CH406219A - Verfahren zur Herstellung von neuen basischen Verbindungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen basischen Verbindungen

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CH406219A
CH406219A CH688662A CH688662A CH406219A CH 406219 A CH406219 A CH 406219A CH 688662 A CH688662 A CH 688662A CH 688662 A CH688662 A CH 688662A CH 406219 A CH406219 A CH 406219A
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CH
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methyl
dibenzo
dihydro
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cyclohepten
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CH688662A
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Ernst Dr Jucker
Anton Dr Ebnoether
Original Assignee
Sandoz Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C63/00Compounds having carboxyl groups bound to a carbon atoms of six-membered aromatic rings
    • C07C63/68Compounds having carboxyl groups bound to a carbon atoms of six-membered aromatic rings containing halogen
    • C07C63/72Polycyclic acids

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)
  • Plural Heterocyclic Compounds (AREA)

Description


  



  Verfahren zur Herstellung von neuen basischen Verbindungen
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von neuen   5- [1'- (Piperidyl-2")-alkyl-    iden]-5H-dibenzo [a, d] cyclohepten-Derivaten der Formel   I,   
EMI1.1     
 worin Z die   Gruppierung-CHCH2-oder-CH=CH-,    X Wasserstoff, Fluor, Chlor oder Brom,   Ri    Wasserstoff oder eine niedere Alkylgruppe und R2 Wasserstoff, eine niedere Alkyl-oder 2-Hydroxy alkylgruppe bedeutet.



   Erfindungsgemäss gelangt man zu den neuen Verbindungen der Formel   I,    indem man aus den entsprechenden    5- [l- (Piperidyl-2")-alkyl]-5H-dibenzo [a, d] cyclo-    hepten-5-ol-Derivaten der Formel   II,   
EMI1.2     
 Wasser abspaltet.



   Die so erhaltenen, Verbindungen der Formel I können dann in an sich bekannter Weise in ihre Salze oder quartären Verbindungen übergeführt   und/oder    in ihre   cis-und    trans-isomeren Formen getrennt werden.



   Die Wasserabspaltung aus den Verbindungen der Formel II erfolgt zweckmässigerweise durch Erhitzen mit starken Säuren oder Säureanhydriden.



   Die Ausgangsverbindungen der Formel II, die ebenfalls neu sind, können, sofern R2 eine niedrige Alkyl-oder   2-Hydroxyalkylgruppe    bedeutet, aus den Verbindungen der Formel III,
EMI1.3     
 durch Quaternisierung mittels reaktiver   (R2)-Ester    und Reduktion der so erhaltenen Verbindungen der Formel IV,
EMI1.4     
 worin Q-das entsprechende Anion des verwendeten   Quaternisierungsmittels    bedeutet, dargestellt werden. 



  Für   Ra    = H fällt die Stufe der Quaternisierung selbstverständlicherweise weg.



   Zur Quaternisierung werden vorteilhafterweise   Schwefelsäure-oder    Sulfonsäureester (z. B. Dimethylsulfat,   p-Toluolsulfonsäuremethylester)    oder Alkylhalogenide verwendet. Die Reduktion der quartären Pyridiniumverbindungen zu den entsprechenden Piperidyl-Derivaten wird vorteilhafterweise katalytisch (an Platinkatalysatoren oder Raney-Nickel) oder mit Natrium in absolutem Alkohol vorgenommen. Von den Verbindungen der Formel III ist das
5-[(Pyridyl-2')-methyl]-10, 11-dihydro-5H dibenzo [a, d]   cyclohepten-5-ol    bereits bekannt, die andern Verbindungen der Formel III sind neu.



   Die bisher unbekannten Verbindungen der Formel III können durch Reaktion von Verbindungen der Formel V,
EMI2.1     
 mit   Metallderivaten    von Verbindungen der Formel VI,
EMI2.2     
 hergestellt werden. Als   Metallderivate    kommen vor allem die Natrium-und Lithiumverbindungen in Frage, die nach bekannten Methoden hergestellt und zweckmässigerweise in Form ihrer Lösungen in absoluten Lösungsmitteln verwendet werden.



   Die Verbindungen der Formel V, worin X Wasserstoff oder ein Chloratom bedeutet, sind bereits bekannt, ebenso wie ihre Umsetzung mit 2-Methyl  pyridyl-lithium.   



   Verbindungen der Formel V, worin X Fluor und Brom bedeutet, sind noch unbekannt und können durch das folgende Verfahren gewonnen werden : Das entsprechende p-Halogenbenzalphthalid wird mit Jodwasserstoffsäure und rotem Phosphor zur   o- (p-Ha-    logenphenäthyl)-benzoesäure reduziert und diese intramolekular, z. B. durch Erhitzen mit Polyphos  phorsäure,    zum entsprechenden 3-Halogen-10,11dihydro-SH-dibenzo [a, d] cyclohepten-5-on cyclisiert.



