, dass man das     20-Keton    in ein       ._1i7120)-Enolacetat        überführt,    dieses während weniger  Stunden mit einer     organischen        Persäure    oxydiert und  anschliessend die vorhandenen     Acetatgruppen    in     w'äss-          rig-alkalischer    Lösung verseift.  



  Die Übertragung dieses     Verfahrens    auf das 16a  Methyl-allopregnan-3ss,lla-diol-20-on     liefert    aber  die entsprechende     17a-Hydroxy-Verbindung    nur in  schlechter Ausbeute. Es     wurde    nun gefunden, dass sich  die Ausbeute wesentlich erhöhen lässt, und dass man  auf einfache Weise ein völlig reines     17a-Hydroxy-          keton    erhält, wenn man erfindungsgemäss das     d17(20)-          16a-Methyl    -     3ss,11    a,

  20 -     triacetoxy    -     allopregnen        mit     einer organischen     Persäure    oxydiert, im Oxydations  produkt die     Estergruppen    durch     Umesterung    mit  einem wasserfreien niedrigen     Alkanol    in     Gegenwart     eines     wasserfreien        Alkalimetallalkoholats    spaltet und  das erhaltene rohe     16a-Methyl-allopregnan-3ss,lla,          17a-triol-20-on    durch Behandlung mit einem nied  rigen     aliphatischen        Keton    reinigt.  



  Die Herstellung des     417(20)        -16a    -     Methyl    - 3ss,11 a,       20-triacetoxy-allopregnens        erfolgt        vorteilhaft    nach  dem in den Beispielen näher beschriebenen Verfah  ren.

   Es besteht darin, dass man auf das     bekannte          d10-3ss,lla-Diacetoxy-allopregnen-20-on,    gelöst in       Tetrahydrofuran        in        Gegenwart    von     Kupferl-chlorid,          Methylmagnesiumjodid    einwirken lässt und das ent-         standene        16a-Methyl-20-enol-Metallsalz    durch Zu  gabe von     Acetylchlorid        acetyliert.     



  Die Oxydation des     20-Enolacetats    wird mit einer  organischen     Persäure,    insbesondere z. B. mit     Perben-          zoesäure,        Monoperphthalsäure    oder     Peressigsäure     durchgeführt.

   Man kann dabei als Lösungsmittel  Äther, wie     Diäthyläther,        Tetrahydrofuran    usw., aroma  tische     Kohlenwasserstoffe,    wie Benzol oder     Toluol,     oder     aliphatische    Ester, wie     Essigsäureäthylester    oder  Gemische dieser     Lösungsmittel        verwenden.    Es wurde  ausserdem festgestellt, dass die Oxydation, welche bei       16-unsubstituierten        20-Enolacetaten    in     wenigen    Stun  den beendet ist,

   bei     16a-Methylverbindungen    wesent  lich langsamer verläuft und bei Raumtemperatur und  bei Verwendung einer aromatischen     Persäure    mehrere  Tage benötigt.  



  Während bei 16 -     unsubstituierten    17,20 -     Epoxy-          11a,20-diacetaten    die     Verseifung    der     Estergruppen     mit wässrig alkoholischer Kalilauge oder mit Kalium  karbonat mit guter Ausbeute     gelingt,        ist    die Versei  fung des     16a-Methyl-3ss,11a,20-triacetoxy-17,20a-          oxido-allopregnans    unter den gleichen     Bedingungen     nur unvollständig,

   da die     Verseifung    der     11a-Acet-          oxygruppe    durch die     16a-Methylgruppe    wesentlich  erschwert wird. Verlängert man die     Verseifungszeit     oder erhöht man die Reaktionstemperatur oder die       Alkalikonzentration,    so treten in vermehrtem Masse  Nebenprodukte auf, welche die Ausbeute an 16a  Methyl-allopregnan-3ss,lla,     17a-triol-20-on    herabset  zen und die Isolierung des reinen Endprodukts er  schweren.

   Es wurde nun     gefunden,    dass sich diese  Schwierigkeiten umgehen lassen, wenn man die Ent  fernung der     Estergruppen    nicht durch     Verseifung        in     einem wasserhaltigen Medium, sondern durch     Um-          esterung    mit einem     wasserfreien    niedrigen     Alkanol,     wie Methanol,     Athanol,        Propanol    usw, durchführt.