   Die erfindungsgemäss hergestellten Verbindungen sind bei Zimmertemperatur kristallin oder von öliger Konsistenz und geben mit anorganischen oder organischen Säuren beständige, bei Raumtemperatur kristallisierte Salze.



   Die neuen Verbindungen der Formel 1 zeichnen sich durch wertvolle und auf Grund ihrer Konstitution nicht voraussehbare pharmakodynamische Eigenschaften aus. So entfalten einige der   erfindungs-    gemäss erhaltenen Verbindungen eine starke neuro  leptische    Wirkung, die sich z. B. in Adrenalinantagonismus und   Narkosepotenzierung    äussert. Es war nicht zu erwarten gewesen,   dal3    diese Eigenschaft, die man, soweit bisher bekannt, in diesem Ausmass nur bei Verbindungen mit 3 Kohlenstoffatomen zwischen dem Tricyclus und dem Stickstoffatom der Seitenkette vorfindet, hier bei Verbindungen mit einer Brücke von nur 2 Kohlenstoffatomen zwischen dem Tricyclus und dem Stickstoffatom der   Seiten-    kette auftritt.

   Ausserdem besitzen diese Verbindungen auch eine ausgeprägte Antihistaminwirkung. Die neuen Verbindungen können dementsprechend als Neuroplegika oder als Antidepressiva, aber auch als Antihistaminika therapeutisch verwendet werden.



   Die Verbindungen der Formel I können als Heilmittel, z. B. in Form pharmazeutischer Präparate, Verwendung finden. Diese enthalten die genannte Verbindung in Mischung mit einem für die enterale, parenterale oder lokale Applikation geeigneten organischen oder anorganischen Trägermaterial. Für dasselbe kommen solche Stoffe in Frage, die mit den neuen Verbindungen nicht reagieren, wie z. B. Gelatine, Milchzucker, Stärke, Magnesiumstearat, Talk, pflanzliche   Ole,    Benzylalkohole, Gummi arabicum, Polyalkylenglykole, Vaseline, Cholesterin oder andere bekannte   Arzneimittelträger.    Die pharmazeutischen Präparate können z. B. als Tabletten   Dragées,    Pulver, Cremes, Suppositorien oder in flüssiger Form als Lösungen, Suspensionen oder Emulsionen vorliegen.

   Gegebenenfalls sind sie sterilisiert und bzw. oder enthalten Hilfsstoffe, wie Konservierungs-, Stabilisierungs-, Netz-oder Emulgiermittel. Sie   kön-    nen auch noch andere therapeutisch wertvolle Stoffe enthalten.



   In den nachfolgenden Beispielen erfolgen alle Temperaturangaben in Celsiusgraden. Die Schmelzpunkte sind nicht korrigiert.



   Beispiel   1       5- [ (1'-Methyl-piperidyl-2')-methylenl-10, 1 1-    dihydro-5H-dibenzo [a, d] cyclohepten   9 g 5- [ (1'-Methyl-piperidyl-2')-methyl]-10, 11-       dihydro-5H-dibenzo    [a, d]   cyclohepten-5-ol,    90   cm3    Eisessig und 36   cm3    konz. Salzsäure werden 1 Stunde unter Rückfluss gekocht. Dann dampft man im Vakuum ein, löst den Rückstand in Wasser, macht mit Natronlauge alkalisch und nimmt die ausgeschiedene Base in Methylenchlorid auf. Nach Trocknen über Natriumsulfat und Abdampfen des Lösungsmittels wird der Rückstand aus Hexan umkristallisiert. Smp.   109-110 .   



   Das als Ausgangssubstanz verwendete    5- [ (1'-Methyl-piperidyl-2')-methyl]-10, 11-       dihydro-5H-dibenzo    [a, d] cyclohepten-5-ol wird wie folgt hergestellt : a)   5-[(Pyridyl-2')-methyl]-10, 1 1-dihydro-5H-    dibenzo [a, d] cyclohepten-5-ol.



   Zu einer   Lithiumphenyllösung,    die aus 1,39 g Lithium und 15,7 g Brombenzol in 75 cm3 Äther hergestellt wird, tropft man 9,5 g 2-Methylpyridin, kocht die Lösung 30 Minuten unter Rückfluss, kühlt ab und tropft dann bei Zimmertemperatur die Lösung von 10,4 g 10,11-Dihydro-SH-dibenzo [a, d] cy  clohepten-5-on    (Smp.   34-35 )    in Z5 cm3 Äther zu.



   Man rührt 1 Stunde bei Zimmertemperatur, giesst dann in   200      cmS    10% ige wässrige Ammoniumchloridlösung ein und schüttelt mehrmals mit Methylenchlorid aus. Nach Trocknen über Natriumsulfat dampft man das Lösungsmittel ab und kristallisiert den Rückstand aus Methanol um. Smp. 113 bis   115 .    b)   5- [ (1'-Methyl-piperidyl-2')-methyl]-10, 11-       dihydro-5H-dibenzo    [a, d] cyclohepten-5-ol.



  14,3g 5-[(Pyridyl-2')-methyl]-10, 11-dihydro-5H dibenzo [a, d]   cyclohepten-5-ol,    7,15 g Dimethylsulfat und 70 cm3 Aceton werden 2 Stunden unter Rückfluss gekocht. Man lässt erkalten, filtriert das    5- [(l'-Methyl-pyridyl-2')-methyl]-10711-       dihydro-5H-dibenzo    [a,   d] cyclohepten-5-ol-    methylsulfat ab und trocknet es im Vakuum. Dann löst man das quartäre Salz in   150      cmS    Methanol und schüttelt nach Zusatz von 0,2 g Platinoxyd bei Zimmertemperatur mit Wasserstoff, bis die berechnete Menge aufgenommen ist.

   Man filtriert den Katalysator ab, dampft die Lösung ein, schüttelt den Rückstand mit verdünnter Natronlauge und Methylenchlorid durch, trocknet die Methylenchloridschicht über Natriumsulfat, dampft sie ein und kristallisiert den   Rück-    stand aus Methanol. Smp.   124-125 .   



   Beispiel 2    3-Chlor-5- [1'-methyl-piperidyl-2')-methylen]-   
10,11-dihydro-5H-dibenzo [a, d] cyclohepten 7,8 g   3-Chlor-5- [ (1'-methyl-piperidyl-2')-methyl]-   
10,11-dihydro-5H-dibenzo [a, d] cyclohepten-5-ol werden mit 75   cml    Eisessig und 30   cm    konz. Salzsäure   1    Stunde unter Rückfluss gekocht. Dann wird im Vakuum eingedampft, der Rückstand   mit verdünn-    ter Natronlauge und Methylenchlorid   durchgeschüt-    telt, die Methylenchloridschicht über Kaliumcarbonat getrocknet und eingedampft. Aus der Lösung des Rückstandes in   Petroläther    kristallisiert nach einiger Zeit das cis-trans-Isomerengemisch der im Titel genannten Verbindung aus.

   Beim Umkristallisieren aus   Athanol    kristallisiert nur das   r-Isomere,    das nach zweimaligem Umkristallisieren aus Hexan bei 138 bis   139     schmilzt. Die Äthanol-Mutterlauge wird eingedampft und der Rückstand in Aceton gelöst. Es kristallisiert daraus eine Fraktion, in der das   4-Isomere    stark angereichert ist. Dieses wird nach mehrmaligem Umkristallisieren aus Aceton praktisch rein erhalten.



  Smp.   113-116 .   



   Das als Ausgangssubstanz verwendete   
3-Chlor-5- [(1'-methyl-piperidyl-2')-methyl]-10, 11-       dihydro-5H-dibenzo    [a, d]   cyclohepten-5ol    wird wie folgt hergestellt : a)   3-Chlor-5-[(pyridyl-2')-methyl]-10, 11-dihydro-       SH-dibenzo    [a, d] cyclohepten-5-ol.



   Diese Verbindung wird in analoger Weise zu Beispiel   1    aus 3-Chlor-10,11-dihydro-5H-dibenzo [a, d]   cyclohepten 5-an und    2-Methyl-pyridin dargestellt. Smp.   116-117     aus Methanol. b)   3-Chlor-5- [ (1'-methyl-piperidyl-2')-methyl]-   
10,11-dihydro-SH-dibenzo [a, d] cyclohepten-5-ol.



   Diese Verbindung wird in analoger Weise zu Beispiel 1 aus   3-Chlor-5-[pyridyl-2')-methyl]-10, 11-      dihydro-SH-dibenzo    [a, d] cyclohepten-5-ol dargestellt.



  Smp.   139-145 .   



   Beispiel 3    5- [(1'-Methyl-piperidyl-2')-methylen]-5H-    dibenzo [a, d] cyclohepten 7,5 g   5-[(1'-Methyl-piperidyl-2')-methyl]-5H-    dibenzo [a, d]   cyclohepten-5-ol,    75 cm3 Eisessig und 30   cm3    konz. Salzsäure werden   1    Stunde unter Rückfluss gekocht. Dann dampft man im Vakuum ein, schüttelt den Rückstand mit verdünnter Natronlauge und Methylenchlorid durch und dampft die Methylenchloridschicht nach Trocknen über Kaliumcarbonat ein. Der Rückstand wird mit   Petrolather    verrieben. Ungelöste, harzartige Flocken werden abfiltriert, und die Lösung wieder eingedampft. Der Rückstand wird in Aceton gelöst und mit einer Lösung von Chlorwasserstoff in abs.

   Ather angesäuert, worauf das Hydrochlorid der im Titel genannten Verbindung kristallisiert. Smp.   252-254     (Zers.). Es kristallisiert aus Athanol mit einem Mol   Kristallalkohol.    Smp.   130-132 .    Das als Ausgangssubstanz verwendete    5- [ (1'-Methyl-piperidyl-2')-methyl]-SH-    dibenzo [a, d] cyclohepten-5-ol wird wie folgt hergestellt : a)   5-[(Pyridyl-2')-methyl]-SH-dibenzo    [a, d] cyclo hepten-5-ol.