        Man kann dazu als Katalysator ein     wasserfreies          Alkalimetallalkoholat,    wie     Natriummethylat,        Kalium-          äthylat    usw. verwenden. Bei einer     Katalysator-Kon-          zentration    von 0,5     Mol/1    verläuft die Reaktion bei  Raumtemperatur innert     24-48    Stunden bis zur voll  ständigen Umsetzung ohne dass grössere Mengen stö  render Nebenprodukte auftreten und ohne dass die  Katalysator-Konzentration wesentlich abnimmt.

   Bei  kleinerer     Alkoholat-Konzentration    muss die Reak  tionszeit entsprechend verlängert und/oder die Reak  tionstemperatur erhöht werden. Umgekehrt kann bei  höherer Katalysator-Konzentration die Reaktionszeit  abgekürzt werden.  



  Nach beendeter     Umesterung    kann das Reaktions  produkt in bekannter Weise isoliert werden. Da das       16a-Methyl-allopregnan-3ss,lla,17a-triol-20-on    in  den gebräuchlichen Lösungsmitteln schwer löslich ist,  ist die Reinigung durch     Umkristallisieren        in    techni  schem Massstab schwierig und kostspielig.

   Es wurde  nun aber gefunden, dass das aus der     Umesterung     gewonnene Rohprodukt in äusserst einfacher Weise       gereinigt    werden kann, wenn man das rohe     16a-          Methyl-allopregnan-3ss,lla,17a-triol-20-on    mit einem  niedrigen     aliphatischen        Keton,    z. B. mit Aceton,       Methyl-äthylketon,        Diäthylketon    usw. behandelt.       Diese    Behandlung erfolgt z. B. durch     Austeigen    oder  Aufschlämmen des Rohprodukts in diesem Lösungs  mittel, wobei alle Nebenprodukte und Verunreinigun  gen (ebenso wie nicht völlig verseifte Anteile) gelöst  werden.

   Durch einfaches Absaugen kann man so  das     16a-Methyl-allopregnan-3ss,lla-17a-triol-20-on     in völlig reiner Form erhalten.    Das Verfahrensprodukt ist ein äusserst wichtiges  und     wertvolles    Zwischenprodukt für die Herstellung  der     16a-Methyl-corticoid'e,    insbesondere z. B. von       16a-Methyl-prednison,        16a-Methyl-9a-fluor-predni-          solon    und     16a-Methyl-9a-fluor-prednison,    welche sich  durch eine besonders starke     antünflammatorische     Wirkung auszeichnen, gleichzeitig aber die Nebenwir  kung der     Retention    von Natrium nicht oder nur in  geringem Masse zeigen.  



  Das Verfahrensprodukt ist für die Herstellung  dieser hochwirksamen Hormone ganz besonders ge  eignet. Es lässt sich nach dem     Verfahren    der Schwei  zer Patente     Nrn.    401961, 402 849 und 380 721  in das     41,4-16a-Methyl-21-acetoxy-pregnadien-lla,          17ri-diol-3,20-dion    überführen.

   Diese     Verfahren    be  stehen darin, dass man das     16a-Methyl-allopregnan-          3ss,1la,17a-triol-20-on    in     21-Stellung        halogeniert,    das       Halogenid    mit einem Salz einer organischen Säure,  insbesondere mit     Kaliumacetat        umsetzt,    anschliessend  die     Hydroxylgruppe    in     3-Stellung    selektiv, z.

   B. mit       Bromacetamid    in     wässrigem    Aceton,     oxydiert    und  schliesslich mit     Selendioxyd    eine 1,2- und     4,5-Doppel-          bindung    einführt.  



  Die     lla-Hydroxygruppe    lässt sich vor oder nach       Einführung    der Doppelbindungen im Ring A durch       Tosylierung    und Behandlung des     Tosylats    mit Li-         thiumchlorid    in     Dimethylformamid    in praktisch  quantitativer Ausbeute unter Bildung einer     9,11-          Doppelbindung    abspalten.  



  Die Umwandlung der     9,11-Doppelbindung    in eine       9a-Fluor-llss-hydroxy-Gruppierung    kann nach be  kannten Methoden erfolgen. Man lagert z. B. in  Gegenwart von     Perchlorsäure        unterbromige    Säure an,       spaltet    mit Hilfe basischer Mittel, z. B. mit Kalium  acetat oder     Kaliumhydroxyd,        Bromwasserstoffsäure     ab und     lässt    auf die gebildeten     9,llss-Epoxyde    Fluor  wasserstoffsäure einwirken.  



  Durch Oxydation der     11a-    oder     llss-Hydroxy-          gruppe    z. B. mit     Chromsäure-Pyridin-Komplex    kann  man die entsprechenden     11-Ketone    erhalten.

      Das als Ausgangsmaterial für das vorliegende  Verfahren verwendete     417!20?-16a-Methyl-3ss,l1a,20-          triacetoxy-allopregnen    ist aus     Hecogenin    aus     Sisal-          Agaven    leicht     herstellbar.    Das vorliegende Verfahren  stellt deshalb eine wichtige Stufe der Synthese der  oben genannten wertvollen     16a-Methyl-hormone    aus  leicht zugänglichen und in grossen Mengen anfallen  den Rohstoffen dar.  



  Die Temperaturen sind in den nachfolgenden Bei  spielen in     Celsiusgraden    angegeben.    <I>Beispiel 1</I>    Zu einer Lösung von 4,68 g kristallisiertem     Iso-          merengemisch    der beiden     417(20)-16a-Methyl-3ss,lla,          20-triacetoxy-allopregnene    in 10     em3    Äther gibt man  10     cm3    1,4-m.     Phthalmonopersäure    in Äther unter  Kühlung mit einem Bad von 22  und lässt 4 Tage bei  Zimmertemperatur stehen.

   Nach Zugabe von 120     cm3     Äther wird einmal mit 20     cm3    gesättigter     Natrium-          hydrogencarbonat-Lösung,    dreimal mit 20 cm! n.       Natronlauge,    zweimal     mit    20     cm3    Wasser, einmal  mit 20     cm3    0,1-n.     Natriumthiosulfat-Lösung    und zwei  mal     mit    20     cm3    Wasser ausgeschüttelt.

   Die     wässrigen     Lösungen extrahiert man noch zweimal mit 120     cm3          Äther,    worauf die ätherischen Lösungen vereint, ge  trocknet und eingedampft werden.    Der Rückstand wird in 50     cm3    0,5-n.

   Natrium  methylatLösung in absolutem Methanol gelöst und  unter Stickstoff 40 Stunden bei Raumtemperatur ste  hengelassen, dann gibt man 1,5     cm3    Eisessig zu,  dampft im     Wasserstrahlvakuum    zur Trockne ein,  schüttelt den Rückstand     mit    25     cm3    Wasser gut  durch, saugt ab und wäscht den Filterrückstand mit  kaltem Aceton und mit     Aceton-Äther-Gemisch.    Man  erhält 2,782 g reines     16a-Methyl-allopregnan-3ss-,          lla,17a-triol-20-on    vom     Smp.    244-248  (Sintern  ab 235 ).  



  Das Filtrat wird zur Trockne eingedampft, der  Rückstand in     Methylenchlorid    aufgenommen und die  Lösung mit Wasser gewaschen, getrocknet und noch  mals eingedampft. Durch     Acetylierung    mit 2,5     cm3          Acetanhydrid    und 2,5     cm3        Pyridin    erhält man nach  üblicher Aufarbeitung durch Kristallisation aus           Äther-Hexan    noch 780 mg     16a-Methyl-3ss,lla-diacet-          oxy-allopregnan-17a-ol-20-on    vom     Smp.    168-174 ,

    welches wiederum wie oben angegeben mit     Natrium-          methylat    verseift werden kann.  



  Das als Ausgangsmaterial verwendete     417(26)-Enol-          acetat    wird z. B. wie folgt hergestellt:  Zu einer aus 1 g Magnesium hergestellten Lö  sung von     Methylmagnesiumjodid    in 80     cm3    Äther gibt  man 190     cm3    absolutes     Tetrahydrofuran    und destil  liert anschliessend     innert    einer halben Stunde 150     cm3     Lösungsmittel ab.