   Zu einer Natriumamidsuspension, die aus 2,3 g Natrium und   10    cm3 flüssigem Ammoniak hergestellt wird, tropft man zuerst die Lösung von 4,65 g 2-Methyl-pyridin in 10 cm3 abs. Tetrahydrofuran und anschliessend die Lösung von 10,3 g   5H-Di-    benzo [a, d]   cyclohepten-5-on    (Smp.   89-90 )    in 15 cm3 abs. Tetrahydrofuran. Man rührt 2 Stunden bei der Siedetemperatur des flüssigen Ammoniaks und giesst dann das Reaktionsgemisch in eine Lösung von 5,5 g Ammoniumchlorid in   10 cm8 flüssigem    Ammoniak.



  Dann lässt man den Ammoniak verdampfen und giesst den Rückstand in Wasser. Die ausgefallene Substanz wird abfiltriert, getrocknet und aus Methanol umkristallisiert. Smp.   107-108 .    b)   5- [ (1'-Methyl-piperidyl-2')-methyl]-SH-    dibenzo [a, d]   cyclohepten-5-ol.   



  14,9 g   5-[(Pyridyl-2')-methyl]-5H-dibenzo [a, d] cyclo-    hepten-5-ol, 7,5 g Dimethylsulfat und 40   cm3    Aceton werden 2 Stunden untenr Rückfluss gekocht. Dann gibt man 80   cm. s Äther    zu und dekantiert vom harzig ausgefallenen Niederschlag ab. Dieser wird zweimal mit  Ather gewaschen und getrocknet. Das schaumige quartäre Salz wird dann in 150   cm3    Methanol gelöst und die Lösung nach Zusatz von 0,3 g Platinoxyd bei Zimmertemperatur mit Wasserstoff geschüttelt, bis die berechnete Menge Wasserstoff aufgenommen ist. Dann filtriert man den Katalysator ab, dampft im Vakuum ein, schüttelt den Rückstand mit verdünnter Natronlauge und Methylenchlorid durch, trocknet die Methylenchloridschicht über Kaliumcarbonat und dampft sie ein. Der Rückstand wird aus Aceton umkristallisiert.

   Smp.   152-153 .   



   Beispiel 4    3-Fluor-5- [ (1'-methyl-piperidyl-2')-methylen]-   
10, 11-dihydro-SH-dibenzo [a, d] cyclohepten 10 g   3-Fluor-5- [ (1'-methyl-piperidyl-2')-methyl]-   
10,11-dihydro-5H-dibenzo [a, d]   cyclohepten-5-ol    werden mit 100 cm Eisessig und 40   cm    konz.



  Salzsäure 1 Stunde unter Rückfluss gekocht. Dann wird die Lösung im Vakuum eingedampft, der   Rück-    stand mit verdünnter Natronlauge und Methylenchlorid durchgeschüttelt, die Methylenchloridschicht über Kaliumcarbonat getrocknet und eingedampft.



  Der teilweise kristallisierte Rückstand wird in 15   cm    Athanol gelöst, woraus das a-Isomere der im Titel genannten Verbindung kristallisiert. Es schmilzt nach zweimaligem Umkristallisieren aus Hexan bei 126 bis   128 .   



   Die Alkoholmutterlauge wird eingedampft und der Rückstand in   Petroläther    gelöst. Es kristallisiert ein Isomerengemisch, in dem   das, 8-Isomere    stark angereichert ist. Dieses wird durch mehrmaliges Umkristallisieren aus Aceton rein erhalten und schmilzt bei   97-98,      5 .   



   Das als Ausgangssubstanz verwendete
3-Fluor-5- [ (1'-methyl-piperidyl-2')-methyl]
10,11-dihydro-5H-dibenzo [a, d] cyclohepten
5-ol wird wie folgt hergestellt : a) o- (p-Fluorphenäthyl)-benzoesäure.



   150 g   p-Fluorbenzalphthalid,    320 cm3 Jodwasserstoffsäure (d = 1,7) und 55 g roter Phosphor werden.



  15 Stunden unter Rückfluss gekocht. Dann wird das Reaktionsgemisch in 1 Liter Wasser gegossen, die ausgefallene Substanz abfiltriert, mit wenig Wasser gewaschen und mit 1/2 Liter konz. Ammoniumhydroxydlösung 30 Minuten unter Rühren gekocht.



  Nach Erkalten wird abfiltriert und das Filtrat mit   20    % iger Salzsäure kongosauer gestellt. Die ausgeschiedene   o-(p-Fluorphenäthyl)-benzoesäure    wird abfiltriert, getrocknet und aus Methanol umkristallisiert. Smp.   132-133 .    b)   3-Fluor-10,    11-dihydro-SH-dibenzo [a, d] cyclo hepten-5-on.