   Die auf 20  abgekühlte Restlösung  wird zunächst mit 250 mg     Kuprochlorid    und dann  bei einer     Badtemperatur    von 20  innert 11/4     Minuten     mit einer Lösung von 6,75 g     d16-3ss,11a-diacetoxy-          allopregnen-20-on    in 50     cm@    absolutem     Tetrahydro-          furan    unter Nachspülen mit 10     cm3        Tetrahydro-          furan    versetzt. Die Temperatur steigt dabei auf 29   und das Reaktionsgemisch färbt sich gelb.

   Nach  30minutigem Rühren     lässt    man wieder unter Küh  lung mit einem Bad von 20      innert        13/.1    Minuten eine  Mischung von 3     cm3        Acetylchlorid    und 25     cm3        Tetra-          hydrofuran        zutropfen,    wobei die Temperatur auf 28   steigt und die Farbe von gelb nach grau umschlägt.

    Dann lässt man 40 Minuten bei Zimmertemperatur  rühren, kühlt auf 5  ab und lässt nacheinander 30     cm3     gesättigte     Ammoniumchlorid-Lösung,    50     cm3    Äther  und 30     cm3    Wasser zufliessen.

   Der aus zwei klaren  Schichten bestehende     Kolbeninhalt    wird mit 100     cm3     Äther in einen Scheidetrichter gespült, worauf man  gut durchschüttelt, die     wässrige    Phase     abtrennt    und  diese erneut mit 75     cm3        Äther        extrahiert.    Die organi  schen Phasen werden nacheinander     zweimal    mit  50     cm-3    1-m.

       NatriumthiosulfatLösung,    einer Mi  schung von 50     cm3    gesättigter Kochsalzlösung und  15     cm3        gesättigter        Natriumhydrogencarbonat-Lösung     und zweimal mit 50     cm3    gesättigter Kochsalzlösung  ausgeschüttelt, mit     Magnesiumsulfat    getrocknet und  zunächst bei Normaldruck und dann bei Wasserstrahl  vakuum eingedampft. Den Rückstand löst man in       Xylol,    dampft im Vakuum ein und wiederholt diese  Operation noch einmal.

   Die Lösung des so     erhaltenen          öles    in 50     cm3        Hexan    wird durch 8 g     Aluminium-          oxyd    (Aktivität     III)    filtriert. Man wäscht mit 250     cm3          Hexan    nach, dampft das     Eluat    bei Wasserstrahl  vakuum ein und trocknet den Rückstand während       11/"    Stunden bei 80  und 0,05 mm Druck im Rota  tionsverdampfer. Dabei destillieren erhebliche Men  gen eines wohlriechenden Öles ab.

   Der verbliebene,  praktisch farblose Lack, dessen Gewicht 8,6 g be  trägt, wird in 10     cm3        Pentan    gelöst und     mehrere     Tage bei -15  stehengelassen. Dann wird von den  ausgeschiedenen Kristallen     abfiltriert,    mit kaltem       Pentan    gewaschen und bei 80  und 0,05 mm     Druck     während 4 Stunden getrocknet. Man erhält 4,7 g       ,417122o)        -16a-Methyl-3ss,11a,20-triacetoxy-allopregnen     als     Stereoisomerengemisch    vom     Smp.    123,5-129 .

    Infolge der leichten Löslichkeit befinden sich     in    der  Mutterlauge noch erhebliche Mengen des genannten       Enolacetates.    Das in     Methylenchlorid    aufgenommene         IR.-Spektrum    des     kristallisierten        Enolacetats    zeigt  unter anderem folgende charakteristische Banden: bei  5,78     ,u    mit     Inflexion    bei 5,73     ,u    und schwacher  Schulter bei 5,86     ,u    (Acetate und     Enoldoppelbin-          dung);    8,11     ,u    (Acetate).  



  <I>Beispiel 2</I>  51 g rohes, öliges     417(2o)-16a-Methyl-3ss,11a,20-          triacetoxy-allopregnen    werden in 150     cm3        Essigsäure-          äthylester    gelöst und bei Raumtemperatur mit 300     cm3          Essigsäureäthylester    enthaltend 30 g     Phthalmonoper-          säure    versetzt.

   Nach 3 Tagen wird in 3 Portionen mit  insgesamt 350     cm3        einer        20-proz.        Sodalösung    und  mit Wasser unter Zusatz von etwas     Natriumthiosul-          fat    gewaschen, die     wässrigen    Extrakte werden mit  Essigester nachextrahiert und die vereinigten     organi-          schen    Lösungen getrocknet und im     Wasserstrahl-          vakuum    eingedampft.

   Man löst den Rückstand, wel  cher das rohe     16a-Methyl-3ss,11a,20-triacetoxy-17,          20a-oxido-allopregnan    darstellt, in 315     cm3        abs.     Methanol und gibt unter Stickstoff 315     cm3    1,0-n.       Natriummethylat    in     abs.    Methanol zu und lässt 46  Stunden bei Raumtemperatur stehen. Anschliessend  gibt man 18     cm3    Eisessig zu und engt das Reaktions  gemisch auf ein Volumen von 240     cm3    ein, kühlt ab  und     fällt    das Reaktionsprodukt durch Zugabe von  140     ml    Wasser aus.

   Der     Niederschlag    wird abgesaugt,  gut     mit    Wasser und schliesslich mit 150     cm3    Aceton  gewaschen und getrocknet. Man erhält 28 g reines       16a-Methyl-allopregnan-3ss,lla,l7a-triol-20-on    vom       Smp.    242-244 .  



  Aus dem Filtrat lässt sich wie in Beispiel 1 be  schrieben nach     Acetylierung    noch eine weitere Menge  des obigen     Triols    in Form des     Diacetats        isolieren.     



  Das     in    diesem Beispiel verwendete rohe     Enolace-          tat    wird z. B. wie folgt hergestellt:  Zu einer Mischung von 16,3     cm3        Methyljodid    in  120     cm3    Äther gibt man unter Rühren und unter       Stickstoff    in     kleinen    Portionen 5,6g     Magnesiumspäne     und kocht nach beendeter Reaktion noch eine Stunde  unter     Rückfluss.        Dann    kühlt man auf -10  ab und  gibt 150     cm3        Tetrahydrofuran    und 1,

  85 g     Cupro-          chlorid    und     schliesslich    innert einer Stunde eine Lö  sung von 50g     416-3ss,11        a-Diacetoxy-allopregnen-20-on     in 150     cm3        Tetrahydrofuran    zu.

   Nach beendeter Zu  gabe lässt man noch eine Stunde bei -5  bis 0   rühren und     lässt    dann unter Kühlen     innert    einer       Stunde    17     cm3        Acetylchlorid        zutropfen.    Nach einer  weiteren halben Stunde zersetzt man mit einer Lö  sung von 90g     Ammoniumchlorid,

      5 g     Natriumacetat     und 5 g     Natriumthiosulfat    und extrahiert     mehrmals     mit     Petroläther.    Die     Petroläther-Extrakte    werden mit       Natriumsulfat        getrocknet    und am     Wasserstrahlvakuum     eingedampft.

   Zur weiteren Reinigung wird das rohe       Enolacetat    in 600     cm3        Petroläther    gelöst und     mit     60g     Aluminiumoxyd    (Akt.<B>11)</B> während einer Stunde       gerührt.    Dann wird abgesaugt und das Filtrat einge  dampft und bei 70-80  im Hochvakuum     entgast.    Der           Rückstand        Q51    g) stellt das rohe     417(2o)_16a-Methyl-          3ss,lla,2.0-triacetoxy-allopregnen    dar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung des neuen 16a-Methyl- allopregnan-3ss,lla,17a-triol-20-ons, dadurch gekenn zeichnet, dass man das 417(zo)-16a-Methyl-3ss,11 a,20- triacetoxy-allopregnen mit einer organischen Persäure oxydiert,
    im Oxydationsprodukt die Estergruppen durch Umesterung mit einem wasserfreien niedrigen Alkanol in Gegenwart eines wasserfreien Alkalimetall- alkoholats spaltet und das erhaltene rohe 16a-Methyl- allopregnan - 3ss,11 a,17a - triol-2Q-on durch Behand lung mit einem niedrigen aliphatischen Keton reinigt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man die Persäureoxydation mit einer aromatischen Persäure bei Raumtemperatur während mehr als 10 Stunden vornimmt. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man die Umesterung mit absolu tem Methanol in Gegenwart von Natriummethylat vornimmt. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man zur Reinigung des rohen 16a Methyl-allopregnan - 3ss,11 a,17a-triol-20-ons Aceton verwendet.
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