   100 g   o-(p-Fluorphenäthyl)-benzoesäure    und 500 g Polyphosphorsäure werden 3 Stunden auf 170  erwärmt. Dann giesst man das Reaktionsgemisch in 2 Liter Eiswasser, schüttelt dreimal mit Methylen chlorid aus, wäscht den Methylenchloridauszug mit Natriumcarbonatlösung und dampft ihn nach Trock nen über Magnesiumsulfat ein. Der Rückstand wird im Hochvakuum destilliert, wobei das
3-Fluor-10,11-dihydro-SH-dibenzo [a, d] cyclo hepten-5-on bei   163-164 /0,      1    mm   Hg    als schwach gelb gefärbtes    O1    übergeht. c)   3-Fluor-5-[(pyridyl-2')-methyl]-10, 11-dihydro-   
5H-dibenzo [a, d] cyclohepten-5-ol.



   Zu einer Lithiumphenyllösung, die aus 1,39 g Lithium und 15,7 g Brombenzol in 75 cm3 Äther hergestellt wird, tropft man 9,5 g 2-Methyl-pyridin, kocht die Lösung 30 Minuten unter Rückfluss, kühlt ab und tropft dann bei Zimmertemperatur die Lösung von 11,31 g
3-Fluor-10,   11-dihydro-5H-dibenzo    [a, d] cyclo hepten-5-on in 25 cm3 Ather zu. Man rührt 1 Stunde bei Zimmertemperatur, giesst das Reaktionsgemisch in 200   cm3       10%    ige wässrige Ammoniumchloridlösung und schüttelt mehrmals mit Methylenchlorid aus. Nach Trocknen über Natriumsulfat dampft man das Lösungsmittel ab und kristallisiert den Rückstand aus Athanol um.

   Smp. des reinen    3-Fluor-5- [(pyridyl-2')-methyl]-10, 11-dihydro-       SH-dibenzo    [a, d] cyclohepten-5-ols :    116-118 .    d)   3-Fluor-5- [ (1'-methyl-piperidyl-2')-methyl]-10, 11-       dihydro-5H-dibenzo    [a, d]   cyclohepten-5-ol.      



  12 g 3-Fluor-5- [(pyridyl-2')-methyl]-10, 11-dihydro-   
5H-dibenzo [a, d]   cyclohepten-5-ol,      4,    2 g Dimethylsulfat und 36 cm3 Aceton werden   2l/o    Stunden unter Rückfluss gekocht. Man lässt erkalten, filtriert das auskristallisierte    3-Fluor-5- [(1'-methyl-pyridinium-2')-methyl]-   
10,11-dihydro-SH-dibenzo [a, d] cyclohepten   5-ol-methosulfat    ab und trocknet es im Vakuum. Dann löst man das quartäre Salz in 120 cm3 Methanol und schüttelt die Lösung nach Zusatz von 0, 2 g Platinoxyd bei Zimmertemperatur mit Wasserstoff, bis die berechnete Menge Wasserstoff aufgenommen ist.

   Man filtriert den Katalysator ab, dampft die Lösung ein,   schüt-    telt den Rückstand mit verdünnter Natronlauge und Methylenchlorid durch, trocknet die Methylenchloridschicht über Natriumsulfat, dampft sie ein und kristallisiert den Rückstand aus Äthanol. Smp. des reinen    3-Fluor-5- [(1'-methylWpiperidyl-2')-methyl]-   
10, 11-dihydro-SH-dibenzo [a, d] cyclohepten
5-ols :   145-147 .   



   Beispiel 5    3-Brom-5- [ (1'-methyl-piperidyl-2')-methylen]-   
10,11-dihydro-SH-dibenzo [a, d] cyclohepten
Diese Verbindung wird in analoger Weise zu Beispiel 4 aus 
3-Brom-5- [ (1'-methyl-piperidyl-2')-methyl]
10,11-dihydro-5H-dibenzo [a, d] cyclohepten
5-ol dargestellt. Das rohe Reaktionsprodukt wird in Athanol gelöst, wobei das a-Isomere auskristallisiert.



  Smp. nach zweimaligem Umkristallisieren aus Athanol :   133-134 .   



   Die Mutterlaugen werden in Athanol mit der zur Herstellung des neutralen Naphthalin-1,5-disulfonats berechneten Menge   Naphthalin-1, 5-disulfonsäure    versetzt, wobei ein Gemisch der neutralen   a-und ss-      Naphthalin-1,      5-disulfonate auskristallisiert,    das nach Umkristallisation aus Methanol   bei 220-235     schmilzt
Das als Ausgangssubstanz verwendete    3-Brom-5- [ (1'-methyl-piperidyl-2')-methyl]-   
10,11-dihydro-5 H-dibenzof a, d] cyclohepten
5-ol wird wie folgt hergestellt : a)   o- (p-Bromphenäthyl)-benzoesaure.   



   Diese Verbindung wird in analoger Weise zu Beispiel 4 aus   p-Brom-benzalphthalid    dargestellt.



  Smp.   126-127     aus Methanol. b)   3-Brom-10,    11-dihydro-5H-dibenzo [a, d] cyclo hepten-5-on.



   Diese Verbindung wird in analoger Weise zu Beispiel 4 aus   o-(p-Bromphenäthyl)-benzoesäure    dargestellt. Smp.   78-80  aus Äthanol.    Sdp.   180-190 /    0,1 mm Hg. c)   3-Brom-5-[ (pyridyl-2')-methyl]-10, 11-dihydro-   
5H-dibenzo [a, d] cyclohepten-5-ol.



   Diese Verbindung wird in analoger Weise zu Beispiel 4 aus 2-Methyl-pyridin und   3-Brom-10,    11  dihydro-5H-dibenzo    [a,   d] cyclohepten-5-on    dargestellt.



  Smp. 119-121  aus   Athanol.    d)   3-Brom-5- [ (1'-methyl-piperidyl-2')-methyl]-   
10,11-dihydro-5H-dibenzo [a, d] cyclohepten-5-ol.



   Diese Verbindung wird in analoger Weise zu Beispiel 4 aus.   3-Brom-5-[(pyridyl-2')-methyl]-10, 11-      dihydro-5H-dibenzo    [a,   cyclohepten-5-ol    dargestellt.



  Smp.   134-135  aus Äthanol    (Isomerengemisch).



   Beispiel 6    3-Chlor-5- [(2'-piperidyl)-methylen]-10,11-       dihydro-5H-dibenzo    [a, d] cyclohepten 40 g   3-Chlor-5-[(2'-piperidyl)-methyl]-10, 11-       dihydro-5H-dibenzo    [a, d] cyclohepten-5-ol hydrochlorid, 400 cm3 Eisessig und 160 cm3 konz. Salzsäure werden   1    Stunde unter Rückfluss gekocht. Dann dampft man im Vakuum ein, löst den Rückstand in Wasser, macht mit Natronlauge alkalisch und nimmt die ausgeschiedene Base in Methylenchlorid auf. Nach Trocknen über Kaliumcarbonat und Abdampfen des Lösungsmittels wird der Rückstand in Methanol gelöst, worauf die a-Form der im Titel genannten Verbindung kristallisiert.

   Sie schmilzt nach zweimaligem Umkristallisieren aus Athanol bei   165-166 .    Das Hydrochlorid der a-Form schmilzt nach   Kristallisa-    tion aus   Athanol/Ather    bei   240-245     unter Zersetzung.



   Die Methanol-Mutterlauge wird mit ätherischem Chlorwasserstoff angesäuert und das kristallisierte Hydrochlorid zweimal aus Methanol umkristallisiert.



  Man erhält so das Hydrochlorid   der 6-Form.    Smp.



     299-303     (Zers.). Die aus dem Hydrochlorid in Freiheit gesetzte   #-Base    schmilzt nach Kristallisation aus Aceton bei   125-127 .   



   Das als Ausgangssubstanz verwendete    3-Chlor-5- [(2'-piperidyl)-methyl]-10,11-       dihydro-5H-dibenzo    [a, d] cyclohepten
5-ol-hydrochlorid wird wie folgt hergestellt : 15 g   3-Chlor-5-[(pyridyl-2')-methyl]-10, 11-dihydro-   
5H-dibenzo [a, d]   cyclohepten-5-ol    [hergestellt gemäss Beispiel 2 a)] werden in 100   cm8    Eisessig mit 0,3 g Pl'atinoxyd bei   60  und    5   atü    mit Wasserstoff geschüttelt. Wenn kein Wasserstoff mehr aufgenommen wird, wird der Katalysator abfiltriert und das Filtrat im Vakuum eingedampft.

   Der   Rück-    stand wird in Wasser gelöst, die Lösung mit Natronlauge alkalisch gestellt, mehrmals mit   Methylenfi    chlorid ausgeschüttelt, die Methylenchloridschicht über Magnesiumsulfat getrocknet und eingedampft.



  Der schaumige Rückstand wird in Athanol gelöst, woraus geringe Mengen eines höher hydrierten Produktes auskristallisieren. Dieses wird abfiltriert und das Filtrat mit ätherischem Chlorwasserstoff angesäuert, wobei sofort das Hydrochlorid des Isomerengemisches von    3-Chlor-5- [(2'-piperidyl)-methyl]-lO, l lthydro-       SH-dibenzo    [a,   d] cycIohepten-5-ol    kristallisiert. Smp. nach Umkristallisieren aus Athanol :   253-257     (Zers.).



   Beispiel 7    3-Chlor-S-I, (l'-methyl-piperidyl-2')-methylen]-   
5H-dibenzo [a, d] cyclohepten
Die Lösung von 11 g    3-Chlor-5- [(1'-methyl-piperidyl-2')-methyl]-SH-    dibenzo   [a, d] cyclohepten-5-ol    in 55   cm3    Eisessig wird mit gasförmigem   Chlor-    wasserstoff gesättigt. Man setzt 9 cm3 Essigsäureanhydrid zu, erwärmt die Lösung 2 Stunden auf 100  und dampft im Vakuum ein. Der Rückstand wird in Wasser gelöst, die Lösung unter Kühlung mit Kalilauge alkalisch gestellt und mehrmals mit Methylenchlorid extrahiert. Nach Trocknen über Kaliumcarbonat und Abdampfen des Lösungsmittels wird der Rückstand in Hexan aufgenommen, unlösliche Reste abfiltriert und die Lösung wieder eingedampft.



  Der Rückstand wird in Athanol gelöst, die Lösung mit Bromwasserstoffsäure auf pH 4 gestellt, wieder im Vakuum eingedampft und der verbleibende Schaum in Aceton gelöst, woraus das Hydrobromid des    3-Chlor-5- [ (1'-methyl-piperidyl-2')-methylen]-   
5H-dibenzo [a, d] cycloheptens kristallisiert. Es schmilzt nach Umkristallisieren aus Äthanol/Äther bei 190-195  (Zers.).



   Das als Ausgangssubstanz verwendete    3-Chlor-5- [ (1'-methyl-piperidyl-2')-methyl]-   
5H-dibenzo [a, d] cyclohepten-5-ol wird wie folgt hergestellt : a)   3-Chlor-5-[(pyridyl-2')-methyl]-5H-dibenzo-     [a,   d] cyclohepten-5-oI.   



   Zu einer aus   1,    4 g Lithium und 15,7 g Brombenzol hergestellten ätherischen Lithiumphenyllösung tropft man 9,5 g 2-Methylpyridin, lässt 30 Minuten unter Rückfluss sieden, kühlt wieder auf   20  ab    und trägt in die Lösung portionenweise insgesamt 12,02 g fein pulverisiertes 3-Chlor-5H-dibenzo [a, d] cyclohepten-5-on ein. Nach einstündigem Rühren bei Zimmertemperatur giesst man die Lösung in 200   cm    10%   ige wässrige Ammoniumchloridlösung    und extrahiert mehrmals mit Methylenchlorid. Nach Trocknen über Natriumsulfat wird das Lösungsmittel   abge-    dampft und der Rückstand aus Athanol kristallisiert.



  Smp. des    3-Chlor-5- [(pyridyl-2')-methyl]-5H-dibenzo-     [a, d] cyclohepten-5-oIs :   121-122 .    b)   3-Chlor-5- [ (1'-methyl-piperidyl-2')-methyl]-   
5H-dibenzo [a,   d] cyclohepten-5-ol.   



  9,8 g   3-Chlor-5-[(pyridyl-2')-methyl]-5H-dibenzo-     [a, d] cyclohepten-5-ol, 4,39 cm3 Dimethylsulfat und 50 cm3 Aceton werden   21/2    Stunden unter Rückfluss gekocht. Das nach dem Abkühlen der Lösung auskristallisierende    3-Chlor-5- [ (1'-methyl-pyridinium-2')-methyl]-   
5H-dibenzo [a, d]   cyclohepten-5-ol-methylsulfat    wird abfiltriert, getrocknet, in 60 cm3 Methanol gelöst und die Lösung nach Zusatz von 0,3 g Platinoxyd mit Wasserstoff geschüttelt, bis die berechnete Menge Wasserstoff aufgenommen ist.

   Dann wird der Katalysator abfiltriert, die Lösung eingedampft und der Rückstand mit verdünnter Natronlauge und Methylenchlorid   durchgeschüttelt.    Die Methylenchloridschicht wird abgetrennt, über Natriumsulfat getrocknet, eingedampft und der Rückstand aus Athanol kristallisiert. Das so erhaltene Isomerengemisch des    3-Chlor-5- [(1'-methyl-piperidyl-2')-methyl]-   
5H-dibenzo [a, d] cyclohepten-5-ol schmilzt bei   148-159 .   



   Die Acetonmutterlauge des Hydrobromids des   /3-Isomeren    wird wieder eingedampft, der Rückstand in Wasser gelöst, die Lösung mit Kal'ilauge alkalisch gestellt und mit Methylenchlorid ausgeschüttelt. Nach Trocknen über Kaliumcarbonat und Abdampfen des Lösungsmittels wird der Rückstand in Hexan gelöst, worauf das a-Isomere der im Titel genannten Verbindung auskristallisiert. Nach zweimaligem Umkristallisieren aus Hexan : Smp.   120-121 .   



   Beispiel 8   
3-Chlor-5- [1'- (l"-methyl-piperidyl-2")-äthyliden]-       l O, l lZihydro-5H-dibenzo    [a, d] cyclohepten
Die Lösung von 16,3 g    3-Chlor-5- [1'- (1"-methyl-pyridinium-2")-äthyl]-       10, 11-dihydro-5H-dibenzo    [a, d] cyclohepten
5-ol-methylsulfat in 150 cm3 Methanol wird mit 0,5 g Platinoxyd in Wasserstoffatmosphäre geschüttelt, wobei 3 Mol Wasserstoff aufgenommen werden. Nach Beendigung der Wasserstoffaufnahme wird vom Katalysator abfiltriert, die Lösung wird eingedampft, der   Rück-    stand mit verdünnter Natronlauge und Methylenchlorid durchgeschüttelt, die Methylenchloridschicht abgetrennt, über Kaliumcarbonat getrocknet und eingedampft.

   Der harzartige Rückstand besteht aus einem Diastereomerengemisch von    3-Chlor-5- [1'- (1"-methyl-piperidyl-2")-äthyl]-   
10,11-dihydro-5H-dibenzo [a, d] cyclohepten
5-olen, aus dem eine Komponente vom Smp.   151-153     durch Kristallisation aus Methanol oder Aceton rein erhalten werden kann.



   Das rohe Diastereomerengemisch wird in 60 cm3 Eisessig gelöst und die Lösung mit gasförmigem Chlorwasserstoff gesättigt. Dann gibt man 9,5   cm : 3    Acetanhydrid zu, kocht 5 Stunden unter Rückfluss und dampft im Vakuum ein. Der Rückstand wird im Wasser gelöst, die Lösung mit Natronlauge alkalisch gestellt, mit Methylenchlorid extrahiert und das Lö  sungsmittel    nach Trocknen über Kaliumcarbonat abgedampft. Das zurückbleibende Harz wird in Athanol gelöst und die Lösung mit der zur Herstellung des neutralen   Naphthalin-1,    5-disulfonats berechneten Menge   Naphthalin-1,      5-disulfonsäure    unter   Erwär-    men versetzt.

   Beim Abkühlen kristallisiert ein Gemisch der    3-Chlor-5- [l'- (1"-methyl-piperidyl-2")-äthyl-    iden]-10,11-dihydro-5H-dibenzo [a, d] cyclo hepten-naphthalin-1, 5-disulfonate aus Smp. etwa   265-275     (Zers.).



   Das als Ausgangssubstanz verwendete    3-Chlor-5- [1'- (1"-methyl-pyridinium-2")-äthyl]-   
10,11-dihydro-5H-dibenzo [a, d] cyclohepten
5-ol-methylsulfat wird wie folgt hergestellt : a)   3-Chlor-5- [1'- (pyridyl-2")-äthyl]-10, 11-dihydro-   
5H-dibenzo [a, d] cyclohepten-5-ol.



   In eine aus 1,4 g Lithium und 15,7 g Brombenzol bereitete ätherische Lithiumphenyllösung tropft man 10,5 g   a-Äthyl-pyridin,    kocht 30 Minuten unter Rückfluss, kühlt auf   20  ab    und tropft dann die Lösung von 12,12 g 3-Chlor-10,   11-dihydro-5H-    dibenzo [a, d] cyclohepten-5-on in 35 cm3 Ather zu.



  Man rührt noch 1 Stunde bei Zimmertemperatur, giesst die Lösung in 200   cma 10% igewässrige    Ammoniumchloridlösung und extrahiert mehrmals mit Methylenchlorid. Nach Trocknen über Natriumsulfat wird das Lösungsmittel abgedampft und der   Rück-    stand in Methanol aufgenommen, woraus ein Diaste reomerengemisch der im Titel genannten Verbindung kristallisiert. Smp. nach Umkristallisieren aus   Metha-    nol : 110-116 . b)   3-Chlor-5- [1'- (1"-methyl-pyridinium-2")-äthyl]-   
10,11-dihydro-5H-dibenzota, d] cyclohepten
5-ol-methylsulfat.



  23 g   3-Chlor-5- [1'- (pyridyl-2")-äthyl]-10, 11-       dihydro-5H-dibenzo    [a, d] cyclohepten-5-ol, 8,2 cm3 Dimethylsulfat und 100 cm Aceton werden 8 Stunden unter Rückfluss gekocht, wobei nach etwa 3 Stunden das quartäre Salz auszukristallisieren   ber    ginnt. Nach Erhalten der Lösung filtriert man das Salzgemisch ab, wäscht gut mit Aceton nach und trocknet im Exsikkator. Smp.   145-155     (Zers.).

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von neuen 5- [1'- (Pipe ridyl-2")-alkyliden]-5H-dibenzo [a, d] ; cyclohepten Derivaten der Formel I, EMI7.1 Z die Gruppierung-CH2-CH2-oder-CH=CH-, X Wasserstoff, Fluor, Chlor oder Brom, Ri Wasserstoff oder eine niedere Alkylgruppe und Rz Wasserstoff, eine niedere Alkyl-oder 2-Hydroxy- alkylgruppe bedeutet, dadurch gekennzeichnet, dass man aus Verbindungen der Formel II, EMI7.2 Wasser abspaltet.
    UNTERANSPRUCH Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Wasserabspaltung durch Erhitzen mit starken Säuren oder Säureanhydriden erfolgt.
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